7 Tage - Ein Thema - Das Wochenthema

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Eigentlich müssten die Bilder Sehnsucht statt Seensucht heißen den der kleine See ist eher ein sehr großer verwilderter und unzugänglicher Teich. Einst Teil eines Landgutes auf dem in kalten Wintern, wenn die Eisdecke es zuließ, sich Moarschaften, Eisläufer usw. tummelten. Jetzt lädt er zum Träumen und zu manchen Gedanken in die Vergangenheit ein.

Anhang anzeigen 897586
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kommentar
Anzeigen
kommentierte

Ja natürlich beide. War ein ausgedehnter Morgenspaziergang der Erinnerungen wachrief.

Dateiinformationen 1

Datei: _TD76502.NEF

Erstelldatum: 28.06.2023 09:52:03

Geändert am: 28.06.2023 09:52:03

Dateigröße: 15.9 MB

Bildgröße: L (4256 x 2832), FX

Dateiinformationen 2

Aufnahmedatum: 28.06.2023 09:52:03.41

Zeitzone/Datum: UTC+1, Sommerzeit:Ein

Bildqualität: RAW, verlustfrei komprimiert (14 Bit)

Fotograf: Dieter Tauber

Inhaber des Urheberrechts: Dieter Tauber DITAU

Kamerainformationen

Modell: Nikon D700

Objektiv: VR 24-70mm 1:2.8G

Brennweite: 24mm

Fokussteuerung: AF-C

AF-Messfeld: Einzelfeld

VR: ON

AF-Feinabst.: Aus

Belichtung

Blende: 1:5.6

Belichtungszeit: 1/40s

Belichtungssteuer.: A

Belichtungskorr.: 0LW

Feinabst. der Bel.-Messung:

Bel.-messung: Matrixmessung

ISO-Empfindlichkeit: ISO 200
 
W
W.W. kommentierte

Du hast aber 2 und nicht nur ein Bild eingestellt
 
kommentierte

Hallo, ist es zu heiß heute? Ich schrieb doch zwei Bilder. Mangels eines geeigneten Standortes sind es insgesamt drei Bilder die ich innerhalb zweier Minuten machte. Eigentümerrechte wollte ich auch nicht verletzen, so begnügte ich mich mit der mageren Ausbeute. Ich hoffe ihr wollt nicht auch noch eine notarielle Beglaubigung des Aufnahmedatums, die kann ich auf die Schnelle nicht liefern.:giggle:
 
W
W.W. kommentierte

Ich lese im Startbeitrag:
Bedingung:

1 Bild das in dieser laufenden Woche aufgenommen wurde.
Montag bis Sonntag.
Es wäre förderlich wenn man etwas kurz oder lang dazu erzählt.
Es darf ja auch das Thema, welches man umsetzte, kurz erklärt werden.
Sonst unterscheidet dieser sich nicht von anderen "Zeigt her" Threads.
Ein Bild kann natürlich Montag früh schon eingestellt werden.
Ein anderer zögert vielleicht bis Sonntag Abend.
Es ist egal. Keiner hat einen Vor oder Nachteil.
Weil, der Pfeffer sitz in der Umsetzung des Themas.
Da kann man nichts kopieren oder dem anderen etwas abkupfern.
Im Kopf jedes Einzelnen spielt die Musik. Keiner weiß, was dem Anderen vorschwebt.
 
B
Brunke kommentierte
Es geht darum, dass man diesem Thread ein Bild zu dem Thema einstellt, nicht zwei Bilder. Man hat eine Woche Zeit sein Bestes zu geben, um seine Idee umzusetzen.
 
Erst vor ein paar Tagen aus dem Urlaub zurückgekommen, ist das Thema natürlich passend.

 
3 Kommentare
Kay
Kay kommentierte
is kein See
 
Capt. Forty
Capt. Forty kommentierte
Kay
Stimmt, aber wenn man den Felsen in der Mitte wegsprengt, wird einer draus ;)
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Das Thema Urlaub war vergangene Woche, diese Woche ist das Thema "Seensucht".

