Ein Hoch auf den ollen 24MP-Sensor!

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Jürgen Kuprat

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Vorab: Ich weiß, was ich hier lostrete :eek: :ROFLMAO:

Aber ich habe mich in einem anderen Thread so über das abfällige Niedermachen des "ollen 24MP-Sensors in der Nikon Zf" eines Forenmitglieds geärgert, dass ich heute auch mal provokant sein möchte.

Wie manche wissen, komme ich aus dem People-/Hochzeit-/Eventsektor und kann auch nur über diesen halbwegs fundiert reden. Klar mache ich auch mal Landschaften, Sport o.ä., aber hier reicht meine Erfahrung nicht aus, um tiefer in die Materie einzusteigen.
Nun habe ich mir vor einiger Zeit eine Nikon Zf zusätzlich zur vorhandenen Z9 (eine Z6 und eine Z5 ist auch noch vorhanden) gekauft - und zwar nicht trotz, sondern wegen des non-stacked, 24 MP BSI - Sensors, den ich in der Nikon-Version für einen der Besten ever halte.
Warum? Weil ich für mein Genre die raw-files aus diesem Sensor in Sachen Rauschfreiheit und DR sowie Farbanmutung für das derzeit Beste halte, was man draussen so kaufen kann. Und weil in meinem Genre halt oft mit hohen ISO fotografiert wird UND nachher nochmal Schatten um ein / zwei Blenden hochgezogen werden müssen - da ist man in den Schatten schon auch mal im Bereich von ISO 25600 oder gar 51200. Das Ganze soll dann trotzdem noch gut aussehen. Klar vermeidet man das so gut es geht, dennoch kommt es öfter vor als man möchte.

Ich habe einige Zeit damit verbracht, das studio shot comparison tool von DPreview zu nutzen, um das zu vergleichen, was hinten rauskommt - irgendwelche Grafiken zum DR oder Rauschen interessieren mich nicht.

Nun habe ich also mal aktuelle, in meinem Genre gerne verwendete Kameras bei verschiedenen ISO-Stufen gegeneinander antreten lassen und dabei immer alle Bilder der Fairness halber auf 24MP runtergerechnet betrachtet. Hier mal die raw-files der Nikon Zf, Sony A7IV, Nikon Z9 und Canon R5II bei ISO 6400:
Compare 1
Hier tut sich noch nicht viel. Alle files sehen brauchbar aus, wenngleich Unterschiede vorhanden sind. Müsste ich gewichten, wäre meine Abstufung: Zf > Z9 > A7IV > R5II (> heisst besser)

Bei ISO 51200 trennt sich die Spreu schon eher vom Weizen:
Compare 2
Eindeutig vorne die Zf, dann wird eine Abstufung schon schwieriger. Ich würde sagen, A7IV > Z9 > R5II, wobei die R5II klar abgeschlagen ist.

Spaßeshalber habe ich auch mal die nicht mehr aktuelle Sony A7III mit dem ollen 24MP-Sensor einbezogen, aber auch die kann nicht mit der Zf mithalten. Hier sieht man, dass der Sensor in seiner Grundform vielleicht von Sony hergestellt wird, von Nikon aber nachgelagert zu besseren Ergebnissen als in der Sony-Version der A7III gebracht wird. Und schon gar nicht kann das aktuelle, teuerste 24MP Rauschmonster, die Sony A9III, mithalten:
Compare 3
Ja, ich weiß: "aber der global shutter" usw, usf...

Was ich aber erschreckend finde ist die Tatsache, dass bei der A9III schon bei ISO 250 (tiefer kann man bei Dpreview nicht einstellen, obwohl sie laut Datenblatt bis ISO 125 runtergeht) sichtbar rauschmindernd geglättet wird und damit Details verloren gehen - und das nicht im verarbeiteten jpg, sondern im raw-file:
Compare 4
bei ISO 400 noch deutlicher sichtbar:
Compare 5
Hier hat Sony schon stark in die Trickkiste greifen müssen.

Hier sieht man übrigens auch, dass bei den tiefen ISO die MP-Boliden Z9 und R5II auch bei den auf 24 MP runtergerechnetes files mehr Details zeigen als die 24 MP Sensoren der Zf und sowieso der A9III. Bei den höheren ISO helfen dann auch die "Cropreserven" nichts mehr, weil das Rauschen dann die Details überlagert.

