Brasilien - Pantanal

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Brasilien, Tag 5-2: Porto Jofre - Jaguar

Das Funkgerät meldet sich.
Es wurde ein Jaguar gesichtet.
Mit full Speed rauscht Kiboko durch den engen Seitenarm in den Hauptarm.
Der Weg ist nicht weit.
Ein Jaguar läuft am Ufer entlang.


Bild 250: Der erste Jaguar des Tages
Der Jaguar ist aber nicht so richtig auf Fotosession eingestellt.
Er hat keinen Bock für Kiboko zu posieren.
Wenig später entfernt er sich vom Ufer.
Der Jaguar entschwindet in der hohen Vegetation.
Schade.

Volle Kraft voraus!

Das Funkgerät meldet bereits den nächsten Jaguar.
Die Pferde kriegen die Sporen.
Im Tiefflug geht es zur nächsten Sichtung.
Kiboko ist nicht alleine beim Standortwechsel.
Alle Boote wollen schnell ankommen.


Bild 251: Wettrennen um die beste Position.​

Der nächste Bitte!

Fünfzehn Minuten später sieht Kiboko den zweiten Jaguar des Tages.
Der Jaguar steht an einem steilen Ufer.
Von hier aus sucht er die Uferlinie ab.
Ob hier ein schmackhafter Kaiman oder ein lecker Capybara ist?


Bild 252: Jaguar am Steilufer
Der Jaguar starrt auf die Boote.

Schon wieder kommen die Gaffer mit den dicken Knipskisten.

Er schaut Kiboko an und rechnet die Tage aus, die er von einem Nilpferd zehren könnte.



Bild 253: Blickkontakt​

Der Jaguar läuft weiter am Ufer entlang.
Er sucht nach seinem Frühstück.
Inzwischen treffen immer mehr Boote ein.


Bild 254: Jaguar läuft am Steilufer entlang​



Bild 255: Ob es hier etwas zu holen gibt?​

Der Jaguar findet die Stelle nicht so attraktiv für die Jagd.
Vielleicht nerven ihn auch die vielen Boote.
Der Jaguar verlässt das Ufer und läuft landeinwärts.
Er läuft über eine Landzunge und kürzt eine Flussschleife ab.
Der Jaguar verschwindet im Unterholz.
Die ersten Boote zischen wieder ab.
Auch Kiboko sucht sich neue Fotomotive
 
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Brasilien, Tag 5-3: Porto Jofre - Sandbank

In der Trockenzeit führen die Flüsse wenig Wasser.
Sandbänke sind am und im Fluss.
Auf den Sandbänken ist viel Leben.
Eine Gruppe Capybaras tummelt sich auf der Sandbank.
Vorsichtshalber krallen sie sich wieder im Sand fest, damit sie die Welle vom Boot nicht weggespült.
Aber diesmal ist Kiboko langsam unterwegs.


Bild 256: Capybaras
Der Brillenkaiman nimmt die Sandbank als Sonnenstudio.

Bild 257: Brillenkaiman​

Vögel auf der Sandbank

Vor dem Kaiman läuft ein kleiner Vogel am Ufer entlang.
Anscheinend hat er keine Angst vor der großen Echse.
Es ist ein Cayennekiebitz, auch Diademkiebitz genannt (Pied Plower or Pied Lapwing).


Bild 258: Cayennekiebitz.​

Die Amazonasseeschwalbe (Yellow-billed Tern) ist gerade bei den Startvorbereitungen.


Bild 259: Amazonasseeschwalbe.​
Der Schwarzmantel-Scherenschnabel, auch Amerikanische Scherenschnabel genannt (Black Skimmer) brütet auf der Sandbank.
Die Nester sind Mulden im Sand.
Hier betätigt sich der Vogel als Eierroller.

Bild 260: Schwarzmantel-Scherenschnabel beim Eierrollen​

Andere Scherenschnäbel sind schon weiter.
Hier ist das Familienglück komplett.


