Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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falconeye
falconeye kommentierte
In Ergänzung meines Kommentars, weil das Video selbst einfach kaum nützliche Informationen enthält:
Die Information machte übrigens schon am 25.9. die Runde, hier ist die Original Pressemitteilung:

Weitere Info: Das notwenige Analysegerät liegt bei ca. 15.000€. Bei 32 Tests/Tag (die Zahl 160 wird nur per Pooling erreicht, das man aber immer machen kann) und 6 Monaten Betrieb wären das nur knapp 3€ pro Test, also vernachlässigbar. Bei nur vielleicht 5 Tests/Tag (Pflegeheim-Besuche) mit dann immerhin 17€ pro Test auch noch vertretbar. Hinzu käme der Preis der Kartusche von 50 - 100€. Damit käme der Preis pro Besucher auf ca. 20€ je Besuch (5er Pool). Es gibt aber auch andere, ggfs. günstigere, Anbieter, z.B. das Tübinger Start-up SpinDiag.
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Naja, teuer ist relativ.
Wir leben gerade in einer Zeit da sind Summen unter eine Mrd. € wirklich Peanuts, die Amis rechnen schon in Trillion USD bei Stimulus-Paketen.

Wenn man nun für die zweite Welle, bis Anfang April 10 Mrd. € für Tests braucht (Geld was wieder direkt in den dt. Wirtschaftskreislauf fließt), sollte das wirklich keine Kopfschmerzen bereiten. Bei der Staatsverschuldung haben die Euro-Staaten sowieso schon die reale Rückzahlung aufgegeben, wird in den nächsten Jahren alles weginflationiert. Kosten können kein Grund sein, sinnvolle Maßnahmen nicht zu etablieren.
 
Kay
Kay kommentierte
Bosch arbeitet daran, die Kapazitiert zu erhöhen. So lange freue ich mich über diesen Ansatz.
Der Praktikant kann ja schon mal einen Lappen holen, um den Platz für den passenden Laborroboter in der Garage zu putzen.
Ob der dann gebraucht wird, dafür fehlt mir das Fachwissen. Es könnte sein, dass man keine Garage braucht.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Ich hab doch gar nicht gesagt, ob das teuer oder zu teuer ist. Aber es ist sicher zu teuer, um sich das Gerät für den Privatgebrauch anzuschaffen. Für ein Pflegeheim aber darstellbar, wie ich oben vorgerechnet habe. Für Firmen/Schulen/Einrichtungen ohne Risikogruppen (Mitarbeiter, Besucher) sind die Antigen-Tests vielleicht die bessere Wahl - zumal Bosch die Test-Kartuschen wohl kaum in Milliarden-Stückzahlen wird liefern können ...

Kay

@Kay, der passt auch in die Küche :)

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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Sorry, ich meinte nicht Dich persönlich mit dem "teuer", sondern den beigefügten Link.

Ja, es gibt nicht die eine Methode, aber für den Bosch-Automaten gibt es sicherlich passende Einrichtungen. Sicherlich gibt es auch Kapazitätsobergrenzen, aber wenn der Jens zeitnah eine Rahmenbestellung für die nächsten 6 Monate rausschickt, dann hat Bosch Planungssicherheit und könnte die Kapazitäten hochfahren.
 
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Heute musste ich zur Immigration, meine Unterlagen für ein neues Jahresvisum abgeben.

Die Regeln wurden teilweise verschärft und werden nun auch genauer kontrolliert. Man muss über 50 sein, darf in Thailand nicht straffällig geworden sein, braucht eine lokale Krankenversicherung, braucht einen festen Wohnsitz und muss 22.000€ als Sicherheit auf einem Thai-Konto hinterlegen. Im Vergleich zu Nachbarländern, sind die Visa-Bestimmungen in Thailand recht streng.

Das Office war ziemlich leer und die Angelegenheit war in 10 min erledigt.

Trotz strengen Grenzkontrollen und einem völlig kollabierten Tourismus hat sich die Royal Thai Police - Immigration Bureau - ein neues Dienstfahrzeug gegönnt: ;)


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Rund 5 Monate ist Thailand im Land coronafrei, trotzdem werden weiter Masken getragen. Wer mit Lebensmittel hantiert, oder auch in Offices mit Publikumsverkehr, da gibt es keine Maskenmüdigkeit. Ein Schneider bietet die Dinger "tailormade" an, dann gibt es auch keine Ausrede für "Nase raus".


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3 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Rund 5 Monate ist Thailand im Land coronafrei
Da Covid ein kleines Kappa hat (Verbreitung per SSEs), also geschlossene, schlecht gelüftete und geheizte oder klimatisierte Räume mit vielen Menschen benötigt (für ein Rt deutlich über 1), führe ich dies hauptsächlich auf das feuchte Klima und die Neigung der Menschen, sich draussen zu versammeln, zurück. Masken helfen da sicher zusätzlich, aber nicht die draussen an der frischen Luft auf den ganzen Fotos. Thailand wäre auch ohne Masken auf dem Motorroller coronafrei ;) Viel mehr als Masken wird das Schliessen von grösseren Indoor-Bars gebracht haben.

