Dias abfotografieren, welches Objektiv

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UlPa

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Hallo zusammen,

ich möchte gerne Dias digitalisieren. Meine eigenen habe ich bereits vor ein paar Jahren mit einem Reflecta i-scan 1800 auf die Platte gebracht. Allerdings war das eine Sklavenarbeit, die ich nicht noch einmal machen möchte.

Nun sind mir durch den Nachlass meines Vaters wieder Dias zugefallen. Alte Familienfotos von rein persönlichem Wert. Auch Freunde von mir stehen vor dem Problem, große Bestände digitalisieren zu wollen

Ich habe mal im Netz geschaut und >>> hier <<< eine wie ich meine vernünftige Lösung gefunden.

Ich habe das mal "nachgebaut" und erste Ergebnisse nur für die Diskussion mit Freunden >>> hier <<< eingestellt.
Da es sich bei allen Fotos nicht um anspruchsvolle Kunst, sonden "nur" um Erinnerungen handelt, die künftig hin und wieder am PC oder TV geschaut werden sollen, sind die Ansprüche nicht so groß. Allerdings sollten die Bilder schon scharf sein. Mit dem von mir verwendeten Sigma 70-300 (Neupreis 179,- EURO) lassen sich offensichtlich (auch nicht unter Verwendung von Nahlisen und Zwischenringen) keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen.

Meine Frage: welches Objektiv wäre für ein solches Vorhaben geeignet? Was müsste man dafür anlegen (evtl. auch gebraucht)?

Vielen Dank und Grüße,
Uli
 
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Uli, ich hätte da noch eine Frage zum Einbau der Mattscheibe im Projektor. Die Lichtführungs-Optik eines Projektors besteht normalerweise (von hinten hach vorne) aus Parabolspiegel, Projektionslampe, Kondensorlinse, Flacher blaugetönter Wärmeschutzscheibe, Sammellinse, Diabühne (weiter noch Projektionsobjektiv, das ist aber natürlich hier raus). An welcher Stelle hast Du die Streuscheibe eingebaut? Direkt hinter das Dia zwischen Diabühne und Sammellinse? Wie groß ist dann der Abstand der Streuscheibe zum Dia?

Grüße - Bernhard
 
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Uli, ich hätte da noch eine Frage zum Einbau der Mattscheibe im Projektor. Die Lichtführungs-Optik eines Projektors besteht normalerweise (von hinten hach vorne) aus Parabolspiegel, Projektionslampe, Kondensorlinse, Flacher blaugetönter Wärmeschutzscheibe, Sammellinse, Diabühne (weiter noch Projektionsobjektiv, das ist aber natürlich hier raus). An welcher Stelle hast Du die Streuscheibe eingebaut? Direkt hinter das Dia zwischen Diabühne und Sammellinse? Wie groß ist dann der Abstand der Streuscheibe zum Dia?

Hallo Bernhard,

eine Kondensorlinse war bei meinem Reflecta nicht vorhanden. Ich habe natürlich das Projektionsobjektiv und die Sammellinse entfernt. Die Streuscheibe steht genau zwischen Wärmeschutzscheibe und Dia, ca. 1 cm vor dem Dia.

Ich kann das heute abend mal fotographieren und in meine Seite einbauen.

Viele Grüße,
Uli
 
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Hallo Bernhard,

eine Kondensorlinse war bei meinem Reflecta nicht vorhanden. Ich habe natürlich das Projektionsobjektiv und die Sammellinse entfernt. Die Streuscheibe steht genau zwischen Wärmeschutzscheibe und Dia, ca. 1 cm vor dem Dia.

Ich kann das heute abend mal fotographieren und in meine Seite einbauen.

Viele Grüße,
Uli

Moins!

Ich hatte die Streuscheibe (das Plastikzeugs von diadigifix - sehr tauglich!) so zurechtgeschnitten, daß es auf die plane Seite der Sammellinse paßt (Reflecta Diamator AF) - das geht auch ganz hervorragend, wenn man das Dia durch den Objektivschacht des Projektors abfotografieren will.

Gruß,
Ralf
 
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eine Kondensorlinse war bei meinem Reflecta nicht vorhanden.

War natürlich doch vorhanden, hatte ich aber übersehen und somit ist sie bei meiner Konstruktion auch dringeblieben. :fahne:

Ich kann das heute abend mal fotographieren und in meine Seite einbauen.