Bild 261: Familienglück bei Scherenschnabels​



Bild 262: Raufbolde​

Die wenige Tage alten Küken laufen schon alleine über die Sandbank.


Bild 263: Scherenschnabelküken​
 
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Was für eine fantastische Reise-Reportage! Sehr kurzweilig in Wort und Bild. Da sind Dir einige tolle Szenen über den Weg gelaufen und Du hast sie sensationell festgehalten. Sehr beeindruckend auch die Artenvielfalt und Farbgebung insbesondere der Vögel! Es ist höchste Zeit, Dein Thema in die Highlights zu katapultieren
 
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Brasilien, Tag 5-4: Porto Jofre - Vögel

Kiboko ist wieder auf der Suche nach Vögeln auf den Seitenarmen vom Rio São Lourenço.
Einen Schwarzrücken-Wassertyrann (Black-backed Water Tyrant) haben wir bereits am Vortag gesehen.

Bild 264: Schwarzrücken-Wassertyrann im Grünen​

Den Schwarzstirntrappist (Black-fronted Nunbird) hat Kiboko bisher noch nicht gesehen.


Bild 265: Schwarzstirntrappist
Beim deutschen Namen Trauertyrann (Tropical Kingbird) würde Kiboko einen schwarzen Vogel erwarten.
Aber der Vogel ist bunt und dem Burmeistertyrann sehr ähnlich.

Bild 266: Trauertyrann​

Suche nach dem Jaguar

Kiboko schippert in gemächlicher Fahrt über den Rio São Lourenço.
Die Landschaft zieht vorbei.
Am Fluss ist ein Galeriewald.
Es ist also nur ein kleiner schmaler Streifen.
Dahinter sind Sümpfe und Savannen.
Kiboko sucht den Jaguar.
Aber keine Katze lässt sich blicken.

Bild 267: Baum am Rio São Lourenço
An der Grenze zum Nationalpark ankern die schwimmenden Hotels (Flotels).
Die "Transpantanal" besteht aus zwei Pontons mit Zimmern und einem schwimmenden Generator.
Im Heck ist die Anlegestelle für die Boote.
Ein Funkmast mit Satellitenantenne ragt stolz in den Himmel.


Bild 268: Flotel Transpantanal​


Bild 269: Flotel Transpantanal
Inzwischen wurde ein weiterer Jaguar gesichtet.
Bei der Ankunft von Kiboko dümpeln bereits einige Boote am Ufer.
Erstaunlicherweise ist wenig Hektik unter den Booten und Kapitänen.


Bild 270: Wo ist der Jaguar?
Den Grund der Ruhe findet sich schnell.
Der Jaguar schläft im Dickicht tief und fest.


Bild 271: Schlafmütze
Kiboko mag nicht darauf warten, bis der Jaguar sich bequemt mal aufzuwachen.
Stattdessen möchte Kiboko andere Tiere suchen.
Wenn sich hier was tut, werden sich die Boote wieder melden.
 
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Brasilien, Tag 5-5: Porto Jofre - Otter

Die Suche nach spannenden Tieren ist erfolgreich.
Die Riesenotter sind wieder unterwegs.
Ein Otter hat den Kontakt zum Familienverband verloren.
Laut schreiend und voller Panik schwimmt er durch den Fluss.
Nach 10 Minuten hat er seine Familie wiedergefunden und ist wieder glücklich.


Bild 272: Zwei Riesenotter
Sie sind wieder bei ihrer Lieblingsbeschäftigung.
Riesenotter haben Riesenhunger.
Fische werden gefangen.


Bild 273: Riesenotter mit Fisch
Die Fische werden sofort verzehrt.


Bild 274: Riesenotter verspeist Fisch
Zeitvertreib

Riesenotter sind verspielt.
Hier necken sie einen Cocoireiher.


Bild 275: Riesenotter beim Zeitvertreib​

Mittagspause

Auch Riesenotter haben Anrecht auf eine Mittagspause.
An einem steilen Uferstück schwimmen halten sie.
Ein Otter versucht die steile Böschung hochzuklettern.
Ob das gut geht?


