Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Hier werden hier ja gerne Leute ohne oder mit falsch getragener Maske als Maskenkritiker, -gegner, -verweiger, verantwortungslos oder schlicht böse abgeurteilt.

Ich war heute mit dem Zwerg beim Kinderarzt, weil derzeit jeder Popel als Betreuungsausschlussgrund herangezogen wird. Ich wunderte mich bei der Anmeldung, warum ich durchweg so beäugt wurde und merkte dann irgendwann, dass ich keine Maske trug. Ich trage sonst überall ganz brav die Maske, wo es verlangt wird und sehe total ein, dass es beim Arzt unbedingt sinnvoll ist. Wahrscheinlich halten mich zwanzig Leute jetzt für einen rücksichtslosen Arsch. Dabei habe ich im Disput mit meinem Sohn schlicht vergessen, sie aufzusetzen.
 
gelenkpfanne
gelenkpfanne kommentierte


Das Personal war so beschäftigt, die haben das wahrscheinlich gar nichtwahrgenommen. Wir waren nach einer Stunde wieder da und die Schwester war freundlich wie immer. Die waren überfordert vom Andrang im Juni und den durchweg gleichen Wünschen der Kundschaft: „Die Erzieherin hat im Laufe des Tages ein Räuspern gehört. Ich soll das jetzt abklären.“ oder „Mein Sohn hat sich im Auge gerieben, jetzt ist es rot. Der Kindergarten besteht darauf, es abklären zu lassen.“...
Nahe dran am Wahnsinn.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Ich war gestern kurz zur Blutabnahme in einer Praxis.
Die einzige dort, die keine Maske trug, war...
...die Sprechstundenhilfe ;)
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Ich war eben beim Bäcker. Der einzige, der die Maske falsch trug (Nase frei), war der Chef selbstpersönlich. Konsequenz: Ich habe nichts gekauft und den Laden in meine Liste der NOGO Läden aufgenommen (die existiert natürlich nur gedanklich ;)).
 
Kay
Kay kommentierte
Bin gerade zurück vom Dorf (Schleswig-Holstein) :
Weder beim Bäcker noch im Lemi-Laden trägt das Personal irgendeinen Schutz.
Nur, wenn die eine Mitarbeiterin kassieren will, muss sie hinter ein Plexiglas-Schild, sonst kann sie frei verteilen.
Die Kunden müssen alle eine Maske haben.

Das Virus darf also nur über die Verkäufer wandern ... :cry:
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Kay

Ein Anruf bei der zustaendigen Behoerde, oder einfach mal ansprechen im Laden - so mach ich das.
 
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Gerade fängt "Hart aber fair" im Ersten an. Auch Lauterbach ist unter den Gästen. Thema ist natürlich Corona.
 
Kommentar
Das RKI kriegts wieder nicht gebacken.
Der Name der App ist mit Bindestrichen geschrieben CORONA-WARN-APP
Ergebnis wenn du im Apple Store suchst mit Corona etc findet man die App nicht.

Bravo RKI :77:
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Ich hab sie inzwischen drauf das iPhone X sollte kompatibel sein.
Waere ja schoen wenn man wuesste ob die App geoeffnet sein muss?
Vermute ja?
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Nein. Es reicht imho, wenn Du die Warnfunktion aktivierst und Bluetooth eingeschaltet ist.
 
reikan
reikan kommentierte
.... und eine Internetverbindung besteht.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Dann waere es schoen wenn die App wie so viele andere auch nach dem installieren mit ein paar Screens durch die Bedienung fuehrt.
Aber jetzt ist eh zu spaet.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Die App findest Du nur mit einem kompatiblen iPhone...

Unter dem Link der Bundesregierung findet man den Download auch mit nicht kompatiblen Geräten.
Das Gerät meldet aber beim Versuch der Installation die Inkompatibilität.
Kompatibel sind alle iPhones mit IOS 13 (Generation 6s und neuer).
 
