Brasilien - Pantanal

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Die Jaguar-Bilder sind einfach genial und die Bilder vom Rotbauchfischer in Aktion sind für mich das Highlight.
( ... )
Die menschenleere Weite der Kalahari ist für mich ein sehr positives Kontrastprogramm zum übersättigten Zentraleuropa. Wir steuern gezielt solche Regionen und Parks an, die noch wirklich wild und einsam sind, wie z.B. das Richtersveld.
Lieber Herbert,
Jaguar, Rotbauchfischer und die Otter waren für mich auch das Highlight der Reise.

Kalahari steht schon lange auf meiner Wunschliste, aber es hat noch nicht geklappt.
Immerhin sind bei mir die Chancen hoch mal nach Botswana zu kommen.

Wenn Du wilde Natur mit wenig Touristen kennenlernen möchtest kann ich Dir noch zwei Nationalparks empfehlen:
1. Zakouma Nationalpark im Tschad. Da war ich im April und das war sehr schön.
Es ist ein Geheimtip, weil sich kein Schwein traut in den Tschad zu reisen.
Ich hoffe, es wird mein übernächster größerer Reisebericht.

2. Katavi Nationalpark in Tansania. Da war ich im September 2016. Leider wurde der Park schon ziemlich leergeschossen. Der Tierreichtum ist in de Kochtopf gewandert. Interessant sind dort die Interaktionen zwischen Krokodil und Nilpferd bei immer kleiner werdenden Wasserlöchern.
Der Park ist im Südwesten von Tansania. Der ist so abgelegen, dass dort nur wenige Touristen hinfahren.

Eventuell kommt noch ein Dritter dazu. Ob der Kidepo Valley Nationalpark in Uganda eine Empfehlung bekommt,
werde ich im Hebst wissen.

Es gibt auch den Gegensatz:
In den Yala-Nationalpark in Sri Lanka fahren täglich ca. 600 Safariautos!
Und alle suchen den Leopard.

Aber bitte jetzt hier nicht über Nationalparks in Afrika und Asien diskutieren, bis die Fotoreportage über das Pantanal fertig ist.
 
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Brasilien, Tag 10-3: Rio Claro - Bootfahrt

Kiboko tuckert weiter über den Rio Claro.


Fluss mit Galeriwald an beiden Seiten.

Bild 495: Rio Claro
Vögel am Rio Claro

Wir haben keine Fische dabei.
Frau Amazonasfischer (Amazon Kingfisher) wartet vergeblich auf eine schnelle Mahlzeit.


Porträt eines grün-weißen Eisvogels

Bild 496: Frau Amazonasfischer im Profil​

Frau Grünfischer (Green Kingfisher) hat sich ihren Fisch schon selbst gefangen.
Grün- und Amazonasfischer sind nur schwer voneinander zu unterscheiden.
Grünfischer sind etwas kleiner als Amazonasfischer.
Das Brustgefieder hat etwas mehr Grün beim Grünfischer.
Die weiblichen Grünfischer haben manchmal bräunliche Flecken auf der Brust.
Ausserdem haben die Grünfischer zwei weiße Punktreihen an den Enden der Deckflügel.
Diese sind oft nur schwer zu erkennen.
Die Grünfischer gehören zur Familie der ehemaligen Deutschen Außenminister,
während Amazonasfischer zur Familie der Schnäppchenjäger im Internet gehören.


Grün-weißer Eisvogel mit Fisch im Schnabel

Bild 497: Frau Grünfischer​

Der Amerikanische Schlangenhalsvogel (Anhinga) ist leicht von allen anderen Vögeln zu unterscheiden.
Hier posiert er für Kiboko im Gegenlicht.


Porträt eines Schlangenhalsvogels im Gegenlicht

Bild 498: Amerikanischer Schlangenhalsvogel​

Noch ruhiger als im Motorboot ist eine Fahrt mit dem Paddelboot.
Vorn im Boot sitzt Franco, ein Brasilianischer Berufsfotograf.


Grünes kanu mit zwei Insassen auf dem Fluss

Bild 499: Fotokanu

Bis auf die Brüllaffen war es eine ruhige Fototour.
Kiboko hat mehr Vogelarten gesehen.
Aber die Bilder wiederholen sich zu sehr, um hier mehr zu zeigen.

Mittagspause
Es ist heiß geworden im Pantanal.
In der Mittagspause sind nur wenige Vögel unterwegs.
Laut unserem Guide Roberto sind die Nandaysittiche (Black-hooded Parakeet) nur auf Rio Claro zu sehen.
Diese beiden Nandaysittiche sitzen hübsch im Baum und lassen sich vom Schaukelstuhl aus fotografieren.


Zwei grüne Papageien mit schwarzem Kopf, orangenem Beinkleid und blaue Schwanzspitze sitzen in einem Baum

Bild 500: Nandaysittiche bei der Mittagspause​
 
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Brasilien, Tag 10-4: Rio Claro - Galeriewald

Der Nachmittag vergeht ereignislos.
Für den Nachmittag ist keine Aktivität für Kiboko gebucht.
Die wichtigste Aktivität für Roberto ist die Kaffeepause am Nachmittag.
Danach fahren wir mit dem Geländewagen zum Galeriewald an der Transpantaneira.
Hier hatten wir am zweiten Tag den Ameisenbär gesehen.
Kiboko probiert sein Glück.

Im Galeriewald nahe der Transpantaneira

Kiboko läuft ein paar Waldwege entlang.
Hier stehen einzhelne Bäume und kleine Bauminseln.
Dazwischen sind Abschnitte mit hohem Gras.


Hohes Gras und einzelne Bäume im Abendlicht.

