Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Das lässt sich womöglich weiter senken durch Optimierung der einfachen Beatmung, ….

Es erscheint mir womöglich falsch, alle Anstrengungen nun darauf zu optimieren, Option (2) nicht zu verlieren.

Ja, sehr guter Beitrag.

Zudem sollten wir Infizierte früher erkennen und sollten dann frühzeitig (prophylaktisch) mit der Medikation beginnen. Also frühzeitig die Virenreproduktion verlangsamen und so den Abstieg in die untere Lunge verhindern.
 
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Sorry. Dachte nicht, dass da wieder solche Diskussionen draus werden sondern eher als Anstoß, sich mal wieder zu freuen, dass wir in einem Rechtsstaat leben.
Die Anordnungen sind jetzt so wie sie sind und sie sind einzuhalten. Punkt. Der Rechtsweg steht ja offen.
Also nochmal: Sorry, wollte keinen Aufreger machen ...
 
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...Vorgaben wie das zitierte "Sitzen Einzelner auf Parkbänken im Münchener Olympiapark ist verboten, weil es der Gruppenbildung Vorschub leistet" sind nun wirklich nicht geeignet, die Akzeptanz der vielen richtigen und zielführenden Maßnahmen, die ergriffen wurden, zu befördern.
...

Im Grunde hast Du ja Recht.
Das Problem ist, dass Du bzw. der Urheber des Artikels diese Maßnahme nicht im Kontext mit realen Vorgängen betrachtest, die sie verursacht haben.

Man dachte eigentlich, es sei ausreichend die Vorgabe “1,5 bis 2 m Abstand“ auszugeben.
Dann kam ein schönes Wochenende und die Bayern fuhren zuhauf an die Seeen.
Die ersten setzten sich auf die Stege in die Sonne, dann kamen weitere dazu und am Schluss waren die Stege voller Menschen.
Polizeibeamte, die hinzukamen, um das zu verhindern, sahen sich plötzlich 30, 40 oder 50 Menschen gegenüber, die zu diskutieren anfingen, ob der Abstand ausreichend sei, dass das Sitzen schließlich nicht verboten sei usw.
Die pragmatische Lösung solcher Probleme besteht nicht darin, jedes Mal eine Hundertschaft Polizei ausrücken zu lassen, um die notorischen Besserwisser von Stegen (oder Treppen, oder Bänken oder Wiesen) wegzubekommen, sondern der Polizei ein Argument in die Hand zu geben, wirkungsvoll vorgehen zu können. Das mag für sich betrachtet die Verhältnismäßigkeit überschreiten, im Kontext ist es richtig.

Und schuld ist auch nicht die Politik, die Freude daran hat, solche Regeln aufzustellen, schuld sind - wie an der gesamten Beschränkung - diejenigen, die einfach nicht verstehen können oder wollen, dass man sich voneinander fernhalten soll.
 
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Schon wieder ein interessantes Interview:

Schön zu lesen, dass Hamburg so gut aufgestellt ist!

Mir ist nur neu, dass das RKI von Obduktionen bei COVID-19 abrät. Ich kenne das Dokument zum Umgang mit SARS-Cov-2-infizierten Verstorbenen, da geht es ausdrücklich nicht um Obduktionen, ein Abraten davon kann ich aber auch nicht herauslesen. Weiß da jemand mehr?
Allgemein ist es ja so, dass die Rechtsmedizinier schon lange und unabhängig von COVID-19 fordern, dass es grundsätzlich mehr Obduktionen geben sollte, wozu meines Wissens nach aber die erforderlichen Kapazitäten deutlich erweitert werden müssten.

Ich verstehe allerdings einen Absatz nicht, und zwar diesen hier (zuvor wurde postuliert, man habe mehr Lungenembolien und Thrombosen festgestellt als üblich):

Zumindest die spezielle Gefahr des Ausbildens von Blutgerinnseln wird bei uns jetzt klinisch beachtet und die Patienten bekommen eine besondere vorsorgliche Therapie, um das Blutgerinnungssystem und die Situation im Bereich der Gefäßinnenhäute im Griff zu behalten, um tödliche Lungenembolien zu vermeiden. Das gehört zu den Konsequenzen aus unseren Erkenntnissen.

Das gehört nicht nur aber besonders auch auf Intensivstationen eigentlich zum Standard, egal, warum man da liegt. Was ist denn diese "besondere vorsorgliche Therapie"?

Die Paywall-Diskussion können wir uns bitte sparen,
Das entscheide ich dann schon selbst ;)
 
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yddub schrieb:
Leider lässt sich so ein Antikörpertest nicht speziell für das SARS-CoV-2 herstellen. Der ist Kreuzreaktiv auf die Gruppe der Corona Viren. (...)
Ich hoffe ich habe es richtig wiedergegeben :rolleyes: , nach zu hören beim Podcast von Herrn Drosten vom 7.4.


