Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Könnte auch in einem swimming pool eine Ansteckung mit Corona-Viren erfolgen, wenn beim Schwimmen Wasser in Nase, Mund und Augen gerät?

Ich weiß es nicht. Aber öffentliche Schwimmbäder, ihre Duschen und Umkleiden sind trotz der beigegebenen Chemikalien seit jeher ein toller Ort für Krankheitserreger. Ich war da schon immer nur mittelmäßig begeistert. Die sind ja aber ohnehin gerade alle geschlossen. Sofern es um einen privaten Pool geht, kommt es nicht nur im Hinblick auf COVID-19 darauf an, wie er gepflegt wird. Außerdem hat man sicher einen besseren Überblick über die Nutzer als im öffentlichen Raum.
 
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Hoffentlich kommen bald repräsentative Stichproben des Bevökerungsquerschnittes heraus, damit man die Letalität endlich vernünftig angeben kann.

Das ist fuer mich reine Statisterei, was soll das helfen?

Es gibt doch bereits Zahlen aus Italien.

In Vo dem Ort des ersten Ausbruchs wurden ALLE 3300 Einwohner getestet und es kam heraus das mehr als 50% Virustraeger waren die niemals symptomatisch wurden.

Egal wie hoch die Mortalitaet ist - entscheidend ist doch eher wieviele landen im Krankenhaus und muessen behandelt werden und das erleben wir ja ganz ohne diese Zahl taeglich.

Wir werden mit Corona leben und er wird unseren Alltag bestimmen und einschraenken noch bis ins naechste Jahr hinein.
Erst wenn ein Impfstoff flaechendeckend verfuegbar ist wird sich das Ganze normalisieren.

Auch wenn die Ausgangssperre gelockert wird - wovon ich fest ausgehe - werden die Konsumenten nicht wie die Lemminge ploetzlich den Einzelhandel ueberfallen und kaufen.

Grossveranstaltungen werden weiterhin verboten bleiben.
Die Sommerurlaubsreisen werden ausfallen, vermutlich auch die im Herbst.
 
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Jetzt gehen zwei Begriffe durcheinander:

Hoffentlich kommen bald repräsentative Stichproben des Bevökerungsquerschnittes heraus, damit man die Letalität endlich vernünftig angeben kann.

Die Letalitätsrate ist das Verhältnis der Anzahl der an einer bestimmten Krankheit Verstorbenen zur Anzahl neuer Fälle. Letalität heißt im englischen Case fatality rate (CFR) - ein Begriff, der gerade auch oft verwendet wird.

Egal wie hoch die Mortalitaet ist
Die Sterbeziffer oder Mortalitätsziffer bezeichnet das Verhältnis der Anzahl der Sterbefälle zum Durchschnittsbestand einer Population.

Man kann also auch sagen: Letalität ist die Mortalität bezogen auf die Gesamtzahl der an einer Krankheit Erkrankten.

Die Letalität (CFR) wurde eben in der Pressekonferenz des RKI mit 1,6 % angegeben. Könnt Ihr selber nachrechnen: nach den Zahlen des RKI heute um Mitternacht (wie immer nur die elektronisch gemeldeten Fälle) haben wir 99.225 Erkrankte und 1.607 Todesfälle. Einfacher Dreisatz:
99.225 entsprechen 100%
1.607 entsprechen 100*1607/99225 = 1,6 % (gerundet)
 
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Weitere Informationen aus der Pressekonferenz des RKI von heute:

1) R0 liegt derzeit (je nach Berechnungsmethode und bezogen auf die elektronisch übermittelten Fälle) bei 1,2 bis 1,5
2) Das RKI hat heute eine freiwillige App zur Verfügung gestellt mit dem Namen Corona-Datenspende. Hier können Träger von Smartwatches und Fitness-Trackern freiwillig pseudonomysiert Daten zur Verfügung stellen. Wichtig: das ersetzt natürlich keinen Virentest, es werden keine Ortungsdaten erhoben, es gibt keinerlei Rückmeldungen.
Alle Infos dazu könnt Ihr hier nachlesen:

 
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Begrifflichkeit hin oder her - entscheidend ist doch die Zahl der symptomatischen Faelle, sprich der Erkrankten, und der Hospitalisierten in einem bestimmten Zeitraum.