Infos zur Corona-Warn-App für Deutschland, die heute gestartet ist:

Das ist das Logo:
coronaapp.png


Wer die App im App Store oder Google Store nicht findet, kann auch einfach mit dem Handy die folgende Infoseite besuchen und dann auf den passenden Store klicken:
 
falconeye
falconeye kommentierte

wenn jeder, der sich die App runterlädt, 500€ vom Staat bekäme
wäre das unlautere Bevorzugung der Appnutzer, wogegen einige sogar ein Gesetz fordern. Die absolute Freiwilligkeit der App ist essentiell für ihren möglichen Erfolg. Allerdings frage ich mich, wie das im privaten Freundeskreis aussieht ...
 
falconeye
falconeye kommentierte
Inzwischen (nach 1 Tag) wurde die App wohl 8 Millionen mal installiert.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Unter https://digitalcourage.de/blog/2020/corona-warn-app gibt es eine kritische Stimme zur App (Placebo mit Nebenwirkungen).
Es wird u.a. auch auf die Darmstädter Studie verwiesen, die ich hier schon mal als ein wenig „konstruiert“ erwähnte. Allerdings verkürzt, mit ohne Kontext falschen Behauptungen („Detaillierte Bewegungsprofile der User können erstellt werden“). In der Studie benötigte man dafür in der Stadt überall verteilte Blutooth Sniffer. Und dann kann man noch ganz andere Dinge anstellen ... Und auch die Kritik am fehlenden Quellcode der Apple/Google Schnittstelle ist zwar korrekt, aber betrifft das gesamte Betriebssystem, weshalb jede Smartphonenutzung kritikwürdig ist.

Insgesamt ein ärgerlicher Beitrag, mit vielen Kritikpunkten, die praxisfern sind (man gewöhnt sich evtl. an Fehlalarme etc.). Alles nicht falsch, aber unnötig aufgebauscht. Am Ende steht: „Darum können wir gegenwärtig nicht dazu raten, die App zu nutzen.“ Leider hat dieser Beitrag ein sehr hohes Google Search Ranking.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Hier kann man den Entwicklern zuhören:

 
luckyshot
luckyshot kommentierte


Hoffentlich werden das noch deutlich mehr...
Ich habe kürzlich gelesen, dass in DE ca. 50 Mio Smartphones unterwegs sind.
Davon haben ca. 30% kein kompatibles OS .
Somit scheidet schon über die Hälfte der Bevölkerung aus technischen Gründen aus...

Gebt Gas!
 
Die Hauptnachrichtensendung im allerersten Programm hat gestern voller Stolz Fotos im Innern eines Ferienfliegers - mit dichtgedrängt sitzenden Leuten, wenn auch mit Maske - Richtung spanische Insel gezeigt.
Merkwürdigerweise dürfen "Festlands"-Spanier (noch) nicht auf ihre eigene Insel.
Läuft ...
 
3 Kommentare
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Die Hauptnachrichtensendung im allerersten Programm hat gestern voller Stolz Fotos im Innern eines Ferienfliegers - mit dichtgedrängt sitzenden Leuten, wenn auch mit Maske - Richtung spanische Insel gezeigt.
naja nach fast harten 3 Monaten Kurzarbeit haben sich die Leute den Urlaub verdient,
und wenn sie schon am Strand Abstand halten müssen , sollte zu mindest im Flugzeug .........;)


Merkwürdigerweise dürfen "Festlands"-Spanier (noch) nicht auf ihre eigene Insel.
Läuft ...
ist doch besser das Ganze mit Touristen zu testen als mit den eigenen Landsleuten:)
sollte es in die Hose gehen können die sich im ihrem Heimatland behandeln lassen...

P.S. ich hoffe doch das Herr Laschet die Gruppe als Chefsteward begleitet hat :):):)
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Dass außer (ich glaube) 11.000 Deutschen bis Anfang nächster Woche niemand anderes auf die Insel darf, ist Teil des spanischen "Testprogramms", ob ihre Vorkehrungen ausreichen. Aus den vor dem Abflug gemachten Interviews darf man wohl entnehmen, dass alle Reisenden sich der Teilnahme an diesem Programm bewusst waren. Daraus könnt ihr jetzt schließen, was ihr möchtet. Aber seid so lieb und behaltet es so wie ich für euch, falls es off-topic wäre ;)
 
C
Christian B. kommentierte
Ich weiß nicht, was daran so "merkwürdig" ist. Die spanischen Inseln sind - anders als das Festland - von der Corona-Infektion nahezu verschont geblieben. Dort liegt im Moment ein gegen null tendierender Krankenstand vor, vergleichbar wie in Deutschland. Anders ist es auf dem Festland, besonders in Madrid und Barcelona, wo es noch übel aussieht. Dass man nun nur solche Leute auf die Inseln lässt, die aus Gebieten kommen, bei denen das Ansteckungsrisiko (mangels Gelegenheit) vergleichbar niedrig ist, wie auf den Inseln selbst, ist doch eine absolut nüchterne und logische Handlungsweise. Es sei denn, man betrachtet Menschen in erster Linie durch eine nationalistische Brille. (xy first! etc.)
 
