Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Wenn man die Berechtigung zu einer Demonstration immer vom direkten Erfolg abhängig machte, brauchen wir kein Demonstrationsrecht mehr. Die Öffentlichkeit wachrütteln wäre doch schon ein Erfolg.
Ich sehe zwar nicht ganz, wen man damit jetzt noch wachrütteln könnte, aber gut...
Zu Deinem ersten Satz: unter normalen Umständen hast Du völlig recht; die meisten Demos sibd letztlich sinnfrei, weil ohne Wirkung - ist aber egal, solange keine Krawalle provoziert werden, weil es ein Grundrecht ist. Auch das Recht auf freie Meinungsäußerung beinhaltet das Recht, gequirlten Stuss ungehindert von sich zu geben. ;-) Hier sind aber in der konkreten Gefährdungslage meiner laienjuristischen Ansicht nach Nutzen und Risiken abzuwägen, und dem realen Risiko steht ein höchst theoretischer Nutzen gegenüber. Ich kann Verwaltungen, die unter den Umständen Demos untersagen, durchaus Verständnis entgegenbringen.

Doch nun wurde die Haltestange meines Einkaufswagen mit nur einem einzigen Sprühstoß eines hoffentlich viruziden Desinfektionsmittels angesprüht und sofort danach (Einwirkzeit maximal eine Sekunde) mit einem saugfähigen Tuch auf der ganzen Stange verteilt, sofern da noch was zu verteilen war. Wenn da noch einer allen Ernstes meint, dass hätte was mit Desinfektion tun, dann tut er mir leid.
Es wird in kaum einem Bereich so fehlerhaft gehandelt, wie in der Hygiene... Die aktuell aus Angst stundenlang mit nicht desinfizierten Einmalhandschuhen rumrennenden Leute züchten damit ja auch nur schöne Bakterien- und Pilzkulturen auf ihren Händen.

Jetzt kommt mit Corona noch eine kräftige Wucht dazu, so dass der Korrekturspielraum immer enger wird und eine gefährlich tiefe Rezession droht. Vielleicht können wir uns auf diesen Begriff einigen.
Vollkommen d'accord. Wie lang und tief sie wird hängt natürlich von vieln Faktoren ab - alles kürzere als rund um die Finanzkrise 2008-2010 wäre eher überraschend.
 
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A
audiomac kommentierte
Es wird in kaum einem Bereich so fehlerhaft gehandelt, wie in der Hygiene... Die aktuell aus Angst stundenlang mit nicht desinfizierten Einmalhandschuhen rumrennenden Leute züchten damit ja auch nur schöne Bakterien- und Pilzkulturen auf ihren Händen.

Da sich die Leute mit den Latexhandschuhen sicher fühlen, verteilen sie auch alles schön - inkusive berühren des eigenen Gesichtes, reiben an der Maske oder noch besser Maske ruter, reiben an der Nase, Maske rauf - alles wird geboten.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Man kann mit einzelnen Negativbeispielen alles kaputt reden.
Wenn du keine anziehen willst dann ist das doch gut so.

Die Mehrzahl der Menschen ist nicht komplett verbloedet insbesondere wenn man ihnen Anleitungen gibt.
Die derzeitige Kommunikation einiger Politiker und sogenannter Experten das unsere Bevoelkerung zu dumm waere fuer Schutzausruestung macht mich wuetend.

Ich schrieb es schon mal - man zuechtet weder Bakterien noch Pilzkulturen wenn man Handschuhe laenger an hat - weiss nicht wer diesen Sch.... in die Welt gesetzt hat.
Dann muesste jede Laborantin die haben - denn die nutzen die Dinger auch stundenlang - und ja auch Laboranten schwitzen an den Haenden.

Und mir fehlt ein wichtiger Punkt, wenn jeder Handschuhe tragen wuerde die er vor dem Einkaufen anzieht, dann waere die Belastung mit Bakterien und Keimen deutlich geringer - auch fuer Corona - auf den Einkaufswagen, dem Bargeld, und auch auf dem Produkten die angegrabbelt werden.