Meine Erkenntnis der Krankheit ist - dass das Problem die hohe und schnelle Ansteckungsrate ist - die ueberfordert wohl die meisten Gesundheitssysteme - unseres GottseiDank noch nicht.

Die Todesraten sind dann abhaengig vom Gesundheitssystem und dessen Zustand, liegen aber wohl im besten Fall bei ca. 1 - 2%.
Aber das ist nichts neues es wurde bereits am Anfang der Pandemie so postuliert.

In maroden Gesundheitssystemen wie es sich in UK zeigt sehen wir das in kuerzester Zeit nach dem Ausbruch 10% der Infizierten versterben.

Insofern hilft die ganze Statisterei nichts denn man muesste es an die spezifischen Faehig- und Unfaehigkeiten der Gesundheitswesen anpassen.

Es ist ja schoen wenn die Forscher und Epidemologen mal wieder was zum Forschen haben - aber am Ende wird - hoffentlich - die Erkenntnis stehen - weltweit - dass das Gesundheitswesen, Pflegekraefte, Erntehelfer und.... systemrelevanter sind als das Militaer oder die Banken.

Denn wie heisst es so schoen - Geld kann man nicht essen - sagte wohl irgendein weiser Indianer - angeblich.
 
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Die gute Nachricht des Tages ist doch die Infiziertenzahlen sind den vierten Tag in Folge deutlich gesunken.
Lt. JHU waren es 3300 gestern - das laesst doch hoffen und zeigt das wir im grossen Teil eine solidarische Bevoelkerung haben die es verstanden hat.
 
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Erste Dinge fangen an sich zu veraendern, zum Positiven wie ich finde, Auszug Welt heute morgen:

"Demnach ist die Mehrzahl der Unternehmen bereits dabei, ihre Lieferketten zu verändern.
Dies gilt nicht nur für die Medizinbranche, sondern für fast alle Sektoren der Wirtschaft.
Damit droht in den kommenden Jahren eine teilweise Rückabwicklung der Globalisierung.
Und dies hätte gerade für Verbraucher einen unangenehmen Nebeneffekt: Inflation."
 
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...

Es ist ja schoen wenn die Forscher und Epidemologen mal wieder was zum Forschen haben - aber am Ende wird - hoffentlich - die Erkenntnis stehen - weltweit - dass das Gesundheitswesen, Pflegekraefte, Erntehelfer und.... systemrelevanter sind als das Militaer oder die Banken.

...
Ich bin dahingehend derzeit guten Mutes, dass wir nach Corona endlich einen Mindestlohn auf den Weg bringen, der diesen Namen verdient und einem der reichsten Länder de Erde gerecht wird.
Die ganz schlecht bezahlten machen meist Jobs die hier vor Ort getan werden müssen. Keine Gefahr des Exports nach China.
Welcher Politiker wollte sich vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Ereignisse da noch sperren?
Aber wir werden sehen ...
 
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Vermeintlicher Schutz
Corona: Warum Handschuhe eine "hygienische Sauerei" sind

Coronavirus: Das Tragen von Handschuhen ist eine "hygienische Sauerei".
Latexhandschuhe: Träger versprechen sich vom Tragen der Handschuhe
einen Schutz vor Keimen.

Die Träger wollen sich gegen Keime und sogar das Coronavirus schützen.
Doch ein Arzt warnt nun: Wer medizinische Handschuhe verwendet,
riskiert eine "Kloake an den Händen".

 
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Interessantes Interview mit einem Pneumologen:



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Interessantes Interview mit einem Pneumologen:

https://www.faz.net/aktuell/gesells...14565.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3

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Danke Sven für den aufschlußreichen Link. Ein Arzt aus dem Bekanntenkreis hatte vor einigen Tagen ebenfalls im Gespräch die vielfältigen Risiken des Intubierens angedeutet. Das zeigt mir einmal mehr, daß an nicht schlecht damit fährt, sich über seriöse Printmedien statt nur übers "Staatsfernsehen" zu informieren.

Gruß

Thomas
 
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Begrifflichkeit hin oder her ...