Lange Rede, kurzer Sinn: wer ähnlich wie ich unterwegs ist und auch öfter mal high-ISO-Bilder durch die EBV jagen muss, sollte sich diese Vergleiche genauer anschauen. Es erspart Frust und Zeit (für die KI-Entrauschung).
Für mich ist der 24 MP BSI-Sensor in der Nikon Version in der Bildqualität derzeit das Optimum und ich hätte ihn mir in der Z6III gewünscht - die durch den teilgestackten Sensor ebenfalls Bildqualität tributieren muss:
Compare 6

Allen ein schönes Wochenende!
 
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Da liege ich mit meiner Z9 gar nicht schlecht, abe hast du auch schon einmal die Fujifilm FGX 100II getestet?
Danke auch für den Test - Gruss Wolfgang
 
1 Kommentar
Jürgen Kuprat
Jürgen Kuprat kommentierte
Nein, mit Fuji habe ich nichts am Hut. Aber im verlinkten Vergleichstool kannst du sie ja selber mal einstellen.
 
Der "olle" 24 MP Sensor ist sicherlich mehrfach optimiert werden und wir wissen nicht, wie sich RAWs von Nikon von anderen Herstellern unterscheiden und rauschoptimiert werden.

Durchaus vorstellbar, dass man mit dem Zf Sensor die ISO sehr hoch ziehen kann. Ich hatte die A7C mit dem ollen 24MP Sensor und jetzt die A7IV mit dem neuern 33MP Sensor, im HighISO Bereich (über 10.000) rauscht der alte 24MP Sensor der A7C etwas weniger, als der 33MP Sensor. Insgesamt aber - Schärfe, Details, Dynamik und Crop-Reserven bevorzuge ich den neueren Sensor. Ginge es nur um sehr hohe ISOs könnte das Urteil schon für den 24MP Sensor ausfallen.
 
Kommentar
Eigentlich ist für die allermeisten Anwendungen im Bereich Event/Hochzeit/Reportage ein Sensor für 24MP gut ausreichend. Da spielt für mich die Auflösung in der Entscheidung bzgl. der Kamera eigentlich keine Rolle mehr. Und die 24MP-Dateien sind sehr verarbeitungsfreundlich wenn man ein paar tausend Bilder am Abend mit nach Hause bringt. Die entscheidende Frage ist vielmehr was der Sensor kann. Das 24MP Teil aus der D3x wollte ich z.B. nicht mehr haben.

Das Vergleichstool ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Es wird für die Darstellung nur Adobe Camera RAW verwendet, was die Ergebnisse ziemlich beeinflusst insbesondere wenn es um herstellerübergreifende Vergleiche geht. Früher konnte man daher auch tlw. den Konverter für den Vergleich wählen. Da waren neben Adobe z.B. auch ACDsee und andere dabei. Ist aber schon lange her.
Ich würde das Tool daher nur als Möglichkeit zum Download nutzen und dann selbst konvertieren. Sonst erhält man mehr Info über den Konverter als über den Sensor.
 
Sightholder
Sightholder kommentierte
Willkommen im Club: Z6 (Version 1), D800. Beide sind nach eigener Erfahrung sehr gute Kameras auch bei hohen ISO-Werten.
 
huckabuck
huckabuck kommentierte
Für Landschaft nehm ich inzwischen fast nur die Z6 (erste Version), obwohl eine Z8 vorhanden. Die 24Mp reichen locker und lasten den Rechner auch nicht so aus.
 
T
Tom.S kommentierte


Interessante Entscheidung. Ich mache nur (mehr) wenig Landschaftsfotografie aber die meisten Leute, die ich aus dem Bereich kenne, sind immer auf der Suche nach möglichst hoher Auflösung und möglichst hoher Dynamik.
 
huckabuck
huckabuck kommentierte
Ja ich weiß, aber ich bezweifle, dass die sich danach auch alles ausdrucken. Dynamik der Z6 ist der Z8 in meinen Augen gleichwertig.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Wäre ich primär in Landschaft-, Architektur- oder Produktfotografie unterwegs, dann würde ich zwar nicht zur Z6 greifen, aber mit der Z7/Z7II, oder der Sony A7RIII (alle haben den sehr guten 42MP Sensor), wäre man noch für Jahre sehr gut aufgestellt und die Kameras werden einem junggebraucht fast nachgeworfen.
 
