Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Deutschland 4000 Personen; Kapazität wird gerade aufgebaut, massive Einstellungen.
Heißt dann, wie viele Neuerkrankungen täglich incl. Kontaktumfeld kann man dann auffinden, testen und containen?

Mag sein, dass es 400 Neuerkrankte /d sind, also 2800 in der Woche, aber irgendwo dort, gibt es dann zu viele Kontaktpersonen, die unentdeckt bleiben und sich über die Zeit aufsummieren.

... die Fähigkeit der Deutschen, Dinge gut zu machen

Ja, in der Privatwirtschaft und bei Einzelfällen gibt's durchaus noch tolle Fähigkeit, wenn die Oberführung von der Politik übernommen wird, bin ich wenig optimistisch.

Seit mindestens 4 Wochen gibt's bei uns auf jedem popeligen Gemüsemarkt mehrere Stände, die Masken und Desinfektionsmittel anbieten. Und im 7 eleven, einem kleinen convenience store, wie auch in allen anderen Supermärkten und Läden wird vor betreten Fieber gemessen, man bekommt Desinfektionsmittel in die Hand gespritzt und betreten nur mit Maske. Für mich sind das absolute Basics, die ein Schwellenland auf die Reihe bekommt.











Du vergisst auch, dass hier bis Fall 32 die Epidemie contained war.

Ja, damals war ich auch noch richtig optimistisch.... und dann Wochen später, Masken-Chaos, Engpässe bei Desinfektionsmitteln und eine "Volksansprache", als wenn man es mit Kleinkindern zu tun hat.
 
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hansolo22 kommentierte
Dann kannst du dich ja gluecklich schaetzen dort zu leben.
 
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(...) und eine "Volksansprache", als wenn man es mit Kleinkindern zu tun hat.

Wie sich in den letzten Tagen immer wieder gezeigt hat,
ist das gar nicht so weit weg von der Realität.

Tatsächlich verstehen zu viele Leute kein Wort, wenn eine
solche Ansprache nicht in leichter Sprache abgefasst wird.

Traurig, aber wahr.
 
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Zahlen aus dem Gedächtnis:
Deutschland 4000 Personen; Kapazität wird gerade aufgebaut, massive Einstellungen.
Es wurden auch Zahlen für Bayern genannt, habe sie aber nicht mehr im Kopf. War in etwa proportional.

Was Du im Gedächtnis hast, sind die Zahlen für Bayern:
4.000 Neueinstellungen bei Gesundheitsämtern, davon werden u.a. 650 Containmet-Teams à 5 Personen gebildet, die nur die eine Aufgabe haben, Infektionsketten zu verfolgen und entsprechend einzudämmen.

Die Zahlen für Deutschland kenne ich nicht, müsste ich erst suchen.

Ich finde, das ist ein guter Schritt und ich fühle mich - ich sags nochmal - derzeit mit der Strategie der Bundesregierung und der bayerischen Landesregierung so wohl, wie man sich unter solchen Umständen fühlen kann.

und eine "Volksansprache", als wenn man es mit Kleinkindern zu tun hat.

Tut mir leid, wenn Dir das intellektuell nicht ansprechend genug war. Mir ist es lieber, etwas wird einfach und zutreffend erklärt, so dass die Botschaft, über die dann in den Medien berichtet wird, auch richtig rüberkommt. Es ist für die Akzeptanz in der Bevölkerung sehr wichtig, dass die Leute nicht sagen "versteh ich nicht, was soll das alles?" sondern tatsächlich begreifen, dass und warum es hier auf jeden ankommt. Da müssen wir jeden einzelnen mitnehmen. Auf literarisch ausgefeiltes Geschwurbel kann ich dabei gut verzichten.
 
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Klaus Harms kommentierte
Gut gebrüllt, Löwe!
 
hansolo22 kommentierte
Ich war gerade Einkaufen, Schulung und Erklaerung auf Kleinkinderniveau tut not - muss ich leider sagen.
Jetzt tragen ca. 30% Masken - ABER WIE?

Unter der Nase, oder in einem Fall ein Laeppelchen in modischem tuerkis labberig unter der Nase.
Selbst an der Kasse - Stoffmaske - ueber - dem - Mund - Nase frei

Bei einem Edeka heute sind die Sonderverkaufsflaechen sogar mehr als vorher und es ist schlicht unmoeglich Abstand zu halten in bestimmten Bereichen, wenn der Gang nur ca. 1m breit ist aber 5m lang.
 