Bild 501: Pampa im Pantanal
Vögel am Rio Claro

Einmal flitzt in großer Entfernung ein Aguti über den Weg.
Es sind nur wenige Vögel zu sehen.
Alle sind bereits bekannte Arten.
Den Grausaltator (Grayisch Saltator) kennt Kiboko auch schon.


Grauer Vogel mit weißem Augenbrauen

Bild 502: Grausaltator
Lärm am Himmel lässt Kiboko aufschauen.
Zwei Papageien fliegen vorbei.
Instinktiv hält Kiboko mit der Kamera drauf.
Die zwei schwarzen Punkte im Gegenlicht entpuppen sich nach starkem Croppen und Aufhellen als Goldnackenaras (Gold-collared Macaws).
Es ist kein Superbild.
Aber es ist die einzige Sichtung dieser hübschen Vögel.


Zwei grüne Papageien mit gelbem Nacken, weißem Gesichtund weißen Flügelspitzen im Flug und Gegenlicht

Bild 503: Goldnackenaras im Flug​

Der Tümpel am Zufahrtsweg zur Pousada ist produktiver.
Ein Silberreiher (Great Egret) steht im Abendlicht auf einem Termitenhügel.

Ein weißer Reiher steht auf einen Termitenügel im Abendlicht

Bild 504: Silberreiher​

Ein Stirnbandibis (Plumbeous Ibis) stochert im Schlammtümpel nach dem Abendessen.


Porträt eines grauen Ibis mit weißem Stirnband und langem gebogenen Schnabel

Bild 505: Stirnbandibis​

Ein Pfeifreiher (Whistling Heron) ist im selben Schlammtümpel unterwegs.


Grauer Reiher mit schwarzer Kappe, blauem Gesicht und rot-schwarzem Schnabel im Abendlicht

Bild 506: Pfeifreiher​

Feierabend ohne Bär

Zwischen ein paar laublosen Bäumen lässt Kiboko die Sonne untergehen.
Kiboko hofft noch auf eine Begegnung mit einem Ameisenbär.


Sonnenuntergang zwischen laublosen Bäumen

Bild 507: Sonnenuntergang auf Rio Claro​

Auch nach Sonnenuntergang lässt sich kein Ameisenbär blicken.
Der Bär hat heute seinen freien Tag.
Roberto drängelt zum Aufbruch.
Das Abendessen wartet.
Kein Affe soll uns zuvorkommen.
 
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Brasilien, Tag 11-1: Rio Claro - Pirschfahrt

Vor Sonnenaufgang ist Kiboko schon wieder aktiv.
Mit dem Geländewagen geht es raus auf die Transpantaneira.
Kiboko hat die Hoffnung einen Ameisenbären auf dem Heimweg anzutreffen.
Der Ameisenbär hat einen weiteren freien Tag.
Als Ersatz wird von der Tourismusbehörde ein Braunmazama (Brown Brocket Deer) zu den Termitenhügeln geschickt.

Braunes Reh zwischen Termitenhügeln in der Morgensonne.

Bild 508: Braunmazama als Aushilfsameisenbär
Vögel im Rio Claro

Kiboko ist zurück in der Pousada Rio Claro.
Vor dem Restaurant lungern schon die Gäste herum.
Sie warten auf die Eröffnung des Buffets.
Da wären die Nacktgeschicht-Hokkos (Bare-Faced Curassow).

Porträt eines schwarzen Vogels mit gelbem Schnabel und langen, hochstehenden Kopffedern

Bild 509: Herr Nacktgesicht-Hokko​


Porträt eines schwarzen Vogels mit schwarzem Schnabel und langen, schwarz-weißen, hochstehenden Kopffedern

Bild 510: Frau Nacktgesicht-Hokko
Auch der Rotbrustguan (Great Egret) wartet schon.


Porträt eines braunen Hühnervogels mit mit roter Kehle und schwarzem Gesicht

Bild 511: Rotbrustguan​

Potentieller Toastbroträuber

Dann finden sich auch die Kapuzineräffchen (Black-striped tufted Capuchin) ein.

Porträt eines hellbrauenen Affens mit schwazer Kapuze

Bild 512: Potentieller Toastbroträuber​

Kiboko stürmt zum Buffet. Kein Affe drängelt sich vor.
Heute gibt es eine Unterlage für die Marmelade.
 
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Mir fehlen die Worte ........
Einfach der Hammer diese Bilder und auch die Kommentare sind spitze. Sorry ich habe bestimmte einige Likes, in meiner Faszination, vergessen.
Von mir nochmal gaaaanz viel Respekt für die Mühe diesen Beitrag zu schreiben, an dem wir dann teilhaben können und ihn geniessen dürfen.
 
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Ich habe angesichts der Fülle grandioser Aufnahmen und phantasievoller Beschreibungen das Anklicken des "Like"-Buttons schon länger eingestellt. Ich hätte echt Angst, dass der "Maus-Arm" (analog zum Tennis-Arm, kommt aber vom exzessiven Klicken) wiederkommt, den ich mir so mühsam abtrainiert hatte.
Ich bringe meine Bewunderung lieber zum Schluß der Reportage in einer ultimativen Huldigung zum Ausdruck 🤣
 
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Brasilien, Tag 11-2: Rio Claro - Boottour

Für den Vormittag hat Kiboko eine private Boottour auf dem Rio Claro gebucht.

Wolken spiegeln sich im Fluss.

Bild 513: Rio Claro
Vögel am Rio Claro

Die Grünfischer (Green Kingfisher) schauen uns neugierig an.
Der Kapitän hat aber keinen Fisch dabei.

Ein grün-weißer Eisvogel sitzt auf einem Ast

Bild 514: Frau Grünfischer​


Ein grün-weißer Eisvogel mit rotbrauner Brust sitzt auf einem Ast

Bild 515: Herr Grünfischer​


Das Highlight der Bootstour ist eine Zwergbinsenralle (Sungrebe).
Die Vögel leben eher versteckt im Dickicht der Ufervegetation.
Daher sind sie schwer zu finden.
Nur die Weibchen haben den markanten gelben Wangenfleck.

