Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Hier mal meine Meinung zum Thema "Ende von Corona", ohne speziellen Bezug zu einer der Wortmeldungen oben dazu.

Im Januar 2020 habe ich nCov (damals noch so genannt) als klaren Tsunami auf Europe und den Rest der Welt zubranden sehen, als noch kaum jemand es zur Kenntnis nehmen wollte. Es hat mich fast krank gemacht. Mir war am 17. Januar 2020 schon klar, dass das nächste Jahr sehr viel anders werden würde, als jedes davor, das ich erlebt habe. Den Mauerfall inklusive. Eine große Mehrheit konnte sich das aber einfach nicht vorstellen.

Jetzt, im Mai 2021, sehe ich die Welt zurück in der Normalität. Es wird keine Masken geben, keine Abstandsregeln, keine Beschränkungen der Reisen oder Großveranstaltungen, es wird eine Zeit wilder Parties werden. Eine große Mehrheit kann sich das aber irgendwie wieder nicht vorstellen.

Natürlich nicht morgen, sondern sobald die Impfskeptiker und Impfzögerer sich nachinfiziert haben. Dies wird womöglich in einer letzten Welle Ende 2021 geschehen, die aber nur noch wenig mit Maßnahmen gedämpft werden wird, denn erstens hat der Staat dann seiner Fürsorgepflicht Genüge getan und zweitens will man dann diese Form der Zwangsimmunisierung ja (diese 4. Welle kann aber auch ausbleiben, wenn die sozial aktiven sich bereits immunisiert haben und die Herdenimmunität daher davor erreicht wird). Der Sommer wird noch ein Mix von Entspannung und verbleibenden Maßnahmen, bis jeder sofort geimpft werden kann (nach meiner aktuellen Hochrechnung ist dies ca. Mitte Sept. 2021 der Fall). Ab Oktober wird man bewusst vollständig auf Maßnahmen verzichten, bis auf die Maskenpflich Indoor, um die letzte Welle kontrolliert und früh durchlaufen lassen zu können. Danach dann fällt dann mit der Maskenpflicht Innen die letzte Maßnahme und 2022 wird das Party-Jahr.

Ob das Virus nun ausstirbt oder nicht, oder ob die Impfung 6 Monate oder länger hält, ist völlig irrelevant. Coronaviren sind verbreitet und es kräht kein Hahn danach. Niemand wird deswegen den Tourismus beschränken. SARS-CoV-2 war nur gefährlich, so lange es auf eine immunologisch naive Bevölkerung traf. Mit etwas Glück bekommen wir nun einen universellen Impfstoff gegen alle Coronaviren, dann wird es zukünftig weniger Erkältungskrankheiten geben. Ich würde mir 2022 eher Gedanken um die Grippe machen, da wurden schon länger keine Wirte mehr immunisiert ...
 
Kommentar
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Die Indische Mutation breitet sich (vorerst) nicht in D aus.

Gemäß des neuen RKI-Berichts zu den Virusmutationen breitet sich die indische Mutation nicht weiter aus, verharrt bei 2%.

Das deckt sich mit meiner Mutmaßung und Analyse hier im Thread, dass die höhere Infektiösität ein Artefakt des Eintrags in einige stark indisch-kulturell geprägten Stadtviertel UKs ist. Also keine intrinsische Eigenschaft des Virus selbst.

Konkret ist der Anteil von letzter Woche 2% auf 2.2% gestiegen. Der Unterschied ist statistisch nicht signifikant. Ausserdem stammen die Zahlen aus der statistisch ungenügenden Gesamtgenomsequenzierung und werden weiterhin nachträglich korrigiert. Aktuell wird berichtet:

KW 13 - 19 (7 Werte, in %):

B.1.617.1: 0.0, 0.1, 0.1, 0.2, 0.4, 0.4, 0.0
B.1.617.2: 0.0, 0.1, 0.1, 0.6, 1.4, 1.9, 2.2

Summe: 0.0, 0.2, 0.2, 0.8, 1.8, 2.3, 2.2

Der Rückgang ist nur scheinbar, letzte Woche wurden für KW18 in Summe 2.0% und nicht 2.3% berichtet. Die Zahlen sind aber insgesamt so niedrig (nur 40 Nachweise) und problemlos mit dem Eintrag im Zusammenhang aus Einreisen aus UK und Indien erklärbar. Ich hatte auch das hier schon mal ausgerechnet.

Meine Interpretation: B.1.617.1 wurde etwas früher eingetragen und hat sich schon tot gelaufen, B.1.617.2 wird sich demnächst tot laufen.

Parallel (Daten aus der zuverlässigeren RKI Testdatenerfassung) nimmt der B.1.117 Anteil in der zweiten Woche weiter ab, statt zu:
KW 18, 19, 20: 92.0%, 91.7%, 90.6%

Damit sinkt der VoC-Anteil (inkl. Indien) in meinem VoC Modell auf 95.1%, obwohl ein Wert von 97.3 zu erwarten gewesen wäre. Dies ist eine weitere Ursache (neben Impfungen, Wetter und Feiertag-Nichttesten), warum die Fallzahlen aktuell so schnell fallen - B117 ist die Puste ausgegangen (dass das passiert, hatte ich hier auch schon früh vorhergesagt).

Ferner aktuell KW20 erfasst (Vorwoche KW19):

1.195 Mio. Tests (1.088 Mio.)
5.82% positiv (8.26%)

Dies ist ein erfreulicher Fortschritt hin zur Zielmarke <3%. Bis dahin wird allerdings weiterhin zu wenig getestet. In KW16 gab es 1.428 Mio. Tests.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Ich bin noch vorsichtig mit meiner persönlichen Einschätzung... wir hatten mehrere Feiertage mit reduzierten Tests und Gängen zum Arzt und das wir zwischenzeitlich 129 registrierte B.1.617-Fälle in Deutschland haben, ist bemerkenswert. Das ging schneller als der ursprüngliche Coronavirus...

