Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Ich bin der größte Feind dieses Threads, habe mich allerdings irgendwann breit klopfen lassen, ihn zu dulden. Ich habe auch versucht, ab und an die eine oder andere nützliche Information in diesen Thread zu streuen.

Ja, Fakt ist, wir sind eine Foto-Community. Fakt ist aber auch, dass wir Mitglieder mit Ängsten und Ansichten haben, die diesem Thread eine Berechtigung erteilen. In diesem Sinne sollten wir ihn, unter der guten Beobachtung von Anja, nutzen und bedienen.

Im Übrigen hält dieser Thread unsere Fotografen nicht ab, ihre tollen Bilder hier und in dieser Community zu zeigen! Oder?

Du sprichst mir aus der Seele. So etwas ähnliches hatte ich hier oder anderswo zu Beginn der Corona-Krise geschrieben. Die genaue Formulierung ist mir entfallen, denn der Beitrag wurde seinerzeit umgehend gelöscht.

Na ja egal, wenn man das wieder aussprechen darf, ist es ja gut.

Ich wünsche mir jedenfalls, dass dieses Thema nicht zu viel fotografische Kompetenzen bindet, die an anderer Stelle gebraucht werden.
 
Kommentar
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Der Thread kann stellenweise doch sehr sinnvoll sein, gerade wenn ich so etwas lese was dembi64 erleben muß.
Vieles muss man eben als unwichtig aussortieren, das kann aber jeder selbst entscheiden, wenn ich z.B. lese das Maskenpflicht im Freien nichts bringen soll, weil die Viren ja scheinbar nach 10cm in der frischen Luf entgegen der Windrichtung oder des Hustenausstoßes tot zu Boden stürzen.
Da denk ich mir meinen Teil über die ganzen Theoretiker.
Ob jetzt einer einem dauernd Tabellen über Linienpaare der Objektivauflösung oder wie jetzt Coronatabellen vorrechnet ist für mich eigentlich gleich nervtötend, weil meistens recht Praxisfremd.
Einfach ignorieren und das Leben wird einfacher, wie man sieht scheitern die einfachen Dinge mal wieder an der lahmarschigkeit der deutschen Bürokratie.
Bei meiner Frau im Betrieb ist jetzt auch der erste Corona Verdachtsfall aufgetaucht, ich harre der Dinge die da kommen und beschäftige mich schon mal mit Vorräten anlegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
2 Kommentare
gelenkpfanne
gelenkpfanne kommentierte
Klopapier. Du musst Klopapier kaufen. :sneaky:
 
dembi64
dembi64 kommentierte
Wein und Kondome nicht vergessen :00003670:
Obwohl, die Versorgung ist gesichet und Klopapier gibt es inzwischen auch wieder überall. Da brauchst Du nix zu hamstern.
 
Guten Morgen zusammen :)

Wisst ihr, was ich nicht verstehe? Warum in diesem Thread immer wieder Leute schreiben, die den Thread nicht mögen, nichts beitragen wollen, sich lieber mit was anderem beschäftigen. Es wäre so einfach, hier dann einfach nicht reinzuklicken und sich mit den Threads zu beschäftigen, die einem zusagen.
Wenn man trotzdem mitlesen möchte (was etwas paradox ist, aber ok...) und einem etwas auffällt, das Grund zur Beschwerde liefert, gibt es die Möglichkeit, eine Unterhaltung mit mir zu starten oder einen Beitrag zu melden. Das macht die Verantwortlichen für diesen Thread (also hauptsächlich mich) auf das Anliegen aufmerksam, so dass wir uns darum kümmern können und zwar ohne, dass der Thread unlesbar wird durch Metadiskussionen, die hier nicht hingehören.
Warum wird diese Möglichkeit nicht genutzt? Was ist die Motivation, hier direkt hineinzuschreiben (z.B. auch einen bereits verfassten Kommentar zu löschen und den Inhalt statt dessen in einem optisch natürlich auffälligeren Beitrag im Thread zu posten)? Ich habe da so meine Vermutungen, aber es wäre off-topic und Spekulation, mich hier dazu zu äußern. Tut ihr es deshalb bitte auch nicht oder macht es privat.

Nochmal, wie schon so oft:
Wir diskutieren hier über die Corona-Pandemie. Der Bedarf ist ganz offensichtlich da und ich finde, es ist auch eine Aufgabe unserer Community, in der außergewöhnlichen Situation einer Pandemie, für Sorgen, Nöte und Informationsbedarf unserer Mitglieder einen Platz IN der Gemeinschaft anzubieten, wo die üblichen Themen nur einen Mausklick entfernt sind und weiterhin den Großteil unseres Angebots ausmachen.

Zusammenstehen, sich gegenseitig unterstützen, sich (auch kontrovers) austauschen, wirklich eine Gemeinschaft sein, nicht nur zu dem einen wunderbaren Thema Fotografie, das uns alle verbindet: das ist meiner Meinung nach in diesen Zeiten wichtig. Nicht nur hier, sondern generell. Und wenn wir auch nur ein Quentchen dazu beitragen können, dann ist das viel wert.

Es ist ein Angebot, das man wahrnehmen kann oder auch nicht. Warum manche Leute das nicht einfach so stehen lassen können, ist mir nach wie vor ein Rätsel.

Deshalb nochmal, ein allerletztes Mal:
  • Wie überall in der Community gilt: Wir diskutieren nicht über den Sinn und Zweck eines Threads.
  • Wie überall in der Community gilt: Wer den Thread doof findet, kann sich mit anderen beschäftigen
  • Wie überall in der Community gilt: keiner wird gezwungen, hier mitzulesen oder mitzuschreiben
  • Wie überall in der Community gilt: niemand muss diesen Thread abonnieren (kleiner Tipp: wer einmal hier hineingeschrieben hat, hat den Thread automatisch abonniert. Das lässt sich in der individuellen Aboliste schnell wieder ändern)
  • Off-topic wird kommentarlos gelöscht
  • Mehrfaches Off-topic und Stören des Diskussionsverlaufs führt kommentarlos zum Ausschluss aus diesem Thread
Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die sich hier konstruktiv beteiligen, Informationen mit uns teilen und nach bestem Wissen und Gewissen dazu beitragen, die Situation zu erfassen, zu bewerten und einander zu helfen - als Gemeinschaft.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
 
1 Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte
Ich finde es ok, wenn Leute ihre Meinung kundtun, auch, dass sie einen OT-Thread (in einem Fotoforum) zu Corona nicht mögen. Immerhin wurden/werden z.B. auf DPR alle Threads zum Thema Corona gelöscht.

