Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Auch wenns ernst ist, schmunzeln musste ich doch:

Jägermeister liefert 50.000 Liter Alkohol für Desinfektionsmittel an Klinikum Braunschweig

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:Coronavirus:

Auszug aus Volker Bouffiers Regierungserklärung zur Corona-Krise vom 24.03.2020 zum Thema Soforthilfen und finanzielle Unterstützung von Selbstständigen und Unternehmen in Hessen

So will die Bundesregierung für Kleingewerbetreibende und Selbstständige mit bis zu fünf Arbeitnehmern eine Soforthilfe von 9.000 Euro zahlen und bei denjenigen mit sechs bis zehn Arbeitnehmern eine Soforthilfe von 15.000 Euro. Bei aller Anerkennung dieser Leistungen sind wir jedoch davon überzeugt, dass das nicht reicht und deshalb sich auch das Land Hessen hier zusätzlich engagieren muss.

Wir wollen deshalb ein Soforthilfeprogramm des Landes Hessens auflegen, das den Betroffenen schnell und unbürokratisch nicht rückzahlbare Zuschüsse zur Verfügung stellt. Dieses Programm richtet sich vor allem an Klein- und Kleinstunternehmer, Angehörige freier Berufe und Selbstständige mit bis zu 50. Beschäftigten. Wir haben deshalb als Land die Absicht, die Leistungen des Bundes so aufzustocken, dass für die Gruppe mit bis zu fünf Arbeitnehmern 10.000 Euro und für die Gruppe mit bis zu zehn Arbeitnehmern 20.000 Euro Einmalzahlungen als Soforthilfe gewährt werden.

Darüber hinaus halten wir es für notwendig, auch denjenigen, die der Bund mit seinem Programm nicht erfasst, also solche mit über zehn Arbeitnehmern eine Hilfe zukommen zu lassen. Wir beabsichtigen, deshalb in einer dritten Gruppe mit bis zu 49 Arbeitnehmern eine einmalige Soforthilfe von 30.000 Euro zu gewähren.

Wir sind uns bewusst, dass es hier um eine höchst ungewöhnliche und auch von der Dimension mehr als beachtliche Leistung geht. Wenn eine größere Anzahl aus dem Kreis der Anspruchsberechtigten diese Angebote in Anspruch nähme, wären wir schnell bei Summen von einer halben Milliarde Euro und mehr nur für die Soforthilfe.

Wir halten gleichwohl gerade die Hilfe für diese Kleinunternehmen und Selbstständigen für äußerst wichtig, da gerade diese in aller Regel nicht über größere Rücklagen verfügen und selten in der Lage sind, für längere Zeit ohne Einnahmen zu überleben. Damit die Hilfe möglichst rasch in Anspruch genommen werden kann, bereiten wir die Auszahlung über das RP Kassel und in enger Zusammenarbeit mit den IHKs und Handwerkskammern vor. Die Details des Soforthilfeprogrammes und des Antragsverfahrens werden wir nach Möglichkeit bereits morgen der Öffentlichkeit vorstellen.

Bei größeren Betrieben mit über 50 Beschäftigten können über die Hausbank Kredite zum Beispiel der KfW aus dem Bundesprogramm in Anspruch genommen werden. Von Seiten des Landes Hessens stehen darüber hinaus auch Expressbürgschaften unserer Bürgschaftsbank oder Mikrokredite über die WI-Bank zur Verfügung. Auch die von Finanzminister Dr. Schäfer in der vergangenen Woche vorgestellten steuerpolitischen Maßnahmen sind ebenfalls von größter Bedeutung und helfen der Wirtschaft, aber auch vielen Bürgern konkret. Nicht nur die Steuerstundungen, sondern insbesondere auch das Angebot an die Umsatzsteuerzahler, die letzte Rate der Umsatzsteuer auf Antrag zurückzuerhalten, dass Hessen als 1. Bundesland gemacht hat, hilft schnell. Wir sprechen hier alleine bei dieser Maßnahme von einer Summe in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro.

Quelle: Hessische Landesregierung
 
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Wir sprechen hier alleine bei dieser Maßnahme von einer Summe in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro.
Und doch ist das eher läppisch gegenüber dem, was 2008/2009 in der Bankenkrise (die uns sicher auch noch nachlaufend blüht) alles in diese Unternehmen gepumpft wurde, die zuviel an Aktionäre und interne Zocker ausgeschüttet hatten und daher morsch waren. Heisst: wir können uns das leisten und sollten es daher auch unbedingt tun! Ja, es wird ein paar Betrugsritter geben, aber die sind aktuell letztlich egal und der Staatsanwalt wird das zu gegebener Zeit dann sicher richten...
 