Der Berliner Bezirk Neukölln hat 369 Haushalte unter Quarantäne gesetzt.

Der Post zum Berliner Clusterausbruch ... falls sich hier noch weiteres ergibt ...
 
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falconeye
falconeye kommentierte
In Großbritannien untersucht die "Revovery-Studie" bei zur Zeit mehr als 11.000 Probanden die Wirksamkeit von verschiedenen bereits für andere Indikationen zugelassenen Medikamenten bei COVID-19. In einem Arm der Studie erhielten 2.104 Probanden Dexamethason. Hier gibt es nun ermutigende Meldungen: ersten Ergebnissen zufolge sank die Sterberate der beatmeten und schwer an COVID-19 erkrankten Patienten, die Dexamethason erhielten, um ein Drittel im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Die Studie ist noch nicht veröffentlicht, daher auch nicht peer-reviewed. Es gibt lediglich eine Pressemitteilung der Studienleitung:
edit: der Link hat sich geändert. Hier der aktuelle:

Der Spiegel fasst es hier ganz gut auf deutsch zusammen:


Ich finde den Ansatz interessant. Dexamethason gehört zu den Glukokortikosteroiden, ist also salopp gesprochen Kortison. Ich hatte ganz am Anfang, als Details zu den schweren Erkrankungsbildern bekannt wurden, über Dexa als Entzündungshemmer nachgedacht und war davon ausgegangen, dass das dann sowieso aufgrund dieser Eigenschaft zur Behandlung der Symptomatik eingesetzt wird - und hoffentlich andere Entzündungshemmer auch.
Hier wird nun zum ersten Mal ein deutlicher Effekt nachgewiesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Der Bundesverband der Freien Berufe präsentiert die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Freie Berufe (IFB) unter mehr als 2.600 selbstständigen Freiberuflern zu den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in den Freien Berufen und mal ein düsteres, meiner Meinung nach aber realistisches Bild:


Imho ist der allergrößte Knackpunkt für Solo- und Kleinselbstständige dieser hier:
Bei der Soforthilfe des Bundes wird besonders kritisiert, dass Kosten für den Lebensunterhalt nicht erfasst sind (72 Prozent) und Umsätze/Liquidität erst zeitversetzt wegbricht (60,6 Prozent). Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei den Soforthilfen der Länder ab.
 
1 Kommentar
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Bei der Petition habe ich schon vor Längerem (mit vollem Namen!) mitunterzeichnet.
Ob da noch was kommt?
Schließlich ist jeder Einzelunternehmer auf die Gewinnentnahme aus seinem Gewerbe ebenso angewiesen wie ein Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH auf sein Gehalt.
 
In Großbritannien untersucht die "Revovery-Studie" bei zur Zeit mehr als 11.000 Probanden die Wirksamkeit von verschiedenen bereits für andere Indikationen zugelassenen Medikamenten bei COVID-19. In einem Arm der Studie erhielten 2.104 Probanden Dexamethason. Hier gibt es nun ermutigende Meldungen: ersten Ergebnissen zufolge sank die Sterberate der beatmeten und schwer an COVID-19 erkrankten Patienten, die Dexamethason erhielten, um ein Drittel im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Die Studie ist noch nicht veröffentlicht, daher auch nicht peer-reviewed. Es gibt lediglich eine Pressemitteilung der Studienleitung:

Der Spiegel fasst es hier ganz gut auf deutsch zusammen:


Ich finde den Ansatz interessant. Dexamethason gehört zu den Glukokortikosteroiden, ist also salopp gesprochen Kortison. Ich hatte ganz am Anfang, als Details zu den schweren Erkrankungsbildern bekannt wurden, über Dexa als Entzündungshemmer nachgedacht und war davon ausgegangen, dass das dann sowieso aufgrund dieser Eigenschaft zur Behandlung der Symptomatik eingesetzt wird - und hoffentlich andere Entzündungshemmer auch.
Hier wird nun zum ersten Mal ein deutlicher Effekt nachgewiesen.