Anbei eine Pressemitteilung, die morgen öffentlich ist:
 

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1 Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte
Wir haben nicht 129, sondern 270 registrierte B.1.617-Fälle in Deutschland.
Ansonsten findest Du meine Einschätzung dazu im Beitrag vorher.
 
Heute Abend auf einer kleinen Rundtour mit dem Rad habe ich wieder an den guten alten Stellen junge Menschen fröhlich beisammen gesehen. An der Tanke auf dem Weg habe ich eine Polizeistreife entspannt bei einer Pause mit einem Becher Kaffee bemerkt.
Das fand ich gut, irgendwie hat sich da bei mir son dicker Kloß von meiner Seele gelöst.
Sehen wir mal zu, dass wir in den kritischen Bereichen noch Vorsicht walten lassen, und dann freue ich mich schon auf das Szenario, was uns der Falk ausgerechnet hat.
Gute Nacht für heute liebe Leute. ;)
 
2 Kommentare
häuschen
häuschen kommentierte
frankolas
frankolas kommentierte
Ausrichter kommt da wohl eher hin. ;)
 
Bevor die Sommerferien nicht mind. zwei Wochen vorbei sind ist für mich von Entspannung nicht die Rede. Warum wohl hat Spahn den Vorschlag gebracht auch Kinder ab 12 Jahren zu impfen, wenn die Urlaubermassen wieder unterwegs sind weiß ja niemand wie es am Ende ausgeht.
Mir ist sogar als Geimpfter nicht wohl bei dem Gedanken. Ich wäre schon froh wenn wir eine unbeschwerte Adventszeit verbringen dürfen.
Geduld ist eine Tugend.
 
2 Kommentare
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
oh ja da hatte Herr Spahn eine geniale Idee :)
es ist noch nicht einmal genug Impfstoff für die Menschen da, die nach der Prio
jetzt Termine buchen buchen könnten....
Das ist für mich nichts anderes als Wahlkampf.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
ja, leider "Artet" das immer mehr in Richtung Wahlkampf aus.
 
Warum wohl hat Spahn den Vorschlag gebracht auch Kinder ab 12 Jahren zu impfen

Weil er keine eigenen Kinder hat und wahrscheinlich wohl auch nie welche haben wird.

Alexander Kekulé warnt davor Kinder unbedacht impfen zu lassen, weil die Impfstoffe nicht ausreichend lang erforscht werden konnten. Die ständige Impfkommusion rät nicht dazu, aber Politiker wie Herr Braun und Frau Spahn setzen sich über alle berechtigten Zweifel beflissentlich hinweg.
 
5 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Alexander Kekulé warnt davor Kinder unbedacht impfen zu lassen
Er warnt nicht davor. Er ist nicht für eine Empfehlung der Stiko für eine Impfung der Kinder U16. Das ist schon etwas anderes. Er warnt nicht vor der Impfung, sondern er warnt die Stiko.

Sein Punkt: Eine Impfempfehlung setze voraus, dass der individulle Nutzen das individuelle Risiko nachweislich und deutlich übersteige. Und das sieht er bei Kindern noch nicht ausreichend belegt.
 
häuschen
häuschen kommentierte
Ich schrieb aber: „Er warnt vor unbedachten Impfungen“, nicht vor der Impfung von Kindern im Allgemeinen. Nun dreh mir mal nicht meine Worte im Mund herum ;) Aber stimmt - ich hätte noch bedachter formulieren können.

Für ihn gibt es eindeutig Indikationen, die eine Impfung bei Kindern sinnvoll machen (Down-Syndrom, etc.) Grundsätzlich meine ich rausgehört zu haben, dass er seine eigenen, gesunden Kinder zurzeit nicht impfen lassen würde.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

Nur zur Klarstellung, um weiteres Aneinandervorbeireden zu vermeiden: Du hattest geschrieben
Alexander Kekulé warnt davor Kinder unbedacht impfen zu lassen, weil die Impfstoffe nicht ausreichend lang erforscht werden konnten.
Falk hatte geantwortet
Sein Punkt: Eine Impfempfehlung setze voraus, dass der individulle Nutzen das individuelle Risiko nachweislich und deutlich übersteige. Und das sieht er bei Kindern noch nicht ausreichend belegt.
Es ging also lt. Falk nicht um den nach dir nicht ausreichend erforschten Impfstoff, sondern um das Verhältnis von individuellem Nutzen und individuellem Risiko.
 
häuschen
häuschen kommentierte


Ich denke einfach, wir haben Beide dieselbe Podcast-Folge gehört und kennen den Inhalt. Kekulé äußert sich dort sowohl zum der einen, wie auch zu der anderen Thematik. Seine Argumente erschienen mir schlüssig.
Es war das Wort „warnt“, das ich so unbedacht genutzt habe, welches Falks Anmerkung auslöste.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Es ging mir darum, dass, wer den Podcast nicht kennt, keinen falschen Schluss zieht.

Kekulé sagt nicht, man dürfe Kinder nicht impfen. Er sagt, man dürfe dies staatlicherseuts aktuell (noch) nicht empfehlen.

Bzgl. Risikoabwägung: natürlich erhöht eine neue Technologie (mRNA) das Risiko aufgrund fehlender Langzeiterfahrung damit. Deshalb schliessen sich die beiden Aussagen nicht aus. Zum Glück ist das Wirkprinzip hinreichend einfach, um es zumindest abschätzen zu können. Auch fehlt die Langzeiterfahrung mit der Infektion selbst, was ich für kritischer halte.

Der Hauptgrund für Kekulés Meinung: er sieht die Alternative „Infektion oder Impfung“ nicht in Stein gemeißelt, wie Drosten oder Spahn. Jedenfalls nicht schon 2021, bis 2022/2023 schon eher. Daher ist er einfach gegen die Eile.