Andererseits gibt es aber kaum irgendwo einen Diskussionsthread zum Thema Corona in der Qualität, in der wir ihn hier haben. Zumindest in DE. Deshalb empfinde ich ihn als echte Bereicherung. Natürlich können wir uns hier auch bei unserer Moderatorin Anja bedanken. Schade, dass wohl kaum jemand ausserhalb der Nikon bzw. Foto Community dieses Highlight mitbekommt. Vielleicht aber ja doch.
 
Update 16.Mai 2020

Hinweis: ab heute werde ich hier Updates nur noch 1x wöchentlich (Samstags) veröffentlichen. Oder, wenn sich A um mehr als +/- 0.5 geändert hat. Hintergrund: ich denke, das Thema wird uns noch lange begleiten und wird aber über den Sommer eher ruhig verlaufen. Hier im Thread wird es ja bereits auch ruhiger.

Germany
New Cases 15.05.2020: 755
Weekly average: 664
Rt: 0,72 (0,58 - 0,90)
Forecast 12.06: 201 (36 - 1126)
Alert Value A: 0,01 moderate risk
Rt (RKI): 0.80; 0.90 (geglättet); (per RKI Bulletin vom 15.5.2020)

Screen Shot 2020-05-16 at 09.59.13.png

Möglicherweise beobachten wir hier positive Effekte der Einführung der Maskenpflicht. Ein signifikanter Nachweis ist aber (noch) nicht möglich.
 
Kommentar
Ich hab es gar nicht mitbekommen, aber ... die Restaurant sind ja wieder geöffnet. Gibt es da eigentlich Auflagen, außer dass die Kellner Masken tragen müssen?
Die Leute drängen sich aneinander, fast wie früher. Beim Italiener stehen 2, anstatt 6 Tische draußen, aber drinnen herrscht venezianische Enge.
Auf den Straßen im Ruhrgebiet ist wieder die Hölle los. Hier kollidieren die Unmengen an Baustellen, die auf Grund er Corona-Stille eröffnet wurden, mit dem sonst üblichen Verkehr. Es ist die Hölle los auf den Autobahnen.

Ich, gerade ich, habe im Augenblick kein wirklich gutes Gefühl. Ich würde zurzeit wohl in ein Restaurant gehen, von dem ich das Gefühl habe, dass Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, die auch logischen Gedankengängen folgen. Allerdings würde ich nur draußen Platz nehmen wollen.
Mein Italiener hingegen hat anscheinend nix kapiert. Hier und da ein paar Masken und ein bissl Corona-Show für die Außenwirkung, im Innenraum aber das fröhliche Weingelage und gemütliche Enge ... das ist schon ein bisschen gruselig.
 
Kay
Kay kommentierte
Der Zusammenhang für uns ist, dass wir entspannt sein können. Die Küchenhilfe, der die Nase leckt, ist es nicht - und vielleicht hat sie Kinder, oder die Oma zu versorgen und dann kann so ein Mensch als minderverdienender Lohnabhängiger durchaus auf die Idee kommen, auch mit Krankheitsanzeichen nach dem Motto " wird schon nicht so schlimm sein " zur Arbeit zu gehen. Das kann für so manchen quasi zum Zwang werden, verdienen zu müssen.
In der Situation bin ich nicht. Du auch nicht. Aber wenn einer von uns bei dem Italiener von dem Du (als Beispiel) schreibst, gerne zum essen möchte, müssen auch wir überlegen und das Risiko abschätzen, in das wir uns begeben. Ich bin eben nicht überzeugt, dass da jetzt jeder Mitarbeiter in den Restaurants genauso geschützt ist wie der Kellner, den man sieht. Bis 2019 war mir das egal.
 
häuschen
häuschen kommentierte
Bei dem Italiener stehen Mutter und Sohn des Chefs in der Küche.

Aber gut, ich weiß, was Du meinst und ich hatte ja bereits die Hoffnung geäußert, dass die Krise daran ein klein bisschen was ändert, leider mit Betonung auf klein und bisschen.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Die Restaurants sind zwar geöffnet und vor Corona bin ich im Schnitt 1-2 Mal pro Woche essen gegangen. Aber ich warte noch 14 Tage ab, um zu sehen, wie sich die Restaurantöffnung auf die Pandemie auswirkt. Erst dann entscheide ich, ob und wann ich wieder in Restaurants gehen. Bis dahin nehme ich den Außer-Haus-Service in Anspruch. Somit haben die entsprechenden Restaurantbetreiber immerhin ein bisschen Umsatz. Bei meinem Lieblingsgriechen hats allerdings den Nachteil, dass ich den kostenlosen Ouzo zum Abschluss des Essens nicht bekomme :cry:
 
falconeye
falconeye kommentierte
Gibt es da eigentlich Auflagen
Also, in Bayern kenne ich sie: Maskenpflicht für Kellner und Gäste weg von ihrem Tisch (innen). Abstand der Tische 1.5m. Nur max. 2 zusammengehörende Haushalte pro Tisch (aus dem Gedächtnis).

In der Praxis wird es auf die Ordnungsämter ankommen. Habe Videos gesehen, wo die Ordnungsämter bei Fitnessstudios hart durchgegriffen haben. Sie fangen vielleicht auch mal dort an, ist ja auch fast wichtiger ... Ich denke, die Regeln werden letztlich auf eine Art eingehalten werden, die auch praktikabel ist.

Ich fand den Vorschlag von Kekule prima, jetzt mehr Tische draussen zu erlauben, als lizensiert wurden.

Und es wird wohl auch je nach Bundesland unterschiedlich gehandhabt werden, vermute ich.
 