Dexamethason ist nicht ohne! Anfang dieses Jahres musste ich es nach einem schweren Unfall eine Zeit lang einnehmen. Die Nebenwirkungen waren so extrem dass es entgegen des üblichen Ausschleichens sofort abgesetzt werden musste. Dann ging es erst richtig los...und ich bin kerngesund und habe ein sehr gutes Immunsystem.

Wer es mal selbst einnehmen musste weiß wie sensibel die Dosierung ist und wie heftig die Nebenwirkungen sein können.
Ob vorerkrankte Körper / ältere und immunschwache Menschen damit klarkommen ..... hmm.
 
1 Kommentar
AnjaC
AnjaC kommentierte
Danke für Deinen Einwurf, das ist eine wichtige Anmerkung.

Es tut mir leid, dass es bei Dir starke Nebenwirkungen gab. Komplett absetzen statt Ausschleichen macht dazu natürlich weitere Probleme. Das hast du ärztlich begleitet und daher ganz sicher nicht sorglos und ohne Grund gemacht und ich hoffe, es geht dir inzwischen wieder gut.

In der Studie wurde / wird Dexamethason mit einer einmaligen Gabe von 6mg/d recht niedrig dosiert. Für viele Menschen ist es gut verträglich und dazu bereits lange erprobt und auf dem Markt. Es gibt wenig Medikamente, über die wir so gut Bescheid wissen. Wenn die Wirksamkeit gut und sicher belegt ist, dann nähme ich lieber Dexamethason als irgendein neues Medikament, über dessen Nebenwirkungen und evtl Langzeitfolgen wir gerade zu Anfang deutlich weniger wissen.

Wer weiß, dass er mit Dexamethason Probleme hat, sollte es natürlich möglichst meiden. Allerdings (und das muss jeder für sich selbst entscheiden) wenn es ums Überleben geht, dann würde ich - zu dem Zeitpunkt wie die Patienten in der Studie ja sediert, beatmet und an der Schwelle des Todes - auch ein Medikament akzeptieren, das mir das Leben retten und dessen Nebenwirkungen man in den Griff bekommen kann.

Was mir bei der Gelegenheit noch am Herzen liegt: Für den (Not-)Fall, dass man sich zu Medikamentenreaktionen oder dem, was man möchte und was nicht, nicht selber äußern kann, empfehle ich einen Notfallordner mit diesen und weiteren wichtigen Angaben im Haus an einem bekannten Platz, zu dem die engsten Familienmitglieder Zugang haben. Inzwischen gibt es auch Apps, in die man das sowie z.B. notwendige Dauermedikationen eintragen kann.
 

Konkret: Bewegungsprofile werden weder erfasst, noch abgegriffen. Vorübergehen ist kein Kontakt, da musst Du dich schon 15 Minuten in direkter Nöhe aufgehalten haben, also im Bus, im Gespräch etc.

Herr Spahn sprach in der ARD am 14.06. im Hauptstadt Studio von einem Kontakt der etwas länger als mehrere Sekunden dauert. Was ist jetzt richtig.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AnjaC
AnjaC kommentierte
Soweit ich es gestern in den diversen Medienberichten verstanden habe, wird zunächst mal mit jedem Smartphone mit App, das an deinem vorbeirauscht, ein Code ausgetauscht. Die App wertet einmal täglich deinen Risikostatus aus und berücksichtigt dabei dann nur diejenigen Codes, bei denen ein mindestens 15-minütiger Kontakt bestanden hat, die anderen werden gelöscht. Die Codes, die übrig bleiben, bleiben 14 Tage lang auf deinem Gerät. Tritt bei ihnen innerhalb dieser Zeit keine Infektionsmeldung ein, werden auch sie gelöscht.
Heißt für mich: registriert wird erstmal jede App-Begegnung, alle 24 Stunden wird dann aussortiert.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Der Schwellwert wird mit zukünftigen neuen Erkenntnissen vermutlich
noch mehrfach angepasst werden. Das wurde ausdrücklich noch als
Variable kommuniziert, die man sehr genau beobachtet.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Die genaue Verweildauer ist ein freier Programmparameter, der laut Designdokument so optimiert werden soll, dass möglichst wenig Fehlalarme entstehen, aber auch möglichst viele echte Infektionen erwischt werden. Daraus schliesse ich, dass sich diese Zeit ändern wird, wenn die Macher dazulernen. Die 15 min sind der letzte Schätzwert, von dem ich gehört hatte. Aktuell enthält das zugehörige Dokument den Satz:
All exposures for a diagnosis key that lasted less than 10 minutes in total (regardless of how close the smartphones came during that time) or during which the smartphones were more than 8 meters (73 dBm) apart on average (regardless of how long the exposure lasted) are discarded as harmless.
[ https://github.com/corona-warn-app/cwa-documentation/blob/master/cwa-risk-assessment.md ]
Das wären 10 min. Aber auch bei über 10 min werden viele Kontakte verworfen, da diese noch gewichtet werden.

