Kameras Objektive Fototechnik

Als es die Praktica noch nicht gab.
Ihr Ursprung.....
die Praktiflex.


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Wuxi
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Die Version 1
Vorkriegsmodell. (Will sagen Vorkriegsendemodell)
Hast Du ein Museum angemietet, @svantevit ???
:D
 
svantevit
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Schon in meiner Jugendzeit haben mich alte Dinge jeglicher Art fasziniert. Konnte nie etwas wegwerfen.
Taten es andere wurde mir schlecht.
Für einige mag es Balast sein. Ich fühle mich wohl in Zeiten der Grossväter oder Urgrossväter.
Sich damit zu befassen, zu recherchieren, zu vervollständigen, Literatur zu wälzen ist eine sinnvolle und auch bildende Beschäftigung.
Leidenschaft und Hobby hält wach und macht kreativ.
 
Hey, die sieht ja richtig EDEL aus...
 
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peterkdos
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Ist neu verzogen...eh, bezogen!
 
svantevit
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peterkdos
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svantevit
svantevit kommentierte

Selten so zu finden.
Die Belederung ist wirklich Original. Die KW Prägung auf der Rückwand usw....Alles Original.
Nachträgliche Belederungen erkennt man an den unsauberen Schnittkanten, keine absolute Passgenauigkeit,
Kleberreste, andere Struktur und Farben oder fehlende Details.
Da wird viel geschummelt und als Original verkauft.
Wer sich etwas auskennt findet die Pappnasen.
 
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Wuxi
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120 RM
Body etwas weniger als ein durchschn. Monatslohn im Jaht 1939
 
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svantevit
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Um die 175 mit dem Xenar. Je nach Modell-Version der Serie 1.
Die teuersten waren immer mit dem ausgestatteten Xenon und dem Biotar. Belief sich bis in die 300 RM.
 
Der Aufstieg......Der Untergang



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Wuxi
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Ja wenn das Design einen technischen Grund vermissen lässt verkommt das Produkt zum Modeartikel.
 
svantevit
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Ich komme nicht ganz klar mit deinem Satz Wuxi. Sprich mal Klartext :)
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Klartext, echt jetzt? OK, you asked for it:

Die Practica aus dem Todesjahr hat ein scheußliches Colani-Revival-Design, welches keinen technischen oder ergonomischen Vorteil verspricht sondern nur “modisch” sein will. Und das noch im billigsten Plastik.

RIP
 
svantevit
svantevit kommentierte

In einer Mangelwirtschaft mit ständigen Kompromissen sind die Zeichen der Zeit gesetzt.
Der negative Sprung von der B200, BX20 zur BX20s war eindeutig.
Das verwendete Material erfüllte nur den Zweck einer Hülle.
Die BX20s durfte nicht runterfallen, nicht hart anstoßen.....
Man fühlte schon, das wieder einmal aus bestimmten Spargründen ein weiterer Rückschritt eingegangen wurde bzw. mußte.
Neue Entwicklungen wie AF Modelle und betreffende Objektive bestanden auf Papier.
Damals zu spät in einer Zeit des Aufbruches......
Andere waren weiter.

Von der letzten Serie gab es nur 100 Stück durchnummeriert und mit Zertifikat.
Für Sammler somit wieder interessant.
 
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Mit der B200 begann eine neue Kameraserie



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peterkdos
peterkdos kommentierte
Ich hatte damals zu der Photokina Vorstellung gedacht: „Die haben aber zu viel von der Blubbfolie“

Sah so nach Verpackung aus.

Ob es griffig ist, keine Ahnung, habe es vergessen.

Aber sie sah in jeder Hinsicht 1000 besser aus als den russischer Nachbau der F2A.
 
svantevit
svantevit kommentierte
Der Noppenbezug wurde in Nachfolgemodellen wieder umgeändert und belassen. Ich fand ihn schick und in der damaligen Zeit angemessen. In einer sozialistischen Mangelwirtschaft sind Entscheidungen oft aus Kostengründen bekannt. Auch wurden die Fiimspannhebel aus Metall später mit Plastiklösungen umgesetzt.
BX 20 Modelle erhielten ein gänzlich neues Kunststoffgehäuse.
Naja, so war es damals. Man schätzte trotzalledem das was verfügbar war.
Ein Kampf überhaupt etwas zu erhalten.
Könnte Geschichten erzählen.