Das ist aber für Quereinsteiger schwer zu überblicken.
Vermutlich wäre besser: ein eigener Unterordner und ein Thread pro Woche.

Bild vom Horseshoe-Bend ist aber trotzdem nett.
 
Ratzeburger See. Allerdings letzte Woche und nur mit Handy-Knipse

full
 
Kommentar
Schade, kaum 2 Wochen alt und schon das meiste über den Haufen geworfen 🙁
Einer postet mehrere Bilder, ein anderer einen Festplattenfund, keine Texte, kein kreativer Prozess zum Thema...
Das war es dann wohl, hatte gut angefangen...
 
5 Kommentare
B
Brunke kommentierte
Vielleicht sollten wir @svantevit erstmal die Gelegenheit zu einem Statement lassen. Ich fürchte, dass hier sonst erneut die wilde Diskussion losgeht.
 
goodyhundini
goodyhundini kommentierte
Steht doch alles im Eingangspost
 
B
Brunke kommentierte
Ja tut es. Ich widerspreche Dir nicht. Vielleicht lassen wir nur zuerst @svantevit zu Wort kommen. Der hatte Idee zu diesem Thread.
 
Zuletzt bearbeitet:
1
1bildermacher1 kommentierte
Nicht schwarz sehen, wir könnten diese Mitglieder einfach wie z.B. "Bitte ein Bild löschen" darauf aufmerksam machen. Das Bild Horseshoe-Bend kann ich mir ohne weiteres auch als See vorstellen mit einer Insel darin, aber dann dieser eine Kommentar von Wuxi, da löscht es vielen Mitgliedern gleich wieder aus.
Ich denke nur an das Thema die zwei besten Bilder, da schrieb doch einer es gehe uns nur um die "Like". Ich habe nur Hoffung, dass sich die Zeiten bessern werden.
 
Kay
Kay kommentierte
1 Bild das in dieser laufenden Woche aufgenommen wurde.
Montag bis Sonntag.
Es wäre förderlich wenn man etwas kurz oder lang dazu erzählt.
Es darf ja auch das Thema, welches man umsetzte, kurz erklärt werden.
Sonst unterscheidet dieser sich nicht von anderen "Zeigt her" Threads.
Ein Bild kann natürlich Montag früh schon eingestellt werden.
Ein anderer zögert vielleicht bis Sonntag Abend.
Es ist egal. Keiner hat einen Vor oder Nachteil.
Weil, der Pfeffer sitz in der Umsetzung des Themas.
Da kann man nichts kopieren oder dem anderen etwas abkupfern.
Im Kopf jedes Einzelnen spielt die Musik. Keiner weiß, was dem Anderen vorschwebt.
 
Kommentar
Moin Mädchen, bin zur Zeit querfeldein in D unterwegs und nicht immer online. Oft garnicht. Die Natur ist interessanter als immer aufs Handy schauen zu müssen.

Zur Sache, habe eigentlich alles deutlich beschrieben. Startschwierigkeiten sollte es dann nicht geben. Mal ein Auge zudrücken ist schon ok. Doch dann besteht die Gefahr das sich der Ursprung verläuft und der Thread zweckentfremdet wird, irgendwann dahinplätschert und wieder ganz stirbt.
Darum meine wiederholte Bitte, Themen ganz bewusst zu wählen. Ich kann auch nicht versprechen ob ich zukünftig zu jedem Thema innerhalb einer Woche die Gelegenheit habe etwas umzusetzen. Dann setze ich mal eine Woche aus oder schreibe zu einem Bildbeitrag, der mir gefällt und mich anspricht, etwas dazu. Mir war wichtig das mehrere Teilnehmer gemeinsam eine fotografische Arbeit innerhalb der Woche umsetzen.
Setzen wir keine Bedingungen unterscheidet sich dieser Thread nicht von anderen „Zeigt………“ Ich denke das bekommen wir gemeinsam auf die Reihe. Ersteinmal schön das sich so viele Beiträge hier wiederfinden. Es klappt schon und wird auch mit gewisser Strenge und Vorgaben besser werden.
Bin schon wieder aufs neue Thema gespannt.

