D3: MF oder AF Objektive?

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Streic

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Hallo,

ich war mir nicht sicher, ob ich es hier oder unter Objektive posten sollte. Ich hab mich jetzt mal für den D3-Thread entschieden, weil es zu einem sehr großen Teil um den Sucher der D3 geht.

ich werde mir im Herbst eine D3 oder eine D700 zulegen.
Leider hatte ich noch nicht die Möglichkeit eine D3 in die Hand zu nehmen. Hatte zwar mal eine im Media Markt gesehen, doch hatte der Verkäufer mir keine Chance gegeben, sie mal anzufassen! :motz:

Das 85mm werde ich behalten, den Rest werde ich an meine Freundin bzw. Schwester weitergeben/verkaufen.
Nun überlege ich gerne ein paar Festbrennweiten. Einen Weitwinkel (25mm bzw. 28mm) und ein Standard (40mm bzw. 50mm). Dachte an die Zeiss ZFs bzw. Voigtländer SLIIs.

Meine Frage: Kann man mit der D3 den Schärfebereich gut abschätzen, sodass das fokusieren kein Problem ist, oder würdet ihr auf jeden Fall AF-Objektive empfehlen?


Vielen Dank!
 
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S

SuperA

Guest
Klar geht das. :)

Obenrum wäre das AF-S 2,8/80-200 eine Alternative, untenrum evtl. AF 2/35 & AF 1,4/50. Dein 24er kannst Du im übrigen auch nutzen, ist zwar nicht das beste, aber bei Blende 5,6 kann man es durchaus nutzen.
 
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Streic

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Hi,

danke! Deute ich Deine Antwort richtig?

Du sagst MF ist kein Problem an der D3 - aber hast mir Nikon AF FBs empfohlen?
 
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D200User

Guest
Hi,

danke! Deute ich Deine Antwort richtig?

Du sagst MF ist kein Problem an der D3 - aber hast mir Nikon AF FBs empfohlen?

Sehr gut erkannt.

In dem Zusammenhang hege ich die Befürchtung, dass auch die D3 Sucherscheibe, die serienmäßig eingebaut ist, nur eingeschränkt nutzbar ist.

Ich hatte mal eine Katzeye in der D200, kam damit aber nicht zurecht, da der Schnittbildbereich so dominant war, dass ich - speziell für meine Makroaufnahmen - diesen wieder ausbaute.

Es gibt meines Wissens auch nur eine Gitterscheibe, habe auf den Nikonseiten, in den Prospekten und in der Anleitung bisher keine detaillierten Angaben gesehen.
Wäre wirklich interessant, ob es adäquate Sucherscheiben mit Schnittbild und/oder Mikroprismenring gäbe, damit man nach der guten analogen Methode auch manuell "auf den (Schärfe)punkt" kommt.

Hier wären die Praktiker gefragt.

Helmut
 
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zappa4ever

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Es geht an keiner DSLR von Nikon besser als an der D3.

Ich habe mehrere MF-FB benutzt an der D200, der D2Hs und der D300. Dabei war die D200 sehr schwierig zu fokussieren, die D300 deutlich besser (etwas mattere Scheibe) und an der D2Hs mit Gittereinstellscheibe E und DK17m eine Freude. Das wird nochmals getoppt durch die D3. Hier springt einem die Schärfe geradezu an.
Ich würde sagen, die Fokussierung an der D3 ist auf dem selben Niveau wie bei der getunten D2Hs, allerdings ist das Sucherbild dann deutlich heller. Mit DK-17m wird es dann fast zu groß, zumindest für mich als Brillenträger.

Ich besitze selbst das Voigtländer 58/1,4, das Nikkor Ai 105/2,5 und das Nikkor AiS 135/2, dazu noch ein 28/3,5 für landschafts und Gegenlichtaufnahmen.
Das Voigtländer ist von der Verarbeitung wie auch von den optischen Eigenschaften einfach nur Spitze. Deutlich besser als die 50/1,4 er Nikkor oder das 1,8er. Besseres Bokeh, gleichmäßigere Schärfe. Die Funktion des Fokusrings kann man nur als "Smooth" bezeichnen.


Zu den Schnittbildscheiben:
Die hatte ich in der D200 auch drin (China Scheibe von Virtual Village) Ich kam damit nicht zurecht. Wie gesagt, die matteren Scheiben sind eher besser für das Scharfstellen, allerdings sind sie etwas dunkler, weshalb sie an den DX Gehäusen dann wohl nicht bevorzugt verwendet werden. Dadurch unterscheiden sich imho auch noch die profiebodies von den Mittelklasse Bodies.

