Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Also ich konnte den Artikel ohne Bezahlschranke aufrufen.

Ich auch.
Edit: Gerade eben nochmals getestet, jetzt gibt es eine Bezahlschranke.

Gruß

Thomas
Auch ein unethisches Verhalten unserer Presse. Erst stellt man interessante Artikel ein, und wenn sie dann ausreichend weiterverlinkt sind, zieht man die Schranke hoch.
Daher:
https://webcache.googleusercontent....+&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-b-d
hier kann man ihn momentan noch lesen.
 
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Ausserdem, wenn Du zulässt, dass alle sich infizieren, darfst Du nicht nur Tote zählen, sondern auch die vielen mehr mit anschliessend kaputter Lunge.

Und möglicherweise auch beschädigtem Herzen.
Prof. Wieler hat heute in der Pressekonferenz des RKI darauf hingewiesen, dass als Begleiterkrankung der Corona-Erkrankung auch eine Herzmuskelentzündung (Myocarditis) auftreten kann (u. a. Gefahr von dauerhafter Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen als Folge).

Gruß
Hans
 
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Ich auch.
Auch ein unethisches Verhalten unserer Presse. Erst stellt man interessante Artikel ein, und wenn sie dann ausreichend weiterverlinkt sind, zieht man die Schranke hoch.
Daher:
https://webcache.googleusercontent....+&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-b-d
hier kann man ihn momentan noch lesen.
Danke für das Interview. Das ist das Krankenhaus, das meiner Mutter vor Jahrzehnten das Leben gerettet hat - alle anderen Behandlungen hatten da schon versagt.

Ich habe auch von einem anderen Pneumologen gelernt, dass man küsntlich Beatmete regelmäßig aufrecht stellen soll, um ihre Überlebenschancen zu verbessern. Von solchen Vorrichtungen habe ich in keinem der Berichte oder Bilder etwas gesehen. Auch nicht im Interview. Von Covid-19 Infizierten, die es zuhause überstanden haben, aber trotzdem Lungenprobleme hatten, habe ich in entsprechenden Patientenforen gelrent, dass sie nachts im Sitzen geschlafen (oder zu schlafen versucht) haben, da Atmen im Liegen nicht mehr ging.

Nur, was ich nicht weiss und was man häufiger hört: Nach Einweisung ins Krankenhaus soll sich der Zustand oft schnell verschlechtern, schneller, als die Ärzte dies sonst kennen. Vielleicht führt auch das zu den vielen Intubationen.
 
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Die Letalitätsrate ist das Verhältnis der Anzahl der an einer bestimmten Krankheit Verstorbenen zur Anzahl neuer Fälle. Letalität heißt im englischen Case fatality rate (CFR) -
...
Die Letalität (CFR) wurde eben in der Pressekonferenz des RKI mit 1,6 % angegeben. Könnt Ihr selber nachrechnen:
Grosser Widerspruch!

1. Die CFR ist die Wahrscheinlichkeit, mit oder an einer Disease zu sterben, wenn man infiziert wurde. Beträgt der Zeitraum zwischen Infektion und Tod nur wenige Tage (bei Covid im Mittel 19 Tage), und ist der Wert nicht so extrem klein wie 0.05%, muss man nicht zwischen "an" und "mit" unterscheiden. Bei HIV etc. sieht das natürlich anders aus. Während der Frühphase einer Pandemie kann die CFR oft nicht berechnet werden.

2. Das Verhältnis von Verstorbenen zu nachgewiesen Infizierten während einer Panedemie wird oft sloppy "Sterblichkeitsrate" genannt - um so bewusst jeden wissenschaftlich Begriff zu meiden. Die Sterblichkeitsrate hat fast *nichts* mit der CFR zu tun, ist aber leicht zu berechnen. Es gibt folgende Abschätzungen:
(A) CFR > Sterblichkeitsrate, weil im Verlauf der Pandemie überproportional viele noch in der Frühphase der Infektion sind, und nicht bei allen Toten die Ursache erkannt werden kann (zum Zeitpunkt des Todes ist der Virus übrigens i.d.R. nicht mehr nachweisbar - man stirbt an den Folgen der Immunabwehr). Auch, weil zu Begin mehr sozial Aktive (Jüngere), später mehr der Rest (Ältere) sich infizieren.
(B) CFR < Sterblichkeitsrate, weil die Dunkelziffer zwar nicht bekannt ist, aber vorhanden.