Und so sehr ich das Tragen der Maske auch unterstütze - da, wo es Sinn macht - so sehr nerven mich deine Beiträge zur „Asienmaske“. Ist kein Problem, sondern nur ein freundliches Feedback für dich ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Jein!

Vor zwei Tagen, bei einem Abendspaziergang am fast menschenleeren Strand kam mir dieser Übervorsichtige entgegen: Klar, hier ist die Maske kontraproduktiv, der Kollege sollte seine Lungen lieber mal mit der frischen, leicht salzhaltigen Meerluft durchspülen:


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Auf der anderen Seite sind viele Menschen einfach überfordert mit zu stark differenzierten Regeln zum Maskentragen. "Wenn Du aus dem Haus gehst, setze die Maske auf", ist sicherlich die goldene Regel für einfache Geister.

Bei Menschen, die mit Lebensmitteln hantieren, sollte das Maskentragen sowieso üblich sein UND Du solltest nicht vergessen, es gibt nicht nur "Freund Covid" bei den Atemwegs-Erkrankungen, die durch Mikroorganismen verursacht werden. Wer Masken trägt, reduziert auch Erkrankungen, wie TB und Pneumokokken-Infektionen. (One stone, two birds....).

Wenn eine Bevölkerung mitmacht, ist das Maskentragen durchaus positiv und wenn man Europa mit Ost- und Südost-Asien nun in der SARS2-Pandemie vergleicht, sollten die Europäer demütig mal in Asien anfragen, warum man hier so viel besser mit dem Virus klarkommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
luckyshot
luckyshot kommentierte

...wenn man Europa mit Ost- und Südost-Asien nun in der SARS2-Pandemie vergleicht, sollten die Europäer demütig mal in Asien anfragen, warum man hier so viel besser mit dem Virus klarkommt.

(Quasi-) Autokratien haben es leichter, gut durch eine Pandemie kommen, sie sind nicht auf die Akzeptanz in der Bevölkerung angewiesen.
Ob sie das auch im mitteleuropäischen Klima könnten, müssten sie auch erst noch beweisen
Dass es nicht automatisch so ist, sieht man ja in den USA... ;)

MMn also kein Anlass für Demut.
 
Zuletzt bearbeitet:
In der Bangkok Post steht 3310 Fälle von Corona, 6 sind Eingereiste die jetzt unter Quarantäne stehen. Was heisst Corona frei?
 
3 Kommentare
frankolas
frankolas kommentierte
Blödes Internet, sowas aber auch, ts ts ... :unsure:
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Ein Blick ins Dashboard der JHU sagt:
Thailand hatte insgesamt seit Beginn der Pandemie 3.810 bestätigte Fälle.
Die Zahl der neu gemeldeten Fälle lag seit Ende September keinen Tag über 20, gestern lag sie bei 6.

Ich denke, das kann man gelten lassen... ;)

(Zum Vergleich: Für Deutschland meldet JHU über 600.000 Gesamtfälle und gestern über 31.000 Neuinfektionen)
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Im Land selbst gibt es seit rund 5 Monaten keine Fälle mehr, täglich werden aber Erkrankte, die über den internationalen Flughafen in Bangkok einreisen, identifiziert.

Jeder der nach Thailand einreist (und dafür sind die Regularien sehr streng) wird am Flughafen sofort getestet und muss für 14 Tage in Quarantäne-Hotels mit ärztlicher Betreuung. Erst nach der Quarantänezeit und negativem PCR-Test, darf man sich frei in Thailand bewegen. Die Einreisenden mit Corona-Infektion werden in der Thailand-Statistik gezählt.

Das zeigt, dass man auch als Land mit Außengrenzen zu anderen Ländern (keine Insel) coronafrei werden kann, wenn man die Grenzen fast dicht macht.
 
Ist wohl wie bei uns, viele Infizierte gehen nicht zum Test, bei uns weil man ohne Symptome nicht mal in der Quarantäne krankgeschrieben wird, wieviele in Thailand durch die Maschen schlüpfen weil sie keine Symptome haben mag ich nicht zu beurteilen.
Von den öffentlichen Verlautbarungen der Thai. Regierung glaub ich nicht mal die Hälfte. In dem fünf Jahresplan zur Reduzierung der Verkehrstoten hat sich die Zahl der Toten verdoppelt. Wenn die Anstrengungen bei der Pandemie genau so laufen gibt es eh keine verlässlichen Zahlen.
 
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Österreich jagt Rekorde: Binnen der letzten 24 Stunden wurden bei uns 7.416 neue Fälle registiert. 24 Stunden zuvor waren es 6.211 binnen 24 Stunden.

Aber ein ernsthafter Lockdown ist "nicht andenkbar". Persönliche Freiheit und so. Gerichte und so. Die Eltern. Und dann "die Wirtschaft". Diskutieren müssen wir das erst mal. Und tut's uns net hetzen!