Daher auch meine Meinung: Die Stiko soll das bitteschön im Herbst entscheiden, auch, wenn dann der Infektionsdruck bekannt ist. Das ist nur deshalb jetzt im Sommer ein Thema, weil man nach den Ferien normalen Schulbetrieb will. Aber, und da hat Kekulé recht, das ist eine rein politische Entscheidung und darf die Stiko nicht beeinflussen, die das rein medizinisch beurteilen soll.

Aber auch wichtig: Kekulé ist nicht dagegen, dass das PEI den Impfstoff ab 12 zulässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
…sehe es absolut nicht so.

Hr. Spahn hat im Prinzip recht, auch die Impfung der Kinder sollte so schnell wie möglich geschehen.

Die Schulen sind nicht ein Immungebiet und tragen durchaus der Verbreitung bei.

Das Impfrestrisiko ist bei Kindern auch gering.

Was mich stört ist diese auf Wahlkampf ausgerichtete Meinungsverbreitung, ohne die notwendigen Impfstoffe in ausreichender Menge auch zu haben.

Eine Luftnummer.



Ein anderer Ärgernispunkt sind diese Schnelltestzentren.

Welche Kompetenz müsste der Entscheider bei der Genehmigung gehabt haben?

Mich ärgert besonders, dass nach Anschauen eines Videoclips die Eignung zur offiziellen Testdurchführungen erlangt ist, und diese auch so anerkannt werden.

Das ärgert mich besonders weil ich, auf meine Kosten, 3x pro Woche - vor der Arbeit - einen Selbsttest durchführe.

Dieser wird in meiner Firma anerkannt aber „draußen“ hat das keine Relevanz, nach dem Motto „ Es kann nichts taugen, was kostenlos ist“.

Ich dokumentiere die Tests, u. a. auch mit Fotos, und es ist hier bekannt, ich habe die erste Spritze auch bekommen. Dazu habe ich auch vorzeigbare Unterlage.

Nutzt nichts, willst Du zum Friseur, musst Du einen „offiziellen“ Schnelltest vorweisen, genauso durchgeführt, wie ich es auch Zuhause tue.
 
falconeye
falconeye kommentierte
@häuschen gibt ja im Wesentlichen nur die Meinung von Kekulé wieder, kein Grund hier emotional zu werden.

Meine persönliche Meinung zum Thema entwickelt sich noch, vor allem auch zum Thema 1-11J, was ja auch noch drankommt. Zum Thema 12-15J tendiere ich zu: ja, aber mit halber Impfdosis mRNA oder Proteinimpfstoff in Zulassung. Meine Meinung ist aber hier auch unwichtig.

Wenn man hier also indirekt über Kekulés Meinung streitet, sollte man sie auch kennen.

Er ist für eine mRNA Impfung, gibt bei Kindern aber zu bedenken: möglicherweise ist ihr Risiko höher (Dosis, Zeitdauer für zwar extrem unwahscheinliche, aber theoretisch denkbare Langzeiteffekte), ihr Nutzen kleiner (Covid verläuft milder) und ggfs. bereits per Herdenimmunität der Erwachsenen geschützt. Daher ist er hier aktuell für eine Individualentscheidung und gegen eine allg. Impfempfehlung der Stiko.

Da wiederum gehe ich nicht mit. Als Virologe muss er sich schon klar pro oder contra die Impfung ab 12 bekennen. Wenn er das schon nicht kann, wie sollen denn bitteschön Eltern das tun? Das ist feige von ihm. Er redet sich so raus, dass er für die Impfung ab 12 ist, wenn das Kind ein Risiko habe, sich zu infizieren. Denn natürlich sei die Krankheit auch für Kinder schlechter als due Impfung.

Ich selbst halte die Diskussion für verfrüht.

Ich würde BioNTech für Kinder ab 12J zulassen, politisch aber kommunizieren, dass die Stiko über eine Impfempfehlung frühestens im September entscheidet, wenn alle ab 16J geimpft werden konnten. Vielleicht dann auch mit halber Dosis. Das wprde der Bevölkerung auch erklären, warum die Stiko noch wartet (keine Verschwendung von Impfstoff).

Zum Hintergrund von Kekulé muss man noch wissen: er hat sich in der Vergangenheit schon einmal gegen die Stikoempfehlung gestellt und Recht behalten. Daran erinnert sich die Stiko aber auch …
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Anstatt auf die Rücksichtnahme der Kinder auf ihre Eltern zu setzen, sollte man m.M.n. auf die Rücksichtnahme der Eltern auf ihre Kinder setzen: Wenn alle Eltern geimpft sind, ist das Ansteckungsrisiko für die Kinder nur noch untereinander.
 
falconeye
falconeye kommentierte

wer sich impfen lassen will, für den wird spätestens im Juli hier in der Schweiz die Impfdosis für die erste Impfung da sein.
Das deckt sich nicht mit meinen Berechnungen. Und der Impffortschritt in D und CH verläuft in etwa gleich. Möglicherweise verwechselst Du zugesagte Bestellmengen und Liefermengen.
 
