D700 und dann ?? (Kaufberatung Objektive)

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Nun bin ich am überlegen, welche Objektive für meine Zwecke die richtigen sind. Momentan habe ich mir folgende Zusammensetzung überlegt:
  • Sigma 1,8/20mm
  • Sigma 1,8/28mm
  • Nikkor AF-S 1,4/50mm

Von solchen Objektiven würde ich abraten aufgrund der Limitierung auf eine separate Brennweite. Der WW-Bereich ist für FX recht schwierig zu besetzen und preislich anspruchsvoll.

Hast Du eigene Erfahrungen mit den o.g. Weitwinkelobjektiven? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die D700 in Kombination mit Weitwinkelobjektiven kritisch ist. Je nach Objektiv kann die Abbildungsleistung zum Rand hin sehr stark abfallen. Ich weiß aber auch, dass man dies für jeden Objektivtyp einzeln austesten muss. Pauschalaussagen helfen hier nicht weiter.

Wenn man das AF-S NIKKOR 14-24 mm 1:2,8G ED nicht wählt dann bleiben nur das Nikon AF-S Nikkor 16-35mm 1:4G ED VR ....

Dieses Objektiv mit seiner katastrophalen Verzeichnung bei 16 mm würde ich zuallerletzt kaufen. Ja, ich weiß, man kann so etwas per Software korrigieren. Ich habe das Gefühl, dass Nikon mit dieser Optik einen Versuch gestartet hat, um herauszufinden, wie weit sie mit ihrer Kundschaft diesbezüglich gehen können. Nicht mit mir! Ich werde mir das Tokina 2.8/16-28 mm näher ansehen, sobald es bei den Händlern verfügbar ist.

Hallo meine Empfehlungen wären:
a.) für Macros von Insekten die D300 behalten (wenn das wirklich ein Schwerpunkt von Dir ist). Wenn Du Insekten bis 2 cm Größe und darunter fotografierst, wirst Du mit FX nicht wirklich Freude haben.

Die Diagonale eines DX-Chips ist gerade mal um den Faktor 1.5 kürzer als die Diagonale eines FX-Chips. Dafür erhälst Du speziell mit der D700 einen ganz hervorragenden Sucher, mit dem sich die Schärfeebene sehr gut bestimmen und einstellen lässt. Für Makro nach meinen Erfahrungen eine gute Lösung.

Grüßle
Uwe
 
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Hallo haegarle,
warum nicht die Nikkor-Kombi 20mm 3,5 Ai und 28mm 2,8 Ais?
Preiswert, leicht, 52er Filter, mechanisch und optisch meiner Meinung nach mehr als gut.
Dann noch das 50er 1,4 - den Rest haste ja schon.

Gruß Alfi
 
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Die Diagonale eines DX-Chips ist gerade mal um den Faktor 1.5 kürzer als die Diagonale eines FX-Chips. Dafür erhälst Du speziell mit der D700 einen ganz hervorragenden Sucher, mit dem sich die Schärfeebene sehr gut bestimmen und einstellen lässt. Für Makro nach meinen Erfahrungen eine gute Lösung.

Grüßle
Uwe
Auf der einen Seite hast Du den größeren Sucher auf der anderen Seite die größere Schärfentiefe durch DX.
Ich werds auf jeden Fall ausprobieren, was für mich der wichtigere Punkt ist.

lg
haegarle
 
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Hallo haegarle,
warum nicht die Nikkor-Kombi 20mm 3,5 Ai und 28mm 2,8 Ais?
Preiswert, leicht, 52er Filter, mechanisch und optisch meiner Meinung nach mehr als gut.
Dann noch das 50er 1,4 - den Rest haste ja schon.

Gruß Alfi

Das ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Werd mir mal die Linsen anschauen...

lg
haegarle
 
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Dieses Objektiv mit seiner katastrophalen Verzeichnung bei 16 mm

Ich mache viele Aufnahmen mit diesem Objektiv mit der katastrophalen Verzeichnung. Bislang bekam ich noch keine Beschwerden, obwohl ich die software-korrektur bislang gar nicht nutze. Das hängt natürlich auch von den Motiven ab.

Die Diagonale eines DX-Chips ist gerade mal um den Faktor 1.5 kürzer als die Diagonale eines FX-Chips. ..

Eine sagen wir 14 mm große Fliege sieht bei 1:1 ganz schön verloren im Sucher der D700 aus, die macht sich da bei der Crop-Knipse deutlich besser.
 
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Hallo haegarle,

ich habe genau Deinen Sprung vor gut zwei Monaten vollzogen.