Grüße aus dem Wald. Mücken und vor allem diese scheiss Zecken sind dieses Jahr eine Katastrophe!!!!
 
Kommentar
Obwohl ich in meiner Nähe zahlreiche große Seen zur Auswahl habe - u. a. den Tegernsee, den Starnberger See - gehe ich doch gerne an dem kleinen See hinter meinem Haus spazieren. Hier ein Foto vom heutigen Abendspaziergang.

full

Gruß
Hans
 
Kommentar
Und, keiner eine Idee was man diese Woche machen könnte, wo jeder hin kommt?
Sonst ist man um Worte auch nicht verlegen.
 
Kommentar
Das neue Thema für diese Woche

Klimaveränderung - Ursachen und Auswirkung - hier kann jeder ein aktuelles Bild liefern.


Müssen wir unsere Essgewohnheiten verändern? Ich sage ja, ich bin fast 100% Vegetarier aber es wird auch manchmal gesündigt.

full
 
Zuletzt bearbeitet:
2 Kommentare
N
Nikorino kommentierte
Ein sehr interessanter Vorschlag!
 
1
1bildermacher1 kommentierte
Dies ist nur ein Beispiel was auch möglich ist. Das Themabild folgt noch.
 
Ich habe einen kleinen Vorschlag, das ist hier so ein schöner Thread, ich mag das gerne, mich inspirieren lassen.

Sehr ungern möchte ich hier Verwirrung und unnötige Diskussionen sehen.

Wie wäre es, wenn Svantevit einmal nochmal unter dem Wochen Thema die Regeln kurz und knackig ausformuliert.
Dann kopieren wir das einfach immer unter den aktuellen Wochenthema-Beitrag.

Das würde die Regeln für "Quereinsteiger" leicht ersichtlich machen.
 
2 Kommentare
1
1bildermacher1 kommentierte
Du hast eigentlich recht, ich habe als Eröffner das Bild schon am Sonntag gemacht und das ist nicht zulässig.
Bettina soll es einfach löschen und ich mache noch später ein Neues.
Gruss Wolfgang
 
N
Nikorino kommentierte
So war das nicht gemeint und ich habe dabei absolut nicht an dich gemeint, dass war eher ganz allgemein gedacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mach ich gern. Kurz und knapp.


* Einstellung Mo bis So.

* Verbleiben wir bei einem Bild.

* Gewinner gibt es nicht. Alle sind Gewinner.

* Thema kann von einem Freiwilligen gern bekanntgegeben werden. Das muß nicht erst Montag sein.
Kann auch schon Sonntag für kommende Woche erfolgen.
Gibt es mehrere die sich gern für eine Themenveröffentlichung zeitgleich bereithalten, machen wir eine Liste.

* Notiert für Euch selbst Ideen wenn sie gerade kommen. Dann wird abgearbeitet.

* Etwas dazu schreiben wäre sehr schön. Unterhaltungen sind natürlich erlaubt. Nicht zerpflückt. Immer unterm betreffenden Bild.

* Thema nicht zu speziell wählen um möglichst viele Interessenten erreichen zu können.

* Beweggründe sind, gemeinsam innerhalb der 7 Tage etwas umzusetzen. Bild möglichst in der aktuellen Woche erstellen.

Viel Spass und Anreiz!​
 
Kommentar
full



Durch 1bildermacher1 seinen schönen Vorschlag, habe ich mich heute mal ein bisschen in die Natur locken lassen. Danke dafür!
Nach kurzer, nerviger Krankheit; mit einem frischem Objektiv und genauso frischer Inspiration ging es los.

Ich hatte ein Bild zerbrechlichen Gleichgewichts im Kopf, einfach, perfekt geordnet und dabei doch so fragil.

Der einfache Anblick oder auch der besondere Moment inmitten der mich umgebenden Natur überrascht mich immer wieder auf's neue, im Großen, wie auch Kleinen.

Nun ja, wir sind umgeben von einer nahezu nicht begreiflichen Schönheit, aber leider geben wir uns als Masse betrachtet nicht die wirklich große Mühe, sie zu pflegen und bewahren.
 
