Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Wer hat den eine gute Materialkunde bei den FFP2 Masken und könnte kurz erklären, was passiert, wenn ich eine solche Maske nun aussen und innen mit einem Desinfektions-HygieneSpray* kräftig einsprühe und dies dann so lange einwirken lasse, bis es vollständig getrocknet ist.

Wird die Schutzfunktion der Maske deutlich/wenig/kaum beeinträchtigt, wie oder wodurch genau, oder wäre das eine Methode die x Mal anwendbar wäre??

*Mit Ethanol und Propanol laut Angaben auf dem Fläschchen...
 
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AnjaC kommentierte
Ich würde das für gar nicht anwendbar halten. Sobald die Maske und insbesondere die innenliegenden Vliese nass werden, können sich Risse und Undichtigkeiten im Material ergeben.
 
ernst.w kommentierte
Abgesehen von Materialkunde: Mach das mal mit einem Stück Stoff oder einem Papiertaschentuch. Nach dem Trocknen einmal kurz schnüffeln, und die Frage stellt sich gar nicht mehr.
 
Georgie1956 kommentierte
AnjaC kommentierte
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Ich halt es fast nicht mehr aus, wenn ich so etwas lese:
Bei allem Verständnis für persönliche Freiheiten (O-Ton einer Pflegevertreterin: "Man will nicht schon wieder etwas diktiert bekommen."): Nicht mal die riskantesten Gesundheitsberufe "am Mann/an der Frau" müssen sich impfen lassen? Und wenn schon nicht: Gibt es wirklich einen so hohen Anteil an geistig Minderbemittelte unter den PflegerInnen?

(Man verzeihe meine harte Beurteilung, aber dass in Österreich fast genau die Hälfte aller Covid-19-Toten aus Pflegeheimen stammen, dürfte sich selbst bis zu den Betreffenden durchgesprochen haben.)
 
AnjaC kommentierte
Das ist eher weniger eine politische Haltung, sondern geht meiner Erfahrung nach eher in die Grauzone zwischen Naturheilkunde (gut) und Esoterik (doof). Ich habe viel Krankenhauserfahrung von Kindesbeinen an (im wahrsten Sinne des Wortes). Also lange, bevor die Grünen eine wahrnehmbare Rolle spielten. Ich habe es sehr oft erlebt, dass das Pflegepersonal den weniger "heftigen" Mitteln und Maßnahmen, gerne auch Hausmitteln, mehr zugetan war als den Verordnungen der Ärzte, die oft als "Chemiekeule" bezeichnet wurden. Natürlich nicht in Notfällen. Aber auf Station oder mit hinter der Hand zugesteckten Ratschlägen ("nehmen Sie das lieber nicht...."). Meiner Erfahrung nach ist das weit verbreitet. Das können alles Einzelfälle gewesen sein, die sich per Zufall bei mir "geballt" haben. Oder ein regionales Phänomen. Oder es spiegelt das grundsätzliche Misstrauen zwischen Pflege und Medizin deutlich.
 
T
Tom.S kommentierte
Viel deprimierender und bezeichnender finde ich ja die Feststellung der Pflegekräfte: "Man redet über uns aber nicht mit uns".
 
bernhard64 kommentierte

Das sehe ich auch so und finde das bedauerlich.
Letztlich kann man getrost auch die Friedensbewegung der 80er mit hinzunehmen. Ja, Frieden ist eine begrüßenswerte Sache, aus heutiger Sicht war aber der Doppelbeschluss nicht falsch ( siehe Chr. Hacke, Von Kennedy bis Reagan). Wie dem auch sei - seit damals haben sich immer größere Teile der Bevölkerung vom Staat und unserem System abgekehrt, nehmen aber die Vorteile gerne in Kauf (Mobilfunk, Flugreisen, Radiologie ...).

Vor allem frage ich mich, was für eine Art von Arbeitsethik diese Leute haben. Wer mit Gefahrstoffen umgeht, für den sollte Eigen- und Umgebungsschutz höchste Priorität haben. Gibt es da keine Berufsverbände, die informieren?

Unser ganzes Land ist subsidiär organisiert, da sollte jedem klar sein, dass jeder an seiner Position seinen Job auch Sinne der Gemeinschaft zu erledigen hat und nicht immer auf die „Zentralregierung“ warten darf. Wo war seit einem Jahr der MDK und der Altenheimverband? Auch die Bürgermeister / Landräte hätten mehr tun können, wie positive Beispiele wie Tübingen und Magdeburg (glaube ich mich zu erinnern) zeigen.
 
