Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Deutschland 4000 Personen; Kapazität wird gerade aufgebaut, massive Einstellungen.
Heißt dann, wie viele Neuerkrankungen täglich incl. Kontaktumfeld kann man dann auffinden, testen und containen?

Mag sein, dass es 400 Neuerkrankte /d sind, also 2800 in der Woche, aber irgendwo dort, gibt es dann zu viele Kontaktpersonen, die unentdeckt bleiben und sich über die Zeit aufsummieren.

... die Fähigkeit der Deutschen, Dinge gut zu machen

Ja, in der Privatwirtschaft und bei Einzelfällen gibt's durchaus noch tolle Fähigkeit, wenn die Oberführung von der Politik übernommen wird, bin ich wenig optimistisch.

Seit mindestens 4 Wochen gibt's bei uns auf jedem popeligen Gemüsemarkt mehrere Stände, die Masken und Desinfektionsmittel anbieten. Und im 7 eleven, einem kleinen convenience store, wie auch in allen anderen Supermärkten und Läden wird vor betreten Fieber gemessen, man bekommt Desinfektionsmittel in die Hand gespritzt und betreten nur mit Maske. Für mich sind das absolute Basics, die ein Schwellenland auf die Reihe bekommt.

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Du vergisst auch, dass hier bis Fall 32 die Epidemie contained war.

Ja, damals war ich auch noch richtig optimistisch.... und dann Wochen später, Masken-Chaos, Engpässe bei Desinfektionsmitteln und eine "Volksansprache", als wenn man es mit Kleinkindern zu tun hat.
 
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hansolo22
hansolo22 kommentierte
Dann kannst du dich ja gluecklich schaetzen dort zu leben. (y)
 
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(...) und eine "Volksansprache", als wenn man es mit Kleinkindern zu tun hat.

Wie sich in den letzten Tagen immer wieder gezeigt hat,
ist das gar nicht so weit weg von der Realität.

Tatsächlich verstehen zu viele Leute kein Wort, wenn eine
solche Ansprache nicht in leichter Sprache abgefasst wird.

Traurig, aber wahr.
 
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Zahlen aus dem Gedächtnis:
Deutschland 4000 Personen; Kapazität wird gerade aufgebaut, massive Einstellungen.
Es wurden auch Zahlen für Bayern genannt, habe sie aber nicht mehr im Kopf. War in etwa proportional.

Was Du im Gedächtnis hast, sind die Zahlen für Bayern:
4.000 Neueinstellungen bei Gesundheitsämtern, davon werden u.a. 650 Containmet-Teams à 5 Personen gebildet, die nur die eine Aufgabe haben, Infektionsketten zu verfolgen und entsprechend einzudämmen.

Die Zahlen für Deutschland kenne ich nicht, müsste ich erst suchen.

Ich finde, das ist ein guter Schritt und ich fühle mich - ich sags nochmal - derzeit mit der Strategie der Bundesregierung und der bayerischen Landesregierung so wohl, wie man sich unter solchen Umständen fühlen kann.

und eine "Volksansprache", als wenn man es mit Kleinkindern zu tun hat.

Tut mir leid, wenn Dir das intellektuell nicht ansprechend genug war. Mir ist es lieber, etwas wird einfach und zutreffend erklärt, so dass die Botschaft, über die dann in den Medien berichtet wird, auch richtig rüberkommt. Es ist für die Akzeptanz in der Bevölkerung sehr wichtig, dass die Leute nicht sagen "versteh ich nicht, was soll das alles?" sondern tatsächlich begreifen, dass und warum es hier auf jeden ankommt. Da müssen wir jeden einzelnen mitnehmen. Auf literarisch ausgefeiltes Geschwurbel kann ich dabei gut verzichten.
 
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3 Kommentare
Klaus Harms
Klaus Harms kommentierte
Gut gebrüllt, Löwe!
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Ich war gerade Einkaufen, Schulung und Erklaerung auf Kleinkinderniveau tut not - muss ich leider sagen.
Jetzt tragen ca. 30% Masken - ABER WIE?

Unter der Nase, oder in einem Fall ein Laeppelchen in modischem tuerkis labberig unter der Nase.
Selbst an der Kasse - Stoffmaske - ueber - dem - Mund - Nase frei

Bei einem Edeka heute sind die Sonderverkaufsflaechen sogar mehr als vorher und es ist schlicht unmoeglich Abstand zu halten in bestimmten Bereichen, wenn der Gang nur ca. 1m breit ist aber 5m lang.
 
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Wölkchen
Wölkchen kommentierte
.......na ja, Laschet und Spahn haben es vorgeführt, wie eine Maske richtig getragen wird. :cool:
 
Tut mir leid, wenn Dir das intellektuell nicht ansprechend genug war. Mir ist es lieber, etwas wird einfach und zutreffend erklärt, ...

Da haben wir uns wohl missverstanden. Mir ging es nicht um abgehobene Formulierungen, sondern um klare Ansprache mit einem messbaren, für jeden ablesbarem Ziel: z..B. 5 Tage hintereinander nicht mehr als 300 nachgewiesene Neuinfektionen?

Stattdessen gab es vor einer Woche noch Verdoppelungszahlen als Ziel und nun einen R(0), der sich bei der gegenwärtigen Datenqualität nicht berechnen lässt. Damit wird ein "wir haben alles im Griff" vorgespielt. Tatsächlich aber will sich die Politik nicht messbar festlegen. Eine Kommunikation auf Augenhöhe mit dem Souverän stelle ich mir anders vor.
 
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Die Stadt Jena hat vor einer Woche die Mundschutzpflicht verordnet und hat seitdem keine Neuinfektionen mehr.

Gruß
Hans
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte
Warum gehen unsere Politiker, Wissenschaftler, Medienleute nicht mit gutem Beispiel voran, indem sie bei Talkshows, Pressekonferenzen, Interviews usw. einen Mundschutz tragen?
 
tomtom65
tomtom65 kommentierte
Die haben Angst, nicht mehr erkannt zu werden :cool:
 
C
Christian B. kommentierte
Weil man sie dann erstens nicht richtig verstehen kann und zweitens in Foren von der einen Hälfte der User gelästert würde, dass sie die Masken nur for show tragen, die andere Hälfte der User sich darüber beklagen würden, dass die Politiker für sich selbst natürlich die besten Hilfsmittel haben (Wein trinken), sie diese aber dem Rest der Bevölkerung vorsätzlich vorenthalten (Wasser predigen.) Das ist für die Politiker das Problem. Die Leute wollen sich über sie aufregen, und egal, was Du machst, gibt es auch eine Begründung dafür.
 
tomtom65
tomtom65 kommentierte
Bei uns im Dorf ist die Zahl der Neuinfizierten auch schon seit Tagen gleich geblieben, ohne Mundschutzpflicht....
 
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luckyshot
luckyshot kommentierte
Jena hat nie mehr als 155 Infizierte insgesamt und jetzt schon seit drei Wochen nur zwischen 1 und 5 Neuinfizierte pro Tag gehabt.
Da hat sich also zu wenig verändert, um das auf ganz Deutschland zu übertragen.
Aber grundsätzlich stimme ich Dir zu, dass alle eine Maske tragen sollten.

 
Die Stadt Jena hat vor einer Woche die Mundschutzpflicht verordnet und hat seitdem keine Neuinfektionen mehr.
Die Stadt Jena hat vor einer Woche die Mundschutzpflicht verordnet und hat seitdem keinen Regen mehr.
Mann o mann ...
In Jena liegen die Fälle seit 23.3. unter 5/T, ausser am 28.3., da waren es 15 ...
 
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Sachsen hat als erstes Bundesland für den öffentlichen Nahverkehr sowie für den Einzelhandel eine Maskenpflicht beschlossen. Die Regelung gelte von Montag an, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Freitag nach einer Sitzung des Landeskabinetts in Dresden. Zur Abdeckung von Nase und Mund müsse es keine teure FFP2-Maske sein, es reiche auch ein einfaches Tuch oder ein Schal, betonte der Regierungschef. Im Gegenzug sollen nach und nach Beschränkungen gelockert werden. So sind von Montag an in Sachsen Gottesdienste mit bis zu 15 Teilnehmern erlaubt.

Quelle: br.de
 
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Für alle, die den Kulturgenuss vermissen und Opern mögen, habe ich einen Tipp:

Die Internetplattform Opera Vision zeigt mehrmals in der Woche eine Oper. Heute um 19 Uhr steht zum Beispiel "Nabucco" von Verdi aus dem Teatro Regio Parma auf dem Programm. Am Samstag ab 19 Uhr wird es "La Boheme" von Giacomo Puccini aus der Komischen Oper Berlin sein. Die Opern stehen anschließend auch in der Mediathek zur Verfügung.

 
1 Kommentar
bernhard64
bernhard64 kommentierte
Ach, Oper. Wir haben für August Karten für Verona. Heul...
 
S
Weder in der VKZ noch in den Stuttgarter Nachrichten konnte ich einen Artikel dazu finden. Euronews berichtet heute:
"In Schweden hat das Parlament heute ein Gesetz verabschiedet, dass es der Regierung ermöglicht, in der Coronavirus-Krise bestimmte Entscheidungen zu treffen, ohne vorher das Parlament zu befragen. "

Die Google-Suche spuckte auch einen eigenen Wikipedia-Artikel zu COVID-19 in Schweden aus:

Vaihinger Kreiszeitung Donnerstag 16.4. Seite A4 Zeitgeschehen

Schweden ohne Lockdown
Von Jens Mattern
 
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Wenn wir schon googeln, gerade Fokus online, Schweden Sterberate bei 10%,

Das sagt nicht viel aus. Schweden testet relativ wenig und registriert dann fast nur Fälle mit stärkeren Symptomen. Von denen sterben dann natürlich relativ viele.

Konkret: Schweden hat 7300 Personen/ Mio. Einwohner getestet, Deutschland fast 21.000/Mio. - Schweden hat 139 Tote/Mio. Einwohner, Deutschland derzeit 49/Mio und die Eidgenossen sogar 152/Mio. So übel sind die schwedischen Zahlen, ohne Lockdown-Strategie, nun auch nicht.
 
2 Kommentare
luckyshot
luckyshot kommentierte
So übel sind die schwedischen Zahlen, ohne Lockdown-Strategie, nun auch nicht.

Naja, das scheint ein bisschen Auslegungssache zu sein...
Wenn ich mir die “Daily Cases“ Zahlen für Schweden und Deutschland im Vergleich ansehe, dann sind die in Schweden seit Anfang April im Schnitt etwa gleich geblieben, während sich die in Deutschland etwa halbiert haben. Ich finde, das macht schon einen Unterschied...
Und umgerechnet auf pro Kopf Größe steigen sie Schweden schneller als in Deutschland.
Dass sie nicht noch schneller steigen, liegt an der geringeren Bevölkerungsdichte des Landes (Stockholm sieht anders (schlimmer) aus).

(Quelle: https://coronavirus.jhu.edu/map.html )
 
falconeye
falconeye kommentierte
Das liegt auch daran, dass viele Schweden den Nicht-Lockdown nicht mitmachen. Die Mobilität z.B. ist auch in Schweden drastisch eingebrochen, z.B. Walking um -20 - -30% -> https://www.apple.com/covid19/mobility Das zeigt, dass Allgemeinverordnungen nur ein Baustein der Maßnahmen sein können, Einsicht ein anderer. Der wirtschaftliche Schaden ist natürlich ähnlich, da Kunden ausbleiben.
 
Wir sollten nicht ewig alles schlechter reden, als es ist. Wenn wir eine breite Verfügbarkeit wirksamer Masken herbeiführen können, die in der Öffentlichkeit und überall da, wo Abstand nicht hinreichend gewahrt werden kann, getragen werden müssen, kann man sicherlich noch vieles besser machen. Aber man darf - finde ich - auch mal anerkennen, dass hierzulande von der Politik und den Bürgern (die nach meiner Wahrnehmung in der Mehrzahl den Anordnungen klaglos und diszipliniert nachgekommen ist) vieles richtig gemacht worden ist und die schlimmsten Befürchtungen bislang - und zwar auch ohne Masken - vermieden werden konnten. Ich zitiere mal die Veröffentlichungen meiner Heimatstadt Kiel (chronologisch steht das letzte Datum oben - die Veröffentlichung beginnt am 10. März, als die erste Maßnahme, nämlich das Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern erfolgte, am 11. März hatten wir in Kiel dann die ersten drei bestätigten Fälle:

17. April - 9 Uhr

Gesamtzahl aller seit Beginn der Pandemie in Kiel gemeldeten Corona-Fälle: 217. Davon sind 127 inzwischen genesen. 16 Personen werden zur Zeit stationär behandelt. In Quarantäne sind 319 Kieler*innen. (Regelmäßige Info des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein und des Gesundheitsamtes Kiel)

16. April - 9 Uhr

Gesamtzahl aller seit Beginn der Pandemie in Kiel gemeldeten Corona-Fälle: 208. Davon sind 124 inzwischen genesen. 16 Personen werden zur Zeit stationär behandelt. In Quarantäne sind 308 Kieler*innen. (Regelmäßige Info des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein und des Gesundheitsamtes Kiel)

15. April - 10 Uhr

Gesamtzahl aller seit Beginn der Pandemie in Kiel gemeldeten Corona-Fälle: 198. Davon sind 118 inzwischen genesen. 14 Personen werden zur Zeit stationär behandelt. In Quarantäne sind 331 Kieler*innen. (Regelmäßige Info des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein und des Gesundheitsamtes Kiel)

14. April - 9 Uhr

Gesamtzahl aller seit Beginn der Pandemie in Kiel gemeldeten Corona-Fälle: 197. Davon sind 106 inzwischen genesen. 16 Personen werden zur Zeit stationär behandelt. In Quarantäne sind 345 Kieler*innen. (Regelmäßige Info des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein und des Gesundheitsamtes Kiel)

13. April - 12 Uhr

Gesamtzahl aller seit Beginn der Pandemie in Kiel gemeldeten Corona-Fälle: 194. Davon sind 101 inzwischen genesen. 17 Personen werden zur Zeit stationär behandelt. In Quarantäne sind 362 Kieler*innen. (Regelmäßige Info des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein und des Gesundheitsamtes Kiel)

10. April - 11 Uhr

Gesamtzahl aller seit Beginn der Pandemie in Kiel gemeldeten Corona-Fälle: 186. Davon sind 82 inzwischen genesen. 20 Personen werden zur Zeit stationär behandelt. In Quarantäne sind 370 Kieler*innen. (Regelmäßige Info des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein und des Gesundheitsamtes Kiel)

9. April - 14 Uhr

Die Erziehungs- und Familienberatung bietet ab dem 14. April Beratungen als Videokonferenz an.

9. April - 13 Uhr

Gesamtzahl aller Fälle 175. Davon wieder genesen: 74. Verstorben sind drei Kieler*innen. Stationär sind derzeit 20 Personen in Behandlung. 373 Kieler*innen sind in Quarantäne. (Regelmäßige Info des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein und des Gesundheitsamtes Kiel)

8. April - 9 Uhr

Gesamtzahl aller seit Beginn der Pandemie in Kiel gemeldeten Corona-Fälle: 170. Davon sind 65 inzwischen genesen. 21 Personen werden zur Zeit stationär behandelt. In Quarantäne sind 398 Kieler*innen. (Regelmäßige Info des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein und des Gesundheitsamtes Kiel)

7. April - 13 Uhr

Gesamtzahl aller seit Beginn der Pandemie in Kiel gemeldeten Corona-Fälle: 168. Davon sind 51 inzwischen genesen. 20 von ihnen werden zur Zeit stationär behandelt. (Regelmäßige Info des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein und des Gesundheitsamtes Kiel)

6. April - 13 Uhr

Gesamtzahl aller seit Beginn der Pandemie in Kiel gemeldeten Corona-Fälle: 164. Davon sind 44 inzwischen genesen. 18 von ihnen werden zur Zeit stationär behandelt. (Regelmäßige Info des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein und des Gesundheitsamtes Kiel)

5. April - 9 Uhr

Gesamtzahl aller seit Beginn der Pandemie in Kiel gemeldeten Corona-Fälle: 160. Davon sind 44 inzwischen genesen, akut sind also 116 Menschen erkrankt. 18 von ihnen werden zur Zeit stationär behandelt. Außerdem sind 394 Personen vorsorglich in häuslicher Quarantäne. (Regelmäßige Info des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein und des Gesundheitsamtes Kiel)

3. April - 14 Uhr

Die Gesamtzahl aller bisher in Kiel gemeldeten Corona-Fälle liegt bei 146. Davon sind 39 inzwischen genesen. 20 werden zur Zeit stationär behandelt. 423 sind in häuslicher Quarantäne.

2. April - 13 Uhr

Die Gesamtzahl aller bisher in Kiel gemeldeten Corona-Fälle liegt bei 136. Davon sind 25 inzwischen genesen. 21 werden zur Zeit stationär behandelt. 453 sind in häuslicher Quarantäne.

1. April - 15 Uhr

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten liegt bei 124.

31. März - 15 Uhr

Die Erziehungsberatung ist in den kommenden Wochen telefonisch von montags bis freitags von 8.30 bis 18 Uhr unter 0431 94232 erreichbar.

31. März - 9 Uhr

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten liegt bei 121.

30. März - 16 Uhr

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten liegt bei 114.

28. März - 18 Uhr

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten liegt bei 100.

27. März - 18 Uhr

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten liegt bei 74.

26. März - 14 Uhr

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten liegt bei 66.

25. März - 14 Uhr

Kaufen Sie regional: Das Portal kiel-hilft-kiel.de mit Liefer- und Bestelladressen ist gestartet.


25. März - 11 Uhr

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten liegt bei 63.

25. März - 10 Uhr

Trotz geschlossener Schulen und anstehender Osterferien können sich Schüler*innen und Eltern bei Fragen und Problemen auch weiterhin an die Schulsozialarbeiter*innen wenden. Einfach eine E-Mail unter Angabe der Schule und der eigenen Kontaktdaten an [email protected] schicken.

23. März - 19 Uhr

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten liegt bei 51.


22. März - 15 Uhr

Das Gesundheitsamt weist noch einmal darauf hin, dass seine Mitarbeiter*innen nicht ohne Voranmeldung zu Menschen nach Hause kommen.

In ganz Deutschland sollen Leute in Schutzkleidung unterwegs sein, die sich als Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgeben und sich so unrechtmäßig Zutritt zu den Wohnungen verschaffen. Bitte machen Sie auch andere darauf aufmerksam.


22. März - 15 Uhr

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten liegt bei 41.


21. März - 0 Uhr

Private Feiern mit mehr als vier Personen sind untersagt. Ansammlungen im öffentlichen Raum mit mehr als vier Personen sind ebenfalls untersagt. Ausnahme: Es bestehen Verwandtschaftsverhältnisse 1. Grades. www.kiel.de/allgemeinverfuegung


20. März - 17 Uhr

Aktuell liegt die Zahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten bei 36.

20. März - 14 Uhr

Spielplätze - ob städtisch oder privat - haben geschlossen.

20. März - 9 Uhr

Auch das Land Schleswig-Holstein hat eine Hotline eingerichtet. Menschen mit Wohnsitz außerhalb Kiels können sich an die Landesregierung unter der Telefonnummer 0431 79700001 oder per E-Mail [email protected] wenden.

19. März - 12 Uhr

Die Erziehungsberatung ist in den kommenden Wochen telefonisch von montags bis donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr und freitags bis 15 Uhr unter 0431 94232 erreichbar.

Weitere Infos zur Erreichbarkeit anderer städtischer Ämter

19. März - 11 Uhr

Die Barkasse des Amtes für Finanzwirtschaft - Stadtkasse - hält auch in der COVID-19-Situation regelmäßige Öffnungszeiten vor. Diese sind ab sofort am Dienstag und Donnerstag jeweils von 8.30 bis 13 Uhr.

19. März - 10 Uhr

Der Bereich Steuern und Abgaben im Amt für Finanzwirtschaft schließt vorübergehend für den Publikumsverkehr. Wichtige Anliegen und Anfragen können per Email an [email protected] gestellt werden. Näheres erfahren Sie hier

18. März - 17 Uhr

Aktuell liegt die Zahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten bei 25.

18. März - 9 Uhr

Aktuell liegt die Zahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten bei 20.

17. März - 11.15 Uhr

Die aktuelle Zahl der mit dem Covid-19-Virus Infizierten beträgt derzeit 18.

17. März - 8.45 Uhr

Das Gesundheitsamt schließt vorübergehend für die Öffentlichkeit.

17. März - 8.30 Uhr

Fürs Einwohnermeldeamt und die Kfz-Zulassungsstelle können online keine Termeine mehr vereinbart werden.
Unaufschiebbare Notfälle

16. März - 10.15 Uhr

In den Jobcentern:

  • Persönlicher Kontakt in den Dienststellen bleibt für Notfälle bestehen.
  • Sie können sich sowohl telefonisch als auch online arbeitslos melden.
  • Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen automatisch, ohne Rechtsfolgen.
  • Alle Auszahlungen sind unabhängig von Terminen sichergestellt.
Mehr Infos auf arbeitsagentur.de

15. März - 10 Uhr

Unter kiel.de/bekanntmachungen finden Sie die gestern erlassene Allgemeinverfügung zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen der Landeshauptstadt Kiel. Dort gibt es nähere Infos zu

  • Schließungen
  • Veranstaltungen
  • Krankenhäusern
  • Schulen
  • Kitas etc.
14. März - 17.30 Uhr

Aktuell gibt es 13 bestätigte Fälle in Kiel.

14. März - 15 Uhr

Die Kinder-, Mädchen- und Jugendtreffs der Landeshauptstadt schließen.

Die Wochenmärkte finden bis auf weiteres statt.

Folgende Einrichtungen bleiben geschlossen:

  • die städtischen Museen (ab 14. März)
  • die Stadtbücherei und ihre Außenstellen
  • die Musikschule
  • die Förde-Volkshochschule
  • das Kulturforum
  • das Stadtarchiv
Der Innenstadtflohmarkt am 5. April wird nicht stattfinden.

Die Sitzungen der Ortsbeiräte fallen bis auf weiteres ebenfalls aus.

Die Eröffnung der Jugendberufsagentur in der Kieler Innenstadt wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

13. März - 10.45 Uhr

Die Kieler Bäder schließen ab sofort bis zum 10. April.

12. März - 17.45 Uhr

Die Dienstleistungs- und Serviceangebote der Stadt bleiben grundsätzlich offen. Auch die Spontansprechstunde am 13. März wird stattfinden. Wir werden den Wartebereich allerdings begrenzen, was zu weniger Kapazität führt. Überprüfen Sie bitte vorher kritisch, ob Ihre Angelegenheit unaufschiebbar-dringlich ist.

12. März - 16 Uhr

Start der Kreuzfahrtsaison (27. März) wird verschoben.

12. März - 14.45 Uhr

Das Theater Kiel sagt alle Veranstaltungen vom 12. März bis 19. April ab.

12. März - 13.45 Uhr

Folgende städtische Veranstaltungen sind abgesagt:



12. März - Pflegestützpunkt: Finanzierung stationärer Einrichtungen

12. März - Kieler Samenfest, Rathaus

12. März - Touristisches Marketingforum und Branchentreff

12. März - Vortrag „Stadtgestaltung im Dialog“ mit Ex-Stadtbaurat Flagge

12. März bis 19. April - Alle Veranstaltungen im Theater Kiel

13. März - Abschlusskonferenz Spielleitplanung, Vereinsheim Holsatia

13. März - Sportler*innenehrung, Rathaus

13. März - Kinovorführung 'Der geilste Tag', Kapelle Nordfriedhof

13. März - eSport-Turnier im Jugendtreff Ellerbek

15. März - Informationstag Energieeffizientes Bauen

16. März bis 9. April - In der Zentralbücherei und den Stadtteilbüchereien fallen alle Veranstaltungen aus

17. März - Fachtagung Kieler Energie Effizienz 2020, Sparkassen-Arena

17. März - Stadtentscheid im Vorlesewettbewerb der 3. Klassen

19. März - Tag der offenen Tür im Gesundheitsamt

19. März - Dia-Vortrag „Fachgeschäft trifft Fußgängerzone“, Warleberger Hof

21. März - Jubiläumskonzert 250 Jahre Beethoven, Musikschule

21. März - Tag der offenen Tür Mädchentreff Rendsburger Landtraße

21. bis 22. März - Bundesnetzwerktreffen Kinder- und Jugendbeteiligung, Rathaus

22. März - Kinderprogramm „Kleine Baumeister“

22. März - Ehrenamtsmesse im Casino der Stadtwerke

24. März - Klassenvorspiel Klavierklasse von Oxana Torianik, Musikschule

25. März - Veranstaltung Kieler Perspektiven im Forum Baukultur

26. März - Filmabend mit Gerald Grote

26. März - Bürger*innenbeteiligung "Albertopia", Neumühlen-Dietrichsdorf

27. März - Mettenhofer Feuerzauber, Heidenberger Teich

27. März - VIP Villa Jugend Party im Club 'die Villa'

28. März - Schachturnier im Jugendtreff Wellingdorf

30. März bis 2. April - Mädchensportwoche

2. April - Konzert mit Wagners Salonquartett Warleberger Hof

5. April - Kinderprogramm "Kleine Wasserfreunde" Fischhalle


12. März - 9.45 Uhr

Das Städtische Krankenhaus sagt alle Veranstaltungen bis Ende März ab und bittet Angehörige, keine Krankenbesuche zu machen.

11. März - 18 Uhr

Aktuell gibt es sechs bestätigte Fälle in Kiel. Alle sind in häuslicher Quarantäne.


11. März - 13 Uhr

Ein weiterer Covid-19-Fall ein Kiel. Aktuell sind uns vier erkrankte Personen bekannt.


11. März - 10 Uhr

Drei Fälle einer Covid-19-Erkrankung in Kiel bestätigt (Ärztin am UKSH, Berufsschüler, Kielerin). Alle drei sind in den vergangenen Tagen von Reisen aus Österreich zurückgekehrt. Sie befinden sich in einem stabilen Zustand in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden getestet.


10. März - 15 Uhr

Schleswig-Holstein untersagt Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen.


Kiel hat ca. 250.000 Einwohner. Stand heute sind insgesamt weniger als 0,1% als erkrankt gemeldet bzw. gemeldet gewesen - hier mag es eine Dunkelziffer geben, aber die hatte dann keine ernsthaften Symptome - von diesen sind mittlerweile mehr als die Hälfte wieder genesen. Nur 16 Personen sind noch im Krankenhaus (Höchstzahl war 21), davon nicht alle in Intensivstationen. Insgesamt hat Schleswig-Holstein mittlerweile fast 900 Intensivbetten, 300 wurden im letzten Monat neu geschaffen. Nicht einmal die Hälfte der für COVID-19-Patienten freigehaltenen Intensivplätze sind landesweit belegt. Die Krankenhausauslastung ist durch Verschiebung nicht zwingend notwendiger Operationen teilweise so heruntergefahren worden, dass in drei Häusern Pflegepersonal sogar in Kurzarbeit geschickt werden musste (was jetzt irgendwie auch schon wieder widersinnig ist.) Es konnte also reagiert werden, es ist reagiert worden und man hat in einem Monat erstaunliche Fortschritte erzielt - im gesundheitlichen Bereich. Etwas anderes ist der Bildungssektor und vor allem die Wirtschaft. Da sieht es vor allem im Gast- und Tourismusgewerbe bitter aus.
 
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Hier noch eine Grafik zur obigen Veröffentlichung der Landeshauptstadt Kiel
 

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Kommentar
Mal eine gute Nachricht ... bzw. eigene Beobachtung ;)

Gemäß des Modells von Dirk Brockmann http://rocs.hu-berlin.de/corona/docs/forecast/results_by_country/ haben wir in Deutschland am Montag mit 5800 Neuinfizierten (gefittet) den Peak durchschritten. Bis 6.4 sagt das Modell 4000 Neuinfizierte/Tag voraus. Meiner Meinung nach sollte man die Maßnahmen bei einem Rückgang auf ~100 Neuinfizierte/Tag weitgehend aufheben, aber nicht vorher. Hier bringt am Ende jeder zusätzliche Tag viel.

In China hat der Rückgang vin 1000 auf 100 Neuinfizierte/Tag 8 tage gedauert, der Rückgang von 100 auf 10 noch einmal 7 Tage. Erst da hat China den Lockdown für die meisten Provinzen beendet. In den 3 Wochen danach hat sich die Zahl in China auf ca. 50 Neuinfizierte/Tag eingependelt. Der Rückgang vom Peak (Ähnlcih groß wie bei uns, natürlich viel größere Dunkelziffer) auf 1000 Neuinfizierte/Tag hat 13 Tage benötigt.

HaDiDi wird die Zahlen nicht glauben. Aber das grundsätzliche Schema und die nötigen Zeiträume werden trotzdem passen.

Übertragen auf Deutschland würde dies bedeuten:
Ca. 31.3.: Peak
Ca. 14.4: 1000 Neuinfizierte/Tag *** noch zuviel.
Ca. 21.4: 100 Neuinfizierte/Tag *** kritisch, erneutes Aufflackern wahrscheinlich.
Ca. 28.4: 10 Neuinfizierte/Tag *** akzeptabel, Case Tracing etc. sollten mittelfristig ein Aufflackern verhindern können.

Am 20.4. soll ja die Lage bewertet werden. Ich vermute, dass man die Maßnahmen dann zum Montag 0:00, 27.4., weitgehend aufheben wird. Social Distancing, Großveranstaltungen etc. bleiben natürlich in Kraft.

Dirk verwendet das Dashboard der John Hopkins Uni. Die offiziellen Daten vom RKI geben das noch nicht her, wegen des grotesk grossen Meldeverzugs. Das hätte man nun wirklich per Einbeschluss des Bundestages auf eine Meldung per Webformular modernisieren können (und müssen). Die Daten des RKI zeigen lediglich, dass diese Woche deutlich schlechter als letzte Woche ausfällt. Allerdings macht Dirk sein Modell für das RKI, d.h., dort weiss man dies alles auch ;)

Dirk verwendet ein eigenes Modell, das SIR-X Modell (SIR ist Standard in der Literatur). Das X misst den Effekt von gegenmaßnahmen und erlaubt die Schätzung von R0. Leider veröffentlicht Dirk diesen Wert nicht. Und schätzt auch nicht über 6 Tahe hinaus, da dann die Unsicherheiten zu gross würden. Es wäre aber schon schön, zu wissen, wann wir bei 100 Neuinfizierten/Tag landen würden. Täglich neu berechnet ...

Wie auch immer, dies ist erst einmal eine gute Nachricht.

Länder mit mehr als 100 Fällen, die den Peak aktuell durchlaufen oder bereits durchlaufen haben:
Australien, Österreich, China, Hong Kong, Tschechien, Irland, Israel, Deutschland, Italien, Südkorea, Norwegen, Spanien, Schweiz, Thailand.

Frankreich, UK haben noch mindestens 1 Woche, die USA möglicherweise weniger, bis zum Peak. Schweden hat ungebremstes exponentielles Wachstum.


Dann schauen wir mal in 1 Monat, wieviel Mist ich hier verzapft habe :)
Aber diese Analyse lässt sich ja täglich aktualisieren :)
Update meiner Prognose vom 1. April (vgl. Zitat).

Anbei einmal der Verlauf der Neuinfektionen (jeweils als gleitendes Mittel über die letzten 7 Tage - dunkelrote Linie), vom 17.4. (Daten bis 16.4.):
Screen Shot 2020-04-17 at 19.05.45.png
Anm. die dunkelrote Linie läuft den tagesaktuellen Werten (orange Punkte) 3 Tage nach (nach rechts versetzt) - für Trends also 3 Tage nach links verschieben ;)

Ich kalkuliere aktuell einen R0 von 0.8, allerdings ist mein Modell sehr grob. Das RKI hat heute einen Wert (tagesaktuell) von R0=0.7 genannt, diesen Wert halte ich für viel belastbarer ;)

Dirk Brockmann hat sein Modell aktualisiert, mit Daten ebenfalls bis inklusive 16.4. -> http://rocs.hu-berlin.de/corona/docs/forecast/results_by_country/

Danach erreichen wir die 1000er Linie nun am 19.4., und bis 22.4. liegen wir bei 500. Das sind aktuell 5 Tage Verzug zu meiner ursprünglichen Schätzung vom 1.4. Ich schätze daher jetzt ein wenig konservativer.

Konkret:
Ca. 31.3.: Peak
Ca. 19.4: 1000 Neuinfizierte/Tag *** noch zuviel.
Ca. 30.4: 100 Neuinfizierte/Tag *** kritisch, erneutes Aufflackern wahrscheinlich.
Ca. 15.5 (im Lockdown): 10 Neuinfizierte/Tag *** akzeptabel, Case Tracing etc. sollten mittelfristig ein Aufflackern verhindern können.

Ich denke aber, dass die Maßnahmen zum 4.5. so gelockert werden, dass die Zahlen im niedrigen 3-stelligen Bereich bleiben.

Das wären ab Mai ca. 1000 inkl. Dunkelziffer, oder weniger als 10.000 gleichzeitig Infizierter, einer Inzidenz von ca. 1 auf 10.000 Einwohner. Bei einer so geringen Inzidenz ist der Selbstschutz fast wieder irrelevant - es geht nur noch um das Verhindern neuer Infektions-Cluster.

Hauptprobleme kurzfristig werden da Einrichtungen, nicht nur Schulen, auch Krankenhäuser, Gefängnisse, Kasernen, Wohnheime, Pflegeheime etc. Der Anteil des Pflege- und med. Personals an den Infizierten steigt überall, nicht nur in Deutschland, stark an :(
 
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Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Das heisst also, die Lockerungen zum 04.05. sind verfrüht, oder?
 
falconeye
falconeye kommentierte
Das habe ich nicht gesagt.

Da Du jetzt fragst: sobald man die Kapazität (und vor allem die Tracing App) hat, alle Fälle sauber nachzuverfolgen, kann man weiter lockern. R0 hängt nicht von der Fallzahl ab, sondern der Fähigkeit zum Tracing plus Social Distancing Maßnahmen kombiniert.

Wie der Fall Webasto aber gezeigt hat, ist diese Fähigkeit umso größer, je weniger Fälle es gibt. Webasto wurde ganz ohne Social Distancing contained.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Im Gegenteil, so wie ich sein Posting verstehe waere Maskenpflicht und Abstand nicht mehr noetig im Alltagsleben.
 
falconeye
falconeye kommentierte
So hatte ich es nicht gemeint.
 
Ich war heute Einkaufen - ich lebe auf dem Land - und im Doerfle war alles gut.
Ausreichend Abstand und wenig Kunden.

Eine Stunde spaeter in der Kreisstadt in einem grossen Edeka sah es schon anders aus.
Die Idee des Marktes Einkaufswaegen limitieren - aber keine Eingangskontrolle.

Ergebnis:
Sehr viele Kunden mit Taschen
Gaenge dank Sonderverkaufsstaenden nicht mal 1m breit.
Ein regelrechtes Gedraenge besonders am Eingang geht es dort sehr eng zu fuer ca. 20m

In so einem Fall waere Maskenpflicht sehr hilfreich finde ich.
 
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... sondern um klare Ansprache mit einem messbaren, für jeden ablesbarem Ziel: z..B. 5 Tage hintereinander nicht mehr als 300 nachgewiesene Neuinfektionen?

Mal wieder ein guter Beitrag von Prof. Kekule.

Auch er weist darauf hin, dass R(0), Verdopplungszahlen, etc. eine hohe Unschärfe haben und max. akademisch interessant sind, aber als messbare Zielvorgabe nicht sehr relevant sind. Die wirklich wichtige Größe ist die Zahl der Neuinfektionen/d. Und wenn man viel testet, dann sollte die Dunkelziffer nicht zu hoch ausfallen.

Kekule geht davon aus, dass eine niedrige dreistellige Zahl an Neuinfizierte/d für Deutschlands Gesundheitsämter beherrschbar sein müsste, so dass Infektionsketten identifiziert werden können. Genau, das was wir hier gestern diskutiert haben. Mal sehen, wann Spahn, Merkel und Wieler diese Messgröße als wichtigstes Entscheidungskriterium der Bevölkerung präsentieren.

 
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Die Coronakrise verändert alles, und unsere Bundesregierung hat auch schon die Parole dafür gefunden.

Gestern Vormittag war von Minister Spahn und am Abend von Minister Scholz gleichlautend zu hören, dass wir eine "neue Normalität" brauchen.

Auch der Präsident der USA hat dieses wording neuerdings verkündet.

Gruß
Hans
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
"Die Coronakrise verändert alles" - gibt es in 18-24 Monaten einen wirksamen Impfstoff, wird die alte Normalität ganz schnell wieder zurückkehren. Was sich allerdings dann grundlegend verändert hat, ist die Geldmenge und das wird sich auf Sparguthaben, Lebensversicherungen sowie Renten und Pensionen entwertend auswirken. Viele werden in den nächsten Jahren deutlich "ärmer".
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Dass es gelingt, in 18-24 Monaten einen Impfstoff zu entwickeln, hoffen wir ja alle. Aber Kekulé hat schon darauf hingewiesen, dass es auch 3 Jahre oder noch länger dauern könnte (wenn überhaupt!), und Drosten hat die Hoffnung auf baldige Verfügbarkeit eines Impfstoffs kürzlich ins Reich der Träume verwiesen.
Eventuell müssen wir noch sehr lange mit Corona leben, was der Forderung nach Akzeptieren einer neuen Normalität eine gewisse Berechtigung gibt.
 
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Fraenker
Fraenker kommentierte
was der Forderung nach Akzeptieren einer neuen Normalitä
"Akzeptanz für unabsehbar lang andauernde Einschränkungen" ist aber die ehrlichere Bezeichnung für "Neue Normalität". Ich sehe keinen Sinn darin, immer solche weichgespülten Bezeichnungen für die Bevölkerung einzuführen.
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Die Regierung wandelt mit ihren Mitteilungen immer auf einem sehr schmalen Grat.
Einerseits ist sie verpflichtet, der Bevölkerung die Wahrheit zu sagen - und andererseits muss sie darauf achten, dass die Bevölkerung darüber nicht in Panik und Verzweiflung gerät und sich manche nicht gleich "die Kugel geben".
So gesehen, finde ich die Formulierung, dass wir uns alle auf eine "neue Normalität" einstellen sollen, gut gewählt.
Vielleicht denkt jetzt doch der eine oder andere darüber nach, was er tun kann, um die möglicherrweise sogar 5 oder 10 Jahre andauernde Durststrecke gut zu überstehen, insbesondere auch, worauf HaDiDi hingewiesen hat, um nicht in Armut und Elend zu geraten.
 
Dann kannst du dich ja gluecklich schaetzen dort zu leben. (y)

Ja, ich denke, dass mein Infektionsrisiko mit dem Wuhan Virus in Thailand geringer ist, als in Deutschland und ich bei einer Infektion hier die bessere medizinische Versorgung bekommen werde, weil es sehr gute Privathospitäler gibt.

Insgesamt fällt Thailand durch sehr wenige Infektionsfälle und eine sehr geringe Sterblichkeit auf.
Thailand im Vergleich mit Deutschland: Infizierte/Mio. Einwohner 39 zu 1.688 und Tote/Mio. 0,7 zu 52.
Sicherlich wird in Thailand deutlich weniger getestet und die Dunkelziffer ist hoch, trotzdem, die Zahlen sind insgesamt sehr niedrig.

Das ist erstaunlich, da in Thailand noch im Januar auf den vier internationalen Flughäfen in 2x Bangkok, Chiang Mai und Phuket 25.000 chinesische Touristen aus Wuhan gelandet sind. Weiter gibt's hier viele "alte, weiße Männer", die sich mit dem Maskentragen schwer tun, viele gehören zu Risikogruppen und nutzen häufig die Angebote der Berufsberührerinnen - überdurchschnittliche Gefährdung. Eigentlich sollte es hier unter den Farangs schon sehr viele Todesfälle geben. Ein Ausländer, der in Thailand verstirbt, wird üblicherweise auch obduziert, so dass eine Covid-Erkrankung auffallen würde.

Was sind die Pluspunkte für Thailand?
1) Ganzjährig, hohe sommerliche Temperaturen
2) Räume sind meist gut gelüftet, häufig laufen Ventilatoren, die Aerosole verteilen.
3) Social Distancing war auch schon vor Covid üblich.
4) Masken und Desinfektionsmittel sind ausreichend vorhanden und werden sehr diszipliniert genutzt.
5) Temperaturmessungen an Flughäfen und Geschäften.
6) Bei Fällen, die stationär behandelt werden müssen, wird frühzeitig Avigan (Favipiravir) gegeben.

 
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häuschen
häuschen kommentierte
Wenn Du aus sprachlichen Gründen auf Variationen stehst ... Schlitzaugen-Virus wäre auch politisch inkorrekt, oder Gelbfuß-Krankheit.
 
Kay
Kay kommentierte
Das ist so wie mit Rauchwaren, die Pelze sind und nichts zum qualmen : So sind Gelbfüßler keine Chinesen, sondern :
 
Deutliche Worte heute Nacht auch von Ranga Yogeshwar (Journalist & Physiker)
in der Talkshow " Kölner Treff " von Bettina Böttinger im WDR :
ab ca. 00.30 Uhr
 
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Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Wer Augen hat kann sehen. In unserer Gesellschaft wird man als Realist gerne als Schwarzseher abgetan, in den letzten Jahrzehnten ist schönreden und gelernter Optimismus zur Regel geworden.
Aber man muss Tatsachen deutlich ansprechen.
 
Fraenker
Fraenker kommentierte
Kay
Kay kommentierte
Auch drumrumreden. Ein typisches Beispiel sind die Fragen der Moderatoren hinsichtlich der Zukunft " Was werden Sie konkret veranlassen ? "
Und dann kommt die Antwort des Politikers, die beginnt mit : " Wir haben ... " = Vergangenheit (oft gepaart mit Eigenlob + Wahlkampfvorbereitung).
"Wir" ist dann auch im Zweifel kein pluralis majestatis, sondern eher ein pluralis anonymus.
 
Pforzheimer Zeitung und SWR Nachrichten, gestern 17.4.
Ein großer Fleischwarenhersteller. Von 240 getesteten Mitarbeitern sind 97 positiv auf Covid-19 getestet worden. Fast alle zeigten keine Symptome.
Das heisst wohl dass die ganzen bisherigen Hochrechnungen irrelevant sind.
Da ja keine "Gefährdung" für Verbraucher ausgeht, die Mitarbeiter in Quarantäne geschickt wurden, geht der Betrieb weiter.
Lebensmittelhersteller sind wichtig für die Allgemeinheit.
Im Prinzip müsste ich den medizinischen Dienst nicht mehr zu meiner 82 jährigen Mutter lassen, und ich muß mich ja auch noch um sie kümmern.
Bei uns in der Gegend sind keine Masken zu bekommen. Mich überfällt mal wieder Unmut über Verharmlosungen von Yuppies die es mal wieder ohne Parties bei diesem Wetter kaum aushalten.
 
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