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Kurz was zum Thema Ausgangs-/Kontaktverbot, das ja viele umtreibt und mir diesen Gedanken brachte:
In den 60ern war natürlich mein Traumberuf Astronaut, die Jungs waren meine Helden. So hatten Jim Lovell und Frank Borman Ende 1965 die längste Mission des Gemini-Programms absolviert. Stellt euch vor, ihr seid 14 Tage in einem zweisitzigen Sportwagen eingeschlossen, die Kapsel bot ungefähr diesen Platz. Nix mit mal rausgehen, Füße vertreten, eine Runde mit dem Rad, kurz zum Bäcker usw.... geschweige denn eine Vorratskammer für 20 Pakete Klopapier!
So gesehen habe ich heute überhaupt keinen Stress, mal längere Zeit nichts Außergewöhnliches zu unternehmen. Diese Jungs mussten deutlich härtere Bedingungen wegstecken
 
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:Coronavirus:

Hacker*innen nutzen aus, dass viele Menschen im Homeoffice arbeiten

Mitarbeiter*innen im Homeoffice sind gerade einer besonderen Stresssituation ausgesetzt und machen schneller Fehler. Laut dem BSI - Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie - nutzen Hacker*innen das aus.
Diese Tricks nutzen sie:
  • Sie verschicken E-Mails mit Live-Karten von der bekannten Johns-Hopkins-University, die in Echtzeit anzeigt, wo und wie viele Menschen sich mit dem Coronavirus bereits infiziert haben. Wer diese anklickt, holt sich eine Schadsoftware auf den Rechner.
  • Sie verschicken gefälschte E-Mails der Weltgesundheitsorganisation, WHO.
Quelle: hessenschau on FB
 
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Inzwischen habe ich ein PDF der Bundesregierung gefunden,
das zumindest die Eckpunkte einer Unterstützung für die sog.
Soloselbständigen nennt – klick!

Allerdings gibt es einige böse Aspekte zu beachten:
  • Voraussetzung: wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona.Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. Schadenseintritt nach dem 11. März 2020.
  • Antragstellung: möglichst elektronisch; Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass bedingt durch Corona sind zu versichern.

Es gibt nämlich viele Freiberufler, bei denen aus diversen Gründen
der Januar und Februar total mau ist und erst später im Jahr die
Einnahmen kommen – sind die in wirtschaftlichen Schwierigkeiten?

Und auch ohne Liquiditätsengpass kann die Existenz bedroht sein.


Auf Seite 2 findet sich dann folgender Satz:
"Eine Überkompensation ist zurückzuzahlen."

Da sag ich nur: Definiere Überkompensation!

Mir deucht hier erhebliches juristisches Streitpotenzial zu dräuen …


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Es gibt nämlich viele Freiberufler, bei denen aus diversen Gründen der Januar und Februar total mau ist und erst später im Jahr die Einnahmen kommen – sind die in wirtschaftlichen Schwierigkeiten?
Strukturell nicht, weil sie ja für diese erwartbare Saure-Gurken-Zeit Vorsorge getroffen haben (sollten).

Und auch ohne Liquiditätsengpass kann die Existenz bedroht sein.
In welchem Fall?

Definiere Überkompensation!
Mir deucht hier erhebliches juristisches Streitpotenzial zu dräuen …
Das wird in einigen Fällen sicher zu Streit kommen, aber "Überkompensation" würde ich hier als Umschreibung für "sich gesund stoßen" sehen, und das geht natürlich nicht.
 
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Ich hatte vor geraumer Zeit mal eine Zahl von 2.500 Sterbefällen pro Tag in Deutschland gelesen.

Gruß

Thomas
 
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Ich hatte vor geraumer Zeit mal eine Zahl von 2.500 Sterbefällen pro Tag in Deutschland gelesen.
Die aktuellen in noch unbekannter "Endhöhe" kommen halt oben drauf, und weniger als die schiere Anzahl von Todesfällen sind die Umstände des Sterbens bei zusammenbrechender Gesundheitsversorgung wie in Italien besorgniserregend. In Italien sterben aktuell aber 600-700 Personen täglich (!), und das ist dann statistisch mehr als auffällig. 20-30 Covid-19-Tote täglich in Deutschland wären statistisch nicht auffällig.
 
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Nichts für ungut, aber absolut bescheuerter Vergleich. Die Typen waren für diese Situation hart trainiert und gebrieft worden, sorry.
Und sie taten es freiwillig, also....
 
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Nichts für ungut, aber absolut bescheuerter Vergleich. Die Typen waren für diese Situation hart trainiert und gebrieft worden, sorry.
Und sie taten es freiwillig, also....
Äh... Nichts für ungut, aber ich glaube, das geht auch freundlicher, oder? Es ist doch schlicht ein positiver Gedanke, warum kannst Du den nicht einfach so stehen lassen?
 
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Einen Vorteil hat das Virus : Von manchem kommt der wahre Charakter durch !
Och Kay, Du hast doch seinerzeit - sehr weise - das alter ego Hugo eingeführt, mit dem Du immer so Deinen nicht ernst gemeinten Schabernack treibst - warum plötzlich so verbiestert? Dass ich Hugo adressiert habe, sollte - so dachte ich jedenfalls - hinreichend anzeigen, dass das Posting nicht gehässig gemeint war. Wir sollten auch in dieser Krise nicht unseren Humor verlieren. [Dass die von mir verlinkte Meldung nicht lustig ist, ist mir natürlich klar, nicht dass das jetzt auch wieder falsch verstanden wird.]
 
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Moin
Was die Kontaktsperre angeht: vor 4 Jahren bin ich mit Extremen Schmerzen im Bein in die Notaufnahme.
Thrombose. Lungenembolie.
Ab dem Moment wo ich in der Notaufnahme im Bettchen Lag für`s EKG durfte ich 13 Tage nicht aufstehen (sic!). Selbst zum CT wurde ich rüber gewuppt. 14 Tage in Heimischer Isolation hätte ich mir damals gewünscht. Hab es trotzdem überlebt.
Das schafft jeder, wenn man sein Ego wegsteckt. Die Meinung habe ich im übrigen bei vielem, über das hier im Fred geschrieben wird, darum gibts auch sonst nur Status Updates von mir

lg
Cassie
 
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