D7200 oder D750

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Zur D3s, diese wäre eigentlich perfekt für mich, zumindest was die Serienbildgeschwindigkeit und den Autofokus betrifft - aber ist der 12 Mpix Sensor noch am Puls der Zeit??? Kann mir vielleicht jemand ein sauber fotografiertes RAW von einer D3s zur Verfügung stellen?

Viele Grüße
Felix

Wenn die D3s die perfekte Kamera für dich wäre, dann kann ich dir diese nur wärmstens ans Herz legen. Mir reichen die 12 Mpix, aber das liegt auch daran, dass ich gerne bewusst gestalte und nur max. 10 % beschneide. Mittlerweile sind die meisten meiner Fotos jedoch sogar Fullframe. Croppen beeinflusst das Bildergebnis fast immer negativ, egal ob 12 oder 36 Mpix.
Im Vergleich zur D750 hat die D3s jedoch nicht mehr viele Vorteile. Der AF dürfte bei beiden eine ähnliche Leistung bringen und könnte sogar an der D750 einen leichten Vorteil haben. Die Haptik kann je nach Gusto für die Eine oder Andere Kamera sprechen. Die Low-Iso Fähigkeiten sind auch auf einem sehr ähnlichen Niveau. Bleiben eigentlich nur die mehr direkten Einstellmöglichkeiten ohne ins Menü zu müssen und halt die höhere Serienbildgeschwindigkeit und Puffergröße.
Ach und nach meiner Erfahrung kann man auch mit 400 mm und FX tolle Fotos in Afrika machen.
Wie immer, wer die Wahl, der die Qual. Ich würde an deiner Stelle aber auf jeden Fall auf einen FX-Body als Ergänzung zur D7100 setzten.
 
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Unbedingt nicht. Aber wir haben in unserem neuen Haus einige Bilder auf Acryl in 1.4m x 0.9m drucken lassen - da war ich über die Auflösung dankbar.
...womit man wieder beim Thema "sinnvoller Betrachtungsabstand" wäre. In welcher Druckauflösung wurden die Acryldrucke denn angefertigt?

CB
 
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Ich würde an deiner Stelle aber auf jeden Fall auf einen FX-Body als Ergänzung zur D7100 setzten.

:up:
Die DX-Kamera ersetzt mir den Telekonverter und die FX-Kamera das Weitestwinkelobjektiv, das ich mir für DX hätte anschaffen müssen.
Daher ist die D750 zur D7000 hinzugekommen. Beide Kameras verwenden dasselbe Akku-Modell, was die Logistik erleichtert.
 
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Neee - 120 mal 90 sind brömmelich 47 mal 35 Zoll und entsprächen demnach gut 1600 Gigapixel, wenn du tatsächlich auf 1000 dpi gehst. Nikon bietet derzeit keinen solchen Sensor an.

Hab ich auch nicht gesagt. Mein Bild liefert 109 DPI - Trotzdem ist die Druckauflösung der Druckerei 1000 DPI.
 
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Es wundert mich etwas, dass selbst Leute, die ich - sagen wir mal - mit fortgeschrittenem Wissen einstufe und deren Beiträge ich meist sehr schätze, doch auch ppi und dpi munter durcheinandermischen...
:D
 
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DPI und PPI sind - dimensionell - gleich. Sie geben eine lineare Auflösung an. Beim Sensor wird dieses Mass selten verwendet, weil man die Gesamtzahl der Photositen/Pixel über die Kantenlänge angibt (zB 6000 * 4000), man könnte es aber herunterbrechen auf n pixel pro Zoll.

Häufig verwendet wird es bei Monitoren und Displays (wo die Standardauflösung zunehmend von 72 dpi auf 96 dpi hochgeht). Wer also einen Monitor mit 51 cm horizontaler Displaylänge hat (20"), der kann in dieser Breite unskaliert 1440 oder 1920 Pixel darstellen - passend zu Full HD. Es geht - bei guten Displays und ebensolchen Graphikkarten - aber auch noch viel mehr (4k etc)

Wenn ich einen ganz und gar besonders guten Farbdrucker habe, dann macht der mir echte 160 dpi. Er setzt also auf eine Fläche von einem Quadratzoll (+/-6,5 cm²) 25600 individuelle, nicht verlaufende Farbpünktchen. Noch feiner kann er meist praktisch nicht auflösen (auch wenn mein Büro Laserdrucker mir 300 und 600 dpi Druckqualität anbietet ... geschenkt).

Druckereien verlangen gern eine Vorlage in 300dpi Auflösung. Diese skalieren sie dann selbst runter auf das geforderte Druckformat. Was heisst das? Ich habe eine Datei von 6 MP Grösse (3000px breit, 2000px hoch) und möchte diese auf A3 ausdrucken (60 * 40 cm oder 24" breit und 16" hoch). Diese Datei wäre auf meinem Monitor, der 96 dpi linear darstellen kann 3000/96 = 31" breit und 20.5" hoch. Mein derzeitiger Monitor kann das Bild also nicht in Gänze anzeigen, denn seine Fläche ist zu klein.

