Frage Benutzt Ihr immer die Streulichtblende?

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Bremenfrosch

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Ich würde gern mal erfahren, wie Ihr mit den bei (fast) allen Objektiven beigelegten Streulichtblenden verfahrt. Manchmal sind sie ja etwas sperrig (wie z.B. bei meinen Nikkor 16-80 2.8-4.0) oder groß (wie bei dem 70-300 Tamron). Wenn man sie aufgesetzt hat, fällt so eine D500 erst richtig auf ... :rolleyes:

Ich habe natürlich überall gelesen, dass nicht nur der direkte Lichteinfall auf die Frontlinse verhindert/verringert sondern insbesondere der Kontrast der Fotos gesteigert werden soll. Nun, seit einiger Zeit benutze ich die Streulichtblenden immer, auch wenn das Handling beim Einpacken der Kamera in die Tasche umständlich ist.

Meine Frage:
Wie haltet Ihr es mit der Streulichtblende? Benutzt Ihr sie (fast) immer oder liegt sie zu Hause im Schrank? Habt Ihr echte Vorteile bzw. wiederholbare Effekte bei Benutzung der Blende herausgefunden?

Vielen Dank im Voraus für Eure Antwort.

VG Holger
 
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Na ja, eigentlich hat jeder schon alles gesagt.​

Ich noch nicht!

Ich habe sie auch (fast) immer drauf. Beim 16-80 ist sie zwar sperrig, aber im Rucksack habe ich die Geli umgekehrt auf dem Objektiv und wenn ich dann fotografieren will, komme ich nicht an den Zoomring, deshalb muss sie runter... und wohin dann damit? Das Ding ist ja selbst für manche Jackentasche zu groß :D
 
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Was mir soeben aufgefallen ist:

Nikon nennt die Streulichtblenden Gegenlichtblenden.

Aber wenn man gegen die Sonne fotografiert, nützt eine Gegenlichtblende ja gar nichts...

Gruß
Hans
 
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auch in gegenlichtsituationen kann streulicht vorhanden sein. genauer: streulicht ist eigentlich immer vorhanden.

gegenlichtblende oder kurz geli ist der ältere begriff, der sich weitgehend eingeprägt hat - ungeachtet seiner begrifflichen ungenauigkeit.
 
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Ich benutze diese -Blenden auch fast immer, im Schrank liegen auch welche, aber alte.
Vorteil: Mit -Blende sieht schon ein 70-300 fast aus wie ein 70-200...:D

Weiterer Vorteil, der hier schon vielfach genannt wurde: zu analogen Zeiten ist mir mal
meine Kamera (FE2 oder FM2) mitsamt einem Tokina 35-135 von der Schulter gerutscht.
Ich war nur zu faul, den Kopf durch den Kameragurt zu stecken, um ihn wie sonst immer
quer über die Brust zu tragen. - Es waren ja nur noch 200 Meter bis nach Hause.
Den Sturz konnte ich noch abmindern, aber nicht ganz verhindern. Ergebnis: die Kamera
hat einen winzigen Kratzer an der Rückspulkurbel erlitten, die Kante des UV-Filters war
ganz leicht verschrammt, und die -Blende hat es zerlegt.

Die Brocken habe ich aufgesammelt und zuhause mittels Klebstoff und schwarzen Lacks
wieder eine Gegenlicht- oder Streulichtblende draus gemacht.
Das Objektiv mußte wegen Linsentrübung mittlerweile in die Tonne, die -Blende gibt es immer
noch, sie funktioniert noch immer zu hundert Prozent.

Grüße, Christian
 
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An alle!

Vielen Dank, Ihr seid eine tolle Truppe. :up:

Nur Argumente "Pro", nichts "Kontra", da werde ich mich dann weiter mit den etwas sperrigen und nicht gerade unauffälligen Plastikteilen herumplagen. Wenn ich Zeit und Lust habe, mache ich vielleicht mal eine Testreihe mit Licht schräg von vorn und (wenn ich einen Unterschied sehe) berichten.

Ich lasse jetzt alles wie gehabt.

Viele Grüße

Holger
 
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Nur Argumente "Pro", nichts "Kontra", da werde ich mich dann weiter mit den etwas sperrigen und nicht gerade unauffälligen Plastikteilen herumplagen.

Dann schau doch mal bei Ken Rockwell nach.

Er empfiehlt häufig: Leave the Hood at Home!

Stattdessen empfiehlt er zum Schutz des Objektivs ein Neutralglasfilter oder ein UV-Filter aufzuschrauben.

Gruß
Hans
 
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Dann schau doch mal bei Ken Rockwell nach.

Er empfiehlt häufig: Leave the Hood at Home!

Stattdessen empfiehlt er zum Schutz des Objektivs ein Neutralglasfilter oder ein UV-Filter aufzuschrauben.

Gruß
Hans

Danke, werde ich mal nachlesen. Die Infos bei Ken Rockwell sind ja meist brauchbar, einige Tests von ihm betrachte ich aber auch mit nötiger Distanz. Werde bei KR mal suchen und seine Argumente lesen.

