Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Hoffen wir mal, dass die Beschränkung des Flugverkehrs aus Südafrika noch rechtzeitig kommt. Immerhin hat Belgien den ersten Fall, mit der neuen Variante, zu verzeichnen. Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, wann die Fälle, auch in anderen Ländern, zunehmen.
 
4 Kommentare
P
pulsedriver kommentierte
Bei nur einem einzigen Fall gibt es eine weitere Methode, die Sache zu verzögern. Die funktioniert eigentlich immer, wenn man viel sequenziert und damit die Fälle auch entdeckt. Das Contact Tracing im Kanton Aargau hat die letzten Winter konsequent angewnedet, als die Gamma Variante kam, von der es auch zuerst hiess, sie sei 2mal ansteckender als der Urtyp (nachher war man eher bei 30% mehr). Die haben ganz einfach auch die Kontakte der Kontakte nachverfolgt und auch in Quarantäne geschickt. Weil das potentiell sehr viele sind geht das natürlich nur ganz am Anfang, bei kleiner Zahl (z.B. ein Nachtclub mit 200 Besuchern wo ein Infizierter war, jeder dieser 200 hatte im Schnitt 5 Kontakte seither, sind 1000 Leute in Quarantäne).
Als dann rauskam, dass Gamma doch nicht ganz so extrem war wie befürchtet, haben sie das dann wieder sein gelassen.
 
häuschen kommentierte
Ich denke mal, dass die aktuellsten Infos uns zu spät erreichen und es bereits zu spät ist.
Im Grunde kann man nur noch hoffen, dass die Impfungen wirken und/oder diese Variante ungefährlicher ist.
 
P
pulsedriver kommentierte

Das hängt davon ab, ob man die Kapazität hat, zu sequenzieren. Die Fallzahlen sind hoch. Ich bin nun auch zu wenig vom Fach um zu beurteilen, ob da ein Pooling Vorgehen möglich ist, wie man es bei den Tests auf Corona hier macht. Also z.B. von 10 Tests eine kleine Menge entnehmen, wenn man dann feststellen könnte, dass Ny da drinnen ist, wird jeder der 10 Tests sequenziert, Wenn nichts drinnen ist, hat man mit einem test 10 als negativ ausgeschlossen.
Hier machen sie das mit den Spucktests so, ist da ein Pooltest positiv, werden alle aus dem Pool nochmals getestet.
Kontakte der Kontake auch in Quarantäne schicken, das bremst ein Virus doch ganz hefitg.
 
Bluepirate kommentierte
Ich habe vorhin ein Interview von Prof. Klaus Stöhr gesehen. Er vertrat die Meinung, dass Ding ist da und wird sich ausbreiten. Bestenfalls gelingt es, die Ausbreitung um ein paar bis ca. 14 Tage zu verlangsamen. Die Unbekannte ist einzig, was das Ding in der Lage ist, anzurichten. Biontech analysiert die Variante bereits und rechnet in ca. 14 Tagen mit ersten Ergebnissen. Bis dahin gilt es maximal zu impfen und Kontakte zu beschränken. Wenn ich allerdings jetzt lese, dass der Impfstoff nicht in den bestellten und notwendigen Mengen bereit gestellt werden kann, frage ich mich, wohin das letztendlich führen soll/wird.
 
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Die Frage ist halt, was aus einem mittleren oder niedrigen Titer zu schliessen ist.
Auch das laesst sich sehr gut aus den Studien erschliessen.
Titer von 600 bis 1700 schuetzen zu 90% darunter wird es dann kritisch, und unter 200 ist der Schutz zu 90% NICHT da.

Wobei der Schutz eben so definiert ist:
Ein 10% Risiko mit sagen wir 600 BAU bedeutet NICHT das 10% dieser Menschen erkranken werden.

Es bedeutet - ACHTUNG - dass das INDIVIDUELLE RISIKO zu 90% verringert ist.

Also:
Ein 80ig jaehriger mit multiplen schweren Risikofaktoren hat trotz eines 90% igen Schutzes ein weitaus hoeheres Risiko zu erkranken weil sein persoenliches Risiko bereits um Faktoren hoeher ist.

Beste Gruesse Bernd
 
2 Kommentare
Beuteltier kommentierte
Bei uns ist die Oma ( ~ 60) väterlicherseits meiner Stief-Enkelin kurz vor ihrem dritten Termin zur Impfung gegen Covid-19 ziemlich massiv an Covid-19 erkrankt.
Die Oma hatte sich bis dahin regelmäßig um ihr ein halbes Jahr altes Enkelkind gekümmert, das ist nun selbst schwer an Covid-19 erkrankt.
Gibt es Erfahrungswerte über die Folgen einer Erkrankung an Covid-19 bei Säuglingen?
 
hansolo22 kommentierte

Sehr unwahrscheinlich das es Probleme gibt.
Das kindliche Immunsystem ist extrem aktiv und flexibel.
Mit der Pubertaet wird der Lernmodus des Immunsystems beendet.
Und mit dem Alter verlieren wir immer mehr T-Zellen die sich adaptiv anpassen an neue Erreger.
Dafuer haben wir im Alter viele Gedaechtniszellen von den ueberstandenen Erkrankungen.
Das half in der Steinzeit ungemein - ist aber im Zeitalter des Jetset mit A380 und Viren aus China leider kein gutes Konzept.
Genau deswegen sind bei Menschen ueber 60 die Impfversager bei fast 30% fuer die Covid Impfung.
Leider wird eben nicht standardmaessig wenigstens bei dieser Gruppe getestet ob die Impfung ueberhaupt funktioniert hat.
Mit einem dritten Booster - oder sogar vierten - reagiert das Immunsystem bei dieser Gruppe dann auch.