P
pulsedriver kommentierte

Wir haben bereits ca. 6 Millionen Impfdosen da. Bisher wurden die zugesagten mengen ganz oder zum grössten Teil geliefert. Von den Engpässen bei AZ sind wir nicht betroffen, denn der ist nach wie vor gar nicht zugelassen hier.
Im Juni sollen weitere 2.5 Millionen Dosen kommen. Wenn das eingehalten wird, haben wir Ende Juni bereits 8.5 Millionen Dosen. Damit kann dann der Teil der Bevölkerung, der sich unbedingt impfen lassen will bereits vollständig geimpft werden. Das ist nämlich nur gut die Hälfte der Bevölkerung. Für die, die sich nur wahrscheinlich impfen lassen wollen, braucht es dann noch Lieferungen im Juli
 
falconeye
falconeye kommentierte

Bei der Zahl der Vakzindosen liegt (Stand 26.5.) CH bei 52% und D bei 57%, also etwa gleichauf. Bei der Bevölkerung der Schweiz sind das 4.5 Mio. Dosen. Dies entspricht auch dem Impfdashboard der Schweiz. Die Annahme, im Juni würde sich das verdoppeln, ist muMn nicht realistisch - auf jeden Fall rechner die EU nicht mit einem solchen Sprung. Die Schweiz hat erst im März ihren Vertrag mit BioNTech/Pfizer von 3 auf 6 Mio. Dosen verdoppelt, also spät und wenig.

Die aktuell in CH bestellten Mengen sind (KEINE Liefermengen!):
  • Novavax: 6 Millionen Impfdosen
  • Curevac: 5 Millionen Impfdosen
  • Pfizer/BioNTech: 6 Millionen Impfdosen
  • AstraZeneca: 5,3 Millionen Impfdosen
  • Moderna: 13,5 Millionen Impfdosen für das Jahr 2021 / 7 Millionen für das Jahr 2022
Inwiefern da noch andere Hersteller signifikant liefern, weiss ich nicht. In D liefert BioNTech fast 90% …

Offensichtlich aber gibt es in CH eher ein Problem. Denn es wurde zu wenig BioNTech bestellt und die anderen liefern nicht gut (Moderna, Curevac) oder schützen weniger gegen die Varianten. CH benötigt ca. 13 Mio. Dosen.

Die Zahl der Impfwilligen in D liegt bei ca. 84% (inkl. 11%, der Hälfte der noch Unentschlossenen). Die Impfberechtigten liegen bei ca. 89%. Damit liegt die Gesamtzahl benötigter Vakzindosen bei ca. 150%. Noch ein langer Weg beim Stand von 52% heute … Meine Rechnung (für D) sagt September.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum die Flugreisen jetzt unbedingt zum Wohlfühlereignis der Bevölkerung quasi als essentiell angesehen werden kann man bei Verwandtschaft im Ausland u.U. noch nachvollziehen, wobei manch einer froh ist wenn er seine Verwandten nicht sieht, oder die Wohnsilos und Ghettos im Ruhrgebiet in denen den Leuten die Decke auf den Kopf fällt, dass diese Menschen mal frische Luft schnuppern wollen versteh ich auch noch, aber die Aussage Jugendliche sollten um die Welt reisen können, damit man Länder näher kennenlernen kann, halte ich für nicht korrekt. Die meisten Jugendlichen kennen ja nicht mal ihr eigenes Land richtig, wenn man in Zeiten der Globalisierung noch von "eigenem" Land sprechen kann.
Denen fällt auch kein Zacken aus der Krone wenn sie noch ein paar Monate Geduld haben würden.
 
5 Kommentare
P
pulsedriver kommentierte
Ein paar Monate sind auch beim Wiedersehen mit der Familie in Asien kein Thema. OK, dann ist es halt nicht diesen Sommer sondern in den Herbstferien oder Neujahr. Wir sind ja auch davor nicht jedes Jahr hin, teilweise sind auch sie hier hin gekommen. Wenn die dann maximal möglichen 2 Wochen zu kurz sind, geht es halt dann nicht erst in weiteren 2 Jahren das zweite Mal wieder da hin, sondern früher.
Es geht darum, dass das vermutlich auf Jahre nicht mehr möglich sein wird für Ungeimpfte. Und sogar dann, wenn man nicht nur zum Vergnügen hinfliegt, sondern Familie dort hat. Rein gedurft hätten wir ja deshalb die ganze Zeit, halt nur mit 2 Wochen strenger Quarantäne. Und das geht nicht mit 2 Kindern in einer kleinen Wohnung.
Das eigene Land kennen unsere für ihr Alter schon recht gut. Wir sind ja auch an einer guten Lage dafür. Nur die Gegend Engadin, einige Seitentäler im Tessin und im Oberwallis, die erreichen wir nicht in rund 2.5 Stunden mit dem PKW. Den ganzen Rest der Schweiz bereisen wir durchaus gerne, aber halt oft in Form von tagesausflügen, weil es eben recht nah ist. Und wir haben da wirklich ein vielfältiges Land tzu entdecken. Nur schon 3 Sprachen - die vierte bekommt man kaum mit, geschweige denn, dass man wenigstens rudimentär Rätoromaisch reden oder verstehen könnte. Aber mit Französisch und Italienisch klappt das. Die Lebensweise ist auch schon recht unterschiedlich, wenn ich Lausanne, Zürich und Lugano vergleiche. Das alles braucht keine grossen Reisen über die Grenzen oder Übernachtungen. Man kann auch erst um 21 Uhr in Lugano zurückfahren, Kindern schlafen dann gleich im Auto, und für uns Erwachsene ist kurz vor Mitternacht zu Hause am Wochenende auch voll OK.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

Und sogar dann, wenn man nicht nur zum Vergnügen hinfliegt, sondern Familie dort hat.
Dem Virus ist egal, ob Familie oder nicht. Das Ansteckungsrisiko ist bei Familie sogar noch größer, weil die Kontakthäufigkeit und -nähe größerr sind.
 
