Dias abfotografieren, welches Objektiv

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UlPa

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Hallo zusammen,

ich möchte gerne Dias digitalisieren. Meine eigenen habe ich bereits vor ein paar Jahren mit einem Reflecta i-scan 1800 auf die Platte gebracht. Allerdings war das eine Sklavenarbeit, die ich nicht noch einmal machen möchte.

Nun sind mir durch den Nachlass meines Vaters wieder Dias zugefallen. Alte Familienfotos von rein persönlichem Wert. Auch Freunde von mir stehen vor dem Problem, große Bestände digitalisieren zu wollen

Ich habe mal im Netz geschaut und >>> hier <<< eine wie ich meine vernünftige Lösung gefunden.

Ich habe das mal "nachgebaut" und erste Ergebnisse nur für die Diskussion mit Freunden >>> hier <<< eingestellt.
Da es sich bei allen Fotos nicht um anspruchsvolle Kunst, sonden "nur" um Erinnerungen handelt, die künftig hin und wieder am PC oder TV geschaut werden sollen, sind die Ansprüche nicht so groß. Allerdings sollten die Bilder schon scharf sein. Mit dem von mir verwendeten Sigma 70-300 (Neupreis 179,- EURO) lassen sich offensichtlich (auch nicht unter Verwendung von Nahlisen und Zwischenringen) keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen.

Meine Frage: welches Objektiv wäre für ein solches Vorhaben geeignet? Was müsste man dafür anlegen (evtl. auch gebraucht)?

Vielen Dank und Grüße,
Uli
 
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Auf der Original-Seite wird ja von einem Macro-Objektiv mit mind. 90mm Brennweite gesprochen.

Da waere z.b das Simga 150 Macro eine schoene Loesung.

Alternativ das 105er von Nikon (oder evtl. Sigma).

Dann sollten die Ergbenisse schaerfer werden als Deine ersten Beispiele.

Deine Erfahrungen damit wuerden mich sehr interessieren :)
 
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Hallo TJA,

vielen Dank für die schnelle Antwort!

Dass der Betreiber der zitierten Seite ein 90mm Objektiv nutzte, hatte ich ich natürlich gelesen. Mir ging es in meinem Beitrag eher um die Anforderungen an die Wertigkeit des Objektivs, damit bessere/schärfere Bilder produziert werden, als mit meinem einfachen 70-300. Ich hatte bereits bei AMAZON geschaut und gesehen, dass ein Fremdobjektiv 90mm Makro bereits ab ca. 360,- EURO zu haben ist (nach oben hin ist alles offen). Reicht aber so ein Objektiv für diesen Anspruch??

Ich war gerade eben in der Mittagspause unterwegs und habe auch beim Fotohändler meines Vertrauens in die Auslage der Gebrauchtangebote geschaut. Er hat dort ein TAMRON SP AF Macro 90mm 1:2,8 (vermutlich noch aus analogen Zeiten) für 269,- EURO. Hat jemand Erfahrungen, ob z.B. dieses Objektiv geeignet wäre?

Viele Grüße, Uli
 
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Hallo TJA,

vielen Dank für die schnelle Antwort!

Dass der Betreiber der zitierten Seite ein 90mm Objektiv nutzte, hatte ich ich natürlich gelesen. Mir ging es in meinem Beitrag eher um die Anforderungen an die Wertigkeit des Objektivs, damit bessere/schärfere Bilder produziert werden, als mit meinem einfachen 70-300. Ich hatte bereits bei AMAZON geschaut und gesehen, dass ein Fremdobjektiv 90mm Makro bereits ab ca. 360,- EURO zu haben ist (nach oben hin ist alles offen). Reicht aber so ein Objektiv für diesen Anspruch??

Ich war gerade eben in der Mittagspause unterwegs und habe auch beim Fotohändler meines Vertrauens in die Auslage der Gebrauchtangebote geschaut. Er hat dort ein TAMRON SP AF Macro 90mm 1:2,8 (vermutlich noch aus analogen Zeiten) für 269,- EURO. Hat jemand Erfahrungen, ob z.B. dieses Objektiv geeignet wäre?

