Wie sind denn die Erfahrungswerte, was die Abhängigkeit von Entfernungen und Blendenwerten angeht? Ein objektivabhängiger FF/BF ist doch selten konstant !?
entweder das, oder wenn wir vielleicht gemeinsam eine Testumgebung definieren können, die (a) verwertbare, praxistaugliche Ergebnisse liefert (das Focustestchart steht ja immer etwas in der Kritik) und die (b) jeder von uns mit vertretbaren Aufwand herstellen kann, damit wir vergleichbare Ergebnisse bekommen. Ein "besseres" Testchart per Download bereit zu stellen wäre sicher nicht das Problem - womöglich sogar eine Sammlung der Messwerte in einer Datenbank und eine statistische Auswertung dazu.Richtig klasse fände ich, wenn hier mal jemand einen kleinen Workshop einstellen könnte.
Hallo,
entweder das, oder wenn wir vielleicht gemeinsam eine Testumgebung definieren können, die (a) verwertbare, praxistaugliche Ergebnisse liefert (das Focustestchart steht ja immer etwas in der Kritik) und die (b) jeder von uns mit vertretbaren Aufwand herstellen kann, damit wir vergleichbare Ergebnisse bekommen. Ein "besseres" Testchart per Download bereit zu stellen wäre sicher nicht das Problem - womöglich sogar eine Sammlung der Messwerte in einer Datenbank und eine statistische Auswertung dazu.
Was meint Ihr? Wer wäre dabei?
Ciao
HaPe
wenn ein Front-/Backfokus (unter sonst identischen Bedingungen) nicht reproduzierbar wäre, wäre die neue D3/D300 Korrektur einigermaßen nutzlos. In wie weit der Fehler blenden-, brennweiten-, distanzabhängig ist, müßte dringend geklärt werden. Ich gehe aber mal davon aus, dass er zumindest in der Tendenz unabhängig von diesen Parametern ist, da sonst auch in diesem Fall die D3/D300 Korrektur nicht wirklich nutzbringend wäre ... will sagen, bei Fokussierung auf unendlich wird man nicht +20 korrigieren und gleichzeitig an der Naheinstellgrenze -20.Kann ja sein, das ich mich irre, aber scheitert so ein reproduzierbares Vorgehen nicht etwas an der nicht möglichen Reproduzierbarkeit des Front/Backfokus? Außerdem, wie Volker ja auch anmerkte, ist so ein Fehlfokus konstant?
Ich gehe aber mal davon aus, dass er zumindest in der Tendenz unabhängig von diesen Parametern ist, da sonst auch in diesem Fall die D3/D300 Korrektur nicht wirklich nutzbringend wäre ...
Mein Testaufbau: ein stehender Buchrücken, der ca. 45 Grad zur Kamera schräg gestellt war. Davor dann die Kamera (auf Stativ natürlich), Aufnahmeabstand je nach Brennweite verschieden. Ich habe dann einen markanten Punkt auf dem Buchrücken anfokussiert und die Testaufnahme betrachtet. Durch die Beschriftung lässt sich auch auf dem Kameradisplay bei ausreichender Vergrösserung schon feststellen, wie der Fokus liegt.
Ich habe alle Objektive spätestens im dritten Versuch richtig eingestellt bekommen.
das ist er zweifellos. Die Vergangenheit zeigte aber, dass einige User auch nach mehrfacher Justage durch Nikon nicht mit dem Ergebnis zufrieden war. Meiner Meinung nach ist das neue Feature zwar nicht die Lösung aller AF-Probleme, aber eine Möglichkeit um zumindest den Dauer-Unmut einiger User zu dämpfen. Es ist IMO ein klarer Workaround für das Problem ... aber möglicherweise ein sehr guter.Ich versteh es wirklich nicht. Der Fokus ist ja so ne sensible Sache.
dann wird es natürlich spannend. Es stimmt. Ich entsinne mich des Ratschlags beim 17-55er zunächst bei 55mm zu fokussieren und dann auf 17mm zurück zu zoomen. Wenn dem so ist, dann bräuchten wir als nächstes verläßliche Informationen, wie sich der (Brennweiten- oder Abstands-spezifische) FF/BF an einer D3/D300 vor und nach der Korrektur verhält. Kann man womöglich die Fehlfokussierung nicht gänzlich eliminieren, sondern nur ausmitteln?volkerm schrieb:nach meinen Erfahrungen ist der objektivbedingte FF/BF sowohl von der Entfernung abhängig (z.B. Fehlfokus im Nahbereich beim 35-70 oder 80-200) als auch von der Brennweite (z.B. Fehlfokus bei meinem 17-55 am kurzen Ende).
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