Der Mann ist Schriftsteller und Comedian und er stellt sich, oder gehört gar
zu der Gruppe von Menschen, die ihres Berufes beraubt wurden.
Mich hat die Pandemie fast einen Jahresumsatz gekostet, und ich mache
heute praktisch nichts mehr von dem was ich bis März gemacht habe.
Ich gestehe ihm zu die von Dir zitierte Ansicht zu vertreten, Du verurteilst sie.
Er guckt halt nur auf den eigenen Bauchnabel, das tun viele.
"Verurteilen" ist zuviel gesagt. Ich verschwende meine Zeit
nicht mit Leuten die Lösungen immer nur von anderen fordern,
sich ansonsten aber jeder Lösung in den Weg stellen.
Den von der Pandemie und den getroffenen Maßnahmen Betroffenen,
aber auch einst renommierten Wissenschaftlern wird nicht einmal
mehr zugehört, weil sie von Beginn an der verteufelten Gruppe der
Leugner zugeordnet werden, so sagt er es in etwa.
Nun - ich bin auch ein Betroffener. Und - Überraschung - man kann
sich nach Alternativen umsehen und erkannte Chancen wahrnehmen.
Oder man jammert. Im schlimmsten Fall verlangt man einfach so weiter
machen zu dürfen wie vor der Pandemie - egal ob das Menschen gefährdet.
Einige der "Betroffenen" leugnen die Pandemie übrigens keineswegs.
Sie halten sich aber aus unerfindlichen Gründen für unverwundbar
und die Gesundheit anderer Menschen geht ihnen am Arm vorbei.
Wer im Back Office seines Restaurants sitzt hat es vielleicht auch
einfacher seine Angestellten und Kunden dem Infektionsrisiko
auszusetzen. Und ein "Comedian" hat auf der Bühne den
Sicherheitsabstand, den seine Zuschauer im Zweifel nicht haben.
Die "einst renommierten" Wissenschaftler haben ihr Renommee
verspielt, sind lange aus der Forschung raus oder haben nie geforscht,
tun sich vor allem durch das Verbreiten von Unwahrheiten hervor.
Hat man zwei Videos vom Wodarg gesehen, bietet das dritte keinerlei
Überraschungen mehr.
Ich bin eher überrascht daß es noch Leute gibt die dem Wodarg
zuhören. Der hat seine medizinische Fachkompetenz für mich
abschliessend demonstriert im Fall Gert Postel. Und danach hat
er im Bundestag dreissig Jahre keinen Patienten gesehen.
Und dann steigt man bei Minute drei eben aus, (...)
.... weil man eh weiss was noch kommt, und daß das was kommt
alles sein wird, aber garantiert kein auch nur ansatzweise tragfähiger
Lösungsvorschlag.
4
Kommentare
Das tückische an Covid-19 ist daß man nach einer Infektion für mehrere Tage keinerlei
Symptome aufweist, vielleicht die Infektion sogar komplett symptomfrei durchlebt,
dabei aber problemlos andere infizieren kann.
Die überleben das dann vielleicht nicht.
Genau das ist das Erfolgsrezept des Virus.
Die Leute wissen also nicht ob sie selbst oder die Menschen auf die sie treffen infiziert sind.
Wenn ich nicht weiss ob das blanke Kabel was aus der Wand hängt Spannung führt
oder nicht, dann gebietet die Vernunft es nicht anzufassen.
Und wenn ich nicht weiss ob ich oder mein gegenüber infiziert sind,
gebietet die Vernunft mich so zu verhalten als ob.
Würden das alle tun, hätten wir das Problem bereits nicht mehr.
Die exponentielle Ausbreitung ist ja umgekehrt genau so exponentiell.
Sinkt der R-Faktor durch vernünftiges Handeln deutlich unter 1, kann die
Krankheit in sehr kurzer Zeit eradiziert werden.
Hätten von Anfang an alle sich so verhalten als ob sie selbst oder/und die
Menschen denen sie begegnen infiziert wären, dann könnten wir jetzt
wieder in vollen Fussballstadien sitzen und mitgrölen. Wir hätten den
warmen Herbst in Restaurants und Biergärten geniessen können.
Stattdessen sitze ich hier und raufe mir die Haare, weil Leute es gefährlich
finden wenn vernünftiges Handeln zum Wohle aller erzwungen werden soll.
In dem Sinne bin ich auch wieder Betroffener. Krankenkassenbeiträge
werden steigen, wegen der hohen Zusatzbelastungen durch Covid-19.
Es werden mehr Betriebe Pleite gehen, weil die Unvernunft Überstunden
macht. Ein nicht kleiner Teil kulturellen Lebens wird unwiederbringlich
vernichtet werden, weil es zu viele Idioten gibt die den Lappen nicht
richtig vorbinden können. Und je länger es dauert, umso unwahrscheinlicher
wird es das wir etwas von dem wiederbekommen, was wir verloren haben.
Eben weil es zu vielen an Vernunft gebricht.
