7 Tage - Ein Thema - Das Wochenthema

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Gelöschtes Mitglied 2201

Guest
Hallo liebe Fotografen!


Die Idee dieses Aufgabenthreads kam mir in einer nachdenklichen Stunde und betraf folgende Überlegungen....


Wie kann man eine fotografische Entdeckertour gemeinsam unternehmen wenn man keine Möglichkeit hat,
sich zu treffen, gegenseitigen Austausch zu fördern, wenn man den anderen noch nicht kennt
und trotzdem zusammen eine thematische Bindung und gegenseitigen Ansporn mit Beteiligung erzeugen.


Die Lösung, ein kurzfristig gemeinsames Thema.
Innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes von einer Woche.
Wöchentlicher Themewechsel der nicht gebunden ist an irgendeinen Gewinner,
sondern auch auf freiwilliger Basis, damit jeder einmal die Chance erhält, seine Idee für andere als Aufgabe bekannt zu geben.

Hier geht es weniger um Masse. Hier soll die Kommunikation gefördert werden und vor allem,
die jetzt noch unvorhersehbare Ergebnisvielfalt zu einem gestellten Thema in den Vordergrund gerückt werden.
Es ist sicher spannend, wenn man noch nicht weiß was kommende Woche "aktuell" ist.
Welche Sichweisen und interessante Beispiele von jedem Teilnehmer gezeigt werden.
Spielt mit Witz, zeigt Kreativität, zeigt Gefühle, zeigt Umsetzungen die einen das Staunen entlocken,
weil man an soetwas selbst bei der Themenwahl überhaupt nicht gedacht hatte.

Wählt das Thema nicht zu kompliziert und mit Bedacht.


Denkt dabei an andere. Jeder muß Zugang zum Thema bekommen.


Es nützt nichts, die Burg Gneisenstein zu wählen wenn ein Teil sich auf der Hallig wohnhaft und zur Ruhe gesetzt hat.


Themen können auch wie Traurigkeit...besonderer Moment des Tages....oder mein Dreck unterm Sofa sein.


Immer bedenken, jeder soll es umsetzen können.
Ich denke, Ihr versteht schon.

Sprecht über Eure Bilder. Mag es vom technischem Aspekt sein ,oder was euch dabei bewegte, es gerade so oder so umzusetzen.

Schreibt kurz. Schreibt lang. Wie ihr gern möchtet.

Achtet aber das die einzelnen Beiträge nicht zerpflückt werden.

Schreibt in Reihenfolge zum Ersteller. Somit wahrt ihr die Übersichtlichkeit.


Einstellungen erfolgen von Montag bis Sonntag.
Man hat 7 Tage Zeit sich zum angekündigtem Thema Gedanken zu machen,
7 Tage nach seinen Vorstellungen zu fotografieren und bis Sonntag ein Beispiel hochzuladen.

Ob wir strenge Regeln benötigen wird sich noch zeigen.

Jeder kann Vorschläge und Verbesserungen einbringen.
Ich sehe mich nicht als Richter und Vollzieher.
Ich hatte eine Idee, von der ich mir erhoffe, etwas mehr Abwechslung in Bild, Wort, Anreiz und Zusammenhalt zu erreichen.

Jederzeit können Vorschlägen nach Erfahrungen eingebracht werden und diese mit Änderungen entsprechend dann vollzogen.
Wir müssen ersteinmal beginnen. Der Rest ergibt sich dann.





Bedingung:

1 Bild das in dieser laufenden Woche aufgenommen wurde.
Montag bis Sonntag.
Es wäre förderlich wenn man etwas kurz oder lang dazu erzählt.
Es darf ja auch das Thema, welches man umsetzte, kurz erklärt werden.
Sonst unterscheidet dieser sich nicht von anderen "Zeigt her" Threads.
Ein Bild kann natürlich Montag früh schon eingestellt werden.
Ein anderer zögert vielleicht bis Sonntag Abend.
Es ist egal. Keiner hat einen Vor oder Nachteil.
Weil, der Pfeffer sitz in der Umsetzung des Themas.
Da kann man nichts kopieren oder dem anderen etwas abkupfern.
Im Kopf jedes Einzelnen spielt die Musik. Keiner weiß, was dem Anderen vorschwebt.