Reaktionen: Kay
Wölkchen kommentierte
.......na ja, Laschet und Spahn haben es vorgeführt, wie eine Maske richtig getragen wird.
 
Tut mir leid, wenn Dir das intellektuell nicht ansprechend genug war. Mir ist es lieber, etwas wird einfach und zutreffend erklärt, ...

Da haben wir uns wohl missverstanden. Mir ging es nicht um abgehobene Formulierungen, sondern um klare Ansprache mit einem messbaren, für jeden ablesbarem Ziel: z..B. 5 Tage hintereinander nicht mehr als 300 nachgewiesene Neuinfektionen?

Stattdessen gab es vor einer Woche noch Verdoppelungszahlen als Ziel und nun einen R(0), der sich bei der gegenwärtigen Datenqualität nicht berechnen lässt. Damit wird ein "wir haben alles im Griff" vorgespielt. Tatsächlich aber will sich die Politik nicht messbar festlegen. Eine Kommunikation auf Augenhöhe mit dem Souverän stelle ich mir anders vor.
 
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Die Stadt Jena hat vor einer Woche die Mundschutzpflicht verordnet und hat seitdem keine Neuinfektionen mehr.

Gruß
Hans
 
Gianni33 kommentierte
Warum gehen unsere Politiker, Wissenschaftler, Medienleute nicht mit gutem Beispiel voran, indem sie bei Talkshows, Pressekonferenzen, Interviews usw. einen Mundschutz tragen?
 
tomtom65 kommentierte
Die haben Angst, nicht mehr erkannt zu werden
 
C
Christian B. kommentierte
Weil man sie dann erstens nicht richtig verstehen kann und zweitens in Foren von der einen Hälfte der User gelästert würde, dass sie die Masken nur for show tragen, die andere Hälfte der User sich darüber beklagen würden, dass die Politiker für sich selbst natürlich die besten Hilfsmittel haben (Wein trinken), sie diese aber dem Rest der Bevölkerung vorsätzlich vorenthalten (Wasser predigen.) Das ist für die Politiker das Problem. Die Leute wollen sich über sie aufregen, und egal, was Du machst, gibt es auch eine Begründung dafür.
 
tomtom65 kommentierte
Bei uns im Dorf ist die Zahl der Neuinfizierten auch schon seit Tagen gleich geblieben, ohne Mundschutzpflicht....
 
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luckyshot kommentierte
Jena hat nie mehr als 155 Infizierte insgesamt und jetzt schon seit drei Wochen nur zwischen 1 und 5 Neuinfizierte pro Tag gehabt.
Da hat sich also zu wenig verändert, um das auf ganz Deutschland zu übertragen.
Aber grundsätzlich stimme ich Dir zu, dass alle eine Maske tragen sollten.

 
Die Stadt Jena hat vor einer Woche die Mundschutzpflicht verordnet und hat seitdem keine Neuinfektionen mehr.
Die Stadt Jena hat vor einer Woche die Mundschutzpflicht verordnet und hat seitdem keinen Regen mehr.
Mann o mann ...
In Jena liegen die Fälle seit 23.3. unter 5/T, ausser am 28.3., da waren es 15 ...
 
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Sachsen hat als erstes Bundesland für den öffentlichen Nahverkehr sowie für den Einzelhandel eine Maskenpflicht beschlossen. Die Regelung gelte von Montag an, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Freitag nach einer Sitzung des Landeskabinetts in Dresden. Zur Abdeckung von Nase und Mund müsse es keine teure FFP2-Maske sein, es reiche auch ein einfaches Tuch oder ein Schal, betonte der Regierungschef. Im Gegenzug sollen nach und nach Beschränkungen gelockert werden. So sind von Montag an in Sachsen Gottesdienste mit bis zu 15 Teilnehmern erlaubt.

Quelle: br.de
 
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Für alle, die den Kulturgenuss vermissen und Opern mögen, habe ich einen Tipp:

Die Internetplattform Opera Vision zeigt mehrmals in der Woche eine Oper. Heute um 19 Uhr steht zum Beispiel "Nabucco" von Verdi aus dem Teatro Regio Parma auf dem Programm. Am Samstag ab 19 Uhr wird es "La Boheme" von Giacomo Puccini aus der Komischen Oper Berlin sein. Die Opern stehen anschließend auch in der Mediathek zur Verfügung.