Weißer Vogel mit olivem Rücken, schwarzem Kopf mit weißem Sreifen, oragem Wangenfleck und rotem Schnabel

Bild 516: Frau Zwergbinsenralle​

Die Zwergbinsenralle sitzt unbeweglich auf einem Ast.
Nach einer Weile hat sie Kiboko als ungefährlich eingestuft.
Sie schwimmt dann in der Ufervegetation.
Dabei geht sie auf Nahrungssuche.
Kiboko darf ihr im Boot folgen.


Zwergbinsenralle schwimmt in der Ufervegetation

Bild 517: Frau Zwergbinsenralle
Ein Mangrovenreiher (Striated Heron) ist ebenfalls auf Nahrungssuche.

Ein kleiner braun-weiss und schwarz-weiss gestreifter Reiher mit schwarz-gelbem Schnabel steht auf einem Zweig

Bild 518: Mangrovenreiher​

Der Riesentukan (Toco Toucan) freut sich über Kibokos Vorbeifahrt.

Schwarzer Vogel mit großen, geöffneten, gelborangenen Schnabel

Bild 519: Riesentukan​

Auf der Boottour hat Kiboko viel mehr Vögel gesehen.
Darunter sind diverse Reiherarten, Fischbussard, Schwarzbussard, Schwefelmaskentyrann, Rotstirn-Blatthühnchen,
Olivenscharbe, Amerikanischer Schlangenhalsvogel und viele Eisvögel.
 
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Brasilien, Tag 11-3: Rio Claro - Siesta

Die Pousada Rio Claro besteht aus mehreren flachen Gebäuden mit den Unterkünften und dem Restaurant.
Große Bäume spenden Schatten.
In der Mitte steht eines der großen Vogelhäuschen für die Vogelfütterung.

Unterkünfte der Pousada Rio Claro im Schatten großer Bäume

Bild 520: Pousada Rio Claro
Reservado

Roberto hat dafür gesorgt, dass der Tisch mit dem kürzesten Weg zum Buffet für uns reserviert ist.
Ein Tisch ist als Ablagefläche für die Kameras reserviert.

Reservierter Tisch mit drei Kameras

Bild 521: Reservado für die Herren Nikon und Canon aus Japan
Pegasus

Nur wenn Kiboko eine Kamera dabei hat, kann er auch fotografieren.
Auf dem Weg von/zum Restaurant können unerwartete Motive lauern.
Sogar während der Essenspause kann Kiboko auf seltene Vögel treffen.
Ein Vogelhäuschen steht direkt vor dem Restaurant.
Plötzlich taucht dort ein sehr merkwürdiger Vogel auf.
Kiboko hat sofort die Kamera zur Hand und knipst durch die Scheibe.
Was mag das nur für ein Vogel sein, der sich dort im Vogelhäuschen bedient?
Die Vogelbestimmungsbücher schweigen sich dazu aus.
Könnte es sich bei diesem Vogel um einen Pegasus handeln?

Hugo meint es ist der Große Huf-Sauser.
Der ist endemisch in Brasilien und kommt sonst nur in der Sagenwelt von @Kay vor. :)
Ein Pferd im Vogelhäuschen

Bild 522: Pegasus am Vogelfutterhäuschen​

Drachenfliegen

Eine kleine Wanderung durch die Lodge während der Mittagszeit ist nicht sonderlich ergiebig.
An einem Wasserloch gibt es zwei Arten von Libellen.
Leider kennt sich Kiboko nicht mit Libellen aus.
Kiboko freut sich über genaue Bezeichnungen der Arten.

Libelle mit blauem Körper sitzt auf einem Stock

Bild 523: Blaue Liebelle​


Schwarze Libelle mit gelben Flügeln sitzt ebenfalls auf einem Stock

Bild 524: Gelbe Libelle​


Überraschungsgast

Kiboko ist bereits auf dem Weg zum Bootanleger, als ein großer Vogel im Tiefflug entgegenkommt.
Für ein Foto geht das zu schnell.
Der Vogel ist aber hinter der Pousada gelandet.
Statt zum Boot flitzt Kiboko einmal um die Pousada.
Auf einem Baum hinter dem Restaurant ist der Vogel gelandet.
Ganz vorsichtig nähert sich Kiboko, damit der Vogel nicht flüchtet.
Es ist ein Gelbbrustara (Blue and Yellow Macaw).


Ein großer gelb-blauer Papagei sitzt auf einem Ast

Bild 525: Gelbbrustara​

Der Gelbbrustara schaut Kiboko neugierig an.
Die ganze Vorsicht beim Annähern ist überflüssig.
Der Vogel fliegt vom Baum uns setzt sich vor Kiboko auf eine Mauer.
Er lässt sich aus kürzester Distanz fotografieren.
Der Gelbbrustara fühlt sich als Star und genießt den Rummel.
Immer mehr Menschen, Touristen, einheimische Besucher und das Personal kommen angelaufen.
Das Fotografieren wird bei dem Menschenauflauf schwierig.
Kiboko versucht, ein Porträt mit der quitschgrünen Hauswand als "neutralen" Hintergrund zu knipsen.
Dann flüchtet Kiboko vor dem Menschenauflauf ins Boot.

Porträt vom Gelbbrustara

Bild 526: Gelbbrustara​

Gelbbrustaras leben nicht in diesem Teil vom Pantanal.
Vermutlich gehört er zur Araras Eco Lodge.
Die Lodge ist nicht weit entfernt.
Der Ara hat einen kleinen Ausflug gemacht.
 