Viele Grüße, Uli

Such hier im Forum mal nach den einschlägigen Makroobjektiven von Nikon (105) Sigma (105), Tamron (90), Tokina (100): Nahezu jede Antwort ist dem Sinn nach "völlig egal welches Du nimmst, alle sind großartig".

Eine preislich attraktive Alternative, optisch angeblich nicht schlecht, mechanisch eher wackelig, ist vielleicht das Voigtländer/Cosina/Vivitar 100/3,5. Das schafft allein 1:2, mit Vorsatzlinse 1:1.


Gruß, Matthias
 
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Wenn schon mit Vorsatzlinse, dann würde ich ein Objektiv empfehlen, welches eine spitzen Optik und gute Mechanik mit einem unerreicht niedrigen Preis vereint :winkgrin:

Micro Nikkor 3,5/55mm :up:

Grüße - Bernhard
 
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Wenn schon mit Vorsatzlinse, dann würde ich ein Objektiv empfehlen, welches eine spitzen Optik und gute Mechanik mit einem unerreicht niedrigen Preis vereint :winkgrin:

Micro Nikkor 3,5/55mm :up:

Grüße - Bernhard

Klar, bloß mit dem müsstest Du dem Diaprojektor vermutlich in den "Schlund" klettern. Nicht umsonst empfehlen die in der verlinkten Seite Brennweiten ab 90mm.

Gruß, Matthias
 
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Micro Nikkor 3,5/55mm :up:

55mm dürfte von der Brennweite her zu kurz sein. D.h. ich käme mit dem nach und nach ausfahrenden Diamagazin ins Gehege.

Für das von mir heute Mittag gesehene gebrauchte Tamron habe ich noch einen Testbericht gefunden:

http://www.unterwasserwelt.de/html/tamron_makro_af_sp.html

Das wäre preislich sicherlich die günstigste Lösung. Spräche etwas gegen dieses Objektiv für diesen Zweck an einer D70s?

Viele Grüße, Uli
 
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Dieses 90mm Tamron hatte ich auch angepeilt, bevor das Sigma 70mm herauskam. Dem Tamron wird in der Tat ein ausgezeichnetes Preis/Leistungs-Verhältnis nachgesagt.

Grüße . Bernhard
 
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Ich hatte das Tamron noch in Analogzeiten für meine EOS und war sehr zufrieden damit. :up:
 
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Wenn Du da jetzt viel Zeit investieren willst, wuerde ich ueber den Kauf einer D90 nachdenken - schon wegen der hoeheren Aufloesung.

Nicht, dass Du sonst spaeter alles nochmal machen musst .. aeh ... willst :)
 
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Uli will ja gar nicht viel Zeit investieren, im Gegenteil, er will dass es schnell geht - wofür ich volles Verständnis habe.
Aber wozu soll er dann noch eine fünfte schrottige Nikon DSLR brauchen? :fahne:

Grüße - Bernhard
 
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Wenn Du da jetzt viel Zeit investieren willst, wuerde ich ueber den Kauf einer D90 nachdenken - schon wegen der hoeheren Aufloesung.

Ich glaube das brächte nicht viel, denn die maximale optische Dichte eines Dias liegt (meines Wissens) bei etwa 2100 dpi. Die schafft man mit der D70s locker.
 
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Genau das meinte ich. Mit etwa 40-50 Linien pro mm ist man beim Diafilm recht oft gut dabei. Und dazu reichen 6 MP völlig aus.

Grüße - Bernhard
 
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Ich glaube das brächte nicht viel, denn die maximale optische Dichte eines Dias liegt (meines Wissens) bei etwa 2100 dpi. Die schafft man mit der D70s locker.

Hallo,

du meinst sicher die Auflösung eines DIAs und die kann sehr viel höher sein 2100 dpi, diese kann deutlich über 100 lpi (Linien per mm) sein somit könnte ein sehr gutes DIA durchaus 10-15 MP haben. In der Praxis wurden aber sehr oft nicht so hochauflösende Filme verwendet (die waren/sind auch nicht billig) so das man meist weniger hat.

Mit max. Dichte bezeichnet man die fähigkeit des Scanners wie weit er helle von dunklen Stellen unterscheiden kann (Dichteumfang). Dieses ist nicht unwichtig da man wenn dieser wert beim Scannen/Fotografieren zu gering ist oft endweder in den Schatten keine Zeichnung mehr hat oder einem die Lichter ausfressen. Wobei immer vorausgesetzt die Bilder wurden richtig belichtet.