Immer unterstellt die Handschuhe werden wie vorgeschrieben entsorgt nach der Nutzung oder eben desinfiziert mittels Isopropanol z.B.
 
Zuletzt bearbeitet:
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Wer im Labor arbeitet, wechselt die Handschuhe in regelmäßigen Abständen, ebenso z.B. OP-Personal. Bei Gebrauch z.B. in der Pharmaproduktion direkt am Produkt werden sowohl die Handschuhe desinfiziert wie auch die Hände direkt nach dem Ablegen der Handschuhe. Natürlich sind warme und feuchte Milieus keimwachstumsfördernd. Mach mal einen Abklatsch einer nicht desinfizierten Hand nach mehreren Stunden unter einem Latexhandschuh und vergleiche mit einer an der Luft befindlichen Hand - Du wirst überrascht sein und Deine Ansicht revidieren.

Einzelne Negativbeispiele sind deswegen problematisch, weil unwissende oder ungeübte Leute sich stets die am wenigsten beschwerlich aussehende Handhabungsweise abschauen. Damit multiplizieren sich nunmal Fehler, und sich in trügerischer Scheinsicherheit wiegende Masken- und Handschuhträger werden damit erst so richtig schön zum Keimverteiler. Ich lese jetzt schon über Leute, die mit einem grob gestrickten dünnen Schal anderen wieder auf die Pelle rücken, weil sie ja jetzt einen Mundschutz tragen. Nix verstanden!
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Christoph, wenn ich in Laboren arbeite dann hat die Laborantin die Handschuhe laenger an als die meisten Menschen beim Einkaufen.
Die Handschuhe werden ausgezogen wenn die Arbeit mit Seren oder Reagenzien beendet ist oder bei laengeren Pausen oder Biobreaks -OPs ist eine ganz andere Geschichte.

Wenn du Tuerklinken und Einkaufswagen Abklatsch machst wirst du vermutlich noch ueberraschter sein - und das sind dann nicht die eigenen Keime die da auf den Agarplatten dann wachsen.

Wir koennen das bis zu St. Nimmerleinstag diskutieren - Handschuhe machen Sinn - fuer mich - wenn - sie einmal benutzt werden - das tue ich und das kann man auch so kommunizieren.

Derzeit kostet mich ein Paket mit 100 Stueck Nitril 16 Euro - also 0,16 pro Geschaeft das ich betrete , ich gehe 2x die Woche - 2 bis 3 Laeden macht in etwa 1,60 Euro die Woche und das Paket reicht gut 8 bis 10 Wochen.

Was mir - bezieht sich nicht auf Dich - auf die Nerven geht und die weniger informierte Bevoelkerung mit Sicherheit verunsichert, sind genau solche Diskussionen.

Es erinnert mich fatal an Sicherheitsgurt und Airbag als diese eingefuehrt wurden.
Man kann Sicherheitsgurte falsch anlegen, Sitze und Lenkraeder so einstellen das einem der Airbag das Genick bricht, und bei Brillentraegern verursacht der Airbag Gesichtsverletzungen wenn er ausloest.

Und dennoch werden mehr Leben gerettet als ernsthafte Schaeden durch diese Fehler oder die Brille auf der Nase.

Und genau das trifft auf Einmalhandschuhe zu - fuer mich.
 