Bild 276: Klettergarten für Riesenotter
Die Riesenotter sind für ein Leben im Wasser optimiert.
Aber sie können auch klettern.
Der erste Riesenotter ist bereits oben.


Bild 277: Riesenotter außerhalb des Wassers
Dann ist auch der zweite Otter oben angekommen.


Bild 278: Zwei Riesenotter
Wenig später folgt auch der dritte Otter.
Jetzt sind alle Otter oben.
Hier wälzen sie sich im trockenen Sand und halten Siesta.


Bild 279: Otter-Siesta
Hier haben die Otter eine Zweitunterkunft.


Bild 280: Zweitunterkunft oder Ferienwohnung?
Das Sandmännchen war bereits da.
Es hat die Otter großzügig mit Sand bestreut.


Bild 281: Riesenotter mit Gesichtsmaske
Zum Abschluss noch ein Übersichtsbild von der Riesenotterwohlfühloase.


Bild 282: Wohlfühloase für Otter
Das Sandmännchen hat ganze Arbeit geleistet.
Die Otter legen sich schlafen.
Hier wird auch nicht mehr viel passieren.
Kiboko fährt weiter.
 
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Brasilien, Tag 5-6: Porto Jofre - Siesta

Kiboko tuckert wieder langsam durch die Seitenarme.
Ein Cocoireiher (Cocoi Heron) schaut dabei zu.


Bild 283: Cocoireiher
Auch bei Capybaras ist Mittagspause.
Die Milchbar für die Kleinen ist eröffnet.


Bild 284: Capybaramilchbar​

Motorschaden

Dann gönnt sich auch unser Boot eine Mittagspause.
Der Motor stottert und verstummt.
Der Kapitän paddelt das Boot an das Ufer.
Jetzt hat auch Kiboko Siesta.
Ein Ersatzboot ist angefordert.


Bild 285: Paddelboot statt Rennboot​

Siesta

Das Funkgerät berichtet von einem Jaguar.
Ein Schnellboot nach dem anderen saust an uns vorbei.
Einige Passagiere winken freudig.
Kiboko winkt weniger freudig zurück.


Bild 286: Boot auf dem Weg zum Jaguar


Bild 287: Noch ein Boot auf dem Weg zum Jaguar


Bild 288: Das nächste Boot auf dem Weg zum Jaguar
Alternativprogramm

Kiboko sitzt fest.
Kiboko schaut sich die Landschaft an.


Bild 289: Siesta am Rio São Lourenço
Ein Blaßfußtöpfer (Pale-legged Hornero) läuft am Ufer entlang.


Bild 290: Blaßfußtöpfer
Nach rund 20 Minuten ist das Austauschboot da.
Kiboko steigt in das baugleiche Boot um.
Die Pferde galoppieren los.
Ob wir noch rechtzeitig zum Jaguar kommen?
 
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Brasilien, Tag 5-7: Porto Jofre - Jaguar

Mit dem Austauschboot saust Kiboko den anderen Booten hinterher.
Die anderen Boote sind bereits am Jaguar.
Es ist der schlafende Jaguar, den wir bereits kennen.
Die Bootinsassen machen alle einen entspannten Eindruck.


Bild 291: Warten auf Äkschn
Tiefentspannung

Der Jaguar ist tiefentspannt.
Er öffnet seine Augen und bestaunt die Bootparade.

Kann man hier noch nicht einmal in Ruhe schlafen?


Bild 292: Jaguar beim Entspannungstraining
Nach eine Weile hebt der Jaguar den Kopf und schaut Kiboko an.

Schau mir in die Augen. Kleiner!

Ob er auf Kiboko gewartet hat?
Kiboko ist da.
Die Jaguarshow kann beginnen.


Bild 293: Der Jaguar ist wach​


Bild 294: Schau mir in die Augen, Kleiner!​

Die Show beginnt!