 
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bernhard64 kommentierte
Ach, Oper. Wir haben für August Karten für Verona. Heul...
 
S
Vaihinger Kreiszeitung Donnerstag 16.4. Seite A4 Zeitgeschehen

Schweden ohne Lockdown
Von Jens Mattern
 
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Wenn wir schon googeln, gerade Fokus online, Schweden Sterberate bei 10%,

Das sagt nicht viel aus. Schweden testet relativ wenig und registriert dann fast nur Fälle mit stärkeren Symptomen. Von denen sterben dann natürlich relativ viele.

Konkret: Schweden hat 7300 Personen/ Mio. Einwohner getestet, Deutschland fast 21.000/Mio. - Schweden hat 139 Tote/Mio. Einwohner, Deutschland derzeit 49/Mio und die Eidgenossen sogar 152/Mio. So übel sind die schwedischen Zahlen, ohne Lockdown-Strategie, nun auch nicht.
 
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luckyshot kommentierte
So übel sind die schwedischen Zahlen, ohne Lockdown-Strategie, nun auch nicht.

Naja, das scheint ein bisschen Auslegungssache zu sein...
Wenn ich mir die “Daily Cases“ Zahlen für Schweden und Deutschland im Vergleich ansehe, dann sind die in Schweden seit Anfang April im Schnitt etwa gleich geblieben, während sich die in Deutschland etwa halbiert haben. Ich finde, das macht schon einen Unterschied...
Und umgerechnet auf pro Kopf Größe steigen sie Schweden schneller als in Deutschland.
Dass sie nicht noch schneller steigen, liegt an der geringeren Bevölkerungsdichte des Landes (Stockholm sieht anders (schlimmer) aus).

(Quelle: https://coronavirus.jhu.edu/map.html )
 
falconeye kommentierte
Das liegt auch daran, dass viele Schweden den Nicht-Lockdown nicht mitmachen. Die Mobilität z.B. ist auch in Schweden drastisch eingebrochen, z.B. Walking um -20 - -30% -> https://www.apple.com/covid19/mobility Das zeigt, dass Allgemeinverordnungen nur ein Baustein der Maßnahmen sein können, Einsicht ein anderer. Der wirtschaftliche Schaden ist natürlich ähnlich, da Kunden ausbleiben.
 
Wir sollten nicht ewig alles schlechter reden, als es ist. Wenn wir eine breite Verfügbarkeit wirksamer Masken herbeiführen können, die in der Öffentlichkeit und überall da, wo Abstand nicht hinreichend gewahrt werden kann, getragen werden müssen, kann man sicherlich noch vieles besser machen. Aber man darf - finde ich - auch mal anerkennen, dass hierzulande von der Politik und den Bürgern (die nach meiner Wahrnehmung in der Mehrzahl den Anordnungen klaglos und diszipliniert nachgekommen ist) vieles richtig gemacht worden ist und die schlimmsten Befürchtungen bislang - und zwar auch ohne Masken - vermieden werden konnten. Ich zitiere mal die Veröffentlichungen meiner Heimatstadt Kiel (chronologisch steht das letzte Datum oben - die Veröffentlichung beginnt am 10. März, als die erste Maßnahme, nämlich das Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern erfolgte, am 11. März hatten wir in Kiel dann die ersten drei bestätigten Fälle:



Kiel hat ca. 250.000 Einwohner. Stand heute sind insgesamt weniger als 0,1% als erkrankt gemeldet bzw. gemeldet gewesen - hier mag es eine Dunkelziffer geben, aber die hatte dann keine ernsthaften Symptome - von diesen sind mittlerweile mehr als die Hälfte wieder genesen. Nur 16 Personen sind noch im Krankenhaus (Höchstzahl war 21), davon nicht alle in Intensivstationen. Insgesamt hat Schleswig-Holstein mittlerweile fast 900 Intensivbetten, 300 wurden im letzten Monat neu geschaffen. Nicht einmal die Hälfte der für COVID-19-Patienten freigehaltenen Intensivplätze sind landesweit belegt. Die Krankenhausauslastung ist durch Verschiebung nicht zwingend notwendiger Operationen teilweise so heruntergefahren worden, dass in drei Häusern Pflegepersonal sogar in Kurzarbeit geschickt werden musste (was jetzt irgendwie auch schon wieder widersinnig ist.) Es konnte also reagiert werden, es ist reagiert worden und man hat in einem Monat erstaunliche Fortschritte erzielt - im gesundheitlichen Bereich. Etwas anderes ist der Bildungssektor und vor allem die Wirtschaft. Da sieht es vor allem im Gast- und Tourismusgewerbe bitter aus.
 