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Welche Auswirkungen hat Corona auf das persönliche Leben?
Das soll ja hier auch mal schwerpunktmäßig angesprochen werden.
Nun ja, es fehlen total die sozialen Kontakte.
Auch wenn man in einer harmonischen Ehe lebt, merkt man, wie stark man auf soziale Stabilisatoren dieser Art angewiesen ist.
Das wird von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Ich habe so viele Hobbies, dass ich auch eine erzwungene längere soziale Abstinenz gut wegstecken kann.
Ich beschäftige mich viel mit Makroökonomie, daneben mit Podcast- und Videocasttechnik und Equipment, weil das für mich Neuland ist.
Bildbearbeitung, Video- und Tonschnitt, da kann man stundenlang brasseln und schon ist der Tag rum.
Wenn wir frei haben, bin ich mit meiner Frau stundenlang per Fahrrad unterwegs. Statt Einkehrschwung nehmen wir uns Essen und Getränke mit, suchen uns eine einsame Bank in der schönen Natur des Sauerlandes und denken über Gott und die Welt nach.
Die Tendenz auch mal Gespräche mit mehr Tiefgang zu führen, ist ein positiver Nebeneffekt von Corona.
Was mir sehr fehlt, ist der Tennissport mit den Clubkameraden sowie die regelmäßigen Zusammenkünfte eines Fototreffens, welches einmal im Monat stattfand aber auch in größeren Abständen zu gemeinsamen Exkursionen geführt hat.
Da haben wir uns jetzt mit Videokonferenzen geholfen, was auch ganz lustig ist.
Sehr zur Freude meiner Frau habe ich jetzt das Kochen als Hobby entdeckt. Neue Rezepte ausprobieren, aber auch Omas Küche erlernen, nachdem ich mich Jahrzehnte lang davor gedrückt habe, macht mir auf einmal Spass.
Ich kann es selbst kaum glauben. Ich dachte immer, das liegt dir nicht. Lass die Finger davon. Dank unterhaltsamer youtube tutorials braucht man keine langweiligen Kochbücher studieren, sondern das Ipad liegt griffbereit und ich mache nach, was mir online vorgemacht wird. Klappt super, kann ich Interessierten nur empfehlen.
Ich weiss, dass andere sich da extrem schwer tun und passiv und depressiv werden, was ich schade finde.
Wenn das social distancing nicht zurückgenommen werden kann, fürchte ich, dass wir Gefahr laufen, zu einer noch egoistischeren Gesellschaft zu werden, als wir ohnehin schon sind, auch wenn es gegenläufige Tendenzen gibt.
Würde mich freuen, falls ich mich da täusche.
 
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Fraenker
Fraenker kommentierte
Ein richtig guter Beitrag. Vielen Dank dafür(y).
 
Ja dank Corona wächst der Mitteilungsbedarf. Ganz vergessen habe ich meine Musik. Ich bin als Beinahe - Renter der Jüngste in einer Band:
von mir wird das Klavier bedient, ein Saxophonist und ein Gitarrist sowie ein Drumcomputer sind einmal pro Woche mit von der Partie, wenn wir alte Jazz standards und E vergreens raushauen, was irre Spass macht, nun aber leider nicht mehr möglich ist.
Wenn man den Lebensabend vor sich hat, will man den geniessen. Wenn man dann von Ausgangssperren für Ältere hört, kocht in mir die Wut hoch.
Das sollte man uns schon selbst überlassen, welches Risiko wir eingehen wollen, unter Beachtung der allgemeingültigen Vorschriften, versteht sich.
Und so mischen sich die Gefühle und Einstellungen.
Man muss alles tun, um mit diesem Virus zurecht zu kommen. Gleichzeitig gibt es kein Medikament und keine Impfung, also ist in absehbarer Zeit erst dann Ruhe, wenn sich ca. 50-60 Millionen Deutsche infiziert haben.
Wie lange kann und soll man das strecken?
Wieviele von denen, die immunologisch Kontakt mit dem Virus hatten, sterben daran?
Diese Zahl ist schlicht nicht bekannt, aber dennoch entscheidend, wenn man die Nichtüberschreitung der Intensivkapazitäten als vorrangiges Ziel definiert. Ich will keine Triage-Toten. Jeder sollte einen medizinisch angemessenen Behandlungsplatz auf einer Intensivstation bekommen können.
Die Balance zwischen mentaler Auseinandersetzung mit der Virusgefahr und dem psychischem Bedürfnis, nicht auf viele Monate mit social distancing leben zu müssen, um dann den irre schwierigen Wiederaufbau einer zerstörten Wirtschaft erleben zu müssen, führt zu enormen inneren Spannungen, die dann von Mensch zu Mensch nach unterschiedlichem Zeitintervall zu der Reaktion "ihr könnt mich mal" führen wird. Da bin ich sicher.
 