Beste Gruesse Bernd
 
Wie heisst denn die neue Variante? Epsilon? Oder ist das schon vergeben?
 
Georgie1956 kommentierte
Huch so viele Varianten gibts schon? Dann sind wir ja bald bei Omega. Und dann?
 
Bluepirate kommentierte
42. Dann hilft nur noch ein Handtuch und eine Papiertüte.
 
AnjaC kommentierte
Dann flüchte ich ins Restaurant am Ende des Universums...
 
Kay kommentierte
Haus am See - ist nicht so weit weg.
 
Bluepirate kommentierte
Wir sehen uns dann ...
 
Omikron Variante

Meine Einschätzung zur jetzt notwendigen Strategie Stand 26.11.2021
  • Mit einem R0 von bis zu 30 ist dieses Virus das potentiell ansteckendste der Geschichte der Menschheit.
  • Ein Lockdown wird es womöglich nicht eindämmen können
  • Es hat womöglich eine große IFR und Immune Escape
  • Bei Rt 2 wird Ende Februar die Delta Variante ersetzt und dann die Welt womöglich ins Chaos stürzen
  • Die 4 Punkte oben sind nur möglich, nicht unbedingt wahrscheinlich, aber Politik MUSS diesen Fall planen! Darum:
  • Einfliegen von Uğur Şahin nach Berlin wenn möglich noch heute Nacht und Spitzentreffen
  • Vertrag / Verfügung zur Anpassung des Vaccins bis Ende Dezember, Produktion und parallel Testen in z.B. Nürnberg (oder einer beliebigen Stadt mit wenigen 100k EW) bis Ende Januar, Impfpflicht und 4. Impfung bis Mitte März 2022.
  • Entspr. Verträge sofort, weil in den nächsten wenigen Tagen die knappen Resourcen anderweitig alloziert werden werden.
  • Dies mag sich als nicht notwendig erweisen - aber wenn doch, ist es der einzige Weg für ein blaues Auge - wenn nämlich dieses Virus hoch ansteckend, tödlich und impfresistent sein sollte.
  • Das Fenster zu Handeln schliesst sich in wenigen Tagen.
  • Wer jetzt tagelang wartet, bis feststeht, dass dies tatsächlich alles nötig ist, kommt dann womöglich zu spät.
  • Andere Maßnahmen wie Reisebeschränkungen haben einen nur kleinen Effekt, zu klein.
  • Eine Koordination auf EU Ebene darf nur im Nachgang erfolgen, rettet dann die EU ab Mai …
EDIT
BioNTech hat inzwischen Punkt 7.1. bestätigt (Redesign möglich innerhalb von 6 Wochen). Wir haben aber vielleicht nur 14 Wochen insgesamt …
 
Zuletzt bearbeitet:
5 Kommentare
siggi65 kommentierte
Ich hoffe sehr, dass Du Dich ausnahmsweise mal irrst... Und befürchte, dass dem nicht so ist.
 
falconeye kommentierte

Ich sage kein Doomsday-Szenario voraus. Sondern nur dessen Möglichkeit. Die Möglichkeit allein jedoch ist bereits ein Mandat zum sofortigen Handeln der geschäftsführenden Regierung, per Amtseid und Auftrag der Verfassung. Da geht es nicht darum, ob ich mich irre, höchstens, dass ich den Amtseid fehlinterpretiere …

Aber immerhin … meine allererste total krude Abschätzung zur IFR aufgrund erster Sterbezahlen in Südafrika lassen mich hoffen, dass die IFR um nicht mehr als 100% erhöht sein könnte. Das wäre noch nicht das ganz schlimme Szenario …
Offizielle Aussagen zur IFR und Immune Escape werden erst in den „nächsten Wochen“ erwartet.
 
Zuletzt bearbeitet:
peterkdos kommentierte
...der Glaube an so ein vorausschauendes Denken und Handeln fehlt mir leider...

Auch alle Anordnungen sind unnütz, wenn sich nur eine relativ kleine Menge der Mitbürger daran hält.

Der hoher Prozentsatz der Verweigerer ist dieser Virusvariante doch sehr willkommen.

Mein Pessimismus überwiegt.

Gruß
Peter
 
Kay kommentierte

Wie ist denn das überhaupt:
Im Augenblick breitet sich ja Delta rasant aus. Sind danach sozusagen alle Landeplätze belegt,
oder kommt die neue Variante zukünftig ungehindert durch Delta noch zusätzlich ?
 
falconeye kommentierte
Kay

Delta belegt keinen „Landeplatz“. Es kommt darauf an. Falls die jetzige Deltawelle durch Immunisierung endet (Impfung + Genesene) UND Omikron nur wenig Immune Escape kann, ja dann wären die Landeplätze belegt.

Falls aber die Welle durch Lockdowns abgewürgt wird - und/oder Omikron Immune Escape kann, dann wird Omikron eine weitere Welle verursachen (können). Ein Grund mehr, jetzt nicht stärker als notwendig zu bremsen.
 
Reaktionen: Kay
EDIT
BioNTech hat inzwischen Punkt 7.1. bestätigt (Redesign möglich innerhalb von 6 Wochen). Wir haben aber vielleicht nur 14 Wochen insgesamt …
Warum gibt es dann eigentlich kein Redesign für Delta?
 