Gruss

Patrick
 
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Meine 5 €Cent ...
Ich hatte das auch direkt mit Projektor und dem Umbausatz von diadigifix versucht (frei nach http://foto.beitinger.de/dias_digitalisieren/), bin dann allerdings wegen der kniffligen Justage zu einer anderen Lösung gekommen.
Ich habe einen Diahalter mit Streuscheibe (!!) für ein altes Novoflex-Kompendium gebaut und zwischen ebendieses und die Kamera ein 50er Siechma-Makro geschraubt. Versuche mit dem Nikkor 28-105 mit Nahlinse sahen längst nicht so gut aus, und das ist im Makrobereich gar nicht mal sooooo schlecht. Den Projektor hab' ich dann zum Beleuchten verwendet, ebenfalls mit Streuscheiben.
Der Vorteil ist die einfachere Ausrichtung, man muß nur aufpassen, daß der Adapter nicht verdreht ist. Die senkrechte Ausrichtug zwischen Kamera und Projektor ist da schon kniffliger. Der Nachteil liegt halt in der langsameren Dia-für-Dia-Digitalisierung ...
 
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Hallo,

du meinst sicher die Auflösung eines DIAs und die kann sehr viel höher sein 2100 dpi, diese kann deutlich über 100 lpi (Linien per mm) sein somit könnte ein sehr gutes DIA durchaus 10-15 MP haben. In der Praxis wurden aber sehr oft nicht so hochauflösende Filme verwendet (die waren/sind auch nicht billig) so das man meist weniger hat.

So als Vergleich: Ich hab' zum Digitalisieren diverser Fujichrome 200er-Dias eine Kodak 14nx verwendet (13,5 MPixel) und bin nicht an die Grenzen des Filmes gestoßen ...
 
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Meine 5 €Cent ...
Der Nachteil liegt halt in der langsameren Dia-für-Dia-Digitalisierung ...

Ich habe den Reflecta Diascanner ja noch. Ich habe für ca. 3.500 Dias ungefähr 4 Monate gebraucht und da wr ich schon sehr diszipliniert. Jetzt habe ich wieder so an die 1.500 Stück. Das muss jetzt in einem Rutsch gehen.

Einige der Dias aus den 60ern sind nicht nur rotstichig, sondern komplett rot geworden. Weiß jemand woran das liegt? Diese sind vermutl. hoffnungslos verloren oder kann man da noch was mit Weißabgleich oder Software reißen?
 
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Tscha ...
"Früher" hab' ich das mit einem Epson 4490 gemacht (Flachbett mit Durchlicht), aber die Ergebnisse kommen bei weitem nicht an das Abfotografieren heran - und der Scan-Vorgang für 4 Dias dauerte ca. 15min im Gegensatz zu den 2s incl. Spiegelvorauslösung :D

Was meinst Du mit "komplett rot"? Wenn gar kein Blau und Grün mehr da ist, hast Du natürlich verloren, sonst könntest Du die Rotsättigung soweit zurücknehmen, bis es wieder vernünftig aussieht (oder gleich den Weißabgleich bemühen, wenn er damit klarkommt), aber ob das dann noch ansehnlich ist ... :nixweiss:
Als Ursache würd' ich jetzt mal in's Blaue hinein Zersetzungsprozesse der die Farben bestimmenden Moleküle vermuten, aber da möge sich besser ein Chemiker zu äußern :fahne:
 
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Was meinst Du mit "komplett rot"?


rot.jpg



Das war übrigens 1963 in Bonn. Da gab es im Winter noch Eisschollen auf dem Rhein. Der Junge ganz vorne mit der Zipfelmütze bin ich.
Im Bestand gibt es Dias, die sind noch roter.
 
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UI! Und ich dachte immer, ICH wäre mit Baujahr '66 alt ... :winkgrin:
... die blauen Flecken sind vom Scan oder auf dem Dia?
Hast Du schon probiert, beim Originalscan Blau und Grün ganz aufzureißen und Rot zurückzunehmen? Einzige Idee, die ich dazu habe ... oder sw draus machen ... :nixweiss:
 
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