Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Um 10 Uhr live: RKI-PK mit den Herren Lauterbach, Wieler und und Prof. Christian Karagiannidis (Intensivmediziner Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin #DIVI)

 
Kommentar
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Omikron und die Case Fatality Rate CFR ...

Eine kleine Betrachtung, die ab morgen in meine Update-Bewertungen einfliessen wird ...

Die statistische Beschäftigung mit der CFR zu Zeiten von Delta und zuvor war relativ unproblematisch, obwohl auch da schon viel Interpretationsspielraum zu bleiben schien ;)

Mit Omikron gibt es aber ein neues Phänomen:

Die 0.1% Grenze

Die Lebenserwartung (in D) beträgt ziemlich genau 1000 Monate. Wenn man also zufällig einen Teil der Bevölkerung markiert (sagen wir mal ... mit Goldstaub bestäubt ;) ), und die Bestäubung keinerlei Auswirkung hat, so würden innerhalb der nächsten 28 Tage ("1 Monat") also trotzdem 0.1% der so markierten sterben, "an oder mit Goldstaub". Die (scheinbare) CFR von Goldstaub wäre 0.1%! Das gilt, wenn man auf Goldstaub gleichverteilt testet, und nicht nur die Verstorbenen - ansonsten - also mit Dunkelziffer - erhöht sich die CFR noch.

Das Rechenbeispiel zeigt: Im Bereich einer CFR von 0.1% kommen neue statistische Effekte ins Spiel, die keine medizinische Relevanz haben.

Tatsächliche CFR in der Omikron-Welle für Ausgewählte Länder:
(Anm: Todesrate CFR relativ zu den 14 Tage zuvor infiziert Gemeldeten)
  • Deutschland: 0.29% fallend
  • Österreich: 0.12%
  • Schweiz: 0.06%
  • Bulgarien: 1.54% hohe Dunkelziffer
  • UK: 0.15% - 0.18% konstant
  • Dänemark: 0.09%
  • Israel: 0.08% Inzidenz nähert sich 10.000!
  • Niederlande: 0.04%
  • Südafrika: 1.83% hohe Dunkelziffer, aber steigend
Die Länder mit einer CFR unter 0.1% wären sogar ein Indikator, dass Omikron gesund macht ;) - natürlich nicht :D Dennoch: Wie ist eine CFR unter 0.1% dann überhaupt möglich? Durch eine Kombination mehrerer Ursachen, nach Wichtigkeit geordnet:
  1. Extrem geringe Dunkelziffer nahe 1x
  2. Bevorzugt jüngere Jahrgänge infiziert
  3. Omikron ist keine dominante Todesursache bei den gezählten Fällen
  4. Bis zum Tod vergehen im Schnitt mehr als 14 Tage (obwohl 14 auch der Median der 28 Tage ist)
Ich halte 1-3 für die Hauptursachen. Um speziell #2 zu analysieren, muß man diese CFR-Analyse für jede x0-x9 Jahrgangskohorte wiederholen und mit der natürlichen Sterberate dieser Kohorte vergleichen, die ja nicht konstant 0.1% beträgt. Für die Schweiz stehen diese Daten auf ourworldindata.org und anderen Quellen zur Verfügung, mir fehlt aber die Zeit ...

Der Punkt ist: Nur der die natürliche Sterberate einer Jahrgangskohorte übersteigende Anteil der CFR kann Omikron zugeschlagen werden. Kennt man die Altersverteilung nicht, muß 0.1% abgezogen werden, bei einer Dunkelziffer 50% 0.15%. Damit wäre die CFR in vielen Ländern 0. Das deckt sich auch mit der Beobachtung, dass nur eine Minderheit der "Omikron"-Sterbefälle beatmet wurden.

Allerdings ist hier noch Vorsicht geboten: Ggfs. ist die Hauptursache #2, die jüngeren Jahrgänge. Vor allem Schüler und ihre mehrheitlich geimpften Eltern. Am Beispiel Südafrika sieht man, wie die CFR wieder anzieht, nachdem sich nun auch ältere Teiler der Bevölkerung infizieren. Allerdings geschieht dies dort während des Abfalls der Welle, weshalb hier dennoch keine Überlastung des Krankenhäuser zu drohen scheint.

Temporäre Schlussfolgerung für mich: die Belastungsgrenze liegt deutlich oberhalb des Punktes, der sich durch den reinen Vergleich der CFR ergibt. Eine genauere Betrachtung der Zahlengerüste würde sich lohnen.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Der Sohn ist eine Tochter - und nein, bei uns sind die Abgehängten
nicht abgehängter geworden. Im Gegenteil haben sich die Kinder selbst
so organisiert, daß die stärkeren Schüler sich zusammen getan haben um
den Schwächeren gezielt Nachhilfe zu geben und sie bei ihren
Lernbemühungen zu unterstützen. Jedes Kind hat die Versetzung geschafft.

Wenn die Schüler in einem "sehr guten Gymnasium" das nicht so
hinbekommen wie die Schüler in dieser tatsächlich sehr guten Realschule,
dann ist das sehr gute Gymnasium vielleicht gar nicht so gut sondern
erzieht die Schüler zur Ellbogenmentalität.

Wie gesagt: Es ist eine Schule mit hohem Migrationsanteil und vielen
Kindern aus finanziell schwachen Familien.