1 Kommentar
falconeye kommentierte
Offensichtlich wurde die Wirksamkeit bei Delta für noch ausreichend hoch erachtet. Und man hatte vielleicht auch auf dem Schirm, die Redesigns für Mutanten aufzusparen, die das wirklich benötigen. Nach dem Redesign ist ja eine neue Testphase erforderlich und diese wird nur effektiv ablaufen („Notfallzulassung“), wenn es wirklich pressiert.
 
ch sage kein Doomsday-Szenario voraus.
Naja,
aber den schlimmsten aller anzunehmenden Faelle.
Mathematik und Statistik mag fuer vieles nuetzlich sein aber reine R Werte sagen nichts aus ueber die eventuelle Pathogenitaet.

Warum sollte der Impfschutz nicht wirken?
Dieselbe Panik wurde bei Delta verbreitet und der Impfschutz haelt.
Warum sollte er auch nicht?

SARS-COV2 hat eine dezidierte Andockstelle an ACE2 mit einer Furinspaltdomaene.
Ich unterstelle mal - mehr kann ich nicht - das die neutralisierenden Antikoerper genau diese Andockstelle blockieren.
Sonst waeren sie nicht - neutralisierend.

In UK zeigt sich bei der neuen Variante dass das Virus bereits auf dem Weg ist sich in Richtung weniger krank machend zu mutieren.
Diese Variante ist noch "stiller" und erzeugt deutlich weniger Symptome.

Ich bin betreffs der Varianten gelassen - wenn die Neue ausser dem R Wert toedlicher waere dann haetten wir in Suedafrika doch auch entsprechend Intensivfallzahlen - hab ich noch nichts gelesen dazu.

Beste Gruesse Bernd
 
3 Kommentare
falconeye kommentierte
aber den schlimmsten aller anzunehmenden Faelle
Nein, ich betrachte erst einmal nur die Möglichkeiten und sage noch gar nichts voraus. Man lege mir bitte nichts in den Mund.
Warum sollte der Impfschutz nicht wirken?
Omicron hat unglaubliche 32 Mutationen und die aktuelle Hypothese lautet, dass diese Variante in einem HIV Patienten entstand, indem sie immer wieder neu mutierte, um der sich stetig anpassenden Immunantwort zu entgehen. Und damit auch dem aktuellen Impfstoff. Was deine Frage beantwortet (warum man dies als Möglichkeit in Betracht ziehen muß).
wenn die Neue ausser dem R Wert toedlicher waere dann haetten wir in Suedafrika doch auch entsprechend Intensivfallzahlen
Es gibt erst seit 6 Tagen eine Explosion der Fallzahlen in SA, die Intensivfallzahlen können das noch gar nicht spiegeln.
 
hansolo22 kommentierte

Die Anzahl der Mutationen gibt doch keinen Hinweis darauf das sie pathogener ist.
Kann doch genau das Gegenteil der Fall sein.

Auch die HIV Theorie ist weit her geholt.
Wieviele Millionen HIV Infizierte haben wir weltweit - sehr viele - dann sollten wir z.B. in den USA sehr viele Mutanten sehen.
Ein unbehandelter HIV Patient der immun kompromittiert ist und bereits an Toxoplasmose und leichten Infektionen verstirbt der wird nicht monatelang an Covid leiden und ueberleben - und das Virus mutiert munter im Patienten - macht ueberhaupt keinen Sinn.

In vielen afrikanischen Laendern sehen wir kaum Inzidenz - trotz niedriger Impfquote.
Die Spekulation - mehr ist es nicht - besagt das die afrikanische Genetik besser mit SARS umgehen kann.
Genauso gut kann es sein das wir Mutationen aus diesen Laendern haben weil sich das Virus millionenfach still verbreitet und dort mutiert ist.

Beste Gruesse Bernd
 
falconeye kommentierte

Du widersprichst mir überhaupt nicht, sondern stellst weitere Möglichkeiten vor. Das schützt uns aber nicht beim Eintreten einer der ungünstigeren Szenarien, die eben leider nicht unwahrscheinlich genug sind, dass man sie offizieller Seite schon ignorieren dürfte.
Insgesamt scheinst Du Probleme damit zu haben, viele Szenarien parallel zu Ende zu denken. Aber das muss man, denn ein Risiko ist das Produkt aus Wahrscheinlichkeit und Schaden und ist nicht klein, nur weil die Eintrittswahrscheinlichkeit vielleicht klein ist.
 
Kai Klose, Staatsminister für Soziales und Integration in Hessen berichtet auf Twitter vom vermutlich ersten Omicron-Fall in Deutschland

https://twitter.com/x/status/1464515031840739333
Währenddessen in den Niederlanden:
 
1 Kommentar
Bluepirate kommentierte
In den Niederlanden sind es 61. Gerade erst gesehen, wurde ja schon oben darauf hingewiesen. Sorry.
 
Offensichtlich wurde die Wirksamkeit bei Delta für noch ausreichend hoch erachtet.
Das Problem ist das der Impftiter nicht gemessen wird.
Es gibt Studien die zeigen das bestimmte Titerwerte schuetzen - vollstaendig.

Zu postulieren das der Impfschutz nicht wirkt oder nicht vollstaendig schuetzt - z.B. gegen Delta ist so wie zu behaupten ein Reifen platzt auf einer unebenen Fahrbahn ohne den Luftdruck der Fahrzeuge gemessen zu haben.

Beste Gruesse Bernd
 
3 Kommentare
falconeye kommentierte
Der Impftiter wird in der Dosisfindungsstudie betrachtet, danach geht er in die Definition der Impfwirksamkeit nicht mehr ein.
 
hansolo22 kommentierte

Genau das ist das Problem.
Denn die Impfversager werden nicht erkannt - zu deren Schaden.

