Brasilien - Pantanal

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das war so Toll, ich schau mir das noch ein paar mal an!!
 
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Immer wieder andere - für uns ( denk ich mal so ) - neue Vögel, bunt und exotisch ... und immer mit der Erklärung ...

Lieber Bernd : Ich staune und staune !
 
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Immer wieder andere - für uns ( denk ich mal so ) - neue Vögel, bunt und exotisch

das war so Toll, ich schau mir das noch ein paar mal an!!

Hallo Kay und Gerd,
ich freue mich, dass Euch die Reise in das Pantanal gefällt.
Damit nicht zu viele Vögel doppelt und vielfach im Thread auftauchen, zeige ich nicht alle Bilder.
Manchmal fällt mir die Auswahl so schwer, dass dann doch einige Vogelarten mehrfach vertreten sind.
Beim Lesen braucht Ihr noch nicht wieder von vorne anzufangen. Es komme noch weitere Bildern.
 
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Brasilien, Tag 6-6: Transpantaneira - Pantanal Hotel

Die Fahrt auf der Transpantaneira führt wieder über zahlreiche Brücken.
Die verbliebenen Tümpel sind umlagert von Vögeln und Kaimanen.

Tümpel an der Transpantaneira


Bild 345: Reiher - Tümpel
Am Tümpel sind überwiegend Silberreiher, Schmuckreiher und Kuhreiher.
Der Silberreiher (Great Egret) posiert für ein Porträt.



Bild 346: Silberreiher
Am nächsten Tümpel sind die Kaimane in der Überzahl.



Bild 347: Kaiman - Tümpel​

Matto Grosso Pantanal Hotel

Bei Kilometer 65 der Transpantaneira erreicht Kiboko in Pixaim die nächste Unterkunft.
Das Pantanal Matto Grosso Hotel hat einen Tümpel für Touristen mit künstlichem Wasserfall.
Weiße Vögel und Brillenkaimane hat Kiboko hier nicht angetroffen.



Bild 348: Touristen - Tümpel

Kiboko ist pünktlich zum Mittagessen im Hotel.
Vor dem Restaurant werden die restlichen Früchte vom Frühstücksbuffet an die Vögel verfüttert.
Hier sind ständig Vögel anzutreffen.
Den Anfang macht eine Palmentangare (Palm Tanager)



Bild 349: Palmentangare​

Häufige Gäste sind auch der Purpurblaurabe (Purplish Jay).
Die Vögel picken das Fruchtleisch aus den aufgespießten Orangen.



Bild 350: Purpurblaurabe
Bananen und Mangos werden auf Nägel an einem Baum gesteckt.
Bei gierigen Vögeln kann auch mal ein Fruchtstück herunterfallen.
Die Rotbauchdrossel (Rufous-bellied Thrush) freut sich über die heruntergefallenen Reste.



Bild 351: Rotbauchdrossel​
 
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Brasilien, Tag 6-7: Pantanal Hotel - Anhinga

Das Pantanal Matto Grosso Hotel liegt am Rio Sararé.
Der Flussabschnitt am Hotel heisst Rio Pixaim.
In der Trockenzeit wird der Fluss zu einem langgezogenen See.
Dann beseht keine Verbindung zu anderen Flussabschnitten, wie dem Rio Claro.

Erfolgreiche Fischjäger

Der Rio Pixaim ist sehr fischreich.
Im Hotel wird als Aktivität auch Angeln angeboten.
Man bekommt einen Holzstock, etwas Bindfaden, einen gebogenen Nagel und etwas Köderfleisch.
Das Köderfleisch wird auf dem Nagel gesteckt und im Fluss gebadet.
Spätestens beim zweiten Zucken ist ein goldgelber Fisch dran.
Die heimischen Vögel brauchen sich keine Angel zu leihen.
Eine Olivenscharbe (Neotropic Cormorant) hat sich einen Fisch gefangen.
Sehr schön ist auf dem folgenden Bild zu sehen, warum die Natur dem Kormoran eine gebogene Schnabelspitze spendiert hat.