Da man nicht weiss, welcher der Effekte (A) oder (B) überwiegt, wird stattdessen einfach die Sterblichkeitsrate als Schätzwert für die CFR angegeben - wohl wissend, dass sie das nicht ist. Entsprechende ständige Nachfragen der Presse in dieser Richtung sind da regelmäßig nervend. Das wissen die Verantwortlichen selber. Heute hat Hr. Wieler das mal deutlich durchblicken lassen (Stichwort "Dreisatz") ...
 
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Deutschland hat offiziell 103.000 Infizierte und 1.800 Tote gemeldet. Um diese Zahlen einzuordnen, macht es doch einen entscheidenden Unterschied, ob es zusätzlich 1 Mio. unerkannter Infizierter gibt, oder ob die Dunkelziffer bei 10 Mio. liegt und schon mehr als 10% der Bevölkerung durchseucht sind. Gäbe es jetzt schon 10 Mio. Infizierte in Deutschland, dann wäre die angestrebte Durchseuchung von 60% der Bevölkerung schneller zu erreichen, bei einem vergleichsweise geringen "Blutzoll".
@HaDiDi, natürlich macht es einen entscheidenden Unterschied. Aber eine Durchseuchung von 60% der Bevölkerung wird nicht angestrebt, auch wenn selbst Wieler heute selbst wieder in diese Denkfalle getappt ist. Mehr dazu unten ...
 
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Es gibt doch bereits Zahlen aus Italien.
In Vo dem Ort des ersten Ausbruchs wurden ALLE 3300 Einwohner getestet und es kam heraus das mehr als 50% Virustraeger waren die niemals symptomatisch wurden.
Bevor hier ein falscher Eindruck entsteht ...

In Vó wurden nach dem ersten Sterbefall von Italien alle Einwohner getestet (2x, sofort und nochmal nach 9 Tagen). Es gab 89 Positive, *DAVON* blieben 50% asymptomatisch. Von den anderen ist keiner mehr gestorben, und 9 tage später gab es auch keinen weiteren Fall.

Ähnliche Ergebnisse gibt es auch von der Diamond Princess (50% bleiben asymptomatisch) oder ersten Auswertungen aus Heinsberg. Andere Abschätzungen (in Modellen) nutzen einen Wert von 30% asymptomatischer Fälle.

Aufgrund des Ergebnisses von Vó nutze ich immer einen Faktor 100 auf die Toten, um die tatsächliche Zahl der Infizierten abzuschätzen. Während der exponentiellen Phase ist mein Faktor 2000, die die Dynamik berücksichtigt.

Dies liefert mir für die Dunkelziffern (bei Ländern in Plateuanähe):
UK: 10.3x
DE: 1.7x
IT: 12.5x
ES: 9.8x
US: 3.0x
Zusätzlich nehme ich 50% asymptomatische Fälle ausserhalb der Statistik an. Allerdings kann man auch dies in DE aufgrund der Negativtestungen abschätzen, nach Kontakt mit Infizierten (da kommen die 30% her). Das Imperial College arbeit mit einer länderneutralen Zahl (5x - 20x) für die Dunkelziffer, das zeigt mir mal wieder, wie theorielastig einige Wissenschaftlier immer noch arbeiten ...

Nehme ich für DE also eine Dunkelziffer von 2x an (4x inkl. Dunkelziffer), liegt die Durchseuchung z.Zt. bei 0.50%. Und das trotz drohender Überlastung des Intensivwesens.

Deswegen halte ich alle Szenarien, in denen eine signifikante Durchseuchung der Bevölkerung darin vorkommt, für Wunschdenken und Ausdruck mangelnder Rechenkünste.
 
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Danke für das Interview. Das ist das Krankenhaus, das meiner Mutter vor Jahrzehnten das Leben gerettet hat - alle anderen Behandlungen hatten da schon versagt.

Ich habe auch von einem anderen Pneumologen gelernt, dass man küsntlich Beatmete regelmäßig aufrecht stellen soll, um ihre Überlebenschancen zu verbessern. Von solchen Vorrichtungen habe ich in keinem der Berichte oder Bilder etwas gesehen. Auch nicht im Interview. Von Covid-19 Infizierten, die es zuhause überstanden haben, aber trotzdem Lungenprobleme hatten, habe ich in entsprechenden Patientenforen gelrent, dass sie nachts im Sitzen geschlafen (oder zu schlafen versucht) haben, da Atmen im Liegen nicht mehr ging.