Beste Gruesse Bernd
 
falconeye kommentierte
5 Kommentare
peterkdos kommentierte
Erzebirgskreis....leider hat sie nicht recht!

Gerade dort haben sich die Menschen in der Mehrheit allem was gegen die Corona geholfen hätte verweigert.

Leider trennt der Virus nicht zwischen den beiden Gruppen, so sehr es mir für diese Frau leid tut. Sie hat aller richtig gemacht, aber ihr Umfeld nicht.

Nicht immer alles auf "die da oben" abwälzen. Wir tragen auch Mitverantwortung.

Gruß

Peter
 
falconeye kommentierte
Und ausserdem fehlt dem RKI bald schon wieder eine neue Farbe für Inzidenz 2500.1 - 5000.0
 
Georgie1956 kommentierte
Wuxi kommentierte
Da ist gerade jeder dritte krank. Und das sind ja nur die getesteten.
 
Südafrika und Omicron

Hier mal die quantitative Situation heute 27.11.2021
JSON:
Corona situation report for South Africa at 2021-11-27:
Incidence:     40.82
Today x7:       0.00
Death Incid.:   0.352
Undetect/CFR:   7.48 x/%
Rt:             5.91
Alert level:    3.89 out of control (off chart)

Der aktuelle Wert für Rt ist sicher überschätzt, aber man sieht die Explosion in den Parametern Rt und Alertlevel. Noch am 18.11. lag der Alertlevel bei "moderate risk", nun plötzlich bei "out of control". Da ist definitiv was passiert in Südafrika

Ich habe ab sofort nun weltweit mein Zeit-Delta zwischen Infektion und Tod auf 13 Tage reduziert. Dies ergibt zwar eine schlechtere Korrelation zwischen Fall- und Todeszahlen für Deutschland, aber eine bessere Korrelation zwischen den Maxima der Kurven und auch eine bessere Korrelation für viele Länder im Ausland. Ich führe das darauf zurück, dass ein relativ hoher Anteil der Intensivpatienten, vor allem in D, erst nach längerer Zeit verstirbt und damit die Minima der Kurven gegenüber den Maxima verschiebt. Dies beeinflusst Werte für den Alertlevel und die CFR, diese fallen nun etwas niedriger aus. Insgesamt sind so die Todesfälle (in grau in der Grafik zeitversetzt dargestellt) aber nun realistischer mit dem zeitlichen Geschehen der Infektionen assoziierbar.

Man sieht, dass die Todesfälle in Südafrika seit ca. 4 Tagen wieder steigen. Falls (und das ist ein grosses Falls!!!) diese Todesfälle bereits mit den minimal gestiegenen Infektionen um den 11.11. assoziert waren, so wäre dies kein gutes Zeichen. Hoffen wir, dass das Signal der Todesfälle in Südafrika zukünftig nicht auffällig sensitiv auf die Inzidenz reagiert. Aber es definitiv zu früh, Entwarnung zu geben, dass die neue Mutation nicht auch pathogener ist. Leider. Die hohe Infektiösität der neuen Mutante steht angesichts der Grafik oben muMn ausser Frage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
10. Ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina zur Coronavirus-Pandemie:
(Edit: Link zum PDF korrigiert)

zusammengefasst im Spiegel:
 
Kommentar
Wie ich bereits schrieb ganz so einfach ist ein Immune Escape nicht, denn:

Die Impfung generiert ein breiteres AK Spektrum als eine Infektion und die Barrieren fuer eine Escap sind sehr hoch.



Beste Gruesse Bernd
 
1 Kommentar
falconeye kommentierte
Hallo Bernd, diese Arbeiten sind mir bekannt. Ferner verbreitern weitere Impfungen das AK Spektrum sogar noch
Dennoch gelingt Viren ein Immune Escape leider trotzdem öfter als uns lieb ist
So ist das halt im Krieg. Optimismus ist da nicht immer die beste Strategie

Ich hoffe ja auch noch, dass Omicron im Körper eines Ungeimpften entstand und die Antikörper eines Geimpften noch nicht alle gesehen hat
 
Status Update 27. November 2021

JSON:
Corona situation report for Germany at 2021-11-27:
Incidence:    485.26
Today x7:     547.94
Death Incid.:   2.136
Undetect/CFR:   0.69 x/%
Rt:             1.14
Alert level:    1.99 very high risk
Trend Incid:  824.34  (x1.7)
Trend Deaths:   5.705 (x2.7)

Zur Grafik und Lage letzte Woche -> https://www.nikon-fotografie.de/com...egen-coronavirus-abgesagt.295040/post-2832425

Die Lage in Deutschland ist unverändert ernst, aber kann im Vergleich zu letzter Woche leicht optimistischer beurteilt werden.

Bitte beachtet die Anpassung des Timeshift-Parameters für Todesfälle auf 13 Tage (vgl. Bemerkung hier).

Der Alertlevel hält sich weiterhin auf sehr hohem Nivea (Grenze zu "out of control") stabil.

Unter der Annahme eines stabilen Alertlevel gebe ich zwei Kennzahlen aus: "Trend Inzidenz" (7-Tage/100k) und "Trend Tote Inzidenz) (7-Tage/100k). Dieser Trend entspräche den Spitzenwerten, falls A längere Zeit konstant bliebe und weder steigen noch fallen würde. In Klammern (x...) ist der Zuwachs gegenüber der Situation heute genannt.

