D3x immer noch aktuell !?


nordhamburger

Unterstützendes Mitglied
Moin,

ob ich mir nun unbedingt eine D600 kaufen würde, ich denke für mich eher nicht. Die Handhabung der Nikon D3... mit den Knöppchens und Schaltern hat für mich !! schon seine
Vorteile. Außerdem liegen meiner Meinung nach die D 3 (ohne x oder s oder auch mit) deutlich besser in der Hand.
Und das Wichtigste sind evtl. auftretende Staub- und Ölprobleme. Hier wird mit Tausch/Austausch weitergeholfen, aber meine Welt ist das nicht...
 
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TMMaster

Unterstützendes Mitglied
Genau diese Überlegung lässt mich auch eher zu den 1-stelligen tendieren.

Die Ölthematik war den Angaben des Verkäufers nach angeblich behoben (Verschlusstausch bereits erfolgt). Aber es ist und bleibt eben das Einsteigergehäuse.

Garantiert keine schlechte Kamera und solange man nicht in "Kriegsgebieten" unterwegs ist, reicht womöglich sogar die Abdichtung.

Aber stutzig machen dann doch Berichte, wo Leute beispielsweise berichten, daß die 600er Bajonettfassung eingebettet in einer Kunststoffhalterung u.U. fehler-/bruchanfällig sei.
Ob die ihre Kamera misshandelt haben, keine Ahnung. Aber irgendwo ist der Unterschied zu den großen Modellen einfach nicht von der Hand zu weisen.
Die Größe und das Gewicht haben mich bei einer F4 eigentlich nie gestört und das Handling war einfach super.

Ich würde dafür nie 5000 Euro bezahlen, aber 2nd hand ist der Preis/Leistungsvergleich mit den neuen Modellen absolut angezeigt.
Und ich finde, da sehen D3/s/x nicht so schlecht aus, selbst wenn die reinen Zahlenwerte auf dem Papier bei der jüngeren Generation attraktiver wirken.

Kann umgekehrt aber auch jeden verstehen, der z.B. auf Reisen jedes Gramm berücksichtigen muss, und daher lieber mit kleineren Bodys arbeitet.
 

Nikmate

Unterstützendes Mitglied
Trotz aller Neuerscheinungen und zeitweiser Überlegungen die D3x
aus Sicht des nur finanziellen Werverlustes panikhaft zu verkaufen
komme ich immer wieder zu dem Entschluss,
diese weiterhin zu nutzen und einen Verkauf jetzt gänzlich abzuwenden.
Meine Ansprüche in der Natur und Produktfotografie erfüllt sie im Low ISO Bereich hervorragend.

Ich sehe also keinen Grund, da noch im Besitz einer D3,
auf ein aktuelles Modell umzusteigen.
Nun, das wird keinen von Euch interessieren aber es ist einfach
ein sehr beruhigendes und zufriedenstellendes Glücksgefühl
angekommen zu sein.
Jedenfalls für eine Zeit bis der "Hammer" erscheint.

Interessieren würde mich trotzdem Meinungen von Nutzern einer D3x.
Ihre Anwendungen und eventuell ihre skeptischen Kritiken.
Wie schon weiter oben geschrieben habe ich die D3x mehrere Jahre genutzt, zumeist im Studio.

Kritik gibts von mir nur für den nicht immer treffsicheren AF, der bei wenig Licht Probleme gemacht hat.

Alles andere war klasse. Ich wollte mich aber weiterentwickeln, was mit der D3x schwer möglich gewesen wäre. Da ist die Pentax 645 Z doch eine andere Liga.
 

TMMaster

Unterstützendes Mitglied
Yep.

Hab Ihr erstmal "very british" die elektronische Verstellung der Blende abgewöhnt.
Quasi "G-exit" :D

Aber die Liebe ist ja noch ganz frisch, da ist man noch formbar.



Schönes Wochenende
 

Nikmate

Unterstützendes Mitglied
Da die Kamera "nur" ein Werkzeug ist, hätten die Fotografen früher mit heutiger Technik auch keine anderen Bilder gemacht, nur rein "technisch" hätten die vielleicht etwas anders ausgesehen.
 

wolfilein

Unterstützendes Mitglied
Sehe ich ebenso.

Ich habe die D3x seit 2009. Mittlerweile ca. 140000 Aufnahmen.
Macht stets zuverlässig das, was sie soll. Ein grundsolides Werkzeug.

Einziger, allerdings störender Wermutstropfen: Die Staubempfindlichkeit
des Sensors. Wirklich nervend. Vor allem, wenn man häufig mit längeren Verschlusszeitten arbeitet.
 

nordhamburger

Unterstützendes Mitglied
Moin,
Staubempfindlichkeit ist bei mir auch kaum ein Thema, weder bei der D3, D3X oder auch bei der D700.
Aber meine Kameras werden vor einem Fototrip auch mit einem ordentlichen Blasebalg ausgeblasen.
Ich vermeide soweit als möglich auch Objektivwechsel im Freien. Eventuell habe ich deshalb auch kaum Probleme.
Die habe ich eher bei der D7100, da soll zwar ein Rüttler drin sein, aber so richtig gut funktioniert es nicht.
Dies ist aber nur mein Eindruck.
 

snap7

Sehr aktives Mitglied
Bezüglich der D7100 und Staub, kam beim Check & Clean die Aussage von einem Nikon Mitarbeiter, völlig normal, liegt an der deutlich höheren Auflösung. Damit sieht man den Dreck halt nur besser und deutlicher.

Mobile Grüße von Andreas
 

nordhamburger

Unterstützendes Mitglied
Moin Andreas,
das deckt sich mit dem, was ich auch schon zu dem Thema D7100 und Staub gehört habe. Aber auch bei der D 7100 ist das Problem beherrschbar.
 

Randle P. McMurphy

Unterstützendes Mitglied
Mit der D3x kann man noch lange fotografieren, ich habe die Kamera auch noch immer gerne, selbst bei ISO 800 ist es noch OK, höher muss man eigentlich nicht gehen. :)
Das ist der Grund weshalb ich mir nach der D800 noch eine gebrauchte D700
gekauft habe.........robust und schnell mit ein bis zwei Optiken in der Tasche
ideal auf Reisen oder ungezwungene Portraitshootings.
 

wolfilein

Unterstützendes Mitglied
:confused: Das verstehe ich nicht.
Erstens wechsele ich häufig das Objektiv. Auch im Freien.
Zweitens fotografiere ich sehr oft nach oben. Mit Belichtungszeiten von etlichen
Sekunden. Und davon Serien.
(Vorher wird natürlich, soweit möglich, der Sensor gesäubert.)
Bei meiner D200 habe ich bei weitem nicht diese Probleme.
Allerdings ist da die Auflösung geringer.
 

TeJot

Sehr aktives Mitglied
Erstens wechsele ich häufig das Objektiv. Auch im Freien.
Zweitens fotografiere ich sehr oft nach oben. Mit Belichtungszeiten von etlichen
Sekunden. Und davon Serien.
(Vorher wird natürlich, soweit möglich, der Sensor gesäubert.)
Bei meiner D200 habe ich bei weitem nicht diese Probleme.
Allerdings ist da die Auflösung geringer.
Danke für die Erklärung, aber das ließe sich umgehen, wenn Du beim Objektivwechsel die Kamera vom Stativ nehmen und nach unten halten würdest, und hat jetzt nichts mit den langen Belichtungszeiten an sich zu tun.
 

Nikmate

Unterstützendes Mitglied
In mehreren Jahren intensiver Nutzung der D3x habe ich nie Staubprobleme gehabt. Die Kamera wurde zwei Mal jährlich gecheckt und gecleant und ansonsten ausgeblasen und beim Objektivwechsel nicht nach oben gehalten. That´s it.
 

wolfilein

Unterstützendes Mitglied
Danke für die Erklärung, aber das ließe sich umgehen, wenn Du beim Objektivwechsel die Kamera vom Stativ nehmen und nach unten halten würdest, und hat jetzt nichts mit den langen Belichtungszeiten an sich zu tun.
Das ist schon richtig. Ich bemühe mich auch darum.
Meine Vermutung: Wenn die Kamera noch oben gerichtet und der Verschluss
viele Sekunden ist, dann kann evtl. doch Staub auf den Sensor fallen.

Das Staubproblem ist mir vor etlichen Jahren schon von einem NPS-Mitarbeiter
bestätigt worden. Er hat besonders Probleme mit Kunden, die Mikro- bzw.
Mikroskopfotografie betreiben. Da hat man es mit effektiv sehr kleinen Blenden-
öffnungen zu tun. Da werfen auch die kleinsten Staubpartikel scharfe Schatten.

Wenn ich natürlich mit weit geöffneter Blende arbeite (2,8 bis 1,2), dann sehe auch ich keinen Staub.
 

versus

Unterstützendes Mitglied
also ich nutze die d3x auch schon lange und oft in staubiger umgebung (baustellen). mir wäre jetzt nie aufgefallen, dass die anfälliger wäre, als mein d300 es war, die d700 und die Df es ist.
 
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