Bild 352: Olivenscharbe mit Fisch​

Aufgespießt
Eine Schlange taucht aus dem Fluss auf.
Die Schlange ist ein Amerikanische Schlangenhalsvogel (Anhinga).
Auch hier war die Jagd erfolgreich.
Der Vogel spießt beim Tauchen die Fische mit seinem spitzen Schnabel auf.



Bild 353: Amerikanische Schlangenhalsvogel mit Fisch​

Die Jagdmethode ist elegant.
Aber wie kommt jetzt der aufgespießte Fisch in den Magen?



Bild 354: Aufgespießt! Was nun?​

Der Vogel fliegt zum Bootanleger und setzt sich auf einen dicken Balken.
Dann haut der Vogel den Fisch mit Schwung gegen den Balken.

Klatsch!



Bild 355: Klatsch!
Jetzt hängt der Vogel nur noch an der oberen Schnabelhälfte fest.
Der Schlangenhalsvogel schleudert seinen Kopf hin und her.
Die Fliehkräfte zerren am Fisch.
Kiboko bekommt schon beim Zuschauen ein Schleudertrauma.



Bild 356: Schleudertrauma
Bei einer von vielen Schleuderbewegungen löst sich der Fisch vom Schnabel.
Der Fisch fliegt im hohen Bogen davon.
Geschickt fängt der Schlangenhalsvogel den Fisch wieder auf.
Dann wird er im Schnabel noch so gedreht, damit er mit dem Kopf voran geschluckt werden kann.



Bild 357: Aufgefangen und mundgerecht gedreht
Guten Appetit!

Schling - schling

Der Fisch verschwindet im Vogelhals.



Bild 358: Mahlzeit!
 
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Ein toller Reisebericht, Bernd! Das ist ja nun wirklich ein Traum für einen Naturfotografen, den Du Dir da erfüllt hast und uns daran teilhaben lässt.
Wunderbare Aufnahmen in super Qualität der dortigen Tierwelt und speziell bei den fliegenden Protagonisten eine wohl kaum zu übertreffende Vielfalt.
Und der humorvolle Schreibstil der Reportage gefällt mir besonders, tendiere ich doch auch immer in diese Richtung.
Freue mich auf die Fortsetzung!
 
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Brasilien, Tag 6-8: Pantanal Hotel - Galeriewald

Das Pantanal Matto Grosso Hotel hat keine eigenen Ländereien.
Am späten Nachmittag wandert Kiboko mit Axel und Guide Roberto auf einen Trampelpfad am Rio Pixaim entlang.
Der Fluß ist in Laufrichtung rechts.
Es geht durch einen schmalen Streifen Galeriewald.
Auf einem Zaunpfahl am Hotel erspäht Kiboko den ersten Vogel.
Es ist ein Riesenkuhstärling (Giant Cowbird)



Bild 359: Riesenkuhstärling​

Vögel im Galeriewald
Auch hier wartet ein Rotschwanz-Glanzvogel (Rufous-tailed Jacamar) geduldig auf ein Foto.



Bild 360: Rotschwanz-Glanzvogel

Den Finkentyrann (Fuscous Flycatcher) kennt Kiboko bereits vom aufgelassenem Rasthof.



Bild 361: Finkentyrann
Den Schwarzstirntrappist (Black-fronted Nunbird) kennt Kiboko schon von der Jaguarsafari.



Bild 362: Schwarzstirntrappist​

Neu auf dieser Reise ist der Geradschnabel-Baumsteiger (Straight-billed woodcreeper).