:itd-3d-ani-w110a-smiles-021:
 
luckyshot
luckyshot kommentierte

Du bist Fraktionslos!
Oder such Dir eine aus... ;)
 
Kay
Kay kommentierte
Ich möcht auch eine ... (lass das nicht meine Frau hören!)
 
häuschen
häuschen kommentierte


Ich saß im Auto ;)

Tatsächlich habe ich in meiner Argumentation „gefährlicher“ mit „infektiöser“ verwechselt.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Derzeit verlieren wir jeden Tag eine Kleinstadt (gestern: 21506 Neuinfektionen, 166 Tote) an das Virus. Ich weiß nicht, was man da noch diskutieren und verhandeln will. Das Virus hört nicht zu.

Sorry, aber so ein Virus ist doch nicht gottgegeben. Wir sind doch nicht hilflos.

Die eigentliche Benchmark für Deutschland ist Japan. Exportstarkes Industrieland, sehr alte Bevölkerung, klimatisch ähnlich zu Deutschland und sogar mit einer höheren Bevölkerungsdichte, keine Diktatur. - Die erste Welle war sehr flach, eine zweite Welle gibt es nicht. Dort verliert man nicht täglich eine Kleinstadt, dort gibt es kaum Erkrankungen in Altenheimen.

Warum kriegen die Japaner, die Südkoreaner, die Taiwanesen (auch die Thais) das Virus in den Griff, das Virus hört auch dort nicht zu. Was machen die Ostasiaten besser, man könnte ja mal nachfragen und vielleicht auch etwas von denen lernen.
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye
falconeye kommentierte

@HaDiDi danke für deine Ausführungen
Im Januar/Februar kannten wir nur das rigide Vorgehen in China, den totalen Lockdown. Zudem gab es diverse Berichte, dass die Krematorien in Wuhan 24/7 arbeiten und trotzdem die Leichen nicht wegbekommen. Danach gab es ziemlich schlimme Bilder aus Norditalien. Daraus wurde die hohe Gefährlichkeit von SARS2 abgeleitet.
Ja, für die meisten trifft dies wohl zu. Ich hatte allerdings damals schon zur Kenntnis genommen, dass Krematorien in China auch in Normalzeiten immer befeuert bleiben und anhand der zugänglichen Daten (Altersprofil, Dunkelziffer (WHO), CFR) z.B. der Provinz Guangdong die IFR selbst berechnet. Und Mitte Januar war ich fassungslos, dass die Medien das Wuhan-Virus kaum thematisierten. Meine Einschätzung schwankt längst nicht so stark wie die öffentliche Meinung. Vielleicht misstraue man der eigenen Einschätzung ein wenig, sofern diese sich in der Vergangenheit stark verschoben hat. Denn die objektive Datenlage jenseits der öffentlichen Meinung hat sich gar nicht so sehr verändert. Auch die Bilder könnte man jetzt wieder zeigen (Frankreich, Belgien - „Lüttich: Bergamo an der Maas“), aber die will niemand mehr sehen und wären auch ein schlechter objektiver Indikator.

P.S. In einem Punkt hat sich meine Einschätzung schon verändert: Das persönliche Infektionsrisiko ist geringer, als ich dachte, sofern man sich schützt - auch ohne FFP-Maske und Handschuhe und längeren Aufenthalt in geschlossenen Räumen meidet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heureka, mein Testergebnis ist da. Negativ sagt die App. Das Gefühl ist Erleichterung aber auch die Erkenntnis dass ich meine Bemühungen eine Ansteckung zu vermeiden, angesichts der Erfahrungen dieser Woche, noch verstärken werde.
Bleibt gesund.
 
2 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ist das so?

Du hast/hattest quasi keine Symptome, wäre der Test positiv, dann wärst Du jetzt "immun" und das nach einem sehr milden Verlauf. Für mich selbst, wäre das mein Wunschergebnis.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Für mich nicht, wegen eines ggfs. gestiegenen Thromboserisikos, das man noch nicht entgültig quantifizieren kann. Einen neuartigen Virus will man nicht haben, wenn es vermeidbar ist. Was für ein Arzt (Fachgebiet) bist Du eigentlich?
 
Zuletzt bearbeitet:
... Dass SARS2 deutlich "harnloser" ist, als wir Anfang des Jahres gedacht haben, ist seit mindestens 3 Monaten Allgemeinwissen. ...

Da fehlt Dein Zusatz: Für Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - nach Thailand gezogen sind.

Du darfst trotz allem gern einmal wieder in Deine Heimat zurückkommen: Wir brauchen bald noch Einsatzhilfskräfte.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Der aktuelle Tagesbericht sagt daß 1,8% aller amtlich erfassten Infektionen tödlich geendet sind.
Eine Freundin ist in einer Long-Covid-Gruppe mit mittlerweile mehr als 2000 teils schwer Betroffenen.
Harmlos sieht anders aus.
 
falconeye
falconeye kommentierte

1,8% aller amtlich erfassten Infektionen tödlich geendet sind
Ich sehe, was Du sagen willst. Wir müssen dennoch zwischen der (demografisch bereinigten) IFR, der (demografisch nicht bereinigten) IFR diverser Antikörperstudien, der scheinbaren CFR (während einer laufenden Epidemie) und der revidierten CFR (nach Ende der Epidemie) unterscheiden. Sonst bitte gar keine Zahl benutzen.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Deswegen habe ich ja ganz konkret gesagt welche Zahlen ich meine.
Das ist aktuell auch das Einzige was als wirklich messbare Daten vorliegt.