Das ich mich hier besser auskenne, als Herr Spahn ... ich sag mal, Bankmanager, und „600“ sind ja auch „einige“ ;)
 
W
Wolfy54 kommentierte
Danke für die Infos.
Ob Bakkaufmann oder nicht, Herr Spahn hat doch Berater.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Vielleicht hat er sich auch nur versprochen und meinte "einige Minuten"...
 
Zum Thema Nachwirkungen einer Infektion mit Covid19:

Ich habe eine Cousine, die in Barcelona lebt und dort als Klink-Ärztin (Dermatologin) arbeitet.
Sie hatte sich schon vor ca. 8 Wochen in der Klinik infiziert und die Krankheit mit schwerem Verlauf, aber ohne künstliche Beatmung überstanden.
Heute sagte sie mir, sie leide immernoch unter einer bislang nicht beschriebenen Post-Covid-Einschränkung, einer Neuritis Vestibularis (Drehschwindel mit tlw. Ausfall des Gleichgewichtsorgans).

Auch kein Spaß...
 
2 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ja, langsam aber sicher lese ich immer mehr solcher Aussagen. Das wird in der nächsten Zeit auch noch zunehmen, denn die Folgeschäden, zum Teil auch bei Leuten, die keinen schweren Verlauf hatten, treten jetzt erst zutage. Es wäre wichtig, alle Covid19-Erkrankten einer langfristigen Nachkontrolle zu unterziehen, damit man die Symptome entsprechend zuordnen und so weiter lernen kann.
 
W
Wolfy54 kommentierte
Ich habe mir mal den Link angesehen:

"Die Neuritis vestibularis ist ein einseitiger Ausfall eines Gleichgewichtsorgans. Als Auslöser der idiopathischen Erkrankung, bei der ein Infekt der oberen Atemwege im Vorfeld nicht selten ist, werden Viren diskutiert. Aus völliger Gesundheit heraus kommt es zu einem über Tage anhaltenden Drehschwindel mit Übelkeit und Erbrechen. Diese für den Patienten sehr quälenden Symptome werden symptomatisch mit Medikamenten gegen Übelkeit und Unruhe sowie ggf. kurzzeitig hochdosiert mit Glucocorticoiden behandelt. Eine schnellstmögliche körperliche Aktivität mit bestenfalls physiotherapeutischem Training des Gleichgewichtsorgans führt zu einer Ausheilung ohne Residuen innerhalb von 2–3 Wochen."

Das kommt wohl öfter bei Virenerkrankungen vor.
Alles Gute für deine Cousine.
 
Meine App schreibt mir ständig ...

“Region für Kontaktmitteilung geändert
Covid-19-Kontaktmitteilung werden von Corona-Warn in dieser Region möglicherweise nicht unterstützt.
Du solltest in Einstellungen bestätigen, welche App Du verwendest.“


In den Einstellungen sind alle Häkchen gesetzt. Die Nachricht macht für mich keinen Sinn. Die App hat mein Protokoll in den letzten 24 Std. 0 Mal überprüft.

Ich verstehe nur Bahnhof.
 
häuschen
häuschen kommentierte
Naja ... ich hab halt IPhone seit dem IPhone 3, da interessiert man sich als tumber Bediener nicht mehr für andere Systeme.
Aber ich war schon erschrocken, als ich las, dass die App erst ab der Generation 6s funktioniert. Wenn ich meine Dinger nicht ständig zerstören würde, hätte ich nich immer das IPhone 4s. Die Dinger kosten immerhin zwischen 500 und 1000€. Klar, es gibt sicher auch Huawais für nen Hunni, die funktionieren würden.