Bild 363: Geradschnabel-Baumsteiger​

Long Way Home
So richtig ergiebig ist die Wanderung durch den Galeriewald nicht.
Roberto drängt zum Umdrehen, damit wir das Abendessen in der Lodge nicht verpassen.
Kiboko dreht um und läuft zurück Richtung Lodge.
Roberto kennt eine Abkürzung.
Wir biegen ab.
Der Trampelpfad windet sich durch das Unterholz.
Ein umgestürzter Baum muss umgangen werden.
Nach kurzer Zeit sind wir wieder am Fluss.
Roberto biegt links ab.
Der Fluss ist auf der rechten Seite.
Kiboko läuft also von der Lodge weg, statt zur Lodge zurück.
Roberto behauptet das Gegenteil.
Erst die Weigerung Kibokos ihm zu folgen bringt Einsicht.
Wir laufen in die Gegenrichtung - Fluss ist jetzt links.
Der Weg kommt Kiboko nicht bekannt vor.
Den im Fluss auftauchenden Riesenotter kann Kiboko leider nicht nach dem Weg fragen.



Bild 364: Riesenotter
Nach einer halben Stunde Wanderung erreichen wir die Stelle, an der wir umgedreht haben, weil der Weg zu weit wurde.
Ab jetzt kommt Kiboko der Weg bekannt vor.
Dieses mal nimmt Kiboko nicht die Abkürzung.
In der Dämmerung erreicht Kiboko das Pantanal Hotel.
Das Abendessen war noch nicht fertig.

Fotografisch hat sich die Wanderung nicht gelohnt.
 
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Das ist ja nun wirklich ein Traum für einen Naturfotografen, den Du Dir da erfüllt hast und uns daran teilhaben lässt.

Hallo Peter,
vielen Dank für das viele Lob.
Das Pantanal ist schon ein Traum für einen Naturfotografen.
Der Artenreichtum ist sehr groß und im Gegensatz zum Regenwald auch leichter zu erwischen.
Wir haben nicht alles Vogelgattungen erwischt, aber wir haben schon eines schönes Spektrum.
Damit bin ich zufrieden.
Nördlich von Cuiabá und am nördlichen Ende des Pantanal kommt man schon in das Einflussgebiet des Amazonas.
Hier gibt es ein anderes Spektrum von Vögeln.
Auch ganz im Süden vom Pantanal gibt es eine Reihe anderen Vogel(unter)arten.
Wenn man hier zwei Regionen kombiniert, hat man noch größere Chancen auf eine größere Ausbeute.
TeJot war wenig später in Argentinien unterwegs. Einige Vogelarten sind identisch, andere ganz anders.
Die Feuchtgebiete dort oder auch im Westen von Paraguay bieten ebenfalls ein reichhaltiges Spektrum.
 
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Brasilien, Tag 7-1: Pantanal Hotel - Morgentour

In der ersten Morgendämmerung unternimmt Kiboko eine Tour in der Umgebung des Pantanals Hotels.
Mit dem Geländewagen rumpelt Kiboko über ein paar Feldwege rund um dem Hotel.
Zum Fotografieren ist es zu dunkel.
Auffällig ist ein großen Baum mit weißen Blüten.
So einen Baum kennen wir von Rio Calro.
Dort waren viele Vögel im Baum.
Kiboko möchte hier nochmal herkommen, wenn es etwas heller geworden ist.

Sonnenaufgang

Auf dem Rückweg zum Hotel - das Frühstück für Roberto wartet - geht die Sonne auf.
Abseits des Weges sucht Kiboko nach einem interessanten Vordergrund.


Bild 365: Sonnenaufgang im Pantanal​


Bild 366: Sonnenaufgang im Pantanal​

Morgenstimmung

Weideflächen am frühen Morgen.


Bild 367: Kuhweiden am Morgen
Der Rio Pixaim im Morgenlicht.
Ein Cocoireiher fliegt vorbei.
Der Mond ist noch auf dem Heimweg.


Bild 368: Morgenstimmung am Rio Pixaim​

Die Vögel sind schon wach

Die Futterstellen rund um dem Restaurant ziehen die Vögel an.
Sie warten darauf, dass die Futterstellen aufgefüllt werden.
Die Vögel kennen wir alle schon.
Aber bei dem schönen Licht kann Kiboko nicht widerstehen.
Herr Purpurtangare, auch Silberschnabeltangare genannt (Silver-beaked Tanager).


