Cuba Grande - eine Rundreise im Oktober

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Doch zurück zur revolutionären Inbrunst, Teil IV


Nach einer Durchquerung der Stadt kommen wir am Hauptfriedhof an, dem Cementerio Santa Ifigenia. Er ist seit 1937 Nationaldenkmal Kubas. Seit kurzem hat auch Maximo Lider Fidel hier ein Appartment. Bei unserem Besuch war der bekannteste "Bewohner" noch Jose Marti. Er hat ja schon in Havanna ein riesiges Denkmal, hier hat er ein beeindruckendes Mausoleum.
Alle halbe Stunde findet ein Wachwechsel einer Ehrenwache aus freiwilligen Soldaten statt. Nein, das ist noch nicht das Mausoleum, das ist wohl die Hausmeisterwohnung mit Wachstube.


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D7K_6377 by Stefan, auf Flickr



UUUUUND LINKS; ZWO; DREI; VIER.


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D7K_6385 by Stefan, auf Flickr


Eines meiner Favoriten - dank 16-300mm


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D7K_6402 by Stefan, auf Flickr


Und das hier nur mal um euch zu zeigen, wo ich tatsächlich stand. Ich musste nur ein bisschen in die Knie gehen.


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D7K_6409 by Stefan, auf Flickr​
 
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Nach dem Friedhof ging es wieder quer durch die Stadt, hinauf zur Festung San Pedro de la Roca. Ausführliche Infos dazu sind bei wikipedia nachzulesen. Ich zeig einfach ein paar wenige Bilder (übrigens 5 CUC)...

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D7K_6450 by Stefan, auf Flickr


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... und ein Panorama. Links die Karibik, rechts die Einfahrt nach Santiago de Cuba.


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santiago_1_600 by Stefan, auf Flickr

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Danach ein Mittagessen mit Meerblick, drei Musiker, Guntanamera. Danach zurück ins Zentrum und zwei Stunden Auslauf. Es war heiß und irgendwie hatte keiner mehr große Lust auf viel Besichtigung. Es war der letzte Reisenachmittag und vielleicht war es auch schon ein bisschen Reisemüdigkeit.

Zuerst mal Kirche. Die Kathedrale Nuestra Senora de la Asuncion von außen ...

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D7K_6558 by Stefan, auf Flickr


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D7K_6548 by Stefan, auf Flickr


... und von innen.


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Und gegenüber das Rathaus, das Ayuntamiento. Berühmt wurde es, als Fidel Castro am 1. Januar 1959 vom Balkon aus den endgültigen Sieg der Revolution verkündete.


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D7K_6547 by Stefan, auf Flickr​
 
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Und dann kam der letzte gemeinsam Abend im Hotel. Wir gingen noch kurz in den Pool, danach war an der Poolbar Happyhour. Halber Preis? Von wegen, stattdessen doppelte Menge. Keine Bilder ;-)

Am Morgen danach verließen wir die Stadt und unser Hotel in Richtung Holguin, unserer Endstation. Und hier einfach noch ein paar Eindrücke aus dem Straßenverkehr...


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D7K_6644 by Stefan, auf Flickr


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D7K_6659 by Stefan, auf Flickr


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TRD Caribe, einer der beiden großen staatliche Handelskonzerne in dem die Kubaner gegen Devisen einkaufen können, seit einem guten Jahr sogar mit ihren kubanischen Pesos, dann aber im Verhältnis 1:25.



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D7K_6658 by Stefan, auf Flickr



Welche Waren hier durch das Gitter verkauft werden weiß ich aber nicht.


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D7K_6648 by Stefan, auf Flickr


Und natürlich wird auch in Holguin Musik gemacht.


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D7K_6653 by Stefan, auf Flickr


Ein kleiner Blick in den Damensalon


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D7K_6657 by Stefan, auf Flickr


Klingelingeling, hier kommt der Wassermann.


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D7K_6656 by Stefan, auf Flickr​
 
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Hatte ich schon gesagt, dass neben Sicherheit am und im Auto auch Sicherheit am Bau bei uns zu Hause offensichtlich überbewertet wird? Das Bild habe ich für unseren Stadtbaumeister mitgebracht. Die Kubaner sind etwas gelassener ...


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D7K_6651 by Stefan, auf Flickr


Man beachte:


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D7K_6652 by Stefan, auf Flickr​




Und damit endet unsere Rundreise. Nach dem Essen werden wir an die Küste gefahren und in die unterschiedlichen Anlagen gebracht.

Kuba. Irgendwie faszinierend, aber auch irgendwie seltsam. Seltsam und auch traurig, wenn man sieht, wie hier alles noch immer langsam kaputt geht. Dank dem schon so lange praktizierten Sozialismus. Die Menschen sind arm - aber trotzdem glücklich. Es war eine anstrengende Reise, aber unheimlich interessant. Auch wenn ich mir sicher bin, dass ich nie mehr nach Kuba fahren werde, habe ich doch keine Sekunde dieser Reise bereut.