Mag sein, daß wir hier privilegiert sind und ihr das im Norden nicht so hinkriegt.
Das ist aber kein Automatismus. Ganz offensichtlich geht es ja.
 
falconeye
falconeye kommentierte



Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass einige Kinder in der Pandemie wenig gelitten, ja sogar profitiert haben. Während andere sehr wohl isoliert, abgehängt und belastet wurden. Beides wird passiert sein. Kinder alkoholsüchtiger Eltern werden ja auch ganz toll selbstständig ;)

Unter dem Strich haben wir hier wohl im Kleinen, was wir ind er Pandemie im Großen beobachten: Es gibt Profiteure (vor allem die Reichen) und Verlierer (vermutlich vor allem die Armen).

Die Diskussion dieses wichtigen Themas "Kinder in der Pandemie" kann daher nur quantitativ geschehen, qualitativ macht sie keinen Sinn. Vermutlich streitet ihr euch deswegen ;)


ok, gerade gesehen, Du hast das schon ausgeführt ;)
Studienanfänger sind übrigens auch meine Hauptopfergruppe.

P.S.
Es wird vermutlich Untersuchungen dazu geben. Die könnten die Streithähne suchen und hier zur Diskussion stellen ;)
 
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häuschen
häuschen kommentierte


Exakt darauf kann man sich einigen. Tatsächlich haben sie womöglich gleichzeitig gelitten und profitiert. Und ganz bestimmt werden diese Dinge bei den Kindern auch in Zukunft noch ihre Wirkung zeigen.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Es gibt Profiteure (vor allem die Reichen) und Verlierer (vermutlich vor allem die Armen).
Habe ich ja weiter oben schon gesagt.
Es sind weniger die Maßnahmen und die Pandemie, als vielmehr
die Auswirkungen enormer finanzieller Ungleichgewichte.
Die Pandemie wirkt nur als sichtbar machendes Brennglas.
 
falconeye
falconeye kommentierte

als vielmehr die Auswirkungen enormer finanzieller Ungleichgewichte
Ja. Aber ...
Diese sind nicht neu und trotz der Superreichen Internetmilliardäre nimmt der Gini-Index weltweit über die Jahrzehnte Betrachtet eher ab (*). Daher würde ich das Thema eher pragmatisch als ideologisch betrachten. Eine Pandemiesteuer für Onlinehändler wäre sicher angemessen.
___
(*) Ausnahmen sind vor allem USA und China.
 
Statusupdate 29. Januar 2022

JSON:
Corona situation report for Germany at 2022-01-29:
Incidence:   1224.81
Today x7:    1537.74
Death Incid.:   1.196
Undetect/CFR:   0.27 x/%
Rt:             1.27 (1.29 7-day avg)
Alert level:    2.39 out of control
Trend Incid: 3353.34  (x2.7)
Trend Deaths:   8.935 (x7.5)
Alert-Germany.png
Zur Lage letzte Woche -> https://www.nikon-fotografie.de/com...egen-coronavirus-abgesagt.295040/post-2841135

Wir befinden uns weiterhin im ansteigenden Ast der 5. oder "Omikron"-Welle. Der Alertlevel ist 'out of control' und gegenüber letzter Woche leicht gestiegen. Deutschland ist ein 'Rebounce'-Land (vgl. Diskussion von letzter Woche) und daher kann ich die mittelfristige Entwicklung für D aktuell nicht einschätzen. Kurzfristig sieht es nach einem streng exponentiellen Wachstum aus (Rt konstant), d.h., nächste Woche wird die Inzidenz bei ca. 1900± liegen.

Die CFR in Deutschland ist rückläufig (aktuell 0,27% - letzte Woche 0.51%) - man beachte das Auseinanderlaufen von grauer und oranger Kurve im Chart oben. Sobald dieser Abstand eine vertikale Teilung erreicht, liegt die CFR bei 0.1%. Dieser Punkt könnte perspektivisch schon nächste Woche auch für D erreicht sein. In vielen Ländern Europas wie NL, DK oder CH ist er bereits erreicht.

Allerdings könnte die begrenzte Testkapazität in D die Dunkelziffer erhöhen und damit die CFR im Vergleich zu Ländern mit besserer Testkapazität verfälschen. In D liegt die Positivenrate in Tests aktuell bei 32%, in CH (wo allerdings zu einem geringen Anteil auch Schnelltests gezählt werden) bei 42%. Also können auch in anderen Ländern mit Untertestung wie der Schweiz, also mit ebenfalls signifikanter Dunkelziffer, CFR-Raten von unter 0.1% erreicht werden.

Ein Abschätzen der Belastung der Intensivmedizin ist mir aktuell für D nicht möglich. Die CFR in UK liegt gegenüber vergangener Woche leicht erhöht bei 0.18%. Ziehe ich hier 0.15% für den Hintergrundeffekt ab (vgl. https://www.nikon-fotografie.de/com...egen-coronavirus-abgesagt.295040/post-2842036 ), so erhalte ich +0.03% oder 1/8 der Corona-bedingten Toten pro Infiziertem gegenüber der Deltawelle. Das ist aber hoch spekulativ und ich runde das einmal auf den spekulativen Faktor 10. Das stellt auch eine Revision gegenüber meines früheren Schätzfaktors 2 dar. Mit dieser spekulativen Schätzung könnten wir also Inzidenzen bis 5000 verkraften - so lange in dieser Phase die Inzidenz bei älteren Jahrgängen Ü60 kontrolliert niedriger gehalten werden kann.