Starten wir einfach.
Mein Eröffnungsthema:

Thema NR.1
Meine Heimat. Was mir lieb ist.


Das müssen nicht immer Landschaften sein.
Das Thema ist bewußt so gewählt.
Tradition, Handwerk, herausragende Bauwerke, Eigenarten, Speisen, oder die eigene Kneipe die man jeden Tag vor Mitternacht verlässt.
Denkt mit. Denkt nicht so eng. Und...ich mag auch den versteckten Witz.
Seid voller Ideen. Es ist nicht so schwierig.

Ich wünsche Euch viel Spass!
Hoffen wir das es etwas Bestand hat.


Ich beginne mit einem allgemeinen Startbild zum Thread und etwas bezogen zum Thema NR.1
Geht raus! Stöbert zu Hause!
Ich freue mich drauf!

Als Einstieg eine Ausnahme.........Ihr könnt ab jetzt bis Sonntag den 18. Juni 2023 einstellen.


Ich bin eh der Nostalgiker
full
 
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Lieber Jens,
Danke für die Initiative zu diesem Wochenthema, eine sehr schöne Idee!

...was soll ich sagen - meine Heimat ist die See - wen wird es wundern ;) ?
Und da ich gerade in Rostock bin, hier ein Bild von heute von einem der vielen Orte, die ich an unseren Küsten liebe - Warnemünde

20230610_190845_nf.jpg
 
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Danke dir Matthias!
Nun bist du wieder im anderen Hafen. Das Heim für eine gewisse Zeit. Heimat ist für dich das Meer. Heimat sicher auch dein wirkliches Heim. Heimat bedeutet nicht immer nur der Ort der Geburt. Aufwachsen. Kindheit Jugend Familie. Heimat ist, wo man sich wohlfühlt. Die ursprüngliche Heimat nur noch in der Erinnerung besteht und die Neue als Heimat annimmt und sich einbringt und diese mit seiner Kraft und Wissen ergänzt. Heimat kann auch als Begriff gewählt werden, wenn man zeitweise dort sich aufhält. Obwohl man nicht immer dort lebt, aber gern leben möchte ist der Begriff Heimat eine Bezeichnung für einen Wunsch den man sich ersehnt und vielleicht irgendwann erfüllt.
 
P
promike kommentierte
Deinem Heimatbegriff kann ich ausdrücklich zustimmen. Für viele ist es der Platz der Geburt. Zu dem fehlt mir mittlerweile jedweder Bezug. Es sind lediglich Erinnerungen übrig und die verblassen zusehends.

Für mich ist es mittlerweile ein oder vllt. auch mehrere Orte wo ich mich geborgen fühle (Familie und Freunde), also ganz ähnlich wie du es definierst
 
Geboren bin ich im Pott. Und eigentlich heißt es - Schalker ein Leben lang - leider hat sich mein Vaterland in den letzten 20 Jahren grundlegend verändert. In eine Richtung verändert, die mir die Tränen in die Augen treiben würde, wenn ich das häufiger vor Ort mitansehen müsste.

Ich habe aber eine neue Heimat gefunden. Meine Wahlheimat, wo ich sehr glücklich. Und den Großraum Pattaya mag ich besonders - Strände, Inseln, Tempel, pulsierendes Leben und nette, meist gutgelaunte Menschen. Hier sind die Geschäfte immer geöffnet, kommt man nachts um zwei aus dem Live Music Pub gibts überall noch Stände, die eine leckere Nudelsuppe anbieten (quasi die Mitternachtssuppe), das Leben ist hier so problemlos, sehr frei und ungezwungen.

