Kameras Objektive Fototechnik

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5 Kommentare
G
Gianty kommentierte
Hab gerne mit ihr fotografiert. War eine tolle Kamera
 
svantevit
svantevit kommentierte

Ich ebenfalls. Zwar nicht mit dieser F3HP aber mit einer die ich nicht mehr besitze.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Na, endlich mal "richtige" Kameras.... :):):):smily979:
 
svantevit
svantevit kommentierte
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Na da bin ich wohl einiges an ErklÀrung schuldig....
Ich habe schon immer Dinge gesammelt. Aus der Vergangenheit, Gegenwart, die zukĂŒnftig interessant werden.
Egal welche zeitlichen Epochen diese betreffen.
Mir war klar, das diese Beispiele hier den Nerv treffen. Das wollte ich auch so. Man belÀchelt die Beispiele oder traut sich erst gar nichts zu sagen oder blickt mit einer gewissen Arroganz darauf. Man hat die Zeit ja nur von den Medien erfahren.
Ich bin gern provokant um etwas zum Nachdenken anzuregen.
Und ja, ich habe diesen Abschnitt in meiner Jugend miterlebt. Darum einiges an sammelwĂŒrdigen Dingen nach und nach angeschafft oder gekauft.
Wir waren aber auch glĂŒcklich. Auf eine bescheidenere Weise weil wir es nicht anders kannten und so erzogen wurden.
Haben Gutes vollbracht und auch allmöglichen Scheiss angestellt.
Hatten Respekt vor den Erziehern und Lehrern. Hatten einen gewissen Ordnungssinn und verhielten uns nach anerzogenen Regeln in einer funktionierenden Gesellschaft.
Messer trugen wir nur zum Wandertag und schĂ€mten uns vor der Klasse bei erfolgten Maßnahmen nach Strafen in der Schule.
Und nein! Ich hatte keine leitende Funktionen in meinem Lebenslauf.
Im Gegenteil. Ich war schon immer kritisch und hellhörig. Gestern, und heute erst recht. Meine Akte ĂŒber mich macht stutzig wie es einmal war.
Gibts heute auch schon wieder eine?
Lese und höre lieber 2x und blicke hinter die Kulissen.
Renne nicht irgendwelchen Phrasen hinterher nur um mich in eine Richtung lenken zu lassen oder zu manipulieren um diesen Meinungen blind zu folgen.
Heute bin ich sehr froh darĂŒber, 2 Systeme kennengelernt zu haben. Das macht reicher um bewußter mit offenen Augen urteilen zu können.

Schade nur das zu der Gestaltung nichts gesagt wird. Aber auch das habe ich erwartet. Sind ja keine BlĂŒmchenwiesen.
 
Totalreflexion
Totalreflexion kommentierte
Hallo svantevit, ich finde nicht, dass Du eine ErklĂ€rung schuldig gewesen wĂ€rest. Deine ErlĂ€uterungen helfen mir aber, deine BeitrĂ€ge #46 und #47 besser einzuordnen. Deine Fotos, besonders auch in diesem Faden gefallen mir technisch, inhaltlich, und von der PrĂ€sentation her ausgesprochen gut. Da wĂŒrde ich gerne selber hinkommen...
An den Bildern in #46 und #47 bin ich lange hĂ€ngengeblieben. Ich hatte darĂŒber gegrĂŒbelt, ob es außer dem zeitlichen und örtlichen Zusammenhang der dargestellten Dinge eine weitere Verbindung gibt, die ich nicht kenne oder die mir verborgen bleibt - z.B. ob ein Pionierleiter ĂŒblicherweise mit der entsprechenden Kamera ausgerĂŒstet war.
Ich gebe auch gerne zu, dass die Darstellung der Devotionalien zur Kader-Kultur aus dem sozialistischen Deutschland in mir sehr gemischte GefĂŒhle hervorruft. Das ist vielleicht nicht ĂŒberraschend, wenn man weiß, dass ich wie viele andere (West-) Berliner ab dem Kindesalter ĂŒber viele Jahre hinweg bei jeder Einreise mit der Familie in die DDR stundenlange Wartezeiten und erniedrigende Durchsuchungen ĂŒber mich ergehen lassen musste, um meine Großeltern in der DDR besuchen zu können. Was ich damals nicht wusste: mein Vater ist oftmals nicht mit eingereist, denn er stand als Physik-Hochschullehrer unter besonderer Beobachtung der Staatssicherheitsorgane und wollte wahrscheinlich möglichst wenig AngriffsflĂ€che fĂŒr Anwerbungen o.Ă€. bieten... ich schweife ab, aber nur um zu erlĂ€utern, warum ich diese speziellen Fotos anders betrachte, als die meisten anderen Deiner Fotos.
Aus meiner ganz persönlich subjektiven Sichtweise begeistern mich daher diese beiden Fotos zwar in ihrer technischen Perfektion, aber inhaltlich stellen sie fĂŒr mich eine Herausforderung dar. Ich finde solche Herausforderungen aber gut und möcht Dir daher auch gerade fĂŒr diese beiden Bilder danken.
 