Der Jaguar steht auf und läuft am Ufer entlang.


Bild 295: Gute Performance, braver Jaguar
Die Kapitäne geraten in Hektik.
Sie holen die Anker ein.
Die verkeilten Boote werden entknotet und folgen dem Jaguar.
Es bieten sich wieder Fotomotive.


Bild 296: Kapitän und Jaguar​

Aus der ersten Reihe gelingen Porträts, währen der Leopard am Ufer vorbeiläuft.


Bild 297: Viel Jaguar - wenig natürlicher Lebensraum​

Der Jaguar verschwindet im Dickicht.
Ein Stück weiter ist wieder eine Freifläche.
Der Kapitän positioniert das Boot für den nächsten Jaguarauftritt.
Der Jaguar kommt aus dem Dickicht auf Kiboko zu.


Bild 298: Wenig Jaguar - viel natürlicher Lebensraum
Der Jaguar hat genug von Kiboko.
Statt wieder zum Fluss zurückzukehren dreht er um und läuft landeinwärts.
Unser Boot hat keine Räder.
Kiboko muss abbrechen.
Viele Boote warten und hoffen auf eine Rückkehr des Jaguars.
Kiboko fährt weiter.
Der Funk meldet sich.
Zwei Jaguare sind gesehen worden.
Es ist eine halbe Stunde Fahrt.
 
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Brasilien, Tag 5-8: Porto Jofre - Jaguar

An der Mündung des Rio Piquirí in den Rio São Lourenço sieht Kiboko zwei Jaguare.
Es ist eine Mutter mit fast erwachsenem Kind.

Bild 299: Jaguarmama mit fast erwachsenem Nachwuchs​

Jagdfieber

Während der Nachwuchs es sich am Strand bequem macht, läuft die Jaguarmama am Strand entlang.
Dabei schleicht sie am Ufer durch das Unterholz.
Ihr Ziel ist ein stattlicher Brillenkaiman.


Bild 300: Jaguardame auf der Jagd​

Der stattliche Brillenkaiman liegt am Strand.
Das nächste Dickicht mit dem anschleichenden Jaguar ist rund 20m entfernt.
Ob die Jagd gelingt?
Vielleicht hat der Brillenkaiman seine Brille nicht geputzt und übersieht den Jaguar?


Bild 301: Brillenkaiman am Fluss
Die Katze sprintet los.
Der Kaiman erkennt die Gefahr.
Der Kaiman sprintet ebenfalls los.
Das Wasser spritzt.

Platsch!

Sekundenbruchteile später ist der große Kaiman im Wasser verschwunden.


Bild 302: Der Kaiman ist weg!​

Die Jaguardame kommt angerannt.
Zu spät!
Hier hat der Kaiman gerade noch gelegen.
Jetzt ist er weg!


Bild 303: Zu spät!​

Kein Dinner for Two

Bedröppelt schaut die Jaguardame in die Fluchtrichtung des Kaimans.
Sie schaut doof aus dem Fleckenkleid.
Heute gibt es kein Dinner for Two.


Bild 304: Bedröppelt schauender Jaguar​

Der Nachwuchs wartet auf das Abendessen und betrachtet die Boote.


Bild 305: Junger Jaguar
Wie sage ich es nur meinem Kinde?
Die Jaguarmama kommt mit leeren Händen zurück.
Heute gibt es nix zu essen.


Bild 306: Erfolglose Jägerin
Statt lecker Kaiman gibt es Schmuseeinheiten von Mama.

Bild 307: Schmusekatzen
Heute wird bei Jaguars gefastet.
Dann schauen sie gemeinsam dem bunten Treiben auf dem Fluss zu.
Über hundert Augenpaare auf über zwanzig Boote schauen zurück.


Bild 308: Das doppelte Lottchen​
Fahrt ins Abendrot

Mit diesem schönen Abschluss beendet Kiboko die Jaguarsafari.
Die Sonne ist bereits untergegangen.
Kiboko fährt ins Abendrot.