Bild 369: Herr Purpurtangare
Frau Purpurtangare (Silver-beaked Tanager).


Bild 370: Frau Purpurtangare
Mantelkardinal (Yellow-billed Cardinal).


Bild 371: Mantelkardinal​
 
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Brasilien, Tag 7-2: Pantanal Hotel - Vögel

Nach dem Frühstück geht Kiboko wieder auf Vogeljagd.
Vier Chacoguan, auch Chaco-Tschatschalaka genannt (Chaco Chachalaca) beim morgentlichen Tratsch.


Bild 372: Chaco-Tschatschalaka
Zwei Purpurblauraben (Purblish Jay) stehen auf einem Bambusstab über dem Weg.
Was sie sich wohl zu erzählen haben?


Bild 373: Purpurblauraben
Ein Schopfkarakara (Southern-crested Caracara) sonnt sich in der Morgensonne.


Bild 374: Schopfkarakara
Ein Glattschnabelani (Smooth-billed Ani) sonnt sich auch.


Bild 375: Glattschnabelani
Der Weißwangenschlüpfer (Chotoy Spinetail) hat einen markanten langen Schwanz.


Bild 376: Weißwangenschlüpfer​

Fahrt zum Baum

Kiboko fährt zum blühenden Baum, der bereits am frühen Morgen als Ziel festgelegt wurde.
Auch auf dem Weg lassen sich ein paar Vögel blicken, die vom Auto aus fotografiert werden.
Den Anfang macht ein weiblicher Zweifarbenpfäffchen (White-bellied seedeater).
Das Weibchen ist von anderen Vögeln der Gattung kaum zu unterscheiden.
Im Bestimmungsbuch gibt es keine Abbildung.
Kiboko hat aber in der Nähe auch Herrn Zweifarbenpfäffchen fotografieren können.
Das Bild ist aber zu schlecht, um es hier zu zeigen.


Bild 377: Frau Zweifarbenpfäffchen
Zwei Campostäubchen, auch Kampostaube genannte (Long-tailed Ground Dove) sonnen sich in einem Gebüsch am Wegrand.
Täubchen nicht Stäubchen!


Bild 378: Campostäubchen​
 
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Meine Güte, da waren so viele tolle Fotos dabei und die Reportage war auch spannend erzählt.
Da geht es auf den Safaris in Afrika eher gemütlich zu.... Die Löwen dort habe ich nur sehr träge erlebt.
Ich hoffe es folgen noch weitere spannende Reiseberichte.
viele Grüße
Klaus P.
 
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Da geht es auf den Safaris in Afrika eher gemütlich zu.... Die Löwen dort habe ich nur sehr träge erlebt.
Ich hoffe es folgen noch weitere spannende Reiseberichte.
Hallo Klaus,
danke für die Blumen.
Die Fotoreportage ist noch nicht zu Ende. Es folgen noch ein paar Tage.

Leider schaffe ich es nicht, von jeder Reise eine Fotoreportage zu schreiben.
Brasilien war neu, sehr interessant und eine besonders schöne Reise.
Viele Afrikrareisen waren auch interessant und die Fotoausbeute war auch sehr gut.
Aber irgenwie war es dann nur "just another trip to Africa".
Daher ist eine komplette Bildbearbeitung und der Reisebericht auf der Halde liegen geblieben.
Meine Fotoreportagen aus Malawi, Tansania, Sambia und Gabun sind hier im Forum.
Die Links auf der Linkseite im Forum führen nach der Forumsoftwareumstellung leider ins Ooooops, Leere.
Sie sind aber auch über meine Heimseite/Fotoreportagen/externe Fotoreportagen verlinkt.
 