AnjaC kommentierte
Jetzt wird es aber echt off-topic, Leute!! Das hat nichts mehr mit der Impfskepsis der Pflegekräfte zu tun und gehört ganz grundsätzlich nicht hierher.
 
bernhard64 kommentierte

Sorry für den ersten Absatz
 
Mal mein evtl blöder Vergleich: Corona-Pandemie - Kernkraftwerk

1. Brennstäbe = infizierten Personen
2. Reaktorwasser = gesunde Personen
3. Reaktortemperatur = Auslastung Gesundheitswesen
4. Regelstäbe = AHA-Regeln, Kontaktreduzierung
5. abgebrannte Brennstäbe = geimpfte Personen

Fährt man die Regelstäbe zu weit oder zu früh aus, kommt es zur Überlastung des Gesundheitswesens.
Man sollte Atomkraftwerksplaner mal zur Pandemiebewältigung befragen

Ich finde da sind gewisse Parallelen vorhanden.
 
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Hier nochmal was zur Antikörpertherapie:

Die Behandlung mit Antikörpercocktails kann Menschen vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 schützen und nach einer Infektion schwere Erkrankungsverläufe verhindern. Dies zeigen die Zwischenergebnisse aus 2 klinischen Studien, auf die die beiden Hersteller in Pressemitteilungen hinweisen.

Zitat:
Laut der Pressemitteilung [von Eli Lilly] mussten von den Patienten, die eine Kurzinfusion mit Bamlanivimab plus Etesevimab (jeweils 2.800 mg) erhielten, bisher 11 (2,1 %) hospitalisiert werden gegenüber 36 Patienten (7,0 %) in der Placebogruppe. Dies entspricht laut Hersteller einer Risikoreduktion um 70 %, die statistisch hochsignifikant war (p = 0,0004).

Quelle:
 
Kommentar
Haben sie doch gar nicht, es wird heute geplaudert.

Die Plauderrunde ging aus, wie das Hornberger Schießen, eigentlich nicht überraschend. Die Griechin Stella Kyriakides, die als EU-Gesundheits-Kommissarin wesentlich für die Verträge zur Impfstoffbeschaffung verantwortlich ist, appellierte nach der Sitzung an die "moralische Verantwortung der Firma".... wer einen wasserdichten Vertrag hat, zählt Paragraphen auf, appelliert aber nicht nur an Sekundärtugenden.

Wie sähe nach Meinung von Frau Kyriakides denn rein praktisch die moralische Verantwortung aus? AstraZeneca soll aus den britischen Fabriken nicht UK beliefern, sondern die EU. Das Impfen der EU-Bürger ist demnach wichtiger, als die Immunisierung der Engländer. Klingt nach EU first, so viel zu moralisch. Wenn man dann noch bedenkt, dass die EU den AZ-Impfstoff noch nicht mal zugelassen hat, wird die Sache noch grotesker.

Volkes Stimme "The Sun" greift dann auch das Thema auf und schürt weiter Emotionen gegen die EU:

EU orders AstraZeneca to divert 75m vaccines from BRITAIN to Europe as jab row hits boiling point (thesun.co.uk)


Etwas sachlicher berichtet The Guardian:

The EU's vaccine bust-up with AstraZeneca is partly of its own making | Coronavirus | The Guardian
 
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luckyshot kommentierte
Kay

Fließt Geld in Bahnen, die wir nicht kennen (vielleicht nicht genug ???) ?

Was soll denn das? Das sind genau die Art Verschwörungstheorien, die bei den Leuten, mit denen Du nicht in eine Schublade gesteckt werden willst, übel aufstoßen...
Ist die Realität noch nicht schlimm genug?

aber niemand sagt ehrlich, was drinsteht...

In zwei Fernsehsendungen wurde gestern gesagt, der Vertrag enthalte laut Lauterbach ein Lieferdatum “best effort“ - also die Lieferung “mit größten Bemühungen“ zum vereinbarten Termin...
Das hieße, falls die Berichte stimmen, dass die EU keinerlei juristische Handhabe hätte, falls das Datum nicht eingehalten wird.
Das Argument “moralischer Verpflichtung“ kommt dagegen natürlich nicht an.
Über das Verhandlungsgeschick der zypriotischen Gesundheitskommissarin kann man nur spekulieren...
 