An der D3 hab ich das bisher nur 2x kurz testen können und kann jetzt gar nicht sagen, welche At von Scheibe drinnen ist. Ich fand es nur besser als an meiner D2Hs, und da geht es schon sehr gut. Wenn auch nicht ganz so gut wie an einer FE/FM-2
 
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Streic

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Also, denkst Du das man für Street und People gut mit der D3 und MF-Optiken zurechtkommen kann, ja?


Edit 01: Ich habe gehört auch der LiveView soll gut mit MFs funktionieren! Stimmt das?

Edit 02: Ach, nochwas! Machen sich die 8mm mehr im Vergleich zum 50mm bemerkbar? Sieht man schon eine Verzerrung der Perspektive oder ist es noch Standard?
 
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zappa4ever

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Also, denkst Du das man für Street und People gut mit der D3 und MF-Optiken zurechtkommen kann, ja?


Edit 01: Ich habe gehört auch der LiveView soll gut mit MFs funktionieren! Stimmt das?

Edit 02: Ach, nochwas! Machen sich die 8mm mehr im Vergleich zum 50mm bemerkbar? Sieht man schon eine Verzerrung der Perspektive oder ist es noch Standard?

LiveView (an der d300 probiert) funktioniert gut auf dem Stativ. Hier kannst du gandenlos hineinzoome und genau die Schärfe einstellen, allerdings funktioniert an der D300 die Abblendtaste nicht, man bekommt also immer die Schärfentiefe bei Offenblende.
Übrigens auch der Stativ-AF funktioniert sehr gut, nur eben schweinelangsam.

Ich kam mit den 50mm an DX nie so ganz zurecht. Die 558 liegen mi deutlich besser. Aber das ist Geschmacksache.

Was du mit Verzerrung der Perspektive meinst verstehe ich nicht.

Afaik hängen perspektivische Verzerrungen immer vom Abstand ab und nicht von der Brennweite. Diese ergibt sich dann eben mittelbar aus dem Abstand (oder umgekehrt) wenn ich etwas von einer bestimmten größe immer gleich groß abbilden möchte.
 
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lesitzki

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Hallo,

ich habe zwar keine D3 sondern eine D2x. Hierfür habe ich mir einige MF Objektive zugelegt.

Ich muss aber weiter ausholen. Im Gegensatz zur analogen Fotografie kann man bei der digitalfotografie sehr brutal sehen ob ein Bild scharf ist oder nicht. In der Analogen Fotografie hat der Schnitbildmesser und Mikroprissmenring völlig ausgereicht zum scharf stellen. Kein Mensch hat seine Kleinbilddias onder negative auf 100x150 cm Vergrößert um die Schärfe zu kontrollieren ( ein 12 MP Bild ist bei 100% Ansicht so groß). In der digitalen Fotografie kannst Du sehr genau feststellen um wie viel cm Du beim focussieren daneben gelegen hast. Ich habe mir für meine D2x eine Katzeye Sucherscheibe gekauft. Mit Lichtstarken Objektiven (1,4-2,0-2,8) und guten Kontrasten kann man einigermaßen sicher scharf stellen. Nehmen die Lichtverhältnisse und Kontraste ab wird es schwieriger. Dann hilft aber die Focuswaage der Kamera.

Mein Resumeé nach zwei Jahren MF ist: wenn Du Zeit hast sind MF Objektive hervorragend. Bei Action wird die Ausschussquote extrem hoch. Besonders im telebereich. Mein MF 3,5/400mm werde ich aber irgendwann gegen ein AF 2,8/400mm tauschen. In diesen Bereich ist AF extrem hilfreich. Bei dem Superweitwinkelobjektiven ist MF im Vorteil. Der AF-Messpunkt deckt oft eine so große Fläche ab, das sich der Kreuzsensor in diesen Bereich den Kontraststärksten Punkt heraussucht und der kann dann völlig daneben liegen. Mein AF 2,8/14mm benutze ich nur als MF-Objektiv. Mein MF 1,4/50mm ist spitze zum scharf stellen ebenso mein 2,8/55mm.
 
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Streic

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Was du mit Verzerrung der Perspektive meinst verstehe ich nicht.

Afaik hängen perspektivische Verzerrungen immer vom Abstand ab und nicht von der Brennweite. Diese ergibt sich dann eben mittelbar aus dem Abstand (oder umgekehrt) wenn ich etwas von einer bestimmten größe immer gleich groß abbilden möchte.