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Das sollte man uns schon selbst überlassen, welches Risiko wir eingehen wollen, unter Beachtung der allgemeingültigen Vorschriften, versteht sich.
Und so mischen sich die Gefühle und Einstellungen.
Man muss alles tun, um mit diesem Virus zurecht zu kommen. Gleichzeitig gibt es kein Medikament und keine Impfung, also ist in absehbarer Zeit erst dann Ruhe, wenn sich ca. 50-60 Millionen Deutsche infiziert haben.
Wie lange kann und soll man das strecken?


Die Sätze bringen es auf den Punkt.

Ich bin ein freiheitsliebender Mensch. Ich brauche keinen Nanny-Staat, keine politische Bevormundung, ein denkender, selbstbestimmt lebender Mensch soll selbst entscheiden, welches Risiko er eingehen möchte. Der Staat hat zu informieren, möglichst sachlich und umfassend, das muss reichen.

Ich nenne mal das Beispiel Hong Kong. In HK gab es seit Mitte 2019 ernsthafte Auseinandersetzungen mit der von Beijing eingesetzten Marionetten-Regierung Carrie Lam. Mit Beginn der Corona-Krise, HK hatte quasi keine Vorlaufzeit- so wie Europa, wollte Lam die Grenzen zu Rotchina nicht schließen und hörte auf Weisungen von Beijing. Ein Großstreik des med. Personals in HK sorgte dann für Grenzschließungen. Aber die staatliche Aufklärung und staatliche Maßnahmen blieben weiterhin sehr limitiert.

Aufklärung übernahmen Professoren der medizinischen Abteilungen der HKU und auch der HK Chinese University zusammen mit Tageszeitungen und Fernsehsendern. Es wurde kein Lockdown, wie in Deutschland verordnet, die Bevölkerung schützt sich selbst. Masken tragen, Abstand halten, Hände desinfizieren, all das wird von der Bevölkerung selbst, ohne staatliche Anordnung ausgeführt. Alte und Risikogruppen schützen sich stärker, die wollen nicht erkranken und sterben, selbstständig, eigenverantwortlich.

Wo steht Hong Kong nach drei Monaten Infektionen mit dem Wuhan Virus: Tests 17.500/Mio. Einwohner (HK testes also recht viel), Infizierte 137/Mio. und Tote 0,5/Mio.

Zum Vergleich Deutschland, nach zwei Monaten Wuhan Virus: Tests 20.600/Mio., Infizierte 1.700/Mio. und Tote 55/Mio.

Was lernen wird daraus? Selbstschutz in einer aufgeklärten Gesellschaft funktioniert. Dann ist das Wuhan Virus nicht wirklich gefährlich. Die Gesellschaft kann mit wenigen Einschränkungen recht normal weiterleben, wenn sich der Einzelne für seinen Schutz verantwortlich fühlt. Deutschland hatte jetzt eine zweimonatige Lernphase, Welpenschutz, mittlerweile sollte die Bevölkerung die Regeln verstanden und verinnerlicht haben. Jetzt kommt die Phase der Eigenverantwortlichkeit.
 
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Kay
Kay kommentierte
In Pinneberg sind die Zahlen noch geringer. Da gibt es aber auch weniger Einwohner.
Hugo vermutet daher, dass die Einwohnerzahl auch etwas mit der Zahl der Toten zu tun hat.
 
A
audiomac kommentierte
@Kay - es hat mit Dichte zu tun...
 
Kay
Kay kommentierte
eben

dann nützen absolute Zahlen wenig - mehr wollte ich nicht
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Die Bevölkerungsdichte in HK ist sehr hoch, umso mehr überrascht die geringe Anzahl an Infizierten. Das zeigt, wie wichtig und effektiv Selbstschutz ist.
 