Ich denke persönlich, das BMG handelt klug, wenn Maßnahmen nur so weit gelockert werden - wenn überhaupt - dass diese Inzidenzen um 5000 nicht überschritten werden. In anderen Ländern (z.B. Israel) halte ich übrigens Inzidenzen um 10.000 für möglich. Das wäre übrigens eine erstaunliche Zahl, denn das sind 10% der Bevölkerung ... Erste Lockerungen in D halte ich persönlich für diskussionswürdig, sobald absehbar wird, dass der Peak bei uns unter Inzidenz ca. '5000' bleibt und die Inzidenz der älteren Jahrgängen Ü60 - ganz grob geschätzt - unter ca. '1000'. Aber für diese Diskussion benötigen wir Einsicht in eine aktuelle detailliertere Modellierung, als ich die liefern kann.
 
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4 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Österreich
Alert-Austria.png
Österreich ist nun auch im 'Rebounce', die Inzidenz 2600, CFR 0.11%.
 
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falconeye
falconeye kommentierte
Schweiz
Alert-Switzerland.png
Die Schweiz ist im 'Rebounce', die Inzidenz 3000, CFR 0.06%.
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye
falconeye kommentierte
Sonstiges Ausland

Länder mit CFR ≤0.13%:
  • Österreich, Schweiz, Spanien, Dänemark, Israel, Niederlande, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Schweden, Australien.

Der Omikron-Status der von mir analysierten Länder:
  • 'Rebounce' (*):
    • Deutschland
    • Österreich
    • Schweiz
    • Rumänien
    • Ungarn
    • Dänemark
    • Bulgarien
    • Frankreich (am Peak, aber noch 'out of control')
    • Luxemburg
    • Niederlande
    • Belgien
    • Schweden
    • Israel
  • Mitten in der Omikron-Welle, A 'out of control':
    • Tschechien
    • Polen
    • Südkorea
    • Japan (abnehmende Dynamik)
  • Omikron hat 'gezündet':
    • Thailand (fluktuiert)
  • Keine Spur einer Omikron-Welle:
    • China (kämpft ...)
  • Auf dem Peak (oder nur noch 'very high risk', 'Rebounce' möglich):
    • Italien
    • Indien
    • Spanien
  • Hinter der Welle:
    • Australia
    • Südafrika
    • USA
    • UK
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Hallo Falk @falconeye ich finde man kann Dir für Deine Analysen nicht genug danken. Ich orientiere mich im Leben nicht sonderlich analytisch sondern eher an einem Meinungsmix von Quellen die mir fundiert erscheinen.
In diesem Meinungsbarometer bist Du bei mir an Platz 1.
Danke.
 
22 Monate Homeoffice
Ich bin jetzt 22 Monate im Homeoffice, und die 2 Jahre werden vielleicht auch noch voll.

Mein Arbeitgeber, eine größere deutsche Firma hat damals für mich überraschend schnell HO angeordnet.
Natürlich arbeiten die Fabriken und deren Personal. Natürlich fahren die Monteure auf die Baustellen.
Aber davon abgesehen sind Verwaltung, Entwicklung, Marketing, Sales, Service etc. seit 22 Monaten im heimischen Büro.

In den Wellentälern konnte man nach Genehmigung ins Büro, auch kleinere Besprechungen mit vielen Abstandsregeln waren möglich.
Nichts Größeres. Keine Anwesenheits-Kundenveranstaltungen. Ganz ganz wenige Kundentermine.
Sagen wir mal ich war 10 mal bei Kunden und 20 mal in meinem Büro.

Und wir arbeiten alle wie die Irren. 8:00-19:00 ist normal. Jeden zweiten Tag bucht Dir einer einen Termin in die Mittagspause. Ein Teams-Meeting am anderen. Weil es allen gleich geht - keine Fahrtzeiten, keine Wegezeiten - entstehen mehr Termine und To-Dos denn je zuvor. Die Email-Menge hat sich vervielfacht.

Und wie gut wir geworden sind mit Webkonferenzen, Teams, virtuelle Kundenveranstaltungen, online Präsentationen, digitale Whiteboards usw.!
Viele, auch ich, haben die heimische Bürotechnik ausgebaut. Mein HO „kann“ jetzt mehr als das Büro. 1,5m Bildschirmbreite. Freisprech, Headset, 2 Kameras.

Und das Geschäft läuft! Am Anfang haben sie noch gefragt welche Projekte wegen Corona ins Risiko gehen. Heute zeigt sich: das waren 2 Rekordjahre. Ich bin gespannt welche Schlüsse man daraus ziehen wird.

Es ist mir klar das ich privilegiert bin. Mein HO ist ein Büro und nicht die Eckbank in der Küche mit 3 betreuungspflichtigen Kindern. Da muss ich dankbar sein.

Trotzdem sinkt die Moral seit 22 Monaten (mit Aufhellungen in den Wellentälern). Ich frage mich ob wir hier je wieder rauskommen. Und wenn es so weit ist, ob ich das Andere dann überhaupt noch kann. Meine Wohnung ist mein Arbeitsplatz geworden und ich kann nicht mehr abends „nach Hause kommen“ sondern setze mich nur von dem einen Stuhl auf den anderen.

Ich musste das mal los werden.

Ich habe die Schnauze gestrichen voll!
 
