Dias abfotografieren, welches Objektiv

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UlPa

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Hallo zusammen,

ich möchte gerne Dias digitalisieren. Meine eigenen habe ich bereits vor ein paar Jahren mit einem Reflecta i-scan 1800 auf die Platte gebracht. Allerdings war das eine Sklavenarbeit, die ich nicht noch einmal machen möchte.

Nun sind mir durch den Nachlass meines Vaters wieder Dias zugefallen. Alte Familienfotos von rein persönlichem Wert. Auch Freunde von mir stehen vor dem Problem, große Bestände digitalisieren zu wollen

Ich habe mal im Netz geschaut und >>> hier <<< eine wie ich meine vernünftige Lösung gefunden.

Ich habe das mal "nachgebaut" und erste Ergebnisse nur für die Diskussion mit Freunden >>> hier <<< eingestellt.
Da es sich bei allen Fotos nicht um anspruchsvolle Kunst, sonden "nur" um Erinnerungen handelt, die künftig hin und wieder am PC oder TV geschaut werden sollen, sind die Ansprüche nicht so groß. Allerdings sollten die Bilder schon scharf sein. Mit dem von mir verwendeten Sigma 70-300 (Neupreis 179,- EURO) lassen sich offensichtlich (auch nicht unter Verwendung von Nahlisen und Zwischenringen) keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen.

Meine Frage: welches Objektiv wäre für ein solches Vorhaben geeignet? Was müsste man dafür anlegen (evtl. auch gebraucht)?

Vielen Dank und Grüße,
Uli
 
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Hier ein Dia aus dem Jahre 1991. ( 'schuldigung, es war nicht schärfer)

Kleine Leuchtplatte von Hama 12X15 cm.
Ein alter Reproständer.
D 700
Ein uraltes 58mm Micro Nikor + Zwischenring
Einstellung auf Automatik
Was mir noch fehlt ist ein Fernauslöser, so mach ich das mit dem Selbstauslöser.
Aber ich übe noch:rolleyes:

picture.php
 
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Moin,

Das war übrigens 1963 in Bonn. Da gab es im Winter noch Eisschollen auf dem Rhein. Der Junge ganz vorne mit der Zipfelmütze bin ich.
Im Bestand gibt es Dias, die sind noch roter.

Das sieht ja wirklich böse aus. Weißt Du zufällig, welcher Film das war? Von meinem Vater gibt es Agfa-Dias aus den 50er-Jahren, die lange nicht so schlimm aussehen. Vielleicht hat auch das Entwicklungslabor gepfuscht.
 
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Hätte das Labor gepfuscht, hätte sein Vater die Dias wohl schon im Laboranten entsorgt - ich tippe eher auf die Lagerung ...
Die Farbmoleküle werden unterschiedlich stabil sein, und Rot kann offensichtlich bei dieser Emulsion am meisten ab. Aber der Grund für das Problem hilft hier leider nicht bei dessen Lösung weiter ...
 
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Moin,

Hätte das Labor gepfuscht, hätte sein Vater die Dias wohl schon im Laboranten entsorgt -

Schlecht fixiert merkt man nicht sofort...
Ich hatte mal einen Film mit Rahmen gerahmt, aus denen Weichmacher in die Dias diffundierte. Zum Glück habe ich es bemerkt, bevor sie ernsthaft zerstört waren. Umgerahmt und die Zersetzung war gestoppt.
 
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Kenne das Problem.

Ist im Zweifelsfall etwas Arbeit.

Habe mich gerade mal kurz dran gemacht um zu zeigen, was noch machbar ist:

picture.php


und 2 Minuten erste Bearbeitungen mit Capture NX2:

picture.php


Farbe etc. ist natürlich auch im persönlichen Geschmacksbereich angesiedelt bzw. dem individuellen Erinnerungsvermögen :)

Helmut
 
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Tach zusammen,

ich hab ja neulich erst Werbung für meine Methode gemacht und nun dazu ein kleines Album erstellt (Meine Alben -> Abfotografierte Dias):

picture.php


Mit der Methode schaffe ich gemütlich 2-3 Bilder/Minute. Das ist nicht so doll viel, aber ich denk mal, die Qualität kann sich sehen lassen.

Gruß, Wolfgang
 
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Hallo TJA,

vielen Dank für die schnelle Antwort!

Dass der Betreiber der zitierten Seite ein 90mm Objektiv nutzte, hatte ich ich natürlich gelesen. Mir ging es in meinem Beitrag eher um die Anforderungen an die Wertigkeit des Objektivs, damit bessere/schärfere Bilder produziert werden, als mit meinem einfachen 70-300. Ich hatte bereits bei AMAZON geschaut und gesehen, dass ein Fremdobjektiv 90mm Makro bereits ab ca. 360,- EURO zu haben ist (nach oben hin ist alles offen). Reicht aber so ein Objektiv für diesen Anspruch??

Ich war gerade eben in der Mittagspause unterwegs und habe auch beim Fotohändler meines Vertrauens in die Auslage der Gebrauchtangebote geschaut. Er hat dort ein TAMRON SP AF Macro 90mm 1:2,8 (vermutlich noch aus analogen Zeiten) für 269,- EURO. Hat jemand Erfahrungen, ob z.B. dieses Objektiv geeignet wäre?

Viele Grüße, Uli

Ich hatte sowas mal am meiner Leica, war für meine Verhältnisse auch Schrott.:motz:
http://cgi.ebay.de/LEITZ-MACRO-ELMA...ItemQQimsxZ20091110?IMSfp=TL091110182004r4622
 
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Hallo zusammen,

ich habe es geschafft, scharfe Diakopien zu produzieren und dies ohne den Kauf eines neuen Objektives. Ich habe mir beim Glaser eine opake Glsscheibe auf 4,6x4,8 cm zuschneiden lassen und damit die Unschärfen der Streuscheibe aus Polystyrol beseitigen können.