Ich brauche keinen Nanny-Staat, keine politische Bevormundung, ein denkender,
selbstbestimmt lebender Mensch soll selbst entscheiden, welches Risiko er
eingehen möchte.

Wenn man angesichts dessen was so in den sozialen Medien gepostet wird nicht
ständig dran erinnert würde, daß enorm viele Leute täglich Pech beim Denken haben.

Jetzt kommt die Phase der Eigenverantwortlichkeit.

Ich fürchte eher das Gegenteil. Ein Großteil der Bevölkerung hat die Gefahr
und die Konsequenzen noch immer nicht verstanden. Nicht ansatzweise.
 
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Heißt das dann noch mehr Nanny-Staat, oder "learning the hard way"?

Schwer zu sagen. Der Spagat ist den tatsächlich selbstbestimmten,
erfolgreich denkenden Leuten Raum zu lassen, und die Idioten
einzuhegen, weil die immer Pech beim Denken haben.

"Learning the hard way" wäre zu akzeptieren wenn sie sich
wenigstens alle nur selbst gefährden würden.

Blöderweise trifft es meist jedoch andere.
 
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Eigenverantwortlichkeit klingt ja gut - wenn sich dahinter nicht blanke Eigensucht (Egoismus) verbirgt ….

Selbst wenn eine Gesellschaft aus Egoisten besteht, die sich alle nicht anstecken wollen und deshalb Masken tragen, Abstand halten, sich die Hände desinfizieren, nur Geschäfte aufsuchen, in denen die Infektionsgefahr durch Regeln reduziert ist, usw. führt das letztendlich für alle zu weniger Infektionen. Hong Kong ist eine egoistische, kapitalistische Gesellschaft, aber dadurch, dass sich jeder schützt, sind alle geschützt. So etwas muss sich aus einer Gesellschaft herausentwickeln. Da kann ein "ich will gesund bleiben" durchaus hilfreich sein.
 
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Da kann ein "ich will gesund bleiben" durchaus hilfreich sein.

Dank Gestalten wie Wodarg, Püschel und Co ist dieser Wille
leider nicht sonderlich ausgeprägt in Deutschland.

Viel zu viele glauben immer noch daß es "nur eine Grippe" sei.
 
2 Kommentare
Kay
Kay kommentierte
In diesem Zusammenhang sind aber leider auch unsere Medien zu kritisieren :

Vor der Krise gab es täglich nicht nur Berichte von einer Partei, die man möglichst wenig erwähnen sollte,
sondern deren Funktionäre wurden sogar in Talkshows eingeladen.
Manchmal kam es mir so vor, als seien die Medien bemüht, diese Partei und ihre Wichtigkeit so oft zu betonen,
dass auch jeder Mitbürger im letzten Dorf die Bedeutung und die Gedanken kennenlernt, die besser ungenannt geblieben wären.

Jetzt gibt es außer dem Virus wenig zu berichten,
aber nun bekommen plötzlich Menschen Redezeit, die behaupten, die Menschen würden an Herzversagen versterben (Kurzform).
Auf einmal wird der Politiker der Partei, die wir gar nicht wollen, nicht mehr zu Talkshows eingeladen,
dafür aber der Mediziner, dessen Ansichten in den öffentlichen Medien zu verbreiten, auch nicht gerade eine Tugend ist.
Sensationsberichterstattung gibt es mit dem Virus genug.

Die Medien sollten aufhören, ihre Aufgabe darin zu sehen, uns mit den teilweise abstrusen Gedanken von einigen wenigen zu verunsichern.
 
A
audiomac kommentierte
@Kay
In der Schweiz fragten diese Leitmedien dauern ob man sich noch gegenseitig besuchen darf. Der Staat wollte nicht verbieten sondern empfehlen (Halte Abstand - beachte die Handhygiene). Die Leitmedien schriehn nach klaren Verboten...
Dann wurde etwas mehr eingeschränkt (Bleib zu Hause). Nun lautete der Diskussion - wann dürfen wir wieder raus (wenn man nicht ins Tessin darf - darf man dann ins Wallis). Und die Leitmedien schrien nach der Maskentragpflicht und nach Überwachung...
Die Schwesterpartei die der "nicht Genannten" bei der Finanzierung behilflich war bekommt nun viel Raum in diesen Zeitungen - dürfen sogar von Staatsstreich durch den Bundesrat faseln - und die rasche völlige Öffnung fordern...
 