3 Kommentare
frimp
frimp kommentierte
Dito. Es wurde bei uns sogar das Büro aufgelöst und ich habe einen dauerhaften Homeofficevertrag bekommen, ob ich wollte oder nicht.
Ich beginne morgens um 8, mache 45 Minuten Mittag und Feierabend zwischen 17 und 17:30. Später angesetzte Termine ignoriere ich soweit es geht. Die Mittagspause ist als „abwesend“ eingetragen, wobei diese tatsächlich oftmals trotzdem gebucht wird.
Die Schlüsse die man daraus zieht, dass der Laden des AG so gut läuft? Weitere Umsatzsteigerungen! Noch mehr Gas geben! Zumindestens bei uns ist das so. Ohne mich - ich muss nur noch ein paar Jahre bis zur Rente, einfach entspannt die „Life-Work-Balance“ pflegen. Meinen Job mache ich trotzdem gut!
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye
falconeye kommentierte

Man kann im Homeoffice ja nur Information verarbeiten und kommunizieren - auf die ein oder andere Weise, verbale Kommunikation inklusive.

Das zeigt, wie stark die (westliche) Menschheit bereits einem gigantischen "Brain" ähnelt, mit den Menschen als ihren Neuronen. Anders ist eine Homeofficequote von 60% (USA) oder 30% (D) nicht zu erklären. Man wundere sich aber auch nicht, wenn niemand die Frage stellt, ob Neuronen glücklich sind ... ;)

Sorry für die für mich typisch abstrakte Sichtweise auf das Thema ;)
 
frimp
frimp kommentierte
Deswegen warf auch auch den Begriff „Life-Work-Balance“ ein. Wird durch Corona (mehr zuhause, weniger Zerstreuung), Homeofficetrend, Bubbles usw. gehörig durcheinandergebracht. Die einen müssen in Kurzarbeit, die anderen ins Homeoffice, auf einmal wuseln die Kinder permanent um einen herum usw. usf.
Der Trend des HO in den USA ging ja, initiiert durch Firmwn wie Google, Apple und Konsorten, die viel in ihre Campi investierten, wieder in Richtung produktive Vor-Ort-Blase. Corona hat auch das gehörig durcheinander gewirbelt.
 
Nach neuesten Daten aus den USA - siehe Grafik - ist das Risiko zu versterben z.B. bis 69 Jahre 1,4 auf 10.000 - kann sich jeder jetzt die Prozentzahl ausrechnen.
Bei Kindern ab 12 ist es - einfach mal ansehen.

Fuer mich gibt es keinerlei Gruende mehr fuer eine Impfplicht oder 2G Massnahmen oder Maske.
Ich werde mich weiter schuetzen mit Maske - jeder kann das tun was er will.

Beste Gruesse Bernd CoRiCal-chart-update-hero-1.jpg
 
häuschen
häuschen kommentierte
Ich habe nur über die individuelle Einschätzung von Risiken nachgedacht und wie sie sich vor, während und nach Corona verändert haben könnte, nachdem wir über diese 0,1% schwadronierten.
Es sollte hier inzwischen bekannt sein, dass ich da eher zu der „mutigeren“ Seite zu zählen bin, wenn ich diese 0,1% für nicht allzu viel halte.
Wen wundert es, denn ich will das Rauchen nicht lassen, trage beim Radeln keinen Helm und habe mir, im Gegensatz zu Falk, nicht das Ziel gesetzt, mich körperlich höchstmöglich zu stählen, nur um steinalt zu werden.

Meine Vermutung ist, dass die Angst, sich mit irgendeiner x-beliebigen Krankheit zu infizieren, vor Corona weitaus geringer war, als sie nach Corona sein wird und ich zweifle daran, dass unserer Gesellschaft das wirklich zuträglich ist.

Ich würde im Übrigen eher mal schnell unmaskiert durch den Edeka huschen, als barfuß in eine Schlangengrube zu treten, oder ohne Gelbfieber-Impfung nach Afrika zu fahren. Wie gesagt, es ging nur um Risikoeinschätzung und Wahrscheinlichkeiten.

Aber eins ist doch klar und da stimmt sicher jeder mit mir überein: Man kann Gefahren unter-, aber auch überschätzen und am klügsten ist es, sie richtig einzuschätzen.
 
frimp
frimp kommentierte
Wenn Du in die Schlangengrube trittst, verletzt Du ggf. auch eine Schlange.
Wenn Du ohne Maske in den Edeka gehst, nimmst Du keinerlei Rücksicht auf andere. Es ist also nicht immer nur Dein Risiko.
 
häuschen
häuschen kommentierte


Rewe ist nicht gut, Edeka auch nicht … dann geh ich halt zum Italiener.
 
waldgott
waldgott kommentierte

Man kann Gefahren unter-, aber auch überschätzen und am klügsten ist es, sie richtig einzuschätzen.
Absolut richtig!
Besser wäre: Man kann ungewisse, zukünftige Ereignisse ...
Damit kann man dann auch die Chancen und nicht nur die Risiken dieser Ereignisse berücksichtigen bei seinen Handlungen. Wer kein Geld beim Lotto riskiert, kann dort nie eine Million gewinnen.
Und die Einschätzung der Chancen, die uns das Ereignis "Corona" bringt ist völlig unterentwickelt. Die Einschätzungen der möglichen Handlungen reichen ja von "Ich bleibe zu Hause und verlasse es nicht mehr" bis zu "Ich ignoriere das alles und mache nichts". Irgendwo dazwischen liegt der Weg der Vernunft. Er ist leider nicht einfach zu finden. Vor allem sollte niemand niemandem vorschreiben, was er für vernünftig halten soll. Die eigene Verantwortung ist gefordert.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

und am klügsten ist es, sie richtig einzuschätzen.
Sehr wahrer Gemeinplatz.

Für eine Einschätzung fehlen uns in Sachen Corona noch die Erfahrung - weil sich die Situation (auch wegen andauernder Mutationen) laufend ändert. Wir sind also alle - inkl. Statistiker und Komplexitätsforscher - auf „Einraten“ anstelle von „Einschätzen“ angewiesen.