Hier schließt sich der Kreis. Vor unserem Restaurant nochmal verschiedene Ausprägungen von Blau ...

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D7K_6674 by Stefan, auf Flickr


... die von weiter innen eines meiner Lieblingsbilder ergaben. Vielleicht wird es ja der Titel meines Cuba Grande-Reisebuches ;-)


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D7K_6671 by Stefan, auf Flickr


Danach kommen nur noch ein paar unkommentierte Bilder vom Strand und unserer Verlängerung an der Costa Verde, dort wo Kolumbus auf Kuba ankam.



Danke fürs Mitkommen.
 
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Vielen Dank noch einmal, Stefan, für diesen bunten Reisebericht!
Cuba steht nicht gerade oben auf meiner Reise-Wunschliste. Allerdings habe ich auf manchen deiner Bilder auch interessante Berge gesehen. Vielleicht sollte ich mich mal genauer informieren. Wobei das Klima eher nicht meins ist.

Umso mehr freue ich mich, dieses Land nun etwas kennen gelernt zu haben.
Faszinierend scheint es auf jeden Fall zu sein. Und kontrastreich. Die auf Hochglanz polierten Oldtimer, die ruinösen Gebäude, die freundlichen, bunten Menschen, die Lässigkeit, die Mojitos ;-) ... Klingt sehr entspannt!

Viele Grüße,
Sylvia
 
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Hallo Sylvia, wenn ich mir deinen aktuellen Spaziergang anschaue, dann liegen da wohl 40°C dazwischen ;-)

Wenn, dann müsstest du wohl mal in Vinales umsehen. Und der Mojito entspannt tatsächlich. In Guardalavaca wurde uns erzählt, erst nach dem zweiten hätte man die sog "cuban balance".
 
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Um diesen Bericht abzuschließen, hier einfach noch ein paar (meist unkommentierte) Eindrücke von der Badeverlängerung. Wir waren an der Playa Costa Verde, kurz vor uns war noch Matthew angekündigt und diese und alle anderen Anlagen wurden evakuiert. Gekommen ist er glücklicherweise nicht. War ganz schon dort ;-)

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D7K_6689 by Stefan, auf Flickr


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D7K_6701 by Stefan, auf Flickr


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D7K_6694 by Stefan, auf Flickr


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D7K_6780 by Stefan, auf Flickr​
 
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Das wars aus Kuba. Abflug.

Über Holguin hatte sich ein riesiges Gewitter zusammengezogen, weshalb sich schon der Abflug um eineinhalb Stunden verzögerte. Wir saßen da schon im Flieger und standen als einziges Flugzeug auf der Rollbahn. Sieht fats ein bisschen aus, als würde man uns aus einem Katastrophengebiet ausfliegen ;-)

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D7K_7198 by Stefan, auf Flickr​


Ende Januar gehts für acht Tage nach Russland. Ein paar Bilder werde ich wohl auch mitbringen, aber sicher nicht so viele. Versprochen.


# # # E N D E # # #​
 
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Und noch ein kleiner Nachtrag: manche meiner Mitkubaner hatten am 24.12. eine kleine Überraschung in der Post.

cuba grande 2017 - ein Jahreskalender mit 12 ausgewählten Motiven, A3-Format im Digitaldruck erstellt. Ich glaube, die haben sich schon ein bisschen gefreut ;-)



alle_monate by Stefan, auf Flickr​
 
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Danke Stefan,

für die überaus interessante Reiseschilderung in Wort und Bild. Ich habe deine Beiträge jedenfalls sehr genossen, auch wenn Kuba nicht auf meinem "Speiseplan" steht. Doch die Eindrücke zeigen, wie gut es politische und woanders auch religiöse Extremisten verstehen, den Lebensstandard ihrer Untertannen um fast ein Jahrhundert zurück drehen können. Medienblockade und Propaganda sorgen dafür, dass die Leute zufrieden sind, weil sie gar nichts anderes kennen.

Ich freue mich schon auf den Reisebericht aus dem Putin-Reich.

Gut Licht wünscht dir
HaMac
 
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Tolle Reportage, danke fürs zeigen.

Den Typen auf Bild #34 habe ich heute wiedergefunden. Denke noch: den kenn' ich doch? Bei uns im Städchen gibts demnäxt eine Diashow - wird mit genau demselben Che-Double beworben - gleiches Gesicht, gleiche Mütze, gleicher Gruß und die obligatorische Zigarre - nur der Hintergrund ist etwas anders. Der gehört vielleicht zu Castros PR-Mobiliar... würde auch erklären, dass er sich davon überzeugt hat, dass Deine Bilder was geworden sind :)
R.
 
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