Abendblick von meinem Westbalkon:


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3 Kommentare
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Solch einen riesigen Schritt zu vollziehen bedarf Vorbereitungen die, ich nehme mal an,
aufgrund von Erfahrungen früherer Reisen sich festigten.
Die Entscheidung zu treffen um die Option des doch falschen Schrittes und Rückzug ausschließen zu können,
muß man sich sehr genau überlegen. Nicht nur von einem zum anderen Ort.
Sondern gleich der ganz große Hammer mit anderer Kultur und Lebensgewohnheiten,
Lebenseinstellungen an die man sich anpassen sollte um sich gerecht mit Nutzen und Bereicherung einzufügen
und diese Kultur und Traditionen achten und nicht mißachten.
Deine genanntenGründe sind nachvollziehbar. Auch mir wird Angst um dieses Land. Und es wird sich rächen. Das ist sicher.
Danke für deine Sicht. Sehr modern und im Aufbruch dieses Land. Ich selbst war noch nie in Asien.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Mit 21, nach Bundeswehr und vor dem Studium, war ich für sechs Monate in Asien - Sri Lanka, Thailand, Malediven. Da ist meine Liebe zu Asien geweckt worden. Rund 15 Jahre später bin ich von meinem damaligen Arbeitgeber nach Shanghai entsandt worden und habe von dort aus (fast) ganz Asien betreut. Vor 13 Jahren habe ich mich zur Ruhe gesetzt und dann als Lebensmittelpunkt für Thailand entschieden, wo ich seitdem lebe. Nicht alles war streng geplant, manches hat sich einfach so entwickelt.
 
4
4peterse kommentierte
Spannend, danke für die Erläuterungen, @HaDiDi
 
Meine Heimat war bisher Hamburg.
Jetzt bin ich auf Mallorca gestrandet.

Was mir lieb ist, sind meine Touren mit den moteros.
Gestern war aus einem besonderen Anlass (Gedenken an die Verstorbenen) die Gruppe noch etwas groesser als sonst:

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Lees
Lees kommentierte
Ich bin vor langer Zeit auch sehr viel auf dem Motorrad gesessen und auch mit voller Begeisterung. Dieser Schub, diese Souveränität gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern, dieses hautnah dran sein am Limit ...
Heute sehe ich es ganz anders : Zu viele, zu laut, zu gefährlich (für andere)
Das die Dinger so laut sein dürfen verstehe ich so garnicht, auch diese Harleys im Besonderen. Ist aber bei den Autos inzwischen genauso.

Wir sind zu viele auf den Strassen - meine Erkenntnis
 
Kay
Kay kommentierte

Es gibt irgendwo so einen alten Comic mit Rentnern im Vordergarten:
Sie schimpfen auf Motorradfahrer. Als die durch sind, rattern die Rasenmaeher und Heckensaegen.

Bei der letzten Tour mit den laestigen Laermquellen haben wir tatsaechlich mal 5 Wanderer gesehen - sonst latschen die nicht auf der Strasse.
 
SJ Münchfeld
SJ Münchfeld kommentierte
Kay

Tja, warum gehen Wanderer/Fußgänger wohl nicht auf der Straße, wenn dort Motorräder fahren ….
 
Kay
Kay kommentierte

Es gibt hier Fahrradfahrer, die nebeneinander fahren duerfen, viele Rollerfahrer:innen, weil es warm ist, viele Motorradfahrer, weil das Geld knapp ist, Polizisten, die im Halbarmhemd auf dem Motorrad unterwegs sind.
Es ist gutes Wetter. Die Laune ist gut.
Meckernde deutsche Wanderer fallen nicht so auf. Die sind eher in den Bergen. Sehen wir einander, gruessen wir uns.
 
Mauleselchen
Mauleselchen kommentierte
Lärm? Ich bin mein Leben lang immer BMW GS gefahren, Anfangs eine R80 G/S und zum Schluß eine R1100GS. Mehr als ein Blubbern hat das Teil mit dem originalen Auspuff niemals von sich gegeben - eventuell ein wenig Ventilklappern am Ende des Tages :) Ich bin viele 1000de Kilometer mit dem Motorrad gefahren und habe dort jegliche Hektik hinter mir gelassen ...
 
