Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Was mir allerdings Kopfzerbrechen bereitet, ist das beim "Politpersonal" fehlende naturwissenschaftliche Grundwissen, von soliden Fachkenntnissen in diesen Disziplinen ganz zu schweigen.
Das ist ja auch nicht nötig, dafür haben sie ihre Berater. Der Job des Politikers ist, den Überblick zu behalten und das ganze zu managen. Meiner Meinung nach, ist es da schon von Vorteil, wenn Politiker aus den Laberfächern kommen.
Gefährlich wird's, wenn der Oberboss der Hybris verfällt, alles und jedes besser zu wissen, als die Experten.

Übrigens, Fr. Merkel ist Physikerin.
 
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Wir haben es hier mehrfach in den letzten 5 Wochen diskutiert, will man die Infektionskurve abflachen, dann muss man frühzeitig Infizierte identifizieren und unter strenge Quarantäne stellen, so dass sie ihre Viren nicht weiter verbreiten können. Testen, testen, testen ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um Infektionsketten zu unterbrechen. Wie hoch ist mittlerweile die Testkapazität/d in Deutschland? Lächerliche 10.000 Tests, oder zumindest 100.000 Test/d wie es Südkorea geschafft hat.

Jetzt lese ich diesen Artikel und frage mich, ob Schilda nun überall in Deutschland ist:


Es gibt mittlerweile drei diagnostische Methoden, um SARS-CoV-19 bzw. Covid-19 nachzuweisen. Die Methoden haben unterschiedliche Sensitivitäten, aber das Testen von Erkrankten mit Symptomen beschränkt sich nicht nur auf den RT-PCR Test. Bei fortgeschrittener Erkrankung sind auch Nachweise über CT und Immuntests möglich:




Sorry, ich habe den Eindruck, dass politische Personal hat innerlich schon aufgegeben, deshalb die halbherzige Vorgehensweise. Spekulation gelöscht
 
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Die USA haben auch lange Zeit das Wuhan Virus nicht wirklich ernst genommen. Sie hatten Kompetenzgerangel bei der Dezentralisierung des Testens. Das hat man aber nun innerhalb einer Woche neu organisiert. Gestern konnte man 9339 Infizierte nachweisen, entsprechend hoch muss die Testkapazität dort mittlerweile sein.
 
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Guten Morgen zusammen :)

Es tut ja immer gut, ein bisschen aufzuräumen, ganz nach dem Motto "wie innen, so außen" und umgekehrt. Aber muss das so früh am Morgen sein? Ich hatte gerade mal einen halben Kaffee, bevor ich hier tätig werden musste :saugen:;)

Sorry, ich habe den Eindruck, dass politische Personal hat innerlich schon aufgegeben, deshalb die halbherzige Vorgehensweise.

Den Eindruck habe ich nicht. Vielmehr liegt meiner Meinung nach das leider viel zu wenige Testen an mangelnden Kapazitäten. Nicht, dass man nicht genügend Abstriche nehmen könnte. Nur sind die Labore völlig überlastet. Darüberhinaus ist mein Eindruck, dass viele lokale Gesundheitsämter jetzt erst die Strukturen schaffen (können), viel zu testen.

Es macht eben schon einen Unterschied, besonders im Kopf, ob man im Job theoretisch in bestimmten Zeitabständen auf besondere Situationen geschult wird oder ob eine Pandemie dann tatsächlich eintritt. Ich denke, dass gerade in den lokalen Strukturen viele Mitarbeiter völlig überrollt und überfordert wurden. Da wird jetzt schnellstmöglich nachgebessert. Bis dahin können wir nicht mehr testen, als wir tun.

Ich bin auch der Meinung, dass viel (viel!!) mehr getestet werden muss, aber das muss auch bewältigt werden können.
 