Aber gerade die Klientel, die schon intellektuell Probleme mit der Einhaltung der Hygieneanforderungen hat, ist wahrscheinlich auch die, die nicht das aktuellste Handy besitzt.
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

Moin
wobei die Android-User in Deutschland einen Marktanteil von ca 80% haben ;)
 
häuschen
häuschen kommentierte
Bei Android denke ich immer an Raumschiff Enterprise, nicht an Mobiltelefone.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

Au Mann, immer diese Verwechselungen von Star TRACK mit Star WARS. :platsch:
 
häuschen
häuschen kommentierte
Tönnies in Gütersloh, massiver Clusterausbruch, 657 infiziert, 7000 isoliert.


Ich habe jetzt mal überprüft, ob diese Vermutung plausibel ist.
7-Tages Inzidenzen/100.000:

Deutschland: ca. 12 (Tendenz fallend)
Rumänien: ca. 90 (Tendenz steigend)
Bulgarien: ca. 100 (Tendenz stark steigend)

Angenommene Dunkelziffern: 10x, Deutschland: 5x.

Da die Mitarbeiter wohl tatsächlich aus dem Urlaub zuhause zurückkamen, ist diese Möglichkeit real. Vielleicht ist der Urlaub in Hochinzidenzländern Europas doch keine so gute Idee ...
 
Zuletzt bearbeitet:
5 Kommentare
Tom#2
Tom#2 kommentierte
Diese Meldung ging heute auch bei uns in der Firma rund zumal wir von Tönnies beliefert werden mit Rohstoffen für die Weiterverarbeitung, was das in der nahen Zukunft für unsere Produktion heißt kann ich im Moment nicht sagen aber eines ist klar die Rohstoffe werden erst mal knapper & teurer weil alleine Tönnies +- 20% des deutschen Markts bedient.
Bei uns im Unternehmen ist ebenfalls ein Subunternehmer im Einsatz mit rumänischen Arbeitnehmern im "Billiglohnsektor"
Von diesen Leuten kann man bis auf wenige Ausnahmen auch nicht viel erwarten was das Verständnis für das "Problem Corona" angeht weil es denen am Pöppes vorbei geht oder es nicht in die Köpfe reingeht.
Wir haben seit Wochen ein nochmals verschärftes Hygiene Konzept mit Abstandsregelungen im Pausenraum, Personalumkleiden usw.
Selbst bei uns in der Abteilung wo wir bei 35-40 C° und gesättiger Luftfeuchtigkeit arbeiten, müssen mittlerweile diese Astrohauben mit Mundschutz tragen was wahrlich kein Zuckerschlecken ist.
 
falconeye
falconeye kommentierte

In einem solchen Setting könnten die angekündigten Schnelltests dann ja vielleicht helfen.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Das Hygienekonzept für Menschen, die aus Risikogebieten nach Deutschland einreisen, scheint wohl noch Optimierungspotentiale zu haben. Und wenn man dann hört, dass die PCR-Testkapazitäten derzeit nur zu einem Drittel genutzt werden, versteht man die Welt nicht mehr. Kann man Billiglohner aus Risikoländern (wenn man sie tatsächlich unbedingt brauchen sollte) nicht vorab bei Einreise mit einem Pool-PCR-Test screenen?
 
falconeye
falconeye kommentierte
Nein. Bulgarien und Rumänien sind nämlich zwar nicht im Schengenraum, aber in der EU und reisen über Ungarn oder Slowenien in den Schengenraum ein. Also müsste ein Pooltest dort stattfinden ... Schengen wurde wieder in Kraft gesetzt.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ohh, wurden die Nationalstaaten schon abgeschafft und sinnvolle Einreiseregelungen können nicht mehr angeordnet werden?