Kommentar
Diese Woche war sehr schwer für mich.
Klimaveränderung.....
Dürre und Hitzeperioden, Stürme, starke Gewitter gab es schon immer.
Die kommenden 20 30 Jahre werden zeigen wie sich das entwickelt.
Wer recht hat und wer nicht.
Als Beispiel nehme ich die abgestorbenen Fichten.
Ich mußte regelrecht danach suchen um sie zu finden.
In der hiesigen Region blüht und grünt alles zu meiner Bewunderung.
Im Gegenteil, früher zu DDR Zeiten war alles viel schlimmer. Das Erzgebirge sah katastrophaler aus.
Durch die Industrie von CZ wehten die Winde über den Kamm und man roch es bis weit in Sachsen hinein.
Der Erzgebirgskamm war regelrecht abgestorben und sah großflächig so aus, wie in meinem Beispiel.
Heute hat sich der Kamm sehr positiv entwickelt.
Ob diese Fichten nun an einer Baumkrankheit leiden oder nicht kann ich nicht beurteilen.
Selbst das gab es schon immer.




full
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Es gibt nicht nur reiche Rentner und Hausbesitzer. Für viele, mich oder meine Mutter eingeschlossen wäre diese Reform finanziell nicht zu stemmen, man würde immer mir der Angst leben müssen dass an der Heizung nie etwas kaputt geht. Die Leute die solch einen Schnellschuss losgelassen haben leben in ihrer eigenen gut versorgten Welt.
Man kann ja nicht immer mit der eigenen Kurzsichtigkeit die Leute in die Arme der AFD treiben, man sieht doch was in strukturschwachen Gebieten im Osten der Republik passiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
B
Brunke kommentierte
Oder feststellen, dass die Dinge jetzt viel zu spät angefasst werden und sie jetzt weh tun. Sie werden noch schmerzhafter. Daran wird die AFD auch nichts ändern, sondern höchstens hinauszögern. Was soll das für eine Politik sein, die sich nicht an Notwendigkeiten orientiert, sondern an der Furcht vor der AFD? Wir hatten sehr viel Zeit und haben 50 Jahre verplempert und es werden noch einige Lebensplanungen durcheinandergeraten.
 
C
Christian B. kommentierte
Ich weiß nicht, wen Du mit „wir„ meinst. Wenn Du uns beide meinst, hättest Du es in der Hand etwas zu ändern. Ich hatte noch nie ein Auto mit 600 PS (die Autos, die ich in meinem ganzen Leben besaß, haben zusammengerechnet nicht mal 600 PS), und ich rase nicht über die Autobahn. Ich weiß nicht, wo Du wohnst, aber hier ist die Autobahn tagsüber voll mit LKW , die sich gegenseitig überholen, deshalb richtet man sich am besten von vornherein auf Tempo 80 ein. Nachts muss ich schlafen , weil ich tagsüber einem anstrengenden Beruf nachgehe.

Gegen ein Tempolimit auf 130 wie in unserem Nachbarland Dänemark hätte ich aber nichts einzuwenden, wenn gleichzeitig ein striktes LKW Überholverbot eingeführt würde.
 
C
Christian B. kommentierte
Zur Novellierung des GEG könnte man viel sagen. Das ist leider sowohl vom Gesetzgebungsverfahren als auch inhaltlich und kommunikativ auf katastrophale Weise vermurkst worden, und zwar in erster Linie vom Klimaministerium selbst. Lade Dir bitte mal die Bundestagsdrucksache mit dem Gesetz und seiner Begründung herunter. Lies Dir einmal alles durch. Kannst Du dann in wenigen Worten erklären, was da genau steht? Ich bin ja eigentlich vom Fach, aber ich finde das Ganze schwer verdaulich. Ein unleserliches Artikelgesetz, in dem die eigentlichen Regelungen am Ende in extrem technokratisch formulierten langen Absätzen enthalten sind. Um sie zu verstehen, muss man nicht nur Jurist, sondern außerdem Ingenieur sein. So mein erster Eindruck. Der Rechtsanwender in der Behörde und der Rechtsunterworfene sind in der Regel beides nicht. Mein zweiter Eindruck: Es soll eine neue große Kontrollbürokratie aufgebaut werden. Denn mit dem Einbau einer Wärmepumpe ist es nicht getan. Sie muss - wenn ich es richtig verstanden habe - jährlich auf ihre Effizienz hin überprüft werden. Biomasse (z.B. Mais oder Holz) darf nur noch verwendet werden, wenn ihre Herstellung ISO zertifiziert ist.