Der Rest ist Statistik, Spekulation oder politisch motivierte Desinformation.

Manche Modelle - wie Deins - sind gut, manche sind an den Haaren herbeigezogen.
Und manche könnten von Trump stammen.

Sicher ist aktuell nur daß bislang rund jeder sechundfünfzigste eine amtlich
erfasste Infektion nicht überlebt hat.

Und die anderen haben teils heftige Folgeschäden.

Das kann sich dann jeder mit einer Dunkelziffer seiner Wahl schönrechnen.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Deswegen habe ich ja ganz konkret gesagt welche Zahlen ich meine.
Ja, das stimmt (die scheinbare CFR (während einer laufenden Epidemie)).
Diese ändert sich nur sehr stark mit der Zeit und der betrachteten Region. Daher halte ich persönlich diese Zahl für ungeeignet, daraus Schlußfolgerungen abzuleiten. Und das Schön-/Schlimmrechnen ist noch einfacher - einfach den passenden Moment und Ort wählen.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Ausschlaggebend für mich ist die eigene Region (Deutschland), und ich schaue
auf die kumulierten Gesamtzahlen, weil das die verschiedenen Höhen und Tiefen
ganz gut nivelliert. Je länger die Pandemie läuft, umso mehr nähert sich das an
die Endwerte an. Immer vorausgesetzt daß wir unsere Kapazitätsgrenzen nicht
sprengen.
 
Ist das so?

Du hast/hattest quasi keine Symptome, wäre der Test positiv, dann wärst Du jetzt "immun" und das nach einem sehr milden Verlauf. Für mich selbst, wäre das mein Wunschergebnis.
Egoistisch betrachtet könnte ich dir zustimmen, jetzt kommt das aber, bis Ende letzte Woche musste ich mich zeitweise um meine Mutter kümmern, jetzt mussten wir den Pflegedienst für meine Mutter auch Abends anfordern, der Verlauf kann sich auch schnell zum kritischen Zustand ändern, wie konnte ich mir sicher sein nicht als Virenschleuder fungiert zu haben, ich war ja bis letzte Woche noch in der Firma aktiv und habe unseren Fotoclubabend im Vereinshaus noch besucht, wo wir zwar die von der Stadt auferlegten Regeln einhalten, auch zum Eigenschutz, aber eine 100% ige Garantie gibts es nirgends. Deshalb wurde auch das Vereinshaus durch die Stadt für diesen Monat geschlossen.
Sei es wie es sei, ich bin schon ganz froh dass niemand durch mich zu Schaden gekommen ist, ausser dass meine Frau Urlaubstage opfern musste, was ein geringer Preis gegenüber einer möglichen Infektion ist.
Wie du siehst gibt es eine Menge Gründe um erleichtert zu sein.
 
Kommentar
Kommentar
Wir hatten heute einen Wurfzettel im Briefkasten. Ich fasse mal zusammen:
Corona ist nicht schlimm weil es sterben ja nur ein paar Leute daran :icon-wuerg:
Aufruf zu einer Demo gegen die Einschränkungen :icon-wuerg:

Leider kein Absender oder ähnliches :smileys45: :hirnh:

Ich finde das unglaublich und unverantwortlich. Wir wohnen direkt an einer großen Schule und gestern wurde in den Medien vor Q...denker-Idioten gewarnt, die Schüler beeinflussen wollten.
Mir fehlen weitere Worte.
 
Kommentar
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Der wichtigste Indikator dafür ist der Wechselkurs zum USD. Seit März hat der ThaiBaht rund 7% gegenüber dem USD aufgewertet. Der ThaiBaht ist eine regionale Fluchtwährung, Investoren schätzen das Land wirtschaftlich und politisch relativ stabil ein.

Übrigens, gegenüber dem Euro hat der ThaiBaht in den letzten zehn Jahren gut 35% aufgewertet, hätten die meisten, die hier mitlesen wohl nicht erwartet.
 
falconeye
falconeye kommentierte

gegenüber dem Euro hat der ThaiBaht in den letzten zehn Jahren gut 35% aufgewertet
Das ist das, was man von einem Schwellenland erwartet.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ist das so?

Habe gerade mal nachgeschaut, der Philippinische Peso hat in den letzten 10 Jahren gegenüber dem Euro rund 8% aufgewertet, der Mexikanische Peso gegenüber dem Euro 40% an Wert verloren.