Bild 309: Fahrt ins Abendrot​

Erst nach Einbruch der Dunkelheit ist Kiboko am Anleger.
Im Restaurant erjagen Axel und Kiboko ein Dinner for Two und genug Bier für Vier.
Acht Jaguare in zwei Tagen.
Das muss begossen werden!
 
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Bernd,

diese Reportage ist, um mal Carla Columna ( d. i. die Reporterin in Bibi Blocksberg ) zu zitieren einfach "sensationell"!

 
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Rainer, vielen Dank für das Lob.
Die beiden Tage mit der Jaguarsafari waren das absolute Highlight der Reise.
Es folgen noch 7 tolle Tage im Pantanal, auch wenn die "Sensationen" weniger und kleiner werden.
Kiboko freut sich, wenn Ihr weiter mit dabei bleibt.
 
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Brasilien, Tag 6-1: Porto Jofre - Vögel

Am Ankunftstag hat Kiboko im Hotel Pantanal Norte schon viele Vögel fotografieren können.
Daher nutzt Kiobko auch die Morgenstunden am Abreisetag.
Es geht wieder auf Vogelfotografie.
Innerhalb des Hotelgeländes ist ein eingezäunter Bereich mit Häuschen und Garten.
Hier wohnt der Hotelbesitzer.
Jeden Morgen werden die Frühstücksreste (Früchte) für die Vögel ausgelegt.

Ein Trupp Braunohrassaris (Cheatnur-eared Aracari) ist bereits da.


Bild 310: Braunohrassari
Mach mal ein blödes Gesicht.

Danke, das genügt!


Bild 311: Braunohrassari von vorn​

Auch die Riesentukane sind wieder da.
Ihre gelb-orangenen Schnäbel leuchten im Morgenlicht.

Riesentukan (Toco Toucan).


Bild 312: Riesentukan
Palmentangare (Palm Tanager).



Bild 313: Palmentangare​

Schwefelmaskentyrann (Great Kiskadee).


Bild 314: Schwefelmaskentyrann
Herr Einfarbstärling (Unicolored Blackbird).
Seine Frau ist graubraun mit gelbem Bauch.


Bild 315: Herr Einfarbstärling​

Grau-Saltator (Greyisch Saltator).
Hier gibt es mehrere sehr ähnliche Arten.
Er unterscheidet sich nur durch die Länge des Augenstreifens von andern Saltator Arten.


Bild 316: Grau-Saltator​
 
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Ich bin fasziniert von den vielen eindrucksvollen Tier- und Landschaftsfotos, die in Übersicht und im Detail wahnsinnige Einblicke in diese Lebensräume vermittel, wunderbar präzise erklärt in dem nicht zu langem Begleittext. Besonders beispielhaft finde ich, weil wir ja hier in einem Fotoforum sind, dass alle Fotos Exifdaten enthalten. Danke Kiboko, dass Du mich mit dieser perfekten Bildreportage mit nach Südamerika genommen hast.
 
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Die Otter-Bilder sind der absolute Hammer, besonders das vorletzte (210). Davon würde ich gerne nochmal einen Crop sehen, so groß wie 211. Der Blick ist einfach... umwerfend!
Hallo Jörg,

das Bild 210 ist schon stark beschnitten. Jetzt ist es ein 100% crop (D4+TC14+70-200/2.8 FL) bei 280 mm.
Ich finde, das es nicht so gut wirkt, wie das Bild aus der Fotoreportage.


Im Vergleich dazu nochmal das Bild 210




und noch ein Bonusbild mit dem Kombi D500+500/4 und Beschnitt auf ca. 3500 Pixel



Bitte diskutiert hier nicht in dieser Fotoreportage
- über Bildwirkung
- Sinn und Unsinn von Crop
- Geschmack von rohem Fisch
- Beste Zahnpasta für meinen Otter

Danke!
 
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Brasilien, Tag 6-2: Porto Jofre - Vögel

Weitere Besucher des Gartens im Hotel Pantanal Norte sind Weißflügelsittiche (Canary-winged Parakeet).