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Tom.S kommentierte
Eine "best-effort" Vereinbarung wird dann geschlossen wenn zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses das betreffende Produkt noch nicht im Handel ist. Sobald aber der Handel damit möglich ist, dann werden alle Bedingungen d.h. auch Mengen, Termine etc. schlagend. Eine Interpretation, dass ein solcher Vertrag lediglich eine Willenskundgebung ohne verbindlichen Charakter ist, wäre ein Novum.
 
luckyshot kommentierte
@Tom.S

Ah, gut zu wissen, danke!
Mir selbst sind diese Formulierungen nicht geläufig, sie wurden gestern so erklärt...
 
G
Gianty kommentierte
Begriffe:
Gibt auch noch sog LOI ( Letter of intend ).
Das sind Absichtserklärungen, deren Verbindlichkeit in der Praxis gegen Null tendiert.

Bei der Formulierung "...mit größten Bemühungen..." sollte ein Vertragspartner vorsichtig werden. In Arbeitszeugnissen weiß mit der Formulierung "...er war stets bemüht...." auch jeder was an Leistung dahinter stand/steht.

Die Formulierung erweckt das gleiche Gefühl wie bei Reden der Politiker: Eine Forelle zwischen den Fingern zu haben.
 
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Tom.S kommentierte
Ich fürchte nur, das es eher wenig nützt wenn Dinge irgendwann irgendwie üblich waren und nun andere Sichtweisen herrschen. Und in einem Rechtsstreit, der dann Jahre dauert und somit an der aktuellen Situation nichts ändert, gilt ohnehin seit jeher: "Im Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand".
 

Absolut richtig.

Gerade im Moment dürfte auch der letzte Brexit-Befürworter von der Richtigkeit seiner Meinung überzeugt sein und vermutlich auch diverse Gegner...
Allerdings gehts nicht um EU first, sondern um EU equal. Da schießt Du über das Ziel hinaus...
 
T
Tom.S kommentierte
Bin ja gespannt was passiert wenn die EMA anders entscheidet also ohne Alterseinschränkung.
 
T
Tom.S kommentierte
Bin ja gespannt was passiert wenn die EMA anders entscheidet also ohne Alterseinschränkung.

Und 24 Stunden später ist es schon so weit. Wird jetzt die STIKO ihre Entscheidung nochmals überprüfen oder bleibt es dabei? Ich denke, es war nicht sehr clever sich vor der endgültigen Zulassung festzulegen (vielleicht hatte ja Hr. Scheuer irgendwie mitgemischt).
 
Georgie1956 kommentierte
Die Stiko bleibt auch nach der Freigabe durch die EMA bei ihrer Einschätzung, dass der AZ-Impfstoff nur für Personen zwischen 18 und 64 Jahren geeignet ist (Ärzteblatt.de).
 
HaDiDi kommentierte
Dadurch nimmt die Verwirrung weiter zu.

Schaut die Stiko auf die Phase III, oder die Impfpraxis Ende Jan. 2021. Mittlerweile wurden einige Mio. Dosen des Vakzins schon verimpft, auch an Personen über 65. Phase III ist doch zum jetzigen Zeitpunkt völlig obsulate.
 
Georgie1956 kommentierte
In "ZDF heute" wurde eben gesagt, dass die Bundesrgierung plane, die Impfregularien zur ändern. Der Einschätzung der Stiko in Bezug auf die Verimpfung des AZ-Vakzins soll dabei Rechnung getragen werden. D.h. der Impfstoff soll nur bei Personen bis 64 Jahren verimpft werden.
 
Eben in den Nachrichten:
In einem Pflegeheim in Österreich hat ein Heimleiter kürzlich zugegeben, trotz Covid-19-Erkrankung und Quarantäne-Anordnung mehrmals ins Heim gefahren zu sein und dort gearbeitet zu haben.
Solange es solche Irre gibt, wer traut sich da, den Begriff der "Selbstverantwortung" in den Mund zu nehmen?
 
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Georgie1956 kommentierte
Ich bin kein Strafrechtler. Aber bei solchem Verhalten sollte es im Fall der Fälle möglich sein, den Mann wegen fahrlässiger Körperverletzung, ggf. auch noch mit Todesfolge zu verurteilen.
Den Job ist er hoffentlich schon los.....
 
aegerter.daniel kommentierte
Gibt's auch bei uns:
'Positiv getesteter Kellner flüchtet aus Isolation und reist mit ÖV durch die Schweiz'
 
Georgie1956 kommentierte
falconeye kommentierte
Für alle, die sich mit den Mutationen beschäftigen, hier ein kleiner Überblick über die für die Pandemie wichtigen Varianten

Interessant finde ich, dass die führenden Varianten Typ 19 aus dem Frühjahr kaum mehr eine Bedeutung haben, und dass der Evidenzgrad im Hinblick auf Übertragung, Virulenz und Impfresistenz aktueller Formen ziemlich bescheiden ist.
 