Mit zusätzlichen Maßnahmen (NPIs wir 2G etc.) kann der Alertlevel gesenkt und diese Spitzenwerte vermieden werden. Natürlich kann A aber weiter steigen mit entspr. noch dramatischeren Auswirkungen.

Weiterhin müssen wir uns auf eine Steigerung der Inzidenz (bis auf ca. 800) einstellen und eine ca. Verdreifachung der Todesrate (auf ca. 700 Tote täglich bzw. den Spitzenwerten vergangener Wellen). Die Intensivbelegung mit Covid-Patienten wird dabei noch um ca. 2x steigen müssen. Die Lage ist grundsätzlich noch mit den schlimmsten Phasen der vergangenen Wellen vergleichbar -- wenn A nicht noch weiter steigt!

Meine Beurteilung fällt marginal optimistischer als letzte Woche aus und die angeordneten Maßnahmen sollten kurzfristig gerade ausreichen können. Allerdings wird die Welle nicht gebrochen und wird vermutlich mit fortschreitendem Winter noch viel größere Probleme bereiten. Omicron wird dabei erst einmal keine sichtbaren Effekte haben.

Die Trend-7-Tages-Todesraten-Inzidenz von ca. 5 /100k für Deutschland liegt im Mittelfeld (s.u.)
 
3 Kommentare
falconeye kommentierte
Austria
JSON:
Corona situation report for Austria at 2021-11-27:
Incidence:   1042.15
Today x7:     951.71
Death Incid.:   3.697
Undetect/CFR:   0.49 x/%
Rt:             0.95
Alert level:    2.07 out of control
Trend Incid: 1181.00  (x1.1)
Trend Deaths:   5.746 (x1.6)
In Österreich ist der Alertlevel gesunken! Damit ist die Prognose nun deutlich günstiger und ähnlich zu der in Deutschland, mit einer Trend-7-Tages-Todesraten-Inzidenz von ebenfalls ca. 5 /100k.

Ferner hat die Inzidenz in Österreich aktuell ihr Maximum erreicht und fällt bereits wieder.
 

Anhänge

  • Alert-Austria.png
    156,9 KB · Aufrufe: 13
falconeye kommentierte
Schweiz
JSON:
Corona situation report for Switzerland at 2021-11-27:
Incidence:    527.07
Today x7:     649.72
Death Incid.:   1.075
Undetect/CFR:   0.39 x/%
Rt:             1.23
Alert level:    2.07 out of control
Trend Incid: 1338.58  (x2.5)
Trend Deaths:   5.162 (x4.8)
In der Schweiz steigt der Alertlevel noch! Mit einer Trend-7-Tages-Todesraten-Inzidenz von ebenfalls ca. 5 /100k wird die Schweiz ähnlich oder stärker getroffen werden wie Österreich oder Deutschland.
 

Anhänge

  • Alert-Switzerland.png
    170,1 KB · Aufrufe: 10
falconeye kommentierte
UK
JSON:
Corona situation report for United Kingdom at 2021-11-27:
Incidence:    454.35
Today x7:     513.81
Death Incid.:   1.293
Undetect/CFR:   0.38 x/%
Rt:             1.05
Alert level:    1.70 very high risk
Trend Incid:  564.38  (x1.2)
Trend Deaths:   2.154 (x1.7)
UK schlägt sich aktuell wacker ohne weitere Welle. Zwar drohen womöglich etwas höhere Todesraten als ohnehin schon - aber diese bleiben vermutlich bei 1/3 bis 1/2 unserer zu erwartenden Rate.
Es ist davon auszugehen, dass einfach schon mehr Menschen in UK immunisiert sind.
 

Anhänge

  • Alert-United Kingdom.png
    152,5 KB · Aufrufe: 12

Zwickt mich bitte jemand, sonst glaube ich dass ich träume.

In der momentanen ernsthaften Situation wo man über schärfere Kontaktbeschränkungen diskutiert, wie drück ich mich diplomatisch aus, ein sicherlich nicht ausgewogenes Zeichen der Verantwortlichen...
 
4 Kommentare
Georgie1956 kommentierte
Hirnlose Raffgier, schwere Erkrankungen und Tote in Kauf nehmend, nenne ich das.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurt Raabe kommentierte
kann man sich da überhaupt diplomatisch ausdrücken ???
meine Meinung dazu
und ich glaube auch nicht das man 3G kontrolliert hat
 
P
pulsedriver kommentierte

Georgie1956 hat das doch wunderbar diplomatisch ausgedrückt. Ohne dimplomatisch tönt das anders.
 
Kurt Raabe kommentierte
Moin
nur ein paar persönliche Gedanken
man (ich) kann es nicht nachvollziehen :
Weihnachtsmärkte werden abgesagt
Rosenmontagszüge werden abgesagt
aber die Fußballstadien sind voll
(kein Mensch kann mir weismachen das alle Stadionbesucher
nach 3G kontrolliert wurden)
 
Dann lesen wir mal was die lokalen Gesundheitsexperten fuer Erfahrung mit der neuen Variante haben:


Afrikanische Mediziner zeichnen derzeit ein weniger dramatisches Bild als europäische Experten. Angelique Coetzee, die Vorsitzende der South African Medical Association, sagte, eine Gesundheitskrise zu prognostizieren, sei „voreilig“. „Zu diesem Zeitpunkt sind das alles Spekulationen. Es kann sein, dass es hochansteckend ist, aber bisher sind die Fälle, die wir sehen, extrem mild.“ Coetzee ergänzte aber, dass sie in zwei Wochen womöglich anderer Meinung sei. Man beobachte weiter, was passiere.