Und „richtig“ ist sowieso eine Definition, die sich erst in der Nachschau erweist.
 
Cpt. Kirk: „Die Erde wurde von einem tödlichen Virus heimgesucht.“
Mr. Spock: „Das ist ja schrecklich! Wieviele Opfer gab es? Werden die Menschen überleben?“
Cpt Kirk: „Wir liefen Gefahr 5% der Menschen in chaotischen Zuständen zu verlieren, aber durch Maßnahmen konnten wir es Eindämmen und so starben nur 500.000.“
Mr. Spock: „Cooler Einsatz, Cpt!“
 
häuschen
häuschen kommentierte
was hat das mit Coronamaßnahmen zu tun
Das wollte ich eigentlich von Dir erfahren :D

Es beschreibt einen Unterschied zwischen Schweden und den anderen Ländern Europas. Es geht um Datenschutz und die Nachverfolgbarkeit.
Ich schrieb ja davon, dass der Schwede seinem Staat anscheinend mehr Vertrauen schenkt.
 
häuschen
häuschen kommentierte


Das ist doch die Rate der Verstorbenen an den Fallzahlen, nicht an der Gesamtbevölkerung.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Meine 5% sind verhandelbar.
Allerdings bei ungebremster Pandemie hätten die Fallzahlen sich der Gesamtbevölkerung schnell angenähert. Nicht?
 
häuschen
häuschen kommentierte
Eine ungebremste Ausbreitung habe ich zu keiner Zeit für gut befunden, aber ich wiederhole mich.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Das habe ich Dir auch nicht unterstellt. Ich habe ja nur eine Antwortoption für Cpt. Kirk geliefert.
Alternativ auch mit 2%.
 
…als ich heute herausging, lag dieser Flayer in dem Briefkasten.

Ich frage mich woher diese Leute „spontane Mittel“ haben um solche Flayer herstellen zu lassen und sie zu verteilen?

Wahrscheinlich über die Parteien am rechten Rand, die wiederum den Zugang an die Steuermittel haben. (Stimmenabhängig) – ist meine Vermutung.

_DSC9185-Schrott.jpg

Bin mehr als nur etwas angepi...t.

Gruß

Peter
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
t.me ist Telegram, richtig?
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Keine Ahnung, bin absichtlich in kener der sog. Sozialen Medien.

Könnte sein?

Gruß
Peter
 
falconeye
falconeye kommentierte

Das schlimmste für einen Demokratie wäre es das man alles verharmlost.
Schon, grundsätzlich sind die Dinge aber maßstäblich einzuordnen. Nicht jeder mit Angst vor der Impfung ist rechts.
Das Thema wird auch wieder in den Hintergrund treten und was dann bleibt, sind die wirklich antidemokratischen Kräfte. Die man i.d.T. nicht verharmlosen soll.
Ich selber bin ja vor allem für die Impfpflicht, damit man das Thema endlich ad acta legen kann. Geimpfte oder Besitzer gut gefälschter Impfausweise haben keine Angst mehr davor. Aber der Zug scheint abgefahren, hat die Politik verbummelt.
 
siggi65
siggi65 kommentierte
tomtom65
tomtom65 kommentierte
1.000 Stück in DinA5 kosten gerade mal ca. 28,00 €, in DinA6 ca. 21,00 €. Da wird nicht viel Geld verbrannt und die Organisatoren werden bestimmt gesponsert
 
ohne Bezahlsperre auf PC
 
3 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Da geht es um die Sorge, dass Omikron Delta nicht vollständig verdrängen wird. Aber auch ohne Omikron näherten wir uns bereits der endemischen Lage. Notfalls halt per Impfpflicht…
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Eine weitere Meldung unter demselben Link:
14:11 Uhr: Brauchen Impfaktionen jetzt Polizeischutz? Eine wirklich üble Aktion in Essen.
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

Moin Georgie
hatte diese Meldung auch gelesen:mad:
 
Ich denke, die Situation wird im März ihren Höhepunkt erreichen und dann werden wir ein paar Monate Ruhe haben. Wann wird das alles vorbei sein ? :(
 
C
Christian B. kommentierte
Ich nehme mal an, dass tust Du jetzt schon..... (?)
 
falconeye
falconeye kommentierte

Meines Erachtens nach ist es vorbei, wenn Lauterbach den Mut findet, die Maßnahmen aufzuheben
Wenn wir Glück haben, ist es so. Wenn wir Pech haben, hört die Pandemie mit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges Ende Februar auf :(
 
Zuletzt bearbeitet:
häuschen
häuschen kommentierte


Du bist sicher, dass es einen Krieg gibt? Ich nicht. Ein paar Grenzübertritte, heftige Provokationen von Seiten Russlands und schlussendlich eine Einigung, nämlich die Zusage des Westens, dass sie die Finger von der Ukraine lassen werden. Wenn die Amis nicht wieder hintertriebene Spielchen spielen, weil sie heiß auf einen weiteren Staat im „Westen“ sind, dann kommt es mEn vorerst nicht zum Äußersten.

Im Übrigen: Dieses ganze Moralisieren des Westens dem Osten gegenüber habe ich schon lange als die weitaus größere Gefahr angesehen, als dieses Virus. Brandt und Genscher hätten die Verantwortlichen heute für ihre diplomatische Unfähigkeit geohrfeigt.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Ich habe schon nach einer abgesagten Photomesse in Kiew gesucht, damit wir @AnjaC zu diesem Thema einen neuen Thread unterschieben können :D
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Gestern noch sprach ich mich für das Prinzip der Eigenverantwortung aus und meinte dazu, diese sei heutzutage nicht besonders geschätzt.