Vielleicht steh ich auf dem Schlauch, aber ist es nicht so, dass bei einem WW der Vordergrund größer ist und der Hintergrund kleiner und bei einem Tele umgekehrt? Darum sind Leute am Rand eines WW-Fotos
Natürlich alles im Vergleich zum Auge. Natürlich hat es auch was mit dem Abstand zu tun. Bin selbst gerade ein bisschen verwirrt. :confused:
 
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Streic

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Mein Resumeé nach zwei Jahren MF ist: wenn Du Zeit hast sind MF Objektive hervorragend. Bei Action wird die Ausschussquote extrem hoch. Besonders im telebereich. Mein MF 3,5/400mm werde ich aber irgendwann gegen ein AF 2,8/400mm tauschen. In diesen Bereich ist AF extrem hilfreich. Bei dem Superweitwinkelobjektiven ist MF im Vorteil. Der AF-Messpunkt deckt oft eine so große Fläche ab, das sich der Kreuzsensor in diesen Bereich den Kontraststärksten Punkt heraussucht und der kann dann völlig daneben liegen. Mein AF 2,8/14mm benutze ich nur als MF-Objektiv. Mein MF 1,4/50mm ist spitze zum scharf stellen ebenso mein 2,8/55mm.

Also denkst Du, dass ich mit MFs (<= 55mm) durchaus zusammenkommen würde? Meine Motive halten meist relativ still.
 
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Thomas Ferber

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Warum MF oder AF???
Ich würde bei der D3 sagen MF UND AF!

Eine D3 hatte ich bisher nur selten in der Hand .... aber auch an der D300 machen AF UND MF-Objektive richtig Spaß. Die D3 hat ja noch die ausführlichere Anzeige - mit den dfrei LED's für den Fokus. Der D300 habe ich dafür eine Mattschei mit Schnittbild und Mikroprismen spendiert. Bei lichtstarken Objektiven macht es richtig Laune. Und wenn Du der D3 oder D300 über die Menüs sagst, welches MF-Objektiv angesetzt ist, hast Du auch die Anzeige der Blende und einige weitere Funktionen wie Mehrfeldmessung auch mit den manuellen.

Viel Spaß .... wenn Du noch bis Herbst warten kannst ....

Grüße,

Thomas
 
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volkerm

Guest
Es geht an keiner DSLR von Nikon besser als an der D3.

Den Eindruck habe ich auch. Ich hatte kürzlich mit der D3 und dem 55/1.2 @ f1.2 bei Kerzenlicht fotografiert und war positiv überrascht, wie gut die Fokussierung per Mattscheibe funktioniert hat.
Mit meinen DX Kameras ist es bei diesem Objektiv bei f/1.2 eher Glückssache, den Fokuspunkt zu treffen.
 
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zappa4ever

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Vielleicht steh ich auf dem Schlauch, aber ist es nicht so, dass bei einem WW der Vordergrund größer ist und der Hintergrund kleiner und bei einem Tele umgekehrt? Darum sind Leute am Rand eines WW-Fotos
Natürlich alles im Vergleich zum Auge. Natürlich hat es auch was mit dem Abstand zu tun. Bin selbst gerade ein bisschen verwirrt. :confused:

Bei dem Thema hatten ich letztens einen kleinen Disput mit VolkerM, der aber wohl auf Missverständnis zurückzufürhen war.

Grundsätzlich ist es die Entfernung, die die perspektivische Wahrnehmung hervorruft und nicht die Brennweite. Mache von 3 Tetrapacks ein Bild mit 28 mm Brennweite und einmal mit 200 mm Brennweite aus der selben (größeren) Entfernung und du wirst sehen, die Perspektive ist die selbe, nur ist das Objkekt beim 28er viel viel kleiner. Also musst du näher rangehen für den gleichen Abbildungsmaßstab und dadurch erscheint das vordere Tetrapack immer größer werdend.
In sehr großer Entfernung verschwindet die Perspektive und erscheinen in ihrer richtigen Größe zueinander.