Schulen und Kitas laufen weiter auf Sparflamme, aber Menschen, die aus Risikogebieten einreisen wollen, können nicht kanalisiert und gecheckt werden. Mir scheinen derzeit Clusterausbrüche das eigentliche Risiko in Deutschland zu sein und es lässt sich schon eine Tendenz ablesen, wo und durch wen Clusterausbrüche verursacht werden. - Dem könnte man mit einem geeigneten Konzept vorbeugen, wenn man denn wollte..... aber die App wird jetzt alles wuppen. ;)

PS: Noch als Ergänzung: Thailand ist schon seit Tagen im Land virusfrei. Heute gab es zwar wieder sechs Coronafälle, es waren aber Thais die aus dem Ausland eingereist sind. 5 aus Saudi Arabien, eine Person aus Indien. Sie müssen alle über Suvarnabhumi (Flughafen Bangkok) einreisen. Werden via PCR gecheckt und müssen dann zunächst 14 Tage in Quarantäne. So vermeidet man Clusterausbrüche, geht also.
 
Zuletzt bearbeitet:

In einem solchen Setting könnten die angekündigten Schnelltests dann ja vielleicht helfen.
Einen freiwilligen Bluttest auf Antikörper haben wir bei uns im Unternehmen bereits gemacht, das Ergebnis steht aber noch aus.
 
1 Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte
Der bringt euch nichts. So entdeckt ihr ja keine akut Infizierten. Ich meinte neue Entwicklungen wie den EasyCOV-Test, der nur Speichel benötigt und so viel massentauglicher ist. Z.Zt. finden diese Tests zwar nur gut 70% der Infizierten, aber das reicht für ein Massenscreening. Diese Tests gibts wohl an Anfang Juli.
 
Du willst also allen Ernstes die Maskenpflicht vom Impfstoff abhängig machen, den es vielleicht nie geben wird, also bis in alle Ewigkeit?
Bei weltweit bedrohlichen Krisen werden Urinstinkte wach, solange diese nicht zivilisatorisch abtrainiert wurden: Es wird getan, was getan werden muss.

Du kennst die Pest und weißt, wie sie bekämpft wurde? Zuerst mit Hilflosigkeit. Erst als man erkannte, dass der Hauptinfektionsweg über Ratten lief, hatte man sich der Hygiene und der Rattenbekämpfung gewidmet. Das hat viel geholfen.

Wir haben heute Antibiotika (die und in dem Fall wenig helfen), auch Mittel gegen vielerlei Viren (die uns auch gegen COVID-19 auch nicht viel helfen). Und wir haben das empirische Wissen, dass Quarantäne, Abstand und Gesichtsmasken das Infektionsrisiko erheblich verringern und viele Infektionswege unterbrechen.

Diese Mittel sind nahezu billig und einfach in der Anwendung, wenn auch immer wieder Dumpfbeutel die Nase rausstecken, um den Tragekomfort zu erhöhen.

Aber es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die die eigene Bequemlichkeit über den Schutz der Allgemeinheit stellen. Für mich nicht leicht zu begreifen, selbst wenn ich den Trend zur Egozentrik mit in die Argumentation nehme.
 
häuschen
häuschen kommentierte
Genau das meinte ich.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

Es wird wohl jedem klar sein, dass eine allgemeine Akzeptanz dafür auf äußerst wackeligen Beinen stünde.
Es wird wohl auch jedem klar sein, dass die Alternative zu Abstand und Maske Lockdown bedeutet. Siehe Tönnies. Und, ehrlich, ich glaube die zweite Alternative - sprechen wir auch hier mal Klartext: Tod einer merkbaren Zahl an Menschen durch elendes Ersticken - lässt sich auch nicht so toll verkaufen.

Wie ist denn deine Alternative? Weiter ganz ohne - solange es dich und deine Familie nicht direkt betrifft? Bitte, erkläre dich (ohne Gemeinplätze). Nur eine Alternative lasse ich aus empirischer Erfahrung der letzten Monate nicht gelten: Selbstverantwortung. Denn es hilft auch nichts, mit Hirn und Voraussicht mit dem Auto zu fahren, nur um dann von ein paar Wahnsinnigen abgeschossen zu werden (wenn der Vergleich erlaubt ist). Und die Wahnsinnigen hinsichtlich Pandemie sind noch wesentlich stärker in der Bevölkerung vertreten als die verantwortungslosen Autofahrer.
 