Offenbar hat sich das über Nacht geändert - wenn auch vielleicht nicht aus den Gründen, die ich dafür gern sehen würde.

 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

Rückschauend muss man sagen, die Impfungen wirken nicht so wie mal gedacht.
weil zu wenige das Angebot einer Impfung angenommen haben .
(warum führst Du nur SPD Politiker an zu dieser Zeit waren J.Spahn und A.Merkel Federführend)
 
Timotheos
Timotheos kommentierte
Ich hätte auch mich selbst zitieren können, bin aber nicht so bekannt wie Herr Scholz und auch kein Politiker. Viele haben noch vor einem Jahr auf eine Herdenimmunität gehofft - ich spare mir jetzt den Aufwand, zu zitieren - und die lässt sich wie wir heute wissen mit der aktuellen Impfung nicht erreichen. Auch, wenn 100% geimpft wären. Ich weiss gar nicht, warum man sich gegen die Wahrnehmung dieser Beobachtung sträubt.
 
Zuletzt bearbeitet:
häuschen
häuschen kommentierte


Dann ist doch alles super. Die Impfungen wirken wie gedacht und ich hab sogar drei davon bekommen. Dann kann ich jetzt ja kein Corona mehr kriegen und ohne Maske im Supermarkt rumhusten.

Leute, was soll diese Wortklauberei?
Ich finde es total nervig, dass sich Manche hier gezielt einzelne Passagen meiner Texte heraussuchen, weil sie einfach nur geil darauf sind ein Haar in der Suppe zu finden. Es geht ihnen gar nicht mehr darum, den Sinn als Ganzes zu verstehen. Er wurde vom Covidioten Häuschen verfasst, da muss man ja Unstimmigkeiten finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
bouncer
bouncer kommentierte

"Rückschauend muss man sagen, die Impfungen wirken nicht so wie mal gedacht."

Ja, und Klein-Fritzchen hat gedacht, sein Fußpilz wäre dann auch geheilt.

Kein seriöser Wissenschaftler hat ähnliches wie Schwesig oder Scholz verbreitet.
Über die angenommene Auswirkung flächendeckender und vor allem schneller Impfungen ist in diesem Thread genügend fundiertes geschrieben worden. Lies einfach mal nach.
 
bouncer
bouncer kommentierte


"Dann ist doch alles super. Die Impfungen wirken wie gedacht und ich hab sogar drei davon bekommen. Dann kann ich jetzt ja kein Corona mehr kriegen und ohne Maske im Supermarkt rumhusten."

Ok, dann spring' ich noch ein letztes Mal über's Stöckchen.
Was DU gedacht hast wie die Impfungen wirken interessiert nicht.
Falk hat schon frühzeitig davon abgeraten darin das allein Seligmachende zu sehen.

Aber:
Impfungen + Maske + AHA + Arsch möglichst zuhause lassen = Null Covid
 
Mal ein Statistikvergleich mit aktuellen Zahlen Dänemark - nördliches Deutschland (Schleswig-Holstein + Hamburg). Ähnliches Wetter, ähnliche Bevölkerungsstruktur, nämlich zwei Großstädte (Kopenhagen und Hamburg) mit umgebenden Ballungsräumen, wo etwa die Hälfte der Bevölkerung wohnt und arbeitet, ansonsten Klein- und Mittelstädte sowie ländliche Strukturen.

Dänemark hat 5.8 Mio Einwohner, davon haben sich mit dem Coronavirus insgesamt infiziert 1.75 Mio, d.h. etwa 30%.
HH/SH haben 4.8 Mio Einwohner, davon haben sich mit dem Coronavirus insgesamt infiziert 0.48 Mio, d.h. etwa 10%.

Das ist ein signifikanter Unterschied und zeigt den deutlich freiheitlicheren / lascheren (je nachdem, wie man es sehen möchte) Umgang der Dänen in ihrer Corona-Politik. Vermutlich ist ein weiterer Grund, dass engmaschiger und besser organisiert getestet wird; aber dass immer wieder viel schneller und weitgehender gelockert wurde, ist Fakt.

Impfstatus zum 27.01.2022 ist ähnlich:

Dänemark: 83,1% (einfach) - 81,0% (doppelt) - 60,6% (dreifach)
SH: 79,6% (einfach) - 78,4% (doppelt) - 60,5% (dreifach)
HH: 81,2% (einfach) - 79,5% (doppelt) - 51,3% (dreifach).

Jetzt zu den Corona-Toten:

Dänemark hat 3.755 Corona-Tote, das sind ca. 0,06% der Bevölkerung.
HH/SH haben 4.111 Corona-Tote, das sind ca. 0,09% der Bevölkerung.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Auch statista, ein Vergleich für Europa. Kinder oder Immigranten senken nicht deine Lebenserwartung etc.pp. … Da hattest Du nicht zuende gedacht ;)
 
C
Christian B. kommentierte
Wofür? Für einen milden Verlauf. Man kann nicht jedes Risiko in der Gesellschaft ausschließen.
 
bouncer
bouncer kommentierte

"die Anordnung einer staatlichen Pflicht zur Duldung eines Eingriffes in die körperliche Unversehrtheit (Impfung) ausschließlich zum Zwecke des gesundheitlichen Eigenschutzes ist ein Widerspruch in sich selbst"

Steile These.
Warum bist Du so sicher, dass es ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit ist? Ich sehe eher das Gegenteil.
 