Klar, in den letzten 10Jahren gab es quasi kein Wirtschaftswachstum in der Eurozone und die Staatsverschuldung hat kräftig zugelegt, aber Thailand zeigt gegenüber anderen Schwellenländern auch eine besondere Stabilität, 35% Aufwertung gegenüber dem Euro können wohl nur ganz wenige Währungen verbuchen.
 
Kay
Kay kommentierte
Hugo :D fragt, ob Du das allein geschafft hast .... - " Bestimmt ! "
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Bitte das off-topic beenden...
 
Update 7. November 2020

Germany
New Cases 06.11.2020: 22820
Weekly average: 19465
7 day incidence: 164,1
Rt: 1,14 (0,95 - 1,38)
Forecast 04.12: 85441 (20004 - 364932)
Alert Value A: 1,76 very high risk

Screen Shot 2020-11-07 at 13.49.01.png
Der Alertvalue scheint seinen Peak erreicht zu haben, d.h., Deutschland wird "out of control" wohl (knapp) vermeiden können. Eine genauere Diskussion der Situation in D folgt in mehreren Einzelbeiträgen unten.
 
1 Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte
Austria
New Cases 06.11.2020: 6464
Weekly average: 5629
7 day incidence: 444,7
Rt: 1,28 (1,13 - 1,46)
Forecast 04.12: 50173 (18623 - 135175)
Alert Value A: 2,41 out of control

Switzerland

New Cases 06.11.2020: 9409
Weekly average: 8237
7 day incidence: 672,8
Rt: 1,05 (0,85 - 1,30)
Forecast 04.12: 18462 (3512 - 97067)
Alert Value A: 2,25 out of control

Belgium

7 day incidence: 660,8
Rt: 0,67 (0,64 - 0,69)
Alert Value A: 1,65 very high risk

Netherlands

7 day incidence: 326,1
Rt: 0,85 (0,74 - 0,97)
Alert Value A: 1,50 very high risk

France

7 day incidence: 489,2
Rt: 1,10 (0,38 - 3,21)
Alert Value A: 1,96 very high risk

Spain

7 day incidence: 305,0
Rt: 1,01 (0,73 - 1,39)
Alert Value A: 1,87 very high risk

Italy

7 day incidence: 356,2
Rt: 1,14 (1,09 - 1,19)
Alert Value A: 2,17 out of control

United Kingdom

7 day incidence: 235,2
Rt: 0,98 (0,83 - 1,17)
Alert Value A: 1,61 very high risk

Czechia

7 day incidence: 749,5
Rt: 0,97 (0,78 - 1,20)
Alert Value A: 2,10 out of control

US

7 day incidence: 207,4
Rt: 1,18 (1,13 - 1,23)
Alert Value A: 1,77 very high risk

Israel

7 day incidence: 52,9
Rt: 0,98 (0,35 - 2,79)
Alert Value A: 0,92 high risk

Japan

7 day incidence: 4,5
Rt: 1,15 (0,68 - 1,96)
Alert Value A: 0,09 moderate risk
 
Warum sinkt Rt (RKI) unter 1, während die täglichen Zahlen weiter steigen?

Screen Shot 2020-11-06 at 13.51.02.png

Gestern lag Rt (RKI) mit 0.79 deutlich unter 1, während die Fallzahlen weiter steigen (RKI neuer Höchststand heute 23.440). Wie kann das sein? Mein Rt ist bisher lediglich auf 1.14 gesunken, bei tatsächlich langsamer steigenden täglichen Fallzahlen.

In diversen Interviews haben sich hier Virologen mit ihren Erklärungsversuchen nicht gerade mit Ruhm bekleckert. In einem Kommentar unten werde ich erklären, warum das RKI Werte für Rt unter 1 ausweist und wie signifikant dies ist. Grad jetzt muss ich hier kurz abbrechen ;)
 
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3 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Es gibt mehrere Gründe, warum Rt (RKI) trotz steigender täglicher Fallzahlen unter 1 sinken kann:
  • Rt (RKI) schwankt im Wochenrythmus um ca. 0.5 (+/- 0.25). Ein Tiefsstand von gestern 0.79 bedeutet daher eher 1.04. Schon vor einer Woche wurde 1 mit 0.97 unterschritten. Aber eben nicht wirklich. (Anm: mir ist ein wenig schleierhaft, warum das RKI diesen Effekt nicht wegkalibriert). Heute liegt Rt übrigens bei 1.05.
  • Die täglich gemeldeten Neuinfektionen (heute 23.399) verteilen sich auf viele Tage der zurückliegenden Woche. Steigen die Werte der Vortage stärker als das Nowcasting-Verfahren kompensiert, ergibt sich ein scheinbar zu kleiner Anstieg der Fallzahlen. Denn die Fallzahlen des RKI werden nach Meldedatum tabelliert, nicht nach Veröffentlichungsdatum.
  • Rt (RKI), genauer das Nowcasting Verfahren, verwendet sogar gar nicht das Meldedatum, sondern das Datum des Erkrankungsbeginns (sofern bekannt, sonst geschätzt). Hierdurch können vergangene Fallzahlen noch stärker erhöht, und aktuelle Falzahlen reduziert werden, was zu kleinerem Rt führt.
Glaubt man dem Nowcasting Verfahren, so würden wir aktuell einen Anstieg der Fallzahlen aufgrund des Meldeverzugs beobachten, während die Erkrankungen schon wieder zurückgingen. Deshalb benutzt das RKI das sehr empfindliche Nowcasting Verfahren.