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Hier noch eine Grafik zur obigen Veröffentlichung der Landeshauptstadt Kiel
 

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  • 1600_Lagebild_COVID_21459.jpg
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Update meiner Prognose vom 1. April (vgl. Zitat).

Anbei einmal der Verlauf der Neuinfektionen (jeweils als gleitendes Mittel über die letzten 7 Tage - dunkelrote Linie), vom 17.4. (Daten bis 16.4.):

Anm. die dunkelrote Linie läuft den tagesaktuellen Werten (orange Punkte) 3 Tage nach (nach rechts versetzt) - für Trends also 3 Tage nach links verschieben

Ich kalkuliere aktuell einen R0 von 0.8, allerdings ist mein Modell sehr grob. Das RKI hat heute einen Wert (tagesaktuell) von R0=0.7 genannt, diesen Wert halte ich für viel belastbarer

Dirk Brockmann hat sein Modell aktualisiert, mit Daten ebenfalls bis inklusive 16.4. -> http://rocs.hu-berlin.de/corona/docs/forecast/results_by_country/

Danach erreichen wir die 1000er Linie nun am 19.4., und bis 22.4. liegen wir bei 500. Das sind aktuell 5 Tage Verzug zu meiner ursprünglichen Schätzung vom 1.4. Ich schätze daher jetzt ein wenig konservativer.

Konkret:
Ca. 31.3.: Peak
Ca. 19.4: 1000 Neuinfizierte/Tag *** noch zuviel.
Ca. 30.4: 100 Neuinfizierte/Tag *** kritisch, erneutes Aufflackern wahrscheinlich.
Ca. 15.5 (im Lockdown): 10 Neuinfizierte/Tag *** akzeptabel, Case Tracing etc. sollten mittelfristig ein Aufflackern verhindern können.

Ich denke aber, dass die Maßnahmen zum 4.5. so gelockert werden, dass die Zahlen im niedrigen 3-stelligen Bereich bleiben.

Das wären ab Mai ca. 1000 inkl. Dunkelziffer, oder weniger als 10.000 gleichzeitig Infizierter, einer Inzidenz von ca. 1 auf 10.000 Einwohner. Bei einer so geringen Inzidenz ist der Selbstschutz fast wieder irrelevant - es geht nur noch um das Verhindern neuer Infektions-Cluster.

Hauptprobleme kurzfristig werden da Einrichtungen, nicht nur Schulen, auch Krankenhäuser, Gefängnisse, Kasernen, Wohnheime, Pflegeheime etc. Der Anteil des Pflege- und med. Personals an den Infizierten steigt überall, nicht nur in Deutschland, stark an
 
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Georgie1956 kommentierte
Das heisst also, die Lockerungen zum 04.05. sind verfrüht, oder?
 
falconeye kommentierte
Das habe ich nicht gesagt.

Da Du jetzt fragst: sobald man die Kapazität (und vor allem die Tracing App) hat, alle Fälle sauber nachzuverfolgen, kann man weiter lockern. R0 hängt nicht von der Fallzahl ab, sondern der Fähigkeit zum Tracing plus Social Distancing Maßnahmen kombiniert.

Wie der Fall Webasto aber gezeigt hat, ist diese Fähigkeit umso größer, je weniger Fälle es gibt. Webasto wurde ganz ohne Social Distancing contained.
 
hansolo22 kommentierte
Im Gegenteil, so wie ich sein Posting verstehe waere Maskenpflicht und Abstand nicht mehr noetig im Alltagsleben.
 
falconeye kommentierte
So hatte ich es nicht gemeint.
 
Ich war heute Einkaufen - ich lebe auf dem Land - und im Doerfle war alles gut.
Ausreichend Abstand und wenig Kunden.

Eine Stunde spaeter in der Kreisstadt in einem grossen Edeka sah es schon anders aus.
Die Idee des Marktes Einkaufswaegen limitieren - aber keine Eingangskontrolle.