Du meinst sicher die Zenit? Die war hier im Osten nicht beliebt.
 
So weit mir bekannt ist stellt KIPON den einzigsten Adapter für Praktica B Bajonett an Z zur Verfügung.
Klein leicht unterwegs mit meiner geschätzten Zf.
Fotografieren wie früher...




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...besonders wenn Du das alles mitnimmst....
 
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svantevit
svantevit kommentierte
Das braucht man nicht. Weitwinkel. Normal. Leichtes Tele. Tele.
Und eventuell ein Macro.
Immernoch leichter und kleiner als die sehr guten Z Objektive.
Und für die meisten meiner thematischen Vorlieben vollkommen ausreichend.
Man erkennt oft nicht ob mit Nikon oder CZJ, Meyer….
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Das war ein Scherz, habe mir nur vorgestellt wie Deine Fototasche bei der Menge überläuft...:p
 
Praktica BC1
eine Weiterentwicklung der B200.
Erstmalige Einführung eines zusätzlichen Blitzkontaktes im Blitzschuh mit Rückmeldung im Sucher durch eine LED.
Was hier als bedeutende Entwicklung eingeführt wurde hatte woanders schon einen Gewohnheitseffekt.
In unserer kleinen Welt spielte dieses "woanders" eine untergeordnete Rolle.
Die BC1 wollte ich unbedingt haben und konnte sie auch nach etlichen Versuchen der Telefonie,
Kilometerstrecken und ständigen Nachfrage mit viel Glück und Geduld kaufen.
Man war stolz. Die Freuden und der Luxus in einem anderen System.

Das Blitzgerät gehörte nicht dazu und war keine Eigenentwicklung.
Verschiedene Varianten wurden von den Japanern hergestellt und umgelabelt (Hanimex? Sunpack?)
Ebenso der Winder war ein Japanischer Hersteller.
In der DDR hatte man noch keinen Winter für die BC1 entwickelt.
Beides, Blitz und Winter, bot man hier in einheimischen Geschäften des Miniuniversums nicht an.
Lediglich in den Messeprospekten waren diese Artikel abgebildet.
Für den Binnenmarkt allerdings nicht vorgesehen.
Ebenso Objektive von Sigma..... mit Praktica B-Anschluß.




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Hier eine flexible Platine aus einer späteren Baureihe BX21.
Diese erfolgte in Eigenentwicklung da die Kooperation mit NEC vertraglich beendet ist.

Links oben DX Codierungskontakte.
Unten LED SucherLeiste




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Totalreflexion
Totalreflexion kommentierte
Offenbar ist nicht nur Dein Fotogeräte-Fundus schier unerschöpflich, sondern auch Dein Ersatzteile-Vorrat.
Wie immer klasse fotografiert, und interessante Zusatz-Informationen zur Kamera-Geschichte.
Mag ich.
 
svantevit
svantevit kommentierte

Vielen Dank!
Ist für mich Zeitvertreib im kleinen Studio zu entspannen und wenn es auf Interesse stößt, auch fein.
Als Sammler hortet man alles was zum Thema passt. Egal was.
Etwas Glück ereilte mich bei einer Recherche, Kartons mit Ersatzteilen zu DDR Kameras zu erhaschen.
Mit samt Reparaturanleitungen.
Waren noch Restbestände. Zur Wende wurde ja alles auf den Müll geworfen.
Sprichwörtlich Kisten ausgeschüttet und ab damit zur Halde.
Diese Kartons schwirrten noch herum. Da konnte ich nicht nein sagen.

Wen es interessiert, für mich als Sammler ein Stich ins Herz....hatte ich früher schon mal verlinkt.....

 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Ein Studienkollege von mir berichtete seinerzeit daß Microchips aus dem Westen in
die damalige DDR geschmuggelt und dann in Dresden kopiert wurden.
Er hatte nach dem Mauerfall Exemplare der Kopien unter dem REM untersucht.
Dabei stellte er fest, daß auch das kleine Logo mit dem die Originale verziert
waren mitkopiert worden waren.


Er zeigte sich durchaus beeindruckt von den Fähigkeiten der Ostingenieure.

Einen der Chips habe ich damals mit einer abenteuerlichen Konstruktion aus
Auszügen, Konvertern und massiver Blitzleistung mit der Hasselblad fotografiert.
Kamera und Objektiv konnte ich abschirmen, aber das Umfeld um den Chip
hat nach jedem Blitz kurz gequalmt.

