Danke. Das ist eine von vielen Quellen zu meiner Aussage, dass gerade eine Abkehr von der Hoffunung einer grossen unerkannt gebliebenen Durchseuchung stattfindet. Stellt sich heraus, dass - wie ich vermute - die Durchseuchung nach dem Lockdown bei 1% oder darunter liegt, ist der Versuch einer Exit-Strategie über eine "kontrollierte" Herdenimmunität nicht zielführend. Und die Diskussion darüber ("Virologen Streit") richtet in der Öffentlichkeit Schaden an, Irritation, Unsicherheit und Vertrauensverlust. Ich finde es wirklich nicht gut, dass z.Zt. so viele Virologen und Epidemiologen so unterschiedlicher Kompetenz gleichzeitig in der Öffentlichkeit agieren. Dafür gibt es Fachforen.Christian Drosten:
... Und das ist leider nicht so. Das wird sich nicht so rausstellen. Ich kann das unter anderem deswegen sagen, weil wir natürlich schon angefangen haben zu testen, weil ich aber auch höre von Kollegen in anderen Ländern, wo die Epidemien ähnlich weit fortgeschritten sind, dass das einfach nicht so ist. Also man findet nicht eine überraschend große Zahl von unerkannten echt positiven Antikörperergebnissen.....
Ich habe mehrfach gehört und auch im TV gesehen, dass die Beatmungspatienten auf dem Bauch liegen. Was hat es dann damit auf sich?
Ich habe derzeit nicht wirklich Angst, dass unsere Grundrechte sehr in Gefahr sind, das folgende war trotzdem interessant zu lesen:
Leider lässt sich so ein Antikörpertest nicht speziell für das SARS-CoV-2 herstellen. Der ist Kreuzreaktiv auf die Gruppe der Corona Viren. (...)
Ich hoffe ich habe es richtig wiedergegeben, nach zu hören beim Podcast von Herrn Drosten vom 7.4.
Ich finde es wirklich nicht gut, dass z.Zt. so viele Virologen und Epidemiologen so unterschiedlicher Kompetenz gleichzeitig in der Öffentlichkeit agieren. Dafür gibt es Fachforen.
Das wuerde fuer mich dann bedeuten das wir noch auf Jahre hinaus mit Corona leben - solange es keine Impfung gibt
Wer so argumentiert, wie die Bayerische Staatsregierung (in Gestalt der Münchener Polizei), hat den juristischen Verstand verloren.
Das bedeutet, wir müssen alle wachsam und streitbar bleiben.
1&2 Zusammen also 49% Überlebende.
Vielmehr sollte die Hauptzielfunktion sein, die Zahl von Infizierten überhaupt, und damit die Zahl von Intensivfällen, zu minimieren, ungeachtet der Zahl der Intensivbetten.
Nein. Das ist ja der Kern meines Artikels, Artikeln wie "The Hammer and the Dance", oder dem Youtube Video von maiLab "Phase 2".Ja. Aber dann brauchst Du wirklich einen Lockdown bis zur Entwicklung eines Impfstoffes.
Schätzung der Reproduktionszahl (R)
Die Reproduktionszahl ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einem Fall angesteckt werden. Diese lässt sich nicht aus den Meldedaten ablesen, nur schätzen. Die Reproduktionszahl wird aktuell auf R = 1,3 (Konfidenzintervall 1,0 – 1,6) geschätzt. Diese Schätzung basiert auf den Fällen mit Erkrankungsbeginnen im Zeitraum 31.03.2020-03.04.2020 bzw. 27.03.2020-30.03.2020 und der Annahme einer mittleren Generationszeit von 4 Tagen. Fälle mit neuerem Erkrankungsbeginn sind noch nicht berücksichtigt, da sie noch nicht in ausreichender Zahl übermittelt wurden und zu instabilen Schätzungen führen würden.
Das bedeutet, wir müssen alle wachsam und streitbar bleiben.
Das finde ich, ist ein starkes Stück und ein Satz, der allein dazu angelegt ist, Streit zu schüren, anstatt vernünftig zu diskutieren. Zur Klarstellung: das hat nicht Thomas geschrieben, es ist ein Zitat aus dem diskutierten Artikel von Oliver Lepsius.
...
Dass das immer wieder vergessen wird und Übersehen
Ich sage ja nicht, dass das nicht noch Arbeit wird"dann müssen die Alten eben zu Hause bleiben und wir kehren in die Normalität zurück".
Das Argument - man muß sich das mal auf der Zunge zergehen lassen - das Sitzen Einzelner auf Parkbänken ist verboten, weil es der Gruppenbildung Vorschub leistet, ist ja wohl auch ein mehr als starkes Stück. Auch spricht Lepsius nicht allgemein von verstand, das wäre sicherlich nicht polemisierend, sondern vom "juristischen Verstand".
In der gegenwärtigen Lage haben wir mehrere Möglichkeiten, die zur Disposition stehen.
Was davon richtig ist, weiß keiner vollkommen.
Der Virologe möchte die Krankheit verstehen, der Epidemiologe sieht die Entwicklung
und der Politiker muss etwas entscheiden, von dem er meint,
das es helfen könnte.
Wenn diese Entscheidung in der Politik ausbleibt, weil die Juristen erst diskutieren müssen / sollen, ist der Virus schon auf der dritten Runde.
Mir geht es nur darum, daß auch und gerade in einer Krise Rechtstaatlichkeit und Augenmaß beibehalten werden müssen.
Vorgaben wie das zitierte "Sitzen Einzelner auf Parkbänken im Münchener Olympiapark ist verboten, weil es der Gruppenbildung Vorschub leistet" sind nun wirklich nicht geeignet, die Akzeptanz der vielen richtigen und zielführenden Maßnahmen, die ergriffen wurden, zu befördern.
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