Ich finde sehr bedauerlich, dass auf diese Weise die Hinwendung zu regenerativ betriebenen Heizungen, die ich unbedingt unterstütze, so in Misskredit gebracht wurde. Dass nur auf Zwang und Kontrolle, statt in erster Linie (schließt neben Anreizen auch Kontrolle nicht aus.) auf Freiwilligkeit gesetzt wird. Dass neben Wärmepumpen faktisch alle anderen Heizungsarten verboten werden (alles auf eine Karte - nie sinnvoll). Und die Arroganz, mit der das durchgepeitscht werden soll. Den Verbänden leitet man das Gesetz am Freitag Mittag zu. Montag “Anhörung“, Dienstag unveränderte Beschlussfassung im Bundestag. So der Plan, wenn nicht das Bundesverfassungsgericht dazwischen gegangen wäre. Sorry. Das ist keine Transparenz, keine Expertenbeteiligung und keine Bürgerfreundlichkeit. War da nicht etwas im Wahlkampf?

Die große Mehrheit der Bürger in Deutschland sieht die Änderungsnotwendigkeiten bei unserer Energieversorgung und ist bereit, daran mitzuwirken, Verhalten zu ändern und Abstriche in Kauf zu nehmen. Siehe Temperaturabsenkungen im Büro und Wohnung im letzten Winter. Ein Pullover mehr. Warum es nicht gelungen ist, diese Einsicht mitzunehmen bei der EEG Novelle? Ich habe so meinen Verdacht, den ich aber nicht belegen kann, und darum behalte ich ihn für mich.

Über das Ergebnis bin ich sehr betrübt. Ich kann nur raten, alles auf Null zu stellen und einen neuen Versuch zu starten, der das Engagement der Bürger mitnimmt. Das gibt es nämlich.
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Ok, Autobahn Tempolimit 120 und den Kraftstoff noch teuerer machen. Aber ans heilige Blech will keiner ran, man müsste auch eine Luxussteuer für Spritfresser einführen, aber eine die richtig weh tut.
Solange die Regierungen mich nicht vollends in den Ruin treiben.
 
Nur sollte man jetzt nicht Klimawandel/CO2 und Wassermangel und Borkenkäfer alles in einen Topf werfen.

Der Klimawandel führt nicht überall zu Trockenheit.
Der Borkenkäfer ist auch die Strafe für Monokultur.

Treffen sich zwei Planeten.
Sagt der eine: „na, wie gehts?“
Antwortet die Erde: „Mir geht es gar nicht gut, ich habe Mensch!“
 
