Mitmachthema Charakteristisches aus dem Ruhrgebiet

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Die Halde Oberscholven ist nicht öffentlich, d.h., leider wird die Halde nur zu bestimmten Anlässen für Besucher geöffnet (Maiandacht, besondere Industrieveranstaltungen u.a.)

Im beigefügten Link findest Du alles Wissenswerte über 77 Halden im Ruhrgebiet (oben "Halden" anklicken):

http://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/halde-oberscholven.html
 
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Es war einmal.
Eine Kolonie, (für nicht Ruhries: Bergarbeitersiedlung) wird platt gemacht.

1975, Nikon F, Tri X pan. Scan vom Papierbild

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Da habe ich mal ne ganze Serie gemacht. Hat echt geschmerzt, zu sehen, wie ein Stück Arbeiterkultur verschwindet. Das ist übrigens in Lohberg, ein Ortsteil von Dinslaken.
 
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Weiter geht's zu meinem Beitrag #330

Heute nach dem Flohmarktbesuch gings noch mal dort hin.

Die Fahrten in die Tiefe sind beendet und die Dampffördermaschiene steht für immer.
Die Kessel sind drucklos.
Der Schacht ist nun offen und der Fahrkorb hängt in der Hängebank ganz oben.
Dienstag wird das Seil abgenommen.

Ein Maschinist/Bediener der Fördermaschiene war noch dort und (be)wachte über alles.
Restarbeiten im Nebenschacht wo keine Förderkörbe mehr vorhanden sind werden in kürze abgeschlossen und dann wird zubetoniert.

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800_4071.jpg



Ich berichte von den Vorgängen weiter.
Ich hoffe das ich Morgen-Übermorgen an den Schacht selbst komme.


 
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Was man bei aller "Bunker-Angst" der "deutschen Volksgenossen" in dem Kontext erwähnen sollte: die nach Deutschland verschleppten Zwangsarbeiter hatten während der Bombenangriffe in diesem von Deutschland begonnenen Krieg überhaupt kein Recht auf einen Platz im Bunker. Und da sie i. d. R. genau in den Rüstungsbetrieben arbeiteten, die das Hauptziel alliierter Angriffe waren, kann man sich unschwer ausmalen, in welch furchtbarer Situation (neben ihrer schlechten Ernährung, der praktisch nicht vorhandenen medizinischen Versorgung, den Misshandlungen, der Fronarbeit usw.) sie sich befanden.

Lesenswert: http://www.zwangsarbeit-archiv.de/

DAS ist die eigentliche dunkle Seite des "Lebens im Bunker", dass man nämlich viele Menschen von vornherein davon ausschloss, in einem Bunker Schutz suchen zu dürfen.
 
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Diese Art von

Protegohaube

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findet man im Ruhrpott meist überall da, wo früher einmal eine Schachtanlage gewesen ist. Die Protegohaube ist das Endstück einer Entgasungsleitung auf einem stillgelegten Schacht. Diese Haube hier findet man in GE-Bülse auf dem ehemaligen Hugo-Schacht.
 
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Da scheint sich jemand eine Protegohaube für seinen Garten als Schmuckstück gekrallt zu haben [MENTION=83245]mabea-pics[/MENTION]

Ich kenne nur solche mit über 2m Zaun , warum steht dort auch.

Protegohaube.jpg


Als Zugabe für Kumpel's Feierabend :

5259.jpg




 
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Da scheint sich jemand eine Protegohaube für seinen Garten als Schmuckstück gekrallt zu haben @mabea-pics

Ich kenne nur solche mit über 2m Zaun , warum steht dort auch.


Na, da fahr' ich doch morgen gleich mal hin, um zu sehen, warum es so ist, wie es ist. :)

Zu Deiner Zugabe: Wenn Du schon ein Bild von Klaus Herzmanatus hier einstellst, hast Du doch sicherlich auch Fotos vom "Kleinen Museum". Das wäre dann aber etwas ganz charakteristisches aus dem Ruhrgebiet. :up:
 
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