Aperture - Ende aus Mickymaus

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Wenn ich richtig verstehe, dann werden die unterschiedlichen RAW-Formate bei Apple vom Betriebssystem und nicht von jeder individuellen Software unterstützt

Nein, du verstehst das falsch. Ein Betriebsystem unterstützt kein-RAW Format, kein Text-Format und keinen Audio-Codec. Ein Betriebsystem organisiert Zugriffsrechte und managt Zurgiffsfenster von Datenströmen an, auf und durch Datenbusse. Dafür ist es gemacht.

Da es sich bei Apple's OS-X um ein Free-BSD (ein Unix Derivat) mit aufgesetzter, etwas ältlicher proprietärer Oberfläche handelt, kann ich dir garantieren: Unices konvertieren betriebsystemseitig keine RAW Dateien.
 
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Hier ein sehr interessanter Artikel.

Vielleicht wird die neue Foto.App viel besser, als wir alle aktuell vermuten. Ich denke es hilft mal wieder nur Geduld.

Geduld ist hier sicher gut.
Der Artikel spekuliert eben auch nur auf der Basis des zitierten offiziellen Marketingstatements.

Wenn es eine smarte Synchronisation von lokaler Mediathek und der iCloud gäbe, wo so eine Art Caching gemacht wird, damit man flott arbeiten kann, dann könnte das Konzept ja technisch funktionieren.
Und wenn man dann als Speicherort statt iCloud auch noch die eigene Cloud, bzw. Platte wählen könnte, dann ware alles weiterhin auch für "Poweruser" nutzbar.

Die EBV-Features von Photos.app sind ja vielleicht wirklich nicht so weit von Aperture entfernt.

Was mir an dem Artikel gar nicht einleuchtet ist dieses Argumentation, dass man 10 Jahre alte Software am besten einstampft neu entwickelt.
Natülich wird man immer Teile erneuern, modernisieren, ggf sogar Kernelemente neu programmieren.
Aber komplett neu starten? Warum das denn? Wie alt ist MS-Excel?
 
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Nein, du verstehst das falsch. Ein Betriebsystem unterstützt kein-RAW Format, kein Text-Format und keinen Audio-Codec. Ein Betriebsystem organisiert Zugriffsrechte und managt Zurgiffsfenster von Datenströmen an, auf und durch Datenbusse. Dafür ist es gemacht.

Apple sagt hier:

OS X Mavericks provides system-level support for digital camera RAW formats from the following cameras...

Ich habe dies so verstanden, dass alle Programme, die RAW-Formate verarbeiten vom Betriebssystem entsprechende Unterstützung erhalten. Aus diesem Grund sollte auch zukünftig Aperture dazu in der Lage sein RAW-Dateien zu lesen, wenn es unter Yosemite läuft...
 
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Korrektur meiner Aussage von oben:

Die Migrationsunterstützung auf Lightroom wird natürlich seitens Adobe versprochen, nicht seitens Apple, so durchgeknallt sind sie dann doch noch nicht ;-)



Da werde ich Adobe schon beim Wort nehmen:

bevor ich migriere will ich mal sehen, welcher Support da angeboten wird.

Vielleicht kriegt man eben doch die Bearbeitungen konvertiert!?!



Wäre ein schlauer Schachzug von Adobe, jetzt in ein Migrationstool investieren und 80% der bisherigen Aperture-User abgrasen!





Und was sagt Apple?



also nach dem Shooting 200, 500 oder 1000 RAW's erst in die Cloud zu laden und dann dort zu bearbeiten kann keine praktikable Lösung sein.



Vielleicht kriegen sie das aus der Marktresonanz noch mit.





Schaun wir mal, was da an Funktionalität übernommen wird.


Wuxi, ich nutze jetzt schon Cloud, wenn auch für normale Dokumente. Es wird nichts ib die Cloud geladen und dort bearbeitet.