C
Christian B. kommentierte
Wenn Dir eine Nadel in den Arm gestochen und ein chemisch hergestelltes Mittel injiziert wird, ist das - nach juristischen Maßstäben - erst einmal ganz eindeutig ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit.

Deshalb ist das - und zwar ganz generell, nicht nur bezogen auf die aktuelle Impfdebatte - nur mit Einwilligung des Patienten zulässig. Nur die Einwilligung des Patienten macht aus einer rechtswidrigen Körperverletzung einen rechtmäßigen Heileingriff. Und zwar muss die Einwilligung freiwillig erklärt sein. Dies ist der Grund dafür, dass Ärzte den Patienten vor jedem geplanten Eingriff (egal welche Natur) über das, was geplant ist und welche Risiken damit verbunden sind, aufklären und diese Aufklärung und die Einwilligung dokumentieren müssen.

Der gute Wille, der mit dem Eingriff in die körperliche Unversehrtheit verbunden ist - die Heilung oder den Schutz des Patienten - ist auf der ersten Prüfungsstufe nicht beachtlich, sondern erst dann, wenn dazu eine Einwilligung (zweite Prüfungsstufe) vorliegt. Klingt für einen juristischen Laien zugegebener Maßen befremdlich, ist aber so (und keine "steile These" :) )
 
frimp
frimp kommentierte
Zu Deinen Symptomen. Jo, kennich. Nur bei mir findet man nix, so ist es CFS, Pfeiffersches, Long Covid oder einfach psychsomatisch. Je nachdem, welchen Arzt ich frage. Da bleibt nur Schulterzucken und Weitermachen.
 
Zum Thema Long COVID:

In den FAQ des RKI gibt es (bitte scrollen, ziemlich weit unten auf der Seite) das Kapitel "Gesundheitliche Langzeitfolgen" mit ausführlichen Informationen zum derzeitigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis und weiterführenden (externen) Links.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 / Krankheit COVID-19:

Ich möchte bitten, diese Texte als Ausgangspunkt für eure Recherchen zu nutzen. Es hilft weder, im Nebel zu stochern, weil wir noch zu wenig wissen noch sollten wir die Fehler der Vergangenheit bei Autoimmunerkrankungen und Langzeitfolgen anderer Viruserkrankungen wiederholen, die Patienten zu stigmatisieren mit Aussagen wie "ist ja eh alles psychosomatisch". Zur Erinnerung: Auch Asthmatiker wurden früher - und das ist noch gar nicht so lange her - als hysterisch eingestuft. Heute unvorstellbar. Und auch bei Long Covid werden wir in Zukunft mehr wissen und die bisherigen Beobachtungen besser einordnen können.
 
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häuschen
häuschen kommentierte


Wenn es einem so gefällt, fällt die Freudlosigkeit auch weg.

Ich frage mich gerade häufiger, wieviel Kopfschütteln die ganzen Öffnungen um uns herum auslösen und ob es Demos gegen den Wegfall der
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Guter Versuch... aber nein, zu kurz geschlossen.
Daß mein Leben nicht von Freudlosigkeit geprägt ist heisst keineswegs
daß mir der aktuelle Zustand gefällt.

Es hat ja einen guten Grund warum ich für die allgemeine Impfpflicht bin.

Und zum Thema Long Covid:

Ein gravierender weiterer Grund für die Pflicht.

Und Dänemark:
 
C
Christian B. kommentierte
Sorry, I could't resist... :cool: - und im Ernst: Mein Leben war und ist von nicht endend wollender Arbeit geprägt und wird es auch nach Corona noch sein; aber da ich Freude an meiner Arbeit habe, war und ist mein Leben nicht freundlos und wird es auch nicht sein - ich nehme an, es ist bei Dir nicht anders.

Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es - besonders für viele junge Leute - durchaus erstrebenswert wäre, mal wieder richtig die Sau rauslassen zu können, und dass diese das regulierte Leben im Moment als sehr freudlos empfinden.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Klar - ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.
Und ich hab den geilsten Job der Welt.
 
frimp
frimp kommentierte
Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Als Student in den 80ern hatten wir durchaus öfter „die Sau rausgelassen“. Ich weiss nicht, wie wir damals mit so etwas wie Corona umgegangen wären. Deshalb verurteile ich die Corona-frustrierten jungen Menschen auch nicht pauschal, auch wenn mir jetzt als “alter Sack“ ein isolierteres Dasein leicht fällt.
 
Fundstelle des Tages ...

Wer ärgert sich nicht über das langsame Dashboard des RKI -> https://corona.rki.de/

Hier hat es jemand korrekt implementiert ->
Viel Spaß :)

EDIT: Man beachte auch das coole Animationsfeature ganz unten in der Seite :)
 
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2 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Aus dem Impressum - statt lästigem Cookie-Popup
Diese Seite verwendet keine Cookies, keine Trackingdienste oder sonstigen Unfug.
Da sollen sich andere mal ein Beispiel dran nehmen :D

@Christian B. ist "sonstiger Unfug" richterfest formuliert? ;)
 
Kay
Kay kommentierte
...
Bei der derzeitigen Virus-Variante Omikron infizieren sich auch dreifach Geimpfte Personen massenhaft; die Verläufe bei diesen sind aber in der Regel nur milde. Eine Impfpflicht kann die Pandemie daher nicht brechen, weil der vorhandene Impfstoff dafür nicht geeignet ist.
Lieber Christian, als einer der letzten Verfechter einer Meinung "ohne a priori", hast Du damit sicher recht,
wenn denn mit Omikron wirklich Schluß ist.
Aber:
Unser "Impf-Guru" hält es für möglich, dass nach Omikron wieder Delta hoch kommt.