Bis dahin waren Volker und ich einer Meinung.

ich bin dann nur der Meinung, dass dabei Objekte dann gegenüber der normalen Wahrnehmung (ohne Fotoapparat) gerafft erscheinen, so als wären sie näher beieinander. Das liegt meiner Ansicht nach daran, dass das Auge gar nicht gewohnt ist mit solchen Vergrößerungen zu sehen. Wir sind es gewohnt mit immer der selben Brennweite zu sehen.
Wenn wir jetzt z.B. Bergreihen in großer Entfernung betrachten, so sind diese ohne Teleobjektiv und Kamera sehr klein. Nehmen wir den Abbildungsmaßstab eines starken Teleobjektivs zugrunde, müssten wir schon sehr viel näher sein, was wiederum dazu führen würde, dass durch die perspektivische Verzerrung die vordere Bergreihe als größer erscheinen müsste.
Das tut sie unter Verwendung des Teleobjektivs aber nicht, da wir ja den Standort nicht gewechselt haben sondern das Teleobjektiv benutzt haben. Aus diesem Grund erscheinen solche Bilder auch als in der Tiefe "gerafft". Es handelt sich dabei imho um eine optische Illusion, die durch das Gehirn und nicht das Auge erzeugt wird.

Ich hoffe ich konnte diese mal klar stellen wie ich das meine.

Für dich hat das aber bei diesen brennweiten keinerlei Einfluss. Normalbrennweite wäre an FX 42 mm, schon da hat man sich lapidar auf 50mm geeinigt. Für portraits gelten normalerweise 85-135 mm an FX als passend. Probelem bekommst du eher mit deutlich kürzeren Brennweiten.
 
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zappa4ever

Sehr aktives NF Mitglied
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Den Eindruck habe ich auch. Ich hatte kürzlich mit der D3 und dem 55/1.2 @ f1.2 bei Kerzenlicht fotografiert und war positiv überrascht, wie gut die Fokussierung per Mattscheibe funktioniert hat.
Mit meinen DX Kameras ist es bei diesem Objektiv bei f/1.2 eher Glückssache, den Fokuspunkt zu treffen.

Da muss ich dir zustimmen. Für genaues man. Fokussieren ist immer genug Licht notwendig, deutlich mehr als der AF der Kamera braucht.

Und nat. wird das an der D3 besser. Wir haben es hier mit eine Profibody mit vernünftigem Sucher zu tun. Das eingefangene Licht ist mehr als doppelt soviel als an einer DX Kamera, der Sucher dadruch deutlich heller mit seiner Vergrößerung von 0,7 stattca. 1,0 an der D2. Dadurch kann man wieder mattere Scheiben verwenden und die Schärfe springt einem viel mehr an.

FX hat halt schon auch Vorteile.:heul:
 
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drahtloser

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Nur so eine Verständnisfrage

wieso eine sündteure Kamera mit angeblich derzeit bestem Autofocus kaufen und dann MF-Objektive kaufen, die etwa das gleiche wie gleichwertige AF-Objektive kosten?
 
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volkerm

Guest
Nur so eine Verständnisfrage

wieso eine sündteure Kamera mit angeblich derzeit bestem Autofocus kaufen und dann MF-Objektive kaufen, die etwa das gleiche wie gleichwertige AF-Objektive kosten?

Für mich aus den folgenden Gründen:
- Weil die MF Objektive eine deutlich bessere Fassung haben, solide aus Metall anstelle der billigen Plastikfassung vieler "kleiner" AF Festbrennweiten
- Weil die Zentrierung der MF Objektive mit Schneckengang oft spürbar besser als bei ihren AF-Pendants mit Plastikfassung.
- Weil es manchmal einfacher ist, manuell zu fokussieren, anstatt den AF zu überreden, genau an der gewünschten Stelle den Schärfepunkt zu setzen.
- Weil es für viele feine MF-Objektive keinen (gleichwertigen) Nachfolger mit AF gibt, gerade bei den lichtstarken Modellen.
 
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D200User

Guest
Für mich aus den folgenden Gründen:
- Weil die MF Objektive eine deutlich bessere Fassung haben, solide aus Metall anstelle der billigen Plastikfassung vieler "kleiner" AF Festbrennweiten
- Weil die Zentrierung der MF Objektive mit Schneckengang oft spürbar besser als bei ihren AF-Pendants mit Plastikfassung.
- Weil es manchmal einfacher ist, manuell zu fokussieren, anstatt den AF zu überreden, genau an der gewünschten Stelle den Schärfepunkt zu setzen.
- Weil es für viele feine MF-Objektive keinen (gleichwertigen) Nachfolger mit AF gibt, gerade bei den lichtstarken Modellen.

Das ist fast auf den Punkt auch mein Eindruck.