P
pulsedriver kommentierte
Echt jetzt. Die Schweiz hat eine 14 Tagesinzidenz von aktuell 152. Japan hat 56, Taiwan 20. Thailand 70. Das ist wie mit der Reise im letzten Herbst nach Schweden. Da mault mich auch manch einer an: Wie kannst du nur: Tja, bis man dann die Inzidenzzahlen für die Zeit genau anschaut und feststellt, dass die zu der Zeit in Schweden tiefer waren als in der Schweiz.
Dieser Automatismus Reisen = Gefahr, davon hab ich genug. Die Kinder sitzen hier jeden Tag in der Schule. 20 in einem Zimmer und da unter 12 Jahren alle ohne Maske. Die treffen sich auch nach der Schule oder beim Sport. Für unter 16 Jährige liefen die Angebote dafür hier auch den ganzen Winter durch. Nur für Ältere war es beschränkt.
Die Reise selber ist relativ sicher. Und wie hoch das Risiko einer Ansteckung im fremden land ist, das hängt nun mal sehr davon ab, wie stark das Virus da verbreitet ist. Das ist nicht per se gefährlich, nur weil es ein anderes Land ist.

Bei den ganzen Vorschriften bezüglich Einreise geht es bei den für uns interesanten Ländern in Asien eher darum, dass nicht wir das Virus dort hinschleppen. So muss man das mal sehen.
Bei Japan und Taiwan sehe ich im Moment keine Hindernisse, dort hin zugehen, ausser eben, dass man nicht ohne weiteres darf. Thailand bin ich auch was skeptischer, weil für mich nicht klar, dass die medizinische Behandlung stimmt, wenn man doch erkrankt. In Japan oder Taiwan ist das Gerunsheitssystme aber sehr gut ausgebaut.
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye
falconeye kommentierte

Was mich daran erinnert, den denkwürdigen Tag zu notieren (heute) an dem Thailand und Deutschland bei der Inzidenz gleichziehen @HaDiDi ;)

Apropos Japan, ein schönes Beispiel, wie man sich noch mal ne ganze Stange blöder anstellen kann als die EU: Aus für uns unerfindlichen Gründen wollte man in JPN einen Impfstoff erst nach eigenen klinischen Versuchen zulassen. Daher hat man erst im März mit dem Impfen angefangen, dafür am 12.Mai den Höhepunkt ihrer 4.Welle kassiert und gerät nun wegen der zugesagten Olympischen Spiele langsam in Panik - was für einen Japaner was heisst …
 
Zuletzt bearbeitet:
bouncer
bouncer kommentierte
Ich schließe daraus, Du warst noch nie im Ruhrgebiet. ;)
 
Es geht darum, dass das vermutlich auf Jahre nicht mehr möglich sein wird für Ungeimpfte.
Moinsen, ich frag jetzt mal direkt nach weil der Satz jetzt oefters kam von dir.

Willst du oder ein Familienmitglied dich nicht impfen lassen und hast deshalb diese Sorge?

Denn auf - Jahre hinaus - hinaus kann sich JEDER impfen lassen der will gegen SARS-COV2 - da bin ich mir ganz sicher.

Ich schriebs ja schon mal in bestimmten Laendern brauchte man schon lange VOR Corona Impfnachweise zu Gelbfieber etc.
Das ist also nichts neues.

Beste Gruesse Bernd
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Das mit den 6 Monaten wird sicherlich anders bewertet in - 6 Monaten.
Denn nach meiner Einschaetzung wird die Immunisierung laenger halten.
Nachweisen laesst sich das eh nicht - DENN wenn die Antikoerper u.U. verschwunden sind ist noch lange danach eine T-Zell Antwort vorhanden.
Und das ist inzwischen auch durch Studien belegt.

Beste Gruesse Bernd
 
P
pulsedriver kommentierte

Mag sein, hier war zuletzt von einer Erweiterung auf 9 Monate die Rede. Und ja, Gedanken darüber mache ich mir, denn das gibt letztlich an, wie oft ich zum Auffrischen muss. Denn wenn ich weniger häufig gehe, dann muss ich das wieder um Reisen herum planen und das nimmt die ganze Flexibilität raus. Wirklich felxibel ist man dann nur noch, wenn man sich so häufig nachimpfen lässt, dass es immer passt.
Die Politik will halt jetzt erstmal die klassische Sommersaison für die Staaten in Europa am Meer retten, das klappt natürlich prima für die, die sich jetzt haben impfen lassen, auch für die, die schon im Februar den zweiten Pieks hatten. Auch mit nur 6 Monaten Gültigkeit. Den Teil finde ich aber nicht so spannend, als dass mich das motivieren würde, mich nun zu impfen. Hier in Europa ist eh Herbstferien schöner zum Verreisen.
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Die Mehrzahl der Vorhersagen der einschlägigen Fachleute geht davon aus,
dass man künftig ebenso wie bei der Influenza/Grippe-Schutzimpfung diese Covid-19-Impfungen regelmäßig, mindestens ein mal jährlich durchführen sollte.
 
C
Christian B. kommentierte
Es ist möglicherweise sogar denkbar, dass Grippeschutz und Coronaschutz in derselben Impfung enthalten sein können. Schweinegrippe wird im Moment mit der normalen Grippeimpfung ebenfalls abgedeckt.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Ich kenne dein Alter nicht - aber in meinem ist die Motivation ganz eindeutig und einfach.
Ich will nicht auf dem Bauch liegend, beatmet, Monate in der Klinik verbringen.

Beste Gruesse Bernd
 
Mal was ganz profanes, wenn’s erlaubt ist?

Heute war ich zum ersten Mal seit Anfang Oktober 2020 in einem Restaurant essen.
Es gab zwei Salate und eine geteilte Pizza Quattro Formaggi.

Das macht ein bisschen glücklich!
 