Kommentar
Das Fichtensterben ist hier im Westerwald auch krass, aber nur teilweise von der Erwärmung verursacht. Fichten sind sehr empfindliche Bäume, die sehr differnzierte Anforderungen an den Standort stellen, zumindest, wenn sie älter werden, oder besser gesagt, im Anfangswachstum finden sie im Boden noch das, was sie brauchen, aber irgendwann tritt der Mangel dann auf, und die Bäume werden geschwächt. Begünstigt wird das auch durch die Eigenart der Fichten, flach zu wurzeln. Die Verbindung der Bäume zum Boden wird schwächer, bei Sturm, besonders, wenn vorher der Boden von Regen aufgeweicht wurde, fallen sie einfach um. Borkenkäfer können einem gesunden Fichtenbestand nur wenig anhaben: Sie befallen die wenigen kranken Bäume und wandern dann weiter. In Beständen durchweg erkrankter Bäume leisten die kleinen Käfer jedoch "ganze Arbeit". Die Ursache des Fichtensterbens liegt im vergangenen Jahrhundert, meist in der Raffgier der Waldbesitzer, die nach dem Motto "Fichte wächst schnell und bringt schnell Geld" aufforsten ließen. So wurden hier im Westerwald klassische Buchenstandorte bis in den kleinsten Winkel mit Fichten zugepflastert. In den letzten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts legten die Frühjahrsstüme einen großen Teil diese Fichten an ungeeigneten Standorten flach. Und die, die das überlebt hatten entsorgten die Borkenkäfer. Leute, die naturwissenschaftlich unbeleckt sind, erzählen, schuld am Fichtensterben hätte der Klimawandel, aber so ist das nicht richtig. Neben den von mir angedeuteten Ursachen des Fichtensterbens, hat er letztlich nur das Tüpfelchen auf das i gesetzt, indem er mit warmen Wintern dazu beitrug dass die Schadinsekten besser und in größerer Zahl überleben konnten und auch durch teilweisen Wassermangel die Fichten als Flachwurzler mehr geschädigt wurden, als Bäume, die tiefer in den Boden dringen können. Ich habe die komplexe Problematik im Rahmen eines Posts hier auch nur ein wenig anreißen können. Es ist zu einfach, wie naturwissenschaftlich ungebildete Menschen, alle Phänomene einseitig dem Klimawandel zuzuscheiben, obwohl er schon manche Phänomene begünstigt.

full


Wo lange Jahre ein standortfremder Fichtenwald stand, entwickelt sich so langsam wieder der Buchenwald, der Jahrhunderte lang den Westerwald als geschlossenes System bedeckte. Im Gegensatz zu lebensfeindlichen Fichtenmonokulturen, bietet ein natürlicher Buchenwald unendlich vielen Pflanzen und Tieren einen vielseitigen Lebensraum und wird auch im Rahmen einer zumindest moderaten Klimaerwärmung Bestand haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
1 Kommentar
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
In diesem Zusammenhang sprechen viele von Wald, tatsächlich sind es Baumplantagen, Monokulturen für die Holznutzung....
 
Die große Mehrheit der Bürger in Deutschland sieht die Änderungsnotwendigkeiten bei unserer Energieversorgung und ist bereit, daran mitzuwirken, Verhalten zu ändern und Abstriche in Kauf zu nehmen. Siehe Temperaturabsenkungen im Büro und Wohnung im letzten Winter. Ein Pullover mehr. Warum es nicht gelungen ist, diese Einsicht mitzunehmen bei der EEG Novelle? Ich habe so meinen Verdacht, den ich aber nicht belegen kann, und darum behalte ich ihn für mich.

Über das Ergebnis bin ich sehr betrübt. Ich kann nur raten, alles auf Null zu stellen und einen neuen Versuch zu starten, der das Engagement der Bürger mitnimmt. Das gibt es nämlich.
Das Bewußtsein hat sich auch bei mir verändert. Vergangenen Winter bei ungelogen 12 Grad im Wohnzimmer verbracht.
Bis in den Spätherbst eiskalt geduscht.
Mich interessierte wie sich das in der Abrechnung bemerkbar macht.
Nun bildeten sich in einer Ecke dunkle Flecken. Bedarf Nacharbeit.
Als kleiner vorbildlicher höriger Bürger würde ich gern einen Politiker zu mir einladen und mit ihm zusammen den kommenden Winter verbringen.
Mal sehen ob ich ihn bekehren kann, ebenfalls in seinen Privaträumen entsprechend meiner Vorbildfunktion zu überwintern.
 