Großteil der Bevölkerung hat die Gefahr
und die Konsequenzen noch immer nicht verstanden.
Ich fürchte Da hast Du recht. Nicht verstanden oder nicht verstehen wollen.
Das geht sogar durch alle Schichten.
Ostergrillen mit 10 Personen plus Kids.
Fahrrad- und Motorradausfahrten im Rudel.
 
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A
audiomac kommentierte
Einkaufen mit Handschuhen und Maske - aber den Abstand nicht einhalten - auf Hinweis durch das Personal, rechthabenwollen
 
Guten Morgen zusammen :)

Es ist wieder ein sonniger Wochenbeginn, wenn auch trotz Regen und Gewitter am Wochenende insgesamt immer noch viel zu trocken für die Natur und die Landwirtschaft.

Zur Transparenz: Ich habe zwei Beiträge gelöscht, die off-topic waren.

Unterwegs wieder ein bisschen gesammelt:

Sehr zur Freude meiner Frau habe ich jetzt das Kochen als Hobby entdeckt. Neue Rezepte ausprobieren, aber auch Omas Küche erlernen, nachdem ich mich Jahrzehnte lang davor gedrückt habe, macht mir auf einmal Spass.

Danke für diesen Beitrag. Ich werde ihn meinem Mann so lange unter die Nase halten, bis er es auch mal versucht :LOL:
Bei uns ist derzeit Grillen und Spargel sehr beliebt, das hilft mir auch schon das eine oder andere mal, die Küche kalt zu lassen.

Wenn das social distancing nicht zurückgenommen werden kann, fürchte ich, dass wir Gefahr laufen, zu einer noch egoistischeren Gesellschaft zu werden, als wir ohnehin schon sind, auch wenn es gegenläufige Tendenzen gibt.

Im Moment sehe ich deutlich mehr positive Tendenzen. Die Egoisten sind zwar immer noch welche, aber sie werden im Moment in ihrer Außenwirkung doch stark eingeschränkt.

daß enorm viele Leute täglich Pech beim Denken haben.

:mademyday: :itd-3d-ani-w60-smiles-044:

Selbst wenn eine Gesellschaft aus Egoisten besteht, die sich alle nicht anstecken wollen und deshalb Masken tragen, Abstand halten, sich die Hände desinfizieren, nur Geschäfte aufsuchen, in denen die Infektionsgefahr durch Regeln reduziert ist, usw. (...)

Dummerweise sind die Egoisten, die ich so sehe, zusätzlich auch noch Ignoranten. D.h. denen ist es scheinbar egal, ob sie sich anstecken können oder sie halten sich für gefeit. Jedenfalls halten sie eben keinen Abstand und tragen keine Masken. Wie es mit der persönlichen Hygiene aussieht, kann und will ich nicht hinterfragen.

Ich poste euch gleich noch die aktuellen Pressetermine. Habt einen gute Wochenstart!
 
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Selbst wenn eine Gesellschaft aus Egoisten besteht ...
Der Mensch ist eine von nur zwei staatenbildenden Säugetierarten. Und der Erfolg unserer Spezies hängt eben daran.

Du kannst ja mal ein Experiment machen und gucken, wie lange eine Ameise ohne ihren Staat überlebt ...
Der Mensch ist genetisch prädisponiert, eben kein reiner Egoist zu sein und das aus gutem Grund.
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Zitat: Und der Erfolg unserer Spezies hängt eben daran.
Der Erfolg unserer Spezies hängt an Kooperation, Empathie (den anderen einschätzen/vertrauen zu können) und Altruismus (Fürsorge für Familie, Freunde). Letztendlich erhöhen all diese Verhaltensweisen auch meine Überlebens- und Fortpflanzungschancen, sie sind im übergeordneten Sinne egoistisch, sorgen aber für eine win-win-Situation innerhalb der "Kleingruppe".