2 Kommentare
Cassie
Cassie kommentierte
Wir hatten gestern das erste mal seit Oktober "normales" Training am Boxerklub. Schutzdienst, Unterordnung, Grillen, massenweise Fotos machen (2256, mehr als im kompletten Jahr bisher) und das erste mal dieses Jahr die ganzen Leute getroffen, die man sonst 2 mal die Woche mehrere Stunden sieht. War Mega!
Gleich mache ich auch mein erstes Cosplayer gesuch auf IG, dann gehts da auch wieder mit Fotografieren los :)
 
falconeye
falconeye kommentierte
Nach der langen Abstinenz trotzdem die Pizza geteilt? Ne, nur Spaß ;)
 
Würde mal sagen, nach dem Lockdown ist vor dem Lockdown, wieviel Prozent sind denn jetzt eigentlich durchgeimpft?
Kommt mir vor wie ein Déjà vu.
Heute schon zur Mittagszeit war ein von uns gern genutzter Weg um einen See zum Radschnellweg mutiert. Zu faul zum treten hat jetzt auch schon jeder ein E-Bike und man braucht jetzt am Hinterkopf auch Augen dass man nicht noch von einer Gruppe losgelassener Rentnern auf Rädern über den Haufen gefahren wird.
Die Corona Ära treibt schon seltsame Blüten, von denen aber einige nicht blühen.
 
falconeye
falconeye kommentierte
nach dem Lockdown ist vor dem Lockdown
Zwischen Optimismus und Pessimismus gibt es auch noch den Realismus ;)
Sobald es wieder Grund zum Pessimismus gibt, werdet ihr es hier von mir erfahren - bis dahin geniesse @Lichtschachtsucher doch die wiedergewonnenen Möglichkeiten und teile sie mit den Anderen. Dein E-Bike schon bestellt? ;)
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

Ich habe ja nur Spaß gemacht.
war mir schon klar, denke das du auch mein Smiley gesehen hast.
Möchte aber anmerken, das deine im Spaß gemachte Aussage
zu 80% meine Beobachtung bestätigt. Für diese Biker (auch ohne E)
gelten so gut wie keine Regeln.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Die zweitschlimmsten sind die unter 25 jährigen.

Die schlimmsten sind die über 60 jährigen Männer mit Chiptuning.
 
P
pulsedriver kommentierte
Radschnellweg und e Bike, das ist ein Widerspruch per se. Denn mit dem S Pedlec darf man da oft gar nicht hin. Und ein normales E Bike ist im Flachen alles andere als schnell. Da braucht man ja ordentlich bergab, damit die lahme Mühle auf Tempo kommt. Unterstützung gibt es nur bis 25. Ich mache mit meinem Gravel Rad aber locker über 30 Schnitt in der Ebene, sobald es auch nur ein bisschen bergab geht auch schnell über 40. Und ja, Wege mit vielen Fussgängern, die kann man für sowas knicken. Da kann man nie sein Tempo halten, das ist aber das A und O, wenn man zügig Radfahren will. Breite Waldwege nur mit vereinzelt Fussgängern, oder Feldwege, die auch selten begangen werden, da passt es!
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
:back2topic:
 
Zwischen Optimismus und Pessimismus gibt es auch noch den Realismus ;)
Sobald es wieder Grund zum Pessimismus gibt, werdet ihr es hier von mir erfahren - bis dahin geniesse @Lichtschachtsucher doch die wiedergewonnenen Möglichkeiten und teile sie mit den Anderen. Dein E-Bike schon bestellt? ;)
Nöö, noch nicht mal in Erwägung gezogen. Wenn ich nicht mehr Fahrrad fahren oder gehen kann kauf ich mir einen Rollator.
 
1 Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte
Hab auch kein E-Bike. Aber mein Vater, Amateur Radrennfahrer in seiner Jugend, ist jetzt mit 87 auf E-Bike umgestiegen. Er käme sonst nicht mehr auf alle Berge … Vielleicht also doch irgendwann eine Überlegung wert …
 
Heute treten in NRW weiter Lockerungen, vor allem im Schulbereich in Kraft. Den Schülern sei es gegönnt, endlich wieder fast normalen Schulunterricht geniessen zu dürfen.
Auch andere Lockerungen hat es schon gegeben: click & meet fällt weitgehend weg, Ausgangssperre fällt weg usw. usf.
Finde ich alles toll. Trotzdem frage ich mich, ob das doch nicht alles zu schnell geht, trotz gut laufender Impfkampagne.
Nur mal so als Vergleich:
Hier im Kreis Neuss beträgt die 7-Tages-Inzidenz heute am 31.05.2021 41,8. Genau vor einem Jahr betrug sie gerade mal 3,98! Und damals gab es auch eine Reihe von Beschränkungen. Angesichts dessen bin ich mir nicht so sicher, dass die sich momentan breit machende Euphorie angemessen ist. Was meint ihr?
 
5 Kommentare
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Trotzdem frage ich mich, ob das doch nicht alles zu schnell geht, trotz gut laufender Impfkampagne.
Moin Georgie
Du hast mir den Tag gerettet (y)
gut laufende Impfkampagne---- wo :LOL:
bei der Prio-3 Gruppe hakt es gewaltig,
Hausärzte bekommen nicht die Mengen Impfstoff die sie benötigen
aber Herr Spahn macht allen Schülern 12Plus bis zu den Sommerferien
ein Impfangebot mit nicht vorhandenem Impfstoff.
Aber vielleicht wird das Virus ja durch heiße Luft/leere Versprechungen vertrieben.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Nicht die Inzidenz, sondern der Alertlevel ist relevant. Nun veröffentliche ich den nur noch 2-wöchentlich, aber sollte aktuell bei “moderat“ liegen. Grund hierfür ist der niedrige R-Wert von aktuell 0.71 - und das Impfen drückt ihn weiter. Wir erleben gerade das Ende der Pandemie in Zeitlupe, nicht wie vor einem Jahr, eine Verschnaufpause. Die Inzidenzen von unter 5 des letzten Sommers werden wir in ca. 1 Monat sehen. Israel liegt bereits bei 1.6 und hat ca. 2 Monate Vorsprung.