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Brasilien, Tag 7-3: Pantanal Hotel - Blühender Baum

Kiboko erreicht den blühenden Baum.
Die Blütenpracht neigt sich leider schon dem Ende.
Viele der weißen Blüten sind schon braun und verblüht.
Kiboko postiert sich in der Umgebung des Baumes.
Fast regungslos steht Kiboko rund 1,5 Stunden unter diesem Baum.

Das Kugelhaus

Im Baum ist ein kugelförmiges Nest.
Das Nest wurde vom Rosttöpfer (Rufous Hornero) erbaut.
Der Rosttöpfer baut jedes Jahr ein neues Haus.
Das Alte wird dann verkauft.
Familie Rosttöpfer hübscht es vor dem Verkauf noch etwas auf.


Bild 379: Haus zu verkaufen!
Eine Kurzschnabel-Gilbammer (Grassland Yellow-Finch) interessiert sich für die Immobilie.


Bild 380: Ist das mein neues Eigenheim?​

Vögel am Blütenbaum

Wie erwartet zieht der blühende Baum viele Vögel an.
Den Anfang macht eine Prälattangare, auch Sayaca-Tangare genannt (Sayaca Tanager Caracara).


Bild 381: Prälattangare
Wegen der außergewöhnlichen Dürreperiode blühen nur wenige Blumen und Bäume im Pantanal.
Daher sind nur wenige Kolibris zu sehen.
Ein Glitteramazilie, auch Glitterkehlamazilie genannt, (Glittering-throated Emerald) holt sich den Nektar aus einer Blüte.


Bild 382: Glitteramazilie
Das Picuitäubchen (Picui Ground Dove) ruht sich kurz im Baum aus.


Bild 383: Picuitäubchen
Ein Epaulettentrupai (Epaulet Oriole) balanciert über dünne Zweige, um an die Blüten zu gelangen.
Der Vogel hat seinen Namen wegen den braunen Flecken als Schulterstücke.
Den Dienstgrad kann Kiboko nicht erkennen.


Bild 384: Epaulettentrupai
Der Zuckervogel (Bananaquit) sieht dem Schwefelmaskentyrann ähnlich.
Der Zuckervogel ist aber viel kleiner und agiler.


Bild 385: Zuckervogel
Auf diesen Vogel hat Kiboko gewartet.
Orangerücken Troupial (Orange-beaked Troupial).



Bild 386: Orangerücken Troupial
Den Abschluß macht der Cayennekuckuck (Squirrel Cuckoo).



Bild 387: Cayennekuckuck​
 
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Brasilien, Tag 7-4: Pantanal Hotel - Vögel

Kiboko verlebt eine ruhige Mittagspause im Pantanal Matto Grosso Hotel.
Am Nachmittag schaut Kiboko nochmal bei der Vogelfütterung zu.
Der Grauhauben-Cacholote (Grey-chrested Cacholote) sucht im Baum nach Ameisen.


Bild 388: Grauhauben-Cacholote​

Die Vögel sitzen gerne auf den aufgespießten Früchten.
Die Orange ist fast leer.
Da gibt es für den Grausaltator (Grayisch Saltator) nicht mehr viel zu holen.


Bild 389: Grausaltator
Manchmal verjagen größere Vögel die kleineren Vögel von den Früchten.
Da hat Kiboko die Chance einen Vogel ohne aufgespießter Frucht zu fotografieren.
Orangerücken Troupial (Orange-beaked Troupial).


Bild 390: Orangerücken Troupial
Der Rotschwingentyrann (Rusty-Margined Flycatcher) unterscheidet sich nur mit seinem braunen Flügeln vom Schwefelmaskentyrann.



Bild 391: Rotschwingentyrann​
 
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Sensationell! Für diesen Reisebericht könntest Du Eintritt verlangen.
Danke fürs Zeigen.
 