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Hugo meint,
dieser Pegasus ist ein seltenes Exemplar des nur in brasilianischen Vogelhäuschen endemisch vorkommenden Gr0ßen Huf-Sausers,

bekannt durch seinen lauten Gesang - gut getroffen ! Danke, soetwas würzt die Suppe !
 
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Brasilien, Tag 11-4: Rio Claro - Boottour

Die Boottour am Nachmittag steht nicht auf dem Programm.
Es ist eine Zusatztour, die Kiboko extra bezahlen muss.
Der Preis dafür ist überschaubar, da es eine normale Boottour ist.
Zwei weitere Gäste nehmen im Boot Platz.
Diesmal hat der Kapitän auch wieder Fische dabei.

Kaputte Speicherkarte

Für die Fütterungsszenen von Eisvögeln, Greifvögeln und einem Reiher hat Kiboko wieder die D4 eingesetzt.
Das Bayonett der D4 ist aber schon etwas ausgenudelt.
Die Datenübertragung zwischen Kamera und Objektiv klappt nicht immer.
Die Kamera hat Kiboko mit dem 24-70 auf dem Rückflug verwendet.
Das Bajonett hatte bei der Paarung sehr viel Spiel.
Übertragungsfehler und Fehlermeldungen kommen öfter vor.
Dabei hat die Kamera vermutlich die Daten auf der Speicherkarte zerstört.
Die Kamera zeigt nur noch Error an.
Erst nach Herausnahme der Speicherkarte lief die Kamera wieder.
Die Speicherkarte ist auch am PC nicht mehr ansprechbar.
Die rund 1000 Bilder der letzten Reisetage mit der D4 sind futsch.
Axel hatte ein ähnliches Problem bei den Touren rund um das Pantanal Hotel.
Wir haben die fehlenden Bilder untereinander getauscht.
Kiboko möchte sich aber hier nicht mit fremden Federn schmücken und zeigt nur die eigenen Bilder.
Die Szenen von Eisvögeln und Greifvögeln sind ähnlich, wie am Tag 8.
Nur die Reiherbilder fehlen.

Kiboko fotografiert mit drei Kameras.
Es bleiben immer noch so viele Bilder, dass es Kiboko schwer fällt, eine Auswahl zu treffen.

Schneckenmilan (Snail Kite).

Grauer Raubvogel mit roten Augen, orangenen Füssen und Hakenschnabel

Bild 527: Schneckenmilan​

Eine Cayenneschwalbe (White-winged Swallow) ohne Feder.

Eine weiße Schwalbe mit blauem Rücken und weißem Fleck auf dem Flgüel sitzt auf einem Baumstumpf vor unscharfen grün-schwarzem Hintergrund

Bild 528: Cayenneschwalbe​

Den Gelbbürzelkassike, auch Gelbrücken-Stirnvogel genannt, (Yellow-rumped Cacique)
hat Kiboko mehrfach im Pantanal gesehen, auch wenn er hier erstmals gezeigt wird.

Schwarzer Vogel gelbem Hintern, gelben Fleck auf dem Flügel, hellblaue Augen und hellem Schnabel

Bild 529: Gelbbürzelkassike

Rotbauchfischer, Amazonasfischer und Grünfischer gibt es reichlich am Rio Claro.
Es gibt noch zwei weitere Arten im Pantanal.
Den Zweifarbfischer (Green-and-Rufous Kingfisher) und den Erzfischer (American Pygmy Kingfisher)
hat Kiboko leider nicht gesehen.
Vermutlich muss man eher mit einem kleinen Paddelboot schmale Kanäle abfahren, um sie zu finden.

Amazonasfischer (Amazon Kingfisher).

Ein Grün-weißer Eisvogel mit rotbraunem Bauch sitzt in einem Baum

Bild 530: Herr Amazonasfischer​

Ein Grün-weißer Eisvogel sitzt auf exponierten Ast

Bild 531: Frau Amazonasfischer oder doch Frau Grünfischer?​

Schwefelmaskentyrann (Great Kiskadee).

Kleiner Vogel mit gelbem Bauch, schwarzem Gesicht und weißen Augenbrauenstreifen

Bild 532: Schwefelmaskentyrann​

Cocoireiher (Cocoi Heron).


Grau-weißer Reiher mit orangenem Schnabel

Bild 533:Cocoireiher​
 
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Brasilien, Tag 11-5: Rio Claro - Kaiman

Zur Freude der Touristen werden auch die Brillenkaimane mit Fischen gefüttert.
Ein Fisch wird mit einem langen Stock über das Wasser gehalten.
Der Kaiman kennt das schon.
Sofort kommt er freudig angeschwommen.
Der Kapitän und Kaiman bereiten sich hier gerade für die Show vor.
Die fernöstliche Damenriege interessiert sich aber mehr für Kiboko im anderen Boot und ignoriert Kapitän, Fisch und Kaiman.


In einem Boot sind asiatische Touristinnen mit Guide und Kapitän. Der Kapitän lockt gerade einen Kaiman mit einem Fisch

Bild 534: Kaimanfütterung​

Kaimanfütterung

Auch unser Kapitän hält nach einem stattlichen Brillenkaiman Ausschau.
Schnell finden wir ein Prachtexemplar.
Der Brillenkaiman sieht den Stock mit dem Fisch über dem Wasser.
Sofort kommt er freudig angeschwommen.
Neugierig beäugt der Kaiman den Fisch.

Die Bilder hat Kiboko mit der langsamen D810 und dem 24-70 gemacht.
Daher sind sie nicht vom Speicherkartencrash betroffen.
Die Fütterung des Kaimans ist im Verhältnis zu den Fischern auch eher langsam.


Brillenkaiman schaut auf dem Fisch, der vor seiner Schnauze an einem Stock aufgespießt ist

Bild 535: Kaiman in Lauerstellung​

Der Kaiman kommt eher gemächlich aus dem Wasser und will nach den Fisch schnappen.