Macht Sinn fuer das Virus - R-Wert nach oben und den Wirt deutlich weniger schaedigen - so sieht eine erfolgreiche Strategie zur Vermehrung aus.

Beste Gruesse Bernd
 
falconeye kommentierte

du weisst es besser als die Vorsitzende der Medizinervereinigung in Suedafrika
Ich habe mich von Titeln noch nie beeindrucken lassen …

Was mich eher beeindruckt, ist eine Äusserung von Rudo Mathivha, Chef der ITS im Soweto Baragwanah Hospital. Demnach gibt es seit ca. 2 Wochen eine Verschiebung im Profil der Intensivpatienten, es seien nun vor allem Jüngere in ihren 20 und 30ern betroffen, die einen schweren Verlauf haben.

Das deckt sich wohl kaum mit der Aussage, bisher seien alle Verläufe „sehr mild“. Zur Info, ca. 90% aller Fälle in SA sind bereits Omikron.

Grundsätzlich recherchiere ich halt selbst und habe eine Meinung aufgrund der publizierten Daten, nicht der Meinung Einzelner. Und da ist es nun einmal objektiv so, dass die Todesrate in SA seit ein paar Tagen leider deutlich anzieht, egal, was einige Mediziner aus Verärgerung da auch immer sagen …

Das hätte übrigens hier auch jeder in meiner Grafik selber erkennen können -> https://www.nikon-fotografie.de/com...egen-coronavirus-abgesagt.295040/post-2833346
 
Zuletzt bearbeitet:
bernhard64 kommentierte

"und habe eine Meinung aufgrund der publizierten Daten, nicht der Meinung Einzelner"
Sapere aude!
Da können wir uns alle eine Scheibe abschneiden!
 
falconeye kommentierte

Hier kann man die Dame live erleben … Youtube
Die Behauptung, z.B. UK hätten die Variante schon längst, nur halt bisher übersehen, und bräuchten daher keinen Travel Ban, ist relativ dreist angesichts der Spitzenposition bei Genomsequenzierungen der UK
Das einzige, was mir das Video wirklich sagt, ist, dass die Dame einen Hund oder Katze als Haustier hat
 
AnjaC kommentierte
Der Napf ist groß und leer. Das spricht für einen Hund. Aber wir müssen natürlich weitere Erkenntnisse abwarten
 
häuschen kommentierte
Da kenn ich mich aus - es ist ein Hund
(Mist, zu spät)
 

Zwei Fälle der Omikron-Virusvariante in Deutschland bestätigt

In München sind die ersten beiden Omikron-Fälle bestätigt worden. Die beiden Reisenden kamen aus Südafrika. In Hessen gibt es einen Verdachtsfall.

 
5 Kommentare
P
pulsedriver kommentierte
Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die bei der Einreise aus Südafrika getestet und dann isoliert worden. Solche Fälle sind eigentlich recht unproblematisch, schlimmer sind Fälle, wo man es nicht gemerkt hat und die nun unter die Leute kommen. Womöglich noch geimpft und deshalb ohne Maske an wer weiss was an Anlässen. Und das vermutlich ohne es zu wissen, ich nehme nicht an, dass die 80 positiv getesteten in den zwei Fliegern aus Südafrika in den Niederlanden mehrheitlich gewusst haben, dass sie irgendwie krank sind. Solange keine Quarantäne galt bei Einreise und man keine Symptome hat, ist ja eigentlich nichts dabei, auch nach der Reise weiter im Rahmen der Regeln Kontakte zu haben, und für geimpfte ist da immer noch viel möglich, ganz ohne Test.
 
Kurt Raabe kommentierte

persönliche Gedanken
ich kann nicht nachvollziehen warum die Infizierten
erst am Zielflughafen entdeckt werden ???
Wird bei der Abreise nicht gründlich getestet oder möchte man
das nicht wirklich weil man Angst vor renitente Fluggäste hat?
Evtl. ist mein jetziger Gedanke ganz böse.
Vielleicht denkt man : wenn wir die Infizierten entdecken,
haben wir sie an der Backe, sollen sich doch andere .........
 
P
pulsedriver kommentierte

Also ein einfaches Beispiel dafür wäre: Einreise nur mit 3G. Geimpfte und Genesene werden dann nicht getestet, sie brauchen ja keinen Test zur Einreise. Also wenn du nicht grade mit triefender Nase oder dauernd hustend am Flughafen stehst, wieso sollte dann jemand auf einem Test bestehen? Diese 3G Regel bei der Einreise ist in der EU doch sehr üblich, oder?
 
Kurt Raabe kommentierte

darum ist es meiner Meinung nach längst überfällig bei Einreise alle Fluggäste zu testen....
 
P
pulsedriver kommentierte

Nun war es bisher ja so, dass Geimpfte kaum das Virus übertragen (Urvarainte) bzw deutlich weniger häufig (Delta, gibt Studien, die von 3mal weniger häufig sprechen). Das sind natürlich Gründe, die auch für gewisse Erleichterungen beim symptomlosen Geimpften sprechen.