Die Begriffe werden oft durcheinander geworfen, daher die Verwirrungen...
Es gibt die

1) Gesamtzahl aller Infizierten - soweit bekannt (hohe Dunkelziffer von Infizierten ohne Symptome, die nicht getestet wurden).
2) Gesamtzahl aller gemeldeten/registrierten Infizierten - positiv getestet und erfasst, müssen nicht zwingend erkrankt sein.
3) Gesamtzahl aller Erkrankten - alle Infizierten mit Symptomen (müssen nicht zwingend alle erfasst sein, vmtl. niedrige Dunkelziffer).
4) Gesamtzahl aller gemeldeten/registrierten Erkrankten.
5) Gesamtzahl der Neuinfektionen je Tag - soweit registriert (hohe Dunkelziffer)
6) Gesamtzahl aller gemeldeten/registrierten Neuinfizierten - sie tauchen in der Statistik auf.
7) Gesamtzahl aller Gesundeten - also alle aus 3), die wieder gesund sind (Dunkelziffer).
8) Gesamtzahl aller gemeldeten/registrierten Gesundeten - also alle aus 4), die wieder gesund sind.
9) Gesamtzahl der aktiven Fälle - also 4) [minus] 8)
10) Die Letalitätsrate - das Verhältnis der Anzahl der infizierten Verstorbenen zur Anzahl neuer Fälle.
11) Die Mortalitätsziffer - das Verhältnis der infizierten Verstorbenen zur mittleren Population.

Da nur ein bestimmter Prozentsatz der Erkrankten schwere Verläufe zeigt, ist meiner Ansicht nach die Gesamtzahl der aktiven Fälle für das Funktionieren des Gesundheitssystems entscheidend. Übersteigt diese Zahl eine bestimmte Schwelle nicht, dann reichen die vorhandenen Kapazitäten aus.

(editiert)
 
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Nein. Das Verhältnis der infizierten Verstorbenen zur mittleren Population (= Infizierte + Nichtinfizierte). Sonst musst Du die Beziehungen genauer angeben.

Dann muss es aber unter 10) heißen: “das Verhältnis der Anzahl der infizierten Verstorbenen zur Anzahl aller bekannten Fälle“ ...
 
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Könnte auch in einem swimming pool eine Ansteckung mit Corona-Viren erfolgen, wenn beim Schwimmen Wasser in Nase, Mund und Augen gerät?

In ganz besonderen Ausnahmefällen ja. - Wenn vor mir jemand schwimmt, ins Wasser spuckt und ich diesen Sekretschwall in Mund, oder Nase bekomme, dann sollte die Virenkonzentration ausreichen, um eine Infektion auszulösen. Ansonsten werden die Viren so stark verdünnt, dass es nicht zur Infektionsdosis kommen kann.

Bei einem sonnigen Outdoor-Pool wirkt die UV-Strahlung desinfizierend. Eine höhere Chlorkonzentration sorgt zudem für die Denaturierung (Verklumpung) von Proteinen bei Bakterien, Pilzen, Algen und Viren. Weiter ist zu beachten, dass sich Bakterien, Pilze, Algen in feucht-warmen Milieu und bei geeigneten "Nahrungsquellen" selbst vermehren können, Viren nicht.

Fazit: In einem sonnigen Outdoor-Pool, gut gechlort und mit wenigen Nutzern ist eine Corona-Infektion übers Poolwasser ausgeschlossen.
 
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Das ist fuer mich reine Statisterei, was soll das helfen?

Nun die Dunkelziffer, also die Anzahl der Infizierten, die kaum, oder keine Symptome zeigen und bisher unentdeckt blieben, haben selbstverständlich einen großen Einfluss auf die politischen Maßnahmen.

Deutschland hat offiziell 103.000 Infizierte und 1.800 Tote gemeldet. Um diese Zahlen einzuordnen, macht es doch einen entscheidenden Unterschied, ob es zusätzlich 1 Mio. unerkannter Infizierter gibt, oder ob die Dunkelziffer bei 10 Mio. liegt und schon mehr als 10% der Bevölkerung durchseucht sind. Gäbe es jetzt schon 10 Mio. Infizierte in Deutschland, dann wäre die angestrebte Durchseuchung von 60% der Bevölkerung schneller zu erreichen, bei einem vergleichsweise geringen "Blutzoll".
 
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