Kaiman steckt die Schnauze aus dem Wasser und geht mit der Schnauze zum Fisch

Bild 536: Kaiman will den Fisch​

Der Kapitän hebt den Stock.
Der Fisch hängt höher.
Der Kaiman kommt immer weite aus dem Wasser.


Der Kaiman steigt senkrecht nach oben. Das Maul ist weit geöffnet.

Bild 537: Kaiman steigt aus dem Wasser​

Der Kapitän hebt den Stock immer weiter hoch.

Wie gemein!

Mit maximalen Krafteinsatz kommt der Kaiman bis zu den Hinterbeinen aus dem Wasser.
Der Kapitän zieht den Fisch weg.
Der Kaiman schnappt ins Leere.


Der Kaiman ist bis zu den Hinterfüßen aus dem Wasser und verfehlt den Fisch

Bild 538: Kaiman steht senkrecht im Wasser​

Beim dritten Anlauf zieht der Kapitän den Fisch nicht mehr weg.
Der Brillenkaiman bekommt seinen Lohn für die Show.


Der Kaiman schnappt sich den Fisch

Bild 539: Schnappi hat den Fisch​

Der Brillenkaiman schwimmt mit dem Fisch im Maul davon.

Danke für die Show!

Der Rio Claro ist Privatgelände.
Es ist also kein Nationalpark.
Daher ist das Füttern hier erlaubt.
Andererseits hat das Einfluss auf das Verhalten der Kaimane.
Auch wenn bei diesen Aktionen interessante Fotos entstehen, kann Kiboko zum Wohl der Tiere auch darauf verzichten.


Der Brillenkaiman schwimmt mit dem Fisch im Maul durch Wasserhyazinthen

Bild 540: Kaiman mit Fisch
Die Sonne verschwindet hinter einer Wolkenschicht.
Kiboko fährt zurück zur Pousada.


Abendstimmung auf dem Fluss

Bild 541: Abendstimmung auf dem Rio Claro
Es wid dunkel.
Die Blaue Stunde naht.
Es ist der letzte Abend im Pantanal.
Rechtzeitig zum Abendessen ist Kiboko wieder in der Pousada.
Die asiatischen Damen sind vor uns gefahren.
Sie haben einen Tapir gesehen.
Kiboko nicht ...


Beginn der blauen Stunde auf dem Fluss
Bild 542: Blaue Stunde auf dem Rio Claro​
 
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Brasilien, Tag 12-1: Transpantaneira

Der letzte Morgen im Pantanal.
Ein letzter Blick auf die Tierwelt rund um die Pousada Rio Claro.

Tschüß Capypara

Capybara auf der Wiese vor Kibokos Unterkunft

Bild 543: Capybara auf der Wiese vor Kibokos Unterkunft
Auch die Vögel scheinen sich auf dem Zaun der Pousada zu versammeln.
Der Schmalschnabel-Baumsteiger (Narrow-billed Woodcreeper) untersucht einen Zaunpfahl nach nahrhaftem Inhalt.


Ein rootbrauner Vogel mit weißem Kopf, weißem Bauch, schwarzer Kappe und schwarzem Augenstreifen klettert an einem Zaunpfhal hoch

Bild 544: Der Schmalschnabel-Baumsteiger kann auch Zaunpfähle besteigen

Transpantaneira

Es geht raus auf die Transpantaneira nach Norden.
Kiboko hält an jedem verbliebenen Wasserloch neben der Straße.
Eine Gruppe Waldstörche (Wood Stork) beobachtet Kiboko aus sicherer Höhe.

Sechs weiße Störche mit schwarzem Kopf und schwarzem Schnabel sitzen auf einem Gebüsch

Bild 545: Waldstörche
Am Tümpel sind auch kleinere Vögel unterwegs.
Ein männlicher Einfarbstärling (Unicolored Blackbird) sucht dicht über der Wasseroberfläche nach Nahrung.

Ein kleiner schwarzer Vogel sitzt auf einem Ast knapp über der Wasseroberlfäche eines Tümpels

Bild 546: Herr Einfarbstärling​

Rohrspotter (Black-capped Donacobious)

Beigeorangener Vogel mit braunem Rücken und schwarzer Kappe sitzt auf einem Busch

Bild 547: Rohrspotter​

Baumblüte beginnt

Mit mehr als 6 Wochen Verspätung beginnen die ersten Bäume im Pantanal zu blühen.
Auf dem Gelände der Araras Eco Lodge zeigt ein Baum sein rosafarbene Blütenpracht.
Kiboko bahnt sich für das Bild einen Weg durch das Unterholz an der Transpantaneira.


Baum mit rosanen Blüten

Bild 548: Rosa Baum

Rosane Blüten aus der Nähe betrachtet


























Bild 549: Rosa Blüten​
 
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Brasilien, Tag 12-2: Transpantaneira

Weiter geht die Fahrt auf der Transpantaneira.
Am nächsten Tümpel ist wieder einen Sonnenralle (Sunbittern) ohne Sonnenschein.


Ein Schwarz-weiß gestreifter Vogel läuft am Ufer eines Tümpels

Bild 550: Sonnenralle ohne Sonnenschein​

Schlammfisch
Es ist immer wieder überraschend, wie viele Fische in sehr kleinen verschlammten Tümpeln sind.
Ein Cocoireiher (Cocoi Heron) hat in so einem Schlammtümpel einen großen Fisch erbeutet.
So einen dreckigen Schlammfisch fasst der Reiher am liebsten nur mit den Schnabelspitzen an.


Ein weißer Reiher mit schwarzer Kappe und blauem Gesicht hällt mit dem Schnabelspitzen einen Fisch mit dicker Schlammschicht fest.