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Bis vor drei Jahren, als ich mein erstes Vorhofflimmern hatte, war ich dem Alkohol sehr zugetan. :anibier03:
Seit dem zweiten habe ich das sehr stark reduziert, also höchstens zu Geburtstagen / Weihnachtsfeiern o.ä. noch ein Glas Wein.
Und da ich seit dem dritten Marcumar nehmen muss, lieber gar nichts mehr. :blueblue:
Man kann auch mit "innerer Desinfektion" nichts gegen die Virenausbreitung tun. :icon-ja:
 
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Ein warnendes Wort zu diesem Link:


Grundsätzlich bringt es imho nichts, wenn ihr so einen Test bekommt und durchführt. Es hat keine Konsequenzen. Das Gesundheitsamt wird dennoch zur Bestätigung und Ausschluss von falsch positiven Ergebnissen einen eigenen Test durchführen müssen. Ihr könnt nicht sicher sein, ob ihr den Test richtig durchgeführt habt. Die Ergebnisse wiegen euch vielleicht in Sicherheit oder versetzen euch in Panik, aber was, wenn es nicht stimmt? Am social distancing ändert das nichts und auch (arbeits)rechtlich kommt es darauf an, ob das Gesundheitsamt Quarantäne anordnet oder nicht.

Natürlich steht es jedem frei, den Test zu bezahlen und durchzuführen. Müsst ihr selber wissen. Allerdings:

Ihr werdet diesen Test kaum bekommen, wenn ihr ihn bestellt. Anmerkung auf der Artikelseite: "Artikel ist im Zulauf, wir liefern schnellstmöglich."
Das heißt: da ist nichts da. Die Bewertungen des Shops z.B. bei Google kann sich jeder selber durchlesen. Dabei kann man Verständnis für die schlechten Bewertungen der letzten zwei Monate haben (es ging hauptsächlich im nicht lieferbares Desinfektionsmittel, die Problematik kennen wir). Deshalb vielleicht auch etwas weiter in der Zeitachse zurückgehen.
 
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Pressetermine heute soweit mir bekannt. Übertragung per Stream oder bei phoenix:

10:00 Uhr tägliche Pressekonferenz RKI
12:00 Uhr Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Kommunal- und Bauministerin Ina Scharrenbach informieren über die aktuelle Lage der Corona-Virus-Pandemie in Nordrhein-Westfalen und die Maßnahmen der Landesregierung. Live bei Twitter (@landnrw) und Facebook (@NRW)
12:30 Uhr Bundespressekonferenz Nachtragshaushalt 2020 und Reaktion auf die Corona-Krise mit Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier, Bundesminister der Finanzen Olaf Scholz, Staatssekretär Werner Gatzer, BMF
13:30 Uhr Regierungspressekonferenz (heute Kabinettsitzung) Regierungssprecher StS Steffen Seibert

Ich denke, es wird in fast jedem Bundesland heute nochmal ein Pressebriefing geben.
 
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Grundsätzlich bringt es imho nichts, wenn ihr so einen Test bekommt und durchführt. Es hat keine Konsequenzen.
Zunächst: https://www.kbv.de/html/1150_44758.php

Man müsste also erst mal abwarten, ob andere Coronaviren (Schnupfen) keine False Positives erzeugen.

Aber falls so ein Test tatsächlich funktioniert, wäre er schon sehr nützlich. Immerhin kann man sich dann selbst isolieren. Und wüsste später, dass man immun ist. Da der Test aber wohl erst ab ca. ersten Symptomen anschlägt, ist die Nützlichkeit z.Zt. beschränkt. Das könnte sich im weiteren Verlauf aber ändern.
 
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Die Tests selber stehen in genügender Menge zur Verfügung, aber die Laborkapazitäten müssen weiter ausgebaut werden. Die Testkapazitäten müssen strategisch eingesetzt werden: 1) Verdachtsfälle 2) Kontaktpersonen 3) medizinisches Personal

So Hr. Wieland vom RKI gerade in der laufenden Pressekonferenz.
 
  • Traurig
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... verprügelt ein Stofftier ...

Lieber nicht. Wenn das Kinder und/oder Enkel mitbekommen ...