Für mich ist der 24 MP BSI-Sensor in der Nikon Version in der Bildqualität derzeit das Optimum und ich hätte ihn mir in der Z6III gewünscht - die durch den teilgestackten Sensor ebenfalls Bildqualität tributieren muss:

Ich habe auch schon öfter gedacht, dass eine Z8s eine schöne Kamera wäre... Z8-Gehäuse mit den Zf-Bilddaten. Mir würd's gefallen.
 
Kommentar
Eigentlich ist für die allermeisten Anwendungen im Bereich Event/Hochzeit/Reportage ein Sensor für 24MP gut ausreichend. die 24MP-Dateien sind sehr verarbeitungsfreundlich wenn man ein paar tausend Bilder am Abend mit nach Hause bringt.
Wenn ich tausende Fotos von einer Hochzeit machen muss damit etwas gutes dabei ist, dann versteht der Fotograf sein Handwerk nicht .......
 
1
1bildermacher1 kommentierte
@huckabuck
Das ist schon eine gewagte und provokative Aussage von mir, aber wenn ich aus tausenden von Bildern 50-100 Bilder dem Brautpaar vorlegen muss, dann ist das eine Arbeit die mich mehrere Tage fordern würde. Dem Brautpaar alle Bilder zu zeigen wär eine Zumutung wenn sie entscheiden müssten.
Gruss an alle Wolfgang
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Wenn "tausende" mal als 3000 definiert wird, für inklusive Vorspiel, Trauung, Standbilder und Feier vielleicht 8-10 fotoaktive Stunden, sind das mehr als 5 Bilder PRO MINUTE als Durchschnittswert über eine extrem intensitätschwankende Zeit. Das ist quasi Dauerfeuer. Wer nur mit Dauerfeuer zu guten Ergebnissen kommt, muss sich schon die Frage gefallen lassen, ob das nicht überwiegend Zufallstreffer sind.
 
huckabuck
huckabuck kommentierte
Ihr solltet vlt. mal die Posts richtig lesen. Da stand Hochzeit, Reportage und Events. Bei einem Sportevent schaff ich locker tausend Bilder die Stunde, wenn ich Serien aufnehme. Wenn ich Hunde rennen lasse und den schnellen Serienmodus einstelle, zieht die Z8 bei 3 mal rennen lassen locker ein paar hundert Bilder über den Sensor. Der Postersteller dokumentiertbtw. Sportveranstaltungen, hat er hier schon gezeigt, was meint ihr, wieviel Serien der ablichtet? Also ja, gewagte Aussage. Und wenn man die Hochzeit einschliesslich die Feierei usw. fotografiert, evt. noch mit Straußwerfen und Brautpaar-Tanz oder wie das heisst, kann ich mir ebenfalls gut 1000 Bilder vorstellen. Meine Cousine ist Musicaldarstellerin, was meint ihr, was da auf der Hochzeit an Aufführungen geboten war, weil die ihre ganzen KollegInnen eingeladen hatte? Oder bei der Punkerhochzeit, auf der ich war, wo das Brautpaar durch uns geworfenen Bierflaschendeckel-"Reis" spaziert ist, da würde ich auch Serie ballern.
 
Zuletzt bearbeitet:
E
Emc2 kommentierte
Na ja, wenn Objekte sich bewegen, bleibt einem gar nichts anderes übrig, als das sogenannte Dauerfeuer einzusetzen. Machen die Wildlifephotographen auch... Bei sich schnell bewegenden Objekten hat man gar keine Chance, die subjektiv beste Situation ablichten zu können. 2 ms sind eine verdammt kurze Zeit.
 
Rudi
Rudi kommentierte
3000 Bilder pro Profi waren normal und eher das untere Ende im Sommer in New York. Hat mich auch gewundert, aber bei „high powered couples“ ist das so dort drüben. Die Hochzeit selbst in der Kirche war eher Nebensache und nur eine von zig Locations die geschossen wurden.

Die spinnen die Römer ;)
 
Ich habe auch schon öfter gedacht, dass eine Z8s eine schöne Kamera wäre... Z8-Gehäuse mit den Zf-Bilddaten. Mir würd's gefallen.

Oder eine Zfs (mit Batteriegriff und dem Bildschirm der Z8), ja, das ginge auch.

Aber wir reden hier über kleine Optimierungen, letztlich ist so wie es derzeit ist unheimlich gut. Ich meine, mit den Kombinationen Z9/Zf oder Z8/Zf lässt sich gut arbeiten.
 