Aber, ist dies real?

Meiner Meinung nach weiss man dies nicht. Es gibt noch andere Gründe für eine Unterschätzung von Rt:
  • Meldeverzug durch Überlastung der Labore und Gesundheitsämter
  • Meidung der Testung aufgrund geänderter Testkriterien (steigende Dunkelziffer)
  • Höherer Anteil symptomatischer Patienten, weshalb häufiger der (frühere) Erkrankungsbeginn statt des Meldedatums zum Ansatz kommt.
  • Statistische Schwankung, ggfs. auch aufgrund kurzlebiger Wettereinflüsse.
Aus all diesen Gründen bevorzuge ich mein statitisches Verfahren, bei dem Schätzungen für Rt sich nicht mehr rückwirkend ändern. Meine eigene Auswertung sieht einen robusten Abwärtstrend für Rt (analog zum RKI seit ziemlich genau dem 27.10.). Daher glaube ich auch nicht, dass Rt (RKI) zeitlich früher etwas anzeigt. Rt (RKI) ist einfach nur ein weniger robuster Indikator als mein eigener (muMn).

Aktuell besagt meine Auswertung, dass Rt von ~1.5 auf ca. 1.1 gesunken ist und Anfang nä. Woche 1 unterschreiten sollte. Ich denke, so muss man die Angaben des RKI auch interpretieren, die Werte <1 von Mi-Fr betrachte ich als Artefakte des Nowcasting-Verfahrens des RKI.

Ab nächster Woche könnten allerdings vom RKI gemeldete Werte für Rt < 1 dann real sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Du gehst also nicht davon aus, dass das Halloween Partywochenende sich eher steigernd auf Infektionsereignisse und auf den RT Wert auswirken wird. Es waren zwar nur punktuelle Beobachtungen, von denen ich gehört habe, aber diese lassen vermuten, dass das letzte Wochenende mit offenen Kneipen entsprechend genutzt wurde.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich persönlich denke, schwankendes Wetter hat einen größeren Effekt. Und das letzte WE war schön. Schönes Wetter reduziert Rt (Leute mehr draussen).
 
Gut, okay, wir haben in Österreich innerhalb der letzten 24 Stunden einen neuen Höchstwert von 8.241 Neuinfizierten erreicht. Seither quält mich eine Frage, die ich gerne, aber bitte ohne Stellungskrieg (Wirtschaft vs. Rentner o.ä. ) diskutiert sehen möchte. Noch eher ein Brainstorming als eine harte Diskussion, weil es eben nicht um das Durchsetzen von Standpunkten gehen sollte.

Maßnahmen sind bei uns in Kraft, relativ "weiche", auch (ich kann nur Wien beurteilen) relativ locker befolgt, soweit es die Anwendung "am Menschen" betrifft (Abstand, Masken über Mund UND Nase, private Treffen etc.). Wenn man die leicht kontrollierbaren Bereiche wie Gastronomie, Hotellerie, Kunst und Mannschaftssport ausnimmt also wenig wirkungsvoll. Mehr traut sich derzeit bei uns kein Politiker. Noch immer wird davon geredet, dass man, wenn es ernst wird, dann doch darüber nachdenken müsste, die Maßnahmen zu verschärfen. Erst? Die Zahlen derzeit sind bereits weit über denen, die uns vor drei Wochen als unvorstellbare Katastrophe genannt wurden. Und man wird in Zukunft nachdenken? Ich bin erschüttert.

Was mich aber jetzt konkret interessiert: Es gibt die Maßnahmenforderer und die Maßnahmenverweigerer. Aus Gründen wie auch immer, wurscht. Ich denke, alle wollen Corona irgendwie überstehen. Wie die Maßnahmenforderer überleben wollen, kann ich mir in etwa vorstellen: Großer Lockdown für drei bis vier Wochen, streng kontrolliert, danach Neubeginn von allem, was noch stehen kann. Hat in Israel funktioniert. Geht bei uns derzeit nicht, weil dann "Bürgerkrieg" (nicht wirklich, aber es ginge schon rund).

Wie schauen nun die Strategien derer aus, die gegen Maßnahmen sind? Jetzt muss ich noch immer nicht auf die Gründe eingehen, aber ich halte fest, dass es einerseits die (realistische) Angst vor einem Zusammenbruch der Wirtschaft mit anschließender Weltwirtschaftskrise und folgenden Unruhen ist, andererseits der Wunsch, die eigene, persönliche Freiheit keinesfalls eingeschränkt zu sehen; verstehe ich auch grundsätzlich.

