(...) das Licht war gut, da geht dann auch eine 1/60tel bei Blende 16 aus der Hand
Vom Testen hast Du jetzt vielleicht schon genug, aber jetzt mal ganz im Ernst: Versuch mal ein Bild mit 1/15 aus der Hand. Die Hasselblad hat einen Zentralverschluss, da wackelt nichts innen drinnen.
Einfach mal versuchen.
Demnächst kommt noch ein 1:3,5/60mm Distagon dazu und dann brauch ich "nur" noch Motive...
Freut mich, dass du Gefallen am Format findest!
Bevor ich die 500 C/M im Februar ins Haus holte, lag sie woanders etwa sieben Jahre im Schrank, ich war froh, dass sie noch auslöste.
Ich kann nur empfehlen - aber du tust es sicher ohnehin - Dich mit den Eigenheiten der Mechanik vertraut zu machen: Objektive nur im gespannten Zustand abnehmen, mal die Schraube ausprobieren, die für das manuelle Auslösen da ist usw. - die dicke Schwedin ist schließlich nicht mehr die jüngste, und auch wenn sie sehr gut gebaut ist, kann es sein, dass da mal etwas klemmt. Und dann ist es schön zu wissen, dass man nur ein eigens dafür geschaffenes Schräubchen drehen muss, um sie wieder einzurenken. Ist mir schon einmal mit dem 80er-Planar passiert. Die Seite von Stefan Heymann kannst Du sicher auch schon, da steht einiges drin, was Anfangs über die Straße hilft.
Anfangs war auch bei mir ein 150er Sonnar dran, damals überhaupt nicht meine Brennweite, und neulich nahm ich es mit ans Meer, es war toll. Wenn ich mehr aus fünf bis zehn Metern Entfernung portraitieren würde, käme es bei mir auch häufiger auf den Würfel.
Als erstes habe ich mir ein 50er Distagon geholt, später ein 80er Planar. Die Reihenfolge finde ich noch immer richtig und daher kann ich die Entscheidung zum 60er Distagon als nächsten Schritt komplett verstehen. Mit dem kleinen, "mobilen" 80er rauszugehen und Perspektiven auszuprobieren, macht mir gute Laune und ergibt für mich auch immer wieder
für mich überraschende Resultate, den räumlichen Aspekt betreffend. Hängt natürlich mit dem Quadrat zusammen und mit den Entscheidungen, die man mit dem Schachtsucher trifft. Hab mir sogar spaßeshalber einen Schachtsucher für die F4 geholt.
Als Scanner kann ich den 9000F MkII nicht empfehlen. Ich habe ihn zwar, aber ein echter Filmscanner kann es einfach besser - aber: der 9000F MkII ist günstig! Besser noch einen gebrauchten ohne MkII, weil da noch Silverfast mitgeliefert wurde - dann darauf achten, dass die Software dabei ist! Ich weiß es, weil ich fürs Kleinbildformat eigens einen Reflecta 10T gekauft habe (vom Handling her ist das nächstteurere Modell einfacher) mit Silverfast. Es ist kein Vergleich, und ich finde, es kann nicht sein, dass man Mittelformat macht und trotzdem hinter dem Kleinbild hängt, weil der Scanner es nicht bringt. Weil aber das Negativ größer als Kleinbild ist, schafft man damit auch ordentlich was. Aber es gibt deutliche Schwächen, auch viele Kunden-Meldungen über technische Mängel.
Um nicht falsch verstanden zu werden: Der Scanner ist brauchbar, besonders fürs Web, und ich habe 40x40-Ausdrucke mit schönen, feinen Details. Aber allein schon der Dynamikumfang eines Filmscanners ist etwas anderes. Die Schärfeleistung ebenfalls. [MENTION=1676]alterschwede[/MENTION] hat aber lange Erfahrungen mit dem 9000F gemacht und ist vielleicht sogar glücklich mit dem Gerät, da lohnt sich sicher eine zweite Meinung.
Viele sind ja noch mit dem Epson V700 unterwegs, über den weiß ich nichts. Ich würde mir jedoch keine Flachbett-Scanner mehr kaufen.
Mein Plan für 2015 ist auf jeden Fall, das Abfotografieren in den Workflow zu integrieren. Ein MF-Filmscanner ist nicht unter 1400,- zu haben, mit Glück 1200,- und für mich eindeutig die Investition nicht wert. Abfotografieren (auch mit APS-C bzw. DX) ist weitaus günstiger, und es gibt viele interessante Varianten. Bei Bedarf an weiteren Informationen einfach melden.