1 Kommentar
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Gelöscht - falscher Thread....
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Kamera mit Crop-Reserven ist letztendlich gewichtsparend und auch kostengünstiger. Nutze ich am 24MP Sensor ein 70-200/2.8, dann komme ich am 33MP Sensor mit einem 70-180/2.8 zu fast gleichen Ergebnissen, bin aber leichter unterwegs.

Wer mal einen modernen 33MP Sensor genutzt hat, wird den 24MP nicht nachtrauern.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Letztendlich hat ein 33MP Sensor gegenüber einem 24MP Sensor etwa einen 1,2 Crop, oder einen 1,2x Konverter-Vorteil.... das mag zwar nicht superviel sein, aber bietet dann bei der Brennweitenauswahl doch noch etwas Flexibilität. Ein 85/1.4 deckt dann auch noch die Bildwirkung eines 105/1.8 ab. Warum darauf verzichten?
 
T
Tom.S kommentierte


Es gibt keinen Grund auf 33MP zu verzichten. Aber es ist auch keine Vorrausetzung für den 1,2x Crop. Eines der sehr praktischen Features, die es früher bei Nikon gab.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Für mich sind die 24MP auch ein idealer Wert. Hatte vorher 36MP, der Unterschied ist für mich nicht relevant und die kleinen Dateien sind angenehm im Handling. Größere Auflösung möchte ich gar nicht mehr, die Ergebnisse mit der Zf sind toll.
 
T
Tom.S kommentierte


Wenn es nur um die Dateigröße geht konnte man an DSLR und Z6/7(II) auch zu RAW M und RAW S wechseln. Wurde bei der Z8 leider gestrichen. Geht da nur mehr in jpg.
 
Sightholder
Sightholder kommentierte
Das kann man pauschal so nicht sagen. "L", "M" und "S" sind grundsätzlich die Bildgrößen in Pixel. Daraus resultieren die Dateigrößen. Die Wahl der Bildgröße bei NEF (RAW) steht bei der Z8 nicht zur Verfügung; NEF (RAW) wird in "L" aufgenommen.

Willst Du bei gleicher Bildgröße eine kleinere Dateigröße erreichen, geht das einerseits über die Abstufung der Bildinformationen (12 Bit, 14 Bit), andererseits über die Komprimierung. Da bei der Z8 auch auf die Wahl der Abstufung verzichtet wurde, es ist nur 14 Bit möglich, bieten sich zur Reduzierung der Dateigröße bei NEF (RAW) nur die Einstellungen "Hohe Effizienz*" und "Hohe Effizienz" an.
 
Tatsächlich nutze ich meine in mancher Hinsicht nicht perfekten Z6 wegen des Sensors weiter. Mir reicht die Auflösung dicke, und in Punkto Rauschverhalten gab es bislang nix Besseres. Ich verstehe Nikons Haltung nicht so ganz, in den Topmodellen so eine hohe Auflösung zu fahren. M.E. bevorzugt die überwiegende Anzahl von Nutzern dieser Kameras eher niedrige Auflösungen. Mit der Meinung stehe ich nicht ganz alleine dar: Bei Canon sieht man das anscheinend genauso. Es gibt sicherlich Anwendungen wie Mode-Shootings oder so, wo man eine actiontaugliche Kamera mit höchster Auflösung einsetzen möchte. Aber da wird auch oft genug Mittelformat genutzt, die in der Geschwindigkeit schon mit einer Wanderdüne ausgelastet ist.
 
2 Kommentare
Swisshead
Swisshead kommentierte
Ja Auflösung will man vor allem bei Landschaft. Da nutze ich meistens hochauflösend. Aber ja, geht auch mit 24MP. Am besten hier natürlich Mittelformat, ist schon so. Und NEIN, AF bei neuen Mittelformat ist dann schon eine andere Welt. Also meine GFX100Sii schlägt die Z7ii um Welten in Sachen AF. Auch bewegte Motive mittlerweile kein Problem mehr. Ja bei erster Fuji-Generation. Die waren definitiv lahm. Die neuen nicht mehr und haben auch perfekten IBIS bis zu 8 Stufen.
 