Kommentar
.... weil in den Zulassungsstudien der Anteil der >65jährigen zu gering war, um valide Ergebnisse liefern zu können.....

@Tom.S erklärt es sehr präzise.

I. Es waren nur wenige der Studienteilnehmer über 65, so dass für diese Altersgruppe keine validen Daten vorliegen. D.h. aber nicht, dass Menschen dieser Altersgruppe keine, oder weniger IgGs als Immunantwort ausbilden, oder sich mit höherer Wahrscheinlichkeit nach der Immunisierung infizieren können. Ähnlich ist die Situation bei Kindern/Jugendlichen unter 16 Jahren.


II. Auch bei der Wirksamkeit läuft einiges durcheinander. Es wurde nicht regelmäßig der spezifische Antikörper-Titer nach der ersten und zweiten Spritze für jeden Studienteilnehmer bestimmt.

Es wurde auch nicht versucht, Menschen, etwa 10 Tage nach der zweiten Spritze mit einer definierten Virusdosis zu infizieren. (Klar, das geht aus ethischen Gründen nicht, im Tierexperiment (Affen) wird das aber gemacht.) So ein Experiment hätte natürlich eine ganz andere Aussagekraft. Wirksamkeitsdaten leiten sich nun von Menschen ab, die immunisiert wurden und sich danach zufällig irgendwo, irgendwie infiziert haben. Das dauert, bis man so (indirekt) die notwendigen Daten sammeln kann.

Durch die begleitenden Beobachtungen, parallel zu den Impfungen in Israel, bekommen wir langsam statistische Ergebnisse, die recht gesicherte Annahmen erlauben. Israel hat nicht nur das Impfen phantastisch organisiert, sondern fährt auch parallel ein tolles wissenschaftliches Beobachtungsprogramm, dafür drei Daumen hoch,



III. Was interessiert mich als Einzelperson, die sich impfen lassen will?

1) Mit welchen Nebenwirkungen muss ich bei den unterschiedlichen Vakzinen rechnen?

2) Schützt mich der (jeweilige) Impfstoff gegen eine SARS2-Infektion? Statistisch in meiner Altersklasse zu wie viele %?

3) Sollte ich mich trotz Immunisierung noch infizieren können, wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einen schweren Verlauf von Covid kommt?

4) Wie lange wird der Impfschutz gegen SARS2 anhalten?

5) Wirkt das Vakzin auch gegen (zukünftige) Mutanten?

6) Können sich trotz Immunisierung in meinem Rachenraum noch SARS2 Viren vermehren und ich so andere infizieren, ohne selbst Krankheitssymptome auszubilden?

Das sind die wesentlichen Fragen, die ich mir stelle, bevor ich mich (wahrscheinlich irgendwann im März) immunisieren lassen. Bisher ist die Datenlage zu den einzelnen Vakzinen noch recht unbefriedigend. Ich rechne damit, dass die Daten in 5-6 Wochen zu BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca, Sputnik und den drei chinesischen Impfstoffen so ist, dass ich mich entscheiden kann.

Coronavirus: Wie wirksam sind die Impfstoffe aus China? | Wissen & Umwelt | DW | 27.01.2021

Aus meiner praktischen Laborerfahrung bin ich ein "Fan" von sogenannten Totimpfstoffen. Es wird eine größere und unterschiedlichere Population an IgGs gegen das Virus ausgebildet (weil es mehr Epitope gibt), so dass diese Impfstoffe letztendlich besser gegen Mutanten wirken könnten und möglicherweise einen längeren Langzeitschutz haben könnte.

Man wird sehen, wo die Vorteile der einzelnen Vakzine liegen. Bisher ist es zu früh, irgendein Vakzin zu präferieren, der Drops ist noch nicht gelutscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
3 Kommentare
falconeye kommentierte
Es wurde auch nicht versucht, Menschen, etwa 10 Tage nach der zweiten Spritze mit einer definierten Virusdosis zu infizieren. (Klar, das geht aus ethischen Gründen nicht
Das wurde aber durchaus schon gemacht. Bei SARS-CoV-2 jetzt weiss ich es nicht.
 