Aber wie vorgehen? Die Maßnahmengeschichte funktioniert nun mal derzeit (bei uns) nicht so toll. Ganz ohne schaut die Zukunft aber auch recht düster aus. Sogar Schweden wird derzeit wieder eingeholt, die "Empfehlungen" werden, wie ich las, in Schweden nun "einigermaßen dringender", der Effekt bleibt derzeit trotzdem überschaubar.

Bitte erspart Euch gut gemeinte Aussagen, dass die Politiker hätten eben auf die Praktikanten hätten hören sollen oder dass es in Thailand weit schöneres Wetter gibt. Das hatten wir alles schon bis zum Erbrechen - und Ihr könnt das besser. Was sonst fällt Euch noch ein? Umsetzbares, wenn möglich. Sollte ein Brainstorming werden, keine Versäumnisklage. Und was war, war. Darüber jetzt zum zweihundertdreiundfünfzigsten Mal zu räsonieren, dafür haben wir den Rest des Threads, aber bitte nicht diese kleine Ecke. ;)

Das Buffet ist eröffnet!
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Was ich persönlich faszinierend finde, ist, dass die konsequente Umsetzung der ersten Option (China, Singapur, Neuseeland) zu den geringsten wirtschaftlichen Einbussen zu führen scheint. Es geht also nicht um eine Interessensabwägung! Sondern nur um eine Grundsatzentscheidung.
Ja, das hat 'was, lässt sich aber in unserer Gesellschaft kaum umsetzen. Was machen die Neuseeländer anders? Denken die mehr? Oder haben dort die Medien die Landschaft schnell und besser aufbereitet?

Und hier stimme ich dir zu: Die Medien in Ihrer Gesamtheit machen Meinung (Journalisten sind heute großteils nicht mehr frei in ihrer "Linie"). Und die wenigsten willens und imstande, diese Macht zum Vorteil der Menschen einzusetzen. Lieber mit Aufregern zu höhere Auflage. Da helfen leider auch keine Leserbriefe, nicht mal das korrekte Tragen der Maske wird via Zeitung kommuniziert.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Zunächst, wer schlecht gelüftete Räumlichkeiten mit vielen Menschen meidet und zudem ordentliche Masken trägt, verringert sein individuelles Infektionsrisiko deutlich, d.h. man ist dem Virus nicht völlig hilflos ausgeliefert. Das haben wir hier mehrfach diskutiert.
Haben wir, trifft aber nicht ganz meine Frage, denn wie ICH mich schützen kann, weiß ich ohnein. Das hat aber wenig Einfluss auf die Infektionsausbreitung, nur auf meine Ansteckungsgefahr. Und wenn ICH überleben, aber sonst keiner da draußen, ist die Welt auch kein lebenswerter Platz. ;)

Beispiel Japan, von dem "man" so viel lernen könnte, "wenn man den wollte": Ein bisserl konkreter, bitte. Ist bekannt, welche Maßnahmen dort geholfen haben? Oder ist es nicht eher die Gesellschaft, die dort anders denkt und handelt - was wir hier nicht so schnell werden ändern können.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Es geht also nicht um eine Interessensabwägung! Sondern nur um eine Grundsatzentscheidung.

Es geht vor allem darum, dass ein Land einen Zusammenhalt hat, sich als Nation fühlt, die Bevölkerung seinen Politikern vertraut und die Politiker Maßnahmen vorschlagen, die auch epidemiologisch sinnvoll sind. - Das sind die Grundvoraussetzungen, damit eine Bevölkerung mitspielt und es nicht diese Demo-Spinner gibt.

Alle erfolgreichen asiatischen Länder: Japan, Taiwan, Südkorea, Singapur, Thailand (und auch Australien und Neuseeland) führen zudem strenge Grenzkontrollen durch und haben Quarantäne-Programme. Es bringt nämlich reingarnix, das eigene Land durch einen Lockdown "clean" zu bekommen und dann das Virus wieder einzuschleppen.

Das alles scheint in Europa nicht zu klappen, oder Tabus zu sein, entsprechend beschissen ist die Bilanz im Vergleich zu den asiatischen Musterschülern.
 
markusm1000
markusm1000 kommentierte
Wie schauen nun die Strategien derer aus, die gegen Maßnahmen sind?
Da aus ihrer Sicht kein Problem existiert sind auch keine Strategien erforderlich.
Aus Gründen wie auch immer, wurscht.
Nicht wurscht. Du musst zuerst die Gründe verstehen, warum etwas geschieht, bevor Du was sinnvolles unternehmen kannst.
Aber wie vorgehen?
Da kannst Du jetzt nur egoistisch sein: schütze Dich selbst und kümmere Dich nicht um andere. Überwinde das Neidgefühl, die anderen erlauben sich Sachen, die ich mir nicht gönne.
 