Wenn ich das Bild mit 300 dpi (90000 individuelle Bildpunkte auf einem Quadratzoll) ausdrucke, dann wäre es nur etwa 10" breit und 6,6" hoch. Das ist ziemlicher Unsinn (nochmal: 90000 individuelle Bildpunkte pro Quadratzoll - das können Drucker einfach nicht). Wir skalieren also auf (zB) 160 dpi und kommen jetzt (automagisch) auf eine Bildgrösse von +/- A3 (siehe oben). Das ist erstklassiger und hochwertiger Farbdruck, den man auch aus 30cm (mit starker Brille) noch gut anschauen kann.

Das Bild und die Anzahl seiner Bildpunkte/Pixel bleibt immer gleich. Mit zunehmender Grösse ändert sich nur die die Dichte oder Grösse der einzelnen Punkte. Wenn wir - in Extremis - dieses Bild auf eine Fabrikhalle projizieren wollen, dann kämen wir zB bei einer Kantenlänge von 30 Metern in der horizontalen auf eine Auflösung von 1px/cm und bei 75m in der Horizontalen auf 1 dpi. Da braucht es dann schon einen gewissen Betrachtungsabstand, um das noch als "scharf" zu bezeichnen.

Back to Entertainemnt: um 160 dpi ist eine tolle Druckauflösung für Farbe. Weniger geht auch, braucht dann aber einen grösseren Betrachtungsabstand.
 
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DPI und PPI sind - dimensionell - gleich

Das sehe ich anders, da ich "dpi" ausschliesslich bei Druckern sehe.

Einfaches Beispiel:
Wir haben der Einfachheit halber nur 1 Pixel.
Es ist lila.
Es wird am Monitor über die Subpixel (RGB) wie 1 Pixel dargestellt.
Hier passt "ppi", da ein Pixel aus der Kamera auch mit 1 Pixel am Monitor dargestellt werden kann.
Dass nun 1 Pixel am Monitor i.d.R. aus 3 kleineren zusammengefassten Subpixel für R,G, und B besteht könnte dazu verleiten, dass man dann von dpi sprechen könnte, wenn man die Subpixel als dots bezeichen würde.
Da hätten wir dann Faktor 3 bei ppi zu dpi.

Drucker, z.B. ein Tintendrucker sind aber die eigentlichen "dpi" Namensgeber.
Ein Druckpunkt - das kleinstmögliche einzelne Tintentröpfchen von einer der i.d.R. 4 Druckfarben - ist ein Dot.
Da das lila Pixel aus der Kamera nicht mit einem einzigen Tintentropfen auf das Papier gespritzt wird, kann man sich doch einfach vorstellen, dass die DruckDots generell mehr sein müssen, als die Pixel.

Es gibt über ne google Suche so viele Beispiele im Netz, wo es erklärt wird, mal besser, mal weniger gut vorstellbar.
Bei machen dieser Seiten sind aber extreme Vergrößerungen von gedruckten Bildern und Texten und da ist gut zu sehen wie diese Farbmischung und die "Muster" entstehen.
 
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Die "nächste Generation FX" wird eine Pixeldichte wie heutige DX Sensoren haben; irgendwo zwischen 50 und 65 MP. Wir werden uns dran gewöhnen und unsere Rechner aufrüsten. Derzeit gibt es einfach keinen technischen Fortschritt auf der Sensor-Seite im Bereich Hi-ISO. Die Prozessoren werden besser (obwohl Moore's Law auch an Pertinenz verliert), und seit +/- drei Jahren haben wir null Fortschritt gesehen.

Ja, die Hersteller haben ja schon angedroht, dass das Pixelrennen jetzt wieder weitergehen soll.

Ich habe gelesen, dass mit CMOS bei dem jetzigen High ISO Verhalten Schicht im Schacht ist. Wobei es aus meiner Sicht auch voellig wumpe ist ob ein Sensor irgendwann mal rauschfreie Bilder bis ISO 50k, 100k, 200k oder sonst wo hin liefert. Dafuer habe ich einfach keine Verwendung mehr und ich vermute die meisten anderen auch nicht, wenn sie nicht gerade nachts M31 freihand fotografieren wollen.

Gruss

Martin
 
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Wobei es aus meiner Sicht auch voellig wumpe ist ob ein Sensor irgendwann mal rauschfreie Bilder bis ISO 50k, 100k, 200k oder sonst wo hin liefert. Dafuer habe ich einfach keine Verwendung mehr ...

Ich sähe das auch gern so cool, aber tatsächlich kann man gar nicht genug rauschfreie ISO haben. Wer heute seine Kinder beim Hallensport photographieren möchte, kommt irgendwann nicht mehr an einem 2.8 er Tele(Zoom) vorbei. Damit geht es dann so eben bei ISO 6400, aber 90% der Bilder sind eher künstlerisch wertvoll, denn die Schärfentiefe isoliert die Person vielleicht zu sehr vom Umfeld oder der Ball ist scharf, nicht das Gesicht.

Wie geil wäre es, Hallenhandball bei Blende 5.6 in guter Qualität mit 25600 ISO zu knipsen? Ein preiswertes/vorhandenes Kit-Zoom reicht, Papa und Sohnemann sind stolz, der Weltfrieden naht!