Zuletzt bearbeitet:
häuschen
häuschen kommentierte
@Ernstchen
Er sagt ja nur, dass die Akzeptanz auf wackeligen Beinen steht. Ich finde den Vergleich ziemlich passend - immerhin steht sie noch, die Akzeptanz.
Es sind unglaublich viele, die die Sache nicht ernst nehmen und es sind schwierige Gespräche, die man mit Zweiflern führen muss, um zumindest ein klein wenig Erfolg bei der Aufklärung zu haben.
Welche Methode da definitiv die Falsche ist, ist die von Dir gern verwendete Striktheit. Erstickende sind für solche Leute kein Argument, denn sie haben noch keine Erstickenden gesehen.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Erstickende sind für solche Leute kein Argument, denn sie haben noch keine Erstickenden gesehen.
Völlig richtig. Und die Video-Interviews mit Ärzten in Italien, die den Leuten nicht mehr bei Ersticken zusehen konnten, sind daher auch kein Argument. Was mich zu sehr angeht, blende ich aus, klicke ich weg...

Deshalb schrieb ich auch "... solange es dich und deine Familie nicht direkt betrifft?" Weil wenn es die eigene Familie betrifft, ist alles ganz plötzlich anders, so nah, zu nah. Dann ist es nur bereits zu spät.
 
Fraenker
Fraenker kommentierte

Wir tragen Maske. Wir halten Abstand. Wir halten uns an die Vorgaben. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich nicht daran glaube, dass eine zeitlich unbegrenzte Maskenpflicht durchsetzbar ist. Deinen vorwurfsvollen Unterton:
Weiter ganz ohne - solange es dich und deine Familie nicht direkt betrifft?
kannst du dir getrost sparen. Das finde ich gelinde gesagt völlig unangebracht:mad:.
 
Schlechte Nachrichten:

IMG_6079.jpg
 
häuschen
häuschen kommentierte
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Was es nicht nur in Thailand gibt.

Erinnert mich ein bisschen an die Maskengegner... so gibt es auch beim Pay6 eine unbelehrbare Kundengruppe, die Kondome ablehnen. Dummheit und Ignoranz gibts überall.
 
häuschen
häuschen kommentierte
Ich bin ja schon froh, dass Du es nicht „chinese virus“ nennst :biggrin:
 
mfey
mfey kommentierte
Für die Langzeitimmunität sind m.W. die Langzeitantikörper maßgebend, das wären in der Regel solche der Klasse IG G, daher ist diese Zusammenfassung in sich nicht so ganz logisch.
Da es zur Immunität noch viele ungeklärte Fragen gibt, auch zur Aussagekraft der Antikörpertests, wird es sich hier auch eher um eine unsichere, wenngleich aus empirischen Daten abgeleitete Einschätzung handeln.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Da stellen wir uns mal dumm und lesen den Artikel halt mal:

The study, which focused on 37 asymptomatic and 37 symptomatic patients, showed that more than 90% of both groups showed steep declines in levels of SARS-COV-2–specific immunoglobulin G (IgG) antibodies within 2 to 3 months after onset of infection.

Decreases in the neutralizing antibodies were seen in 81% (30/37) of the asymptomatic group and 62% (23/37) of the symptomatic group. The median decreases in antibody level were 8.3% in the asymptomatic group and 11.7% in the symptomatic patients.

Das liest sich fuer mich doch so das die gesamte IgG Menge gegen das Virus zwar sinkt, wie zu erwarten nach einer ueberstandenen Infektion, der Anteil der neutralisierenden Antikoerper jedoch kaum.

Damit waere nach meinem Verstaendnis ein Schutz nach wie vor gegeben weil ein neutralisierender Antikoerper der auf eine neue Virusattacke trifft eine Kaskade mit neuer Antikoerper Produktion zur Abwehr ausloest.

Genau so funktionieren ja auch Impfungen.
Auch dort zirkulieren nicht staendig Unmengen an spezifischen Antikoerpern - sondern vereinfacht ausgedrueckt nur wenige die auf "Patrouille" sind sozusagen.
 
Das UKE in Hamburg-Eppendof berichtet gerade in einer Pressemitteilung über erste Ergebnisse der C19.CHILD-Studie. In der Studie sollen insgesamt 6.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren auf SARS-CoV-2 bzw. Antikörper getestet werden.
Die Ergebnisse von 3.107 Probanden liegen nun vor. Akut erkrankt war niemand (PCR-Test negativ). Bei 2.436 wurde ein Antikörpertest durchgeführt; dieser war bei 36 Kindern und Jugendlichen positiv. Das sind knapp 1,5%.

Quelle:
 
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