Alle Bilder langweilig

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vieles wurde schon gesagt, eins mir aber noch nicht deutlich genug: Das Kit-Objektiv ist nicht unbedingt der Schärfemeister bei Offenblende. Entweder du blendest mehr ab, oder denke an den Neukauf eines besseren Objektivs. Das lohnt sich auf alle Fälle, wenn du Spaß daran bekommst, "bessere" Fotos zu machen. Hier liegt noch "Entwicklungspotential", die D40 selber kann schon eine Menge, an der liegt es nicht.
 
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EDIT: Im übrigen finde ich Bildbeartigung grausam.

Das ist ´ne klare Ansage! Ich würde das allerdings abwandeln in: "Ich finde es grausam, meine Bilder selber zu bearbeiten und lasse es lieber die Kamera machen". Das macht sie nämlich, wenn du Jpgs schießt. Und auch der Ausbelichter, wenn du das Häkchen bei "Autokorrektur" nicht wegmachst.
Letztlich glaube ich nicht, dass du die Bilder die du erwartest erhältst, wenn du alles auf "Werkseinstellung" stellst und nichts von Motiv zu Motiv veränderst. Übrigens: Ich kenne die D40 nicht, aber manche Kameras passen ihre Bildbearbeitung an, je nachdem welches Motivprogramm man eingestellt hat. Müsstest du dann irgendwie abschalten, wenn du weniger Bildbearbeitung willst.
Grüßle!
Frank
 
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genau mein reden frank und um genau den Autoprocess der Kamera zu unterdrücken --> RAW. Man muss nicht stunden lang Bilder nachbearbeiten, aber was in jpeg out-of-cam kommt, lässt sich nicht so einfach wieder gerade biegen. Du kannst auch Raw fotografieren und die gesamte Serie dann einer Belichtungskorrektur unterziehen oder dergleichen. Und wenn sie gut sind dann konvertierst du sie ebend in JPG.
 
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Wenn Du das Gefühl hast, dass Du bei der Aufnahme nicht mehr darüber nachgedacht hast, ob Du alles richtig gemacht hast, dann bist Du auf dem richtigen Weg.

Kann ich nur zustimmen! Man hat sich intensiv mit der Kamera u. Theorie beschäftigt, viele Probeaufnamen gemacht sowie gute Profibilder gesehen und glaubt, man ist schon fit genug, um bei der nächsten Gelegenheit ähnlich gute Bilder hinzubekommen. - Pustekuchen.
Bei mir gehts oft auch noch nicht. Dann merke ich erst einmal, daß ich mit der Kamera doch noch nicht so vertraut bin, wie ich eigentlich dachte. Ich beschäftige mich manchmal vor dem Auslösen noch mehr mit der Kamera als mit dem Motiv!


Gruß: Jochen :)
 
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Hallo erstmal,
ich bin neu hier und habe diesen spannenden Artikel und alle Postings hierzu gelesen. Nun kann ich nicht umhin mich zu äußern.
Mir ging es genau so wie tenchuu. Ich habe meine D40 seit knapp 3 Monaten. Und war genauso enttäuscht am Anfang. Aber es ist nunmal eine DSLR! und keine kompakte "mach mal ein Foto" Kamera. Wie schon gesagt wurde: Die Automatikfunktionen genügen allemale nur dafür, wenn ich die Kamera einem Fremden in die Hand drücke, um mal selber vor der Linse zu stehen.
Ich bin nicht nur Neuling in der DSLR Fotografie sondern generell in der digitalen Fotowelt.
Was ich aber in den letzten Monaten gelernt habe: Der Blick fürs Motiv ist der Schlüssel zum Erfolg. Und ich finde dabei die D40 als vollkommen ausreichendes Werkzeug.
@tenchuu:
Sorry, aber auch das habe ich gelernt: Mit ner 18er Brennweite Porträt- oder Personenaufnahmen zu machen ist das Gleiche, als mit nem Teleobjektiv aus 10 Meter Entfernung einen Schmetterling auf einer Blüte zu "erwischen". So etwas macht man nicht.
ich habe mir jetzt eine 18-70er Linse zugelegt und bin zufrieden damit. Die max. 55mm Brennweite des Kit-Objektivs sind für Personenaufnahmen echt zu mager.
Noch ein Tipp: schalte die Auto_Iso aus und fotografiere nur mit ISO200 und gleiche mit Blende/Zeit die Lichtverhältnisse aus. Arbeite mit dem Histogramm! Korrigiere mit Weißabgleich und versuche immer etwas unterzubelichten. Den Rest erledigt der PC hervorragend.
Viel Erfolg mit dieser tollen Kamera!
Gruß Salo
 
