Belichtungsmessung D300

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Selbst die Kompaktkamera meiner Freundin hat die Bauwerke die definitiv den Haupteil des Bildes ausmachten korrekt belichtet und hat den Himmel ein wenig überbelichtet.

Kann man m.E. nicht vergleichen. Die Kompaktkamera hat soweit ihr möglich intern die Bilder optimiert und als JPGs abgespeichert. Dagegen (vermute ich mal) sind Deine Bilder NEFs ohne kamerainterne Optimierung, die man ja am PC nachholen kann, wie das Bearbeitungs-Beispiel von Vico zeigt. Das von ihm nachbearbeitete Bild ist um Klassen besser als das, was die D70 geliefert hat.

Ich denke also auch, dass die D300 richtig belichtet hat. Trotzdem empfinde ich den Schwarzanteil in Deinen Fotos schon als arg krass. Ich habe an meiner D300 das in einem solchen Maß noch nicht festellen können. Die Matrixmessung in meiner D300 liefert fast immer gut belichtete Bilder, auch bei starken Kontrasten, besonders wenn bei diesen D-Lighting aktiviert ist. Möglicherweise stimmt wirklich etwas mit der Matrixmessung Deiner Kamera nicht.
 
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Ich glaube ich muss mich mal näher auseinanderstzen mit Capture NX... ;)

Lohnt sich. Ich habe eine Weile gebraucht, mich damit anzufreunden. Inzwischen sehe ich aber eine Menge Vorteile, insbesondere in den frei platzierbaren Kontrollpunkten. Übrigens gibt es bei Nikon ein paar Lernvideos und Tutorials für Capture NX zum Runterladen. Sehr empfehlenswert, hinterher ist man wirklich deutlich "schlauer".
 
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Kann man m.E. nicht vergleichen. Die Kompaktkamera hat soweit ihr möglich intern die Bilder optimiert und als JPGs abgespeichert. Dagegen (vermute ich mal) sind Deine Bilder NEFs ohne kamerainterne Optimierung, die man ja am PC nachholen kann, wie das Bearbeitungs-Beispiel von Vico zeigt. Das von ihm nachbearbeitete Bild ist um Klassen besser als das, was die D70 geliefert hat.

Und dabei hat die Nachbearbeitung mit NX höchstens zwei Minuten gedauert! Mit mehr Zeitaufwand ist sicher noch mehr rauszuholen.

Ich denke also auch, dass die D300 richtig belichtet hat. Trotzdem empfinde ich den Schwarzanteil in Deinen Fotos schon als arg krass. Ich habe an meiner D300 das in einem solchen Maß noch nicht festellen können. Die Matrixmessung in meiner D300 liefert fast immer gut belichtete Bilder, auch bei starken Kontrasten, besonders wenn bei diesen D-Lighting aktiviert ist. Möglicherweise stimmt wirklich etwas mit der Matrixmessung Deiner Kamera nicht.

Ich würde das auf jeden Fall weiter im Auge behalten. Mach doch mal ein paar Blitzfotos, wie sieht es da aus?
 
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Hallo Vico,

das mit NX klappt ganz gut.
Hatte nur ursprünglich gedacht, dass die Fotos ohne sie zu bearbeiten schon dem obern Bild entsprechen, da ich davon ausgegangen bin, dass sich die Messmethoden nicht so eklatant unterscheiden.
Mit Bearbeitung, also der Aufhellung der dunklen Bereiche, wird das Foto insgesamt auch besser wie das der D70.

Diese Unterschiede in der Belichtung habe ich nur bei solchen Motiven (hohe Kontraste usw.). Bei allen anderen Fällen, soweit ich bis jetzt gesehen habe ist die Belichtung sehr vergleichbar mit der D70. Auf jeden Fall sehr ausgeglichen.

Danke trotzdem nochmals.
 
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:)
also, ich finde den himmel mit der d300 ganz wunderbar.
und den rest kannst du ja mit cnx wieder rausholen!

gruß, ThinkBlue
 
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Das D70-Bild zeigt außerdem die starke "Rotempfindlichkeit" der D70, die schon des öfteren diskutiert worden ist und über die ich mich häufig geärgert habe.

Die Rottöne bei der D300-Aufnahme wirken dagegen wesentlich neutraler und angenehmer.
 
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Hast du im der Kamera das aktive D-Lighting eingestellt?
Solltest du einmal versuchen.
Wichtig ist auf alle Fälle, dass ein Kamera versucht, überstrahlte Bereiche zu vermeiden. Denn dort kann auch die beste Software keine Zeichnung mehr rausholen. Aus dunklen Bereichen jedoch ist das möglich!
LG
 
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Hallo,

interessanter Bericht. Bin auch Umsteiger von der D70 auf die D300 und meine D70 belichtete tendenziell unter. Mit jedem Objektiv. Mit der D300 hab ich - offen gesagt - wesentlich weniger Probleme. Allerdings benutze ich fast nie Matrix-Messung (nur bei sehr gleichmäßiger Lichtverteilung), sondern die mittenbetonte, gelegentlich Spot.