HaDiDi kommentierte
Ich habe bei SARS2 nur was von Affen gelesen.
 
AnjaC kommentierte
Ich weiß noch, dass es in England schon recht zeitig (letztes Frühjahr) ein Projekt gab, bei dem sich ansonsten gesunde Probanden freiwillig mit SARS-CoV-2 infizieren lassen konnten - da ging es um irgendeine Anwendungsbeobachtung zu einem Medikamentencocktail. Ob ich die Quelle aber nochmal wiederfinde....
 
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bernhard64 kommentierte
Interessante Info.
Da wir U65 wohl alle mit dem billigen AstraZeneca geimpft werden und der teure BioNTech nur für die Älteren verwendet werden wird, ist so ein Thailand-Urlaub ne Überlegung wert .
Schadet es, wenn man mit beiden geimpft wäre??
 
Pressetermine / erwartete Neuigkeiten heute:

10 Uhr Bundespressekonferenz: Die Corona-Lage im Lockdown mit Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn, Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Präsident Robert Koch-Institut (RKI), Prof. Dr. Klaus Cichutek, Präsident Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Prof. Dr. Marylyn Addo (über Skype-Schalte), Leiterin der Sektion Infektiologie Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

11.30 Uhr Regierungspressekonferenz, keine speziellen Themen angegeben

phoenix wird vermutlich seine Übertragung aus dem Deutschen Bundestag für diese Pressekonferenzen unterbrechen.

Außerdem wird heute die Entscheidung zur Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffes erwartet.
Und eine (seriöse) Quelle, die ich leider gerade nicht wiederfinde, hat berichtet, dass Biontech/Pfizer heute möglicherweise erste Erkenntnisse vorlegen wird, wie es mit der Infektiosität nach Impfung aussieht - sprich, ob man bei Infektion als Geimpfte(r) andere Menschen anstecken kann oder nicht.
 
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Wenn Zahlen Gesichter bekommen: Den folgenden Beitrag (2 Minuten) habe ich vorhin im ZDF Morgenmagazin gesehen. Drei COVID-Erkrankte (Mutter, Vater, 93-jährige Großmutter) in Quarantäne in einem Haushalt, kein Pflegedienst, kein Arzt kommt, die Aufnahme der Großmutter ins Krankenhaus wird zunächst abgelehnt. Das Ergebnis: die Mutter stirbt zu Hause, die Großmutter wenige Tage später dann im Krankenhaus.

Quelle:
 
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L
lebemann kommentierte
Dieser Bericht hat mich heute morgen auch sehr betroffen zurückgelassen und beschäftigt mich ehrlich gesagt noch immer.
 
bernhard64 kommentierte

Schmidt hat mehrmals nicht lediglich sein Bestes, sondern sogar das Erforderliche gemacht.
Bestes Beispiel: Hamburger Flut.
1980 hätte es wohl keine Lockdowns oder Impfstoff gegeben.
Aber Schmidt hätte vielleicht heute geschafft, die MP besser an die Kandarre zu nehmen als Angela. Hilft uns aber nicht wirklich weiter.

Schmidt war auch nur ein Notbehelf, weil sich andere Vergleiche im obigen Kontext verbieten.
 
HaDiDi kommentierte
Schmidt hat mehrmals nicht lediglich sein Bestes, sondern sogar das Erforderliche gemacht.

Für Schmidt hatte der Amtseid noch eine hohe Bedeutung, für Kohl auch noch.....
 
Fraenker kommentierte
Wer das wichtig findet, soll sich doch an diesem Gefühl erfreuen und geduldig im Lockdown ausharren.
Wenn es nur das längere Ausharren als solches wäre. Aber während der Rest der Welt iwann wieder munter ungebremst Geschäfte macht, stecken wir ..... Aber egal., man kann ja auch mal die Ruhe genießen.
 
AnjaC kommentierte
 
markusm1000 kommentierte
Aber während der Rest der Welt iwann wieder munter ungebremst Geschäfte macht,
Maschinen, Autos und unsere Lebensmittelüberschüsse benötigen keine Impfung, und wer Geld von europäischen Touristen haben will, muss sich eben was einfallen lassen, wie er mit Ungeimpften umgehen will. Man kann ja auch im Schwarzwald wandern gehen, statt in Thailand am Strand zu liegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß natürlich selber, dass es naiv wäre zu glauben, dass sich sowas verhindern ließe.
Aber trotzdem könnte ich kot***, wenn ich sowas sehe .