P.S. In UK steigen die Fallzahlen wieder und holen uns gerade ein. Der Alertlevel dort ist zurück bei High Risk. Für D sehe ich die Gefahr so nicht, führe das auf den hohen Anteil mit nur 1x AZ Geimpfter in UK zurück, plus einem Problem in einigen Migranten Hotspots.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fraenker
Fraenker kommentierte

Hausärzte bekommen nicht die Mengen Impfstoff die sie benötigen
aber Herr Spahn macht allen Schülern 12Plus bis zu den Sommerferien
ein Impfangebot mit nicht vorhandenem Impfstoff.
Aber vielleicht wird das Virus ja durch heiße Luft/leere Versprechungen vertrieben.
Ob es stimmt , weiß ich nicht!
Aber zumindestens gibt es Stimmen, die davon reden, aus den ohnehin knappen Impfstoffressourcen entsprechende Mengen zurückzuhalten, damit man die Versprechungen halten kann, auch den nicht risikobehafteten Kindenrn Impfstoff anbieten zu können.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

Kurt, ich weiß um die Probleme bei der Impfkampagne, will sie auch nicht wegdiskutieren. Aber immerhin tut sich was, auch wenn es besser gehen könnte.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

Danke für die Erklärung. Ehrlich gesagt hatte ich in letzter Zeit fast nur auf die Inzidenz geachtet und der R-Wert nicht mehr verfolgt. Ich lege mal die Scheuklappen ab ;)
 
Mal ne doofe Frage:
Wenn jemand die erste Impfung mit AZ im Arm hat, dann die Zweitimpfung mit einem anderen Impfstoff erhalten würde, wäre das nun genauso gut oder gar besser nach aktuellem Wissensstand?
Und: Wäre dies dann als "vollwertige" Impfung rechtlich gleichgestellt, wie eine Impfung mit 2x demselben Stoff?
 
2 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
falconeye
falconeye kommentierte
wäre das nun genauso gut oder gar besser nach aktuellem Wissensstand?
AZ + BioNTech oder BioNTech + AZ ist besser als AZ + AZ, und ähnlich gut wie BioNTech + BioNTech.

Wäre dies dann als "vollwertige" Impfung rechtlich gleichgestellt, wie eine Impfung mit 2x demselben Stoff?
gleichgestellt, ist in der Impfverordnung geregelt.

Empfehlenswert zum Thema und unterhaltsam: Quarks auf YT
 

"Erster Corona-Impfstoff für Kinder in der EU zugelassen"​

"31. Mai 2021, 17:42 Uhr "
Zitat aus Zeit von © dpa-infocom, dpa:210531-99-809951/3
 
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AnjaC
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häuschen
häuschen kommentierte
Groß ist die Freude auf die Enkel mit zwei Köpfen,
im Tausch gegen das ewige Leben.
Verbringt die Omi auch mehr Zeit beim Flechten der Zöpfe,
kann Opi doch wieder im Dorfkrug einen Heben.
 
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AnjaC
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Dass Biontech jetzt in der EU für Kinder ab 12 Jahren zugelassen ist, heißt noch längst nicht, dass die STIKO sich dem uneingeschränkt anschließt. Also lassen wir doch mal die Polemik im Dorfkrug, bitte.....
 
Fraenker
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dass die STIKO sich dem uneingeschränkt anschließt.
Die STIKO braucht sich der EMA ja gar nicht anzuschließen. Die Zulassung ist ja nur die Erlaubnis, den Impfstoff zu verimpfen.
Ob die STIKO eine allgemeine "Empfehlung" zur Kinderimpfung gibt oder nur für vorbelastete Kinder (Asthma etc.) ist ja eine völlig andere Frage. Es bleibt zu hoffen, dass eine solche allgemeine Empfehlung nicht gegeben wird, da der Impfstoff für andere tatsächlich dringend benötigt wird.
 
2 Kommentare
gannet
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"CureVac ist das Zeug, das noch einer mitbringen wollte, der dann aber nicht aufgetaucht ist."
 
falconeye
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Das Tübinger Unternehmen Curevac hat die finalen Studien zur Zulassung seines Vakzins noch nicht abgeschlossen. Die Dominanz der Mutationen erschwert die Testreihen - liefert dafür aber neue Ergebnisse. Der angepeilte Zulassungstermin im zweiten Quartal wirkt allerdings zunehmend ambitioniert.
[Quelle: ntv.de, jwu/rts]

Hintergründe: https://www.wiwo.de/unternehmen/ind...revac-in-rueckstand-geraten-ist/27243370.html

Aktuelle Presserklärung: https://www.curevac.com/2021/05/28/...snachweis-in-variantengepraegtem-umfeld-fort/

Danach hat Curevac erst 59 Infektionsfälle in ihrer klinischen Studie. Das ist nicht viel, BioNTech schloss ihre Studie nach 170 Fällen ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
WHO benennt Virusvarianten um:

WHO labelPango
lineage
GISAID clade/lineageNextstrain
clade
Earliest documented
samples
Date of designation
AlphaB.1.1.7GRY (formerly GR/501Y.V1)20I/S:501Y.V1United Kingdom,
Sep-2020
18-Dec-2020
BetaB.1.351GH/501Y.V220H/S:501Y.V2South Africa,
May-2020
18-Dec-2020
GammaP.1GR/501Y.V320J/S:501Y.V3Brazil,
Nov-2020
11-Jan-2021
DeltaB.1.617.2G/452R.V321A/S:478KIndia,
Oct-2020
VOI: 4-Apr-2021
VOC: 11-May-2021

Source: WHO
 
häuschen
häuschen kommentierte
Kam nach dem Wuhan-Virus nicht zuerst der Bergamo-Virus und dann erst B117?
 