Nur, was ich nicht weiss und was man häufiger hört: Nach Einweisung ins Krankenhaus soll sich der Zustand oft schnell verschlechtern, schneller, als die Ärzte dies sonst kennen. Vielleicht führt auch das zu den vielen Intubationen.

Ich habe mehrfach gehört und auch im TV gesehen, dass die Beatmungspatienten auf dem Bauch liegen. Was hat es dann damit auf sich?
 
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Ich habe mehrfach gehört und auch im TV gesehen, dass die Beatmungspatienten auf dem Bauch liegen. Was hat es dann damit auf sich?
Das hatte ich auch gesehen und soll angeblich bei der Atmung helfen, da weniger gegen die Schwerkraft gearbeitet werde. Bei Bildern aus Italien. Allerdings überlebt dort kaum jemand die Zwangsbeatmung ... Kann und wird aber eine zufällige Koinzidenz sein (wegen des oft hohen Alters), ich bin ja kein Fachmann. medcram.com (auf Youtube) ist der Channel eines Pneumologen auf Intensivstation, arbeitet inzwischen mit Covid Patienten. Seine Beiträge zu Pneumonie, Intubation und Chancen verschiedener Methoden und Fortschritten sind schon ein wenig älter, d.h., vor Covid ;)

P.S.
Er propagiert übrigens massiv, die 10 Tage ab Symptomen bis zur Beatmung intensiv zu nutzen (oder prophylaktisch auch einfach so), da ab dem Moment der Beatmung die Chancen so schlecht seien. Er verweist auf Therapieansätze von Lungenkliniken vor der Zeit von Antibiotika, z.B. Heiss-/Kalt-Therapien etc.
Hier ist ein aktuelles Video von ihm zu Covid und Intubieren:
 
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Corona-Pandemie zum Behelfs-Krankenhaus, sagte der
FAZ-Liveticker heute um 15.51 Uhr.

Lieber Sven,

eigentlich wollte ich dieses Thema nicht noch einmal aufgreifen.

Es gibt viele Menschen, die anderen Menschen helfen. Es gibt viele gläubige Menschen, die Gutes tun.

Was ich vermisse, ist der Einsatz der großen Kirchen.
Der Vatikan könnte einen Teil des Vermögens investieren für Hilfe, für Entwicklung von Hilfe, für ...
Bill Gates will Fabriken bauen, um einen Impfstoff zu finden.
(Welche anderen Gründe bei ihm eventuell noch mitsprechen könnten, soll hier genauso wenig diskutiert werden, wie Sinn oder Erfolg einer solchen Maßnahme). - Aber er engagiert sich auch finanziell und investiert.

Und nicht nur der Vatikan hat Geld. In England gibt es eine Kirche. Es gibt Moscheen für mehr als € 5.- Viele Kirchen sind derart reich und könnten ....

Man liest nichts, oder es wird nicht berichtet, oder ich habe die falschen Quellen.
 
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Hallo Falk,

ich hab einige Verständnisfragen:

CFR ist bei Dir die Abkürzung für Case Fatality Rate oder Case Fatality Risk?

um Zeitpunkt des Todes ist der Virus übrigens i.d.R. nicht mehr nachweisbar

Da haben wir unterschiedliche Infos. Soweit ich bisher las, war SARS-Cov-2 auch nach dem Tod nachweisbar und wurde in etlichen Fällen sogar da erst bekannt (falls jemand auf die Idee kam, zu testen). Oder war das allgemein gemeint?

Allerdings kann man auch dies in DE aufgrund der Negativtestungen abschätzen, nach Kontakt mit Infizierten (da kommen die 30% her)

Die leider aber immer noch nicht durchweg protokolliert werden, was wir hier schon oft bemängelt haben. Immer wieder höre ich auch aus meiner Region, dass Negativergebnisse schlicht nicht mehr mitgeteilt werden, weil die Behörden keine Zeit haben. Da heißt es dann "bleiben Sie 14 Tage zu Hause in Quarantäne. Wenn Sie nichts von uns hören, können Sie danach wieder raus, dann sind sie negativ." Einige wollten es genau wissen und haben daher mehrfach beim Gesundheitsamt angerufen und auf Auskunft gedrängt. In einigen Fällen bekamen sie Auskunft. In anderen konnte nicht einmal mehr nachvollzogen werden, ob überhaupt ein Test gemacht wurde (kein Protokoll) geschweige denn, wo er und sein Ergebnis abgeblieben waren. Ich halte die Zahlen der Negativtestungen daher für unzuverlässig und unvollständig.
 