Die Kosten des Umbaus eines Diaprojektors zur massenweisen Digitalisierung von Dias belaufen sich somit auf 1,50 EURO für die Glasscheibe und 9,99 EURO für manuelle Zwischenringe aus dem EBAY-Shop.

Ergebnis habe ich >>> hier <<< (ganz unten auf der Seite).
eingestellt.
Das Beispielbild ist sicher nicht künstlerisch wertvoll (wie die wenigsten meiner Dias), aber es zeigt am Reichstag sehr gut die Fenstersprossen und die Schrift über dem Portal. Zur Archivierung von Urlaubserinnerungen reicht das allemal. Möglicherweise ließen sich durch ein gutes Makrobjektiv noch bessere Ergebnisse erzielen.

Viele Grüße, Uli
 
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Moin,
Das sieht ja wirklich böse aus. Weißt Du zufällig, welcher Film das war? Von meinem Vater gibt es Agfa-Dias aus den 50er-Jahren, die lange nicht so schlimm aussehen. Vielleicht hat auch das Entwicklungslabor gepfuscht.

Das Interessante ist, dass es ganze Reihen von Dias aus dem gleichen Zeitraum gibt, die völlig OK sind. Wenn ich mich richtig erinnere, so hat mein Vater die Filme immer bei Foto-Quelle gekauft und auch dort entwicklen lassen.
 
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Das gefällt mir, Uli!

Ich werd mich bei minem Glaser mal erkundigen nach so einer Scheibe, zumal ich noch ein paar tausend Dias hier habe zum Digitalisieren und noch einen funktionsfähigen Projektor gefunden habe. Die Methode ist dann sehr viel effizienter als meine (siehe mein zugehöriges Album hier).

Gruß, Wolfgang
 
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Ich werd mich bei minem Glaser mal erkundigen nach so einer Scheibe,

Hallo Wolfgang,

Du musst schauen, dass die Glasscheibe rein weiß ist und bei normalem Licht nicht durchscheinend. Es gibt auch lackierte Gläser, die erschienen mir nicht geeignet, weil die Farbschicht möglicherweise nicht hitzestabil ist. Vielleicht einfach ein paar verschiedene Gläser ausprobieren, damit man den Glaser nicht mehrfach nerven muss.
Der Glaser hatte Reststücke verschiedenster Glassorten da rumliegen und hat mir das ruck zuck mit nem Glasschneider zugeschnitten. Die 1,50 EURO/ Glas waren vermutlich eher ein symbolischer Preis.

Viele Grüße,
Uli

p.s. wie kann ich denn Dein Album erreichen?
 
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Ich hab' bei meinem 5 Stück für 5€ bekommen - einfach 1,5mm Glas, auf 5cmx5cm geschnitten, beidseitig gesandstrahlt. Reicht als Streuscheibe völlig hin.

Gruß,
Ralf
 
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Moin,

Ich hatte mal einen Film mit Rahmen gerahmt, aus denen Weichmacher in die Dias diffundierte. Zum Glück habe ich es bemerkt, bevor sie ernsthaft zerstört waren. Umgerahmt und die Zersetzung war gestoppt.

Das Interessante ist, dass es ganze Reihen von Dias aus dem gleichen Zeitraum gibt, die völlig OK sind. Wenn ich mich richtig erinnere, so hat mein Vater die Filme immer bei Foto-Quelle gekauft und auch dort entwicklen lassen.

Die Rahmen waren auch von Quelle...
Mein Vater hat immer bei Agfa entwickeln lassen.
 
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Wie lange hat's gebraucht, bis sich der Weichmacher bemerkbar gemacht hat? Aufgefallen wäre mir noch nix, aber es gibt auch Dias, die ich mir seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr abgeguckt hab' ...
 
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Moin,

Wie lange hat's gebraucht, bis sich der Weichmacher bemerkbar gemacht hat?

Kann ich nicht mehr genau sagen, es waren aber schon ein paar Jahre. Die Bilder bekamen plötzlich bunte Punkte am Rand, sahen so aus wie Hotpixel bei Digicams.
Mit Quickpoint-Rahmen gabe es nie Probleme.
 
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Moin!

Mist, dann sollte ich mal meine alten Bestände durchforsten ...
Hama (die einteiligen) und Reflecta CS haben mich bis jetzt auch noch nicht im Stich gelassen, aber die ganz alten Bilder ... wer weiß, in was ich die gesteckt hab' ... *hierfehlteinpaniksmilie*

Prost,
Ralf
 
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Ist schon erstaunlich, was man mit ein paar Schiebereglern aus so einer Vorlage noch rausholt.

Grüße
Jens
 

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Hallo Wolfgang,

Du musst schauen, dass die Glasscheibe rein weiß ist und bei normalem Licht nicht durchscheinend. Es gibt auch lackierte Gläser, die erschienen mir nicht geeignet, weil die Farbschicht möglicherweise nicht hitzestabil ist. Vielleicht einfach ein paar verschiedene Gläser ausprobieren, damit man den Glaser nicht mehrfach nerven muss.
Das ist ganz sicher richtig! Lackierte Gläaser taugen mit Sicherheit nichts. Dort gibt es nur die dünne Lackschicht als Diffusor. Das Glas muss schon in voller Dicke milchig weiß sein...

p.s. wie kann ich denn Dein Album erreichen?
Siehst Du bei meinen Postings nicht den Link ganz oben rechts "Alben des Mitglieds"? Dort findest Du das ruck-zuck... Oder direkt dort:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/album.php?albumid=7564
:)Wolfgang
 
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