"Der Beruf Fotograf ist tot"

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Gute Fotografen haben auch heute noch ein gutes Einkommen, aber der Wettbewerb ist härter geworden!
Ich selbst bin als die Digitale Revolution kam aus dem Business ausgestiegen, aber ich hatte schon als angestellter Fotograf beinahe die Freude an der Fotografie verloren!

Als Fotograf musst du dich heute immer schneller wieder neu erfinden und du musst ein guter Verkäufer sein und ein sehr guter Fotograf!
Mein Kollege betreibt mit einem anderen Fotografen zusammen ein grosses Fotostudio in der Ostschweiz in einer alten Turnhalle!
Jeder der beiden hat seine spezial Gebiete und so ergänzen die sich wunderbar!
Mein Kollege ist aber oft unterwegs für Kundenpflege und um neue Kunden zu gewinnen!

Viele der ganz grossen Fotografen arbeiten nur noch mit Mietstudios und mit viel gemietetem Gedöns alla Peter Lindberg and many more!

Ich mache nur noch Jobs die mir Spass machen, mich kann keiner mehr im Preis drücken im Bereich Fotografie, da ich längst ein anderen Beruf habe und dort etabliert bin!
Ich denke es ist härter und schnelllebiger geworden, aber es gibt noch genügend die davon gut leben können!
Der Wiesner ist definitiv keine Referenz sondern einer der vielen Quereinsteiger, die mehr Quatschen wie sie liefern!
Habe fertig Armin
 
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Ich meinte " Helfen "
nein, nicht bewusst missverstehen,
ich könnte Dir - aus meiner (die ich nicht habe) vielleicht nicht (oder doch) Kenntnis
ein Studio vermitteln
aber eben nicht mit dieser Deckenhöhe
und nicht in München,
sondern in Hamburg ..
aber ich versuche zu verstehen, dass hier nicht jeder hin will

Und ich versuche Sven zu vermitteln, dass “Betriebskosten“ für einen Fotografen mehr sein können, als einfach nur Filme, die man ja nun nicht mehr braucht. Er hat mich verstanden...

Aber, damit Du mich auch verstehst:
Ich HABE ein Studio mit allem, was ich brauche und zwar in München, wo sich neben meinem Lebensmittelpunkt auch mein Kundenkreis befindet.
Mit dem abgelegten Büro eines Ex-Anwalts in Hamburg kann ich also beruflich etwa genauso viel anfangen, wie ein Anwalt mit den ausgemalten Malbüchern meiner Kinder.

Frag doch mal Deinen “Hugo“, ob sein Alter Ego heute zum Frühstück mglw. einen Hugo zu viel hatte... ;)
 
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Hier sind ja schon einige Antworten denen ich 100% zustimmen wuerde.
Wenn ein Selbstaendiger jammert ueber die Amateurkonkurrenz dann unterscheidet er sich leider nicht genug von diesen - meine Meinung.

Amateure als Konkurrenz ist ja nichts Neues, jeder Handwerker kennt das.

Aber wie bereits geschrieben, wenn ein Kunde einen Amateur beauftragt dann sicher nicht nur wegen des Preises sondern auch weil er das Gebotene nicht in Relation zum Preis wertschaetzt.

Mein Nachbar der meinen Fotostream kennt hat mich kuerzlich gefragt ob ich nicht seine Tochter fotografieren kann, was ich auch tat, denn die Bilder des Berufsfotografen waren einfach nur lieblos hingerotzt.

Was da oft geboten wird von Berufs- oder Hochzeitsfotografen das aehnelt doch mehr Passbildern als einem emotionalem Bild das den besonderen Moment einfangen soll und oft bedeutet Kreativitaet da in huepf mal in die Luft oder ich fotografiere das Paerchen in einer Sandgrube oder einem Abbruchhaus. Sicher doch.....

Obwohl ich leidenschaftlicher Fotograf bin moechte ich nicht meinen Lebensunterhalt auschliesslich damit verdienen - muessen- ich geniesse die Freiheit mir die Auftraege und Kunden aussuchen zu koennen und von meiner anderen Selbstaendigkeit zu leben.
 
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Ein schwieriges Thema.



...vor Jahrzehnten ein Knochenjob war, dann ist er es heute noch einmal mehr geworden...

...man einen Namen haben oder ihn sich durchaus langwierig erarbeiten muss...

...das grundlegende Beherrschen des Handwerks Fotografie und Ideen und Kreativität...

...Flexibilität und Kontinuität...

...Vielleicht ist jemanden im Rahmen meiner Ausführungen bis hier aufgefallen, dass ich nicht ein Wort zu Kameras und Ausrüstung verloren habe...

...Dies ist auch in meinen Augen nicht völlig nebensächlich, denn zuverlässig sollte sie schon sein. Aber sie ist ebenso sicherlich trotzdem zweitrangig, ob ich als Fotograf erfolgreich agieren kann oder nicht...


Hallo Klaus,

wahre Worte...

Insbesondere Kreativität und Flexibilität sind aus meiner Sicht die Zauberworte, hinzu kommt zu verstehen was man tut und warum man es tut, also das Beherrschen der fotografischen Grundlagen.

Dein letzter Absatz ist aus meiner Sicht von der Entwicklung gefressen worden. War es früher so, dass man mit der Anschaffung der nötigen Hardware, Kamera, Optiken, Lichttechnik, Labor..., eine Basis für viele Jahre hatte ist es mittlerweile so, dass, will man mit dem Wettbewerb auf Augenhöhe bleiben man sich dem von den Herstellern und Agenturen forcierten Wettrüsten anschließen muss oder man bleibt auf der Strecke.

Diese Entwicklung ist traurig und in vielerlei Hinsicht bedenklich und sie trägt maßgeblich mit bei zum Niedergang des Fotografenberufes.

Letzten Endes muss jeder selbst entscheiden ob man immer die neueste, "beste?" und innovativste Kamera besitzen muss. Eines ist jedoch sicher, das Auge des Fotografen war zu Zeiten Ansel Adams und ist auch heute noch der Schlüssel zu guten Fotos. Dieses Auge können sowohl Amateure als auch Profis besitzen, die Profis haben vielleicht noch den kleinen Vorteil die Technik besser zu verstehen.

Man könnte Stunden über dieses Thema diskutieren und käme zu keinem Ende.


Grüße
Georg
 
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