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Ich habe mehrfach gehört und auch im TV gesehen, dass die Beatmungspatienten auf dem Bauch liegen. Was hat es dann damit auf sich?

Es gibt ein Protokoll, nachdem Langzeitbeatmungspatienten 8 Stunden auf dem Rücken und 16 Stunden auf dem Bauch gelagert werden. Das Umlagern geschieht u.a. auch, um ein Wundliegen zu vermeiden, was schwierig ist, denn auf die Seite darf man sie nicht drehen. Dann würde immer ein Lungenflügel beeinträchtigt werden.

Da die Beatmung mit Überdruck erfolgen muss, nutzt man die (und wenn noch so geringste) Wirkung der Schwerkraft aus und lagert die Patienten hauptsächlich auf dem Bauch. Es soll dann auch weniger Komplikationen geben, Studien dazu müsste ich erst raussuchen (ist nur mein persönlicher Kenntnisstand). Vom Aufrechtstellen habe ich auch schon mal gehört, stelle mir das aber in der Praxis schwierig vor.

Übrigens sind alle Beatmungspatienten sediert, bekommen davon also bewußt nichts mit, jedenfalls keine Schmerzen. Viele ehemalige Beatmungspatienten berichten aber davon, dass es eine traumatische Erfahrung war, die sie noch lange begleitet hat, auch ohne bewusste Erinnerung. Beatmung ist jedenfalls ein massiver Eingriff, den jeder von uns mit Sicherheit vermeiden möchte und der risikobehaftet ist und auch Folgeschäden haben kann.
 
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Ich habe auch von einem anderen Pneumologen gelernt, dass man küsntlich Beatmete regelmäßig aufrecht stellen soll, um ihre Überlebenschancen zu verbessern. Von solchen Vorrichtungen habe ich in keinem der Berichte oder Bilder etwas gesehen. Auch nicht im Interview. Von Covid-19 Infizierten, die es zuhause überstanden haben, aber trotzdem Lungenprobleme hatten, habe ich in entsprechenden Patientenforen gelrent, dass sie nachts im Sitzen geschlafen (oder zu schlafen versucht) haben, da Atmen im Liegen nicht mehr ging.

Ich bin herz- und lungenkrank und schlafe nachts mit Beatmungsmaschine, die teilweise bis 13 atü aufbaut. Das ist aber eine Atemmaske auf der Nase und keine Intubierung mittels Schlauch in die Lunge und auch in der Regel keine Sauerstoffgabe. Wenn man aufgrund einer Erkältung die Nase dicht hat, oder die Lunge verschleimt und entzündet ist, muss man im Sitzen schlafen, manchmal 1-2 Wochen bis die Antibiose packt. Wenn man das gewohnt ist, ist das gar nicht so schlimm, jedenfalls besser als ersticken. Der Artikel des Lungenfacharztes #2571 ist m.E aus meinen Erfahrungen heraus sehr kompetent und trifft den Nagel auf dem Kopf. Ich hoffe, dass das Beatmen der Kranken nur durch kompetente Ärzte vorgenommen wird, nicht durch kurzfristig umgeschulte, denn es ist sehr kompliziert und problembehaftet und fordert hohe Kompetenz vom beatmenden Arzt. Hoffe, dass die Antikörperbehandlung #2570 erfolgreich ist, damit Patienten möglichst nicht mehr, zumindest nicht mehr lange der brachialen Beatmung ausgesetzt werden müssen.
 
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CFR ist bei Dir die Abkürzung für Case Fatality Rate oder Case Fatality Risk?
...
Da haben wir unterschiedliche Infos. Soweit ich bisher las, war SARS-Cov-2 auch nach dem Tod nachweisbar und wurde in etlichen Fällen sogar da erst bekannt (falls jemand auf die Idee kam, zu testen). Oder war das allgemein gemeint?
Ich meine Rate, meines Wissens gibt es keine spezielle Abkürzung für Risk. Gemeint ist aber trotzdem immer Risk, im Sinne von Rate nach Abschluss und Auswertung aller Infektionen, inkl. Dunkelziffer. Für die einfache Rate gibt es keinen Fachbegriff.

Was es noch gibt, ist die Mortalität, welcher Anteil der Bevölkerung am Ende stirbt. Da geht die Ansteckungswahrscheinlichkeit ein, genauer R0.

Vom Aufrechtstellen habe ich auch schon mal gehört, stelle mir das aber in der Praxis schwierig vor.
Na ja, man braucht ein spezielles Beatmungsbett. Nicht einfach nur ein Intensivbett mit Beatmungsgerät. Keine Ahnung, wie üblich das ist und ob die Anzahl Beatmungsplätze das erfasst.