  • Hug
Reaktionen: Kay
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Heimat heißt für mich auch ganz profan, nach der Arbeit nochmal raus ins weite land, aufn Acker oder eben ins NSG.
Besonders im Frühling und Herbst liebe ich es einfach, mich einfach auch mal am schönen Sonnenuntergang zu erfreuen und abzuschalten.

Das Bild hier ist von letzter Woche. Eigentlich wollte ich Libellen fotografieren, habe dann ein Reh ganz knapp verpasst. Zu den Libellen bin ich nicht gekommen, der Weg war abgesperrt. Dafür hatte ich noch ein schönes Gespräch mit ner Hundebesitzerin. Zum Schluss bin ich dann vor dem herannahenden Gewitter geflüchtet.
 
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goodyhundini
goodyhundini kommentierte
Das ist ein wunderschönes Bild, dass für mich perfekt die Jahreszeit einfängt
 
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Bild und Text vereint. Somit bekommt dein Bild ein ganz anderes Gewicht.
Man betrachtet und fühlt sich hinein. Der Fotograf bekommt ein Gesicht und eine Seele.
 
Foto von Heute aus meinem Heimatdorf im bayerischen Oberland

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ILCE 7IV mit FE 1.4/35 GM
f/7.1, 1/160s, ISO 100, Crop​

Gruß
Hans
 
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Wenn Mädchen und Frauen sich so edel kleiden dann ist es kein Zwang. Tradition und Brauchtum.
Sich nicht verbiegen und manipulieren zu lassen.... das ist Heimat.
 
Meinen Wohnort oder Lebensmittelpunkt habe ich gerade gewechselt. Ich "lebe" noch zwischen Umzugskartons und habe eigentlich andere Prioritäten als zu fotografieren. Aber es ist Sonntag und so bin ich zu einem Ort gelaufen den ich schon oft fotografiert habe. Bis vor kurzem musste ich dazu mehr als 50 km fahren, heute waren es 3 km Fußweg. Allerdings hatte ich die 500C/M dabei und der Film ist noch nicht voll, so blieb mir nur das iPhone.
IMG2247a.jpeg
 
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Dann wirds in Zukunft ein Ort der schnell erreichbar ist und jahreszeitlich mit ganz verschiedenen Lichtstimmungen festgehalten wird.
Neue Heimat im wechselnden Licht.
 
Gestern war ich also unterwegs mit Gedanken über den Begriff Heimat.
Was bedeutet das denn eigentlich für mich?
Ist Heimat ein Land, ein Ort, ein Platz, eine Zugehörigkeit, eine Schablone, die man mir auferlegt hat?
Oder kann ich mir das aussuchen, was es für mich ganz allein bedeutet?

Heimat, für mich ist das:
ein Zuhause, in dem ich mich ruhig und geborgen fühle, in das ich immer gerne zurück kehre
ein Platz, der mich stets einlädt, der mich zur Ruhe kommen lässt
ein Ort, an dem ich jede Jahreszeit gerne erlebe
ein Gebiet, in dem ich Menschen treffe, die ich mag
eine Gegend, die mich atmen lässt, die meine Sinne öffnet

Hier ist sie, meine Heimat, der Weg, den ich jeden Tag gehe, jeden Tag starte ich von hier und komme immer wieder zurück, jetzt bist Du daheim, sagt es mir und das ist gut.

heimat-6765.jpg
 
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Schön geschrieben. Beruhigende Landschaft mit Heimweg...........
 
Heimat ... kenne ich eigentlich nicht, denn als Kind eines Luftwaffen-Offiziers ist man durch Deutschland geschickt worden.

DSC_5246_DxO_Forum.jpg
13-06-2023 um 13:31 Uhr mit Nikon D4, Sigma 24-70mm F2.8 EX DG HSM, ISO 400, F8, 1/250 Sekunde, automatisches DXO mit ganz wenig scharf - und die Farben sind so schrill!