Das Ergebnis hing dann in 1x1m zur Cebit auf der Hannovermesse.
 
svantevit
svantevit kommentierte
Ebenfalls ein eindrucksvoller Beitrag, welcher meine Sammelleidenschaft und Hingabe erklärt.
Wenn man damit aufgewachsen ist, sich damit identifiziert,
ist ein Erhalt der Kameras zum anfassen und ihre Entwicklung ein Rückblick
vergangener Epoche mit einem schmerzenden aber auch befriedigtem Ende.
Vielleicht versteht man mich, warum Praktica und Anhang.
Heute arbeite ich auch mit neuster Technologie.
Damals hat man mit einfacheren Mitteln fotografiert und es ging auch.
Technische Diskussionen über Kleinigkeiten muß ich heute oftmals zwinkernd belächeln.
Wenn das Thema Kamera wichtiger wird als das Ergebnis im Sucher mache ich mir so meine Gedanken......;)


 
svantevit
svantevit kommentierte

So in die Tiefe habe ich keinen Einblick Michael.
Danke dir!
Sicherlich hat man auch auf illegalem Wege ausspioniert und kopiert.
Erfahrungen zu gewinnen um sie dann weiterzuentwickeln gab es auf beiden Seiten.
So wie die Japaner, so auch entgegengesetzt.

Ich habe mich mal mit den abgebildeten DDR Schaltkreisen beschäftigt und eine Seite gefunden,
wo man diese bestimmen kann.
Auch sehr interessant.
Die Sammelleidenschaft hat enorm wertgefächertes Spektrum. :)
 
Dinge die ich nie weggegeben habe.
Das waren noch Zeiten als ich genau mit diesen Teilen losgezogen bin.





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quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
Für manche Makro-Aufnahmen dürfte ein Balgen auch heute noch unerlässlich sein.
Beim Nikon 20mm f/3.5 lässt sich in Umkehrstellung und mit Balgen plus Erweiterungsbalgen etwas mit 23:1 (!!) vergrößern. Ohne Balgen in Umkehrstellung sind es „nur“ 7:1.
 
N
Nicname kommentierte
Ich habe noch eine komplette Ausrüstung des Nikon PB-6 Balgens mit sämtlichem Zubehör (außer dem Verlängerungsbalgen PB-6E), Zwischenringen, Umkehrringen, Makroständer, Adapterringen, Diakopieransatz, Standartenerhöhungen (für die ganz dicken SLRs) und ein kleineres Novoflex Balgengerät mit Blendenübertragung für Nikon-F. Ich benutze diese Ausrüstung zwar eher selten und wenn, dann den am ehesten den Diakopieransatz im Falle von Dias mit zu dicken Rahmen, die nicht in den Nikon ES-2 reinpassen. Mit dem FTZ funktioniert das PB-6 auch bestens mit der Z8. Für die D850 brauchte ich eh immer einen Zwischenring für Aufnahmen im Hochformat...
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Ja, da hört man immer 23:1(!), aber man sieht keine Fotos wo das ein tolles Ergebnis gebracht hat. Das ist wie die Siegerkarte im Autoquartett, aber kein Rennen gewonnen.
 
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N
Nicname kommentierte
Mit dem 20mm AiS f/2.8 in Retrostellung soll man bei maximalem Auszug des PB-6 auf eine Vergrößerung von ca. 11:1 kommen. Ich habe das mal aus reiner Neugier mit Pigmenttröpfchen von Fine-Art Prints nachgestellt und war beeindruckt. Aber will ich das sehen? :sleep:
 
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N
Nicname kommentierte
Ein Vergrößerungsfaktor von mehr als ca. 20:1 ist mit einem 20mm Objektiv in Retrostellung schon erreichbar. Dazu braucht es am Nikon PB-6 Balgen den Verlängerungsbalgen PB-6E. Um das nach meinen Erfahrungen mit den Aufnahmen von den Pigmenttröpfchen noch "irgendwie" scharfstellen zu können, braucht es gefühlt schon mal erschütterungsfreie Fundamente des Gebäudes aus 10 Meter dickem Stahlbeton. Vom Verlängerungsfaktor der Belichtung oder der Objektbeleuchtung im mm-Bereich vor der Hinterlinse eines 20mm Objektivs mal ganz abgesehen. Will ich mir das antun? Nein, ich gehe lieber spazieren und fotografiere herbstliche Landschaften ... :)
 
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