In der Corona-Krise wird ein guter Selbstschutz automatisch auch zum Schutz für andere. Man sollte egoistisch nicht mit rücksichtslos verwechseln.
 
Die heutigen Pressetermine, wie immer zu sehen bei phoenix:
10:00 Uhr Regierungserklärung zur aktuellen Lage Bayerns in der Corona-Pandemie von Markus Söder (Ministerpräsident Bayern, CSU)
13:00 Uhr Regierungspressekonferenz (Corona-Kabinett) mit Regierungssprecher StS Steffen Seibert
 
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Und der Erfolg unserer Spezies hängt eben daran.

Der Erfolg unserer Spezies hängt an Kooperation, Empathie (den anderen einschätzen/vertrauen zu können) und Altruismus (Fürsorge für Familie, Freunde). Letztendlich erhöhen all diese Verhaltensweisen auch meine Überlebens- und Fortpflanzungschancen, sie sind im übergeordneten Sinne egoistisch, sorgen aber für eine win-win-Situation innerhalb der "Kleingruppe".

In der Corona-Krise wird ein guter Selbstschutz automatisch auch zum Schutz für andere. Man sollte egoistisch nicht mit rücksichtslos verwechseln.
 
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Schön, dass das alles so einfach ist - mit Corona ist auf jedenfall die Expertendichte extrem gewachsen ;)

Ich bin kein Experte und einfach ist es auch nicht.

Aber - - mit ewig gestrigem Gejammer wir wollen alle wieder den alten Zustand werden wir wenn es wirklich zwei Jahre dauert wohl ein klitzekleines bischen Probleme bekommen in einigen Branchen.

Das wird aber spaetestens im Sommer vielen daemmern wenn der Urlaub nicht so stattfindet wie geplant und gewollt.

Als was ist die Alternative?
Alles wie frueher - geht nicht - und gar nichts - kein Umsatz - kein Sport

Oder umdenken organisieren und wenigstens die Haelfte oder ein Drittel der Menschen bedienen - bei hoeheren Preisen um die Menge auszugleichen.
 
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Schön, dass das alles so einfach ist - mit Corona ist auf jedenfall die Expertendichte extrem gewachsen ;)

Wir können uns auch über Blumenkohl unterhalten.

Ich vermute allerdings, dass es die meisten User gengenwärtig eher weniger interessiert.

Es ist alles überhaupt nicht einfach - für keinen von uns. Gerade deshalb beschäftigt eben alle dieses Thema : Alle sind betroffen.

Deshalb gibt es so viele Sofa-Denker.
Und eigentlich kann es schön sein, dass wir hier eine Meinungsvielfalt haben :
Wenn nur einer denken würde und die anderen würden nur klatschen, wäre das schnell langweilig.
Also lassen wir auch die Meinungsexperten zu.

Es wird / würde allerdings helfen, wenn Vermutungen, die in den Bodennebel gehustet werden, als solche gekennzeichnet werden
und Meinungen, die Tatsachen behaupten, die Quellen zitieren, woher das Wissen stammt.
 
1 Kommentar
A
audiomac kommentierte
Nein Kay - nicht Blumenkohl - Da ging es darum 20'000 Leute zu und in ein Stadion schleusen zu wollen...

Und, dass das mit etwas Fantasie und gutem Willen einfach zu machen sei...

Mir - jedenfalls ist es lieber, wenn dieses Experiment nicht in meiner Lebensumgebung stattfindet...

Grosse Veranstalter wie das Paléo in Nyon, oder das Blue Balls Festival in Luzern wurden durch die Veranstalter auf nächstes Jahr verschoben oder abgesagt...
... das sind Profis ... und in der Schweiz git es für den Sommer NOCH kein Verbot grosser Veranstaltungen....
 
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