Hast Du denn neben einer Allgemeinaussage auch quantitative Aussagen, die uns in diesem Thema weiterbringen?
Ich kann dir nur aus meiner dreissigjaehrigen Erfahrung sagen das die Entwicklung eine ELISA Antikoerper Tests - und ein solcher ist das - selbst bei gleichem Antigenen sehr von der Kenntnis und dem Know How des Entwicklers [Firma] abhaengt betreffs Spezifizitaet oder Qualitaet.
Zudem lassen sich unvermeidliche schwache Kreuzreaktivitaeten auch ueber den Cut-Off und eine Grauzone regeln.
Beispiel:
Ich bin Gelbfieber geimpft und hatte 2004 Verdacht auf FSME der Test fiel auch knapp ueber dem Grenzwert da beides Flavi Viren sind.
Mit der Kenntnis der Impfung war klar das der Test negativ zu interpretieren ist.
Der Virus meiner damaligen Erkrankung wurde nie identifiziert - ich hab Monate gebraucht bis es ausgeheilt war.
Bei der Gelegenheit kam aber durch die Testung heraus das ich anscheinend doch einiges an Infektionen durchgemacht habe von denen ich teilweise nichts bemerkt habe - wie z.B. Toxoplasmose.
Falls du mit Quantitaet den Preis der Teste meinst, der jetzige Antigen PCR Test wird wohl mit knapp 8 Euro wiederverguetet an die Labore.
Ein Antikoerpertest wird wohl im Bereich drei bis vier Euro liegen in Zukunft.
Der grosse Vorteil ist das er von jedem Labor - auch kleineren - durchgefuehrt werden kann, auch ohne jegliche Automaten.
Typischerweise liegt die Abarbeitungszeit bei ca. zwei Stunden fuer einen Elisa Test.
Ich faende den Ansatz sehr spanned heraus zu finden woher die Resistenz der 30 bis 50% der Bevoelkerung stammt die stumm den Coronavirus abarbeiten.
Wenn es denn Kreuzreaktivitaeten gibt wie PD Drosten sagt, dann frage ich mich hat die stumme Coronagruppe in der Vergangenheit vielleicht Infektionen durchgemacht welches sie quasi schuetzt in dem diese kreuzreagierenden Antikoerper die Immunantwort schneller ankurbeln.
Sind z.B. Menschen die eine Influenza A und/oder B durchgemacht haben evtl. besser in der Lage mit dem COVID-19 umzugehen?
Die - vermutlich - recht hohe Anzahl von stummen Infizierten laesst mich nicht ganz glauben dass dies nur mit dem individuell besseren Immunsystem per se etwas zu tun hat.