Bei unserer Kreuzfahrt im Oktober haben sie hingegen auch die geimpften getestet. Alle, die an Bord gingen, wurden vor Ort getestet. Also entweder 2 Tests innert 48h, oder geimpft/genesen und dann nur den Test direkt beim Einschiffen. Hat man da gemacht, weil ein Kreuzfahrtschiff mit nur einen Infizierten drauf ein echtes Problem werden kann, Stichwort Anlegen und die Leute wieder von Board lassen. Ein Flugzeug kann nicht beliebig lange in der Luft bleiben, irgendwann muss man das landen lassen. Aber bei einem Schiff kann man "nejt" sagen, das kann ja ankern.
Ach ja; Da sind vielleicht gut 1000 Leute an Bord gegangen. Die Tests waren schon eine ziemliche Aktion. Die hatten 6 oder 8 Teststrassen, die Leute kamen gruppenweise dahin, dann musste die ganze Gruppe im nächsten bereich 20 Minuten warten, bis die Resultate vom Schnelltest da waren.
An einem Flughafen sind mehr als 1000 Leute. Das braucht also Platz. Verdammt viel Platz. Für Teststrassen, aber auch für Wartebereiche. Genügend Wartebereiche gibt es aktuell wohl nur an den gates. Das heisst dann aber: 20 Minuten bevor das Bording beginnt, ist letzter testtermin. Wer dann nicht zum Schnelltest durch war, kommt nicht mehr an Bord. Und es sortiert die Positiven erst beim Bording aus. Dann haben die im Wartebereich schon munter eine grosse Gruppe potentiell anstecken können und es muss wieder Gepäck rausgeholt werden, das machen die FLuggeselltschaften auch sehr ungern.
Will man kleine Gruppen, die ein positiver potentiell infiziert hat, muss man separate Wartebereiche vorne schaffen und die Leute in kleinen Gruppen durchschleusen. Inklsuive Wartezeit aufs Resultat. Dafür dürfte an fast allen Flughäfen der Platz fehlen.

Letzte Varainte wäre dann noch ein maximal 6h altes Schnelltest Resultat zum Checkin. D.h. man lässt die Leute halt vor dem Checkin zu irgendwelchen Testzelten gehen, und dann wird in der Checkin Halle gewartet. Gibt viel Durcheinander da, aber immerhin ist es für die Fluggesellschaft dann kein Problem, wenn einer positiv war. Nachverfolgbarkeit zu wem zu enge Kontakte in der zweit waren? Keine.

Bei Ankunft das Gleiche. Wo denn? Platz hat es am ehesten zwischen Gate und Gepäckausagbe. Teststrassen kreigt man da in brauchbarer Zahl wohl oft noch unter. Aber wo arten die Leute dann aufs Resultat? Genau: Dichte gedrängt beim Koffer holen. Nahc dem Gepäckband kommt nur noch der Zoll, da ist zu wenig Platz.
 
Gestern Abend in den Nachrichten haben sie gesagt, dass ca. 1/7 der Passagiere in den zwei Fliegern aus Südafrika in den Niederlanden positiv getestet wurde. Das ist extrem viel.

Nehmen wir mal an, es handelt sich nicht mehrheitlich um eine grosse Reisegruppe, die alle zusammen in der selben Anlage waren wo die Ansteckungen nicht "unabhängig" wären. Und auch, dass sie nicht alle im selben Fussballstadion waren. Gehen wir also mal von unabhängigen, zufälligen Ansteckungen aus.

Dann heisst das, dass der Anteil Positiver in Südafrika schon sehr hoch sein muss. Wenn auch nicht gleich 1/7. Weil Touristen ja häufiger in Bar, Disco,... anzutreffen sind als die Einheimischen, die auch viel Zeit vom Tag arbeiten müssen. Aber es müsste doch ein erschreckend hoher Teil der Einheimischen auch angesteckt sein - ohne es zu wissen?

Und da von 80 Positiven eigentlich viele Symptome haben müssten bei den bekannten Varianten und damit eigentlich gar nicht ins Flugzeug hätten kommen dürfen: Entweder hat diese Varainte generell einen sehr hohen Anteil milder bis gar keiner Symptome. Oder wir haben den Spezialfall, dass fast alle Reisenden geimpft waren (was nicht unwahrscheinlich wäre angesichts all der Hürden für ungeimpfte) und dann gilt die Aussage mit "mehrheitlich keine bis maximal minimale Symptome" zumindest für die Geimpften. Das mit den wenigen Symptomen gilt sogar dann, wenn die sich nicht unabhängig angesteckt haben.
 
3 Kommentare
F
forensurfer kommentierte
Aus der Tagesschau:

07:01 Uhr

Bislang keine schweren Omikron-Verläufe in Südafrika


Die Menschen, die sich in Südafrika mit der Virus-Variante Omikron infiziert haben, sind bislang nicht schwer erkrankt. Die Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbands, Angélique Coetzee, sagte der BBC, dass die bisher in ihrem Land festgestellten Fälle nicht schwerwiegend seien. Allerdings seien die Untersuchungen zu dieser Variante noch in einem sehr frühen Stadium, schränkte sie ein.

"Die Patienten klagen meist über einen schmerzenden Körper und Müdigkeit, extreme Müdigkeit, und wir sehen es bei der jüngeren Generation, nicht bei den älteren Menschen", sagte sie. Es handele sich nicht um Patienten, die direkt in ein Krankenhaus eingeliefert würden, sagte Coetzee.

Man müsse sich aber Sorgen machen, dass die Omikron-Variante ältere Menschen, die zusätzlich an Diabetes oder Herzkrankheiten litten, viel härter treffen könnte, sagte sie dem "Telegraph". In Südafrika leben - wie in vielen Staaten südlich der Sahara - anteilig nicht sehr viele ältere Menschen. Nur etwa sechs Prozent der Bevölkerung ist älter als 65 Jahre.
 