Jetzt habe ich noch gehört, dass Covid-19 einen ungewöhnlich hohen Beatmungsdruck erfordert, höher als andere Lungen-Krankheiten.
 
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Moin,

Aussage von Forschern in Dänemark:
Eine verhältnismäßig flache Kurve jetzt kann später zu Problemen führen.
Denn isoliert betrachtet, sei es durchaus positiv, dass wenige Menschen ins Krankenhaus müssen und krank werden.
Dies zeige, dass die Maßnahmen greifen.
Doch auf lange Sicht würde die Corona-Krise so möglicherweise nur in die Länge gezogen.

Da ist hier in Deutschland doch auch so.

Quelle:
https://www.nordschleswiger.dk/de/d...KN2bEDHa131kbo3lMwfpn-1uCjWc0czx4dDHTWT8SdoWU

Gruß
Thomas
 
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Mal eine gute Nachricht ... bzw. eigene Beobachtung ;)

Gemäß des Modells von Dirk Brockmann http://rocs.hu-berlin.de/corona/docs/forecast/results_by_country/ haben wir in Deutschland am Montag mit 5800 Neuinfizierten (gefittet) den Peak durchschritten. Bis 6.4 sagt das Modell 4000 Neuinfizierte/Tag voraus. Meiner Meinung nach sollte man die Maßnahmen bei einem Rückgang auf ~100 Neuinfizierte/Tag weitgehend aufheben, aber nicht vorher. Hier bringt am Ende jeder zusätzliche Tag viel.

In China hat der Rückgang vin 1000 auf 100 Neuinfizierte/Tag 8 tage gedauert, der Rückgang von 100 auf 10 noch einmal 7 Tage. Erst da hat China den Lockdown für die meisten Provinzen beendet. In den 3 Wochen danach hat sich die Zahl in China auf ca. 50 Neuinfizierte/Tag eingependelt. Der Rückgang vom Peak (Ähnlcih groß wie bei uns, natürlich viel größere Dunkelziffer) auf 1000 Neuinfizierte/Tag hat 13 Tage benötigt.

HaDiDi wird die Zahlen nicht glauben. Aber das grundsätzliche Schema und die nötigen Zeiträume werden trotzdem passen.

Übertragen auf Deutschland würde dies bedeuten:
Ca. 31.3.: Peak
Ca. 14.4: 1000 Neuinfizierte/Tag *** noch zuviel.
Ca. 21.4: 100 Neuinfizierte/Tag *** kritisch, erneutes Aufflackern wahrscheinlich.
Ca. 28.4: 10 Neuinfizierte/Tag *** akzeptabel, Case Tracing etc. sollten mittelfristig ein Aufflackern verhindern können.

Am 20.4. soll ja die Lage bewertet werden. Ich vermute, dass man die Maßnahmen dann zum Montag 0:00, 27.4., weitgehend aufheben wird. Social Distancing, Großveranstaltungen etc. bleiben natürlich in Kraft.

Dirk verwendet das Dashboard der John Hopkins Uni. Die offiziellen Daten vom RKI geben das noch nicht her, wegen des grotesk grossen Meldeverzugs. Das hätte man nun wirklich per Einbeschluss des Bundestages auf eine Meldung per Webformular modernisieren können (und müssen). Die Daten des RKI zeigen lediglich, dass diese Woche deutlich schlechter als letzte Woche ausfällt. Allerdings macht Dirk sein Modell für das RKI, d.h., dort weiss man dies alles auch ;)

Dirk verwendet ein eigenes Modell, das SIR-X Modell (SIR ist Standard in der Literatur). Das X misst den Effekt von gegenmaßnahmen und erlaubt die Schätzung von R0. Leider veröffentlicht Dirk diesen Wert nicht. Und schätzt auch nicht über 6 Tahe hinaus, da dann die Unsicherheiten zu gross würden. Es wäre aber schon schön, zu wissen, wann wir bei 100 Neuinfizierten/Tag landen würden. Täglich neu berechnet ...

Wie auch immer, dies ist erst einmal eine gute Nachricht.

Länder mit mehr als 100 Fällen, die den Peak aktuell durchlaufen oder bereits durchlaufen haben:
Australien, Österreich, China, Hong Kong, Tschechien, Irland, Israel, Deutschland, Italien, Südkorea, Norwegen, Spanien, Schweiz, Thailand.