Mich stört bei vielen Überlegungen der Politik nach wie vor, dass immer nur reagiert wird; niemand strategisch denkt:
Bleibt es bei Omikron und wir sind im April durch, freuen wir uns und niemand muß anschließend eine Impfpflicht fürchten.

Bleibt es nicht bei Omikron und wir bekommen Delta zurück, wird wieder reagiert werden müssen.
Dann kommen wieder Reaktionen wie "Jetzt müssen wir möglichst viele Bürger impfen!"
Denkt die Regierung dagegen endlich strategisch und hört auf hin- und zurück zu eiern, wird geimpft und fertig.
Das man das jetzt nicht mehr als Impfpflicht juristisch begründen kann, ist wohl klar.
Nur: Die Selbstdarstellung der Politik zeigt mit dieser Unentschlossenheit jedem Zweifler den Weg.
Daher sollte jetzt dabei geblieben werden, möglichst viele Bürger:innen zu impfen und nicht wieder alles zerredet werden.
Weiterimpfen also!

Aber wahrscheinlich wird in der nächsten Redeschau schon wieder zurückgerudert: "Ist alles nicht mehr nötig!"

Im Mai kommt dann eventuell ein "Nun doch wieder" und wird immer weniger verstanden.
 
Kommentar
Hier die offizielle Haltung in unserem Nachbarland Dänemark - aus dem "Nordschleswiger", der Zeitung der deutschen Minderheit in Dänemark, daher in deutscher Sprache:


Und hier noch einige O-Töne aus Dänemark in einem Bericht der FAZ auf Youtube:

 
gannet
gannet kommentierte
Ich schätze, er meint, dass es schwierig ist, aus dem prozentualen Vergleich mit den Werten der ersten Welle eine aktuelle Riskoeinschätzung vorzunehmen.
 
häuschen
häuschen kommentierte


Mir sind die Prozentangaben auf der Y-Achse nicht klar und es soll Zeiten gegeben haben, in denen alle Infizierten im Krankenhaus gelandet sind.
Zum Lachen bringst Du mich beim Thema COVID eher nicht.
 
gannet
gannet kommentierte

Du musst die vier Kurven jeweils einzeln lesen. Der Höchststand in der ersten Welle bspw. der Gestorbenen wurde dann auf 100 % gesetzt. Aktuell sterben etwa 50% dieses Höchststandes der ersten Welle. Und das obwohl die Anzahl der Fälle bei mehr als 300% liegt (im Vergleich zum Höchststand der ersten Welle). So in etwa.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Es steht doch im Klartext dran:
Die Spitzenzahlen der letzten Winterwelle 20/21 werden als 100% angesetzt, und es
wird verglichen wie hoch die Zahlen im Vergleich dazu verlaufen.
Es liegen jetzt also schon mehr Patienten im Krankenhaus als im letzten Winter,
Tendenz weiter steigend, die Fallzahlen sind ein Vielfaches der letzten Welle,
und die Kurve der nacheilenden Todeszahlen zeigt weiter nach oben.

Intensivbelegung und Hospitalisierung/Todeszahlen laufen auseinander,
wie hier im Thread bereits mehrfach thematisiert.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Ich möchte meinen früheren Ausführungen hier nichts hinzufügen.
Man muss aber aufpassen, denn ab einem Punkt laufen die Todesraten, Hospitalisierungen etc. den Infizierten immer nach, die Leute hören ja nicht auf zu sterben, nur weil sie sich mit Corona infizieren. Ich rate von schnellen Eigeninterpretationen ab.
 
Glaubt eigentlich jemand dass ausgerechet wo gefühlt die meisten Querdenker leben und das Spazieren quasi erfunden wurde jetzt die mildesten Inzidenzen um 300-400 vorliegen?

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4 Kommentare
häuschen
häuschen kommentierte
Nachdem es dort vor nicht allzu langer Zeit auch schon mal Rekordinzidenzen gab, somit also auch ne Menge Leute „genesen“ sind, klingt das doch glaubhaft. Die Zeit spielt augenblicklich ja sogar für uns, auch wenn die ganzen “Querdenker“ dort jetzt natürlich volle Elle Long Covid haben.
 
C
Christian B. kommentierte
Da waren Rekordinzidenzen mit Delta, und da dauert es halt ein wenig, bis Omikron sich durchgesetzt hat. Ich bin ziemlich sicher, dass sich das in nicht allzu ferner Zukunft umkehrt. Teilweise gehen die Inzidenzen im Norden ja schon wieder zurück - möglicherweise gibt es durch Dänemark einen "Rebounce"-Effekt. Irgendwann folgen die Sachsen dann nach.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
@Wuxi Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Zumal die Argumente, die hier angeführt werden, ja dann auch für Bayern gelten müssten (mit ähnlich hohen Inzidenzen seinerzeit). Tun sie aber nicht. Überlastete Ämter? Hohe Dunkelziffer, zu wenig Tests?
 
falconeye
falconeye kommentierte
In Dänemark gilt: "Wer Symptome hat, soll künftig einfach zuhause bleiben" (statt sich testen zu lassen). Ich glaube, in Sachsen und Thüringen ist das schon lange der Standard ;) Und so ein Selbsttestwisch für die Kita-Kinder ist auch schnell unterschrieben ... Und zuletzt ... Ungeimpfte kommen ja nicht überall rein und haben von daher ein geringeres Risiko.
 
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