P
pulsedriver kommentierte

Deswegen muss man die Älteren boostern, und zwar zügig. Die Impfquote der über 65 jährigen ist ja auch recht hoch. D.h. ungeimpfte in der Bevölkerungsgruppe selten. Es wäre daher sogar noch möglich, den den bisher ungeimpften dieser Gruppe noch einen Grossteil zu impfen.
 
falconeye kommentierte

Bislang keine schweren Omikron-Verläufe in Südafrika
Zur Info, an anderer Stelle hier stelle ich dar, dass diese Aussage leider nicht zutrifft. Und womöglich politisch motiviert war.
 
Kay kommentierte

Es mag ja sein, dass in " Deinem " Bundesland alles vorbildlich läuft. Das ist leider die Ausnahme.

Hier gehen Menschen nicht zur Impfung, weil die Warteschlangen ihnen zu lang sind (der Freund ist kein Einzelfall).
Von anderen Bundesländern werden bereits die Patienten von der helfenden Luftwaffe ausgeflogen, weil es keine Plätze gibt.
Die Ärzte fangen an, über Triage nachzudenken.

Es nützt doch nur bedingt, wenn da in Schleswig-Holstein alles gut vorbereitet ist.

Schau der den Beitrag von @Kadele an mit der Warteschlange beim mobilen Impfteam!
 
C
Christian B. kommentierte
Von „alles“ und „vorbildlich„ will ich nicht reden. Bei der Impfquote z.B. hat uns HH jüngst überholt. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass nicht alles schlecht ist und sich auch außerhalb dieses Forums Leute sinnvolle Gedanken machen - und diese sogar umsetzen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das UK-E mindestens genauso aktiv ist wie das UKSH. Und es gibt sicher auch in HH Ärzte, die - wie in Kiel - am Samstag im Impfzentrum ehrenamtlich arbeiten. Einen kenne ich persönlich (Chefarzt in einem hamburger Privatklinikum).
 
Kay kommentierte

Manno, lieber Christian:
Du bist doch nicht gemeint und Deine Freunde auch nicht. Deine Frau ist auch nicht gemeint. Apotheker* habe ich auch zwei in der Familie. Das ist uns alles unbenommen und einen Wettstreit zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein möchte ich ebensowenig.
Das UKE hat gute Ärzte.
Trotzdem ist das Impfzentrum noch nicht wieder aufgebaut. Es würde helfen. Die Menschen stehen Schlange. Impfzauderer gehen wieder. Das muß alles nicht sein.
 
C
Christian B. kommentierte
Kay
Lieber Kay, ich fühlte mich in keiner Weise persönlich angesprochen. Ich versuchte nur darauf hinzuweisen, dass es vielleicht nicht ganz so schwarz aussieht, wie es Dir gerade erscheint. Damit will ich auch überhaupt nichts schönreden. Du weißt ja, dass ich der Meinung bin, dass mit Hilfe einer allgemeinen Impfpflicht und einer Impfquoten von mindestens 90 Prozent zum Ende des Sommers das ganze Debakel, über das wir jetzt reden, hätte vermieden werden können. Ist leider nicht. Und darüber ärgere ich mich auch. Aber ich sehe eben auch die ganzen Anstrengungen - auch im privaten Bereich - die unternommen werden, damit es nicht noch schlimmer wird. Ich habe einige Beispiele aufgezählt.
 
P
pulsedriver kommentierte
Kay

Genau das mit dem schneller machen, darum geht es ja.
Impfzentrum statt in 3 Monaten in 6 Wochen wieder auf Vollbetrieb bringen? Eine grosse Aufgabe, vielleicht nicht unmöglich, aber schwierig. Und nicht viel gewonnen damit, in 6 Wochen ist zu spät. Was nicht in 2 Wochen volle Kapa hat beim Impfen, ist zu spät. Das können wir auch gerne zusätzlich machen, als Plan B. Aber anlaufen muss vorher Plan A, der in Tagen oder spätestens 1 bis 2 Wochen den Impfdurchsatz massiv erhöht. Bis dahin läuft kein grosses Impfzentrum.

Hausärzte und Apotheker davon überzeugen, mehr zu impfen? Nun, das GEHT schnell, wenn man will. Eigentlich so schnell, wie man den impfstoff liefern kann. Den Rest kriegt man hin, und wenn man einfach die Verrechnugspauschale um 20 Euro erhöht. Gibt vielleicht auch bessere Methoden, aber wenn einem keine einfällt, dann wirkt diese. Bisher impfen einige Hausärzte auch deshalb nicht, weil sie sehr viel zu tun haben und die Kostenpausche knapp kalkuliert ist. Mit den Hausärzten und Apothekern kann man da in einer Woche viel erreichen.

Deutschland hat 4.5 Ärzte pro 1000 Einwohner. Quelle:
Wenn 2/3 davon impfen. Und nur 1 Stunde pro Tag impfen. Dies aber zügig tun . Als ich in die Apotheke ging, hatten sie 6 Impfungen pro Stunde, die eine Ärztin gemacht hat. Mit viel Zeit dazwischen. 8 Leute pro Stunde wäre auch gegangen, mit der notwendigen Beratung. Macht bei einer Stunde impfen und "nur" 2/3 aller Ärzte die mit machen 24 Impfungen pro 1000 Einwohner am Tag. In einer Woche mit 6 Arbeitstagen dann schon über 140 von 1000. Innert 7 Wochen hätte jeder Einwohner damit eine Spritze bekommen. Bis dann läuft das Impfzentrum noch nicht auf voller Leistung, auch wenn die Politiker noch so gut sind.
 
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