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Brasilien, Tag 7-5: Transpantaneira - Safari

Für den Nachmittag hat Kiboko eine private Pirschfahrt gebucht.
Kiboko wird auf die Ladefläche eines Viehtransporters verfrachtet.
Dann geht es raus auf die Transpantaneira.
Ziel ist die Fazenda Campo Largo.
Sie ist etwas 15 Kilometer weiter nördlich.
Das warme Abendlicht sorgt für schöne Farben.


Bild 392: Transpantaneira im Abendlicht
Von der LKW-Ladefläche kann Kiboko über das dichte Buschwerk an der Straße schauen.
Der Blick geht über Kuhweiden, auf denen einzelne Bäume stehen.
Die meisten Bäume haben wegen der Dürre noch keine Blüten und auch noch keine Blätter bekommen.
Einige Weiden sind aufgeräumt.
Die Termitenhügel wurden hier längst plattgemacht.


Bild 393: Weideland
Bei einigen Fazendas sind die Weiden noch naturbelassen.
Die Kühe weiden zwischen unzähligen Termitenhügeln.


Bild 394: Kühe auf Weide mit Termitenhügeln​

Am Straßenrand

Kiboko tuckert langsam über die Pantaneira.
Der Motor dröhnt. Die Ladefläche klappert. Der ganze LKW vibriert.
Es ist schwer während der Fahrt mit zwei Händen drei Kameras festzuhalten und vor dem Absturz zu bewahren.
Der Gegenverkehr und die überholenden Einheimischen decken den LKW und Kiboko mit einer Staubschicht zu.
Das Klappern des LKWs hat einen Trupp Nasenbären (Coatis) aufgeschreckt.
Im Gegenlicht laufen sie an der gegenüberliegenden Straßenseite am Zaun entlang und verschwinden bei der erstbesten Gelegenheit im Gebüsch.


Bild 395: Nasenbär
Ein Kappenreiher (Capped Heron) steht an einem kleinen Tümpel direkt an der Transpantaneira.


Bild 396: Kappenreiher
Fazenda Campo Largo

Der LKW verlässt die Transpantaneira und biegt nach rechts ab.
Der Fahrer öffnet ein Holztor.
Kiboko setzt die Fahrt auf dem privatem Gelände der Fazenda fort.
Ein Nandu (Greater Rhea) grüßt Kiboko bei der Einfahrt.


Bild 397: Nandu als Begrüßungskomitee
Weiter geht die Fahrt auf einem staubigen Weg.
Der Weg führt zur Fazenda.
Die Sonne geht hinter Kiboko unter und taucht die Landschaft in ein rötliches Licht.


Bild 398: Zufahrtsweg zur Fazenda Campo Largo
Kiboko hofft auf ein stimmungsvolles Sonnenuntergangsbild.
Aber der Fahrer hält einfach nicht an.
Knatternd und klappernd fährt Kiboko in einer Staubwolke zur Fazenda.
Der Blick zurück von der Ladefläche macht den Staub im Gegenlicht sichtbar.


Bild 399:Zufahrtsweg im Gegenlicht
Erst an der Fazenda stoppt der Fahrer.
Die Sonne ist noch knapp über dem Horizont.
Kiboko klettert vom LKW.
Statt die Bewohner der Fazenda zu begrüßen flitzt Kiboko los, um ein Vordergrundmotiv für den Sonnenuntergang zu finden.
Das gelingt nur bedingt.



Bild 400: Sonnenuntergang auf Campo Largo​
 
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Danke für diesen interessanten, lehrreichen und sehr humorvollen Bericht, Bernd. Ich musste oft schmunzeln, ganz besonders wenn es um Roberto und das Thema Essen ging Wenn deine Prognose stimmt, haben wir jetzt noch ungefähr 100 Fotos vor uns und darauf freue ich mich sehr
 
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Brasilien, Tag 7-6: Fazenda Campo Largo

Kiboko schaut sich noch in der Fazenda Campo Largo um, bevor die Dunkelheit einbricht.
Die Fazenda hat eine Fläche von rund 68 Hektar, auf der 2800 Kühe weiden.
Ein Blick auf den Pferdestall.
Das Hauptgebäude und ein paar weitere Nebengebäude haben jeweils ähnliche Größe und Bauweise.