Ich brauche für meine Angebetete noch ein paar Blümchen.
Wo bekomme ich die nur her?




Bild 317: Weißflügelsittich​

Hier im Garten gibt es Blumen.
Ich pflücke mal eine ab.

Rupf!

Das merkt bestimmt niemand.




Bild 318: Weißflügelsittich mit Blume​

Liebste, diese schöne Blume schenk ich Dir!



Bild 319: Blumenkavalier​

Oh, wie lieb von Dir!
Der Typ hat bestimmt Hintergedanken




Bild 320: Für Dich!​

Hey, lass doch endlich los, Du Trottel!



Bild 321: Loslassen! Trottel!
Ooops, das war etwas ungeschickt von mir.
Egal, ich mache mich mal aus dem Staub, bevor der Gartenbesitzer merkt, dass eine Blume fehlt.




Bild 322: Schnell weg von hier!​
 
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Brasilien, Tag 6-3: Porto Jofre - Vögel

Kiboko geht weiter zum Sumpfgebiet.
Neugierig kommt Frau Nacktgesicht-Hokko (Bare-faced Curassow).
Die Vögel im Hotel sind an Menschen gewöhnt.
Sie haben keine Scheu und stecken den Kopf auch gerne mal in die Gegenlichtblende.
Somit gelingt auch ein Bild mit Weintwinkel aus der Froschperspektive.



Bild 323: Frau Nacktgesicht-Hokko
Auch ihr Gemahl kommt neugierig angelaufen.
Auch er hat keine Scheu.
Er ist technikbegeistert und erfreut sich an den großen Kameras.
Er kann sich aber nicht zwischen Canon und Nikon entscheiden und möchte beide haben.



Bild 324: Nacktgesicht-Hokko: Nikon oder Canon?
Wegen der Dürre gibt es nur wenige Blüten.
Kolibris sind daher selten auf der Reise.
Goldsaphirkolibri (Gilded Sapphire).


Bild 325: Goldsaphirkolibri​

Trauertyrann (Tropical Kingbird).



Bild 326: Trauertyrann
Den kleinen roten Rubintyrann hat Kiboko schon mehrfach gesehen.
Endlich klappt auch mal ein Bild von seiner eher unscheinbaren Frau.
Frau Rubintyrann (Vermilion Flycatcher).




Bild 327: Frau Rubintyrann​
Vögel am Steg

Die Abfahrtszeit drängt.
Kiboko geht nochmal Steg.
Hier sitzen wieder die Vögel gerne auf dem Geländer.
Viele Vogelarten kennen wir schon.
Neu ist der Guirakuckuck (Guira Cuckoo).


Bild 328: Guirakuckuck
Der Steg darf komplett überquert werden.
Weiter darf man aber nicht mehr ohne Guide gehen, da sich im folgenden Dickicht Jaguare aufhalten können.
Kiboko hat den Steg komplett überquert.
Aber auf der anderen Seite ist es mangels Wasser im Sumpf weniger spannend.
Die Vögel sind mehr im vorderen Bereich unterwegs.
Auf dem Blatt einer Riesenseerose Victoria sitzt ein
Marmorreiher (Rufous Tiger Heron).
Ein Blatt soll eine Tragkraft von bis zu 60 kg haben.
Kiboko braucht mehrere Blätter.



Bild 329: Marmorreiher
Eine Blüte der Riesenseerose Victoria.



Bild 330: Seerosenblüte​

Spatz im Pantanal

Kiboko holt das Gepäck aus dem Zimmer.
Zum Abschied kommt ein kleiner Vogel vorbei, der Kiboko bekannt vorkommt.
Es ist ein männlicher Haussperrling (House Sparrow).
Unsere Spatzen erobern Südamerika, während die Nandus in Deutschland heimisch werden.