Du speicherst die Dateien lokal und speicherst sie wie gewohnt. Die Cloud sorgt dafür, dass die gespeicherten Daten gesynkt werden. So "ähnlich" funktioniert ja auch die iPad-Fassung von Lightroom.

Wenn du nur an einem Rechner arbeitest, hast du das kostenlose Backup inklusive. Wenn du mal am Laptop, mal am Standrechnet, vielleicht auch manchmal auf dem iPad an deine Bilder willst, wirst du das Synken schnell schätzen lernen.

Thom hat übrigens eine ähnliche Sichtweise: Er wähnt nicht Apple auf dem Rückzug, sondern eine Nasenlänge vor Adobe voraus, deren Lightroom für iPad noch nicht so ganz überzeugt. Link auf seinen sehr lesenswerten Artikel müsste es weiter oben im Thread geben.

Bin inzwischen jedenfalls sehr gespannt auf den Aperture-Nachfolger. Und vorher besteht doch kein echter Handlungsdruck, wenn man mit den bisherigen Funktionen in Aperture zufrieden war, oder?
 
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also nach dem Shooting 200, 500 oder 1000 RAW's erst in die Cloud zu laden und dann dort zu bearbeiten kann keine praktikable Lösung sein.

So ganz langsam ist meine Internetverbindung nicht, aber es würde bei mir sehr oft Stunden benötigen, nur um die Bilder hochzuladen. Dann müssten wieder alle Bilder heruntergeladen werden, weil ich sie ja schließlich auch entwickeln möchte. Dann bringt mir das Hochladen gar nicht einmal den versprochenen Vorteil, da ich immer am gleichen Rechner sitze, davon abgesehen, dass ich gar nicht so viel Speicherplatz mieten möchte.

Ich weigere mich zudem, meine Bilder in einer Cloud zu verwalten, wo ich letztendlich keinen Zugang zum physikalischen Speicherträger mehr habe. Mir würde die Kontrolle über meine Bilder fehlen, wer was sehen kann zum Beispiel. Wenn ich etwas hochlade (z.B. auf Flickr), dann möchte das allein ich bestimmen.
 
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Wuxi, ich nutze jetzt schon Cloud, wenn auch für normale Dokumente. Es wird nichts ib die Cloud geladen und dort bearbeitet.

Du speicherst die Dateien lokal und speicherst sie wie gewohnt. Die Cloud sorgt dafür, dass die gespeicherten Daten gesynkt werden.

Das wäre dann ja nichts anderes als Timemachine in die Cloud.

Wenn es so käme, gäbe es ja nichts auszusetzen und selbst die Cloud-Gegner könnten zufrieden sein, weil man die Cloud-Dienste ja abschalten kann.

Allerdings lesen sich die (spärlichen bisherigen) Aussagen doch etwas anders, nämlich so, dass die Cloud die Zentrale der Bildverwaltung darstellt.
 
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So ganz langsam ist meine Internetverbindung nicht, aber es würde bei mir sehr oft Stunden benötigen, nur um die Bilder hochzuladen. Dann müssten wieder alle Bilder heruntergeladen werden, weil ich sie ja schließlich auch entwickeln möchte. Dann bringt mir das Hochladen gar nicht einmal den versprochenen Vorteil, da ich immer am gleichen Rechner sitze, davon abgesehen, dass ich gar nicht so viel Speicherplatz mieten möchte.

Ich weigere mich zudem, meine Bilder in einer Cloud zu verwalten, wo ich letztendlich keinen Zugang zum physikalischen Speicherträger mehr habe. Mir würde die Kontrolle über meine Bilder fehlen, wer was sehen kann zum Beispiel. Wenn ich etwas hochlade (z.B. auf Flickr), dann möchte das allein ich bestimmen.

Ich bin nicht immer Deiner Meinung, in diesem Fall aber zu 100%.