Ergebnis:
Sehr viele Kunden mit Taschen
Gaenge dank Sonderverkaufsstaenden nicht mal 1m breit.
Ein regelrechtes Gedraenge besonders am Eingang geht es dort sehr eng zu fuer ca. 20m

In so einem Fall waere Maskenpflicht sehr hilfreich finde ich.
 
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... sondern um klare Ansprache mit einem messbaren, für jeden ablesbarem Ziel: z..B. 5 Tage hintereinander nicht mehr als 300 nachgewiesene Neuinfektionen?

Mal wieder ein guter Beitrag von Prof. Kekule.

Auch er weist darauf hin, dass R(0), Verdopplungszahlen, etc. eine hohe Unschärfe haben und max. akademisch interessant sind, aber als messbare Zielvorgabe nicht sehr relevant sind. Die wirklich wichtige Größe ist die Zahl der Neuinfektionen/d. Und wenn man viel testet, dann sollte die Dunkelziffer nicht zu hoch ausfallen.

Kekule geht davon aus, dass eine niedrige dreistellige Zahl an Neuinfizierte/d für Deutschlands Gesundheitsämter beherrschbar sein müsste, so dass Infektionsketten identifiziert werden können. Genau, das was wir hier gestern diskutiert haben. Mal sehen, wann Spahn, Merkel und Wieler diese Messgröße als wichtigstes Entscheidungskriterium der Bevölkerung präsentieren.

 
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Die Coronakrise verändert alles, und unsere Bundesregierung hat auch schon die Parole dafür gefunden.

Gestern Vormittag war von Minister Spahn und am Abend von Minister Scholz gleichlautend zu hören, dass wir eine "neue Normalität" brauchen.

Auch der Präsident der USA hat dieses wording neuerdings verkündet.

Gruß
Hans
 
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HaDiDi kommentierte
"Die Coronakrise verändert alles" - gibt es in 18-24 Monaten einen wirksamen Impfstoff, wird die alte Normalität ganz schnell wieder zurückkehren. Was sich allerdings dann grundlegend verändert hat, ist die Geldmenge und das wird sich auf Sparguthaben, Lebensversicherungen sowie Renten und Pensionen entwertend auswirken. Viele werden in den nächsten Jahren deutlich "ärmer".
 
Gianni33 kommentierte

Dass es gelingt, in 18-24 Monaten einen Impfstoff zu entwickeln, hoffen wir ja alle. Aber Kekulé hat schon darauf hingewiesen, dass es auch 3 Jahre oder noch länger dauern könnte (wenn überhaupt!), und Drosten hat die Hoffnung auf baldige Verfügbarkeit eines Impfstoffs kürzlich ins Reich der Träume verwiesen.
Eventuell müssen wir noch sehr lange mit Corona leben, was der Forderung nach Akzeptieren einer neuen Normalität eine gewisse Berechtigung gibt.
 
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Fraenker kommentierte
was der Forderung nach Akzeptieren einer neuen Normalitä
"Akzeptanz für unabsehbar lang andauernde Einschränkungen" ist aber die ehrlichere Bezeichnung für "Neue Normalität". Ich sehe keinen Sinn darin, immer solche weichgespülten Bezeichnungen für die Bevölkerung einzuführen.
 
Gianni33 kommentierte

Die Regierung wandelt mit ihren Mitteilungen immer auf einem sehr schmalen Grat.
Einerseits ist sie verpflichtet, der Bevölkerung die Wahrheit zu sagen - und andererseits muss sie darauf achten, dass die Bevölkerung darüber nicht in Panik und Verzweiflung gerät und sich manche nicht gleich "die Kugel geben".
So gesehen, finde ich die Formulierung, dass wir uns alle auf eine "neue Normalität" einstellen sollen, gut gewählt.
Vielleicht denkt jetzt doch der eine oder andere darüber nach, was er tun kann, um die möglicherrweise sogar 5 oder 10 Jahre andauernde Durststrecke gut zu überstehen, insbesondere auch, worauf HaDiDi hingewiesen hat, um nicht in Armut und Elend zu geraten.
 
Dann kannst du dich ja gluecklich schaetzen dort zu leben.