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Hi Tenchuu,

die Phase, die du jetzt durchmachst, kennt jeder, der ein Instrument, einen Pinsel mit Leinwand o.ä. vor sich liegen hat.
Die Motivation ist da, allein der Schlüssel fehlt, bei dir gibt es einen Rohling, aber feilen musst du selber....:)

Versuche, nicht zuviel auf einmal abzudecken!
Mein Tipp: konzentriere dich erstmal auf s/w, da hast du gleich einen Störfaktor weniger im Motiv, beim Licht und hinterher in der Ausarbeitung.
Nimm die Kamera immer mit, wenn es geht, probiere auch die dir zuerst vielleicht "albern" vorkommenden Schüsse, du wirst sehen, dass da auf einmal mehr Treffer kommen, als du gedacht hast.

Versuche, in Strukturen zu "sehen", achte auf Details, die im "normalen" Bewegen in deiner Umgebung eigentlich untergehen und versuche, sie festzuhalten und herauszuarbeiten. Diese Dinge werden nach kurzer zeit in der Aussage immer spannender und du merkst, was dir am Fotografieren mit seinen zahllosen Genre am besten liegt.

Stelle dir Aufgaben oder kleine Projekte, wie z.B. "Alte Türen", Fahrradsättel o.ä., das schult selektives Sehen und macht Fotos vergleichbar, um die Auswirkungen des Lichtes zu erkennen und dann später auch vorherzusagen bei der Aufnahme.

Bei den Arbeiten mit deiner Freundin solltest du bedenken, dass auch sie kein Profi ist und ihr von daher wirklich auf "Glücksschüsse" angewiesen seid, ohne diese aber hinterher richtig analysieren zu können.

Besorge dir die Kataloge der einzelnen Kamerahersteller, dort findest du kostenloses Bildmaterial von Profis, schau dir das an und speicher es ab, das macht jeder Musiker mit den Licks/Riffs seiner Lieblingsbands.

Geniesse die Möglichkeiten, die dir eine Digitalkamera bietet, früher war nach 36 Bildern Schluss und das Entwickeln kam dran, heute hat man es einfacher, bringt aber auch mehr Nebelkerzen......

Eins ist aber gewiss:
Wenn du weiterkommen willst, werden die Zweifel und Frustmomente nie aufhören, mehr noch, sie werden oft schlimmer, ja bis zu einem Foto, das dich für alles entschädigt.......;) dann geht's wieder von vorne los.....

Gruss
Bernd
 
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Irgendwie klingt mir dieses Üben, üben, üben nach ...

Vorschlag- Du hast doch bestimmt eine Idee im Kopf, wie Du etwas machen willst. Vielleicht auch viele Ideen, egal, such die idee raus, die Du leicht reproduzieren kannst. Hier einstellen, Infos/Hinweise/Meckereien/Nackenschläge abholen, verarbeiten, mit dem ausgestattet noch einmal losziehen, wieder einstellen ...

Ich denke, daß man an einem oder zwei Beispielen weit mehr helfen kann als nur mit Allgemeinsätzen.

Das heißt aber nicht, daß hier jedes Bild durchgeackert wird ... ;) Lass Dir den Weg zeigen, dann nimm den Schwung der Motivation, die Du hier erhälst und übe ...

Jock-l

PS: Was ist das für ein Name, nur Nick, oder ?
 
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