svantevit
svantevit kommentierte
@Totalreflexion
Danke fĂŒr deine Worte und Gedanken! Damit haben die Bilder Wirkung gezeigt.
Auch wenn du zu Beginn nicht sofort etwas damit anfangen konntest und vielleicht etwas verwirrt gewesen bist.
Sie stellen nicht mich dar, sondern die Geschichte die uns trennte.
Und meine eigene Geschichte kann ich nicht leugnen. Nein! Ich stehe sogar dazu! Keine Scham, sondern Bereicherung.
Keiner kann etwas dafĂŒr und hat einen Verdienst daran, diesseits oder jenseits der Mauer; ich sags mal etwas mit Humor,
"befruchtet" worden zu sein ;)
Auch ich hatte einen sehr großen Teil meiner Familie hinter der Mauer und ich kenne diese Strapazen bei GrenzĂŒbergang.
Und meine Akte gab ihr Übriges dazu. Man wußte alles ĂŒber mich bis in die sensibelsten familiĂ€ren Bereiche.
Darum war mir nach einigen Wortmeldungen meine Klarstellung zu den Bildern sehr wichtig.
Nein, ich war kein Kader oder sonstetwas. Ich war Pionier, ThÀlmannpionier, FDJler, und Landser.
Aus heutiger Sicht mit Erfahrung fĂŒr mein Leben!!!
Ernst genommen haben wir das alles nicht. Augen Ohren zu, durch und vorbei.
NatĂŒrlich gab es Menschen die aus voller Überzeugung Menschen bewußt geschadet haben.
Doch es gab auch Menschen, die aus ihrer Vergangenheit im Krieg,
eine neue Sichtweise und einen neuen Halt und Visionen suchten und ehrliche Menschen geblieben sind.
Auch wenn der kleine Klunker am Jacket hing. Ich hatte nie einen. Und man lies mich in Ruhe.
Nicht jeder war so wie es oft in der Medienaufarbeitung dargestellt wird.
Und das meinte ich mit dieser "Arroganz".
Ich war ein kleines Licht ohne Posten, wie Millionen in diesem Land. Das Licht ist aber nie verloschen. Auch wenn man es damals gern wollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kay
Kay kommentierte

Als "Mensch von der anderen Seite" gibt mir das Gedanken - mehr braucht es nicht! (y)
 
momo-lancer
momo-lancer kommentierte
Hallo svantevit, du bist keine ErklĂ€rung schuldig. Auch ich durfte diese zeit erleben. Geschadet haben mir diese Erfahrungen nicht. ein paar deiner SammelstĂŒcke habe ich auch noch. Meine Pouva Start ,die Beirette und die Zenit habe ich an Sammler vor langer Zeit verschenkt. Und im Ferienlage habe ich immer bei der Foto AG mitgemacht. Leider habe ich diese Hobby dann noch zu DDR-Zeiten aufgegeben und bin erst wieder ab 2015 wieder eingestiegen.
 
svantevit
svantevit kommentierte

Deine erwĂ€hnten Kameras sind mir natĂŒrlich sehr gelĂ€ufig. Ich habe sie auch noch in der Sammlung. Bis auf Zenit und Zorki.
Irgendwo muß man ja aufhören.
Pouva und Beirette waren die ĂŒblichen SchĂŒlerkameras. Wer eine hatte brachte sie meist zum Wandertag und Jugendherbergsfahrten mit.
Ich selbst hatte damals die Pouva und habe fleissig fotografiert. Bis heute sehr schöne Erinnerungen aus damaliger Zeit bewahren können.
Auch war ich im Fotoclub. Der Gipfel, 1 Woche Frei im Jahr mit Urlaub an den Brandenburger Seen. Der gesamte Club gemeinsam auf Tour.
TagsĂŒber Fototouren. Am Abend im Bungalow entwickeln. Gemeinsame Schau. Mit reichlich Alkohol ;)
Und! Politisch völlig frei und unbelastet. Der Betrieb hat alles finanziert. War eine schöne Zeit.
 
Als es noch keine Spannhebel gab, wußte man sich schon zu helfen.
Bis haute habe ich den Hersteller noch nicht herausfinden können.




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svantevit
svantevit kommentierte

Traue dich! Ich habe noch nie etwas dagegen gehabt, seine eigene Sichtweise und Kritik zu veröffentlichen.
Man sollte nur etwas darauf achten nicht mittendrin in einer Serie die Folge zu zerhacken.
Etwas Ordnung im Ablauf gibt bessere Übersicht.

Ah, jetzt weiß ich was du meinst. Es ist eine beschichtete und geprĂ€gte Kunststofffolie. Hochglanz. Bietet viel Potential fĂŒr Effekte.
Durch die Lichtsetzung und ihrer mehrfach gekrĂŒmmten Anordung und Biegung entstehen diese horizontalen Lichtreflexe.
Dein Rautenförmiges Problem ist die PrĂ€gung in dieser Folie. Ganz bewußt ausgewĂ€hlt. Mich stört es nicht.
Weil es ist kein Fehler sondern eben ein gewĂŒnschter Effekt.
Immer ein farbiger Lichtschluckender matter Hintergrund finde ich langweilig. Darum mal andere Materialien eingesetzt.
Klar gibt es immer etwas zu verbessern. Darum stelle ich viele Beispiele ein. Auch wenn ich selbst noch nicht ganz davon ĂŒberzeugt bin.
Dann bin ich dankbar fĂŒr Wortmeldungen.
Ich zerrupfe Keinen. Ich lese es mir durch und nehme es gern an.
Ob ich es akzeptiere hĂ€ngt davon ab, ob man mich ĂŒberzeugte oder ich das besprochene Beispiel selbst als schon vollendet ansehe.
Auch das gibt es. Dann begrĂŒnde ich es ehrlich und erklĂ€re es dem Kritiker, damit er auch mich versteht.
Ohne auszuweichen oder belanglos schnell hergeholte Entschuldigungen zu meinem Gunsten um den Kritiker niederzusprechen,
damit mein Bild wieder schön wird.
Bei uns nennt man es "Diggschn" oder "Beleidigte Leberwurst".
 
Zuletzt bearbeitet:
svantevit
svantevit kommentierte
Da fÀllt mir auf,
Beleidigte Leberwurst.....
hĂ€tte auch mal ErklĂ€rungsbedarf wie man ĂŒberhaupt auf diesen Spruch kommt........

Leberwurst:ROFLMAO:
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
ni27fo
ni27fo kommentierte
hĂ€tte auch mal ErklĂ€rungsbedarf wie man ĂŒberhaupt auf diesen Spruch kommt........
Dem Manne kann geholfen werden:
Darin: "Diese Ausdrucksweise geht auf mittelalterliche Vorstellungen zurĂŒck, wonach die Leber als Sitz der GefĂŒhle und Emotionen galt"
 
svantevit
svantevit kommentierte

Zitat
"Weil sie allein im Kessel bleiben musste, war die Leberwurst beleidigt und platzte schließlich vor Wut."