BRISANT

 
bernhard64 kommentierte
... so wars auch nicht gemeint
 
HaDiDi kommentierte
Eher eine unbedeutende Nachricht, bei Preisen um 45.000 Euro wird es den ganz großen Ansturm auf Dubai noch nicht geben.

Aber die Preise werden sehr schnell unter 10.000 Euro fallen, dann aber gibts wohl nur Business Class mit der Emirates....
 
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häuschen kommentierte
Kammansomachn
 
Fraenker kommentierte

Und?
Hast schon gebucht?
.
 
HaDiDi kommentierte
Nöö, gibts in Thailand bald günstiger, ich hab mal 200 Euro budgetiert für März...
 
Mal eben die eigene Gesundheitsbehörde umgehen, wenn sie mit der Zulassung zögert:


 
Kurt Raabe kommentierte

ich würde es mal positiv ausdrücken: die EU-Behörde ist nicht zu langsam,
sondern gewissenhafter auch wenn es ein paar Tage länger dauert.
Aber was ist bei euch los ??? wieso so langsam, dachte das du schon längst für 200-250€ geimpft bist
 
HaDiDi kommentierte


Da ich im Moment noch keine Reisepläne habe, kann ich geduldig die Datenlage sondieren. Im März sollten dann auch in asiatischen Staaten einheitliche Regeln gelten, welche Impfstoffe freies Reisen garantieren und wie das Impfen dokumentiert sein muss? Ich fasse mal Hong Kong im April/Mai ins Auge.

Ich werde weiterhin zeitnah berichten.
 
AnjaC kommentierte

Zitat:

Bei Sputnik gab und gibt es immer wieder Bedenken, weil erst die Zulassung in Russland schon erfolgte, bevor die Tests überhaupt abgeschlossen geschweige denn ausgewertet waren. In der Folge dann wurden die Veröffentlichungen als lückenhaft und das Studienprotokoll als nicht ausreichend eingestuft.

Ist ganz sicher kein Impfstoff, den ich mir verabreichen lassen möchte.
 
T
Tom.S kommentierte


ich würde es mal positiv ausdrücken: die EU-Behörde ist nicht zu langsam,
sondern gewissenhafter auch wenn es ein paar Tage länger dauert.

Nein, das nicht der Grund weil die aktuelle Zulassungsverfahren ohnehin alle in einem rolling review seit Anfang Oktober erfolgt sind. Das gleiche passiert defacto auch mit dem russischen und anderen Impfstoffen auch wenn noch nicht der Antrag auf Zulassung gestellt wurde. Die EMA ist für ihre Verhältnisse jetzt wirklich sehr schnell, braucht aber etwas länger als nationale Behörden weil sie ja nur Empfehlungen abgeben kann, die dann innerhalb der EU erst beschlossen und abgestimmt werden müssen (dauert dann aber nur 24h).
 
HaDiDi kommentierte
Ist ganz sicher kein Impfstoff, den ich mir verabreichen lassen möchte.

Bei Deiner naturwissenschaftlichen Vorbildung ein überraschendes Statement.

Formell hat der russische Impfstoff die üblichen Testverfahren nicht durchlaufen, das ist selbstverständlich suboptimal. Mittlerweile wurde Sputnik aber schon millionenfach verimpft, auch außerhalb Russlands - keine besonderen Nebenwirkungen und recht wirksam. Das ist besser als jede Phase III Studie.

Es handelt sich um einen Vektor-basierten Impfstoff, ein klassisches Verfahren - ähnlich dem AstraZeneca Impfstoff, wo soll es da Probleme geben. Ganz pfiffig ist doch der Zweitvektor für das Boosten, wodurch es zu einer stärkeren Immunantwort kommen soll.

About Vaccine | Official website vaccine against COVID-19 Sputnik V. (sputnikvaccine.com)

Die Welt, Asien, Afrika, Südamerika, 70-80% der Menschheit werden sicherlich nicht mit den logistisch aufwendigen und teuren Impfstoffen von BioNTech und Moderna immunisiert werden, die bekommen überwiegend Sputnik V, oder die drei SinoVacs. - Also nicht zu hochnäsig, wenn man weltweit SARS2 in den Griff bekommt, dann ganz sicher nicht mit mRNA-Impfstoffen.