Es wäre einfach ein völlig umgedrehtes Grundkonzept. Heute: Datenmanagement local, publizieren in die Cloud. Zukunft: Alles in der Cloud, abrufen woran man arbeiten will. Ohne mich.
 
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Das wäre dann ja nichts anderes als Timemachine in die Cloud.

Wenn es so käme, gäbe es ja nichts auszusetzen und selbst die Cloud-Gegner könnten zufrieden sein, weil man die Cloud-Dienste ja abschalten kann.

Allerdings lesen sich die (spärlichen bisherigen) Aussagen doch etwas anders, nämlich so, dass die Cloud die Zentrale der Bildverwaltung darstellt.

Ich glaube schon, dass das auf absehbare Zeit so bleiben wird. Die Performance eines lokalen Systems ist gerade durch SSDs nochmal deutlich gewachsen, Online-Bearbeitung macht im Office-Bereich zwar Sinn, aber bei der Bildbearbeitung großer Raw-Dateien...

Schau dir zum Vergleich Adobes Cloud-Konzept an: Du markierst einzelne Ordner für eine Synchronisierung in die Adobe-Cloud aus. Änderungen auf dem iPad und dem PC werden gespeichert und zurücksynchronisiert. Auch da erfolgt die Bearbeitung mit lokalen Anwendungen, die ihre Ergebnisse in die Cloud zurückspielen.

Deiner Vermutung nach müsste Photos eine Web-App sein. Es heißt aber doch überall, dass es ein Programm in der kommenden OS-X-Version sein soll. Das klingt alles nicht nach reiner Cloud. Eher nach Cloud, die mit einem bestimmten Verzeichnis auf der Festplatte synchronisiert wird. Eben analog zu lokal eingebundenen Google-Drive- oder Dropbox-Laufwerken, die auf meinem Mac als lokales Verzeichnis angezeigt werden, aber mit der jeweiligen Cloud im Hintergrund abgeglichen werden.

Aber warten wir es einfach ab. Was man Apple zugute halten muss ist, dass ihre Lösungen, wenn sie auf den Markt kommen, meist auch gut nutzbar waren. Wie groß die Einschränkungen sein werden, werden wir ja sehen.

So oder so besteht aktuell m.E. noch kein Grund für hektisches Suchen nach Alternativen. Aperture funktioniert noch und Apple möchte eine Migration auf den Nachfolger ermöglichen. Dann kann immer noch entschieden werden, ob der Nachfolger einen Versuch wert ist oder ein anderes Programm her muss.

Wäre jedenfalls höchst ärgerlich, wenn man jetzt wegen der Abkündigung hektisch einen Wechsel durchführt und später feststellen müsste, dass der Nachfolger (natürlich abhängig vom jeweiilgen Bedarf) vielleicht sogar tatsächlich besser als Aperture ist! :fahne:
 
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schon witzig:
Was den Analogfotografen die verschwindenden Filme sind, sind den Digitalfotografen die verschwindenden Programme und die nicht mehr unterstützte Hardware.
 
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.......also nach dem Shooting 200, 500 oder 1000 RAW's erst in die Cloud zu laden und dann dort zu bearbeiten kann keine praktikable Lösung sein.

Vielleicht kriegen sie das aus der Marktresonanz noch mit.

Nur zum allgemeinen Verständnis: Die Cloud dient NUR zum Synchronisieren mit dem LR-Mobile, Synchronisieren von Einstellungen, Austausch / Teambearbeitung von Dateien. Die Bearbeitung der eigenen Bilder erfolgt lokal. Ob LR/PS mal netzbasierte Katalogdateien/Multiuser-Datenbanken unterstützen wird? Keine Ahnung. Das wäre sehr wünschenswert :up:
 
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die neue photo app von apple wird nicht an die Funktionen von aperture heranreichen. also bleibt nur noch lightroom.

http://www.giga.de/downloads/apertu...-und-adobe-photoshop-lightroom-im-ueberblick/

Ausser 2-3 Screenshots gibt es noch nicht so wahnsinnig viel über die neue Photos.App. Wie kann man da dann jetzt schon so sicher sein, dass sie nicht an Aperture heranreicht? Zumal bereits 2 sehr nützliches Features vorgestellt wurden, die Aperture 3 bisher nicht beinhaltet. Die da wären, Entrauschen und Objektivkorrektur. Noch sehe ich da nicht schwarz.
 