C
Christian B. kommentierte
warum will man Auflösung besonders bei Landschaft? Da habe ich doch in der Regel genügend Zeit das Bild so zu komponieren, dass hinterher nichts mehr beschnitten werden muss? 20 MP reicht mir dafür aus. Bei sich bewegenden Tieren finde ich 45 MP hilfreich. Da kann man mittig anvisieren und verfolgen und später das Bild durch croppen ansehnlich machen. @pixelschubser2006 aus diesem Grunde finde ich D850, Z9 und Z8 geniale Kameras und das Konzept von Nikon richtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nutze neuerdings 12/16 MPix Kameras für Digital. Was ist das doch so geil, wenn Bilder so um die 5 MByte gross sind. Für meine Zwecke vollkommen ausreichend. An sich verrückt, dass Kameras von +- 2010 komplett brauchbar waren und meiner Meinung nach auch noch sind.
Der Griff zur Fuji X-T5 mit 40 MPix war sogesehen ein Fehlgriff meienrseits (dennoch eine tolle Kamera). Die guten Bilder mache ich sowiso mit der Fujica und Technika auf Film.
 
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2 Kommentare
1
1bildermacher1 kommentierte
Warum nur die tollen Bilder, und welches Formal? Danach alles analog im Labor sonst sehe ich keinen Vorteil
 
calc
calc kommentierte
Natürlich voll analog selbst. 4x5, 6x9. Abzüge auf Fiber und in C41/RA4.
 
Mal ganz ketzerisch: Sind es nicht die verbesserten Prozessoren, die das bessere Bild machen ?
Allen Mitgliedern Frohe Weihnachten
Wolli
 
Kommentar
Finde auch 24MP völlig ausreichend und bei LowLight nutze ich nach wie vor am liebsten meine gute alte Z6. Nachtaufnahmen mit dem Z Noct gefallen mir mit ihr am besten.
Vielleicht bekommt sie bald einen ( ebenfalls 24MP ) Partner.
 
1 Kommentar
N
Nikorino kommentierte
Ich bin selbst mit meiner wirklich sehr ollen d610 zufrieden. Irgendwann gesellt sich dann noch eine gebrauchte z6ii dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja für Nachtaufnahmen nehme ich auch nur 24MP Kameras. Da dabei jeweils Z6ii mit Voigtländer Nokton 40/1.2 und Zf mit Thypoch Simera 28/1.4. Da sind die 24er Sensoren immer noch das beste.
 
Bertho
Bertho kommentierte
Schon in #9.6 antwortete Dir @Sightholder, dass sich bei der Z8 zur Reduzierung der Dateigröße bei NEF (RAW) nur die Einstellungen "Hohe Effizienz*" und "Hohe Effizienz" anbietet. Die Dateigröße wird deutlich reduziert und die Bildqualität wird allenfalls gering gemindert. Was war an RAW M und RAW S so hübsch, dass Du darauf immer wieder rumreitest?
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Ich möchte die hohe Auflösungsreserve u.a. für die Teleanwendungen haben, bei denen das DX-Umschalten mir ein unnötig großes und ökonomisch unsinniges Supertele ersetzt. Wenn ich auf dem Weihnachtsmarkt fotografiere, brauche ich keine 45,7 MPix. Da ich seit langem überzeugter jpg-ooc-Fotografierer bin, habe ich in den meisten Fällen kein großes NEF zum Ablegen (RAW kommt nur gezielt zum Einsatz, wo die Nachbearbeitungsreserven wirklich gebraucht werden, z.B. bei Blaue Stunde-Himmelsverläufen), aber ich muss auch nicht 22 MB JPG speichern bei etlichen Motiven. Da wird dann eben nach Beschnitt, Begradigung, Tonwertkorrektur auch schon mal deutlich verkleinert abgelegt. Die Masse macht's da dann schon etwas.
 
T
Tom.S kommentierte
Bertho
Bertho kommentierte

Und Selbiges erreichst Du mit RAW M und RAW S ? Warum hab ich bloß immer RAW L verwendet :unsure: ?
 