Dupk
Dupk kommentierte
Wir (meine Frau und eine Bekannte) waren am letzten Dienstag und auch noch mal am Freitag zusammen in einem Kaffee.
Beim Betreten musste Mundschutz getragen werden.
Am Platz konnte dieser abgenommen werden.
Es mussten die jetzt obligatorischen Zettel mit Name, Adresse, Uhrzeit usw. ausgefüllt werden (wieso kontrolliert eigentlich niemand, ob das mit dem Personalausweis auch übereinstimmt?).
Die Tische waren weiter auseinander, es gab mehr Abstand an den Plätzen am Tisch selber, das Personal war die ganze Zeit über mit Mundschutz (natürlich auch über die Nase) versehen gewesen.
Statt Karten gab es einen Barcode-Aufkleber auf dem Tisch.
Klappte alles einwandfrei.
Für draußen war der Wind zu kühl, leider.
Toiletten-Gänge waren auch nur mit Schutz gestattet.
Fast so wie früher.
Aber nur fast.
 
Hallo Albert!
Ich fand es schon vor Corona immer schrecklich, wenn Leute sich mit Husten und triefender Nase zur Arbeit und sonst überall hin quälten.
Infektionen waren auch vor Corona schon doof und zum Glück habe ich mir so gut wie nie eine eingefangen, weil ich anscheinend immer schon einen risikoarmen Lebenswandel hatte.
So sah ich das auch, so lange ich als Angestellter oder von meiner Ehefrau "finanzierter" Hausmann agierte.
Seit ich aber selbstständig darum bemüht bin, zumindest meinen Lebensunterhalt und so weit möglich den der anderen Hausbewohner mit zu finanzieren, muss ich mich auch mit triefender Nase und Husten / Asthma (eher wegen Allergien denn wegen Corona) "quälen".
 
2 Kommentare
häuschen
häuschen kommentierte
„In die Öffentlichkeit quälen“ war gemeint.

Offiziell leben wir in einem Land, in dem man krank sein darf. Man muss nicht zur Arbeit gehen, wenn man erkältet ist.
Dass es Arbeitgeber gibt, die dafür nicht ausreichend Verständnis haben, dass es Angst um den Job und ähnliche Missstände gibt, ändert daran nichts.
Die Missstände gehören ausgeräumt und angeprangert.

Ob Du mit Husten ein Objektiv reparierst, oder mit Schnupfen einen Online-Shop betreibst, ist doch nicht Thema.
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Es geht bei mir hauptsächlich darum, dass ich - wie von dir genauer ausgeführt - zum Einkaufen oder Paketeaufgeben fahren muss, also das Haus verlassen.
 
Moin
könnte mir vorstellen das im Rahmen der Öffnungen Kontrollen kommen.
Und wo es nicht passt werden die "Läden" schnell wieder zu sein plus dickes Bußgeld
Schön wärs, es wurden aber schon vor Corona zu wenig Kontrolleure beschäftigt und das wird jetzt auch nicht besser. Einzig wenn die Bürger selbst darauf schauen und ggf. Anzeige stellen könnte sich was ändern.
Und dann kommt wieder Kritik von wegen Denunziantentum.
Wo kein Kläger, da kein Richter
 
3 Kommentare
häuschen
häuschen kommentierte
Mir fällt bei solch einer Aussage auch nix anderes ein, als an Denunziantentum zu denken.

Mein gesamter Vorort ist hier bereits durch Denunziantentum vergiftet, weil die Leute im Lockdown den ganzen Tag im Fenster hingen und nix Besseres zu tun hatten, als die Bullen anzurufen. Die Aufforderung seine Mitmenschen dazu anzuhalten sich gegenseitig anzuzeigen, ist widerwärtig.
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte

Bis jetzt habe ich auch jede versiffte Ladentheke, bei der ich mal aus Zufall dahinter sehen konnte, ignoriert, weil man ja immer schön wegschaut oder vorbeifährt, manche höchstens mal Filmchen vom Elend für Youtube drehen und man sich sonst um seinen eigenen Kram schert.
Soll doch jeder machen was er will, was schert mich die Oma um die Ecke die den ganzen Knallköpfen ausgeliefert ist.
Ich fand es nicht verwerflich als Leute die Polizei gerufen haben als Nachts in einer Schischadingens Kneipe Corona Parties gefeiert wurden.
Ach Gottchen, ich vergass der korrekte Mensch denunziert nicht.
 
häuschen
häuschen kommentierte


„Ach Gottchen, ich vergass der korrekte Mensch denunziert nicht.“

Das ist korrekt, wenn man weiß, welche Bedeutung der Begriff hat :p
 
Ich habe keine Angst vor Covid-19. Ich glaube auch nicht, dass das in Wuhan entstanden ist. Ausgerechnet auf dem Tiermarkt, der sich in fußläufiger Entfernung zum einzigen Klasse-4-Virenlabor in China befindet ... ist mir irgendwie zu zufällig. Entweder ist der Virus dort im Labor gebastelt worden (sehr unwahrscheinlich) oder es gab ihn schon lange vorher und er ist erst bemerkt worden, als er in Wuhan vorbei kam (wahrscheinlich). Ich meine, dass daher die Immunität schon viel weiter fortgeschritten ist, als man glaubt. In China sowieso, aber auch bei uns.

Ich rekapituliere gerade eine heftige Erkrankung im letzten November, die mich eine Woche lang niedergeworfen hat mit Symptomen, die man heute Covid-19 zuordnen würde. Ich konnte rückblickend einen zeitlichen Zusammenhang mit der Rückkehr einer chinesischen Arbeitskollegin von ihrem Familienbesuch zzgl. einer möglichen Inkubationszeit feststellen. Muss nichts bedeuten, geht mir aber nicht aus dem Kopf.

Sicher bin ich mir aber in der Überzeugung, dass die Panik-20-Pandemie der Menschheit mehr schaden wird, als es eine völlig unkontrollierte Covid-19-Pandemie getan hätte.
 
