JohnnyW schrieb:dann kannst du nochmal von vorne anfangen,
1. beim Testaufbau und
2. bei der Testdurchführung.
Damit wollte ich nichts gegen die Bemühungen von Marti_S sagen.
ich dachte eigentlich eher an Teamwork, denn ich betrachte weder die Wissenschaft noch die Fotografie als KampfsportartMarti_S schrieb:Ach wie sehr wünschte ich mir von all den Kritikern, dass sie mir mal zeigen wie man es besser macht.
Das Angebot nehme ich gerne an, bin zwar kein Wissenschaftler, verspüre aber bisweilen auch den Drang dinge zu erforschen. Hast du einen Vorschlag wie dieses Teamwork aussehen könnte?Hans-Peter R. schrieb:Hi,
ich dachte eigentlich eher an Teamwork, denn ich betrachte weder die Wissenschaft noch die Fotografie als Kampfsportart
Ciao
HaPe
nur sehr vageMarti_S schrieb:Das Angebot nehme ich gerne an, bin zwar kein Wissenschaftler, verspüre aber bisweilen auch den Drang dinge zu erforschen. Hast du einen Vorschlag wie dieses Teamwork aussehen könnte?
OK, ich warte auf deine PN.Hans-Peter R. schrieb:Für die Mailbox ist das zu groß. Wenn es recht ist, werde ich Dir im Laufe des Abends die Zugangsdaten für einen Web-Server per PN zukommen lassen, da kannst Du die Datei per FTP hochladen (Web-based FTP ... es ist kein FTP-Client notwendig).
Marti_S schrieb:Mir geht es auch so, dass ich die Filmwiedergabe als natürlicher empfinde. Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass es etwas mit unseren (meinen) Sehgewohnheiten zu tun hat.
Das habe ich aber schon erwähnt.Hans-Peter R. schrieb:Offensichtlich hast Du die 1 EV Überbelichtung zunächst durch eine minus 1 EV Belichtungskorrektur im RAW-Konverter wieder gerade gezogen. Und genau damit bildet sich die Tonwertabrisse heraus.
Für mich ergibt sich keine neue Erkenntnis.Hans-Peter R. schrieb:Andere (ähnliche) Helligkeits- und Kontrastkorrekturen führen übrigens zu teilweise völlig anderen Ergebnissen mit z. T. wesentlich weniger Tonwertabrissen. Was meint die Community zu den Erkenntnissen?
Marti_S schrieb:Für mich ergibt sich keine neue Erkenntnis.
Das ich alles bis ins letzte Detail verstanden habe kann ich nicht behaupten, vielleicht kannst du das für einen einfachen Handwerker wie ich es bin übersetzen?Hans-Peter R. schrieb:Nächster Versuch. Es fällt ja bereits in den geposteten JPEG-Bildern auf, dass das analoge Bild mehr rauscht als das digitale Bild. Wenn man das NEF-File etwas hin und her filtert erkennt man, dass es zusätzlich zu dem Pixelrauschen mit der hohen Ortsfrequenz auch ein weiteres Rauschmuster mit einer niedrigeren Ortsfrequenz gibt. Woher dies kommt kann ich momentan nicht sagen, halte es aber nicht unwahrscheinlich, dass hier ein gewisses inhomogenes Reflexionsverhalten des weißen Hintergrunds eine Rolle spielt ... ist aber eigentlich auch egal. Aus anderen Untersuchungen weiß ich, dass das Offensichtliche manchmal knapp an der Wahrheit vorbeischrammt. Es würde mich deshalb interessieren, in wie weit das Rauschmuster der Bilder möglicherweise an den Tonwertabrissen der Bildern beteiligt ist. Vermuten kann man bei der visuellen Betrachtung der Bilder, dass es nicht beteiligt ist. Wir haben es hier aber mit zwei Effekten zu tun (Rauschen, Tonwertabriß) die an bzw. knapp unterhalb der Sichtbarkeitsschwelle liegen. In Kombination kann sich aber alles mögliche einstellen. Klarheit schafft nur eine objektive Messung und keine subjektive Beurteilung.