Bild 331: Spatz in Südamerika​
 
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Brasilien, Tag 6-4: Transpantaneira

Roberto drängt zur Abfahrt.
Spätestens zum Mitagessen müssen wir (er) im Pantanal Hotel in Pixaim sein.
Der einzige Straße ist die Transpantaneira.
Anfangs führt die Straße wieder über die bekannten Holzbrücken.
Mit dem Ausblick auf Flüsse und Sumpf.



Bild 332: Mit Wasserhyazinthen bedeckter Fluss im sumpfigen Pantanal​

Büffelherde
Einige Rinderfarmer versuchen sich auch in der Zucht von Wasserbüffeln.
Die Tiere sind im südlichen und südöstlichen Asien weit verbreitet.
Sie lieben Wasser und Morast.
Somit passen sie auch gut in das Pantanal.
Eine Herde Wasserbüffel begrüßt Kiboko.



Bild 333: Wasserbüffel
Dieser Wasserbüffel hat sich extra für Kiboko in Schale geworfen und seinen Sonntagschmuck umgehängt.



Bild 334: Der Wasserbüffel hat sich schick gemacht

Der Chef trägt ein Nasen-Piercing aus edlem Kunststoff in sündigem Rot. Dazu gewagte, goldgelbe Ohrringe mit geheimen Zahlencodes.



Bild 335: Stolz trägt der Chef sein Nasen-Piercing
Vögel an der Transpantaneira
Aus dem fahrenden Auto sieht Kiboko einen kleinen roten Punkt auf der Wiese.

Stop! Stop! Stooooooooooooopp!

Nur wiederwillig hält Roberto an.

Hier ist doch nichts.

Da ist ein Vogel mit rotem Kopf. Glücklichreweise bleibt der Vogel sitzen. Es bleibt sogar Zeit den Teleconverter einzubauen. Es ist ein Rotkopfstärling (Scarlet-headed Blackbird).



Bild 336: Rotkopfstärling
Weitere Vögel an der Transpantaneira sind der Rohrspotter (Black-capped Donacobius)



Bild 337: Rohrspotter
und der Rötelkuckuck (Little Cockoo).



Bild 338: Rötelkuckuck​
 
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Brasilien, Tag 6-5: Transpantaneira Rasthof

Auf der Rückfahrt besucht Kiboko wieder den aufgelassenen Rasthof an der Transpantaneira.
Sofort beginnt die Suche nach den rastlosen Vögeln im Schatten der großen Bäume.

Vögel am Rasthof
Den Anfang macht Frau Maskenmückenfänger (Masked Gnatchatcher)



Bild 339: Frau Maskenmückenfänger
Bei der Bestimmung des nächsten Vogels ist Kiboko nicht ganz sicher.
Frau Grauerdrossel (Eastern Slaty Thrush) passt am besten. Sie ist ein Wintergast (April-Oktober) im Pantanal.
Sie brütet weiter im Süden von Südamerika. Das Vogelbestimmungsbuch sagt "status unclear".
Ähnliche Vögel sind die (Cremy-bellied Thrush) mit gelbem Schnabel und creme-farbenen Bauch, sowie die
(Pale-bellied Thrush) mit grauem Kopf und dunkelbraunem Rücken.
Im Hintergrund sitzt Herr Purpurtangare (Silver-beaked Tanager)



Bild 340: Frau Grauerdrossel
Einen Finkentyrann (Fuscous Flycatcher) hat Kiboko her bereits auf dem Hinweg gesehen.



Bild 341: Finkentyrann
Auch den Rosttöpfer (Rufous Hornero) ist Kiboko auf der Reise schon begegnet.



Bild 342: Rosttöpfer
Der Fuchsschlüpfer (Rusty-backed Spine-tail) turnt an einem dicken Ast entlang.
Das Bild wurde nicht gedreht.



Bild 343: Fuchsschlüpfer​

Auch bei diesem Vogel ist sich Kiboko bei der Identifizierung nicht sicher:
Swainsontyrann (swainsons Flycatcher)



Bild 344: Swainsontyrann
 
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