So sehr ich Hr. Drosten als Virologe schaetze aber soweit ich es verstand arbeitet er mit einer Firma zusammen die Industrie intern nicht dafuer bekannt ist das sie die Qualitaet vor Quantitaet stellt und darauf bezieht sich evtl. sein Kommentar - das ueberrascht mich dann nicht.

Ich arbeite auf dem Gebiet Labordiagnostik und man kann fuer viele Krankheiten einen spezifischen Antikoerper Test herstellen - wenn - man die speziellen Epitope kennt die der Virus erzeugt im menschlichen Koerper und entsprechend das Protein dazu isoliert oder herstellt und coated.
Dann reagiert der Antikoerper des Patienten nicht mit anderen Coronaviren.

Es gibt bereits eine Reihe von COVID-19 Antigenen kommerziell bei chinesischen Firmen z.B. zu kaufen um solche Tests zu entwickeln.
Unter anderem die Nucleocapsid Proteine des Virus.

Ich kenne mehrere Firmen die mit Hochdruck an der Herstellung eines - spezifischen - Antikoerpernachweises arbeiten, IgA, IgM und IgG.

Leider versuchen einige Firmen welche Seren von gesundeten Patienten anbieten sich da gesund zu stossen mit Preisen von 1000 Euro pro ml und Patient.

Die letzte Sendung mit Hr. Drosten machte mich leider etwas skeptischer zu seiner Person.
Es scheint sich da jetzt etwas einzuschleichen was ich im Wissenschaftsbetrieb nur zu gut kenne - Futterneid, Ego, Eitelkeiten.
Gestern hat er durch die Blume das Forschungsprojekt in Bonn des DZIF - indirekt - als nicht zielfuehrend kommentiert, mit der Begruendung solche an kleinen Kohorten durchgefuehrten Studien haetten keinerlei Aussagekraft.
 
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yddub schrieb:
Leider lässt sich so ein Antikörpertest nicht speziell für das SARS-CoV-2 herstellen. Der ist Kreuzreaktiv auf die Gruppe der Corona Viren. (...)
Ich hoffe ich habe es richtig wiedergegeben :rolleyes: , nach zu hören beim Podcast von Herrn Drosten vom 7.4.


Ich arbeite auf dem Gebiet Labordiagnostik und man kann fuer viele Krankheiten einen spezifischen Antikoerper Test herstellen
Deine Anm. war ja eher allgemeiner Natur. Die Einlassung von Drosten bezog sich konkret auf die aktuellen Antikörpertests und ihre Kreuzsensitivität auf andere Coronaviren, wie sie bei Erkältungen auftreten können. Er hat nicht gesagt, dass das nicht im Prinzup besser ginge. Nur, dass es halt dieses Problem gibt.

Hast Du denn neben einer Allgemeinaussage auch quantitative Aussagen, die uns in diesem Thema weiterbringen?
 
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Das ist eine Frage der Prioritäten, letztendlich Tote vs. Arbeitslose. Mal sehen, wie die Stimmung in der Bevölkerung Ende April aussieht.
Da kann ich dir rein logisch betrachtet kaum widersprechen :)

Nur - so gebe ich zu bedenken - hätte der ganze Lockdown und seine Kosten keinen Nutzen gehabt, wenn am Ende doch eine Durchseuchung stattfindet. Denn das Endergebnis, und Zahl der Toten, wäre sehr ähnlich. Nur ein wenig weniger Chaos auf den Intensivstationen, dafür länger. Mal sehen, wie die Akzeptanz der Bevölkerung dafür aussieht ...

Ich denke, es ist inzwischen fast allen klar, dass uns das Thema noch lange begleiten wird und dies keine Frage der Stimmung sein wird. Eine Naturkatastrophe fragt die Bevölkerung nicht, ob es gerade passt ;)

Das ist das, was ich mit "intuitivem Verständnis der Exponentialfunktion" meine: Es gibt nur zwei Szenarien: R0<1 und R0>1. Innerhalb beider Szenarien gibt es wenig Variation, was die Epidemie an sich betrifft. Die Kunst ist, R0<1 möglichst billig für die Gesellschaft/Wirstschaft zu schaffen. Jede andere Diskussion ist nicht zielführend. (Ausser es wird eine Therapie gefunden)
 
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Ja, sehr guter Beitrag.