Ja, ich denke, dass mein Infektionsrisiko mit dem Wuhan Virus in Thailand geringer ist, als in Deutschland und ich bei einer Infektion hier die bessere medizinische Versorgung bekommen werde, weil es sehr gute Privathospitäler gibt.

Insgesamt fällt Thailand durch sehr wenige Infektionsfälle und eine sehr geringe Sterblichkeit auf.
Thailand im Vergleich mit Deutschland: Infizierte/Mio. Einwohner 39 zu 1.688 und Tote/Mio. 0,7 zu 52.
Sicherlich wird in Thailand deutlich weniger getestet und die Dunkelziffer ist hoch, trotzdem, die Zahlen sind insgesamt sehr niedrig.

Das ist erstaunlich, da in Thailand noch im Januar auf den vier internationalen Flughäfen in 2x Bangkok, Chiang Mai und Phuket 25.000 chinesische Touristen aus Wuhan gelandet sind. Weiter gibt's hier viele "alte, weiße Männer", die sich mit dem Maskentragen schwer tun, viele gehören zu Risikogruppen und nutzen häufig die Angebote der Berufsberührerinnen - überdurchschnittliche Gefährdung. Eigentlich sollte es hier unter den Farangs schon sehr viele Todesfälle geben. Ein Ausländer, der in Thailand verstirbt, wird üblicherweise auch obduziert, so dass eine Covid-Erkrankung auffallen würde.

Was sind die Pluspunkte für Thailand?
1) Ganzjährig, hohe sommerliche Temperaturen
2) Räume sind meist gut gelüftet, häufig laufen Ventilatoren, die Aerosole verteilen.
3) Social Distancing war auch schon vor Covid üblich.
4) Masken und Desinfektionsmittel sind ausreichend vorhanden und werden sehr diszipliniert genutzt.
5) Temperaturmessungen an Flughäfen und Geschäften.
6) Bei Fällen, die stationär behandelt werden müssen, wird frühzeitig Avigan (Favipiravir) gegeben.

 
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häuschen kommentierte
Wenn Du aus sprachlichen Gründen auf Variationen stehst ... Schlitzaugen-Virus wäre auch politisch inkorrekt, oder Gelbfuß-Krankheit.
 
Kay kommentierte
Das ist so wie mit Rauchwaren, die Pelze sind und nichts zum qualmen : So sind Gelbfüßler keine Chinesen, sondern :
 
Deutliche Worte heute Nacht auch von Ranga Yogeshwar (Journalist & Physiker)
in der Talkshow " Kölner Treff " von Bettina Böttinger im WDR :
ab ca. 00.30 Uhr
 
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Lichtschachtsucher kommentierte
Wer Augen hat kann sehen. In unserer Gesellschaft wird man als Realist gerne als Schwarzseher abgetan, in den letzten Jahrzehnten ist schönreden und gelernter Optimismus zur Regel geworden.
Aber man muss Tatsachen deutlich ansprechen.
 
Fraenker kommentierte
Kay kommentierte
Auch drumrumreden. Ein typisches Beispiel sind die Fragen der Moderatoren hinsichtlich der Zukunft " Was werden Sie konkret veranlassen ? "
Und dann kommt die Antwort des Politikers, die beginnt mit : " Wir haben ... " = Vergangenheit (oft gepaart mit Eigenlob + Wahlkampfvorbereitung).
"Wir" ist dann auch im Zweifel kein pluralis majestatis, sondern eher ein pluralis anonymus.
 
Pforzheimer Zeitung und SWR Nachrichten, gestern 17.4.
Ein großer Fleischwarenhersteller. Von 240 getesteten Mitarbeitern sind 97 positiv auf Covid-19 getestet worden. Fast alle zeigten keine Symptome.
Das heisst wohl dass die ganzen bisherigen Hochrechnungen irrelevant sind.
Da ja keine "Gefährdung" für Verbraucher ausgeht, die Mitarbeiter in Quarantäne geschickt wurden, geht der Betrieb weiter.
Lebensmittelhersteller sind wichtig für die Allgemeinheit.
Im Prinzip müsste ich den medizinischen Dienst nicht mehr zu meiner 82 jährigen Mutter lassen, und ich muß mich ja auch noch um sie kümmern.
Bei uns in der Gegend sind keine Masken zu bekommen. Mich überfällt mal wieder Unmut über Verharmlosungen von Yuppies die es mal wieder ohne Parties bei diesem Wetter kaum aushalten.
 
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