Bild 551: Cocoireiher mit Schlammfisch
Der Reiher kämpft mit dem Fisch.
Hinter ihm lauert ein Schopfkarakara (Southern crested Caracara).
Wenn der Reiher den Fisch waschen möchte oder ihm aus dem Schnabel fällt, dann klaut der Karaka den Fisch.
Aber der Reiher ist tapfer.
Ihm gelingt es den glibbrigen, verschlammten Fisch im Schnabel zu drehen und zu schlucken.
Der Karakara geht leer aus.


Ein Cocoireiher verschlingt einen Fisch, während der Schopfkaraka vergeblich auf eine Gelegenheit zum Klau wartet

Bild 552: Cocoireiher und Schopfkarakara​

Am Rio Bento Gomes

Die letzte Station an der Pantaneira ist die Holzbrücke über dem Rio Bento Gomez.
Auch auf der letzten Station sieht Kiboko Vogelgattungen zum ersten Mal.
Ein Grünibis, auch Cayenneibis genannt (Green Ibis) sucht zwischen den Wasserhyazinthen nach Nahrung.


Ein großer grün-bräunlicher Vogel mit langem gebogenen Schnabel steht zwischen den Blättern der Wasserhyzinthe

Bild 553: Grünibis
Diesen Vogel hat Kiboko nocht nicht einwandfrei bestimmen können.
Im Bestimmungsbuch über das Pantanal hat Kiboko keinen passenden Vogel gefunden.
Im Bestimmungsbüch über das südliche Südamerika gibt eine Beschreibung die sehr gut past.
Wiki hat kein Bild für Kiboko.
Die Bilder im Internt passen nicht wirklich.
Kiboko hält den kleinen Vogel für einen Schmalschwingendoradito (Subtropical Doradito)


Ein kleiner Vogel, mit braunem Rücken, gelbem Bauch mit Streifen und spitzen Schanbel sitzt auf einer Wasserzyazinthe

Bild 554: Schmalschwingendoradito​

Brillenkaimane
Ein Brillenkaiman zeigt Kiboko die Zähne.


Kopf eines Kaimans schaut aus dem Wasser. Der Kaiman zeigt seine Zähne

Bild 555: Brillenkaiman zeigt Zähne
Die meisten Brillenkaimane liegen an Land.


Zwei Brillenkaimane schauen in entgegengesetzte Richtung

Bild 556: Brillenkaimane​

Am Rio Bento Gomez liegen sonnen sich hunderte Kaimane.
Sie liegen dicht nebeneinander.


Zehn Brillenkaimane liegen dicht nebeneinander und schauen in unterschiedliche Richtungen

Bild 557: viele Brillenkaimane​
 
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Brasilien, Tag 12-3: Poconé - Cuiabá

In Poconé erreicht Kiboko wieder die Zivilisation.

Straße in Pocone mit parkenden Autos

Bild 558: Straße in Poconé​

Geschäfte in Poconé

Ein Supermarkt in Poconé.
Die Einkaufswagen stehen in Reih und Glied.
Das funktioniert hier noch ohne Pfandsystem.


Rosafarbener Supermarkt Mercado Aranha mit fünf Einkaufswagen vor der Tür

Bild 559: Supermarkt
Amerikanische Barbaren fahren heute Motorrad.
Im Laden wird nur der Barbar, aber nicht das Motorrad frisiert.

s1233_Pocone_Barbearia_2127.jpg

Bild 560: Barbearia​

Cuiabá

Roberto bringt Kiboko und Axel schnell ins Hotel, damit er rechtzeitig zum Mittagessen wieder zu Hause ist.
Danach schaut sich Kiboko Cuiabá an.
Erstes Ziel ist die Maria Himmelfahrt Kirche (Santuário de Nossa Senhora do Bom Despacho).


Eingangsportal einer weißen Kirche mit großem Mittelturm

Bild 561: Kirche in Cuiabá​

Das Kirchenportal aus der Nähe betrachtet.


Braunes Eingangstor mit schmalen, hohen Fensters auf beiden Seiten

Bild 562: Kirchenportal​

Brillenkaimane
Sontags sind die Gassen von Cuiabá verwaist. Die Geschäfte haben geschlossen.


Schmale Gasse mit bunten Häusern und geschlossenen Geschäften

Bild 563: Geschäftsgasse​

In der Gasse ist auch ein Food-Truck abgestellt.
Dort werden amerikanische Schnellgerichte zubereitet.
Ein Totenkopf zieht sich hier einen Burger rein.

Tür eines dunkelgrauen Foodtracks mit einem burgeressenden Totenkopf

Bild 564: Totenkopfburger​

Kiboko schlendert noch durch ein paar Straßen von Cuiabá.
Es gibt schönere Orte auf dieser Welt.
Kurz vor dem Hotel kommt Kiboko an dieser typischen Straße vorbei.


Straße in Cuiabá mit Graffiti an den Häusern, Dreckecken, parkenden Autos und Hochhäuser im Hintergrund

Bild 565: Typische Straße in Cuiabá
Im Hotel endet die Reise durch das Pantanal.
Ihr habt diesen langen Reisebericht bis zum Ende gelesen.
Dafür habt Ihr Euch auch ein Bier verdient.
Es gibt ein Bohemia, ein Pilsener, aus einheimische Produktion.
Viele Deutsche sind nach Brasilien ausgewandert und haben dabei auch die Kunst des Bierbrauens mitgebracht.

Prost! Auf das Pantanal!


Bierflasche mit der Aufschrift Bohemia und ein volles Glas Bier

Bild 566: Prost!​
 
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Brasilien Ende und Fazit

Am 13. Reisetag geht es mit dem Flieger von Cuiabá nach Sao Paulo.
Der nächste Flug bringt Kiboko im Nachtsprung nach Amsterdam.
Über dem Atlantik wird es bereits wieder hell.
Der 14. Tag bricht heran.
Ein weiteres Flugzeug erscheint am Fenster.
Es ist etwas langsamer.
Nach einer halben Stunde hat Kiboko es unterholt.
Anscheinend habe wir schon Kolonnenverkehr über dem Atlantik.