Ich habe meine Heimat erst vor 16 Jahren gefunden, nachdem ich frustriert und krank einen sehr gut bezahlten Job mit großer Personal- und Budgetverantwortung heingeworfen habe und meine Mauleselin Karima zu mir gekommen ist. Uns beide hat es dann nach Mittelfranken verschlagen und wir fühlen uns in den Kiefernwäldern auf dem sandigen Boden einfach zuhause.

Aber auch dieser Ort ist austauschbar solange meine Dicke bei mir bleibt!
 
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Als Kind befand sich deine Heimat im Kreise deiner Familie. Unabhängig von Örtlichkeiten die halt ständig beruflich gewechselt werden mußten.
Das Problem kenne ich ebenfalls innerhalb der Familie. Nur waren die Fla Raketenregimente auf der anderen Seite.
So ist es im Leben. Die einen vereinen sich und die anderen kloppen sich die Köpfe ein die viele Jahre vereint zusammenlebten.
Dann kommen irgendwelche Spinner an die Macht und drehen es wieder um.
Kiefern und Sandboden weckt immer ein Urlaubsgefühl in mir. In meiner Heimat nicht vorhanden.
In deiner jetzigen Normalität. Naturverbunden mit einer Aufgabe der Tierhaltung und Pflege.... ist Heimat.
 
Heimat ist ein weitläufiger Begriff der nicht unbedingt an einen bestimmten Ort gebunden ist. Hier genieße ich es mit Weib, Kind und Enkelkinder, als Großfamilie, meinen Lebensabend zu verbringen. Dies macht diesen Ort für mich zu meiner Heimat.

Anhang anzeigen 895886
 
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Heimat kann man als Begriff erst richtig beurteilen und einschätzen, wenn man anderes kennt. Das Heim verlassen hat.
Sich ersehnt und hofft, wieder zu Hause ankommen zu können.
 
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Ja natürlich steht hinter meinem Begriff Heimat viel mehr. svantevit, mein Leben hat sich nicht nur auf diesen Ort beschränkt.
Ich lebe hier schon vierzig Jahre und nahm aktiv, in mehreren Bereichen, am Gemeindegeschehen teil. Dies alles ist für mich Heimat, der zentrale Punkt meines Heimatempfindens ist jedoch meine Familie.
 
full


Meine Heimat ist der nordwestdeutsche Geestrücken. Das sind die sandigen Erhebungen, die in der letzten Eiszeit entstanden sind. Sie erheben sich aus den Marschen und Mooren hinter denen dann die Küste liegt. In meinem Fall wäre das dann die Nordsee. Wenn ich erhebt schreibe, muss ich ergänzen, dass damit eine eher flache Lanschaft gemeint ist, die vielleicht 20-30m höher liegt. Der Übergang zu den Mooren und Marschen am Geestrand ist aber deutlich erkennbar und mit einen Vegetationswechsel verbunden. Meine Heimat ist ursprünglich durch Eichen geprägt und bei Ackerbau herrschte Gerste und Weizen vor. Wie überall gibt es auch hier jetzt den allgegenwärtigen Mais. In diesem Jahr haben wir Glück und es ist wieder Getreide dran.

Ich liebe es unter einer Eiche am Gartenrand zu stehen und über das Getreidefeld zu schauen.
 
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Deine Heimat ist mir bekannt. Oft dort gewesen.
Dein Abschlußsatz gibt mit wenigen Worten einfühlsam alles zusammengefasst wieder was für dich Heimat bedeutet.
 
Nun traue ich mich auch, hier mitzumachen. Die Heimat hat ein Zentrum und einen Umkreis. Hier der nördliche Rand "meines" Kreises. Die Lommatzscher Pflege ist die Kornkammer Sachsens. Die Bildauswahl fiel schwer, da der Charakter der Heimat auf wenigen Kilometern jeweils ganz anders ist, ich hab dann aus dem Bauch heraus entschieden.

