D3s Bajonettproblem mit Sigma 28-70 und 70-200

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Umso mehr, da einem ja damit richtig große Problem (z.B. mit dem Auftraggeber) entstehen können. Mein Horrorszenario sind ja Kirchenaufnahmen ohne Ringtausch oder den '1. Kuss'. Oder dass die Kombi insgesamt dauerhaft ausfällt.

Genau das ist mir am Anfang mit dem Sigma 24-70 HSM (welches bis dato an der D300 klaglos funktioniert hatte) an der damals nagelneuen D700 passiert. Im entscheidenden Moment hat die Kamera bei einer hoch angebundenen Auftragsarbeit einfach nicht ausgelöst. Dies war für mich der Grund, der Sache mal nachzugehen. Ich habe die Kontakte darauf hin mit Isopropanol mehrfach gründlich gereinigt und da es immer noch gelegentliche Aussetzer gab, einmal (das allerdings sehr ungern) mit einen Glasfaserstift von Hama. Seitdem (und das ist jetzt bereits seit über 9 Monaten) gab's keine Probleme wieder. Kamera und Objektive tun zuverlässig ihren Dienst.

Also, dass das bei neuen Teilen normal sein soll, entzieht sich vollkommen meinem technischen Verständnis.

.... was zu dem "Verdacht" führt, dass hier entweder ein Konservierungsmittel oder ein Produktionsrückstand auf den Kontaktflächen ursächlich ist ....

Dahin zielt auch mein Verdacht. Ich denke auch, dass es sich hier um "Verunreinigungen" beim Produktionsprozess handelt. Es kann hier schon reichen, wenn der Arbeiter in der Fabrik beim Einsetzen der Kontakte diese mit den Fingern statt wie vorgeschrieben, mit Handschuhen berührt.

Fakt ist, dass ich dieses Problem bereits an verschiedenen Kameras (D80, D300, D700) als auch mit unterschiedlichen Objektiven (Sigma, Tamron und auch Nikon) nach deren Neukauf beobachten konnte. Und dass die Probleme nach ein bis zwei gründlichen Reinigungen der Kontakte dann auch nie wieder auftraten. Seitdem reinige ich bei allen neuen Kameras und Objektiven mit als erstes die Kontakte. Dies wiederhole ich in der Regel 2-3 mal im Jahr. In letzter Zeit hatte ich dann solcher Art Probleme auch mit neuen Objektiven nicht mehr.

Gruß Steffen
 
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Hallo Peter!

So etwas vermute ich auch. Diese Bajonettkontakte des Objektivs sind ja daraufhin ausgelegt, durch Reiben beim Hineindrehen des Objektivs auf den Kontaktflächen im Kamerabajonett sich Oberflächen-Kontakt zu suchen.


Hallo Michael,

das glaube ich nun gar nicht und Abrieb ist höchst unerwünscht, denn es bilden sich unschöne hartnäckige teilweise sehr harte Oxide.

Diese Oxide verhindern dann, dass ein kleiner Übergangswiderstand vorhanden ist bzw bleibt.

Durch mehrmalige Drehung, Bewegung an der Kontaktstelle werden die Oxide aufgebrochen, aber der Kontakt ist ab jetzt eigentlich aus elektrischer Sicht beschädigt.

Übrigens werden die Oxide auch an Kontakten bei hochfrequenter mikro Reibung erzeugt (nicht gasdichte Verbindung), und die kann beim Tragen der Ausrüstung meines Erachtens sehr wohl auftreten (Flugzeug, Auto usw).
Bei stationären hot plug fähigen Lüftern, die sehr ähnlich mit Druckkontakten ausgestatten sind, passiert das nämlich, ist dann sehr schön unterm Elektronrnmikroskop zu sehen.

Habe ich auf dem Shaker reproduzieren lassen können, immer die gleichen Ergebnisse ----> Oxide auf der Kontaktstelle

Massive, aber halt teure Vergoldung schafft da Abhilfe über längere zeit des Gebrauchs.
 
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.... und da es immer noch gelegentliche Aussetzer gab, einmal (das allerdings sehr ungern) mit einen Glasfaserstift von Hama. Seitdem (und das ist jetzt bereits seit über 9 Monaten) gab's keine Probleme wieder. Kamera und Objektive tun zuverlässig ihren Dienst.