P
pulsedriver kommentierte
Die Mutationen haben 6zum Glück neben den nun verpönten geografischen Nahmen auch einen technischen. Ich werde sicher nie über Alpha oder Delta reden, sondern dann halt z.B. B.1.1617. Genauso, wie ich dieses *innen konsequent vermeide und statt lieber auf komplett neutrale Sprache zurückgreife. Mitarbeitende statt Mitarbeiter*innen zum Besipiel. Es gibt ja meist noch Alternativen, etwas politisch korrekt auszudrücken, ohne dass man solche sprachlichen Krämpfe mitmachen muss. Und hier beim Virus sind es eben die Nummern.
 
Kay
Kay kommentierte

Ach, man kann sich jetzt zwischen Alpha und Delta Tee entscheiden und heute morgen gab es Gamma Kaffee, nur schreiben kann man das nicht vernünftig, weil die hierzulande übliche Tastatur keine griechischen Buchstaben kennt.
Und von diesen Virussinnen und Virussen gibt es noch nicht einmal eine diverse Form und kein Plural.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
:back2topic:
 
falconeye
falconeye kommentierte
Tagesschau am 01.06.2021 um 17:35 Uhr:
Der Essener Virologe Ulf Dittmer - Leiter des Instituts für Virologie am Uniklinikum Essen:
"Eine vierte Welle ist in Deutschland inzwischen ausgeschlossen".

Tagesschau am 01.06.2021 um 19:22 Uhr: Virologe Kekule rechnet mit vierter Welle.
Der Virologe Alexander Kekule rechnet dem MDR zufolge fest mit einer weiteren Corona-Welle im Herbst.

Was nun?
 
P
pulsedriver kommentierte
Für die Schweiz bin ich zuversichtlich, dass wir bis Herbst geimpft haben. Wir haben jetzt run 6 Millionen Dosen. Nicht zugesagt, sondern erhalten. In diesem Monat sollen noch 2.5 Millionen kommen, die Hersteller haben bisher die zugesagt Zahl auch ganz oder zumindest annähernd geliefert. Mit dem Verimpfen der Lieferungen machen wir vorwärts, es werden keine grossen Reserven gehalten. Die knappe Million, die Mitte Mai kam, ist schon verimpft:
D.h. nach der Lieferung 2 bis 3 Wochen. Wir haben ungefähr 7.5 Millionen Einwohner, die über 12 sind und damit überhaupt für eine Impfung in Frage kommen. Nach letzten Umfragen wollen 20 bis 25% die Impfung nicht. D.h. es werden sich hier 5.5 bis 6 Millionen impfen lassen. Dafür braucht man 11 bis 12 Millionen Dosen.

Stand Ende Juni wird bei Einhaltung der zugesagten Lieferungen bei 8.5 Millionen Impfdosen liegen. D.h. schon die Juli Lieferungen müssten sann so weit gehen, dass damit jeder, der will, die erste Impfung bekommt. Wir haben bisher die zweite nicht wie andere Länder deutlich nach hinten verschoben, d.h. im August müsste es möglich sein, jedem Impfwilligen eine zweite Dosis zur Verfügung zu stellen.

Die ersten Zweitimpfungen waren im Februar, wenn ich mich richtig erinnere. Ja, man ging mal von nur 6 Monaten Schutz aus, inzwischen gibt es aber Tendenzen, dass der länger halten könnte, man redet schon von 9 Monaten. 6 Moante wäre auch bis und mit August, d.h. vor Septmeber brauchen die sicher keine weitere für Auffrischung. Vermutlich erst noch später.

Im Herbst sollten dann also 75% der impfbaren Bevölkerung geimpft sein. Israel hat ndiese Impfquote auch noch nicht ganz erreicht, sondenr nur fast, oder? Trotzdem geht es da schon mächtig runter mit den Infektionszahlen. 75% geimpft dürfte reichen, damit das Virus eine seltene Randerscheinung bleibt.

Ihr habt in D pro Kopf doch auch etwa gleich viel Impfdosen bekommen wie wir hier in der Schweiz. Weshalb sollte es dann in D nicht klappen, bis Herbst allen Impfwilligen die zweite Spritze zu ermöglichen?
 
Kay
Kay kommentierte
Mir ist nicht klar, ob es mit dem Wahlkampf überhaupt etwas zu tun hat.
Mir kommt der Mensch, der immerhin Gesundheitsminister ist, vor, wie ein kleiner Junge,
der die Welt gern " schön " haben möchte und selbst enttäuscht guckt, wenn nicht alles so wird, wie er es versprochen hat.
Zeitweise schien es, als hätte er gelernt und wurde etwas vorsichtiger in seinen Aussagen.
 
Fraenker
Fraenker kommentierte
Kay

Zeitweise schien es, als hätte er gelernt und wurde etwas vorsichtiger in seinen Aussagen.
Vor ein paar Tagen hat er im Fernsehen letzendlich zugegeben, dass er für seine unausgerorene Idee, die benötigten Impfdosen für seine Kinderimpfkampagne aus dem Kontingent für Altere mit hohem Risiko nehmen wollte. Er wolle nun endlich mal was Gutes für Familien tun.
Da ist es wohl doch klar, dass hier eher eine Wahlstrategie als eine vernünftige Impfstrategie die treibende Kraft war.
 
Kay
Kay kommentierte

Kann sein. Ich halte ihn eher für einen Träumer - siehe Dein Zitat: Er wolle nun endlich mal was Gutes für Familien tun.
Als Politiker wirkte er am Anfang sehr überzeugend, hat seinen eigenen Auftritt aber so runtergeritten, dass ihn wohl kaum noch jemand so richtig ernst nimmt.
Politik und Religion sollten wir später mal ... - nicht hier - munterhollen!
 
falconeye
falconeye kommentierte

Ich hatte die Rechnung für die Schweiz doch oben bereits angestellt. Und bis Herbst bedeutet vor dem 21.9. Das wird klappen, sage ich hier doch auch.
 
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