P6011601n.jpg
 
matthiasgt
matthiasgt kommentierte
Die Gegend wird tatsächlich Sächsische Toskana genannt. Nur haben wir hier als Alleebäume nicht die dort typischen Zypressen, sondern Pappeln, Obstbäume usw.
 
4
4peterse kommentierte
Wirklich schön getroffen. Ich stelle fest, dass ich noch viel mehr in Deutschland reisen sollte…
 
matthiasgt
matthiasgt kommentierte
Wenn du mitten in der Sächsischen Toskana, aber nah an Meißen, Urlaub machen willst, wäre der Luminohof eine Option. Ein alter, großer Vierseitenhof, der heute als Feriendomizil dient. Die Gegend ist auch bestens für Erkundungen mit dem Fahrrad geeignet. Beste Zeit: April bis Juni, dann wieder ab Spätsommer bis November. Im Hochsommer hast du auf den Feldwegen und ausgesetzten Hochflächen keine Freude.
 
matthiasgt
matthiasgt kommentierte
An diesem Abend sind neben dem obigen Bild noch viele weitere entstanden, obwohl ich bewusst nur mit 2 Festbrennweiten unterwegs war.
 
"Home is, where my heart is..." heißt es in einem Songtext.
Dort, wo man geboren und aufgewachsen ist ? Nicht unbedingt, dazu verändert sich im Leben doch zu viel. Zumindestens bei uns, was die Örtlichkeiten betrifft.
Seit 31 Jahren leben wir jetzt in der von mir so genannten "Südostheide", die es eigentlich gar nicht gibt. Ich meine damit den südostlichen Teil des Landkreises Uelzen. (offiziell gibt es nur eine Südheide und eine Ostheide). Es hat etwas gedauert, bis wir uns "heimisch" gefühlt haben. Mittlerweile sind wir angekommen.
Wir lieben es, auf dem Land zu leben. Schon immer.
Das Foto habe ich heute Nachmittag gemacht. Nach 5 Minuten Radfahren bin ich am "Heide-Suez" (Elbe-Seitenkanal).
An den Ufern Felder und Wälder, Natur ohne Ende, direkt vor der Haustür.
So soll es sein, so kann es bleiben !

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Dieser Anblick begleitet mich fast mein ganzes Leben lang.
Schloß Kaltenstein über Vaihingen/Enz.



comp__DSC4359.jpg
 
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Gerade in GoogleEarth hineingezoomt wo das überhaupt liegt.
Mir fiel auf, Es ist schon erschreckend wie wenig zusammenhängenden Wald es überhaupt gibt im Gegensatz zu den bewirtschafteten Feldern und Besiedlungen.
 
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dembi64
dembi64 kommentierte


stimmt, mit Wald ist da tatsächlich nicht viel. Von der Landwirtschaft geht es natlos über in Weinbau. Allerdings gibt es dort auch noch einige wertvolle Streuobstwiesen. Und die werden ja leider auch immer weniger.
 
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Wir könnten einen Deal machen.
'Ne Tube Leim gegen 10 Laubbäume.
 
Ich habe das Glück, in einer Gegend geboren zu sein und zu leben, wo andere Urlaub machen und wenn ich aus meinem Fenster gegen NW schaue, habe ich dies vor Augen:

20230615_NZ9_2022NF.jpg


Es ist der Blick auf die Nordkette bei Innsbruck. Ich fühle mich hier zu Hause und geborgen - trotz hoher Berge rundum. Nur manchesmal ergreift mich die Sehnsucht nach unendlicher Ebene und nach dem Meer. Aber solang man dorthin reisen kann ist alles gut.
 
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Umso schöner wenn man diesen Blick genießen kann und sich nicht daran gewöhnt und übersieht....oder sogar sattsieht.
 
155000,00qm groß u an seiner tiefsten Stelle gehts 40m runter...
das ist der Oldenstädter See in Uelzen.