Voila!

Projektor-01.jpg


Wie man vielleicht sehen kann, sind nur etwa 10% des Glases der Streuscheibe milchig durchgefärbt. Der Rest ist klar. Das reicht aber zur Streuung des Lichtes. Mit einer 250W Halogenbirne komme ich mit Sparschaltung (ca. 2/3 Leistung) bei Blende 11 auf ca. 320tel Sek..

Ich habe es heute nicht mehr geschafft, auch das "neue" Objektiv auszuprobieren. Dazu später mehr.

Viele Grüße, Uli
 
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So, jetzt liegen auch die Ergebnisse mit dem "neuen" 90mm-Makroobjektiv vor.

>>> siehe hier <<< (ganz unten auf der Seite)

Ich meine, es wäre im Randbereich noch einen Tacken schärfer. Auf jeden Fall ist es einfacher wg. des Erhaltes der Automatikfunktionen der Kamera.

Nächster Schritt ist die Montage des Ganzen auf ein Brett.

Viele Grüße,
Uli
 
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Nächster Schritt ist die Montage des Ganzen auf ein Brett.

So, die Vorbereitungen sind abgeschlossen und die Arbeit kann beginnen!

Ich habe mich mit der ganzen Sache unter das Dach zurückgezogen und alles auf dem Schreibtisch plaziert. Die Bilder werden im Nikon eigenen RAW-Format aufgenommen und direkt über das Notbook auf eine externe Festplatte gespeichert. Zur besseren Überprüfung der Bildqualität dient noch ein zusätzlicher Röhrenmonitor.

Diakopierstation-10.jpg


Kamera und Projektor wurden auf ein Brett montiert. Der vordere Fuß des Projektors wurde in das Brett eingelassen, um die Position zu fixieren. Die Kamera steht auf einen Sperrholzbrettchen und wird von unten mit einer Stativschraube gehalten.

Diakopierstation-11.jpg


Von unten habe ich vier 6 mm Schrauben (8 cm lang, 5 cm hätten gelangt) durchgeführt und mit Flügelmuttern verschraubt. Die Höhe der Kamera läßt sich durch Einlegen von Unterlegscheiben unter das Sperrholzbrett verstellen.

Diakopierstation-12.jpg


Das Sperrholzbrett hat vier Langlöcher 10x15 mm bekommen, um die Kamera leicht seitlich und im Abstand zum Projektor ausrichten zu können.

Diakopierstation-13.jpg


Rechts neben dem Projektor befindet sich noch ein Hölzchen als Seitenanschlag, damit der Projektor immer schön in der Projektionsachse bleibt.

Diakopierstation-14.jpg


Ich hoffe, dass meine Anleitung zum Nachahmen angeregt hat. Ich werde meine kleine Homepage bei Zeiten so gestalten, dass man das leicht nachbauen kann.

Vielen Dank schon mal an alle, die mir in diesem Thread Hilfe gegeben haben und

viele Grüße,
Uli
 
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Hut ab!

Das hast Du wirklich klasse gemacht. Wie viel Zeit hast Du jetzt so investiert? Schlag mich nicht gleich - hat sich der Aufwand gelohnt?

Danke Schmadde
 
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Wie viel Zeit hast Du jetzt so investiert? Schlag mich nicht gleich - hat sich der Aufwand gelohnt?

Hallo Schmadde,

der Aufwand hat sich mehr als gelohnt. Die Dias meines Vaters sind lange im Kasten: je 100 Dias in etwa 5 min.. Zu Weihnachten war auch bereits alles nachbearbeitet (war nur bei den rotstichigen Dias notwendig) und ich konnte meinen Geschwistern und meiner Mutter eine perfekte "Dia-Show" auf dem TV präsentieren und hatte gleichzeitig wertige Präsente. Alle waren begeistert.

Ich werde in Kürze damit beginnen auch für meine Freunde die Dias zu digitalisieren. Das bisschen Arbeit nehme ich gerne auf mich. ;)

Ein Freund von mir hatte zwischenzeitlich Zugriff auf einen Profiscanner. Die sind Ergebnisse kaum merkbar besser als die meinigen. Dafür benötigte das Teil aber mehr als 2 min. pro Dia und besaß keinen automatischen Diatransport.

Gruß, Uli
 
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