Na sauber, das nenne ich mal mutwillige Zerstörung von Stromkontakten :~(

Drum kaufe ich mir in aller Regel nichts Gebrauchtes.
 
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Keine Reaktion bedeutet, dass die Kamera nicht mehr auf Druck auf den Auslöser reagiert. Keine Reaktion des Motors oder der Schärfeanzeige im Sucher.

Same here, so ca im Verhältnis 1:750. Persönlich stört mich das momentan in keinster Weise, da bei derartigen Veranstaltungen, wo ich das 70-200mm) nutze, noch ganz andere Probleme existieren :eek:.

Ich vermute, dass entweder ein Kurzschluss vorliegt oder Spannungsschwankungen durch zeitweisen Kontaktverlust entstehen.

Das das Bajonett absolut stramm sitzt, halte ich das für ein reines Kontaktproblem. Eventuell bildet sich bei mir auf den Kontakten des 70-200mm nach 1-2 Monaten herum liegens eine Patina, die erst wieder durch Benutzung verschwindet. Dafür spricht, das bei Test am nächsten Tag der Fehler nicht mehr auftritt ...

Ich würde für Kontaktprobleme auch keinen Glasfaserstift nehmen, sondern eine Lederstift. In der Regel reicht das völlig (>25 Jahre Berufserfahrung), sofern kein Grünspan oder abgebrannte Kontakte im Spiel sind.
 
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Hallo Günther!
Drum kaufe ich mir in aller Regel nichts Gebrauchtes.
Ich mache es umgekehrt:
Lieber kaufe ich Gebrauchtes, das hat dann die von Anderen hier beschriebenen Kinderkrankheiten schon hinter sich.

Zum Abrieb auf den Kontakten:
Die Oberfläche der Kupferkontakte in der Kamera sieht mir nach Nickel oder Chrom aus.
Die Kontaktpins der Objektive sind bei Nikon aus einem ähnlichen Material (Federbronze?) mit ähnlicher Oberfläche.
Bei Sigma hingegen haben erst die neueren Objektive eine ähnliche Oberfläche an den Kontaktpins, die älteren sind aus Messing oder hauchvergoldet.
Ich vermute, dass die von der Kontaksicherheit her beste Lösung vergoldete Kontakte auf beiden Seiten wären, da steht aber die häufige Dreherei und Reiberei der Kontakte beim Montieren der Objektive wohl dagegen :nixweiss:
 
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Na sauber, das nenne ich mal mutwillige Zerstörung von Stromkontakten :~(

Da ist überhaupt nichts zerstört. :mad: Nirgendwo stand etwas, dass ich da stundenlang wild drauf rumgerubbelt habe. Du kannst schon davon ausgehen das ich weiß was ich tue, und vor allem, wie ich dies zu tun habe. Du wirst an den Kontakten meiner Objektive keinerlei Beschädigungen finden. Unterlasse bitte solchen unsachgemäßen Bemerkungen ..... :motz:
 
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Hallo Günther!

Ich mache es umgekehrt:
Lieber kaufe ich Gebrauchtes, das hat dann die von Anderen hier beschriebenen Kinderkrankheiten schon hinter sich.

Zum Abrieb auf den Kontakten:
Die Oberfläche der Kupferkontakte in der Kamera sieht mir nach Nickel oder Chrom aus.
Die Kontaktpins der Objektive sind bei Nikon aus einem ähnlichen Material (Federbronze?) mit ähnlicher Oberfläche.
Bei Sigma hingegen haben erst die neueren Objektive eine ähnliche Oberfläche an den Kontaktpins, die älteren sind aus Messing oder hauchvergoldet.
Ich vermute, dass die von der Kontaksicherheit her beste Lösung vergoldete Kontakte auf beiden Seiten wären, da steht aber die häufige Dreherei und Reiberei der Kontakte beim Montieren der Objektive wohl dagegen :nixweiss:


Hallo Michael,

habe mir jetzt die Mühe gemacht und war mal eben im 30km entfernt gelegenen MM und habe mir die Bodies/Objektive von Canon, Sony (Minolta) und Nikon angesehen und verglichen.

Nur mal als erstes soviel dazu:

Canon und Sony sind komplett vergoldet und außerdem sehr gut verarbeitet.

Warum sollte das dan bei NIKON schlecht sein?

Gruß, Günther
 
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Da ist überhaupt nichts zerstört. :mad: Nirgendwo stand etwas, dass ich da stundenlang wild drauf rumgerubbelt habe. Du kannst schon davon ausgehen das ich weiß was ich tue, und vor allem, wie ich dies zu tun habe. Du wirst an den Kontakten meiner Objektive keinerlei Beschädigungen finden. Unterlasse bitte solchen unsachgemäßen Bemerkungen ..... :motz:

Hallo,

da kannst Du dich jetzt aufregen, oder auch nicht, aber Du kannst doch nicht von sachgemäß sprechen, wenn man mit Glasfaserpinsel die Kontakte reinigt.

Gucke dir doch mal die Oberfläche unterm Mikroskop an.

Aber hallo, ist ja echt witzig!!

Schöne Grüße
Günther
 
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Hallo,

da kannst Du dich jetzt aufregen, oder auch nicht, aber Du kannst doch nicht von sachgemäß sprechen, wenn man mit Glasfaserpinsel die Kontakte reinigt.

Gucke dir doch mal die Oberfläche unterm Mikroskop an.

Aber hallo, ist ja echt witzig!!

Schöne Grüße
Günther

Habe ich irgendwo gesagt, dass ich alle meine Objektivkontakte mit 'nem Glasfaserpinsel reinige? Ich habe dies aus gegebenen Anlass lediglich bei meinem 70-200 tun müssen. Und ich habe auch gesagt, dass ich dies nur ungern getan habe. Ich weiß selbst, dass dies den Kontakten nicht gut tut. Normalerweise nehme ich dafür Isopropanol und einen Ohrtupfer.

Aber egal was du mir jetzt einreden willst, seit dieser Reinigung funktioniert das Objektiv mit seinen laut dir nun zerstörten Kontakten tadellos. Vielleicht liegt's aber nur daran, dass ich meine Objektive nicht ständig unters Mikroskop lege, sondern lieber damit fotografiere. :rolleyes: Durch den ständigen Objektivwechsel und der damit verbundenen mechanischen Belastung leiden die Kontakte erheblich mehr als unter dieser einmaligen, vorsichtigen Behandlung. Man sollte mal die Kirche im Dorf lassen.
 
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Habe ich irgendwo gesagt, dass ich alle meine Objektivkontakte mit 'nem Glasfaserpinsel reinige? Ich habe dies aus gegebenen Anlass lediglich bei meinem 70-200 tun müssen. Und ich habe auch gesagt, dass ich dies nur ungern getan habe. Ich weiß selbst, dass dies den Kontakten nicht gut tut. Normalerweise nehme ich dafür Isopropanol und einen Ohrtupfer.

Aber egal was du mir jetzt einreden willst, seit dieser Reinigung funktioniert das Objektiv mit seinen laut dir nun zerstörten Kontakten tadellos. Vielleicht liegt's aber nur daran, dass ich meine Objektive nicht ständig unters Mikroskop lege, sondern lieber damit fotografiere. :rolleyes: Durch den ständigen Objektivwechsel und der damit verbundenen mechanischen Belastung leiden die Kontakte erheblich mehr als unter dieser einmaligen, vorsichtigen Behandlung. Man sollte mal die Kirche im Dorf lassen.


Siehst Du, so gefällt mir die Antwort wesentlich besser.

Ich hätte gar nicht mehr geantwortet, wenn Du nicht so "unfreundlich" draufgeschlagen hättest.

Und: ich habe nicht die geringste Absicht Dir was einzureden, oder gar zu unterstellen :~)

Können wir uns darauf einigen, dass ein Glasfaserstift die letzte Möglichkeit der Reigung sein kann (harte Oxide), wenn sonst wirklich nichts mehr hilft :~)

Freundliche Grüße

Günther
 
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Können wir uns darauf einigen, dass ein Glasfaserstift die letzte Möglichkeit der Reigung sein kann (harte Oxide), wenn sonst wirklich nichts mehr hilft :~)

Freundliche Grüße

Günther

Können wir, denn genauso war's in dem Fall. Sollte auch keine Empfehlung sein, seine Objektive generell so zu reinigen. War vielleicht ein wenig missverständlich von mir ausgedrückt. :)
 
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Hallo Günther!
Canon und Sony sind komplett vergoldet und außerdem sehr gut verarbeitet.
Warum sollte das dan bei NIKON schlecht sein?
Ich habe nicht geschrieben dass das schlecht sein muss.
Ich vermute nur, dass häufiger Objektivwechsel die Goldschicht abrubbelt und dann sehr massive Kontaktprobleme auftreten.
Ich kenne das Problem von Computer-Steckkarten, deren Kontaktflächen ganz dünn vergoldet sind - die darf man nur wenige Male ein- und ausstecken, sonst kommt das Kupfer darunter hervor :rolleyes:
 
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Hallo Günther!

Ich mache es umgekehrt:
Lieber kaufe ich Gebrauchtes, das hat dann die von Anderen hier beschriebenen Kinderkrankheiten schon hinter sich.


Michael,

ich denke, das ist eine völlig andere Situation.

Du bastelst und reparierst dieses Zeugs aus Leidenschaft und weißt dir zu helfen.
Ich bastle auch, aber meist auf einem ganz anderen Gebiet.

Somit kann ich schon sehr gut verstehen und nachvollziehen wie Du vorgehst.

Aber, Du solltest dir trotzdem einen günstigen Oska (HAMEG) anschaffen, falls nicht bereits vorhanden, öffnet Dir eine völlig andere Sichtweise der Dinge, nicht nur in der Elektrotechnik. Du kannst damit über Geber und Wandler fast alles sichtbar über die Zeit darstellen und dokumentieren.

Dann brauchst Du nicht mehr probieren, sondern du kannst den Signalverlauf an den Kontakten live verfolgen/angucken und auswerten :~)

Natürlich auch Übergangswiderstände, wobei man die auch mit einem guten hochohmigen Multimeter über dem Kontakt messen kann.

Aber jetzt kommen wir vom Thema ab.

Gruß, Günther
 
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Hallo Günther!

Ich habe nicht geschrieben dass das schlecht sein muss.
Ich vermute nur, dass häufiger Objektivwechsel die Goldschicht abrubbelt und dann sehr massive Kontaktprobleme auftreten.
Ich kenne das Problem von Computer-Steckkarten, deren Kontaktflächen ganz dünn vergoldet sind - die darf man nur wenige Male ein- und ausstecken, sonst kommt das Kupfer darunter hervor :rolleyes:


Hallo Michael,

danke für die Antwort.

Das Ganze ist natürlich hoch komplex und so über den Kamm gezogen nicht pauschal zu behandeln.

Auch NIKON wird sehr genau untersucht haben, wann Gold und wann andere Oberflächenbeschichtungen sinnvoll sind, die schwimmen ja auch nicht auf der "Brennsuppe" daher, wie man bei uns im bayrischen zu sagen pflegt

Ich komme auch aus der Computertechnik (Mainframe-Großrechner) und habe mich unter anderem mehr als 30 Jahre lang mit Kontakten und Übergangswiderständen bei DC-Stromeinspeisungen als Laborleiter beschäftigt, also ich weiß schon wovon ich da rede.
Es hat sich aber definitiv herausgestellt, dass Vergoldung im Prinzip nicht, oder nur sehr ungünstig zu ersetzen ist.
Gold wird nicht nur abgeschabt, sondern erzeugt einen sehr positiven weichen Schmierfilm, der nicht so ohne weiteres oxidiert und so zumindest eine Mischschmierung herstellt, die auch recht resistent gegen Oxidbildung ist, sie langfristig aber auch niemals verhindern kann, aber verzögern.

Bei Druckkontakten von DC-Lüftern, fast identisch zu den Objektivkontakten, blieb keine andere Wahl, als auf Vergoldung zurückzukehren, Mikrovibrationen führten zum massiven Ausfall ganzer Anlagen.

Bei hochwertigen Relais wird ebenfalls nach wie vor Gold verwendet, obwohl seit langem versucht wird mit Zinn und oder Nickel zu arbeiten (Kostensache)

Also, in diesem Sinne

Gruß, Günther
 
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Hallo Günther!

Ich habe nicht geschrieben dass das schlecht sein muss.
Ich vermute nur, dass häufiger Objektivwechsel die Goldschicht abrubbelt und dann sehr massive Kontaktprobleme auftreten.
Ich kenne das Problem von Computer-Steckkarten, deren Kontaktflächen ganz dünn vergoldet sind - die darf man nur wenige Male ein- und ausstecken, sonst kommt das Kupfer darunter hervor :rolleyes:


Hallo Michael,

damit da kein falscher Beigeschmack aufkommt noch folgende abschließende
Info/Anmerung dazu.

Ich war zB. ca. 10.000 km in Australien mit dem 4WD unterwegs, teilweise davon auf über 1000km brutalsten Wellblechpisten und da hat meine Ausrüstung trotz extemster Vibrationen bestens funktioniert (Verschleiß war bewusst in Kauf genommen, teiweise Ausrüstung vom Beifahrer in der Hand hochgehalten, um Vibrations zu minimieren).

Aber wenn man halt in Sydney am Hafen die Cam raus nimmt und das Teil macht keinen Mucks mehr, dann kommt Frust hoch, obwohl ich sehr genau weiß und einschaätzen kann, dass derartige brutale Beanspruchung seinen Preis hat :~)

In diesem Sinne

Gruß, Günther
 
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Hallo Günther!
Auch NIKON wird sehr genau untersucht haben, wann Gold und wann andere Oberflächenbeschichtungen sinnvoll sind.
...
Bei Druckkontakten von DC-Lüftern, fast identisch zu den Objektivkontakten, blieb keine andere Wahl, als auf Vergoldung zurückzukehren, Mikrovibrationen führten zum massiven Ausfall ganzer Anlagen.
Ich kenne ein Bisschen diese Probleme resp. Ursachen, habe es aber nicht studiert, bin nur Radio-&FS-Techniker der schon seit 30 Jahren nicht mehr in diesem Beruf tätig ist...

Das mit dem "Schmierfilm" bei Goldkontakten ist mir geläufig, aber deine Beispiele sprechen eben gerade von Druck-Kontakten.

Darunter stelle ich mir aber eben Verbindungen vor wie in deinem Beispiel von Relaiskontakten, bei denen hauptsächlich ein Druck von zwei Kontaktflächen aufeinander zum Kontakt führen soll, die Mikrovibrationen sind dabei wie der Name schon sagt auf wenige Hundertstel Millimeter beschränkt.

Die Bajonettkontakte von Nikonobjektiven werden aber mehr so wie Schiebeschalter betätigt, da werden die Kontaktflächen unter bereits bestehendem Anpressdruck etwa 22 Millimeter weit geschoben, bis sie am zugewiesenen Platz zur Ruhe kommen.
Der Abschliff der dabei zwangsläufig entsteht wird von einigen hier im Forum als scharzer Belag beschrieben.
Wenn Nikon die Kontakte vergolden würde, müsste vermutlich eine enorme Schicktdicke von vielen µm gewählt werden oder sogar eine Goldlegierung die eine höhere Standfestigkeit hat :nixweiss:
 
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Hallo Günther!

Ich kenne ein Bisschen diese Probleme resp. Ursachen, habe es aber nicht studiert, bin nur Radio-&FS-Techniker der schon seit 30 Jahren nicht mehr in diesem Beruf tätig ist...

Das mit dem "Schmierfilm" bei Goldkontakten ist mir geläufig, aber deine Beispiele sprechen eben gerade von Druck-Kontakten.

Darunter stelle ich mir aber eben Verbindungen vor wie in deinem Beispiel von Relaiskontakten, bei denen hauptsächlich ein Druck von zwei Kontaktflächen aufeinander zum Kontakt führen soll, die Mikrovibrationen sind dabei wie der Name schon sagt auf wenige Hundertstel Millimeter beschränkt.

Die Bajonettkontakte von Nikonobjektiven werden aber mehr so wie Schiebeschalter betätigt, da werden die Kontaktflächen unter bereits bestehendem Anpressdruck etwa 22 Millimeter weit geschoben, bis sie am zugewiesenen Platz zur Ruhe kommen.
Der Abschliff der dabei zwangsläufig entsteht wird von einigen hier im Forum als scharzer Belag beschrieben.
Wenn Nikon die Kontakte vergolden würde, müsste vermutlich eine enorme Schicktdicke von vielen µm gewählt werden oder sogar eine Goldlegierung die eine höhere Standfestigkeit hat :nixweiss:

Hallo Michael,

ja, ich habe zuletzt Druckkontakte angeführt, richtig.

Bin mit Dir einer Meinung, dass die Thematik gelinde gesagt sehr komplex ist.

Canon und Sony, die ich heute Nachmittag spontan begutachtet habe (hat mich einfach interessiert), scheinen auf Gold zu setzen, muss aber nicht der Weisheit letzer Schluss sein.

Ich persönlich würde aus meiner Erfahrung heraus ganz klar auf Gold setzen, was nicht bedeutet, dass das was NIKON macht generell schlecht ist, mal ganz klar ausgesprochen.

Es ist echt ganz ganz schwierig, gebe ich auch gaz klar so zu.

Es gibt meines Erachtens hier keine Patentlösung.

Aber, Gold schmiert und baut einen partiellen Schutzfilm auf.

Das haben seinerzeit unsere Untersuchungen am Elektronmikroskop recht eindeutig gezeigt.


Danke (will hier nicht recht haben)

Gruß, Günther
 
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Hallo Günther!

Ich kenne ein Bisschen diese Probleme resp. Ursachen, habe es aber nicht studiert, bin nur Radio-&FS-Techniker der schon seit 30 Jahren nicht mehr in diesem Beruf tätig ist...

Das mit dem "Schmierfilm" bei Goldkontakten ist mir geläufig, aber deine Beispiele sprechen eben gerade von Druck-Kontakten.

Darunter stelle ich mir aber eben Verbindungen vor wie in deinem Beispiel von Relaiskontakten, bei denen hauptsächlich ein Druck von zwei Kontaktflächen aufeinander zum Kontakt führen soll, die Mikrovibrationen sind dabei wie der Name schon sagt auf wenige Hundertstel Millimeter beschränkt.

Die Bajonettkontakte von Nikonobjektiven werden aber mehr so wie Schiebeschalter betätigt, da werden die Kontaktflächen unter bereits bestehendem Anpressdruck etwa 22 Millimeter weit geschoben, bis sie am zugewiesenen Platz zur Ruhe kommen.
Der Abschliff der dabei zwangsläufig entsteht wird von einigen hier im Forum als scharzer Belag beschrieben.
Wenn Nikon die Kontakte vergolden würde, müsste vermutlich eine enorme Schicktdicke von vielen µm gewählt werden oder sogar eine Goldlegierung die eine höhere Standfestigkeit hat :nixweiss:


Nachtrag, ich war zu schnell :~)

Michael,

so wie ich das Thema nach Ausfall von Druckkontakten auf dem Shaker überprüfen habe lassen (Umwelttest), hat das Nikon mit alller größter Wahrscheinlichkeit auch gemacht (habe von denen schon Tests auf dem Shaker gesehen, ist stand der Technik und eh Grundlage von ISO 900X).

Sprich, die haben sich die ganzen in Frage kommenden Materialpaarungen sehr genau angesehen und getestet und sich dann für die praktikabelste NIKON-Lösung entschieden und diese Materialpaarung somit in Serie eingeführt.

Und, es gibt davon mit sicherheit MTTF-Berechnungen und begleitende praktische Untersuchen dazu (habe mit Japanern viel Erfahrungen dazu).

Was ich definitiv aber nicht beurteilen kann, ist die Vorspannkraft der federnden Stifte.

Fazit: es gilt nach wie vor: Gasdichtigkeit, soweit irgend möglich

Gruß, Günther
 
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Wenn Nikon die Kontakte vergolden würde, müsste vermutlich eine enorme Schicktdicke von vielen µm gewählt werden oder sogar eine Goldlegierung die eine höhere Standfestigkeit hat :nixweiss:

Hallo Michael,

dazu folgende Anmerkung.

Ziemlich sicher würde da eine Goldlegierung zum Einsatz kommen.

Kommt dann drauf an, ob schon drunter vernickelt ist, oder nicht.

Gold-Nickel bietet sich an, wenn schon mit ca. 5um vernickelt ist

Enorme Schichtdicken eher nicht bei Hartgold, ist aber durch Abriebversuche zu ermitteln und Kosten spielen auch gewaltig mit rein.

Mögliche Goldlegierungen:

* Gold-Kupfer-Kadmium
* Gold-Nickel
* Gold-Kobalt (Hartgold ---> hart und abriebfest)

Habe keine Info, was Canon/Sony verwendet, aber eher Hartgold.

An den Vorfürkameras war keine für mich sichtbare Schleifspur an den Goldkontakten am Objektiv zu erkennen, keine Ahnung wie oft die schon bewegt wurden.

Ich denke, das soll's gewesen sein, bis das Thema mal wieder aufkocht.

Außerdem ist ja nicht nur der Kontakt an sich zu betrachten, sondern auch die Übertragung von Stift über Feder zu Leitung im Chassis, sprich, da gibts noch ganz andere Fehlerursachen

Gruß, Günther
 
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