@Stefan M.
Ich stimme dir zu: Für die üblichen Familienfotos im Urlaub reicht gewiss auch ein Smartphone (Ich habe das IPhone 13Max und das macht recht passable Fotos für solche Zwecke).
Wenn ich nicht viel mitschleppen will, dann verwende ich meine Nikon Z fc mit kleinen, leichten und dennoch lichtstarken Objektiven, die in zunehmender Anzahl von Fremdherstellern (
Viltrox,
7Artisans, Voigtländer, LAOWA...) auf den Markt kommen.
Zum Beispiel habe ich das kleine, leichte Ultra-Weitwinkel LAOWA C&D Dreamer 9mm f/1:2.8 für Nikon Z DX jetzt schon öfter ausprobiert und finde es z. B. für Architekturaufnahmen wirklich gut geeignet.
Und wenn ich vorhabe, ein- oder zwei Fotos zu machen, die ich mir dann zu Hause im größeren Format auch an die Wand hänge, dann nehme ich halt die Beschwerlichkeit des Schleppens in Kauf und fotografiere mit einer aktuellen FX-Kamera und einem sehr guten, aber eben auch gewichtigen Objektiv.
Das sind die Leute, die vorher mit Kompaktkameras und zu Analogzeiten mit Pocket- und Instamatickisten unterwegs waren und Urlaubsfotos geknipst haben. Wegen der Smartphones haben heute nur praktisch alle eine leicht handhabbare Knipskiste parat. während das früher™ auch nicht der Fall war. Wer Spaß an der Sache findet, steigt irgedwann doch auf richtige™ Kameras um, der große Rest bleibt dabei. Aber da hat sich das Zahlenverhältnis eben auch nicht geändert, es werden nicht weniger anspruchsvolle Amateure, relativ bleibt die Zahl gleich. Nach wie vor ist es aber eine Finanzfrage, Fotografie ist ein Faß ohne Boden. Oder: Wenn Du möchtest, daß deine Kinder kein Geld für Drogen ausgeben, bringe ihnen Fotografieren bei,