Kürzlich habe ich diesen Bildband geschenkt bekommen. In "Koks und Cola" versammeln sich ca. 300 großformatige Bilder aus
dem Fotoarchiv des Essener Ruhr Museums. Eine Reise in die 50er Jahre des Reviers. Ich kenne weder den Autor noch habe
ich was mit dem Verlag am Hut, empfehle dieses Buch weil es mich schlicht begeistert hat. Vielleicht sucht der ein oder andere
noch ein kleines Weihnachtsgeschenk ...
Im Ruhrgebiet gibt's nicht nur Koks und Cola, sondern auch:
Der (revitalisierte) Jakobsweg führt über Essen-Rellinghausen
und Stadtwald (wo das Bild entstand) Richtung Werden …
Die heutige Stiftskirche St. Lambertus war ursprünglich dem
heiligen Jakob geweiht. Nun hausten im 30jährigen Krieg aber
spanische Truppen offenbar derart unerfreulich in Rellinghausen,
daß dort niemand mehr Lust auf Jakobus, den Nationalheiligen
der Spanier, hatte – und man folglich die Kirche umwidmete.
In diesem Haus (2. Stock) ist mein Vater aufgewachsen (Jahrgang 33):
Diese Montrosität ist ein Relikt alter Industrietage:
Und ein altes Bergmannshaus:
Beim Fotografieren des letzten Bildes wurden mein Fotokumpel und ich von einer älteren Frau, die auf dem Fensterbrett lehnte und herausschaute, mit den Worten angesprochen: "Wat seit Ihr denn? Seid Ihr von 'er WAZ?"
Die katholische Kirche St. Ludgerus in Bottrop-Fuhlenbrock ist eine
der wenigen Parabelkirchen in Deutschland und wurde 1928/29 von
dem Gelsenkirchener Architekten Josef Franke errichtet.
Weiss nicht ob hier gestattet, daß Bild hat ca 1956 mein Vater mit seiner neuen Bilora gemacht.Es zeigt meine Tante Lilli,die damals ihr Geld als Klüngelspitt,in Oberhausen Alstaden, verdient hat.