Einfach herrlich (y):ROFLMAO:
 
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3 Kommentare
Totalreflexion
Totalreflexion kommentierte
Stark!
Fragen und Anmerkungen: Was ist das denn fĂŒr ein Objektiv? Ist das eine Sonder-Edition? Mit so einem speziellen Nummern-Format habe ich das noch nie gesehen.
WÀre es nicht schick, wenn die Spiegelung des Objektivs (unten) mit auf dem Bild wÀre? Ausleuchtung und UnschÀrfe gefÀllt mir.
 
svantevit
svantevit kommentierte

Das ist eine FM2 Year Of Dragon Millennium Edition
Auch das zugehörige Objektiv mit Sondernummer
Einige Zahlen habe ich entfernt. Mache ich abundzu. Muss ja nicht jeder Buch fĂŒhren im Netz.

Spieglung....ja könnte man machen. WÀre aber zuviel des Guten So konzentriert sich der Blick auf eine einzige Objektivdurchsicht.
Und mit diesen Spieglungen komplett habe ich manchmal ein Problem. Nicht immer wenns wirklich passt und echt ist.
Ich finde es oft zu ausgelutscht. Geht ja auch einfach per Software zu realisieren wenn man möchte.
 
G
Gianty kommentierte
Auf welch tolle Ideen Du immer wieder kommst - herrlich
 
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svantevit
svantevit kommentierte

Ein Schienensystem an der Decke, welches wir schon einmal besprochen haben,
lĂ€ĂŸt sich bei mir sehr schwer verwirklichen durch eine schrĂ€ge Dachwand.
Das wÀre vom Platz die Ideallösung.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
Das ist eine die diversen Möglichkeiten, die ich in der Zubehörecke habe. Auch die festen Clambs sind vorhanden. Sowas braucht man einfach


halter.jpg
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
Und da drin sind zwei SB-800, diesmal ohne was.

2b.jpg
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Zeichne doch mal einen Grundriss.
Wo stehen die Möbel, wo baust Du den Fotoset auf, wo sind Fenster,
wo ist die DachschrÀge und wie ist die Firsthöhe?

Es gibt ja durchaus Möglichkeiten......

Gern auch per PN, falls Du das hier nicht breittreten willst.
 
svantevit
svantevit kommentierte

Solche Reflektorenhalter ausserhalb der Tischbefestigung brÀuchte ich auch einige.
Werde mich mal schlau machen welche Marken sehr innovativ sind.
Vielleicht Funktionen haben die mir noch garnicht bewußt sind.
Auch dir Peter einen Dank!
 
Weil mich Fehler nie in Ruhe lassen
habe ich jetzt die gesamte Aufnahme nocheinmal wiederholt und neu bearbeitet.
Den Aufbau hatte ich unberĂŒhrt belassen.
Das mache ich vorsichtshalber oft, falls ich nachtrĂ€glich etwas verbessern muß.
Es ist keinen aufgefallen das die Kamera nicht ganz genau mittig auf dem Dreikantprisma ausgerichtet wurde.
Irgendwie bin ich angestoßen und habe es nicht bemerkt.
Solche Kleinigkeiten stören mich enorm.
Manche Dinge werden einem erst spĂ€ter bewußt.
Darum wurde die Fehlstellung ebenfalls korrigiert.

@VisualPursuit
Das Display ist jetzt kalibriert





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Praktica BC1
mit
Prakticar AF 4,5/55-200 MC (Sigma)


Sigma hat damals auch fĂŒr das Praktica Bajonett AF Objektive hergestellt und ermöglichte auf diesem Wege Autofocus an einer Praktica.
Hier ein Prakticar AF 4,5/55-200 MC.
Das Teil funktioniert noch heute.




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Schade nur das zu der Gestaltung nichts gesagt wird. Aber auch das habe ich erwartet. Sind ja keine BlĂŒmchenwiesen.

Also Deine Produktfotos finde ich sehr beeindruckend!
Z.B auch das letzte direkt hier oberhalb.