Kay
Kay kommentierte
Naja, die Intensivstationen sind auch so unausgelastet, weil offenbar die Empathie auf das Inland beschränkt ist.
Solidarität wäre möglich. In Hamburg wurde mal von einem Patienten aus Italien berichtet. Aber der Praktikant ...
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Nun, wir haben Bilder aus Ecuador gesehen, oder? Da waren also Leute vor Ort. Im übrigen geben gute Journalisten immer Quellen an und veröffentlichen nur, wenn sie zwei seriöse davon haben....
Ist aber auch egal, hier in diesem Thread ist es jedenfalls so, dass Behauptungen mit Quellen belegt werden und dass man seine eigene Meinung als solche kennzeichnet, damit die Leser beides voneinander trennen können. Du bist ja jetzt erst hier eingestiegen und wusstest das vielleicht bisher nicht. Deswegen erklär ich es noch mal.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Was soll man nun glauben?
@49mm Das ist i.d.T. manchmal schwer zu entscheiden. Sonst gäbe es ja auch nicht so viele Theorien und Ansichten im Umlauf.

Ich habe nun seit Januar die Lage doch eher aufwändig verfolgt und recherchiert. Dabei stets die Originalquellen geprüft oder gelesen und manch einen Medientrend kritisch gesehen. Das fing ja schon im Januar an, als die Sache eher verharmlost wurde. Und es stimmt natürlich auch, dass die Leitmedien dann sehr selektiv Bilder verbreitet haben, die Angst machen. Wie zunächst ja auch das Internet. Aber diese Angst hat natürlich die Leute auch wachgerüttelt, was ja vielleicht auch gut war.

Egal, wenn man nicht mehr Zeit in die Sache investieren möchte, als möglichwerweise normalerweise gesund für die eigene Psyche ist, wird es schwierig.

Daher fragt man mich im Freundeskreis mittlerweile Löcher in den Bauch zu spezifischen Fragen. Wer mich kennt, weiss, dass ich meistens unabhängige Ansichten vertrete und auch nur dann, wenn ich echtes Wissen dazu angesammelt habe. Ging/geht ja hier zu Fototechnikfragen genauso. Wenn ich eine Verschwörungstheorie ablehne, dann nicht automatisch die nächste. Etc. Ich kann aber natürlich die Zukunft auch nicht vorhersehen.

Wenn jemand hier also eine offene Frage hat, helfe ich gerne bei der Beantwortung. Einige der oben gestellten Fragen z.B. müssen nicht offen bleiben. Einige für "sicher"gehaltene Vermutungen bekommen bei genauerer Betrachtung vielleicht doch Risse. Ich will aber nicht ins Detail gehen. Es sei denn, jemand fragt mich konkret.
 
4
49mm kommentierte
Hier wird die Aussage der Reiseveranstalterin bestätigt:


Grund für die Toten auf der Straße war, dass die Bestatter sie wegen der Ausgangssperre nicht abgeholt haben. Ich habe keinen Anlass zu glauben, dass bei RND schlechte Journalisten arbeiten. Wie kommst Du eigentlich auf die Idee, ich hätte vielleicht nicht gewusst, dass man Behauptungen belegen sollte? Das ist ja nun wirklich keine Besonderheit dieses Threads.
 
Cassie
Cassie kommentierte
Was das "zur Normalität zurückkehre" angeht, so ist meine Theorie eher, dass sich die meisten an die aktuelle lage einfach gewohnt haben. Ich habe letztes Jahr einige Veränderungen in meinem Leben durchgeführt, und dabei immer wieder den Leitsatz gehört, wenn man sich Sechs Wochen zu etwas aufrafft ist es zur Gewohnheit geworden. Die meisten Maßnahmen sind nun länger als Sechs Wochen in Kraft, so ist es also zur Gewohnheit geworden, diese zu beachten und zu befolgen.
So wird sich, meiner Vermutung nach, in ein paar Wochen keiner mehr über die ach so schlimme Maskenpflicht aufregen, bis auf ein paar Menschen mit zu viel Langeweile und zu wenig im Kopf.
Über VT diskutiert zum Glück in meinem Umfeld eh niemand mehr mit mir, die meisten wissen wie ich da so Ticke. Beweise, Motive und Durchführbarkeit sind drei Teile mit denen man eigentlich jede VT als Schwachsinn überführt.
 
Du sprichst mir aus der Seele. So etwas ähnliches hatte ich hier oder anderswo zu Beginn der Corona-Krise geschrieben.
Darf ich vielleicht mal an eurern "Freien Willen" erinnern? Gerade in diesem Fall ist es doch watscheneinfach, den Thread, den ihr so gar nicht verkiefeln könnt, zu meiden. Nicht lesen bildet zwar nicht, schont aber eure Nerven ungemein. Und in diesem Forum sind doch tagtäglich eine derart große Menge an fotografischen Threads in Bewegung, deren Inhalt doch speziell für euch produziert wird. Glaubt ihr, die Menge dieser Threads würde größer, die Inhalte besser, wenn ihr hier abdrehen könntet?

Für manche Beschwerde fehlt mir echt der gedankliche Zugang.
 
3 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Ernst, sei ein wenig toleranter. Wir strapazieren die Toleranz derer, die ihr Hobby oder ihren Beruf lieber Corona-frei wüssten, ja auch ziemlich.

Und für diese Toleranz bedanke ich mich hier in aller Form!
:itd-3d-ani-w120-smiles-014:
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Mir mangelt es in diesem Fall gar nicht an Toleranz, ich werbe sogar auch bei anderen um eine solche. ;)
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ich verstehe es auch nicht. Gibt es hier im Forum mittlerweile eine Lesepflicht für alle Beiträge?

In jedem Forum gibt es Themen/Diskussionen, die mich nicht interessieren, die klicke ich dann nicht an. Die laufen an mir vorbei, als wenn sie nicht existieren.

Toleranz sollte auf der anderen Seite bestehen. Nur weil mich etwas nicht interessiert, muss man nicht gleich einen Thread schließen. Mir gefällt das Thema nicht, dann dürfen andere da auch nicht weitermachen. Diese Einstellung findet man in vielen Foren, immer wieder wird verlangt Threads zu schließen, das ist doch die eigentliche Intoleranz.
 