An der FX-Kamera nutze ich im Augenblick primär ein 24/2,8, 50/1,4 und ein manuelles AIS 105/4. Vermissen tue ich bisher nichts.
Das Weitwinkel muss, wenn Randschärfe gefragt ist, auf 5,6 oder mehr abgeblendet werden. Aller Unkenrufe zum Trotz empfinde ich die Abbildungsleistung als gut. Allerdings vergleiche ich die Optik nicht mit einem 1500€-Objektiv. Meine Anwendungsbereiche decken sich übrigens mit Deinen (max 60x40 und Web-Darstellung).
Das 50er Bedarf keiner Erklärung mehr und das 105er ist eine feine Optik für Portraits, leichte Tele -oder Nahaufnahmen für einen außerordentlich vertretbaren Preis. Das Scharfstellen gelingt mir mit dem D700 Sucher recht prolemlos.

Weiterer Vorteil: Die drei Optiken zusammen wiegen soviel wie der "Glasklotz" 14-24.

Optisch bisher sind die neuen Optiken mit Sicherheit...ob man es braucht oder in seinem Anwendungsfall sieht? Das darf jeder für sich selber entscheiden.

Gruß
Michael
 
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Hallo Haegarle!
Unschlüssig bin ich weiterhin, was die Flexibilität angeht bei familiären Anlässen. Kann hier vielleicht noch mal jemand seine Erfahrungen aus dem Fotoalltag schildern.
Ich habe bei der letzten Weihnachtsfeier das AF-S 24-70/2.8 bei f/4 mit ISO 6400 an der D700 eingesetzt, und sehr natürliche Fotos (Zimmerbeleuchtung und Kerzenlicht) erhalten.
Und der AF funktionierte auch bei (wegen der störenden Anblinkerei) ausgeschaltetem AF-Hilfslicht schnell und exakt.
Für "Übersichtsfotos" in kleinen Räumen sind die 24 mm gerade recht, und die 70 mm für Portraits ausreichend.
Vor dem 24-70er hatte ich das AF-S 50/1.4 und kam damit im Zimmer überhaupt nur für Aufnahmen von einzelnen Personen / Portraits zurecht.

Und für den Einsatz bei der Dokumentation von Versicherungsschäden ist das AF-S 24-70/2.8 einfach optimal - kräftiges Weitwinkel bis leichtes Tele und lichtstark, und bei Abblendung auf f/22 auch für Nahaufnahmen mit guter Schärfentiefe brauchbar.
 
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Dieses Objektiv mit seiner katastrophalen Verzeichnung bei 16 mm würde ich zuallerletzt kaufen. Ja, ich weiß, man kann so etwas per Software korrigieren. Ich habe das Gefühl, dass Nikon mit dieser Optik einen Versuch gestartet hat, um herauszufinden, wie weit sie mit ihrer Kundschaft diesbezüglich gehen können.
Grüßle
Uwe

Diese Aussage halte ich für gepflegten Unsinn. Ich bin mit meinem 16-35 sehr zufrieden. Die Verzeichnung ist stärker als beim 14-24, aber nicht dramatisch.
 
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Diese Aussage halte ich für gepflegten Unsinn. Ich bin mit meinem 16-35 sehr zufrieden. Die Verzeichnung ist stärker als beim 14-24, aber nicht dramatisch.

Gepflegter Unsinn ist doch schon mal besser als ungepflegter Unsinn, wobei der Unsinn als solcher noch zu beweisen wäre. ;)
 
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Hallo haegarle,

ich habe genau Deinen Sprung vor gut zwei Monaten vollzogen.

An der FX-Kamera nutze ich im Augenblick primär ein 24/2,8, 50/1,4 und ein manuelles AIS 105/4. Vermissen tue ich bisher nichts.
Das Weitwinkel muss, wenn Randschärfe gefragt ist, auf 5,6 oder mehr abgeblendet werden. Aller Unkenrufe zum Trotz empfinde ich die Abbildungsleistung als gut. Allerdings vergleiche ich die Optik nicht mit einem 1500€-Objektiv. Meine Anwendungsbereiche decken sich übrigens mit Deinen (max 60x40 und Web-Darstellung).
Das 50er Bedarf keiner Erklärung mehr und das 105er ist eine feine Optik für Portraits, leichte Tele -oder Nahaufnahmen für einen außerordentlich vertretbaren Preis. Das Scharfstellen gelingt mir mit dem D700 Sucher recht prolemlos.

Weiterer Vorteil: Die drei Optiken zusammen wiegen soviel wie der "Glasklotz" 14-24.

Optisch bisher sind die neuen Optiken mit Sicherheit...ob man es braucht oder in seinem Anwendungsfall sieht? Das darf jeder für sich selber entscheiden.

Gruß
Michael

Vielen Dank für Eure rege Beteiligung.

In dem leichten Telebereich bin ich mit dem 1,8/85 und dem 105/2,8 nicht sooo schlecht aufgestellt ;) Für MF im Telebereich kann ich mich auch nur bedingt erwärmen, da unsere Ableger sich schneller bewegen als ich manuell scharf stellen kann ;)

Im WW-Bereich sind im Beispielbilderthread leider keine an FX. Könntest Du bei der Gelegenheit welche hochladen (auch Offenblende) ?!

Wie macht sich der Sprung für Dich von 24mm auf 50mm in der Praxis (bei gesellschaftlichen Anlässen vor allem)?

Ich bin auch nicht wirklich der Pixel-Peeper, die Optik sollte aber eine ordentliche Qualität bieten, wenn möglich ab Offenblende. Dabei kommt es mir auch nicht auf Schärfe bis in die letzte Ecke an, aber es sollte noch einen brauchbaren Bereich bieten, der bei der Bildgestaltung nicht zusehr einschränkt.

lg
haegarle
 
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Hallo Haegarle!

Vor dem 24-70er hatte ich das AF-S 50/1.4 und kam damit im Zimmer überhaupt nur für Aufnahmen von einzelnen Personen / Portraits zurecht.
Hallo Michael!

Diese Befürchtung habe ich eben auch, dass mit zwei FBs das wechseln zu lange dauert und ich einfach zu unflexibel bin.

Sicher ist 24-70 ein schöner Brennweitenbereich, das Nikkor sicherlich eine Top-Linse... nur der Preis ;) :dizzy:

Das Tamron 2,8 28-75 scheint hier eine brauchbare Alternative zu sein, da es auch in der Bildqualität dem Nikkor noch am nächsten kommt. In Sachen Verarbeitung.... naaaajaaa... ;) Aber für den Preis....


Naja, werde mich weiter umschauen und inspirieren lassen... ;)

lg
haegarle
 
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Hallo!
Diese Befürchtung habe ich eben auch, dass mit zwei FBs das wechseln zu lange dauert und ich einfach zu unflexibel bin.

Sicher ist 24-70 ein schöner Brennweitenbereich, das Nikkor sicherlich eine Top-Linse... nur der Preis ;) :dizzy:

Wenn dich das Gewicht nicht abschreckt (mir ist es gerade recht, D700 + 24-70 wiegen 2,1 kg und wirken dem Verwackeln entgegen) schau doch nach einem Gebrauchten!
Du kannst auch nach einem teilweise defekten schauen und es reparieren lassen, so wie ich mir das 24-70/2.8G auch als Sturzopfer gekauft und repariert habe.
Bei diesem "Boliden" ist vor Allem der schnelle Autofokus "interessant" :ja:
 
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Dieses Objektiv mit seiner katastrophalen Verzeichnung bei 16 mm würde ich zuallerletzt kaufen. ...

Ja, ja die Kritik am 16-35 ist ein beliebter Sport.
Zumeist kommt sie von Leuten, die mit diesem Objektiv nicht wirklich Erfahrungen gemacht haben.

Ich habe, und würde dieses Objektiv nicht mehr missen wollen. Und ja, der VR kann auch in diesem Brennweitenbereich sehr nützlich sein.


Als Alternative zum 24-70 empfehle ich (wiederholt) das AF-D 35-70 insbesondere für die D700.
 
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Hallo beisammen!

Ich möchte mal in die Diskussion einwerfen,
dass beim heutigen Stand der Digitaltechnik (Kameras und EBV) die "Fehler" eines Objektivs so ähnlich wie das Rezept für Grog
(Wasser: muss nicht sein, Zucker: kann sein, Rum: muss sein)
in dieser Reihenfolge "wichtig" sind:


Schärfe (über das ganze Bildfeld!)
.
Plane Schärfeebene (nicht sphärisch gekrümmt oder wellenförmig)
.
Kontrast (über das ganze Bildfeld!)
.
Bokeh
.
.
.
.
.
.
Farb-Längsfehler
.
.
.
Farbwidergabe
.
Farb-Querfehler
.
Verzeichnung


Oder in Textform:
Schärfe und Kontrast sind unverzichtbar, weil diese als Einzige nicht per EBV korrigiert werden können.
 
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Hallo!

Du kannst auch nach einem teilweise defekten schauen und es reparieren lassen, so wie ich mir das 24-70/2.8G auch als Sturzopfer gekauft und repariert habe.
Bei diesem "Boliden" ist vor Allem der schnelle Autofokus "interessant" :ja:


Hach Michael,

ich wünschte meine Kenntnisse und Fertigkeiten würden auch nur zur Hälfte an die Deinen reichen, dann würde ich das genau so machen :heul: :fahne:

lg
haegarle
 
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