Mit den Objekten, den Reflexionen und dem Licht sehr schön gespielt.
Da hast Du viel Know-How!

Danke auch fĂŒr Deine Hinweise zu den zwei Systemen. Ich bin Wessi, Vater ist 56 aus Ost-Berlin getĂŒrmt. Als gab es in meiner Kindheit auch Ost-Besuche und auch Schulfahrten und ich bin ein bisschen Stolz dass ich was erleben konnte von Ostdeutschland.

Andererseits: es war nur eine 30jÀhrige Phase und ist schon 30 Jahre her.
 
svantevit
svantevit kommentierte
Danke Wuxi!
Zu Hause etwas fotografisch umsetzen zu können ist fĂŒr mich ein Ausgleich, wenn man mal nicht
durch die Natur zieht oder verhindert ist.
Nicht entdecken und gestalten sondern gestalten und dann entdecken.
Eine Umkehr der Vorgehensweise beim Fotografieren draussen.
Die eigene Phantasie einsetzen und diese mit Aufbau und Licht vervollstÀndigen.
Ich probiere viel mit verschiedensten Lichtquellen, Reflektoren und allerhand Basteleien.
Nicht immer gelingt das, was man bildlich vor der Aufnahme gedanklich sieht.
Aber genau dies zu verwirklichen ist mein Anspruch. Mit Zeit und Ruhe und stÀndigen VerÀnderungen.
Man benötigt keine enormen finanziellen Ausgaben fĂŒr diesen Zweck.
Vieles kann man mit einfachen Mitteln erreichen. Man muß sich nur hineindenken und vor allem...nicht gleich aufgeben.

Die Kameras haben mein Leben geprÀgt. Mit ihren Modellreihen die Zeit damals durchlebt.
NatĂŒrlich nicht mit jeder fotografiert. Man war froh ĂŒberhaupt eine zu besitzen.
Die Sammelleidenschaft begann zur Wende, als sie nicht mehr geschÀtzt und sogar belÀchelt wurden.
Man wollte nun endlich Nikon und Co.
Nun haben wir das alles und erinnern uns an die Zeiten zurĂŒck.
Eine Eigenschaft jeder Generation. Differenzieren zwischen Positiv und Negativ.
Das macht reich an Erfahrungen fĂŒr die Zukunft und....... wachsam um nicht gleich alles "fĂŒr bare MĂŒnze" zu halten.
Manch heutiger Plappergusche wĂŒnsche ich diese Bereicherung damit man erst denkt und dann den Mund öffnet.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
ich tue auch viel dafĂŒr! :ROFLMAO:
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Herrlich! SchwĂ€tzgosch heisst das hier im SĂŒdwesten. Also es gibt tatsĂ€chlich viele Bezeichnungen. DummschwĂ€tzer auch ein beliebter Standardbegriff.
 
svantevit
svantevit kommentierte

SchwÀtzgosch...den Ausdruck kannte ich tatsÀchlich noch nicht. Ist aber auch logisch ohne Dialektkenntnisse zu verstehen...Schwatzgusche. :)
 
Christoph BlĂŒmer
Christoph BlĂŒmer kommentierte
gĂ€be es nicht die zahlenmĂ€ĂŸige Übermacht der Boomer wĂ€re das Thema O/W gegessen
Das dachte ich eine Weile auch, bis ich dann 2003-2007 in Halle/Saale lebte und etwas bedrĂŒckt erleben musste, dass selbst viel JĂŒngere die Narrative ihrer Altvorderen ĂŒbernehmen. Da wurde mir klar, dass die geistige Einheit keine Sache von 1-2 Generationen sein wird, sondern eher von 3-4, also extrem viel lĂ€nger, als die Teilung bestand. Aktuell wird sich ja geistig eher auseinander entwickelt, d.h. meine damalige pessimistische EinschĂ€tzung könnte eher noch zu optimistisch sein [OT Ende meinerseits].
 
Foto wurde gelöscht
 
Zuletzt bearbeitet:
4 Kommentare
dhm
dhm kommentierte
Ich denke, das ist hier kein "Mitmachtthread"...