Das Gefühl der seidenweichen Einstellung an einem 2,8/55er Micro-Nikkor mit dem genau richtigen Widerstand, das Spiel der Schärfenpositionierung im Sucher - bietet heute keine AF-Linse mehr

Die Wippe auf der Rückwand zur Auswahl des AF-Punktes - verkümmert bei mir, da ich zu 95% dann doch lieber mit dem mittleren AF-Punkt arbeite ... wieviel angenehmer ist da eine Mattscheibe, auf der ich einerseits das Gesamtbild "komponieren" kann und dann aber den bildwichtigen Teil, wo auch der Fokus sitzen soll gleichzeitig im rechten oder linken Eck (oder auch mal mittig) sein kann... ohne Wippenhüppen oder Kameraschwenks - oder sind wir hier beim Tennis? :) einfach nur durch Betrachten der Mattscheibe und durch drehen an dem Entfernungsring auf den Punkt bringend.

Dazu kommt der bewusste Einsatz einer Brennweite, weil man sich damit auch Perspektive und ggf. Bildaussage schafft. Geht zwar zu Lasten der Sohlen aber die Ergebnisse danken es einem.

Eine Anmerkung zur Wahrnehmung mit den Augen:

Wenn ich mich richtig erinnere, dann sieht der Mensch bei üblicher aufmerksamer Wahrnehmung etwa so, wie ein 85er Objektiv und bei konzentriertem "Starren" auch gemäß 180er (immer nur auf den Ausschnitt bezogen, nicht die Raffung der Distanz)- ist ja auch beim Gehör bei vielen Stimmen, wenn mehrere gleichzeitig sprechen im Lokal und man sich auf sein Gegenüber konzentriert.

Andererseits habe auch ich festgestellt, wenn mich eine Landschaft begeistert, dass ich dann das Gefühl habe, dass sich der wahrgenommene Ausschnitt erheblich vergrößert.

Vielleicht kommt auch da meine Liebe für UWW her, da ich die Schönheit und das Grandiose einer Landschaft/Stadtlandschaft damit einfangen möchte.
An anderen Tagen gehe ich mit dem "detailverliebten Blick" durch die Gegend und da kann ich nur Tele ab 100mm gebrauchen...

Aber genug OT... :)

Mögen die MF Nikkore noch lange unter uns sein :)

Helmut
 
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Lordfubbes

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Vielleicht kommt auch da meine Liebe für UWW her, da ich die Schönheit und das Grandiose einer Landschaft/Stadtlandschaft damit einfangen möchte.
An anderen Tagen gehe ich mit dem "detailverliebten Blick" durch die Gegend und da kann ich nur Tele ab 100mm gebrauchen...

Meine Ex meinte mal, daß sie als Frau ein weitwinkligeres Sehen hätte - und ich deswegen über die photographischen Möglichkeiten von Fischaugen und SWWs so begeistert wäre, weil mein normales Sehen das nicht hergäbe. Für sie als Frau seien viele meiner von mir als spektakulär empfundenen Perspektiven "normal". Ob da was dran ist?

Zurück zum Thema: Trotz Chinascheibe kann ich mit der D200 nicht gescheit manuell fokussieren, was mir mit FE, FM2 und sogar der F801 problemlos gelingt. Sollte eine kommende D700 in der Hinsicht besser sein, ist das meine Kamera. D3 scheidet aus Platz- und Gewichtsgründen aus, abgesehen vom Preis. :)

Gruß Erik
 
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SuperA

Guest
Hi,

danke! Deute ich Deine Antwort richtig?

Du sagst MF ist kein Problem an der D3 - aber hast mir Nikon AF FBs empfohlen?

Meine Absicht war es nur günstige AF Alternativen zu nennen. Wenn Du die MF Objektive schon hast, dann teste doch einfach wie Du damit zurecht kommst und kauf dort nach, wo Du Lücken erkennst bzw. mit den MF nicht zurecht kommst.

Ich selbst bin übrigens mit einer F801s bei Nikon eingestiegen und habe daher selbst keine MF Objektive.

By the way, welche MF Linsen können denn die D3 Besitzer besonders empfehlen?
 
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zappa4ever

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Hab zwar keine D3,

aber besonders empfehlen würde ich
20/3,5
28/3,5
28/2
50/1,2
58/1,4 Voigtländer
105/2,5
135/2

Dazu gibt es jeweils keine passenden AF-Objektive gleicher Güte (außer beim 135, da gibt es das gleichwertige DC).
Ein teil davon habe ich selber, den rest kenne ich von Bekannten und sie stehen auf meiner Einkaufsliste.
 
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