Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K


gugu

Sehr aktives Mitglied
Blackmagic hat für September seine neue Pocket Cinema Camera zum Preis von 1369,- € angekündigt. Gratis dazu bekommt man die Vollversion von Davinci Resolve, die separat erstanden, auch nochmal 300,-€ kosten würde. Für das was die Kamera, auch an professionellen Features bietet (4K/60, FHD/120 in RAW und ProRes, Aufnahmen auf SD, CFast, oder externe Festplatten (über USB3) möglich, dual ISO, ect) dürfte sie ziemlich konkurrenzlos am Markt sein.

Hier der Link zum Produkt:


und ein Video von der NAB mit dem CEO von Blackmagic:



VG
 

Stefan L.

NF-F Premium Mitglied
Tolles Teil, werde ich mir mit Sicherheit genauer anschauen, wenn sie denn da ist. Genug µFT-Linsen, bzw Adapter darauf habe ich ja.

Ob sie jetzt die GH5 killt, glaube ich eher weniger. Die Pana ist für Leute die Hybrid (Foto und Video) arbeiten wollen denn doch besser geeignet. Zudem fehlt ihr ein Klapp/Schwenkdisplay, das macht die Sache für uns allein arbeitende Leute doch schon viel einfacher.

ich tippe aber mal, das auch für die blackmagic recht schnell etwas von Smallrig kommt, dann könnte ich sie aufriggen und einen externen Monitor draufsetzen.
 
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falconeye

Sehr aktives Mitglied
Der 5" Touchscreen in FullHD ist ein Highlight.

Wieso tut sich hier bei etablierten Mirrorless-Kameras eigentlich so wenig? Panasonic inklusive ...
 
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gugu

Sehr aktives Mitglied
@ Falk

Es ist ja nicht so das die anderen Hersteller so eine Kamera nicht bauen könnten, sie tun es nur nicht um Ihre Profi-Produkte zu schützen. Da hat Blackmagic ja schon in der Vergangenheit, nicht nur mit der Ursa Mini bei den Indie-Filmern, sondern auch im Broadcasting Segment, mit Ihren Produkten für Aufsehen gesorgt.

Genauso hat sich DaVinci Resolve zu einer Vollwertigen Edit-Suite entwickelt und ca. 80% der Funktionen werden in einer kostenlosen Version zur Verfügung gestellt. Und selbst die Vollversion (Studio Version) ist mit 300,-€ sehr erschwinglich. Das wird Adobe & Co., die Ihre Produkte möglichst teuer vermarkten wollen, nicht gerade freuen. Ganz generell gibt es im Film & Videosegment in den letzten Jahren einen ziemlich radikalen Wandel, durch kleine Firmen, oder Kickstarter, die zu kleinen Preisen Produkte auf den Markt bringen, die bis vor wenigen Jahren für die meisten Indie-Filmer, oder kleinen Produktionsfirmen, unerschwinglich waren.

Auch die Pocket Cinema Kamera ist eher was für einen Nischenmarkt. Nicht jeder braucht 13 Blenden Dynamikumfang, möchte mit großen Datenmengen hantieren, oder sein Material graden. Die ist schon eher für Leute die das Filmen etwas ernsthafter betreiben. Und ein paar Haken wird sie auch haben. Von da her natürlich auch nicht ideal für Vlogger, oder Leute die mal eben schnell was Filmen und hochladen wollen. Die sind dann eher mit einer Panasonic, oder Sony, unterwegs und freuen sich über das Klappdisplay, den Bildstabi, den AF, usw.

Aber das Display hat schon was. Spart einem einen zusätzlichen externen Monitor, genauso wie die anderen Features (Dual native ISO, robuste und vielseitige Anschlüsse, ect). Und 12Bit RAW, oder 10 Bit ProRes, bekommt man sonnst nur bei Kameras die 4-6 mal teurer sind.

VG
 
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VisualPursuit

Sehr aktives Mitglied
Genauso hat sich DaVinci Resolve zu einer Vollwertigen Edit-Suite entwickelt und
ca. 80% der Funktionen werden in einer kostenlosen Version zur Verfügung gestellt.
Und selbst die Vollversion (Studio Version) ist mit 300,-€ sehr erschwinglich.
Die Vollversion ist im Preis der Kamera enthalten.
 
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gugu

Sehr aktives Mitglied
@ Visual Pursuit

Ja, das stimmt :)

Wollte damit eigentlich auch nur sagen das die Firma ihren Kunden keine beschnittenen Produkte gibt und damit auch die Großen zum Umdenken nötigt. Es gibt da viel Bewegung.

VG
 
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Mika

Sehr aktives Mitglied
Interessante Specs, warum man eine reine Videokamera mit diesem Design herausbringt ist mir allerdings schleierhaft. Klappdisplay wäre Pflicht gewesen, dazu am Besten eher längliche Camcorder-Form, idealerweise oben einen kleinen Henkel dran. Einerseits zum Halten, anderseits zum Befestigen eines Mikros. Klar, kann man alles nachrüsten und dann noch ein Rig dazu kaufen - aber wozu, wenns einfacher und handlicher geht?
 