...Auseinandersetzung zwischen Laschet (NRW) und Söder (Bayern) gekommen sein ...

Beide sind halt trotz Corona im Wahlkampfmodus.

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass die Poltik nur hinterherläuft.

Kanzlerin Merkel hat in ihrer Rede das „exzellente Gesundheitssystem“ des Landes gelobt. Als ich das hörte, fiel mir die Kinnlade runter. Weiß die Gute - Physikerin hin oder her - dass sich von dem Lob kein Virus beeindrucken lässt? Wohl aber von Mundschutzmasken, Schutzkleidung, Handschuhe etc - aber das ist eben nicht genügend da.

Am Berliner Flughafen ist Freitag Abend! endlich damit begonnen worden, die Reisenden nach der Ankunft aus Ägypten zu testen. Nachdem bis dahin noch 30 Maschinen mit ca 6000 Urlaubern völlig unbehelligt einflogen.

Ich nenne sowas Staatsversagen.
 
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Ich hoffe ja sehr, dass sich innerhalb der nächsten 14 Tage positive Effekte der verschärften Maßnahmen zeigen, dass also der starke exponentielle Anstieg der Infektionen eingedämmt werden kann.

Denn ich frage mich besorgt: Was wird geschehen, wenn die Infektionszahlen weiterhin exponentiell ansteigen? Können dann die Maßnahmen wieder aufgehoben werden oder müssen sie dann nicht verlängert werden? Können dann die Kindertagesstätten und Schulen wieder geöffnet werden?

Könnte das alles schlimmstenfalls 18 Monate andauern, bis es wieder besser wird?

Die für die nächsten 14 Tage vorgesehenen Maßnahmen wurden ja von Seiten der Regierung nur als vorläufig bezeichnet...

Gruß
Hans
 
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Grundsätzlich bringt es imho nichts, wenn ihr so einen Test bekommt und durchführt.

Der Link war exemplarisch gemeint, ob dieser spezielle Test geeignet ist, weiß ich nicht. Es gibt aber mittlerweile Immuntests.

Ein Test, der die Immunantwort des Körpers auf Covid-19 nachweist, ist selbstverständlich sinnvoll und zeigt an, dass man bereits mit SARS-CoV-19 infiziert war und eine (gewisse) Immunität ausgeprägt hat. Damit bräuchte man keine Immunisierung mehr und könnte z.B. auch Menschen unter Quarantäne versorgen.

Konkrete Situation:
Eine Bekannte hatte vor Weihnachten einen Flug von Bangkok nach Tokyo via Shanghai mit einer chinesischen Airline gewonnen. Die Fluggäste waren ab Shanghai überwiegend Chinesen. Nach sieben Tagen in Tokyo bekam sie Fieber und Husten. Ich habe sie dann Anfang Januar zusammen mit meiner Freundin, Schwester und Schwager in Thailand getroffen. Sie war zu dem Zeitpunkt immer noch "erkältet". Etwa eine Woche danach erkrankten wir vier, ich hatte Husten, fühlte mich schwach und müde und bekam eine Bindehaut-Entzündung, kein Fieber. Meine Freundin Husten, kein Fieber. Meine Schwester und Schwager Husten und Fieber. Am 15. Jan. hatte meine Schwester etwas Atemnot und wurde im Krankenhaus mit einer Infusion behandelt. Danach heilte alles aus.

Möglicherweise war das schon eine Corona-Infektion. Mit einem entsprechenden Antikörpertest, könnte ich jetzt eine eventuelle Immunantwort (Immunität) auf SARS-CoV-19 nachweisen und damit eine überstandene Infektion.
 
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Die Tests selber stehen in genügender Menge zur Verfügung, aber die Laborkapazitäten müssen weiter ausgebaut werden.