3 Kommentare
dembi64
dembi64 kommentierte
ganz so dramatisch haben wir uns nicht verhalten. Da wir vor etwa 8 Jahren unsere Wohnung (Eigentum) energetisch saniert haben, hat uns der letzte Winter nicht sonderlich hart getroffen. Vor vielen Jahren haben wir alle Fenster und die Eingangstür in der Wohnung erneuert. Die Kosten dafür waren zwar anfangs heftig, im 16.OG geht das nun mal nicht eben so. Für die großen Fensterfronten musste sogar ein Kranfahrzeug gemietet werden.
Die Kosten haben sich aber schnell gerechnet. Die Heizkosten, und damit der Verbrauch, sind innerhalb eines Jahres um 40% ! gesunken. Leider hat man in einer Wohnanlage wie bei unserer, kaum Einfluss auf die Heizanlage selbst. Bei uns werden immerhin über 1100 Wohnungen, Kirche mit Gemeinderäumen, 2 Kindergärten und einiges an Gewerbe zentral mit Wasser und Heizung versorgt. Aber nicht erst seit dem letzten Winter ist es sehr wohl ein Thema wie zukünftig die Versorgungsanlage, die immerhin im Kern 50 Jahre alt ist, modernisiert bzw. komplett getauscht werden kann. Mal sehen was es wird. Die "Krise" des letzten Jahres hat die Diskussion jedenfalls wieder angefacht.

Durch ein anderes Duschverhalten (wir haben etwas kälter aber nicht kalt geduscht) und geänderten Umgang mit Wasser konnten ohne nennenswerten Komfortverlust der Wasserverbrauch seit der letzten Abrechnung um rund 30% gesenkt werden.
Tagsüber wurde nur ein Raum, das Homeoffice meiner Frau, geheizt, die anderen Räume nur bei Bedarf, das Schlafzimmer wurde noch nie geheizt. Kälter wie 17° war es nie, was jedoch auch dem milden Winter geschuldet sein wird. Lediglich im Esszimmer haben sich in einer Ecke leichte Schimmelflecken gebildet. Da wir es jedoch rechtzeitig gemerkt haben konnten wir rechtzeitig gegensteuern.

Letztendlich haben wir im letzten Winter/Jahr eines gelernt. Wenn man sich darauf einlässt ! kann man durch kleine Änderungen in seinen Lebensgewohnheiten ganz viel erreichen ohne einen zu großen Komfortverlust zu erleiden oder finanziell ruiniert zu werden. Am Anfang ist es schwer aus dem alten Trott raus zu kommen, aber wenn man bereit ist jede Handlung kurz zu überdenken wie man es ändern kann, macht es sogar fast schon Spaß und wird zur neuen Gewohnheit. Wir haben gelernt, wer hartnäckig auf seiner Meinung beharrt, er könne selbst ohnehin nichts ändern, der lügt sich aus bequemlichkeit selbst in die Tasche.
Als positives Ergebnis haben wir es geschafft, trotz zum Teil erheblich gestiegener Energiekosten, unsere Nebenkosten auf dem alten Niveau zu halten, bzw. einzelne Kosten wie die Stromkosten, sogar zu senken. In der Summe haben wir sogar etwas weniger Geld ausgegeben wie in den Jahren zuvor. Wir haben uns auf Veränderung eingelassen und gehen positiv daraus hervor.
 
Zuletzt bearbeitet:
4
4peterse kommentierte
@svantevit Du solltest deiner Gesundheit zuliebe auf Schimmelbildung verzichten. Das wurde ja auch nicht gefordert. Die Frage ist ja auch, warum du so viel Energie sparst. Es gab ja zu keinem Zeitpunkt eine Notsituation, daher hätte maßvolle Sparsamkeit (!) gereicht. Mehr hat meines Wissens auch kein Politiker gefordert. Wir hatten hauptsächlich das Wohnzimmer etwas geheizt, der Rest der Wohnung war eher so bei 17°C; das ging ganz gut.
 
kommentierte

Ja die Schimmelbildung machte sich dann bemerkbar. Klassischer Fall. Obere Ecke Außenwand.
Ziemlich spät erst gesehen als mildere Temp einsetzten.
Nur, diese Panikmache der Preise zum Ende vergangenem Jahres machte mich vorsichtig und überaus sensibel.
Und nein, mein Extrem hat keiner gefordert. Wollte jedoch niemandem etwas schenken und in den Rachen stecken und dann reagiere ich trotzig mit aller Macht.
Es war ein Test. Nochmals ziehe ich das nicht durch. Mag kommen was will. Leisten kann ich es mir noch.
 
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten