Umso mehr, da einem ja damit richtig große Problem (z.B. mit dem Auftraggeber) entstehen können. Mein Horrorszenario sind ja Kirchenaufnahmen ohne Ringtausch oder den '1. Kuss'. Oder dass die Kombi insgesamt dauerhaft ausfällt.
Genau das ist mir am Anfang mit dem Sigma 24-70 HSM (welches bis dato an der D300 klaglos funktioniert hatte) an der damals nagelneuen D700 passiert. Im entscheidenden Moment hat die Kamera bei einer hoch angebundenen Auftragsarbeit einfach nicht ausgelöst. Dies war für mich der Grund, der Sache mal nachzugehen. Ich habe die Kontakte darauf hin mit Isopropanol mehrfach gründlich gereinigt und da es immer noch gelegentliche Aussetzer gab, einmal (das allerdings sehr ungern) mit einen Glasfaserstift von Hama. Seitdem (und das ist jetzt bereits seit über 9 Monaten) gab's keine Probleme wieder. Kamera und Objektive tun zuverlässig ihren Dienst.
Also, dass das bei neuen Teilen normal sein soll, entzieht sich vollkommen meinem technischen Verständnis.
.... was zu dem "Verdacht" führt, dass hier entweder ein Konservierungsmittel oder ein Produktionsrückstand auf den Kontaktflächen ursächlich ist ....
Dahin zielt auch mein Verdacht. Ich denke auch, dass es sich hier um "Verunreinigungen" beim Produktionsprozess handelt. Es kann hier schon reichen, wenn der Arbeiter in der Fabrik beim Einsetzen der Kontakte diese mit den Fingern statt wie vorgeschrieben, mit Handschuhen berührt.
Fakt ist, dass ich dieses Problem bereits an verschiedenen Kameras (D80, D300, D700) als auch mit unterschiedlichen Objektiven (Sigma, Tamron und auch Nikon) nach deren Neukauf beobachten konnte. Und dass die Probleme nach ein bis zwei gründlichen Reinigungen der Kontakte dann auch nie wieder auftraten. Seitdem reinige ich bei allen neuen Kameras und Objektiven mit als erstes die Kontakte. Dies wiederhole ich in der Regel 2-3 mal im Jahr. In letzter Zeit hatte ich dann solcher Art Probleme auch mit neuen Objektiven nicht mehr.
Gruß Steffen