Siehe '1

 
H
herbert kommentierte
Stimmt. Habs schon gelöscht
 
svantevit
svantevit kommentierte
Lieber Herbert, ich finde es sehr positiv wenn man sich beteiligt und eigene BeitrĂ€ge einfliessen lĂ€ĂŸt.
Hier ist es etwas ungĂŒnstig, da der eigene Faden zerrissen wird.
Wenn einer kommt, dann kann man davon ausgehen das mehr folgt.
Es gibt noch weitere Kamerathreads, schaue einfach danach. Die Technik ist im Forum sehr beliebt.
Also nicht ĂŒbel nehmen. Trotzdem danke dir. Habe dein Beispiel noch nicht gesehen.
 
dhm
dhm kommentierte
Es war ein sehr zeigenswertes, gut in Szene gestztes Bild, wÀre schön es in einem anderen Thread wiederzufinden...
 
1979 fĂŒhrte man mit der Praktica B200 das neue Praktica Bajonett ein.
Abkehr vom M42 Anschluss.
1981 folgte die etwas vereinfachte Praktica B100 mit Zeitautomatik.
1984 erschien eine Weiterentwicklung die Praktica BC1.

Es war jedesmal ein Kampf mit viel Ausdauer und Geduld das neuste Modell zu erhalten.
Man scheute keine Ausgaben und ZeitaufwÀnde.
Telefonate durch die GeschÀfte des kleinen Landes und Zugfahrten nach Berlin habe ich tapfer durchgehalten.
Hat man dann das jeweilige Wunschmodell mit viel GlĂŒck erhalten, war jegliche Aufopferung vergessen.
Und nicht das man denkt, das war es nun. Mit den Objektiven begann die Prozedur von vorn.





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Kommentar
Ich finde, die B200 hatte ein absolut gelungenes Design.
Sehr kompakt, und der eingefĂŒhrte Noppenbezug gab dem Body einen technisch gefĂ€lligen Ausdruck.
Dieser wurde in spÀteren Modellen wieder fallen gelassen.
Wie so oft spielten Kosten, Material, Einsparungen von ArbeitsgÀngen eine wichtigere Rolle um bestehen zu können.
Auch wurden RĂŒckspulkurbeln aus Metall spĂ€ter mit Kunststoff verwirklicht. War billiger.
Man konnte und durfte nicht mehr nach Erfahrungen und Geschmack entwickeln und herstellen.
Vieles wurde von oberer Instanz reguliert. Auch aufgrund von Materialknappheit.

Hier eine B200 mit einem Winder aus Japan. Dazu spÀter mehr.
In Hochglanzprospekten fĂŒr das Nichtsozialistische Ausland waren oft Objektive, BlitzegerĂ€te und Winder abgebildet,
die es bei uns nicht zu kaufen gab und ohne Verwandtschaft im Westen oder ĂŒber den Genex Katalog man regulĂ€r nicht beziehen konnte.




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4 Kommentare
Capt. Forty
Capt. Forty kommentierte
Das war genau meine, mit dem recht guten Prakticar 1,4/50, einer Variante des legendÀren Pancolar aus Jena ;).
Ich habe meine Fototechnik damals immer gebraucht gekauft, entweder im staatlichen An-&Verkauf oder aus dem Bekanntenkreis.
Neue Kameras habe ich nur sehr selten im GeschĂ€ft gesehen, eigentlich immer nur auf der Leipziger Messe. Ein einziges Mal, 1988 habe ich tatsĂ€chlich mal eine Praktica BC1 neu im GeschĂ€ft gekauft. Es war ein Desaster: 2mal in 6 Monaten zur Reparatur gegeben und jedes Mal wochenlang gewartet, beim dritten Mal - immer wieder Elektronik-Fehler - habe ich sie zurĂŒckgegeben.

