Eine ziemlich spannende Kamera und so heiß diskutiert wie seit der D800 nicht mehr?
Nur so recht will mir die Euphorie nicht einleuchten. Vielleicht fehlt mir eine Windung, vielleicht bin ich da schlicht phantasielos - versteht mich nicht falsch, ich möchte nichts schlecht reden (warum auch) - aber was begeistert euch so?
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Daneben findet sie sicher Fans, die sooooo lange auf einen D400 gewartet haben, um unbedingt ihren DX-Park an einer Kamera mit gewohntem Handling betreiben zu können. Unter Äquivalenzaspekten gibt es keinerlei Vorteile für DX.
Die übrigen Features würde ich mit Vorsicht genießen.
- Die D810 bietet im DX-Modus fast die gleiche Auflösung, ist aber deutlich langsamer. Seltsam, dass sich noch keiner über die Pixeldichte der Neuen beschwert hat.
- Die D750 ist langsamer, es fehlt am "professionellen" Bedienkonzept, aber sonst?
- Ich bin gespannt, ob die Neue überhaupt kleiner und leichter als die kleinen FX ausfallen wird.
Ob das automatische AF-Finetuning hält, was es verspricht? Die ersten Modelle mit 3D-Tracking taten es nicht.
Und hohe ISO auf dem Datenblatt müssen in der Praxis nichts bedeuten, maßgeblich ist immer noch die Sensorfläche; spätestens die nächste FX-Kamera wird unter Garantie wiederum besser sein.
Der Joystick ist cool, die Dinger der Batteriegriffe sind allerdings (für mich) eine Qual.
Dann will ich mich mal outen, daß mich die Kamera - obwohl DX - wieder interessiert (Die D4s, D810, D610, D750, D7200, D7100, D5500, D5300, etc ... hab ich übersprungen)
Es ist die erhoffte Kombination aus "mehr Reichweite", bessere AF Leistung, leichtere Objektivselektion wenn es auf Distanz geht, die -wenn notwendig - hohe Bildfolge, die dazupassende Buffergröße, mit zeitgemäßer Sensorleistung.
Wenn ich mich richtig entsinne, hab ich damals in 2012 geschrieben, daß der D4 Sensor "besser" ist als das dazupassende AF Modul ist. Die D750 habe ich nicht, aber der AF der D800 hat oft früher Probleme etwas sinnvolles einzufangen als der D800 Sensor. Mit der D5/D500 wurde zumindest der Versuch gemacht, diesen "Schwachpunkt" der low light Fotografie anzugehen. Ob das gelungen ist wird sich zeigen.
Um die Worte eines in der Computerszene bekannten Computerarchitekten zu adaptieren: "Es ist verhältnismäßig leicht eine gute Komponente eines Computers zu bauen. Es ist sehr schwer ein gutes, ausbalanciertes System zu bauen"
In dem Sinne düften die beiden Kamera's - zumindest von der Papierform her gesehen - ein gutes Potential für ein "ausbalanciertes System" zu haben.
Bis März muß man sich halt noch gedulden, dann weiß man ob die beiden Kameras zur eigenen Art der Fotografie passen oder nicht und dort eine Verbesserung bringen. Für den D700 Besitzer vermutlich ein größerer Sprung als für den D810/D750 Besitzer - das muß jeder selber für sich bewerten.
Gut möglich, daß die insgeheime Positionierung von Nikon für die D500 ist, sie als "Reichweitenkamera" und Zweitbody in Fototaschen zu bekommen. Gegenüber einem TC hat sie halt den Vorteil, daß der Lichtverlust betreff Verschlußzeit wegfällt.
Mal sehen, von wem der Sensor der D500 kommt. Nikon hält sich hier bedeckter als bei der D5 - also könnte es ein Fremdhersteller sein (aus dem Bauch heraus vermutet). Ob es ein "Testmuster" für einen 46 MP FX Sensor (DX x 2,25) ist, wird sich zeigen.
LG,
Andy