  • Hug
Reaktionen: Kay
Fraenker
Fraenker kommentierte
:
Es bringt nämlich reingarnix, das eigene Land durch einen Lockdown "clean" zu bekommen und dann das Virus wieder einzuschleppen.
Auch dieses Problem sehen viele wohl nicht. Es ist im Grunde egal, was man in einem Land unternimmt, wenn man nicht gewillt ist, dieses eine Land komplett hermetisch abzuriegeln. Aber so eine Abriegelung wäre gerade für das extrem global vernetzte Deutschland ja völlig illusorisch, da ja die oft angesprochenen 4 Wochen nicht ausreichen würden, um eine Rückkehr des Virus zu verhindern.
Oder glaubt jemand (der nicht völlig weltfremd ist), dass es möglich wäre, die ganze Welt in einer konzertierten Aktion in einen synchronen Lockdown zu bringen?
 
Lieber Ernst,

ich sehe derzeit keine Antworten, geschweige denn Lösungen.

Nach meinem Eindruck werden bei euch (Ö) wie auch bei uns (BRD) die Maßnahmen auf die Bereiche konzentriert, die man ohne großen Personalaufwand und ohne größere Eingriffe in den Privatbereich kontrollieren kann, und in den übrigen Bereichen wird auf die Selbstverantwortung der Bürger gesetzt, wobei zunehmende Härte der Maßnahmen offensichtlich zu abnehmender Bereitschaft der Bürger führt, diesen Maßnahmen Folge zu leisten.
Dass diejenigen, welche gegen Maßnahmen sind, eine Strategie haben, ist für mich nicht erkennbar.
 
Kommentar
Das RKI meldet einen neuen Höchststand an Neuinfektionen an einem Tag in unserem wunderschönen Land, und in Leipzig demonstrieren und verstoßen tausende von Dummdenkern ohne Abstand zu halten und ohne Mund-Nasenschutz gegen die Auflagen. Die Polizei braucht Stunden, um das zu bemerken und dann endlich doch die geballte Ansammlung an Hirnlosigkeit aufzulösen.

Euch allen ein schönes Wochenende!
 
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Christian B. kommentierte
Kay
Das war hier auch sicher so. Aber woher soll die Polizei bei 20.000 Leuten wissen, ob sich nicht auch die wirklich problematische Leipziger Linksextremistenszene so eine Gelegenheit zur Randale entgehen lässt? (So hatte ich meinen Beitrag gemeint.)
 
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Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Meine persönliche Meinung
weder linke noch rechte Randalierer lassen sich so eine Gelegenheit entgehen...
 
Kay
Kay kommentierte


Und dann gibt es noch die, die weder rechts noch links etwas verstanden haben: Hauptsache Randale!

Deshalb fordert Hugo :D immer: Respektiert die Regeln der Society of Cogers - nur so entsteht Kultur!
 
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Christian B. kommentierte
Antifa war laut einem Spiegelartikel tatsächlich auch vertreten (neben Neonazis, Verschwörungstheoretikern und ganz normal Verwirrten).
 
fx33
fx33 kommentierte
Willkommen im Club der Hufeisentheoretiker. Am Samstag haben Nazis Randale gemacht. Beim eher kleinen Gegenprotest wurde wie üblich das große Besteck ausgepackt.
 
Naja,
die Leute, die dagegen sind, meinen, dass viel übertrieben wird, sie selbst wohl halbwegs heil durchkommen und es irgendwann auch wieder vorbei sein wird.

Wir, sagen wir " Lockies " freuen uns über jeden neuen Maskenträger, wünschen uns noch mehr Einschränkungen:
Hart in der Maßnahme, aber kurz in der Zeit.

Ich selbst setze nach wie vor (auch) auf die Industrie und Wirtschaft: Dinge wie Schnelltestkapazitäzen mit Boschmethoden sollten finanziert werden und da, wo sie etwas bewirken können (Heime, Krankenhäuser, Teststationen, ... ) schleunigst angeschaft und das Personal geschult werden.
Weiterbau der Impfstationen, Kühlmöglichkeiten, Logistikaufbau, Bedienerschulung.

Und der Rest wird warten bleiben, obwohl warten an sich nicht gut ist. Ich sehe aber für mich (!) im Moment keine Möglichkeit, etwas zu ändern, bzw. anzukurbeln.
 
2 Kommentare
Klaus Harms
Klaus Harms kommentierte
Es wird so sein, dass die Teilnehmer an der Demo die Auflagen und Maßnahmen für übertrieben halten. Das ist sicherlich auch ihr gutes Recht.

Mein Nachbar mag auch denken, dass ich mich übertrieben beschwere, wenn er Nachts um drei Uhr mit seiner neuen Hilti Löcher in die Wände bohrt. Trotzdem halte ich mich an Recht und Gesetz und ziehe ihm die Bohrmaschine nicht über den Kopf, obwohl ich vielleicht gern würde.:)
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
selbstverständlich ist es das gute Recht dieser (nee schreibe es jetzt nicht) die Coronaauflagen für übertrieben zu halten.
Aber es ändert nichts daran, das sie sich daran halten müssen.
Vielleicht sollte man mal ein paar Verwaltungsrichter über eine Intensivstation mit Coronapatienten führen ???
Und liebe Ordnungshüter bei diesem Demos bitte bitte einfach nur geltende Verordnungen konsequent umsetzen
kein Masken 50-150€ kein Abstand 50-150€
 
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