Als Anekdote am Rande, mein Sohn wurde in Shanghai geboren, im Mutter und Kind Krankenhaus im Stadtteil Xijiahui. Ein Krankenhaus, welches vor 20 Jahren rund 80-100 Entbindungen/Tag hatte, eine echte Baby-Fabrik. Da fühlte man sich in absolut sicheren, erfahrenen Händen. Dort wurde Richard auch mit allem, was zur Verfügung stand, durchgeimpft - unter den kritischen Augen der Schwiegermutter (pensionierte Kinderärztin). Impfstoff natürlich aus chinesischer Produktion, an zig Millionen Kindern in der Praxis "getestet". Impfstoffe und Impfen, das können die ehemaligen sozialistischen Staaten recht gut. - Ich würde mich mit Sputnik impfen lassen, den wird es aber in Thailand wohl nicht geben, dafür aber die chinesischen Impfstoffe, auch die würde ich nehmen.
 
Habe ich gestern in den SWR1 Nachrichten gehört, dieser AstraZeneca Impfstoff hat immerhin eine Erfolgsquote von 57%. Also stehen meine Chancen 50:50 wenn ich mich mit diesem Lückenbüßer Impfstoff impfen lassen würde.
In Baden/Württ. gehen sie jetzt an die Impfbestände die für die 2. Impfung gebunkert waren, damit kein Stillstand entsteht und dass notwendige Impfungen überhaupt stattfinden.
Das war mein Wort zum Sonntag. Lang, lang ist's her.
p.s. habe vergessen, in meiner Altersklasse. Bei Ü80 sind`s nur noch 17%
 
Zuletzt bearbeitet:
Lichtschachtsucher kommentierte
Na ja, wie hieß es früher, wider dem tierischen Ernst. Bürokratie ob EU weit oder inländisch bedeutet immer Verzögerung, klar braucht die Entwicklung eines Impfstoffes Zeit, das sieht man auch an den unterschiedlichen Schnellzulassungen und deren Wirksamkeit, ich frage mich bei der ganzen Sache warum wir mal wieder hinterher hängen. Ich will hier keine wissenschaftlichen Studien rezitieren oder auseinanderpflücken, dafür habe ich keine Zeit, das ganze ist mein persönlicher Eindruck. Ich weiß nur dass noch keine einzige Institution irgendeiner Art oder Ebene meiner 82jährigen pflegebedürftigen Mutter irgendeine Information zukommen ließ wie genau verfahren wird. Immer nur Gerede. Spekulieren kann ich selbst.
Wir fühlen uns schon bei diesem Dilemma alleingelassen und die Frage ist doch wie viel allein lebende Rentner auf dem Lande sich nicht überfordert fühlen. Wohl dem der noch fit ist im Alter.
 
HaDiDi kommentierte
..... und glaubst du das es in GB besser ist.

Bezogen auf Impfstoffversorgung und erfolgten Impfungen ganz sicher.

Wobei, wenn die Bundesregierung im März letzten Jahres bei 2-3 deutschen Pharmaunternehmen Vektor- und Totimpfstoffe gegen SARS2 bestellt hätte (quasi als backup), dann hätte man nun wirksamen Impfstoff, in Deutschland zugelassen und in Deutschland produziert. Was Chinesen und Russen innerhalb weniger Monate geschafft haben, hätte Bayer, bei entsprechender Förderung auch geschafft.

Es gibt Situationen, da haben Staatenzusammenschlüsse (wie die EU) Vorteile, es gibt aber andere Bereiche, da kann ein Nationalstaat, vor allem einer mit einer gewissen Pharma-Kompetenz, sehr viel schneller und flexibler reagieren.
 
Kurt Raabe kommentierte

natürlich hat alles immer zwei Seiten, den Idealzustand gibt es nicht.
In keinem Land oder System auf der Welt.
Bei allem abwägen von Positiv und Negativ fühle ich mich in der EU gut aufgehoben.
Muss ja auch einen Grund dafür geben das alle Flüchtling in die EU wollen und nicht nach
China oder Russland
Mag sein das Chinesen und Russen einige Dinge in kürzerer Zeit auf die Beine stellen als z.B. die EU.
Sie hängen es aber nur an die große Glocke wenn es funktioniert geht es daneben wird es gedeckelt,
und wer dann offen Kritik übt verschwindet für den Rest seines Lebens.
 