In den 70er Jahren wurden hier Unmengen von Sand für den Bau des Elbe-Seitenkanals gewonnen.
Das war der Startschuß zum Erholungsgebiet welches nur 10 Autominuten von meiner Heimstadt mit Kleinstgarten entfernt ist.

Ein Rundgang um den See entspannt mich total.
Er beflügelt mein Heimatgefühl durch Erinnerungen als noch alle meine Lieben die Gegend mit mir erkundet haben, und unvergessene Stunden mit mir hier verbrachten.
Hier finde ich Kraft und werde von der Weite und Ruhe aufgefangen wenn das Gefühl sich mal breit macht daß alles ins stocken gerät...

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Wochentags trifft man nur vereinzelt Menschen, erst ab 15/16 Uhr wenn auch die wenigen Anreiner heim kommen und zur Feierabendzeit- dann wird es an diesem beliebten Badesee für Mensch und Tier bis in die Abendstunden hinein belebter.
 
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Das kann man sehr gut nachvollziehen wenn man einen geliebten Ort immerwieder aufsucht um "runterzufahren" und sich dabei an schöne Erlebnisse zurückerinnert. Das macht traurig je älter man wird aber auch zugleich glücklich und gibt Kraft weiterzumachen.
 
Heimat ist für mich der Ort, an dem ich mich aufgehoben fühle und wo meine Lieben sind - seit knapp 3 Jahren bereichert "er" unser Leben und verstärkt durch die gemeinsamen Ausflüge die Freude an der Heimat:

 
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Fein! Ich hätte nie gedacht das zum Thema ein Haustier gezeigt wird. Gerade dies macht es spannend.
Ergänzend mit eigenen Worten etwas zum Bild und entsprechend der Aufgabenstellung.
Jetzt vollkommen nachfühlbar was dir unter anderem Heimat bedeutet und sehr wichtig ist.
 
Mauleselchen
Mauleselchen kommentierte
Das kann ich nachvollziehen - wobei mein "Haustier" das ich mit meinem Heimatgefühl verknüpfe mit etwa 450 Kilo und 40cm langen Ohren doch etwas größer ausfällt.
 
Zur Erinnerung...
die erste Woche neigt sich dem Ende zu.
Wer noch möchte, gern!
Ich melde mich heute Abend zurück.
 
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Nun, dann möchte ich die vergangene Woche zum Abschluß bringen.
Ein Versuch dieses Thema umzusetzen ist aus meiner Sicht gelungen.
Sehr schöne Worte sind von Euch gefallen und wurden begleitet mit einem Bild, welches ihr erachtet habt, als Beispiel von vielen auzuwählen.
Jeden Beitrag habe ich interessiert gelesen und ich hoffe, es erging Euch ebenso.
Der Heimatbegriff kann so vielfältig interpretiert und gesehen werden.
Dies ist aus Euren Beiträgen ersichtlich.
Vielen Dank für die Beteiligung!
Sollte heute noch ein Beitrag erfolgen..... auch klein Problem.

Ich möchte jetzt diese Idee des Threads an einen Freiwilligen weitergeben.
Wer eine Aufgabe für die kommende Woche bereits als Gedanken besitzt, in den Startlöchern sich befindet und
sich gern einbringen würde, den bitte ich nachfolgend sich zu melden oder gleich hier niederzuschreiben.
Wer zuerst kommt der kommt zuerst, damit es hoffentlich weitergeht. 7 Tage sind nicht lang.

Ich bin gespannt was folgen mag. Gespannt auf eine neue Aufgabe und gegenseitige Ergänzungen und Austausch und natürlich ein treffendes Bild dazu.
Beachtet nochmals einige Tipps zu Beginn des Threads.
Jedem soll es ermöglicht werden die Chance einer Beteiligung nicht zu allzu schwierig zu gestalten.


Ich bin auf Eure Ideen neugierig, habe ein dickes Fell und kann manche Kopfnuß ertragen.
Danke Euch!
Jens


full
 
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