Frankreich, UK haben noch mindestens 1 Woche, die USA möglicherweise weniger, bis zum Peak. Schweden hat ungebremstes exponentielles Wachstum.


Dann schauen wir mal in 1 Monat, wieviel Mist ich hier verzapft habe :)
Aber diese Analyse lässt sich ja täglich aktualisieren :)
Ich zitiere mich mal selber :)
> Bis 6.4 sagt das Modell 4000 Neuinfizierte/Tag voraus.​

Das war vor einer Woche. Am 6.4. hatten wir tatsächlich 3251, am Vortag 4031, laut Modelfit (d.h. ohne Schwankungen) 4500, dier 4000 erreichen wir da erst morgen. Trotzdem eine insgesamt sehr gute Prognosestärke des Modells von Dirk Brockmann. Damit bleibe ich heute, eine Woche spoäter, bei meinen Vorhersagen. Bis zum 11.4. sollten wir stabil bei 2500/Tag stehen.
 
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Aussage von Forschern in Dänemark:
Eine verhältnismäßig flache Kurve jetzt kann später zu Problemen führen.
Denn isoliert betrachtet, sei es durchaus positiv, dass wenige Menschen ins Krankenhaus müssen und krank werden.
Dies zeige, dass die Maßnahmen greifen.
Doch auf lange Sicht würde die Corona-Krise so möglicherweise nur in die Länge gezogen.
Thomas, diese Sichtweise ist leider recht verbreitet. Kekulé z.B. denkt ähnlich.

Das ist zwar überholtes Denken, aber ich erkläre trotzdem mal, wie es dazu kommt ...

Falls es eine hohe Dunkelziffer gibt, könnten jetzt schon größere Teile der Bevölkerung durchseucht sein und der Weg zu beispielsweise 65% wäre gar nicht mehr so lang, ab ca. 40% könnte man zunehmend auf Social Distancing verzichten etc. Man wäre schneller aus der ganzen Sache heraus, als auf einen Impfstoff zu warten.

Kekulé ist immerhin so ehrlich, das zu beziffern. Ab einer Dunkelziffer von 10x oder mehr könnte das so sein. Lange hoffte er, dass es so sei und das erklärt einige seiner Äusserungen.

In UK nahm man das anfangs an und hat zurückgerudert. In DK, teilweise auch Österreich, greift diese Sicht gerade ein wenig um sich.

Das Problem: die Protagonisten können sich nicht vorstellen, wie man mittelfristig R0 ohne Lockdown unter 1 halten kann und aus der Verzweiflung heraus sehen sie hier einen Weg. Aber man kann R0 auch ohne Lockdown unter 1 halten, sobald die fallzahlen wieder klein sind. Daher ist das Argument nicht valide.

Problem #2: Die Dunkelziffer ist (O-Ton Kekulé): "ich fürchte, die Dunkelziffer ist nur ein Faktor 3, nur vielleicht 1% der Bevölkerung ist bereits durchseucht". (Er bezieht sich auf Studien aus Südkorea, "hofft" auf die Münchner Studie). Aber es wird klar, dass das kein Weg sein kann: noch weitere 40 Wochen Lockdown, bis genügend infiziert sind?

Es sind halt alle nur Menschen und die tun sich manchmal schwer, das Verhalten der Exponentialfunktion intuitiv zu erfassen.

Aber ... wenn man so denkt, öffnet man zuerst die Kindergärten, damit sich Kleinsten schon mal infizieren ...
 
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:Shopping1:

Nur für Hessen:

Buy local

Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation durch Corona versuchen viele Menschen in Hessen derzeit, regional einzukaufen. Auf dem Verbraucherportal www.landservice.hessen.de gibt es eine Übersicht, wo und wann welche Wochen- oder Bauernmärkte geöffnet haben.
Natürlich gilt auch unter freiem Himmel das Gebot: Haltet mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen. So kommt ihr gesund durch die Krise.

Quelle: hessenschau
 
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Ich bin herz- und lungenkrank und schlafe nachts mit Beatmungsmaschine, die teilweise bis 13 atü aufbaut.
Das kann nicht sein. Unsere Atemluft besteht üblicherweise aus ca. 21% Sauerstoff. Bei 10 bar/atü hätten wir 2,1 bar Sauerstoffpartialdruck. Dies führt unweigerlich zu Sauerstofftoxidose. Ich vermute dass es sich bei dir um 13 Millibar Überdruck handelt. Diese Quelle nennt 15 bis 20 mbar als üblichen Beatmungsdruck.
 
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