Blick auf dem Flugzeugenster. Über der Trafgfläche ist ein Flugzeug.

Bild 567: Rushhour über dem Atlantik
Im Flieger hat Kiboko viel Zeit um die Reise nochmal im Kopf Revue passieren zu lassen.

Fotogeraffel

Kiboko hat während der Reise ca. 28000 Bilder gemacht.
Ungefähr 1000 Bilder sind durch einen Defekt in einer CF Speicherkarte unwiederbringlich verlorengegangen.
Von 28000 Bilder wurden rund 1500 Bilder nachbearbeitet und 569 in dieser Fotoreportage gezeigt.
Kiboko hat folgende Kameras und Objektive eingesetzt:
  • D810 mit 24-70/2.8
  • D4 mit 70-200/2.8 oft mit TC14II
  • D500 mit 500/4
Des weiteren war ein 14-24/2.8, ein 60/2.8 Macro und ein TC17II mit dabei.
Diese Objektive wurden aber nur selten verwendet.

Fazit
Es war eine schöne Reise.
Kiboko möchte gerne noch einmal in Pantanal reisen.

Piuval
Die Pousada hat Kiboko unterschätzt.
Sie kommt bei Bewertungsplattformen oft schlecht weg, da es dort von partygeilen Brasilianer wimmeln soll.
Bei unseren Besuch war dort keine Party.
Daher hat Kiboko entgegen der Empfehlung vom Reisebüro nur eine Nacht verbracht.
Rückwirkend betrachtet wäre ein längerer Aufenthalt besser gewesen.
Die Pousada hat ein großes Gelände.
Das erlaubt Pirschfahrt auf dem Gelände.
Leider war der See wegen der Dürre fast ausgetrocknet.
Dadurch war eine Tour mit dem Boot nicht möglich.
Kiboko würde hier wieder herfahren, dann aber mehrere Nächte bleiben.

Rio Claro
Die Pousada ist schön.
Die vielen Futterstellen für die Vögel bieten Fotomotive.
Aber in vier Tagen wiederholt sich vieles.
Sehr schön sind die Boottouren auf dem Rio Claro.
Die erste Wanderung in einem Wäldchen nahe der Transpantaneira war ebenfalls sehr interressant. Die zweite Wanderung war dagegen wenig ergiebig. Die Safari au der Transpantaneira ist nicht der Brüller. Kiboko würde hier bei einem weiteren Besuch nur eine, maximal zwei Nächte bleiben.
Porto Jofre - Hotel Pantanal Norte
Das Hotel Pantanal Norte ist auf die Wünsche von Naturfotografen, Jaguar-Touristen und Sportanglern eingestellt.
Es gibt keine festen Essenzeiten.
Frühstück um 5 Uhr morgens ist dort normal.
Sehr schön ist das große Gelände innerhalb des Hotels.
Neu gepflanzte Palmen bieten den Hyazinth-Aras Futter.
Somit hatte Kiboko hier gute Möglichkeiten die Vögel zu fotografieren.
Wichtig ist es, dass man sich am Anreise- und Abreisetag dafür auch Zeit nimmt.
Bei den Ganztätigen Jaguarsafaris von Dämmerung bis Dämmerung gibt es dafür keine Möglichkeit.

Die Boote für die Jaguarsafaris sind sehr gut motorisiert.
Der Ausfall des Funks am ersten Tag und der Austausch des Boots am zweiten Tag gingen schnell, wobei bei dem Preis Kiboko auch eine hohe Zuverlässigkeit erwartet.
Die Boote haben nur ein sehr kleines Gebiet abgefahren.
In den zwei Tagen haben wir viele kleine Seitenarme vielfach abgefahren.
Auch wenn die Tiere immer wieder wo anders sind und andere Tiere / Vögel auftauchen, wird das auf Dauer auch langweilig.

Wir hatten das Glück in zwei Tagen 8 Jaguare zu sehen.
Einige Jaguare haben geschlafen, andere haben eine schöne Show geliefert.
Jeder Begegnung mit Jaguaren ist anders.
Aber nach zwei Tagen hatte Kiboko die Standardbilder gemacht.
Bei längeren Aufenthalten kann man nur hoffen, dass man besondere Situationen erleben kann,
z.B. erfolgreiche Jagdszenen, Revierkämpfe, Mutter mit kleinen Jungtieren, Paarung.
Aber das erfordert auch viel Geduld und viel Glück.
Wenn Kiboko hier noch mehr Tage zur Verfügung hätte, wären vielleicht Touren tiefer in den State Park interessant gewesen.
Dann verringern sich die Chancen auf Jaguare, weil man zu weit von den anderen Booten entfernt ist,
aber dafür hat man dann weniger Publikum, wenn man selbst einen Jaguar aufspürt.

Kiboko hat bei den Boottouren mehrere Floatels gesehen.
Das sind schwimmende Hotel, sie an der Grenze zum Nationalpark liegen.
Hier ist man dichter am Nationalpark und damit dichter an den Jaguaren.
Andererseits sind die Boot oft größer und schlechter motorisiert.
Ob sie eine gute Alternative sind, kann man wohl erst durch direkten Vergleich ermitteln.