T
Tom.S kommentierte
Sobald es endlich (!) eine Nikon Vollformat mit mind. 60 MPX gibt, werde ich mir voraussichtlich das nächste Gehäuse kaufen. Wenn dann noch GPS, echtes WLAN, etc. an Bord sind, dann wären das für mich weitere Argumente. 20 MPX sind mir inzwischen einfach zu wenig. Was mich auch stört sind die großen Gehäuse und Monsterobjektive im Vergleich zu den SLRs vor Jahren. Eine Zf mit den entsprechenden Innereien wäre nicht schlecht ...
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Die Angaben sind bisweilen auch etwas seltsam. Saal Digital gibt z.B. Folgendes an:
80 x 120 cm: 9472 x 14197 Pixel - 300 dpi

Das sind nach Adam Riese ca. 134 MPix, und da die so gut wie niemand aus dem typischen Saal-Klientel ausser durch massives interpolatives oder einfach nur aufblähendes Hochrechnen erzeugen kann, bedeutet das, dass man sein 80x120-Wandbild natürlich auch mit 24 MPix ansprechend für üblichen Betrachtungsabstand printen lassen kann (der Beleg hängt bei mir an der Wand in der Küche...).
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Saal ist da vermutlich extrem. Die bedienen vermutlich auch die Klientel, die mit Mittelformat bei 100 Mpx arbeiten und diese Auflösung auch wirklich "benötigen". Andere Anbieter sind da wesentlich realistischer. Wobei man einschränken muss: Wenn man extrem detaillierte Motive hat, geht man daheim mit der Nase vielleicht schon dicht dran. Insofern richtig. Und Großformat-Tintenstrahlausdrucke lassen sich auch in höchsten Auflösungen machen. Benötigt wird das in den seltensten Fällen.
Mein Test in der vergangenenheit: 30x45 aus JPEG der D80 direkt ausgelichtet sah super aus. Ich glaube das Teil hatte 10 Megapixel...
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ich nutze seit gut 6 Monaten die A7CR mit dem 60MP Sensor. (Der wird auch in Leica M11, Q3 und SL3 verbaut).

Die A7CR ist klein, handlich fast schon eine Immerdabei-Kamera, der Sensor ist hervorragend und bietet enorme Crop-Reserven, so dass man mit weniger, oder kleineren Objektiven unterwegs sein kann und trotzdem einen großen Brennweitenbereich abdeckt. Im APS-C Modus hat sie noch 26MP, die A7CR hat also eine moderne APS-C Kamera "included". Mit dem Tamron 20-40/2.8 deckt man locker den Bereich (Bildwinkel) 20-60mm ab, mit dem handlichen Tamron 50-300 geht es dann bis 450-500mm.

Natürlich habe ich auch einen PC aufgerüstet und eine ordentliche GPU eingebaut... läuft alles sehr fix.

Bei Nacht und sehr großen Objektiven greife ich noch zur A7IV (33MP), aber derzeit entstehen die meisten Fotos ganz eindeutig mit der A7CR. Ich verstehe nicht warum Nikon nicht die Z7III mit dem 60MP Sensor und einem ordentlichen AF anbietet, wenn ich hier im Forum die gezeigten Fotos sehe, wären viele mit so einer Kamera besser bedient, als mit der Speed-Kamera Z8.

PS: Die neue Generation an Sony-Sensoren (not stacked) 33MP, 60MP und 26MP APS-C haben alle eine sehr gute Auflösung, hohen Dynamik-Umfang und geringes Rauschen. Warum Nikon bei diesen Sensoren nicht zugreift, verstehe ich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Swisshead
Swisshead kommentierte
Ja gibt ja so viele Gerüchte, dass die nächste Z7III für Landschaftsfotografen optimiert ist. Also 60MP ohne Stack-Sensor. Ebenso Expeed 7 mit den AF Vorteilen. Und ja, die 100MP der GFX100Sii braucht man natürlich nicht. Liebe es aber trotzdem, wie man hier reinzoomen kann. Oder eben Crop machen. Nutze die oft mit F-Linsen im 35mm Modus. Hab so eigentlich heute schon eine Fujikon mit 60MP. Alleine von daher würde ich eine Z7III mit 60MP also nicht mehr brauchen. Einziger Kaufgrund wäre dann das kleine Gehäuse der Z7II.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Nikon greift i.d.R. auf das Basisdesign eines Chips. Die anschließende „Veredelung“, sprich Anpassung erfolgt durch Nikon, die dann in das fertige Produkt einfließt.

Ich möchte hier nicht spekulieren, aber so gibt es die Möglichkeit die nachfolgenden Kameras mit diesen Auflösungen anzubieten, oder auch nicht.