Symptome aufweist, vielleicht die Infektion sogar komplett symptomfrei durchlebt,
dabei aber problemlos andere infizieren kann.
Die überleben das dann vielleicht nicht.
Genau das ist das Erfolgsrezept des Virus.
Die Leute wissen also nicht ob sie selbst oder die Menschen auf die sie treffen infiziert sind.
Wenn ich nicht weiss ob das blanke Kabel was aus der Wand hängt Spannung führt
oder nicht, dann gebietet die Vernunft es nicht anzufassen.
Und wenn ich nicht weiss ob ich oder mein gegenüber infiziert sind,
gebietet die Vernunft mich so zu verhalten als ob.
Würden das alle tun, hätten wir das Problem bereits nicht mehr.
Die exponentielle Ausbreitung ist ja umgekehrt genau so exponentiell.
Sinkt der R-Faktor durch vernünftiges Handeln deutlich unter 1, kann die
Krankheit in sehr kurzer Zeit eradiziert werden.
Hätten von Anfang an alle sich so verhalten als ob sie selbst oder/und die
Menschen denen sie begegnen infiziert wären, dann könnten wir jetzt
wieder in vollen Fussballstadien sitzen und mitgrölen. Wir hätten den
warmen Herbst in Restaurants und Biergärten geniessen können.
Stattdessen sitze ich hier und raufe mir die Haare, weil Leute es gefährlich
finden wenn vernünftiges Handeln zum Wohle aller erzwungen werden soll.
In dem Sinne bin ich auch wieder Betroffener. Krankenkassenbeiträge
werden steigen, wegen der hohen Zusatzbelastungen durch Covid-19.
Es werden mehr Betriebe Pleite gehen, weil die Unvernunft Überstunden
macht. Ein nicht kleiner Teil kulturellen Lebens wird unwiederbringlich
vernichtet werden, weil es zu viele Idioten gibt die den Lappen nicht
richtig vorbinden können. Und je länger es dauert, umso unwahrscheinlicher
wird es das wir etwas von dem wiederbekommen, was wir verloren haben.
Eben weil es zu vielen an Vernunft gebricht.
Konsens zu allem, was Du oben sagst. Aber zum zitierten Vergleich ...Wenn ich nicht weiss ob das blanke Kabel was aus der Wand hängt Spannung führt
oder nicht, dann gebietet die Vernunft es nicht anzufassen.
Ein blankes Kabel, was aus der Wand hängt, trägt zu 50% (oder 33%) Spannung. Türklinken tragen schätzungsweise auch zu 0.000001% Spannung, oder so. Trotzdem fasst man die ungeprüft an. Es kommt dort also auf die Wahrscheinlichkeiten an.
Im Falle der Maske ist das Argument aber gar kein Wahrscheinlichkeitsargument: Sondern man will nur, dass alle Infizierten Maske tragen, solange es Infizierte gibt.



Oh ja, Lösungsvorschläge sind, im Gegensatz zur Flut an Kritik, wirklich rar. Ich denke nur immer wieder, dass die Leute, die Lösungsvorschläge
haben und diese auch durchsetzen, über das notwendige Ziel hinausschießen. Dieser CDU-Politiker in dem von mir verlinkten Video, der
die Corona-App als verpflichtend durchsetzen will, gruselt mich zum Beispiel.
Falls es jemanden interessiert, ich habe großes Interesse an dem, was Menschen vermissen. Mir persönlich fehlt davon nämlich beinahe gar Nichts,
Nähe, Berührungen, Versammlungen, Geselligkeit, Reisen, Kulturveranstaltungen ... auf all das kann ich problemlos über Jahre verzichten.
Ich habe keine finanziellen Probleme und meine Firma läuft (zurzeit noch) besser, als vor der Pandemie.
Aus meiner Position heraus wäre es einfach sich mit den getroffenen Maßnahmen abzufinden. Ich habe dieses Video gesehen, stimme mit
Vielem, was er da vorträgt, nicht überein, oder hielt es für unnötig kompliziert formuliert. Letzteres hält er selbst für seinen Stil und seinen Job als
Schriftsteller.
Aber eine von ihm angesprochene Thematik beschäftigt mich. Wir sollen alle so tun, als seinen wir infektiös und als träfen wir allein auf
Menschen mit hohem Infektionsrisiko. Vergessen wir das, oder gehen nach Ansicht des Gegenüber nicht achtsam genug damit um,
bekommen wir den Stempel des Idioten aufgebrummt und sollen nach Ansicht Vieler sanktioniert werden. Man denkt über Ordnungsgeld
und Strafen nach und die Rufe danach werden zahlreicher und lauter.
Ich halte das für eine gefährliche Entwicklung, auf die wir achtsam schauen müssen und darum schieße auch ich mit meiner Kritik vielleicht
manchmal übers Ziel hinaus. Nicht umsonst stellte ich hier die Frage, ob ich den Herren im Video ggf. zu blauäugig betrachtet habe.