Den Japan-Winder und ein 35-70 Schiebezoom aus Japan habe ich auch gebraucht erwischt.
 
svantevit
svantevit kommentierte
Ges

Geschichten mit Leid und Freud.
Ich hatte nie einen Defekt bei Kameras.
Und im GeschĂ€ft
.man sah sie fast nie in der Auslage. Auch in Dresden Ă€ußerst rar. Wenn, waren die paar StĂŒckzahlen schnell vergriffen. Man musste fragen. Mit Ă€ußerst viel GlĂŒck kam die VerkĂ€uferin wieder von hinten vor. 😊
 
L
Linsenputzer kommentierte
Es war doch eine Frechheit von Seiten des Staates, daß der grĂ¶ĂŸte Teil der Produkte gegen Devisen in den Westen verscherbelt wurde!
FĂŒr meine Exakta VX 1000 + Tessar 50 f2.8 (incl. Prismen- und Schachtsucher) habe ich im Dezember 1969 in Berlin DM 255,- bezahlt.
 
svantevit
svantevit kommentierte

So ist es nun mal im Sozialismus. Nahrungsmittel wurden staatlich finanziell gefördert. Miete Heizkosten KindergĂ€rten Schule Urlaub Öffentliche Verkehrsmittel Gesundheitswesen Kultur......................................
Technik war halt ein Luxusartikel und nicht lebensnotwendig. Ging raus fĂŒr Devisen oder war enorm teuer.
FĂŒr meine Hifianlage habe ich ein halbes Jahr voll berufstĂ€tig arbeiten mĂŒssen.
Darum haben diese Dinge fĂŒr mich noch heute eine große Bedeutung. Und ich sehe eben Vieles anders.
SprĂŒche wie, jetzt hör doch mal endlich auf damit......klingen großkotzig ĂŒberheblich.
Ich weiß was ich schĂ€tze. Gestern und heute.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein erster Farbfernseher im Sozialismus.

Einen Tag Urlaub genommen. Mit einem Kollegen, der ein Auto hatte, 50 km in die Bezirksstadt gefahren.
2 Stunden vor Ladenöffnung auf Verdacht angestellt. Die ersten Dreißig bekamen dann einen Bezugsschein und die Uhrzeit zugeteilt
wann der Fernseher abgeholt werden konnte.
51er Bildröhre, Preis 4900 DDR-Mark. Mein damaliger Lohn war etwa 700.
Das war 1982, kurz vor dem 33. Jahrestag der DDR. Ohne den Jahrestag hÀtte ich keine Chance gehabt.

Und die Familie war glĂŒcklich.
Zumal ich bei dem alten SW-GerĂ€t die Bildröhre schon ĂŒberhitzt hatte.

Und wie viel haben diese DDR-GerÀte bei Quelle und Neckermann gekostet!!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Traurig
Reaktionen: Kay
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Wirst kaum glauben, ich hatte auch noch SW.

Was sich bis heute positiv auf die SW Fotografie auswirkt.... ;) :cool:
 
of51
of51 kommentierte


War mir wichtiger. Sound statt Bild

Wenn man Familie hat und das Geld knapp ist dann sind die PrioritÀten anders verteilt.
Zuerst das Wichtigste, das ist die Familie und ... und dann eine Praktika L.
 
svantevit
svantevit kommentierte

So ein RFT kostete auch um die 6000 Mark.
FrĂŒher gabs ja die Raduga Russenröhren.
Die heizten gleich das Wohnzimmer mit oder fackelten die Bude ab 😊
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Schwarzweiss..... pffff.
Ich hatte lange keinen Platz fĂŒr einen Fernseher parallel zu meinen beiden Black Trinitron 19-Zöllern,
also hatte ich eine Hauppauge TV-Karte im Rechner, und die Ausgabe ging ĂŒber einen 14" Bernsteinmonitor.
Alle Sendungen kamen also in dezentem Sepia.

Als dann irgendwann der Bernsteinmonitor starb und gegen einen Farbmonitor ersetzt
wurde, verlor ich den Spaß am Nebenher-Fernsehen. Es sah plötzlich alles so bunt-billig aus.
 
of51
of51 kommentierte
Die Radugaröhre war wirklich so ein richtiges Russenprodukt. Bunt konnte sie aber richtig Farbe nicht.
 
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