Was den AF betrifft, so können hier lizenztechnischen Ursachen eine Rolle spielen. Dadurch entwickelt Nikon, so meine Meinung, die Algorithmen selber. Von Mal zu Mal scheinen sie immer besser zu werden, also es geht voran! (y)
 
Sony wird Nikon die neuen Sensoren ganz einfach zu teuer verkaufen. Die A7CR ist eine A6700 und kostet das doppelte.
Eine Z5 mit 24MP bekommt man jetzt für tausend Euro. Deswegen ist Sony auch keine Einsteiger Cam sondern eher für Nerds.
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Schön für dich, in Deutschland kostet eine A7CR durchschnittlich 3500€, und das mit Minisucher, Fuji soll ja angeblich eine Mittelformat mit Festbrennweite und 100 MP in dem Stil bringen, aber die wird bestimmt noch teurer.
 
T
Tom.S kommentierte


Die Suchervergrößerung von Nikon Z6-9 ist 0,8 und bei der A7CR von Sony 0,7.
Sonys DSLM im DSLR-Design haben dagegen 0,9. Das ist der gleiche Unterschied und ich habe noch nie gehört, dass der Sucher der Z8 im Vergleich zur A9 ein Minisucher wäre.
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Meinetwegen, ich schrieb nichts von Z8/9 oder A9 oder A1.
 
T
Tom.S kommentierte


Das ist schon klar aber es war beispielhaft für die Größenunterschiede damit man das einordnen kann. Bei einem Unterschied von gerade mal 0,1x von einem Minisucher zu sprechen ist Unsinn.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Die A7Cx Kameras erfreuen sich einer enormen Beliebtheit international und ich finde sie auch ziemlich genial und preislich attraktiv. Kritikpunkte, meist von Nicht-Usern, beschränken sich auf den Sucher, die zu geringe Auflösung des Displays und ein Dauerbrenner ist das Menü, obwohl Sony dieses überarbeitet hat und deutlich besser strukturiert.

Ergonomie, Akkulaufzeit, Bildqualität - Sensoren und AF kann man nicht kritisieren, das ist alles top-top.
 
Den ollen 24 MP-Sensor habe ich nun 12 Monate intensiv genutzt und für mich passt das, mehr Auflösung habe ich bei keinem einzigen Bild vermisst. Wirklich bei keinem. Was natürlich mit den Motiven zusammenhängt.
Den vermeintlichen Rückschritt von zuvor 36MP habe ich nicht bereut, das Gesamtpaket stimmt.
 
Kommentar
Wenn ein Bild von mir aus einer 24 MP Kamera großes Gefallen erzeugt hat, bin ich noch nie gefragt worden, ob das Bild mit 10/20/30/40 MP gemacht wurde. Das wird durch Werbung hoch gepusht und überbewertet.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
…oder man kann, wie gelernt, gleich bei der Aufnahme den Ausschnitt beachten.

Einem ehemaligen Dia-Fotografen ist sowas im Fleisch und Blut übergegangen.

Ich schätze das ca. 80% meiner Aufnahmen kein oder minimalst Beschnitt brauchen, auch bei schnellen Motiven.

Und ja, es gibt auch welche, die erst durch Beschnitt besser aussehen. Dabei spielt die Restauflösung keine Rolle, es sei dem die Ziegelsteine wurden fotografiert.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ich schätze das ca. 80% meiner Aufnahmen kein oder minimalst Beschnitt brauchen, auch bei schnellen Motiven.

Bei schnellen Motiven auch? Hier mal ein Beispiel, bei mir klappte es nicht immer:

Diese nette Situation in der Corona-Zeit (Hauptsache Maske) ergab sich ganz plötzlich, Kamera hochgerissen und abgedrückt, auf den AugenAF ist verlass, aber beim Bildausschnitt wäre etwas mehr Luft vor dem Moped und über dem Kopf des Jungen gut gewesen. Heute nutze ich dann statt 35mm lieber 28mm (als Beispiel) und croppe hinterher.


full
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
Dann muss Du mitzieher üben....nicht nur draufknipsen...
 
volkerm
volkerm kommentierte
Wer das Motiv zu spät erkennt und dann einfach draufhält braucht natürlich feinste Technik. Könnte ja sein, dass mal ein Plakat draus wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass sich im Gewimmel asiatischer Straßenszenen immer mal die Situation ergeben, bei denen ich eine interessante Szene zu spät erkenne, um dann noch einen überlegten Bildaufbau hinzubekommen - ja dann bin ich froh, wenn mein "Tool" über entsprechende Technik verfügt.