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Ich bin mal gespannt was auf der Photokina dazu zu sehen, zu hören und zu diskutieren ist...
Ich denke, dann wird die Katze wohl aus dem Sack sein...
 
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Ja, alles mutmaßen bringt in der Tat jetzt wenig. Es gibt durchaus Gründe, die Datenverwaltung im Zeitalter von Cloud und mehreren Endgeräten neu zu denken und es kann sein, dass das alles gar nicht so schlecht wird - apple überarbeitet ja auch gerade icloud heftig - aber wissen tu ma's ned und am Ende ist es auch gut, wenigstens mal zu wissen, was uns bei Aperture erwartet. Schade, aber wenigstens wissen wir es endlich.
 
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Hallo,

Es gibt durchaus Gründe, die Datenverwaltung im Zeitalter von Cloud und mehreren Endgeräten neu zu denken und es kann sein, dass das alles gar nicht so schlecht wird [...]
da ist richtig. Zu bedenken gebe ich, dass die "vielen Endgeräte" der eigentliche Kundenwunsch ist, die Cloud (in diesem Fall wie bei Adobe wohl auch eigentlich nur ein Web-basierte Speicherplatz) aber "nur" das Mittel zum Zweck. Ein anderes Mittel könnte ein einfaches NAS in einem lokalen Netzwerk sein. Die Hersteller (Adobe, Apple) öffnen den Datenaustausch ja nicht, sondern sie packen ihn fester denn je in eigene Produkte und schaffen Abhängigkeiten, die nicht im Sinne der Kunden sind. Bis heute ist Lightroom nicht (out of the box) netzwerkfähig ... aber eine Cloud muss sein. Insofern wäre ein Umdenken tatsächlich wünschenswert und würde bei den Kunden sicher offene Türen einrennen, aber hier scheint bei den Herstellern die Quartalsbilanz noch wichtiger zu sein als echte Innovationen.

Ciao
HaPe
 
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Ich bin als langjähriger Apple Fan mit der bisherigen Apple Cloud "iCloud" recht unglücklich, bevorzuge dropbox.

Wenn man aber den bisher spärlichen Informationen glauben kann, dann wird apple seine Cloud in Richtung dropbox umbauen. Das wäre prima und würde Signal einer "Öffnung" sein, die wir auch woanders beobachten können. Insofern - vielleicht wird das ganz gut mit Photo, auch wenn's noch ganz schön weit weg ist....
 
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Nur zum allgemeinen Verständnis: Die Cloud dient NUR zum Synchronisieren mit dem LR-Mobile, Synchronisieren von Einstellungen, Austausch / Teambearbeitung von Dateien. Die Bearbeitung der eigenen Bilder erfolgt lokal.

Woher weißt Du das?
Gerade Dein letzter Satz steht nirgendwo bei Apple zu lesen.

Man kann hoffen dass es so ist, aber das einzige was tatsächlich zu lesen ist sind nur Aussagen, dass alle Fotos in den Stream gehen.

(Klar sind das primär Aussagen im Kontext von Photos iOS, aber dennoch das Einzige was wir haben.)
 
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vielleicht wird das ganz gut mit Photo, auch wenn's noch ganz schön weit weg ist....

Klar, es gibt keinen echten Handlungsdruck.
Und man darf ja hoffen.

Ich wundere mich nur dass Apple so ein Marketingdesaster anrichtet ("Good bye Aperture" ist in vielen Foren gerade ein Thema) und dann schweigt während Adobe lauthals sein Rettungsboot anpreist.
 
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