Sicher bin ich mir aber in der Überzeugung, dass die Panik-20-Pandemie der Menschheit mehr schaden wird, als es eine völlig unkontrollierte Covid-19-Pandemie getan hätte.
Das ist ein Thema, das wir hier im Thread nicht diskutieren wollen. Aber dieser Denkanstoss sei mir vielleicht gestattet, ohne ihn vertiefen zu wollen ...

Vielleicht ist die Panik-20-Pandemie ja auch eine Katastrophe, in deren mittelfristigen Verlauf sich viele Dinge in der Gesellschaft zum Besseren wenden werden. Wir waren als Gesellschaft schon ganz schön festgefahren, gefangen in Quartalsberichten börsennotierter Unternehmen etc. Vielleicht bessert sich auch nichts, aber die Chance zumindest sehe ich.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Die Pandemie ist doch nur der Auslöser und Beschleuniger, nicht die Ursache für eine Entwicklung, die schon vorher begonnen hat. In einer völlig überbevölkerten Welt mit knappen Ressourcen und sehr ungleicher Verteilung des Wohlstands sind Abschottungen und Egoismen logische Reaktionen, wenn man seinen Wohlstandsvorsprung absichern will.

Zudem drängt mit China eine neue Supermacht an die Weltspitze, deren Wertekonzept sich schon grundlegend von westlichen Werten unterscheidet. Bei den Amis kritisiert man ein "America first", für die Staatsführung in Peking gilt dagegen das noch radikalere "China only".

Multinationale Organisationen, UNO, WHO, Weltbank und IWF haben kaum Bedeutung in dieser Pandemie, Hilfen kommen überwiegend von nationalen Institutionen, vor allem von den nationalen Zentralbanken.

Man kann zwar von einer anderen Welt träumen (ob sie tatsächlich besser wäre, ist auch nicht sicher), aber die Zeichen stehen derzeit in eine andere Richtung.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Zum Thema „Abschottung“ etc. ... meine Sicht, extrem verkürzt:
1. Es gibt eine Gruppengrenze. Innerhalb denken wir in der Wirform. Ausserhalb sind wir skeptisch.
2. Im Augenblick verläuft diese Gruppengrenze etwas ausserhalb der Sprachgrenzen.
3. In Krisenzeiten verkleinern sich diese Gruppen (Corona, Flüchtlingskrise, Finanzkrise etc.).
4. In Wohlstandszeiten vergrößern sie sich (EU, Globalismus, Tourismus etc.).
5. Historisch überwiegt #4, wir denken nicht mehr in der Kategorie von Stadtstaaten ...
Wer hier insgesamt Pessimist ist, hat einfach nur einen relativ kurzen zeitlichen Horizont gewählt.
 
Kay
Kay kommentierte
3. wundert mich nach wie vor.
Statt Solidarität und Gemeinsamkeit um ein gemeinsames Anliegen wuselt jeder nur vor der Haustür.
Mein Praktikant wird weiterhin als Spinnerei betrachtet. Dagegen ist es selbstverständlich, dass das Problem bei dem Schlachthof in .. nur den Kreis ... betrifft.
Keiner koordiniert.
Es wird gefaselt von der 2. Welle. In den USA stapeln sich die Verstorbenen auf unschöne weise, aber da ist der Chef auch sowieso ... und außerdem ist das weit weg.
Nur die Frage für uns ist wichtig : Können wir endlich in den Biergarten ?
Unsere Nachbarn sind nur wichtig in der Statistik, damit wir sehen können, dass es bei uns besser ist und dann interessiert uns nur noch, wann wir wo wieder Ferien machen können. Italien und Spanien wären doch mal wieder schöne Reiseziele, auch wenn wir uns bisher nur um Söder und Laschet gekümmern haben und diese Leute da irgendwo im Ausland bisher doch eben woanders waren. Jetzt werden sie wieder wichtig, weil wir wieder hin wollen.

Wo ist Solidarität - Gemeinsamkeit, wenigstens in Europa ?

Italien bekommt Geld. Für die Pflegekraft klatschen wir. Spargel muss sein.


Die Menschheit erscheint mir immer kurzsichtiger und engstirniger zu sein / zu werden. Meine Glaskugel verstaubt ...
 
falconeye
falconeye kommentierte
Kay

3. wundert mich nach wie vor.
Dann ist es ja gut, dass ich es erwähnt habe. #3 ist fast ein Naturgesetz für staatenbildende Spezies. Diese Eigenschaft verleiht der Spezies einen spieltheoretischen Wettbewerbsvorteil und ist sicherlich in unserer DNA verankert. D.h. nicht, dass ich es gut finde. Aber Dinge zu verändern erfordert Verstehen.
 
Kay
Kay kommentierte
Schade, eigentlich, dass sich seit der Sandkiste nichts geändert hat :

Mein Haufen / Turm ist größer als deiner/seiner - und wenn nicht, dann schubs ich den anderen um.
Manchmal ergehe ich immer noch dem Irrglauben, die westliche Geld- und Machtwelt könnte wenigstens, wenn nicht sonst, dann zumindest von Industrie und Wirtschaft etwas lernen :
Etwa die Wichtigkeit von Teamfähigkeit, oder die Einsicht, dass große Projekte besser bewältigt werden können, wenn man gemeinsam agiert als gegeneinander.

Wir hatten einst zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Ausbildern und Referendaren einen Kurs mit einem tollen Psychologen.
Es wurden zwei Gruppen gebildet und jede bekam die identische Aufgabe, eine Brücke aus Papier zu basteln.
In unserer harmonischen Gruppe war die Brücke längst fertig und hatte Verzierungen wie ein Brückenwärterhäuschen
und ein Strassenschild für max. Belastung : 1 Teekanne ...
und die anderen in der anderen Gruppe waren uneins und man sah es - zwei Brückenstücke passten nicht zusammen.

Bleibt hier die Frage, ob das Virus eine nationale Aufgabe stellt und BRD gegen Italien spielt, oder ob die Pandemie eben doch eine Aufgabe für alle ist.

Mal sehen - meine verstaubte Glaskugel sagt mir, dass es zum Herbst immer noch wichtiger sein wird, ob die Zahlen in Hamburg oder Berlin höher sind, ob es in der BRD besser ist als in der USA, ob Laschet oder Söder recht hat, ob der HSV oder Werder Bremen gewinnt,
als dass genügend Masken verteilt, Testeinheiten bereitgestellt, oder Tracinggeräte einsatzbereit sind.
 