Wohl dem, der den 360o Blick hat und Situationen so frühzeitig antizipiert, dass er auch mit "Einfachst-Kamera" dynamische Street-Szenen nicht verpasst.
 
Das alles geht mit 24MP kaum, mit 33MP recht gut und mit 60MP sehr komfortabel - wenn man beim fertigen Bild noch 20MP Bildgröße anstrebt, was ich eigentlich tutue.
Natürlich geht das auch mit 24 MP (# 19).
 
4 Kommentare
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Es geht alles und man kann Fotografie auch primär als handwerkliche Herausforderung sehen und sich selbst Hürden aufbauen. Ich frage mich nur, warum sich dann Z8/Z9 so gut verkaufen - scheinbar alles Stümper, die 45MP für Wildlife nutzen und dann croppen, könnten doch gleich Dia-gerecht fotografieren.

Die Diskussion kommt immer wieder - brauche ich den Top-AF, brauche ich Crop-Reserven, brauche ich ausgefeilte Software für die Nachbearbeitung.... warum nicht einfach (neue) technische Möglichkeiten nutzen?
 
Furby
Furby kommentierte
Ich frage mich nur, warum sich dann Z8/Z9 so gut verkaufen.
Unter Fotoleuten sind die sog. Profikameras ein Statussymbol. Leute, die es spazieren führen, sind relativ selten Profis, aber sie fühlen sich als solche. Das ist eigentlich normal im Umgang mit dem Hobby und beschränkt sich nicht nur auf Hobbyfotografen. Davon lebt in der Regel auch in allen anderen Hobbybereichen der entsprechende Requisitenhandel und wenn sich die Hobbyisten, längst nicht nur die Fotohobbyisten treffen, ist es halt schon im "Balzverhalten" untereinander wichtig, bei den Fotoleuten halt, was man um den Hals trägt, während für den fotografisch unbeleckten "Michel" eigentlich alles was größer ist, als eine Taschenknipse, als Profikamera wahrgenommen wird.
Dieses "Schaulaufen" ist irgendwie eine Fortsetzung der pubertären "Schw...vergleiche " mit anderen Mitteln, halt Haus, Auto . . . und auch Fotoausrüstung, Stolz auf der einen Seite, Neid auf der anderen.
Dabei muss man natürlich auch differenzieren: Bei den Hobbyfotografen, die das Fotografieren an die Spitze treben und eigentlich besser sind, als viele Profis, ich denke nur an einige Tierfotografen bei uns im Forum, die in der ersten Liga spielen, ist natürlich eine optimale Ausrüstung sehr wichtig und sachdienlich, um neben all den guten menschlichen Eigenschaften, Ruhe, Fachwissen, Geduld ohne Ende, mit einer optimalen Ausrüstung solche Ergebnisse zu erzielen. Für diese Leute empfinde ich beispielsweise eine tiefe Bewunderung und auch keinerlei Neid, wenn sie hier die Ergebnisse ihrer fotografischen Tätigkeit präsentieren.
Die Mehrzahl aber der Hobbyfotografen mit Z8/Z9 nutzen jedoch nur bruchteilweise das Potential dieser Kameras, sie sind einfach nur stolz, diese zu besitzen. Dennoch ist es gut, dass auch diese ausgesuchtes, neuestes Profiequipment kaufen, denn damit lassen sie viel Geld in der Kassen der Fototechnikindustrie klingeln und ermöglichen damit, dass die Fototechnik so zügig weiter entwickelt wird, wie es zurzeit der Fall ist. Wäre dem nicht so, wären Profikameras wie die Z9 um ein vielfaches teurer und auch deren Technologie könnte auch nicht so ohne Weiteres an "preiswertere Kameras", beispielsweise Z6III oder Z50II weitergereicht werden. Aber gerade davon profitieren die die meisten Hobbyfotografen ja irgendwie.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Das ist sicherlich so. Hier geht es aber primär um die Sensor-Pixel und da fällt es schon auf, dass die neusten "Speed- und Profikameras", Z8/Z9, R5II, A1II alle über 40MP haben und diese MPs gerne als Cop-Reserve genutzt werden.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Es gibt unstreitig Anwendungsfelder wo all das große Vorteile bringt.

Ob die Schnappschüsse von Straßenszenen dazugehören, mit denen du argumentierst, da mache ich aber ein Fragezeichen dran. Mich überzeugen deine Beispiele nicht, das geht genauso so mit ner Taschenknipse.
 
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