Matto Grosso Pantanal Hotel
Die Bootfahrten auf dem Rio Pixaim waren große Klasse.
Das Eisvogelfüttern und die Suche nach Speerreiher und Riesentagschläfer waren weitere Highlights dieser Reise.
Mangels eigener Länderreien sind die anderen Aktivitäten weniger interessant.
Die Fahrt auf die Fazenda Campo Largo hätte besser sein können, wenn man für das Gelände der Fazenda mehr Zeit hat.
Daher würde Kiboko bei einem weiteren Besuch eher nur eine Nacht bleiben und ausschliesslich Boottouren unternehmen.
Eventuell ist die Pousada Santa Tereza die bessere Unterkunft für Naturfotografen.
Aber auch hier hat Kiboko keinen direkten Vergleich.
Santa Tereza hat Kiboko nur bei der Vorbeifahrt vom Boot aus gesehen.
Im Gegensatz zu Rio Claro wurden hier viele Früchte an die Vögel verfüttert.
Daher sind hier andere Vögel an der Futterstelle.

Weitere Unterkünfte im Pantanal
An der Pantaneira gibt es noch eine Reihe weiterer Pousadas und Fazendas.
Für einen Naturfotografen ist es vielleicht sinnvoller eher mehr unterschiedliche Pousadas anzufahren, als länger in einer zu bleiben.
So bietet sich die Möglichkeit ein breiteres Spektrum an Vögeln und Tieren zu bekommen.
Pousada und Fazendas mit großem eigenen Gelände sind vorzuziehen, weil sie dann weitere Aktivitäten ermöglichen.

Erweiterte Umgebung
Bei einen weiteren Besuch des Pantanals würde Kiboko gerne auch das Südpantnal besuchen.
Hier sind die Chancen auf Anakonda größer, jedoch auf Jaguarsichtungen deutlich kleiner.
Auch kommen im Süden ein paar andere Vogelarten vor, als im nördlichen Pantanal.
Auch ist eine Reise nördlich von Cuiabá interessant. Hier kommt man in dem Einflussbereich des Amazonas.
Hier mischt sich das Artenspekturm aus dem Pantanal mit dem Artenspekturm des Amazonas.

Guide
Roberto ist ein guter Guide und hat einen guten Job gemacht.
Aber es ist immer jemand anderes dabei, der dann den Tagesablauf bestimmt oder eingreift.
Bei eine weiteren Reise würde ich auf einen Gude verzichten.

Auto
Kiboko war in einem Renault Duster unterwegs.
Das Auto ist geräumig und bietet etwas mehr Bodenfreiheit als ein normaler PKW.
Das Auto war sehr gut für die Fahrt geeignet.
Während der langen Trockezeit war die Straße überall auch mit normalen PKW befahrbar.
Einige Auf- und Abfahrten bei den Holzrücken waren bei Kleinstwagen mit kleinen Rädern etwas schwieriger, aber machbar.
Wie es nach längerem Regen oder während der Regenzeit aussieht, kann Kiboko nicht sagen.
Bei der nächsten Reise ins Pantanal würde Kiboko mit einem Mietwagen fahren.

Summe
Es war eine sehr schöne Reise.
Mit vielen schönen Erlebnissen.
Fast alle Tiere auf der Wunschliste wurden gesehen und konnten fotografiert.
Tapir und Anakonda sind auf der Wunschliste geblieben.
Somit hat Kiboko noch mindestens zwei Gründe nochmal ins Pantanals zu reisen.
Kiboko kommt gerne wieder!

Danke! Obrigado!
Kiboko möchte sich bei allen netten Menschen in den Pousadas und Restaurants, insbesondere den Kapitänen bei den Bootstouren bedanken, die zum Erfolg dieser Reise beigetragen haben.
Roberto ist währen der ganzen Reise nicht nur ein netter Guide gewesen, sondern ein Freund geworden.
Er hat uns sicher durch das Pantanal gefahren.
Viele Tiere gesichtet, die wir ohne ihn nicht gesehen hätten.
Durch ihn durften wir uns auf dem Gelände der Pousadas auch ohne lokalem Führer frei bewegen.
Oft haben wir bereits vor dem Frühstück eine erste Runde gedreht.
Dank seiner Fürsorge haben wir keine Mahlzeit verpasst.
Wir haben insbesondere bei den Essenpausen viel miteinander erzählt und so viel über das Leben in Brasilien erfahren.
Vielen Dank Roberto, für die schöne Zeit!


Schmale Gasse mit bunten Häusern und geschlossenen Geschäften

Bild 568: Danke Roberto!
Mein Besonderer Dank gehört Axel.
Es war die zehnte gemeinsame Fotoreise.
Aus Kostengründen haben wir uns in Brasilien ein Zimmer geteilt.
Axel hat klaglos Kibokos Krawallschnarchen ertragen.

Obrigado Pela Sua Visitá!
Vielen Dank an alle Leser dieser langen Fotoreportage.
Vielen Dank für Eure Likes und netten Kommentare.


Schild mit der portugiesischen Anschrift: Obrigado Pela Sua Visitá!

Bild 569: Vielen Dank für Euren Besuch!​
 
Kommentar
Hallo Bernd,

mit der beste Foto-/Reisebericht den ich je gelesen habe. (y) (y) (y)

Vielen Dank, dass du uns mitgenommen hast.

Viele Grüße
Thomas
 
Kommentar
Danke für den tollen Reisebericht, Bernd!

Die fantastischen Bilder mit den sachkundigen und humorvollen Kommentaren machen deine Dokumentation einzigartig. Ich ziehe den Hut vor deiner geleisteten Arbeit.(y)(y)(y)
 
Kommentar
Moin Bernd,

danke fürs Mitnehmen auf diese große Reise!

So viele spannende Eindrücke und so viele ausführliche Informationen dazu.
Danke für Deine Mühe, das alles hier in Bild und Text für uns zusammenzufügen. (y)(y)(y)(y)(y)
 
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Bernd, vielen Dank für diesen sehr kurzweiligen Bericht.

Den werde ich sicherlich nicht zum letzten mal gelesen haben. Da bekommt man Lust auf eine Reise ins Pantanal
 
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