Nachrichten aus Österreich:

In den letzten Tagen hatten wir bei uns doch einige drastische Ausreißer in der Statistik der Neuinfizierten. In zwei Postzentren (Hagenbrunn, Wien-Inzersdorf) waren 29 bzw. 30 neue Covid-19-Kranke gefunden worden, in einem Kindergarten in Wien-Liesing und in einem Asylantenheim in Wien-Erdberg weitere. Allein in Wien gab es über 80 Neuerkrankte.

Covid-19-20200517.jpg
Der Knaller im Bild rechts ist von 15.05.2020 und entspricht 85 Neuerkrankten, rechts davon der 16.05. mit 18 Neuerkrankten.

Die Spuren führten letzlich zu einem Leiharbeits-Unternehmen, die auch Asylanten vermittelt(e) und per Bus zu den Arbeitsstätten karrt(e). Und einer von diesen Asylanten scheint nach heutigen Erkenntnissen der Ausgangspunkt für den Ausbruch gewesen zu sein. Er war trotz Krankheit zur Arbeit gekommen, um seinen Arbeitsplatz nicht zu verlieren, hat den Nachrichten nach auch seine Frau angesteckt, die das Virus wiederum in den Kindergarten in Liesing einschleppte.

Gute Nachricht: Der Corona-Cluster dürfte ziemlich gut im Griff sein. Die schlechte Nachricht: Es sind erst ein Drittel der Tests ausgewertet, von zwei Drittel der Tests fehlen noch die Ergebnisse. Da wird noch einiges nachkommen.

Kindergareten und Asylantenheim scheinen fürs Erste geschlossen worden zu sein. Bei den zwei Postverteilerzentren musste ein Großteils des Personals präventiv oder wegen Krankheit aus dem Arbeitskreislauf entfernt werden. Dort sind nun Bundesheersoldaten als Aushilfen eingerückt. Das kann also noch ganz lustig werden, die sind schließlich weder eingearbeitet noch mit dem Workflow vertraut. Die Post hat bereits verspätete Zustellungen angekündigt.

P.S.: Quellen sind ORF-Teletext sowie Radio-Nachrichten und einige Zeitungsberichte, die sich aber allesamt nur mit kleinen Schnipseln des Gesamtbilds befassen. Ich denke, es werden sich in Kürze sicherlich auch im Internet einige Beiträge finden, danach habe ich aber nicht gesucht. Es gibt schließlich auch andere seriöse Quellen. ;)
 
2 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Danke. Dann hoffen wir mal, dass keiner der noch Unentdeckten ein Superspreader ist ... Mein Alertvalue spiegelt die aktuelle Situation für Österreich dann ja doch ganz gut wider, moderate - high risk.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Heute Abend sind schon mehr Testungen fertig, wir stehen hier bereits bei knapp unter 200 Neuerkrankte in diesem Cluster, der natürlich auch Angehörige umfasst.

In Wien werden jetzt größere Ballungsbereiche produktiv getestet. Da wird schon noch etwas nschkommrn. Aber besser jetzt, als wenn in einpaar Wochen aus Hunderten Tausende geworden sind.
 
Wer hier insgesamt Pessimist ist, hat einfach nur einen relativ kurzen zeitlichen Horizont gewählt.

Oder einen sehr langen. Denn nach dem Virus ist vor dem Virus. Dessen muss man sich im Klaren sein. Im Kontext der bestehenden Überbevölkerung werden die Zeiträume zwischen den Pandemien nämlich weiter schrumpfen. Was machen wir beim nächsten Ausbruch? Wieder alles zum Stillstand bringen? Wenn wir keinen Weg finden, diesen Bedrohungen gezielter zu begegnen als mit der Holzhammermethode, werden die Kolateralschäden zur Verelendung großer Teile der Menschheit führen. Einschließlich Hungersnöten, die sich ja auch infolge des fatalen Managements der aktuellen Krise mancherorts bereits anbahnen.
 
1 Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte
Oder einen sehr langen.
Mein gewählter Zeitrahmen liegt bei ca. 200 Jahren. Eine weitere Diskussion gehört aber nicht in diesen Thread.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte keine Weltanschauungen, sondern beim Thema bleiben. Was die Gefährlichkeit/Letalität anbelangt, gibt es unterschiedliche Meinungen. In wenigen Monaten werden wir bessere Informationen haben. Die Pandemie mit exponentieller Ausbreitung einfach durchlaufen lassen, hat sich vielleicht in unbevölkerten Gegenden machen lassen, aber nicht im urbanen oder großstädtischem Milieus, das kann man an den relativen Todeszahlen eindeutig erkennen.
 
3 Kommentare
dembi64
dembi64 kommentierte
die aktuelle Situation hat leider durchaus auch was mit Weltanschauung zu tun. Das kann man zwar ignorieren, wäre aber der falsche Weg.
 
  • Traurig
Reaktionen: Kay
dembi64
dembi64 kommentierte
leider werden nackte Zahlen und schöne bunte Statistiken alleine dieses und zukünftige Probleme nicht dauerhaft lösen.
 
  • Like
Reaktionen: Kay
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ralf, das mag sein. Aber da wir diesen Thread halbwegs informativ und lesbar halten wollen, werden wir hier nicht über Weltanschauungen diskutieren.
 
...................Wenn wir keinen Weg finden, diesen Bedrohungen gezielter zu begegnen als mit der Holzhammermethode, werden die Kolateralschäden zur Verelendung großer Teile der Menschheit führen. Einschließlich Hungersnöten, die sich ja auch infolge des fatalen Managements der aktuellen Krise mancherorts bereits anbahnen.

wie soll so ein Weg aussehen ?

ein solcher Weg kann meiner Meinung nach nur heißen die Menschheit zeitnah drastisch zu reduzieren was aber nicht möglich ist weil wir uns da über viele milliarden Menschen unterhalten und wer tritt schon freiwillig ab. Die individuellen Freiheiten der Menschheit drastisch einschränken ? wir erleben gerade wie immer mehr Menschen die derzeitigen Einschränkungen (die ich für mich zumeist keineswegs als drastisch und extrem einschneidend empfinde) sehen, Stichwort aktuelle Demos gegen die Beschränkungen. Selbst höchste Gerichte müssen sich schon damit beschäftigen.