HaDiDi kommentierte

Muss ja auch einen Grund dafür geben das alle Flüchtling in die EU wollen und nicht nach
China oder Russland


Wenn wir das hier ausdiskutieren, dann rotiert Anja.... - nur so viel, die wollen nicht in die EU, sondern nur in einige wenige EU-Staaten. Gleichzeitig wandern viele sogenannte Highpotentials aus Deutschland ab. Ob da die Bilanz wirklich positiv ist?
 
Kurt Raabe kommentierte
stimmt wir werden OT
darum
 
Update 30. Januar 2021

Germany
New Cases 29.01.2021: 12831
Weekly average: 11733
7 day incidence: 98,9
Rt: 0,86 (0,74 - 1,01)
Rt: 0,88 (korrigiert s.u.)
Forecast 26.02: 4464 (1338 - 14891)
Alert Value A: 1,22 very high risk



Die Zahlen fallen weiter langsam. Rt liegt bei berechnet 0,86, allerdings geht die Testaktivität weiter zurück, inzwischen wird nur noch mit 50% der verfügbaren Testkapazität getestet. Wenn ich den Rückgang der Testungen kompensiere, komme ich auf ein leicht größeres Rt von 0,88. Dieser Wert von Rt ~0.9 ist leider immer noch von der Zielvorgabe 0.7 entfernt, eine Zielinzidenz von 50 wird so erst in der 2. Februarhälfte erreicht. In einigen Bundesländern, z.B. BW, gibt es auch gar keinen Rückgang.

Die Zahl der Toten ist auf 653 (im 7-Tagemittel) zurückgegangen und folgt weiter zeitversetzt der korrigierten Kurve der Fallzahlen (schwarz und orange, Bild unten).
 
4 Kommentare
HaDiDi kommentierte
Gib es Gründe für die fallenden Testaktivitäten? Fehlen Reagenzien, oder soll gespart werden?
 
falconeye kommentierte
 
Aylo kommentierte
Gibt es Zahlen wie stark die P.1 Mutation in Portugal und Spanien verbreitet ist?
 
falconeye kommentierte

Bestimmt. Ich habe „gehört“, die UK Variante sei in Portugal nun dominant.
 
HaDiDi kommentierte
Bis auf wenige Ausnahmen kann man mit Geld Prozesse beschleunigen, oder optimieren.

Ich kenne zig Projekte in Asien, für die die deutsche Großindustrie den Zuschlag nur mit Hilfe von entsprechenden Schmiermittel bekommen hat. - Schmiermittel sind sicherlich eine Konstante in 5000 Jahren menschlicher "Handelskultur" und werden bis auf Weiteres eine Konstante bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
G
Gianty kommentierte
@HaDiDi
Nein. Mit Geld lassen sich Prozesse nicht beschleunigen. Das musst mir jemand erklären wie das gehen soll. Versuchen mir seit über 30 Jahren Lieferanten weiß zu machen - immer die gleiche Masche - sie schaffen es nicht.

Schmiermittel waren und sind schon immer ein beliebtes Mittel gewesen. Hatte vor kurzem schon hier erwähnt zu wissen wie es bei solchen Auftragsvolumen zugeht. Da braucht mir niemand was anderes zu erzählen
 
HaDiDi kommentierte
Z.B. Entscheidungsprozesse....
 
G
Gianty kommentierte
Die Entscheidungsprozesse bringen Dir leider keine Ware...nur leere Versprechungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye kommentierte

Ich finde es schön, wie Du mir immer die Welt beschreibst, wie sie ist, den Istzustand. Das ist aber trivial, lesen, sehen und hören kann ich selbst.
Interessanter ist die Welt, wie sie zukünftig sein wird. Das ist nämlich nicht trivial
 
Wenn ich das mit der Prämie lese läuft mir die Galle über.

Entweder es gibt die Kapazitäten oder es gibt sie nicht. Wenn sie vorhanden sind sollen sie ihre Lieferverträge einhalten, dafür bekommen sie ihre vertraglich vereinbarten Preise.

Ansonsten entsteht der Eindruck dass günstig angeboten oder der Grundauftrag zu schlecht verhandelt wurde um den Auftrag zu bekommen und hinterher durch Nichtlieferung ( aus welchen Gründen auch immer ) Druck aufbauen um dann ordentlich zuzuschlagen.

Das wäre ein Szenario das ich ständig erlebe und kot... könnte. Das soll jetzt auch noch über eine "Prämie" belohnt werden?

Nein, es ist keine Verschwörung und keine Mutmaßung. Dem Artikel ist genau das zu entnehmen wenn man die Praktiken kennt.
 
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Kommentar
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