Bild 401: Pferdestall von Campo Largo
Mit diesem Viehtransporter ist Kiboko auf Safari.
Auf der Ladefläche ist ein Gestell aus Stahlrohren mit 6 Sitzreihen.
Darauf passen mindestens 24 Touristen.
Eine Aluleiter wird zum Ein- und Aussteigen hinten eingehangen.


Bild 402: Viehtransporter für Touristen
Die Fazenda Campo Largo liegt am Rio Sararé.
Dieser isolierte Flussabschnitt heißt hier Rio Claro und führt zur gleichnamigen Pousada nach Norden.
Mit dem Boot kann man in der Trockenzeit nicht zum Pantanal Hotel fahren.


Bild 403: Boot am Rio Claro​

Blick in die Küche

In der Freiluftküche macht Kiboko eine Pause.
Jetzt ist endlich Zeit um eine Unterhaltung mit den netten Bewohnern der Fazenda zu machen.
Leider sprechen die Bewohner nur wenig Englisch.
Das erschwert die Kommunikation.
Kiboko erfährt, dass die Fazenda für 3 Millionen Rial verkauft werden soll.
Die Dame des Hauses hat dann dort das Abendessen vorbereitet.
Dafür wurden ein paar dicke Äste angezündet und in den offenen Ofen geschoben.
Zwei Hunde machen es sich dann unter dem Küchentisch bequem.


Bild 404: Küche der Fazenda​

Nachtpirschfahrt

Es wird schnell dunkel im Pantanal.
Kiboko muss wieder auf den Viehtransporter aufsitzen.
Dann rumpelt das Gefährt langsam zurück zur Transpantaneira.
Roberto unser Guide leuchtet mit dem Scheinwerfer die Umgebung ab.
Sumpfhirsche tauchen im Scheinwerferlicht auf.

Anmerkung: Im Bestimmungsbuch steht, dass Sumpfhirsche nur 4 Enden am Geweih haben. Der hat 5.
Vielleicht sollte Kiboko nicht alles glauben, was im schlauen Buch steht.



Bild 405: Herr Sumpfhirsch​



Bild 406: Frau Sumpfhirsch
Auf den Kuhweiden der Fazenda Campo Largo erwischt Kiboko einen Maikong.
De wird je nach Quelle auch Krabbenfuchs, Savannenfuchs und Waldfuchs genannt (Crab-eating Fox).
Dieses fuchsähnliche Tier läuft zielstrebig über die Kuhweide.
Das Scheinwerferlicht reicht nicht aus, um die notwendige Helligkeit zu liefern.
Es gelingt ein Mitzieher mit einer 1/20s Belichtungszeit.
Die grünen Leuchtstreifen sind Glühwürmchen.


Bild 407: Krabbenfuchs
Dann geht die Fahrt über die Transpantaneira zurück zum Hotel.
Der LKW rumpelt, schauckelt und vibriert.
Kiboko braucht alle Hände um die Fotoausrüstung festzuhalten.
Unser Guide Roberto leuchet die Straße und die Umgebung aus.
Es lässt sich aber kein weiteres Tier blicken.
Kiboko ist froh, als die Schütteltour ein Ende hat.
Roberto ist auch froh.
Wir sind rechtzeitig zum Abendessen im Hotel.
 
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Hallo Rosi,
vielen Dank für das viele Lob.
Die nächsten Reisetage werden ruhiger und es gibt dann auch weniger Bilder pro Tag zu sehen.
Anderenfalls hätten wir hier zu viele Wiederholungen.
Ich habe gerade die Bilder für Tag 10 herausgesucht und bin jetzt bei Bild 507.
Es werden noch ein paar Bilder mehr.
Die 600 wird aber nicht mehr erreicht.
Schon jetzt ist es die aufwändigste Fotoreportage, die ich bisher zusammengestellt habe.
 
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