Solange der zivilisierte ? Mensch sein eigenes Ego nicht ablegt und sich für die allermeisten Menschen Freiheit nur in Form von Fun und Party in welcher Form auch immer, deffiniert, wird sich niemals was ändern. Und hierzu braucht es kein Corona bzw. hat damit nichts zu tun. Warum funktioniert wohl Umweltschutz nicht obwohl jeder darüber redet ? lassen sich soziale Unterschiede selbst im reiche Deutschland nicht angleichen ? warum ist die Bildung in Deutschland, der Zugang zu höheren Schulen und Universitäten immer noch nicht für alle gleich ? usw. usw. usw.

Wir Menschen sind fürchterliche Egoisten. Alle und jeder. Jeder auf seine eigene Art. Die Devise laute wie immer "schneller, höher, weiter" Wir Menschen werden uns wohl erst an den Rand der Ausrottung bringen müssen bevor sich was ändert. Und selbst dann wird es noch stärkere geben die dem schwächeren den Schädel einschlagen oder sich vor einem neuen, anderen Virus besser schützen können.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Das wir das immer wieder neu diskutieren ...
Herdenimmunität ist extrem teuer, je langsamer sie erreicht wird, desto teurer. Wobei ich nicht die Toten meine, davon gibt es dann eigentlich immer gleich viele. Dummerweise weigern sich die Menschen, sich freiwillig zu infizieren. Sondern gehen von alleine auf Abstand, sobald die Inzidenz in ihrem Umfeld hoch ist. Während dieser Zeit liegt die Wirtschaft am Boden, so oder so. Denn niemand hat Lust auf Konsum oder Invest.

Meine 21-jährige Nichte hat sich mit Covid infiziert. Zwar selbst nicht getestet, aber 20 ihrer Freunde von ihrer Busreise zum Skifahren wurden positiv getestet. Sie selbst lag 2 1/2 Wochen mit Fieber im Bett. Auf die Frage, ob sie sich so freuwillig immunisieren würde, kam nur ein „spinnst Du?“.

Im Augenblick durchlebt unsere Wirtschaft eine kleine Erholungsphase, ich sehe wieder überall buntes Treiben. Hoffentlich gibt das Klima das diesen Sommer her, denn wir brauchen eine gute Startposition für den Herbst, und bis dahin optimierte Tracingwerkzeuge.
 
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ernst.w
ernst.w kommentierte
Aber da jedes Land seine eigenen Zählweisen und Erfassungssysteme hat sind die Zahlen nur bedingt vergleichbar.
Ja? Eine Zahl ist jedenfalls vergleichbar, und um die Toten ging es doch hier, oder? Oder glaubst du wirklich, Österreich hat über 80% der Toten unter den Tisch gekehrt? Oder Schweden hat die eigenen Totenzahl versechsfacht?

Es ist manchmal schon recht schwierig, die Zahlen solange zu lesen, bis sie zur eigenen Meinung passen. ;)
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

*seufz*

Schweden hat sechsmal so viel Tote wie Österreich. Fakt. Und das willst du nun so nicht sehen, weil dort schließlich so vorgegangen wurde, wie du es auch für uns vorgeschlagen hättest, um die Wirtschaft zu schützen. Und die Wirtschaft in Schweden ist trotzdem eingebrochen. Das willst du natürlich auch nicht sehen, weil es schließlich deiner These entgegensteht.

Ob die Sterblichkeitsrate prozentuell so viel höher ist wie in Österreich/Deztschland? Ist doch völlig wurst, interssiert mich gar nicht. Schweden wollte den Weg der kontrollierten Durchseuchung gehen und hat dafür doppelt bezahlt: Mit einem Vielfachen an Toten UND eine zerbröselnden Wirtschaft. Auch Fakten.
 
dembi64
dembi64 kommentierte
Lieber Ernst,

ich zitiere mich mal selbst

"prinzipiell magst Du recht haben und im Vergleich Österreich zu Schweden mag es sogar ziemlich stimmen ".

Aber glaubst Du ernsthaft dass die offiziellen Zahlen die im Netz für jedes Land zu finden sind immer realistisch sind ? Kann man glauben, muss man aber nicht. Schaue ich mir die Zahlen für das eine oder andere Land an kommen sehr wohl Zweifel an der richtigkeit. Und solange ich nicht weiß wie eine Statistik zustande kommt, welche Parameter berücksichtigt sind und wie diese zustandekommen erlaube ich mir Statistiken anzuzweifeln und ihr nicht blind zu glauben.

Trau keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast ;)
 
Kay
Kay kommentierte
Des Rätsels Lösung liegt woanders. Österreich hat viel weniger Tote als Schweden.
Aber : Schweden ist mit der Pandemie ein Stück weiter voran als die anderen Länder. Niemand weiß, welcher Weg am Ende besser war.
Der alte Spruch heißt : " Erst am Ende der Schlacht werden die Toten gezählt. "
Es ist makaber, aber noch wissen wir den Ausgang nicht. Gibt es bald ein Mittel, war Schweden nicht optimal, dauert es noch, ist Schweden geschützter - trotz oder wegen oder überhaupt.
 
wie soll so ein Weg aussehen ?
...
Wir Menschen sind fürchterliche Egoisten. Alle und jeder. Jeder auf seine eigene Art. Die Devise laute wie immer "schneller, höher, weiter" Wir Menschen werden uns wohl erst an den Rand der Ausrottung bringen müssen bevor sich was ändert. Und selbst dann wird es noch stärkere geben die dem schwächeren den Schädel einschlagen oder sich vor einem neuen, anderen Virus besser schützen können.

Geld und Macht sind wichtig. - Wir könnten das sogar so lassen, aber trotzdem in Richtung Solidarität schauen.

Wir könnten - zumindest erst einmal in Europa - eine gemeinsame und technisch perfekte Gesundheitsvorsorge aufbauen.