Folgender Ansatz: Im Bereich der Tonwertabrisse ist das Bild ja extrem homegen (sollte es zumindest sein) mit extrem niederfrequenten ortlichen Grauwertänderungen. Im Prinzip müßte es also möglich sein über die iterative Anwendung eines Noisepattern-orientiertes Tools wie etwa NoiseNinja oder Neat Image (oder im einfachsten Fall über eine megamäßige Weichzeichnung) jedwedes Rauschen aller Ortsfrequenzen an diesen Stellen zu eliminieren. Bildet man die Differenz aus Originalbild und gefiltertem Bild, ergibt sich das individuelle Rauschbild, bei dem wir jetzt schon erwarten können, dass der Mittelwert des analogen Rauschbildes höher ist. Tauscht man nun die beiden Rauschbilder gegeneinander aus und verrechnet sie wieder mit dem rauschfreien Bild, dann müßten sich ... wenn die Annahme stimmt ... die Tonwertabrisse jetzt bei dem analogen Bild einstellen.
Das Bild müsste ich nochmal scannen, ist aber kein Problem, muß nur nochmal die Dias raussuchen. Übrigens gibt es das Bild sowohl vom Dia als auch vom NEF mit korrekter Belichtung.Hans-Peter R. schrieb:Was meinst Du? Lohnt sich der Aufwand? Um dies zu tun, bräuchte ich allerdings auch noch das analoge Bild, so nativ wie irgend möglich es aus dem Scanner gepurzelt ist.
Hans-Peter R. schrieb:noch eine Frage: Wie/womit hast Du eigentlich das analoge Bild gescannt? Falls Du es mit 14 Bit oder mehr gescannt hast: Zu welchem Zeitpunkt hast Du dann die minus 1 EV Korrektur durchgeführt? Im Scanner-Programm oder in einem EBV-Tool, während das Bild noch als 16-Bit TIFF vorlag? Dann wäre mir allerdings klar, warum es keine Tonwertabrisse zeigt
Hans-Peter R. schrieb:Andere (ähnliche) Helligkeits- und Kontrastkorrekturen führen übrigens zu teilweise völlig anderen Ergebnissen mit z. T. wesentlich weniger Tonwertabrissen. Was meint die Community zu den Erkenntnissen?
Marti_S schrieb:Das ich alles bis ins letzte Detail verstanden habe kann ich nicht behaupten, vielleicht kannst du das für einen einfachen Handwerker wie ich es bin übersetzen?
Wenn es Dir nicht zu viel Mühe macht bin ich für jede Variante des Bildes dankbar (=> Erhebungen zur SymptomatikMarti_S schrieb:Das Bild müsste ich nochmal scannen, ist aber kein Problem, muß nur nochmal die Dias raussuchen. Übrigens gibt es das Bild sowohl vom Dia als auch vom NEF mit korrekter Belichtung.
Marti_S schrieb:... um zwei Blendenstufen überbelichtet wurde. Wie zu erwarten war, kann der Negativfilm die Überbelichtung ohne weiteres verkraften, beim Diafilm hingegen können die hellsten Farbtöne nicht mehr wiedergegeben werden. ...
Sicher, es ging mir aber darum den Kontrastumfang von Dia, Negativfilm und RAW auszuloten.BernhardJ schrieb:Das ist nun überhaupt nicht verwunderlich. Ein Diafilm verlangt eine ziemlich genaue Belichtung, mit eventueller Tendenz nach Unten (ich belichte grundsätzlich Diafilme mit minus 1/3). Hättest Du den Diafilm korrekt belichtet, würde es hier ganz anders aussehen.
Marti_S schrieb:Sicher, es ging mir aber darum den Kontrastumfang von Dia, Negativfilm und RAW auszuloten.
Martin
JohnnyW schrieb:Ein buntes Blatt Papier, extrem fehlbelichtet abgeknipst, um daraus den Kontrastumfang vom Dia, Negativ und 10 Sorten Mini-Chips festzustellen, ich darf mal
Bei meinem Test habe ich eine Belichtungsreihe gemacht, denn das IT8-Target umfasst höchstens 5 Blendenstufen (vermutlich weniger). Die erste Aufnahme war korrekt belichtet, danach habe ich eine Belichtungsreihe mit 4 Aufnahmen gemacht und von der korrekten Belichtung ausgehend jeweils eine Blendenstufe unterbelichtet. Danach habe ich eine weitere Belichtungsreihe mit 4 Aufnahmen gemacht und von der korrekten Belichtung ausgehend jeweils eine Blendenstufe überbelichtet. Am Schluß habe ich die Ergebnisse von Dia, Negativ und der Raw-Datei Aufnahme für Aufnahme verglichen.BernhardJ schrieb:Und ich meine, genau dazu muß man erstmal eine GANZ GENAUE Belichtung als Grundlage haben um nicht von anfang an schon irgendwo am Anschlag zu hängen.
Grüße - Bernhard
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