Die Worte hör ich wohl....
Das ist mir zu linear. Sicher ein Denkmodell und davon ist derzeit jedes willkommen! Aber imho eines, das viele andere Einflussfaktoren außer Acht lässt, die in der individuellen Konstitution begründet sind. Das scheint mir das größte Problem zu sein: in der aktuellen Situation einschätzen zu können, welche Faktoren wie gewichtet werden müssen, um zu einer hilfreichen Aussage zu kommen. In 10 Jahren haben wir viel mehr Daten, viel mehr Studien und viel mehr Kenntnisse und sind viel schlauer. Das hilft nur jetzt nicht weiter, weswegen ich jeden Ansatz "aufsauge" und weiterverfolge.
Es geht ums grundsätzliche Prinzip.
Die Virenladung, die man bei der Infektion abbekommt, entscheidet recht wesentlich über die Schwere des Verlaufs. Bekommt man die volle Ladung Sekrettröpfchen ab, dann können sich die Viren schneller "vermehren" und in die Lunge herabsteigen, als dass das Immunsystem die Virenpartikel unschädlich machen kann.
Mit dieser Theorie lässt sich dann auch recht logisch erklären, warum so viel medizinisches Personal schwer erkrankt. Die stehen ständig in Tröpfchenwolken. Und somit hilft dann auch das Maskentragen dem Träger!
Und viele Virus-Medikamente funktionieren nach einem vergleichbaren Prinzip. Sie verlangsamen die Virus-"Vermehrung" und geben so dem Immunsystem zusätzliche Zeit, um spezifische IgMs und IgGs zu bilden.