Aber es ist wichtiger, wieder den Fußball aufzubauen und die Fluglinien der Ferienflieger zu unterstützen.

Und Spargel ist wichtig. Wenn wir Deutsche zu faul sind (zu doof wohl kaum, wenn die anderen das auch gelernt haben), müssen halt die ran, die anderswo kein Geld zum Leben haben. Dann kommen die hier in die Container. Hauptsache, die Buttersoße geht uns nicht aus. Das ist wichtiger als Arbeitsbedingungen für Saisonkräfte - die sind ja eh bald wieder weg - ob mit unserer Gesundheitsversorge, oder ohne ... (Schlachthof, ... genauso ...

Wenn da wirklich mal ein Politiker Visionen hätte, könnten die, die wollen und etwas dafür tun, aufbauen, spenden - ich bin sofort dabei, andere hoffentlich auch,
aber die Denke ist so festgefahren : Frau von der Leyn darf das nicht. Die Kompetenz von bla bla ... DANN ÄNDERT DAS !

Und nur mal so :
Bei Militärübungen geht die Zusammenarbeit - hat jemand schon etwas gehört von einer gemeinsamen Gesundheitsübung - Stichwort : 2. Welle ?!
 
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4 Kommentare
of51
of51 kommentierte
Perfekte Gesundheitsvorsorge?
Perfekt wird es nicht geben dazu reicht unser Wissen nicht, die medizinischen Möglichkeiten sind begrenzt. Und alt werden ist keine Krankheit.
Liegt es nicht auch bei mir selbst, mein Lebenstil, das Alltagsverhalten, meine Vorsorge, ... .
 
dembi64
dembi64 kommentierte
"Wenn da wirklich mal ein Politiker Visionen hätte, könnten die, die wollen und etwas dafür tun, aufbauen, spenden - ich bin sofort dabei, andere hoffentlich auch"

somit wären wir schon zu zweit ;)
 
  • Hug
Reaktionen: Kay
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Perfekte Gesundheitsversorgung?
Die dann Fehlverhalten und Willensschwäche des Einzelnen kompensieren soll und durch Umverteilung finanziert wird, ja das sind schöne Träume.
Ich habe Übergewicht, bin Raucher, ernähre mich gerne mit Fast Food auf der Coach und nehme für 2 Stockwerke den Aufzug, hab mit 40zig Diabetes und kaputte Knie und erwarte dann, dass die Solidargemeinschaft mir die optimale medizinische Versorgung finanziert. Eigenverantwortung, Selbstdisziplin - Begriffe, die nicht wirklich sexy sind.
 
Kay
Kay kommentierte
Solche Leute wie Dich braucht das Land ! - Manno : Wie kann man nur jeden positiven Ansatz madig machen ?
Stell Dir einfach vor, der König von Thailand, der ja Grundeigentum in der BRD hat, würde mitmachen.
Dann müßte man noch ein paar multinationale Konzerne überzeugen, dass dieses Vorhaben Geld spart
und die Kanzlerin könnte dem Gesundheitsminister die Nummer von den Kollegen in Frankreich, Österreich & Co. verraten ...
dann telefonieren die, machen eine ... - und dann machen alle - wie sonst auch praktiziert - mal ein Brainstorming : Was könnte passen ?

Flugdienst für Kranke - geht nicht, gib´s nicht : Hat in der BRD sogar ein Automobilclub. Muss nicht gleich für Schwerstkranke sein, aber das Militär hat Lazarettmaschinen.
Krankenhaustechnik : 10 Spezialisten vom UKE nach Lissabon zur Beratung , 10 Austauschintensivstationpfleger/innen von Hamburg nach Wien und zurück

und wenn es dafür schon Ansätze gibt - fördern ! Weitermachen, träumen, aus Träumen Projekte schaffen, aus Projekten wenigstens etwas verbessern. Weitermachen.
Der internationale Waffenhandel funktioniert doch auch. - Gesundheitsversorgung muss ja auch nicht sofort gleich perfekt sein. Schön wäre es. Anfangen. !!! Los !!!
 
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Wir brauchen hier nicht philosophisch zu werden, ich glaube nicht dass man die Menscheit in der Zeit ändern könnte in der der Klimawandel braucht um die Erde in eine Wüste zu verwandeln.
Als die Menschen herausfanden dass der, der die meisten Muscheln zum tauschen hat, auch die grösste Macht besitzt, wars aus mit Gleichheit und Brüderlichkeit. Vielleicht wenn die Reichen und Mächtigen selbst mit dem Rücken zur Wand stehen könnte sich was ändern.
 
3 Kommentare
dembi64
dembi64 kommentierte
verglichen mit dem größten Teil der Welt gehört jeder von uns zu den Reichen und Mächtigen. Wir wollen es nur nicht wahr haben.

Die überwiegende Mehrheit der Covid-19 (und natürlich andere Probleme dieser Welt) betroffenen Menschen haben nicht die Möglichkeit mal eben bei einem Arzt sich testen zu lassen, sich krank zu melden bei voller Bezahlung. Die interessiert auch keine globale Corona-Map, Zahlen und Statistiken. Sie können keine Klopapier und Nudel hamstern. Da werden nicht mal so eben Billionen (wieviele Nullen sind das überhaupt) locker gemacht um irgend was zu retten. Sie wollen einfach nur irgend wie überleben.

Und ich fürchte wir stehen bereits mit dem Rücken an der Wand und wollen auch dies nicht wahr haben.
 
falconeye
falconeye kommentierte
ich glaube nicht dass man die Menscheit in der Zeit ändern könnte in der der Klimawandel braucht um die Erde in eine Wüste zu verwandeln.
Wie schade, dass wir hier solche Themen nicht diskutieren. Es juckt mir in den Fingern ;)
 
mfey
mfey kommentierte

>>Und ich fürchte wir stehen bereits mit dem Rücken an der Wand und wollen auch dies nicht wahr haben.<<
Das beobachte ich schon seit 50 Jahren. Mit und ohne Corona.
Es gibt schon Alternativen, aber die sind auf absehbare Zeit nicht mehrheitsfähig und wir sollen das ja hier auch nicht diskutieren.
 
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