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shovelhead

Sehr aktives Mitglied
warum man eine reine Videokamera mit diesem Design herausbringt ist mir allerdings schleierhaft. Klappdisplay wäre Pflicht gewesen, dazu am Besten eher längliche Camcorder-Form, idealerweise oben einen kleinen Henkel dran.
Warum eigentlich? Wenn man aus der Hand arbeitet ist die "Quer-" Form (wie DSLR) wesentlich angenehmer und erlaubt einfacheren Zugriff auf alle Bedienungselemente. Einzig bei Verwendung auf der Schulter sehe ich noch einen Vorteil für die längliche Form. Auf dem Stativ oder einem Rigg ist die "breite" Bauform deutlich sinnvoller.
 
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Mika

Sehr aktives Mitglied
Warum eigentlich? Wenn man aus der Hand arbeitet ist die "Quer-" Form (wie DSLR) wesentlich angenehmer und erlaubt einfacheren Zugriff auf alle Bedienungselemente. Einzig bei Verwendung auf der Schulter sehe ich noch einen Vorteil für die längliche Form. Auf dem Stativ oder einem Rigg ist die "breite" Bauform deutlich sinnvoller.
Naja, während des Filmens sollte man ja tunlichst nicht auf den Bedienungselementen herumtappen und das war ja die Ausgangslage meiner Anmerkung, dass ich dann eben KEIN Rig bräuchte.

Ich denke an so etwas:
 
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VisualPursuit

Sehr aktives Mitglied
Ich denke an so etwas:
Mit sowas verwackelt Opa seine Kreuzfahrterinnerungen.

Die Blackmagic dagegen ist professionelles Produktionsgerät und wird ziemlich sicher
meist auf professionellen Stabilisierungssystemen (Gimbal, Stativ, Slider, Kran, Jib) eingesetzt.

Dafür ist die Form perfekt.
 
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shovelhead

Sehr aktives Mitglied
Ich denke an so etwas:
Schon klar. Aber vollkommen Blödsinnig heutzutage. Die "längliche" Form hat etwas mit der Lage der Filmspulen (und später Videokassetten) zu tun, aber ansonsten ist sie schrecklich unhandlich. Meist ist man ja hinter der Kamera, die Bedienungselement sind aber seitlich. Viel blöder geht es nicht.

Nee, die Jungs von Blackmagic machen da Alles richtig
 
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Mika

Sehr aktives Mitglied
Mit sowas verwackelt Opa seine Kreuzfahrterinnerungen.

Die Blackmagic dagegen ist professionelles Produktionsgerät und wird ziemlich sicher
meist auf professionellen Stabilisierungssystemen (Gimbal, Stativ, Slider, Kran, Jib) eingesetzt.

Dafür ist die Form perfekt.
Aha, dann frage ich mich aber, warum das ausgewiesen professionelle Produktionsgerät von Blackmagic, die Ursa Mini, nicht ebenfalls diese "perfekte Form" hat.

 
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shovelhead

Sehr aktives Mitglied
Aha, dann frage ich mich aber, warum das ausgewiesen professionelle Produktionsgerät von Blackmagic, die Ursa Mini, nicht ebenfalls diese "perfekte Form" hat.
Die Antwort steht hier weiter unten. Genau lesen.
 
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VisualPursuit

Sehr aktives Mitglied
Aha, dann frage ich mich aber, warum das ausgewiesen professionelle Produktionsgerät von Blackmagic, die Ursa Mini, nicht ebenfalls diese "perfekte Form" hat.
"(...) leichtgewichtig und ideal ausbalanciert für das Freihand-Filmen mit komfortabler Handhabung (...)"

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
 
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Mika

Sehr aktives Mitglied
"(...) leichtgewichtig und ideal ausbalanciert für das Freihand-Filmen mit komfortabler Handhabung (...)"

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Und deshalb kann man sie nicht auf Stativen, Slidern und Kränen einsetzen?

Aber gegen zwei so ausgewiesene Experten der Filmkunst ziehe ich blutiger Anfänger lieber von dannen...
 
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Stefan L.

NF-F Premium Mitglied
Ich hatte eine Weile überlegt eine Sony VG30 (Camcorder-Style Wechselobjektiv-Kamera) zu kaufen. Wenn man die aber mit manuellen Objektiven gescheit nutzen will muß man sie auch zwangsweise riggen. Bei reinen Camcordern mit fest verbauten Zooms alles nicht so wild.

Bei ameras wie der Black-Magic fänd ich den Camcorder-Style auch eher hinderlicht, kommt aber auch daher, das ich den Camcorder in der letzten Zeit kaum noch einsetze, da ich meine "Foto"-Kameras (besonders wenn sie ein Cage haben) zum filmen viel praktischer finde.
 
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