Ordentliche Qualität bei Hi-ISO ist meiner Meinung nach GERADE für Gelegenheitsknipser/Familienbilder der wichtigste Fortschritt. Die anderen Verbesserungen bekommt man eigentlich nur mit, wenn man schon ein wenig tiefer in die Photographie eintaucht.
 
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Das sehe ich auch so, dann reicht auch die Kitlinse für Hallensport, etc.


Ja, die Hersteller haben ja schon angedroht, dass das Pixelrennen jetzt wieder weitergehen soll.

Das ist doch eigentlich nichts anderes als die logische Konsequenz der Pixeldichte an DX-Kameras! Gegenüber jeder aktuellen Nikon-DX hat die D8x0 eine geringere Pixeldichte, ~ 50MP wären hier das Äquivalent am FX-Sensor (kaufen würde ich mir eine solche Kamera jedoch ungern, da ich meinen Rechner wegschmeißen könnte).


Wobei es aus meiner Sicht auch voellig wumpe ist ob ein Sensor irgendwann mal rauschfreie Bilder bis ISO 50k, 100k, 200k oder sonst wo hin liefert.

Gerade durch die ISOless-Fähigkeiten sind möglichst rauschfreie und dynamikreiche Bilder bei Low ISO ungemein praktisch. Noch mehr pushen bedeutet noch mehr effektive Dynamik, dann werden Grauverlaufsfilter irgendwann gänzlich überflüssig.
 
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So, ich habe mich nach einem ausgiebigen Test-Wochenende für die D7200 entschieden.
Da ich momentan keine direkten Anforderungen an das FX-Format habe, spare ich mir die 800.- Euro Mehrpreis und kaufe mir dafür ein schönes Objektiv.

Im direkten Vergleich konnte ich keinen Unterschied des Autofokus-Sytems zwischen der D750 und der D7200 ausmachen. Beide treffen hervorragend!!!
Der unterscheid zur D7100 ist meiner Meinung nach allerdings mehr als deutlich. Die höhere Serienbildrate bzw. Pufferspeicher erlaubt ein deutlich höheres Dauerfeuer. :up:
Die Funktion, die Tendenz der ISO-Automatik einzustellen ist für mich ein weiterer Grund die D7200 der D7100 vorzuziehen.

Ich kann allen D7200 Kritiker empfehlen, sich ausgiebig mit der Kamera zu beschäfftigen, zu testen, und nicht nur die mittlerweile weit verbreitete Meinung "die Unterscheide zur D7100 seinen zu gering" weiterzuerzählen.

Gruß
Felix
 
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Hi,

was meinst Du mit "Tendenz der ISO Automatik" im Unterschied zur D7100?
Ob sie von der 1/Brennweite Faustregel nach unten oder oben abweichen soll,
geht bei der D7100 auch schon.
Was geht geht bei der 7200er noch mehr?

Gruß
Jürgen
 
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Ich kann allen D7200 Kritiker empfehlen, sich ausgiebig mit der Kamera zu beschäfftigen, zu testen, und nicht nur die mittlerweile weit verbreitete Meinung "die Unterscheide zur D7100 seinen zu gering" weiterzuerzählen.

Das habe ich bislang nur von d7100-eignern vernommen - und da hat es seine berechtigung. Ich werde auch nicht umsteigen.
 
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Hi,

was meinst Du mit "Tendenz der ISO Automatik" im Unterschied zur D7100?
Ob sie von der 1/Brennweite Faustregel nach unten oder oben abweichen soll,
geht bei der D7100 auch schon.
Was geht geht bei der 7200er noch mehr?

Gruß
Jürgen

Man kann hier jetzt die Tendenz zu "längeren Zeiten" oder "kürzeren Zeiten" einstellen. Wenn ich also "schnelle" Objekte fotografieren will, stelle ich auf kurze Zeiten.
 
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:nixweiss:

Ich behaupte nicht, dass es keine unterschiede gibt. Aber für d7100-user sind diese oft nicht entscheidend.
 
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1. Was meinst du mit Tendenz?
Ich stelle halt ein dass ich gerne ne längere oder ne kürzere Zeit haben will.
Das geht mindestens mit der D7100 auch schon. Bei der D7000 bin ich nicht mehr sicher. Glaub da ging das noch nicht. Hab beide zugunsten von von FX verkauft.

2. Ob und wann sich ein Unterschied für wen lohnt, ist sicher von persönlichen Befindlichkeiten und vom Geldbeutel abhängig.
Der pauschale Standardspruch der in der überspitzten Form hier immer wiederkehrt "bleib bei der alten Kamera kauf Dir lieber nen neues Objektiv",
ist, glaub ich, nur selten von echter Substanz.

Solange das Karussell steht ist der AF nicht so wichtig.
Wenn Du versuchst ein drehendes Karussell zu fotografieren, kann
das hilfreich sein.
Noch mehr hätte mir aber die Abwesenheit von Unvermögen
gestern geholfen... :)

Gruß
Jürgen
 
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