Hallo Roland, ist doch sinnfrei, da der Browser ja eh nur sRGB kann
Als Fazit komme ich für mich als Hobbyknipser bis jetzt zu dem Ergebniss, dass ich in durchgängigem sRGB besser aufgehoben bin, da einfacher (ich mache im Moment kein RAW da mir die JPEG-Engine der Fuji X so gut gefällt).
Hier ist es wirklich gut beschrieben:
https://www.dpreview.com/forums/post/25321982
Zusammengefasst: Die zusätzlichen Farben, die Adobe RGB bietet kommen in den meisten Motiven gar nicht vor, dafür verliert man Abstufungen, da z.B. das gesättigste sRGB-Rot im Adobe RGB Farbraum bei etwa 150 liegt. Statt aller 255 Abstufungen von Weiß zu Rot hat man also nur noch ca. 150. Tonwertabrisse und Rauschen sind die Folge.
Andersrum gesagt, man kann keine Bilder in sRBG abbilden die kräftiges Rot enthalten. Wenn man die auf 8 Bit und AdobeRGB konvertiert hat. Wenn man aber mit mehr als 8 Bit arbeitet , viele AdobeRGB fähige Monitore können 10 Bit pro Farbe, hat man das Problem mit dem Farbabriß nicht. Konvertiert man dann aus dem AdobeRGB Farbraum in den sRGB Raum, dann wird das Rot wieder auf 8 Bit (256 Tonwerte) gespreizt, natürlich kann man dann kräftiges Rot nicht mehr darstellen.
Ja, und durch die Spreizung von z.B. 150 auf 256 Tonwerte entstehen Lücken -> Tonwertabrisse
Stimmt, aber nur wenn man ein 8 Bit/Farbe Dateiformat wählt, dann gibt es Farbabrisse. Das ist z.B. der Fall wenn man JPEG von AdobeRGB nach sRGB konvertiert.
Wenn man von RAW, 16 Bit Tiff oder sonstigen Formaten mit mehr als 8 Bit Farbe konvertiert, dann hat man keinen Farbabriß.
Hallo Roland, ist doch sinnfrei, da der Browser ja eh nur sRGB kann
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Jazzmasterphoto sagt ja quasi, dass er anhand von JPEGs in AdobeRGB arbeitet, aber offensichtlich nicht den entsprechenden Workflow hat. Bilder präsentiert er im Web dann aber wiederum in AppleRGB.
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Wo heute sowieso jeder alles besser weiss nimmt die KK auch kein Ende.
Seit Anbeginn der digitalen Fotografie fotogafiere ich nur in Adobe RGB und habe noch nie für z:B. das Web in sRGB konvertiert, getreu dem Motto von Ansel Adams, was nicht im Negativ (RAW) drin ist, kann man auch nicht reinpfuschen...
Meine "Veredelung" in Sachen Webauftritte, Printprodukte (Druck und Abzüge) meiner Kunden haben nie darunter gelitten und sind in all den Jahren nicht reklamiert worden. Warum soll ich also mit weniger zufrieden sein? Warum soll ich statt 100% meiner Möglichkeit nur xxx% nutzen?
Das kostet doch nix oder höchsten ein wenig klitzekleinen Speicherplatz.
Aber es gibt ja auch Leute, die hören zwischen mp3 und einer Schallplatte keine Unterschiede...
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