Aufnahmen wie oben hätte ich auf den iridischen Bereich angemessen und mit einer Bel.Korrektur in Minus versehen.

Allerdings sind die Verhältnisse auf beiden Bildern hinsichtlich der Lichtintensität im Bereich des Himmels (Bewölkung) unterschiedlich. Hier würde ich nochmal bei konstanten Bedingungen (klarer Himmel oder Schichtbewölkung) weitere Test folgen lassen.

Gruß
Ralf


Ich habe auch die erste Zeit mittenbetont gemessen bei der D70 und hatte tendenziell unterbelichtete Bilder, allerdings auch starke Unterschiede in der Belichtung. Seit langem nehme ich nur noch die Matrixmessung, die viel konstanter richtig belichtet, gelegentlich muß man die Belichtung um -0.3 bis -0,7 korrigieren, dann passt es wieder.
Mit dr D300 habe ich noch nicht genug Erfahrung.
Gruß, Dirk
 
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Da tatsächlich aus den RAWs bei solch scheinbar zu dunklen aber faktisch richtig belichteten Bildern eine Megen rauszuholen ist, wäre es dann die richtige Schlußfolgerung, Bilder mit hohen Kontrastwerten (z.B. Gegenlicht oder tiefe Straßenschluchten mit strahlendem Himmel darüber ) etwas überzubelichten und das RAW dann später zu korrigieren?

Mein Gedankengang ist folgender:
Überlasse ich der Kamera die Belichtung habe ich bei einem Bild wie im Beispiel den Himmel mit perfekter Zeichnung, den Rest visuell zu dunkel. Der RAW-Konverter wird dann nur für die dunklen Bereiche bemüht, dort aber ziemlich stark.
Belichte ich etwas über, passe ich hinterher mit dem RAW-Konverter beides an, Tiefen und Höhen, aber eben beides moderater.
Wäre das nicht für die Bildqualität schonender?
 
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Du willst moeglichst "rechtsbuendig" belichten!
Das gibt nach unten den groessten Spielraum und verliert keine Details in den Lichtern.

Wie?

z.B. mit Spotmessung auf den hellsten Punkt, der bei Dir noch Zeichnung haben soll, dann die Belichtung so anpassen, dass genau dieser Teil noch nicht clippt (+1,7 oder gar +2) ...

Bei sehr grossen Kontrasten nuetzt das natuerlich auch nix :)
 
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Yep, das entspricht dann ja dem, was ich mir dachte, oder? Mit dem einzigen Unterschied, daß man dem Spot das mißt, was die D300 bei der Matrixmessung ohnehin zu messen scheint (Prio auf die hellen Töne).
 
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Noe, meine D300 erzeugt viele Ueberbelichtungen ...
Weniger als die D80, aber um manuelle Korrekturen komme ich nicht herum.
 
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Lohnt sich. Ich habe eine Weile gebraucht, mich damit anzufreunden. Inzwischen sehe ich aber eine Menge Vorteile, insbesondere in den frei platzierbaren Kontrollpunkten. Übrigens gibt es bei Nikon ein paar Lernvideos und Tutorials für Capture NX zum Runterladen. Sehr empfehlenswert, hinterher ist man wirklich deutlich "schlauer".

Darf ich da mal um die Links bitten. Ich bin mit Blindheit geschalgen und finde sie nicht. :mad:

Danke
 
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Im Download Bereich von Nikon anmelden.
Gehe auf Software. Wähle Capture NX und dann aus der Liste Tipps und Tricks zu Capture NX.

Deeplinks auf die Nikon HP sind nicht erlaubt.
 
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Danke, hat zwar immer noch eine Weile gedauert, aber das schiebe ich auf meine nicht ausreichende Ration Kaffee heute :D
 
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Hallo,

es ging mir beim Umstieg von der D1X auf die D300 ähnlich.
Bei Aufnahmen in Städten habe ich mir angewöhnt, entweder die mittenbetonte oder Spotmessung zu nehmen - und dann auf das Gebäude zu messen, oder mit der Matrixmessung die Kamera sei weit zu senken, daß sie fast keinen weißen Himmel mehr "sieht". Messung speichern - Ausschnitt wählen - Auslösen. Details im Gebäude werden erhalten.

Bei Sonnenuntergängen verfahren ich ahnlich. Will ich die Landschaft darstellen, Messung ohne Sonne. Sollen die Bereiche am Himmel das Motiv sein darf die Sonne mit drinnen bleiben.

Viel Erfolg beim "Umlernen".

P.S.: Als ich diese "Erkenntnis" an meinen Sohn weitergab, der bei derselben Tour meine D1X dabei hatte, merkte ich, daß auch bei ihr da noch was rauszuholen geht, wenn es wirklichum die Gebäude geht .... und nicht um den Himmel.

Grüße,

Thomas
 
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