Ich zitiere mich mal selbst:
Am 28. Feb. schrieb ich im Beitrag #78:

"An kompetenten Personal kann es nicht liegen. Wir haben zig Doktoranden in der Molekularbiologie, die mit RNA arbeiten können. Die kann man an 4-5 Zentren in Deutschland zusammenziehen, großzügig entlohnen und Manpower ist kein Problem. Testkits lassen sich auch in ausreichender Menge herstellen, es gibt in Deutschland zig Biotechbuden, die das können, wenn man entsprechende Urgent-Aufpreise zahlt. Eigentlich nur etwas Organisation und Kohle."

Das ist jetzt 3,5 Wochen her. War das nicht Zeit genug die Kapazitäten aufzubauen? Und noch mal, die Kapazitäten sind in Deutschland vorhanden, man muss sie nur (Thermocycler und Personal) zusammenführen.

Wie konnte es Südkorea schaffen, innerhalb weniger Tage hohe Testkapazitäten bereitzustellen?
 
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Inzwischen gibt es auch schon mal positive Meldungen zu lesen:

"Das Robert-Koch-Institut (RKI) verzeichnet neben steigenden Zahlen von Infizierten auch eine Zunahme bei den Heilungen. "Von den bestätigten Fällen sind mindestens 2.809 genesen", sagt RKI-Chef Lothar Wieler. …" Quelle: www.t-online.de

Gruß

Thomas
 
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Am 28. Feb. schrieb ich im Beitrag #78:
"An kompetenten Personal kann es nicht liegen. Wir haben zig Doktoranden in der Molekularbiologie, die mit RNA arbeiten können. Die kann man an 4-5 Zentren in Deutschland zusammenziehen, großzügig entlohnen und Manpower ist kein Problem. Testkits lassen sich auch in ausreichender Menge herstellen, es gibt in Deutschland zig Biotechbuden, die das können, wenn man entsprechende Urgent-Aufpreise zahlt. Eigentlich nur etwas Organisation und Kohle."
Das ist jetzt 3,5 Wochen her. War das nicht Zeit genug die Kapazitäten aufzubauen? Und noch mal, die Kapazitäten sind in Deutschland vorhanden, man muss sie nur (Thermocycler und Personal) zusammenführen.

Nein, das war nicht Zeit genug. Überleg mal, wo wir vor 3,5 Wochen waren und wie COVID-19 bzw. die Gefahr für D da beurteilt wurde. Es wurde ja mittlerweile auch zugegeben, dass man die Lage am Anfang nicht richtig eingeschätzt hat. Natürlich liegen da Versäumnisse, die wir jetzt aufholen müssen. Was nutzt es also, immer wieder darauf hinzuweisen, was anfangs schief gelaufen ist? Gar nichts, es schürt nur Wut und Angst.

Und es liegt nicht unbedingt an der Manpower! Zwei Beispiele:
1) Vor einigen Tagen gab es einen Fernsehbericht über ein Labor in D, dass normalerweise sehr effektiv arbeitet. Nun fehlten dem Gerät, das automatisch mehrere Tests gleichzeitig untersuchen konnte, aber die Pipetten, da rechtzeitig bestellte Lieferungen zwar produziert wurden, aber an irgendeiner Grenze festhingen. Die Mitarbeiter mussten also alle Proben manuell testen. Die Effektivität des Geräts konnten sie damit natürlich nicht erreichen.
2) Heute morgen las ich folgendes (Quelle br.de):
Labor lässt 2.000 Proben liegen
In einem Labor in Baden-Württemberg sind rund 2.000 Coronavirus-Proben liegengeblieben und müssen nun voraussichtlich zum Großteil wiederholt werden. Der privaten Einrichtung hätten für den Test notwendige Chemikalien gefehlt, daher seien die Proben nicht analysiert worden und nun zum Teil nicht mehr verwertbar, teilten das baden-württembergische Gesundheitsministerium mit.

Also nix Manpower und mehr Kohle - daran liegt es nicht.

Wie konnte es Südkorea schaffen, innerhalb weniger Tage hohe Testkapazitäten bereitzustellen?

Das kann ich nicht beantworten, führt uns hier aber auch nicht weiter.
 
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