VG Holger
 
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Dann schau doch mal bei Ken Rockwell nach.

Er empfiehlt häufig: Leave the Hood at Home!

Stattdessen empfiehlt er zum Schutz des Objektivs ein Neutralglasfilter oder ein UV-Filter aufzuschrauben.

Selbst wenn man die Geli nur als Objektivschutz nutzt macht das meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn, stattdessen einen Neutral- oder UV-Filter zu nehmen.

Jedes zusätzliche Glas hat immer eine Beeinträchtigung der Bildqualität zur Folge. Bei sehr hochwertigen Filtern mag man das nicht sehen, bei schlechten vielleicht schon.
Unstrittig ist, dass die Geli mal absolut keine optische Beeinträchtigung mit sich bringt (wenn es denn die zum Objektiv passende ist).
Und bei Außenaufnahmen verschlimmern zusätzliche "Schutz"-Filter im Zweifel auch noch die Flare-Bildung, welche durch Verwendung der Geli gar nicht erst auftreten würde (außer bei direktem Gegenlicht).

Auch ich verwende immer eine Streulichtblende. Einzige Ausnahme ist der Einsatz von Aufsteckfiltern, da kann eben keine Geli verwendet werden. In den Fällen, wo dann Flares sichtbar sind, versuche ich das Streulicht aufs Objektiv mit der Hand oder anderen Gegenständen abzuschatten. Meistens klappt das auch.

LG
Peter
 
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Dann schau doch mal bei Ken Rockwell nach.

Er empfiehlt häufig: Leave the Hood at Home!

Stattdessen empfiehlt er zum Schutz des Objektivs ein Neutralglasfilter oder ein UV-Filter aufzuschrauben.

Gruß
Hans

von kr hat man ja schon viel müll gehört, aber das ist so ziemlich das bekloppteste, was ich bisher von ihm gehört habe.
 
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Stattdessen empfiehlt er zum Schutz des Objektivs ein Neutralglasfilter oder ein UV-Filter aufzuschrauben.

Der Fotohändler meines Vertrauens weiß, dass, wenn er nur daran denkt, mir so ein Teil aufschwatzen zu wollen, er sofort eine Kopfnuß riskiert.

Bei Objketiven, bei denen die Frontlinse versenkt ist, verzichte ich auch mal auf eine Geli. Manchmal habe ich keine zu einem Objektiv, da tut es dann auch die Hand.
 
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Habe meine immer drauf. Gründe wurden genug genannt, Ausnahmen:
1. Blitzen mit Einbaublitz oder Aufsteckblitz
2. Wenn ich das Objektiv durch einen engen Zaun oder Gitter zwänge
 
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Dann schau doch mal bei Ken Rockwell nach.
Er empfiehlt häufig: Leave the Hood at Home!
Stattdessen empfiehlt er zum Schutz des Objektivs ein Neutralglasfilter oder ein UV-Filter aufzuschrauben.
Klassischer Fall von "vermeintlich kenntnisreiche Scheinautorität erzählt Unsinn". Klarglasfilter haben genau eine einzige Daseinsberechtigung: wenn die Witterung so übel ist, dass die Linse z.B. durch peitschenden Sand oder Salzwassergischt ernsthaft Schaden nehmen könnte, riskiert man lieber einen Filter als die Linse. Den Filter kann man auch einfach unter lauwarmem Wasser reinigen.

Gegen Streulicht helfen Filter, wie hier schon genannt, rein gar nichts - im Gegenteil!

CB
 
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kannst dich ja auch nach Blenden aus Metall umsehen, die sind dann deutlich weniger sperrig, zumindest diejenigen für mittlere und lange Brennweiten.

Hmmmm - ich bin verwirrt (das hat aber nicht zwingend etwas mit dieser Diskussion zu tun). Die Form und Grösse einer Gegenlichtblende orientiert sich am Objektivdurchmesser und dem genutzten Bildwinkel desselben. Je länger die Blende, desto besser ihre Wirkung - bis sie anfängt in den Bildecken sichtbar Licht zu fressen. Dagegen hat man dann irgendwann die Tulpenform entwickelt, die es erlaubt Blenden noch länger und effektiver zu machen, gleichzeitig aber die Bildecken nicht abzudunkeln.

Inwiefern hat das verwendete Material (Blech, Plastik) einen Einfluss auf die Grösse der Blende?
 
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Ich komme nochmal auf die Nikon Coolpix A zurück.

Wie ich schon sagte, verwende ich die Kamera meist ohne Streulichtblende, weil erstens die Vorderlinse tief liegt und somit vor Streulicht weitgehend geschützt ist, und zweitens, weil ich die Kamera möglichst klein halten und somit in die Tasche stecken kann.

Es gibt aber doch einen Anlass, ab und zu die Streulichtblende aufzuschrauben - nämlich dann, wenn ich ein Filter anschrauben möchte.

In die Streulichtblende können nämlich Filter mit Durchmesser von 46mm eingeschraubt werden, was an der Kamera ohne Streulichtblende nicht möglich ist.

Gruß
Hans
 
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