Zudem sollten wir Infizierte früher erkennen und sollten dann frühzeitig (prophylaktisch) mit der Medikation beginnen. Also frühzeitig die Virenreproduktion verlangsamen und so den Abstieg in die untere Lunge verhindern.
Danke. Kennst Du denn einen solchen Weg? Meines Wissens hat wohl nur remdezivir einen deutlichen Effekt, ist aber knapp und schwer zu produzieren. Alternativen wie Hydrochloroquin sind ja bzgl. ihrer Wirksamkeit noch nicht stichhaltig untersucht.
 
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Hast Du denn neben einer Allgemeinaussage auch quantitative Aussagen, die uns in diesem Thema weiterbringen?

Ich kann dir nur aus meiner dreissigjaehrigen Erfahrung sagen das die Entwicklung eine ELISA Antikoerper Tests - und ein solcher ist das - selbst bei gleichem Antigenen sehr von der Kenntnis und dem Know How des Entwicklers [Firma] abhaengt betreffs Spezifizitaet oder Qualitaet.

Zudem lassen sich unvermeidliche schwache Kreuzreaktivitaeten auch ueber den Cut-Off und eine Grauzone regeln.

Beispiel:
Ich bin Gelbfieber geimpft und hatte 2004 Verdacht auf FSME der Test fiel auch knapp ueber dem Grenzwert da beides Flavi Viren sind.
Mit der Kenntnis der Impfung war klar das der Test negativ zu interpretieren ist.
Der Virus meiner damaligen Erkrankung wurde nie identifiziert - ich hab Monate gebraucht bis es ausgeheilt war.
Bei der Gelegenheit kam aber durch die Testung heraus das ich anscheinend doch einiges an Infektionen durchgemacht habe von denen ich teilweise nichts bemerkt habe - wie z.B. Toxoplasmose.

Falls du mit Quantitaet den Preis der Teste meinst, der jetzige Antigen PCR Test wird wohl mit knapp 8 Euro wiederverguetet an die Labore.
Ein Antikoerpertest wird wohl im Bereich drei bis vier Euro liegen in Zukunft.
Der grosse Vorteil ist das er von jedem Labor - auch kleineren - durchgefuehrt werden kann, auch ohne jegliche Automaten.
Typischerweise liegt die Abarbeitungszeit bei ca. zwei Stunden fuer einen Elisa Test.

Ich faende den Ansatz sehr spanned heraus zu finden woher die Resistenz der 30 bis 50% der Bevoelkerung stammt die stumm den Coronavirus abarbeiten.

Wenn es denn Kreuzreaktivitaeten gibt wie PD Drosten sagt, dann frage ich mich hat die stumme Coronagruppe in der Vergangenheit vielleicht Infektionen durchgemacht welches sie quasi schuetzt in dem diese kreuzreagierenden Antikoerper die Immunantwort schneller ankurbeln.

Sind z.B. Menschen die eine Influenza A und/oder B durchgemacht haben evtl. besser in der Lage mit dem COVID-19 umzugehen?

Die - vermutlich - recht hohe Anzahl von stummen Infizierten laesst mich nicht ganz glauben dass dies nur mit dem individuell besseren Immunsystem per se etwas zu tun hat.
 
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Noch was Positives.
Niemand kann erklären, warum ... es in Bayern untersagt ist, sich auf Parkbänke zu setzen.
Entwarnung, es ist erlaubt:

"Niemand soll in Bayern das Gefühl haben, er würde unnötig gegängelt." Dieser Satz des bayerischen Innenministers klingt ein wenig nach Entschuldigung. Joachim Herrmann (CSU) muss als oberster Dienstherr der Polizei wohl gehört haben, dass sich Bürger ungern von Beamten aus den Parks vertreiben lassen. Und so lässt er rechtzeitig vor den Feiertagen verlauten, dass jeder auf der Parkbank oder der Wiese Zeitung lesen oder ein Eis schlecken darf.
https://www.nordbayern.de/region/parkbank-nutzen-erlaubt-innenminister-herrmann-klart-auf-1.10014779
 
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"Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht“, sagt der renommierte Rechtsmediziner Klaus Püschel. "Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird."

Quelle

Ob solche Aussagen gut sind?
 
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Mal was positives zum Lesen
Ein interessanter wissenschaftlicher Ansatz. Ich denke allerdings, dass der konventionelle Ansatz zur Entwicklung eines Impfstoffes eher Ergebnisse liefern wird als dieser, der doch sehr umfangreiche Forschungen (und Gelder) erfordert. Für die Zukunft und für Coronaviren im allgemeinen ist das allerdings ein guter Ansatz.
 
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Mal eine Frage in die Zukunft gewandt:
Wenn es irgendwann mal einen Impfstoff geben wird, wieviele Menschen müssen zur Eindämmung der Pandemie geimpft werden? Sind das auch die oft zitierten 60%-70% für die Herdenimmunität (also abzüglich der durch Erkranung immun gewordenen Menschen)?
 
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